Potenzialuntersuchung LUDWIGSFELD Mehrwerte für GALGENHOF ZERZABELSHOF/ZABO LUITPOLDHAIN GUNTHERSTR. HERZOGSTR. Langwasser HUMMEL- STEIN KONGRESSHALLE DUTZENDTEICH BMF EHEM. ARBEITER- ZEPPELINFELD DBA UNTERKÜNFTE HASENBUCK Band 1: Analyse REGENSBURGER STR.
EHEM. SÜDBAHNHOF/ KLEINGÄRTEN BRUNECKER STR. CAMPING SILBERSEE GEWERBEGEBIET SILBERBUCK BEUTHENER STRAßE S MESSE ASPHALTWERK PLANETEN- RING RANGIER- NEUSELS- R BLINDENANSTALT ELEMENTA BAHNHOF BRUNN KLINIKUM SÜD P EUROCOM U SÜDFRIEDHOF BRESLAUER STR. C/D KETTELER- SIEDLUNG A/B E FALKENHEIM FRANKEN- H HARNISCH- CENTER SCHLAG L F/G SIEMENS NEULAND- SIEDLUNG K ECA I M
II
Potenzialuntersuchung
Mehrwerte für
Langwasser
III
Impressum
AUFTRAGGEBERIN
Stadt Nürnberg, Planungs- und Baureferat Stadtplanungsamt Lorenzer Straße 30, 90402 Nürnberg www. stadtplanung.nuernberg.de
Koordination
Stadt Nürnberg, Stadtplanungsamt Stadterneuerung
Projektbearbeitung
Martin Hofmann Eva Brendel
AUFTRAGNEHMERIN
Yellow Z Abel Bormann Koch Architekten und Stadtplaner PartGmbB Choriner Straße 55, 10435 Berlin
bgmr Landschaftsarchitekten GmbH Prager Platz 6, 10779 Berlin
Konzepterstellung und Projektbearbeitung
Mario Abel Dr. Carlo W. Becker Giulia Desideri Sven Faßbender Marcel Tröger Leonard Zappe
Begleitendes Kernteam
Stadtplanungsamt: Peter Faßbender, Maria Köppen-Fuhrmann Servicebetrieb öffentlicher Raum: Silke Hartmann, Siegfried Stadler Umweltamt: Markus Hackner, Marcus Schmitz, Jan Bocheneck Verkehrsplanungsamt: Maria Herzog
weitere Fachämter – Beteiligungen
Amt für Kultur und Freizeit, Amt für Stadtforschung und Statistik, Wirtschaftsförderung Nürnberg, Bürgermeisteramt, Jugendamt, Liegenschaftsamt, Referat für Jugend, Familie und Soziales, Referat für Schule und Sport, Seniorenamt, Sozialamt, Sportservice, Stab Wohnen im Wirtschafts- und Wissenschaftsreferat, Stadtentwässerung und Umweltanalytik, Wirtschafts- und Wissenschaftsreferat
Berlin, August 2022
Vorwort
Quartiersentwicklung mit Mehrwert
Nürnberg wächst. Aktuelle Vorausberechnungen gehen in den nächsten Jahren von einer deutlichen Mehrung des Wohnraumbedarfs aus. Die Aktivierung von Wohnungsbaupotenzialen wird eine große Herausforderung bleiben. Flächenverbrauch durch Neuausweisung von Bauland im Außenbereich - „auf der grünen Wiese“ – soll so gering wie möglich gehalten werden. Innenentwicklung verfolgt daher das Ziel, Bedarfe durch die Nutzung innerstädtischer Flächen zu decken. Vorhandene Infrastruktur kann ergänzt und genutzt werden um zusätzliche Flächenversiegelung zu minimieren. Positiv besetzt wird hohe Dichte als „Urbanität“ wahrgenommen und geschätzt. Dies gelingt am Besten, wenn sie mit entsprechender Qualität unterlegt ist. Entscheidend dafür sind Faktoren wie hochwertige Grünausstatttung und gelungener Städtebau, zeitgemäße Mobilitätsformen, kulturelle und soziale Angebote für alle Generationen sowie attraktive Spiel- und Lebensräume. Im Ergebnis muss über die reine Schaffung von Wohnfläche hinaus bei jeder baulichen Ergänzung ein spürbarer Mehrwert für die Nachbarschaft entstehen, auch um größtmögliche Akzeptanz zu erreichen.
Das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept (INSEK) Nürnberg Südost von 2015 identifiziert für Langwasser Teilräume mit Potenzial für eine solche qualifizierte Innenentwicklung. Ziel dabei ist es, durch die Steigerung des Wohnraumangebotes auch das allgemeine Lebensumfeld in den Quartieren aufzuwerten. Der „grüne“ Charakter Langwassers wird dabei bewahrt werden. Im INSEK wird die Durchführung einer vertiefenden Studie zum Thema Quartiersentwicklung vorgeschlagen, um die für Langwasser spezifischen Chancen und Grenzen einer baulichen Weiterentwicklung zu untersuchen. Seit Sommer 2020 hat die Stadtverwaltung unter Unterstützung der Büros Yellow Z BERLIN und bgmr Landschaftsarchitekten GmbH aus Berlin in einem 3-phasigen Prozess Langwasser noch einmal vertieft in den Blick genommen. Die nun vorliegende Studie zeigt in den einzelnen Nachbarschaften Bereiche auf, bei denen eine bauliche Ergänzung vertieft geprüft werden kann und welche Elemente im Rahmen der Umsetzung einen Mehrwert für das Quartier erzeugen können. Sie bildet die Grundlage für die weitere städtebauliche Begutachtung von Bauvorhaben in Langwasser. Ziel ist es, dass jede bauliche Qualifizierungsmaßnahme passgenau auf die jeweiligen Bedürfnisse und die Identität des Quartiers abgestimmt werden kann.
Mein Dank geht an alle an der Erarbeitung der Studie beteiligen Akteurinnen und Akteure.
Daniel F. Ulrich Planungs- und Baureferent der Stadt Nürnberg
V
Inhaltsverzeichnis
BAND 1
I. EINLEITUNG IX
II. PROZESSTHESEN X
THEMATISCHE ANALYSE 1
Einbindung 3
Soziodemographie 4
Bevölkerungsdichte 4 Senioren-/ Jugendanteil 5 Bevölkerungsstruktur: Altersgruppen/Migrantenanteil 6 Haushalte: Typologien/Größe 7
Wohnen 8
Wohnungen nach BaualterTypologie 8 Bindung/Bindungsausläufe 9
Eigentümer 10
Räumliche Prinzipien 12
Städtebauliche Struktur 12 Freiraum 13
Städtebauliche Struktur 14
Dichte und Typologie 14 Ermittlung von Sanierungsbedarfe 15 Transformationsorte 16
Bildung, Kultur und soziale Infrastruktur 17
Nahversorgung 18
Freiraum 19
Öffentliche Grünflächen 19 Privat-/halböffentliche Flächen 20 Ermittlung von Freiraumqualität 21 Klimakarte 22 „Grüne Schätze“ 23 Grün- und Spielbedarfe 24 Ermittlung von Spielflächenqualität 25
Mobilität 26
FAZIT 28
VI
QUELLEN- UND ABBILDUNGSNACHWEIS 30
BAND 2
BAND 3
VII
VIII
Einleitung
Langwasser weiterentwickeln
Anlass und Ziel der Machbarkeitsstudie Arbeitsschritte
Das fortschreitende Stadtwachstum und der Druck, Die Projektarbeit teilt sich in 3 Arbeitsphasen, die bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, führt zur Suche auch in den vorgelegten 3 Bänden widergespiegelt nach geeigneten Räumen für eine ökologisch ori- werden. In Phase 1 wurde zunächst eine Analyse entierte städtebauliche Weiterentwicklung. Eine erstellt, welche die bereits im INSEK Nürnberg Südost Weiterentwicklung löst aber auch neue Bedarfe aus. ausführlich dargestellten, thematischen Betrachtun- Ziel der Machbarkeitsstudie ist die Erhebung von re- gen aktualisiert und vertieft. alisierbaren Potenzialen im Sinne einer nachhaltigen Auf Basis der Analyse wurden in Phase 2 Potenziale Weiterentwicklung in den vier Wohnquadranten des für die Weiterentwicklung erkannt und Strategie- Stadtteils Langwasser sowie die Darstellung ihrer Fol- ansätze für drei Themenbereiche vorgeschlagen: gebedarfe. Unter Berücksichtigung ökologischer und Quartiersentwicklung und Wohnen, Freiraum sowie klimatischer Aspekte soll im Ergebnis sichergestellt Mobilität. werden, das jede Entwicklung auch einen unmittel- Ein Leitbild mit übergeordneten Strategien dient als bar wirksamen Mehrwert für die Bestandsquartiere allgemeiner Leitfaden und Werkzeugkasten für die mit sich bringt. Entwicklung. Als Ergebnis der Studie wurde in Phase 3 ein „Lang-
Methodisches Vorgehen wasser-Atlas“ mit konkreten Handlungsempfehlun-
Das INSEK Nürnberg Südost (2015 von urban catalyst gen auf Quadrant- und Nachbarschaftsebene erarbeiund yellow z erarbeitet) bildet die Basis der Bearbei- tet. tung der vorgelegten Studie. Die Projektarbeit teilt Damit wird der Stadt Nürnberg ein Instrument zur sich in drei Arbeitsphasen und wurde von regelmäßi- Koordination zukünftiger städtebaulichen und freigen Abstimmungsterminen mit einer Arbeitsgruppe, raumplanerischen Entwicklungen sowie Bedarfsabbestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der deckung an die Hand gegeben. Dieses bildet die beteiligten Fachämter und den Planerinnen und Grundlage für kommende Entwicklungsprozesse und Planern des Auftragnehmerteams, begleitet. Zusätz- wird auch für mögliche Verhandlungen genutzt. lich wurden gezielte, bilaterale Gespräche geführt, um die erarbeiteten Inhalte abzustimmen und einen breiten Konsens erreichen zu können.
Projekt- Bestandsaufnahme und Bewertung Übersicht Zusammenfassung Dokumenarbeit Potenziale der Entwicklung Strategische Hinweise tation
A B 1 + 2 C Mikro-Analyse A B Navigationsplan Handlungsplan C ° kurz- mittel- langfristig Langwasser-Tour A B Urban Mapping Makro-Analyse Fazit Doku SWOT C A B A C B D C Thesenskizzen Potenzialbewertung Langwasser „Atlas“ Erläuterungen
Diskurs Information Reflektion + Diskussion + Ausblick
Abstimmung
Auftakt Feinabstimmung Schlusspräsentation * + ° * + ° *
IX
Prozessthesen
„HUCKEPACK-VERFAHREN“
Der „grüne Charakter“ Langwassers muss als Grundqualität und
Kernelement des Reichel’schen Generalbebauungsplans auch im
Zuge der städtebaulichen Weiterentwicklung erhalten und erleb-
bar bleiben. Mit einer baulichen Ergänzung soll im ‚Huckepack‘ ein
Mehrwert für das Stadtquartier geschaffen werden. Dies erfordert
klare Prinzipien eines Regelwerks!
DAS EINE TUN, DAS ANDERE NICHT LASSEN!
Im Sinne einer „Dreifachen Innenentwicklung“ müssen die Themen
Freiraumentwicklung/ Klimaschutz und Mobilität bei den Weiter-
entwicklungsszenarien integral mitgedacht werden. Dabei sind
neue (Nutzungs-) Mischungen zu berücksichtigen.
POTENZIALE UND IMPULSE
Die Konsequenzen der städtebaulichen Entwicklung müssen früh-
zeitig und umfassend (quantitativ und qualitativ) aufgezeigt wer-
den. Dazu zählen eventuelle Nutzungskonflikte, Änderung der
Sozialstruktur, neue Bedarfe bei grüner, sozialer sowie Bildungsin-
frastruktur. Welche verborgenen Potenziale hat das Stadtquartier?
Welche Impulse benötigt es?
X
Analyse Thematische Betrachtung
Einbindung
Identität und Merkmale
Langwasser besteht aus unterschiedlichen Teilräu- Mann-Straße und Breslauer Straße als wichtiger men, die sich auf Basis von Nutzungen, Typologien, Unternehmensstandort und Arbeitsort mit funkti- Entstehungszeiten oder nachbarschaftlichen Lebens- onalen Verbindungen und Durchwegungen zu den welten beschreiben lassen. Diese Logik gilt es, in der Wohnquartieren trennt die beiden nördlichen von Weiterentwicklung zu beachten. den südlichen Quadranten. Auf einem ehemaligen Langwasser liegt als eine Art Satellit vor der Stadt, Gewerbeareal entsteht hier ein neues Schulzentrum. schließt aber im Norden direkt an Orte stadtwei- Die vier Quadranten Nord-West, Nord-Ost, Süd-West ter Bedeutung wie die Messe, das Stadion und den und Süd-Ost bilden räumlich lesbare Einheiten mit Volkspark Dutzendteich an. Dieser bildet im Norden eigenen Identitäten und Zutritten. Sie sind wiederum eine grüne Verknüpfung an den Innenstadtgürtel. Im untergliedert in kleinere Einheiten, die Nachbarschaf- Süden stößt Langwasser direkt an den Wald. ten. In der Mitte von Langwasser liegt ein zentra-
LUDWIGSFELD
Der Stadtteil wird durch große Magistralen erGsAcLhGEloNHsO-F les funktionaZElReZsA BBEaLSnHOdF /mZAiBtO dem Gemeinschaftshaus sen, die genau wie die Bahntrasse eine Trennfunk- LaLnUgITwPOaLDsHsAeINr und dem Einkaufszentrum „Frankencen- GUNTHERSTR. HERZOGSTR. tion haben. Von dieser großflächigen Infrastruktur ter“. Die gute Anbindung an die Stadt und der hohe
HUMMEL-
wird Langwasser in vier Quadranten unterteilt. STEIN GrünantKeOiNl GmREaSScHhAeLLnE Langwasser zu einem attraktiven
DUTZENDTEICH
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Das bestehende Gewerbegebiet zwischen Thomas- BMWF ohn
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Einbindung Langwasser EHEM. SÜDBAHInNsHeOl Fd/urch NachbarschafteKnLEINGÄRTEN
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M
REICHSWALD
Insel durch Erschließungsstrukturen Insel durch Nutzungsverteilung
Soziodemographie
Bevölkerungsdichte
Langwasser besteht aus sehr heterogenen Siedlungs- Für Langwasser insgesamt lässt sich festhalten, dass bausteinen und ist von vielfältigen städtebaulichen die Einwohnerdichte als moderat zu bezeichnen ist. Qualitäten geprägt. Diese Bandbreite ist in der unterschiedlichen Einwohnerdichte ablesbar. So sind die Nachbarschaften mit einem hohen Anteil an Einfamilien- und Doppelhäusern, wie beispielsweise die Nachbarschaft C/D, von einer relativ geringen Einwohnerdichte gekennzeichnet. Im Gegensatz dazu hat der südliche Abschnitt des Quadranten Süd-Ost die höchste Einwohnerdichte des Stadtteils.
Abweichung von der durchschnittlichen
Bevölkerungsdichte
120 % und höher 55 % - 119,9 % 25 - 54,9 % 5 - 24,9 % 5 % und niedriger
Hinweis: Die Karte stellt die Einwohnerdichte in Einwohner/ha im Verhältnis zum Durchschnitt der Gesamtstadt Nürnberg dar.
Städtisches Mittel 29,1 Einwohner pro ha
Seniorenquotient, Jugendquotient
Seniorenquotient
Distrikt 332: Der Seniorenquotient ist in Langwasser im Ver- 14,4% gleich zur Gesamtstadt (29,8 %) höher. Die Einfamilienhausgebiete sind durch eine Distrikt 331: Distrikt 333: niedrige Bewohnerdichte und einen höheren 44,6% 72,0% Seniorenquotienten geprägt. In diesen Gebieten steht ein Generationswechsel an. Distrikt 322: 46,4% Distrikt 361: 67,5% Seniorenquotient Distrikt 321: 40 % und mehr 56,8% Distrikt 362: 40,6% 30 % - 39,9 % Distrikt 363: 98,5% 25 % - 29,9 % 15 % - 24,9 % Distrikt 371: 15 % und niedriger 44,9% Distrikt 364: 40,2%
Verhältnis der Anzahl von Einwohnern, die Distrikt 373: Distrikt 372: 65 Jahre und älter sind, bezogen auf je 100 38,2% 57,7% Personen im erwerbsfähigen Alter von 15 bis 64 Jahren. Städtisches Mittel: 29,8 %
Jugendquotient
Durchschnittlich ist der Jugendquotient höher Distrikt 332: 29,2% als im übrigen Stadtgebiet (19,5 %). Ein besonders hoher Jugendquotient zeigt sich Distrikt 331: 30,5% Distrikt 333: im Quadrant Nord-Ost im Umfeld der Bertolt- 15,8% Brecht-Schule.
Distrikt 322: 21,8% Distrikt 361: 25,1%
Jugendquotient
Distrikt 321: Distrikt 362: 22 % und höher 22,8% 23,9% Distrikt 363: 20 % - 21,9 % 21,5% 17 % - 19,9% Distrikt 371: 13 % - 16,9 % 15,0% Distrikt 364: 13 % und niedriger 27,0% Distrikt 373: Jugendquotient ist das Verhältnis der 20,1% Distrikt 372: Anzahl von unter 15-Jährigen zu je 100 er- 23,5% werbsfähigen Personen im Alter von 15 bis 64 Jahren. Städtisches Mittel: 19,5 %
Altersgruppen, Migrationsanteil
16,5 %
10,1 %
(15,8 %)
Altersgruppen (7,8 %)
Die Bevölkerungszahl insgesamt ist im Ver-
17,4 %
gleich zum Jahr 2015 um 3,5% gesunken. (19,4 %) 11 % (13,2 %) Relevant ist die Zunahme der Seniorinnen 32.953 und Senioren ab 80 Jahre; die Anzahl an 9 % 18,7 % Gesamt (6,3 %) (19,2 %) Jugendlichen ist leicht gestiegen.
16,8 %
Generell ist die Verteilung der Altersgruppen (17,3 %)
10,5 %
innerhalb der vier Quadranten gleichmäßig. 6.920 (11,3 %) 45 % (43,8 %) Die Menschen zwischen 30 und 64 Jahre bilden die größte Altersgruppe, damit liegt Langwasser im gesamtstädtischen Dur- 10,1 % 45 %
15,4 % (45,9 %) 9 %
schnittsalter (43,3 Jahre). (8,1 %) 17,8 % (13,7 %) (8,2 %) (17,3 %)
18 % 17 %
11 %
unter 18 Jahre (21,9 %) 7.535 (11,6 %) (19 %) 11,3 % 18 bis 29 Jahre 10.167 (12,3 %) 30 bis 64 Jahre 65 bis 79 Jahre 45,5 % 80 Jahre und älter (44,7 %) 1 (8 0 , , 1 9 % % ) ( 1 1 4 3 , , 2 5 % % ) ( 4 4 3 3 , , 8 2% % ) Städtisches Mittel: 43,3 Jahre 17,7 % 11,2 % (19,3 %) (17 %)
8.331
Ausländer- und Migrantenanteil
Im Verhältnis zu 2015 bleibt Langwasser ein bunter Stadtteil. Der Anteil der Ausländerinnen 46 % (42,2 %) und Ausländer ist noch leicht gestiegen, insbesondere in den Quadranten Nord-West und 42,1 % Süd-Ost. Deutsche mit Migrationshintergrund (44,4 %)
39,9 %
und Menschen mit ausländischer Herkunft (39,1 %) machen mehr als 50% der Einwohnerinnen und Einwohner aus, der Anteil der beiden Katego- 32.953
46,6 %
rien liegt aber unter dem gesamtstädtischen Gesamt (48,1 %) Wert (Ausländeranteil 24,3 % und Deutsche 39,7 % (41,2 %) mit Migrationshintergrund 47,0 %). Ein großer
6.920
Anteil stammt aus Asien, Rumänien, der Türkei 18,0 % (16,5 %) und dem ehemaligen Jugoslawien sowie aus verschiedenen europäischen Ländern. 13,7 %
41,7 % (10,7 %)
(40,7 %)
36,4 %
41,3 %
(39,7 %) Deutsche 38,6 % (43,3 %)
7.535 (44,8 %)
Deutsche mit Migrationshintergrund
10.167
Ausländer
19,7 %
Ausländeranteil: Städtisches Mittel 24,3 % (14,5 %) 22,3 % Deutsche mit Migrationshintergrund: Städtisches Mittel 47,0 % 36,5 % (16,9 %) (31,7 %) Hinweis: Die Grafik stellt die Gesamtzahl der Einwohner in der Mitte des Kreises dar. Diese Zahl entspricht 100%. Alle 8.331 entlang des Kreises angegebenen prozentualen Anteile beziehen sich darauf. Die in Klammern gezeigten Angaben 48,6 % beziehen sich auf Daten von 2015. (46,5 %) Quelle: Amt für Stadtforschung und Statistik für Nürnberg 14,9 % und Fürth, 2020 (21,8 %)
Haushaltsgrößen, Haushaltstypologien
3,5 %
(3,1 %)
Haushaltsgrößen 8,9 %
(8,5 %) Mit 74,9% lebt deutlich mehr als die Hälfte der Bevölkerung von Langwasser in 1- oder 12,7 % 2-Personen-Haushalten. 1- oder 2-Personen- 5,1 % (12,7 %) 16.471 Haushalten. Dies entspricht dem gesamtstäd- 11,5 % (4,9 %) Gesamt tischen Mittel von 1,9-Personen-Haushalt. Im (11,8 %) Nordosten liegt die Zahl signifikant darunter. 43,4 %
15,3 % (42,9 %)
(15,9 %) 3.055 34,3 % 31,5 % eine Person (34,1 %) (32,8 %) zwei Personen drei Personen 3,3 % 33,8 %
8,5 % (2,7 %) (33,3 %)
vier Personen (8,0 %) 3,9 %
8,9 %
fünf Personen und mehr (3,3 %)
12 % (8,9 %)
Durchschnittliche Haushaltsgröße: 1,9 Personen (11,2 %) 3.896 12,8 %
44,9 %
(13,2 %) (44,6 %) 4.975
Haushaltstypologien
Im Vergleich zu 2015 ist der Anteil alleinleben- 31,3 % 42,8 % (33,6 %) (41,6 %) der Seniorinnen und Senioren gestiegen. In 7,3 % (6,4 %) 2,3 % 31,6 % Langwasser besteht circa ein Drittel der Haus- (1,9 %) (33,1 %) halte aus Senioren, die alleine wohnen. 11,5 % (11,4 %) Auffällig ist auch der hohe Anteil von Seniorin-
4.545
nen und Senioren, die in Ein- und Zweifamilienhäusern wohnen. Hier nimmt der Anteil mit 29,9 % 49 % steigendem Alter sogar noch zu. (31,4 %) (48,9 %) Haushalte mit Kindern nehmen in Nord-West und Süd-West zu. 9 % Die Förderung einer sozialen Durchmischung ist (7,2 %) bei der weiteren Entwicklung zu beachten. Eine Anpassung und Erweiterung des Wohn- 20 % 45,9 % raumangebots und -umfeldes unter Berück- 6,4 % (22,7 %) 16.471 (45,6 %) (5,9 %) sichtigung des demographischen Wandels 16,6 % Gesamt (19 %) 5,2 % sind wichtige Aufgaben für die Steigerung der (5,3 %) Attraktivität von Langwasser als Wohnstandort für unterschiedliche Gruppen. 6,7 % 3.055 19,9 % (7,1 %) (19,2 %)
46,5 %
(43,3 %) Haushalte mit Kindern 23,8 %
9,2 % (24,7 %)
Haushalte von Alleinerziehenden (7,3 %) Senioren 65+ (eine Person) 9,1 %
20,3 %
(6,6 %) Senioren 80+ (eine Person) (23,6 %)
20,2 %
weitere Haushalte 3.896 47,9 % (22,2 %)
4,2 % (48,9 %) 4.975 42,8 %
Städtische Mittel: Gesamthaushalte in Nürnberg: (3,9 %)
6,3 % (42,5 %)
284.364. Davon Haushalte mit Kindern: 17,7 %, 18,4 % (6,9 %) Haushalte Alleinerziehend: 3,9 %, Haushalte 65+ (eine (16,3 %) 10,5 % 21,6 % Person): 13,6 %, Haushalte 80+ (eine Person): 5,3 % (8,5 %) (21,8 %) Hinweis: Die Grafik stellt die Gesamtzahl der Haushalte in
21,7 %
der Mitte des Kreises dar. Diese Zahl entspricht 100%. Alle (25 %) 4.545 47 % entlang des Kreises angegebenen prozentualen Anteile (48,1 %) beziehen sich darauf. Die in Klammern gezeigten Angaben
3,9 %
beziehen sich auf Daten von 2015. Quelle: Amt für Stadtforschung und Statistik für Nürnberg (3,5 %) 16,9 % und Fürth, 2020 (14,9 %)
Wohnen
Wohngebäude nach Baualter und Typologie
1,2 %
Wohnungen nach Baualter 0,8 % 0,3 %
Langwasser ist ein relativ junger Stadtteil. Schwer-
18,5 %
punkt der Entstehungszeit ist die Nachkriegszeit. Im Quadranten Nord-Ost fanden in den 1980er 17.304 Gesamt Jahre die letzten größeren Entwicklungen statt. Langwasser hat eine wechselvolle Geschichte und 4,6 % 0,1 %
2,5 %
versammelt verschiedene städtebauliche Leitbil- 18,5 %
79,2 %
der und Ideologien. Von der Gartenstadt, über die
3.640
klassische Moderne bis hin zur gegliederten und aufgelockerten Stadt der 1960er Jahre und der 74,3 % Postmoderne der 1980er Jahre.
3,6 % 0,1 % 0,7 %
In den vergangenen Jahren gab es wenige Ergänzungen, wobei momentan eine städtebauliche 2,8 % 0,4 % Entwicklung in Nachbarschaft A/B im Quadranten
3.972
Süd-Ost zu beobachten ist. Neue, zeitgemäße
5.026
Typologien können in Sinne einer Weiterentwicklung eingesetzt werden und Langwasser als Pio- 96,3 % 96,1 % nierraum baulicher Innovationen weiterdenken.
3,2 %
1,1 %
Baujahr 0,2 %
1919 - 1948 2005 - 2012 4,7 % 1949 - 1980 2013 - heute
4.666
1981 - 2004
93,8 %
Städtisches Mittel: Gesamtanzahl Wohnungen Nürnberg: 298.913. Bis 1918: 11,6 %, 1919-1948: 10,5 %, 1949-1980: 52 %, 1981-2004: 17,4 %, 2005-2012: 3,8 %, 2013-heute: 4,5 %
Wohngebäude nach Typologie 67,2 %
Circa zwei Drittel der Wohngebäude in Langwas- 28,7 % ser sind Einfamilien-, Zweifamilien- bzw. Reihenhäuser mit vorwiegend großen Wohneinheiten 3.572 (vier und mehr Zimmer). Dadurch erklärt sich der 19,1 % Gesamt
4,1 %
hohe Anteil großer Wohnungen in Langwasser.
3,6 %
Diese Typologien haben meist private Eigentü-
1.032
merschaften, daher bestehen geringe Eingriffsmöglichkeiten im Hinblick auf eine bauliche 77,3% Entwicklung. In diesem Zusammenhang wird darauf hinzuweisen, dass zwar Einfamilienhäuser
31,5 %
überhand nehmen, der Großteil der Bevölkerung jedoch in den Nachbarschaften mit überwiegend 31,7 % Mehrfamilienhäuser wohnt. Um das vorhandene
2,1 % 947
Wohnraumpotenzial in Langwasser zu nutzen 66,4 %
2,1 %
und eine angemessene Dichte zu erreichen, sind Mehrfamilienhäuser als Bautypologie zu fördern. 66,2 %
Einfamilienhäuser Mehrfamilienhäuser 34,2 % Zweifamilienhäuser
1.022
Hinweis: Die Grafiken stellen die Gesamtzahl der Wohnungen/Wohngebäude in der Mitte des Kreises dar. Diese Zahl entspricht 100%. Alle ent- 58,4 % lang des Kreises angegebenen prozentualen Anteile beziehen sich darauf. 7,4 % Die in Klammern gezeigten Angaben beziehen sich auf Daten von 2015, Quelle: Amt für Stadtforschung und Statistik für Nürnberg und Fürth, 2020
Wohnbindung und Wohnzufriedenheit
Wohndauer < 3 Jahre
Wohnzufriedenheit
Aktuell wohnen 32.953 Personen in Langwasser. Distrikt 332: Davon wohnen circa 50 % seit mehr als zehn 23,0% Jahren und mehr in Langwasser. 20 % wohnen Distrikt 331: seit circa drei Jahren dort. Diese Analyse bestä- 16,7% Distrikt 333: tigt die Tendenz, dass man dauerhaft in Lang- 16,1% wasser wohnen bleiben kann. Es ist dort eine sehr gute Wohnqualität vorhanden. Dies spricht Distrikt 322: für eine gute Wohnzufriedenheit. 20,2% Distrikt 361: 19,7%
Bindung gefördert Wohnungsbau Bestand
Innerhalb der vier Quadranten sind geförder- Distrikt 321: Distrikt 362: 21,7% 24,0% te Wohnungen ungleichmäßig verteilt. Der Distrikt 363: 19,1% geringste Anteil befindet sich in Nord-West und Süd-West. Auch in Langwasser ist die Tendenz zu beob- Distrikt 371: Distrikt 364: achten, dass immer mehr Wohnungen aus der 19,7% 19,0% Bindung herausfallen. Um diesen Rückgang aufzuhalten, sollte das Ziel verfolgt werden, den Distrikt 372: Bestand an gefördertem Wohnraum zu erhalten Distrikt 373: 21,4% 28,2% und zu erweitern. Instrumente wie zum Beispiel die Quotenregelung im Rahmen des Baulandbeschlusses tragen dazu bei, den Anteil an gefördertem Wohnungsneubau zu erhöhen und so bezahlbaren Wohnraum zu sichern.
Bindung gefördert Wohnungsbau Ausläufe bis
Wohndauer 10 Jahre und mehr
In Süd-West ist der Bestand an geförderten Distrikt 332: Wohnungen am geringsten und die Bindungen 44,5% werden im Betrachtungszeitraum fast komplett Distrikt 331: 53,4% auslaufen. Distrikt 333: Langwasser weist noch Potenziale für eine 60,4% bauliche Entwicklung im Vergleich zu anderen, dichteren Quartieren in Nürnberg auf. Dieses Distrikt 322: Potenzial soll als Chance gesehen werden und so 50,9% Distrikt 361: einen wertvollen Beitrag zu einer sozial gemisch- 56,4% ten Struktur zu leisten. Distrikt 321: Distrikt 362: 54,2% 41,2% Distrikt 363: 59,8%
Wohndauer im Verhältnis zur
Gesamtbevölkerung Langwassers Distrikt 371: 50,2% Distrikt 364: 50 % und mehr 49,1% 40 % - 49,9 % 30 % - 39,9 % Distrikt 373: Distrikt 372: 20 % - 29,9 % 45,0% 49,4% 20 % und weniger
Eigentümer
vielfältige Eigentümerstruktur
Es gibt eine heterogene Eigentümerschaft, jedoch Liegenschaften in Nord-West und Süd-West. sind größere Stakeholder im Bereich des Geschoss- Das Eigentum der Kirche liegt zentral in den jeweiliwohnungsbaus zu erkennen. Der Schwerpunkt liegt gen Quadranten und besteht aus Kitas sowie wenige entlang der zentralen Erschließung. Der kleinteilige weitere Grundstücke mit Geschoswohnungsbau in Streubesitz befindet sich an den äußeren Rändern des der Nähe von Kirchengebäuden. Quartiers, in den von Einfamilienhäusern geprägten Nachbarschaften. Der Stadt Nürnberg gehören hauptsächlich Straßenund Grünflächen sowie Kitas und Schulen. Geschosswohnungsbau besitzt sie punktuell in dem Nord- West-Quadrant entlang der Wettersteinstraße und in Süd-West an der Oppelner Straße / Ecke Görlitzer Straße. Die wbg besitzt einen relevanten Anteil an Geschosswohnungsbau mit Schwerpunkt in Süd-Ost, gemeinnützige und private Unternehmen haben ihre
Eigentümer nach Kategorie
Stadt Nürnberg Stadt Nürnberg - Straßen wbg Gemeinnützige Kirche private Unternehmer Privatpersonen
Städtisch Gemeinnützig und Kirche
Stadt Nürnberg Gemeinnützige Organisationen Stadt Nürnberg - Straßen Kirche wbg
Privatunternehmen Privatpersonen
private Unternehmer Privatpersonen
Räumliche Prinzipien
Städtebauliche Struktur
Trotz der Heterogenität in Langwasser lassen sich gen heterogene und kleinteilige Strukturen vor. gemeinsame städtebauliche Prinzipien erkennen, Eine offene Struktur nach Süden zum Wald und growelche die vier Quadranten charakterisieren, iden- ße Höfe sind das Merkmal des Süd-Ost-Quadranten. titätsstiftend sind und bei Weiterentwicklung lesbar Im Osten des Quadranten sind gerichtete lineare bleiben sollen. Strukturen vorzufinden. Die einzelnen Nachbarschaften sind ihrem städtebau- Die Gebäude im Süd-West-Quadranten sind vor allem lichen Bild meist homogen und klar ablesbar. in linearen, aber unterschiedlich ausgerichteten Der Nord-West-Quadrant ist im östlichen Teil von Strukturen organisiert. einer offenen Struktur charakterisiert, die für den fließenden Grünraum durchlässig ist. Hochpunkte verteilen sich am Rand und im Zentrum in Nord-Süd Richtung. Eine deutlich gerichtete lineare Struktur ist im Westen zu beobachten. Im Nord-Ost-Quadranten charakterisieren gefasste Straßenräume und deutliche Gebäudekanten zum Grünraum hin das städtebauliche Bild. Teilweise lie-
Wohnen Nahversorgung Städtebauliche Körnung
Freiraum
Jeder Quadrant hat ein eigenständiges, öffentliches die Seitenbereiche und führt die Grünräume so in die Grünsystem. In Nord-West ist die Grünraumstruktur Wohnviertel hinein. Im Süden öffnet er sich zum Wald. durch einen zentralen Grünraum als langes Rückgrat mit Treffpunkte und Aufenthaltsangebote befinden sich Abzweigungen geprägt. Gefasste Höfe und fließendes außerhalb oder am Rand des Gebiets nahe der U-Bahn- Grün sind im Osten rund um den Geschosswohnungsbau station. zu finden, während streifenförmige private Gärten sich Süd-West ist vor allem von kleinteiligem Grünraum und im Westen in den Einfamilienhausgebieten befinden. fließendem Grün charakterisiert. Im zentralen Bereich In Nord-Ost ist der zentrale Grünraum durch das liegen zwei größere Grünzüge mit großen offenen Fließgewässer Langwasser mit kleinen, teichartigen Rasenflächen. Aufweitungen und begleitenden baumbestandenen Ein großer Teil der Freiflächen ist durch offene Rasen- Rasenflächen charakterisiert. Eine Raumabfolge von flächen mit Baumgruppen und einem Fußwegenetz Treffpunkten entwickelt sich entlang einer Hauptver- charakterisiert. Differenzierte Angebote für eine heterobindung in Richtung U-Bahnstation. Gefasste Höfe im gene Stadtgesellschaft mit einem Spektrum an kleinteili- Westen und Privatgärten im Osten komplettieren das gen, intensiv gestalteten bis zu weitläufigen, naturnahen Freiraumsystem. Freiräumen oder von Grünflächen für die Aneignung bis In Süd-Ost fließt der durchgängige zentrale Grünzug in zu Sport- und Bewegungsangeboten fehlen.
öffentliches Grün innenliegende Gärten/ Patio öffentliche Spielflächen private Spielplätze Anbindung an Grünsystem grüne Ränder Reihenhausgärten Treffpunkt / Platz Wohnen fließender Grünraum Nahversorgung gefasste Höfe institutionelles Grün
Städtebauliche Struktur
Gebäudetypologien und Dichte
Das breite Spektrum unterschiedlicher Wohnungs- GRZ = 0,32 bautypologien charakterisiert das Gebiet. Verdich- GFZ = 0,80 tete Geschossbauten orientieren sich zur Mitte mit hochwertiger Anbindung an den öffentlichen GRZ = 0,21 Personennahverkehr und die Nahversorgung. Die Ein- GFZ = 0,71 bis Zweifamilienhäuser besetzen die Randlagen und GRZ = 0,23 Übergänge zu großen Freiräumen. Die Verteilung GFZ = 0,66 der Hochpunkte betont die Eingänge und landschaftlichen Übergänge. Sie akzentuieren auch die hocherschlossenen Lagen entlang der U-Bahn und der Nahversorgungszentren. GRZ = 0,23 In Reinen und Allgemeinen Wohngebieten liegt die GFZ = 0,66 Obergrenze der Grundflächenzahl (GRZ) bei 0,4; die Geschossflächenzahl (GFZ) bei 1,2. Mit einer GRZ von ca. 0,25 hat Langwasser im Durchschnitt eine relativ moderate Dichte. Die GFZ unterscheidet sich aufgrund der Geschosszahl räumlich stark, bleibt aber weitgehend unter 1,0.
Oben: Städtebauliche Dichte. Zur Vereinfachung der überschlägigen Berechnung der städtebaulichen Dichte wurden folgende Annahmen getroffen: Die Berechnung wurde nach Nachbarschaften durchgeführt, nicht nach Grundstück, so dass die Dichte NICHT direkt auf die Parzellen übertragbar ist. Kirchenund Schulgrundstücke wurden mitberechnet. Herausgerechnet wurden: öffentlich zusammenhängende Grünflächen und Straßenflächen.
Typologieverteilung
Zeilen und Punkte
38,2%
Reihenhäuser
32,2%
Doppelhäuser Einfamilienhäuser
8,3%
Garagenhöfe/-bauten
7,9%
Blockrandbebauung
7,2%
Hochpunkte
5,8%
Ermittlung von Sanierungsbedarfen
Bei der Analyse der baulichen Sanierungsbedarfe Eine Aussage über die Barrierefreiheit konnte von wurden ausschließlich Gebiete mit überwiegend Ge- außen nicht abschließend getroffen werden. Viele schosswohnungsbau untersucht. Die Erfassung bezog Hauseingänge weisen jedoch Stufen oder Schwellen sich auf eine Beurteilung dKüerzsel bäeiu Beßstaenrdseaunfn aZhmuestanGedbäsu ddezeustra nd auf. Es wiGredbä uedemzusptanfdo (ahltelrenantiv )diese Untersuchung in einer 0, 0-1 keine bis sehr geringe Mängel wenig bis kein Sanierungsbedarf Wohnbauten. Hier wurden vor allem drei Aspekte tiefergreifenden Studie vorzunehmen und mögliche 1 geringe Mängel mittlerer Sanierungsbedarf betrachtet: Unterhaltungszustand und energetischer Förderprogramme zur Barrierefreiheit in Anspruch zu Zustand der Fassade, der Z1-u2stand der Fenster und mdititeels tarke Mängnelehmen.starker Sanierungsbedarf Ausstattung mit Balkonen2, wobei diese in Langwasstasrkee rM ängel sehr starker Sanierungsbedarf flächendeckend vorhandeXn sind. abbruchreif abbruchreif
Kürzel bei Bestandsaufnahme Freiraumqualität
Häufig auftretende Mängel entstehen durch feucht H, H-M hohe Qualität gewordene Dämmungen an den Fassaden. Dies ist M mittlere Qualität oftmals besonders im Fensterbereichen oder an den M-G geringe Qualität Sockelzonen ablesbar. Insgesamt gibt es in allen Quadranten relativ viele GebäuGde, deren Fassadensystesehmr ge ringe Qualität unabhängig vom Zustand nicht mehr dem heutigen Standard entspricht und eine energetische Sanierung sinnvoll wäre. Weitere Mängel traten durch abgeblätterten Putz und defekte Fassadenplatten auf.
Gebäudezustand
in Sanierung keine Mängel geringe Mängel mittelstarke Mängel starke Mängel abbruchreif
Transformationsorte
Realisierte und geplante Wohnbauprojekte
In den letzten Jahren wurden im Stadtteil nur wenig stanz und den Neubau von Wohngebäuden um. punktuelle Wohnprojekte realisiert. Durch den stei- Bis auf wenige Ausnahmen liegen alle Anfragen in genden Druck am Wohnungsmarkt liegt Langwasser den vom INSEK Nürnberg Südost definierten Suchräujedoch nun im Fokus verschiedener Investorinnen und men der baulichen Ergänzung. Investoren. Aktuelle Anfragen der baulichen Weiterentwicklung beziehen sich auf beinahe alle Nachbarschaften des Stadtteils und konzentrieren sich im Wesentlichen auf die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum. Auch die städtische Wohnungsbaugesellschaft wbg hat bereits erste Projekte mit Modellcha- Neusalzer Straße rakter initiiert. Die Realisierung der Wohnungen mit fertiggestellt Sigena-Stützpunkt an der Neusalzer Straße oder der Reinerzer Straße Neubau von Mehrfamilienhäuser in Holzbauweise an 2 in Realisierung der Reinerzer Straße stellen einen wichtigen Impuls Salzbrunner Straße für eine zukünftige Entwicklung des Stadtteils dar. 3 in Planung Die Bautätigkeit sowie die zukünftigen Planungen setzen vor allem Ergänzungen des Bestands sowie 4 Neusalzer Straße Voranfrage/Vorprojekt Abriss von leerstehenden Gebäuden mit alter Bausub- Gleiwitzer Straße in Realisierung Rauschbergweg 6.1 in Planung Rauschbergweg 6.2 Voranfrage/Vorprojekt Imbuschstraße Voranfrage/Vorprojekt Leuschnerstraße Voranfrage/Vorprojekt Langwasser Z – Eich Quartier in Realisierung 6.1 Görlitzer Straße 6.2 9 10 Voranfrage/Vorprojekt Franz-Reichel-Ring 11.1 14 Voranfrage/Vorprojekt Franz-Reichel-Ring 11.2 Voranfrage/Vorprojekt Franz-Reichel-Ring
5 12
1 2 fertiggestellt Bonhoeffer Straße Voranfrage/Vorprojekt Scharfreiterring Voranfrage/Vorprojekt Langwasser T – Schön leben
7 15
10 in Realisierung
13 Suchräume bauliche Ergänzung 11.2 fertiggestellt 12 11.1 in Realisierung in Planung
geschlossen 1 fa . s N t e a u b s g a e lz s e ch r S lo t s r. s , e S n igena Stützpunkt Wohnraum quantitativ und qualitativ steigern im Bau 36 WE (z.B. Energetische Gebäudesanierung, bauliche Ergänzungen, Neubauten) in Planung Bebauungspläne Langwasser 2. Reinerzer Straße Realisierungsphase Suchraum bauliche Ergänzung vertiefende Teilbereiche ca. 96 WE Wohnumfeldverbesserung Bestand + Planung
-
Salzbrunner Straße Projekt Wohnen und Pflegeheim ca. 55 WE Abriss/Neubau
-
SalzbrunnerStr./Neusalzer Str. in Planung noch offen, Annahme ca. 30 WE Abriss Gärtnerei, Neubau
-
Tankstelle Gleiwitzer Straße 310 Projekt 30 WE Abriss/Neubau
-
Rauschbergweg Projekt ca. 275 WE Wohnumfeldverbesserung Bestand + Planung
-
Imbuschstraße Vorprojekt, abgelehnt Noch offen, Annahme 50 WE Wohnumfeldverbesserung Bestand + Planung
-
Leuschnerstraße 6 Vorprojekt, abgelehnt ca. 70 WE (statt 48 WE), Annahme ca. 10 WE zusätzlich Abriss/Neubau
-
Leuschnerstraße 3 Vorprojekt aus 2014, abgelehnt 49 Geschosswohnungen, 9 Reihenhäuser, Annahme 10 WE zusätzlich
-
Görlitzer Straße Vorprojekt 18 bis 69 WE (Annahme: 20)
Kultur, Bildung und
soziale Infrastruktur
Realisierte und geplante Wohnbauprojekte
Das vorhandene Angebot an Kultur, Bildung und von ambulanten Diensten, Tagespflege und stationäsozialer Infrastruktur bildet Cluster innerhalb der re Einrichtungen, berücksichtigt werden. Quadranten entlang der Grünzüge. In Nord-West An der Schnittstelle zwischen den Quadranten im reihen sich verschiedene Einrichtungen zentral ent- Süden liegt mit dem Gemeinschaftshaus die größte lang der Zugspitzstraße auf, während in Nord-Ost mit gemeinschaftliche Einrichtung in Langwasser. Soziale dem Neubau der Bertolt-Brecht-Schule und weiteren Angebote versammeln sich in beiden Südquadranten Einrichtungen der nördliche Eingang des Quadranten um die kirchlichen Einrichtungen. betont wird. Weitere Bildungscluster sind in Süd-West Die bestehenden öffentlichen Spiel- und Aktionsfläam Franz-Reichel-Ring und in Süd-Ost an der Georg- chen für Kinder und Jugendliche im gesamten Gebiet Ledebour-Straße zu finden. erfüllen ihre Funktion nicht mehr und sind stark Im Bestand stehen ausreichend Kitas zur Verfügung. aufwertungsbedürftig. Außerdem fehlen zielgrup- Hinsichtlich einer Weiterentwicklung sollen trotzdem penspezifische Aufenthaltsräume im öffentlichen Flächen für die Erweiterung der sozialen Infrastruk- Raum, zum Beispiel für Jugendliche oder Seniorinnen tur gesichert werden. Dabei ist auf eine stärkere und Senioren. Durchmischung der Angebote zu achten, dezentrale Angebote für verschiedene Gruppen mitzudenken und in die weitere Planung zu integrieren. In diesem Zusammenhang sollten auch Angebote der pflegerischen Infrastruktur, wie die kleinräumige Versorgung
Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte Werk Süd
+ Jugendhaus
BUNI * Martin Niemöller Klinikum Süd
Jugendhaus Phönix VfL Nürnberg
+
+
Bauspielplatz Langwasser TSV Altenfurt ** Kulturelle Einrichtung Sozialer Dienst und Einrichtung Kirchenstandort Gemeinschaftshaus * + Bewegungspark Kinder- und Jugendhaus öffentliche Spiel- und Aktionsfläche Geiza für Kinder und Jugendliche Haus der Heimat Kinder- und Jugendeinrichtung Schule, Hochschule, Stadtteilbibliothek
+ Schule mit Spielhof
+ Kinderkrippe, Kindergarten, Hort
Sportstätte sozial, kulturell und bildungsorientierter Cluster
Nahversorgung
Polyzentralität
Das Nahversorgungsangebot in Langwasser ist gut. Es an. Weitere Einzelhandelsstandorte befinden sich in bildet Cluster innerhalb der Quadranten, häufig in der der gewerblichen Zone zwischen den Quadranten. Vor Nähe von U-Bahnstationen. Die Umfelder der U-Bahn- allem von den am Rand liegenden Wohngebieten sind stationen sind potenzielle Gebiete für eine bauliche die Standorte weit entfernt. Daher ist die fußläufige Weiterentwicklung, die auch einen Ausbau der Versor- Erreichbarkeit der Nahversorgungsangebote aus allen gungsangebote möglich machen kann. Nachbarschaften, insbesondere für die Gebiete mit Einfamilienhäusern, zu gewährleisten. In Langwasser Nordwest ist die Wettersteinpassage der einzige Nahversorgungsschwerpunkt. Er ist direkt an Das Angebot an Filialen ist zu erhalten und gegebedie U-Bahn-Station Langwasser Nord angeschlossen nenfalls zu optimieren. In den Quartierszentren sind und fußläufig sehr gut erreichbar. Das Angebot und weiterhin Leerstände zu beobachten. Hier finden sich die baulichen Voraussetzungen entsprechen nicht u.a. zeittypische Flachbauten mit Potenzial für Verdichmehr den heutigen Bedarfen. Der Nord-Ost-Quadrant tung und neue Nutzungsmischung. Konzepte für die unterscheidet sich im Hinblick auf die Nahversorgung Reaktivierung von einzelnen Nahversorgungszentren von den anderen Quadranten: hier befindet sich das sowie Erdgeschosszonen durch neue Nutzungen sollen Angebot in Erdgeschosszonen entlang der Fußgän- mitgedacht werden: nicht nur kulturelle und soziale gerzone. Das Frankenzentrum ist die gemeinsame Angebote sind denkbar, sondern auch neue, vielfälti- Mitte der zwei südlichen Quadranten. Das Angebot gere Angebote sowie gewerbliche Erdgeschosszonen erstreckt sich nach Innen und dockt an die Grünzüge als zusätzliche Arbeitsstätten.
Wettersteinpassage
Franken-Center Versorgungszentrum mit Zentrenkategorie Nahversorgungsstandort
! Nahversorgung reaktivieren
Supermarktstandort ! kleinteiliger Einzelhandel / Gewerbeflächen Leerstand im Quartierszentrum Einzugsradius (500 m) Gastronomie
Freiraum
Öffentliche Grün- und Freiflächen
Das Freiraumsystem Langwassers ist durch vielfältige Freiraumtypologien geprägt. Zusammenhängend gestaltete Grünzüge, baumbestandene Flächen und der im Süden anschließende Wald, fließendes Siedlungsgrün, eine Vielzahl kleinerer Kinderspielplätze Wald und Privat- sowie Kleingärten prägen den Charakter gehölzgeprägte Freiräume Befe Langwassers als stark durchgrünter Stadtteil. Ein öffentlicher Freiraum mit stadtteilweiter Bedeutung ist offengeprägte Freiräume, Rasen der Grünzug am Ferdinand-Drexler-Weg in Süd-Ost. Spiel-/Sport rasen, i ntensiv genutzt Dennoch ist die Versorgung mit öffentlichen Grünwassergebundene Fläche, Rindenmulch, o.ä. flächen laut den Bedarfen des Nürnberger Baulandbeschlusses teilweise defizitär. Im Vergleich zu den Sportanlagen innerstädtischen Quartieren Nürnbergs und aufgrund des hohen Anteils an halböffentlichen Gemeinschaftsgrünflächen des Siedlungsbaus ist die Freiraumversorgung als günstig anzusehen. Allerdings entsprechen viele Angebote nicht den differenzierten Nutzungsansprüchen einer diversen, sich wandelnden Bewohnerschaft. Birkenhain, Grünzung in Nord-West
Wald gehölzgeprägte Freiräume offengeprägte Freiräume, Rasen Spiel-/Sportrasen, intensiv genutzt wassergebundene Fläche, Rindenmulch, o.ä. Sportanlagen Kleingartenanlagen befestigte Wege, versiegelte Flächen, o.ä. Stadtplätze Gewässer
Private/halböffentliche Grün- und Freiflächen
Langwasser weist einen hohen Anteil an privaten bzw. halböffentlichen Freiflächen auf. Private Freiflächen und Gärten sind dabei Einfamilien- und Reihenhäusern zugeordnet, halböffentliches Grün wiederum Zeilenbauten, Typologien mit geöffneten Hofbereichen sowie Halböffentliches Grün / Siedlungsgrün Punkthochhäusern. Im halböffentlichen Grün befinden sich zudem viele private Spielflächen. Beide Flächen stellen Privatgärten wichtige Ergänzungen des öffentlichen Grüns, vor allem Institutioneller Freiraum für die Bewohnerinnen und Bewohnern im Geschosswohnungsbau, dar. Die fortschreitende demographische Private Spielplätze Entwicklung sowie eine damit einhergehende, neu zusammengesetzte Einwohnerschaft wird jedoch weitergehende Erwartungen an halböffentliche Freiräume hervorbringen. Insofern sind auch die halböffentlichen Freiräume unter den Gesichtspunkten der Weiterentwicklung von Nutzbarkeit, Angebotsvielfalt aber auch Klimaanpassung zu betrachten. Diese Räume sind allerdings in privater Hand der jeweiligen Hausgemeinschaften, die über deren Nutzungen und auch Nutzungszeiten bestimmen. Halböffentlicher grüner Hof, Herzogstandstraße
Privatgarten Kleingartenanlage Siedlungsgrün institutioneller Freiraum
private Spiel- und Aktionsfläche für Kinder und Jugendliche
Brachfläche versiegelte Fläche Wasserflächen
-> Hoher Anteil an privatem / halböffentlichem Grün sowie privaten Spielplätzen
-> halböffentliches Grün und private Spielplätze stellen wichtige Ergänzung des öffentlichen Grüns vor allem für die Bewohner*innen im Geschosswohnungsbau dar -> demographische Entwicklungen und eine neu zusammengesetzte Einwohner*innenschaft wird jedoch andere Erwartungen an halböffentliche Grünflächen stellen -> Updatebedarf!
Ermittlung der Freiraumqualität
Bei der Betrachtung des Freiraums beschränkte sich die Erfassung auf die öffentlichen oder öffentlich zugänglichen Flächen. Kriterien für die Untersuchung des Freiraums waren die Ausstattung mit KIünrzfelr baeis Bterstuankdstauufnra,h mveorraGnebiägud Sezpusitaenld- Gebäudezustand (alternativ) 0, 0-1 keine bis sehr geringe Mängel wenig bis kein Sanierungsbedarf und Aktionsflächen sowie Aufenthaltsmöglichkeiten für 1 geringe Mängel mittlerer Sanierungsbedarf Kinder und Jugendliche, aber auch Sitzgelegenheiten, sowie eine ausreichende An1-2zahl an Fahrradabstellmömigtte-lstarke Mängel starker Sanierungsbedarf lichkeiten. Außerdem wurd2en die Raumbildung durcsthark e Mängel sehr starker Sanierungsbedarf Bäume und andere raumwXirksame Elemente, sowie adbberurc hreif abbruchreif Zustand der Vegetation qualitativ betrachtet. Hier besteht
Kürzel bei Bestandsaufnahme Freiraumqualität
in allen Punkten deutliches Aufwertungspotenzial. Spiel- H, H-M hohe Qualität flächen waren sehr häufig in einem schlechten baulichen M mittlere Qualität Zustand, außerdem entsprach die Ausstattung nicht mehr M-G geringe Qualität heutigen Anforderungen. Sitzgelegenheiten oder andere Nutzungsangebote in den hGalböffentlichen Freiräumseehrn ge ringe Qualität finden sich wenige. Fahrradabstellmöglichkeiten vor den Hauseingängen sind überwiegend nur in geringer Anzahl vorhanden. Raumbildung und Gestaltung sind oftmals monoton, Pflanzungen eintönig und teils überpflegt. Beispiel geringe Qualität
Freiraumzustand
hohe Qualität mittlere Qualität geringe Qualität
Klimaanpassung - Hitze
Klimaanpassung - Hitze Klimaanpassung – wassersensible Stadtentwicklung
Der durchgrünte Charakter Langwassers zeigt sich Langwasser entwässert den größten Teil des Regenauch in der bioklimatischen Beurteilung der Flächen- wassers von versiegelten Flächen (Straßen, Stellplätze, kulisse. Die Siedlungsräume weisen aufgrund des Dächer) klassisch über die Regenwasserkanalisation. hohen Grünanteils zu großen Teilen eine günstige Wasser nicht als Ressource Beurteilung auf. Zusätzlich begünstigt die Lage in ersorgung der Vegetation Waldnähe die bioklimatische Situation. In Bereichen fügung. höherer Dichte in Nord-Ost gibt es auch Siedlungs- ührt die Direktableitung räume, die als weniger günstig beurteilt werden, wa edenen Bereichen Langauch auf die dortigen Typologien mit geschlossenen g des Kanalisationssystems. Hofbereichen zurückzuführen ist. Der Bereich um da sorge wird es daher not- Frankencenter ist aufgrund der hohen Versiegelung oppelung des Regenwassers als bioklimatisch ungünstig einzustufen. Die öffentli- dern. Das Wasser sollte chen Grünflächen sind größtenteils bioklimatisch seh zt werden. Damit würde bedeutsam. Mit dem System der öffentlichen Grün- sgebiet sowie das örtliche flächen und dem hohen Anteil an halböffentlichen astet werden. Freiräumen ist die Kaltluftdurchströmung insgesamt ärkte dezentrale Regenals günstig einzuschätzen. stungen (Staub, Reifenabrieb usw.) der „Vorflut“ in Langwasser reduzieren.
BiDokleimma(cid:31)sechne tBseuprtreeilucnhg deenr Sdied slutnegshrätu mdeas für die Verdunstung oder V Ungüns(cid:31)g in Trockenperioden zur Ver Bei StarkregWeenniegerre güignsn(cid:31)gissen f s des Regenwassers in verschi Güns(cid:31)g wassers zu einer Überlastun s Im Sinne der SSteahrr gkürnes(cid:31)ggenvor
Bioklimwa(cid:31)sechne dBeidgeu, tuvneg rdsert Gärrünk- tu ned iFnreeiflä cAhebnk von der Kanalisation zu för Gering r als Ressource vor Ort genut auch das ÜberschwMi(cid:31)eeml mung Regenrückhaltebecken entl Hoch Weiterhin würde eine verst wasserbewirtschSeahfr htouchng Bela
Bioklimatische Beurteilung der Siedlungs-
räume
ungünstig weniger günstig günstig sehr günstig
Bioklimatische Bedeutung der Grün- und
Freiflächen
sehr hoch hoch mittel gering
Risiken
amtliches Überschwemmungsgebiet Überstau Kanalnetz - linear Überstau Kanalnetz - punktuell
weitere klimatische Einflüsse
Kaltluft
-> Gewerbestandorte heizen sich besonders auf (ungüns(cid:31)ge bioklima(cid:31)sche Situa(cid:31)on) -> Aber auch Wohnstandorte in Nordost ungüns(cid:31)gere bioklima(cid:31)sche Situa(cid:31)on (möglicherweise aufgrund geschlossenerer Typologie -> „Höfe“) -> Zeilenbebauung mit einzelnen Punkthochhäusern bioklima(cid:31)sch güns(cid:31)ger, vor allem am Wald gelegen -> Bei einer Nachverdichtung Orien(cid:31)erung an bioklima(cid:31)scher Situa(cid:31)on anhand des Ortes und der Bauweise suchen -> öffentliche Grünflächen zum Teil bioklima(cid:31)sch sehr bedeutsam, hier auch aus klima(cid:31)scher Sicht keine Nachverdichtung anzustreben
„Grüne Schätze“
els- pe, Arten- und Biotopschutzprogramm Bewertung
ch Landesweit bedeutsamer Lebensraum die Lokal bedeutsamer Lebensraum hin Regional bedeutsamer Lebensraum hen Überregional bedeutsamer Lebensraum
tand Grün- und Freiflächen Öffentliche Grünflächen Wald ellen Stadtbiotope nd Geschützte Landschaftsbestandteile
“ Biotope nach BNatschG Naturdenkmale Gewässer riert
Die Grün- und Freiflächen in Langwasser weisen viele „Schätze“ auf. Dabei handelt es sich beispi weise um bedeutsame Lebensräume, Stadtbioto geschützte Landschaftsbestandteile, Biotope na Bundesnaturschutzgesetz, Naturdenkmale sowie öffentlichen Grünflächen und Gewässer. Weiter weisen halböffentliche und öffentliche Grünfläc in Bereichen prägenden, wertvollen Altbaumbes auf. Diese Biotopstrukturen und der Baumbestand st ökologische und klimatische Funktionen bereit u verleihen dem Stadtteil Identität. Diese „Schätze sollten im Zuge einer Entwicklung Langwassers erhalten und in weitergehende Planungen integ werden.
Öffentliche Grünanlage am Langwassersee
Bewertung von Lebensräumen nach Arten-
und Biotopschutzprogramm
landesweit bedeutsam überregional bedeutsam regional bedeutsam lokal bedeutsam
Grün- und Freiflächen
Stadtbiotope geschützte Landschaftbestandteile Biotope nach Bundesnaturschutzgesetz Naturdenkmale Wald öffentliche Grünflächen Gewässer
-> Die Grün- und Freiflächen in Langwasser weisen viele „Schätze“ auf
-> Diese sollten im Zuge einer Nachverdichtung erhalten und entwickelt werden
-> Einbeziehung in ein Update der Grünflächen
Spiel- und Grünflächenbedarf
Obwohl Langwasser aufgrund der vielen halböffent- dieses Defizit zumindest qualitativ zu mindern. lichen Freiflächen sehr durchgrünt wirkt, ergeben In der Versorgung öffentlicher Bewegungsflächen sich bei den öffentlichen Grün- und Spielflächen laut für jede Altersklasse gibt es innerhalb des Stadtteils Nürnberger Jugendhilfeplan „Spielen in der Stadt“ große Unterschiede. Während der nord- und süd- Frei- und Spielflächendefizite. Gemäß dem Nürnber- westliche Quadrant im Vergleich stark unterdurchger Baulandbeschluss liegt der Bedarf an öffentlichen schnittlich versorgt ist, weisen der nord- und südöst- Grünflächen bei 20 m2 pro Person im Geschosswoh- liche Quadrant eine qualitative gute Versorgung an nungsbau und 10 m2 pro Person im Familieneigen- Flächen für Bewegung und Sport auf. Beispielhaft für heimgebiet. Davon sollen 3,4 qm pro Einwohnerinnen öffentliche Bewegungsflächen ist der Bewegungspark und Einwohner als öffentliche Spielfläche vorgesehen in Langwasser Südost, der explizit von allen Alterswerden. Damit ergeben sich bei den öffentlichen klassen nutzbar ist. Grünflächen in drei Quadranten ein Defizit von über 20 ha. Nur der Süd-Ost-Quadrant weist ein Plus von 6,1 ha Grünfläche auf. Mit öffentlichen Spielflächen sind alle Quadranten unterversorgt (Defizit 5,2 ha). Die Gestaltung und Nutzungsangebote des halböffentlichen Grüns und des öffentlichen Straßenraums werden in Zukunft eine verstärkte Rolle spielen, um
Versorgung Nord-West
Defizit öffentliche Grünanlagen: 7,3 ha Defizit öffentliche Spielflächen: 1,9 ha
Versorgung Nord-Ost
Defizit öffentliche Grünanlagen: 2,9 ha Defizit öffentliche Spielflächen: 0,2 ha
Versorgung Süd-Ost
Defizit öffentliche Grünanlagen: 0 (+6,1 ha) Defizit öffentliche Spielflächen: 0,5 ha
Versorgung Süd-West
Defizit öffentliche Grünanlagen: 10,3 ha Defizit öffentliche Spielflächen: 2,6 ha
Quelle öffentliche Grünflächen: Umweltamt Nürnberg, 2013 Quelle öffentliche Spielplätze: Jugendamt Nürnberg, 2006
Grün- und Spielflächenversorgung
Öffentliche Grünanlagen Weitere öffentliche Grünflächen
Art der Spielplätze
Kinderspielfläche Aktionsfläche für ältere Kinder/ Jugendliche Bewegungsfläche Spielhof Grenze des Planungsbereichs
Ermittlung der Spielflächenqualität
Bei der Bestandsaufnahme Langwassers sind sowohl die öffentlichen als auch die privaten Spielflächen in den einzelnen Nachbarschaften aufgenommen worden. Eine Mehrzahl der Anlagen ist vKoürnze l sbeei Bhesrta ngdseaurfinnahgmeer QuGeabäluidteäzutst.a nDdie Gebäudezustand (alternativ) 0, 0-1 keine bis sehr geringe Mängel wenig bis kein Sanierungsbedarf Spielplätze sind häufig in einem schlechten baulichen Zu- 1 geringe Mängel mittlerer Sanierungsbedarf stand, außerdem entspricht die Ausstattung nicht mehr heutigen Standards. Die Sp1i-e2lgeräte sind zum Teil sehmirtt ealstlatrk e Mängel starker Sanierungsbedarf und kaum noch bespielbar,2 zum Teil wurden sie beresitatrske Mängel sehr starker Sanierungsbedarf ersatzlos entfernt. Auch dieX räumliche Einbindung ina bdbriuech reif abbruchreif umgebende Freiraumkulisse ist oft nicht gut gelöst. Häu-
Kürzel bei Bestandsaufnahme Freiraumqualität
fig fehlen auch Zonierungskonzepte, die etwa Vorzonen H, H-M hohe Qualität für Nutzungen für ältere Kinder oder Jugendliche sowie M mittlere Qualität Bereiche mit Sitzgelegenheiten für Betreuungspersonen M-G geringe Qualität wie Eltern, etc. vorsehen. Die neu angelegten Spielplätze sind jedoch meist von hoheGr gestalterischer Qualität suehnr gderi nge Qualität bieten vielfältige Angebote. In diesem Kontext hervorzuheben sind vor allem die Spielplätze auf dem Grundstück Neusalzer Straße / Ecke Reinerzer Straße sowie beim neuen Geschosswohnungsbau am Franz-Reichel-Ring / Öffentliche Spielfläche an der Reichweinstraße, Nachbarschaft I Ecke Liegnitzer Straße.
Im Rahmen der aktuellen Fortschreibung der Jugendhilfeplanung Spielen in der Stadt überprüft das Jugendamt Nürnberg gemeinsam mit dem Servicebetrieb Öffentlicher Raum bis 2024 u.a. alle öffentlichen Spielflächen in Nürnberg auf deren qualitativen und inklusiven Eigenschaften. Eine detaillierte Prüfung und Bewertung wird der Fortschreibung der Jugendhilfeplanung Spielen in der Stadt entnommen werden können.
Spielplatzzustand
hohe Qualität mittlere Qualität geringe Qualität sehr geringe Qualität
Mobilität
Erschließung und Vernetzung
Das Verkehrssystem in Langwasser ist hierarchisch Der ruhende Verkehr ist überwiegend dezentral mit organisiert und stark auf den motorisierten Indivi- Stellplatzanlagen und Garagenhöfen organisiert. dualverkehr ausgerichtet: für diesen erschließen die Diese sind bereits im Bestand versiegelte Flächen und übergeordneten Straßen das Quartier effizient. Im bieten aus diesem Grund zukünftig ein Potenzial für Stadtraum sind diese Straßenräume aber Barrieren eine mögliche bauliche Weiterentwicklung. und tragen zur Verinselung der Quadranten bei. Mit der U-Bahnlinie 1 ist Langwasser sehr gut in das Das Straßennetz ermöglicht nur im Nord-West-Quad- Netz des öffentlichen Personennahverkehrs eingeranten eine Durchquerung in Nord-Süd-Richtung: eine bunden. Die Trasse verläuft in mittiger Lage zwischen große Ringstraße bindet, ausgehend von Karl-Schönle- den Quadranten. Damit sind die zentral gelegenen ben-Straße und Otto-Bärnreuther-Straße, die kleineren Nachbarschaften von Langwasser jeweils fußläufig an Erschließungsstraßen der Nachbarschaften an. die U-Bahn angeschlossen. Für die am Rand gelegenen Nachbarschaften ist die Erreichbarkeit nicht Auch der Quadrant Nord-Ost bietet bezüglich des gegeben. Darüber hinaus bestehen verschiedene Bus- Erschließungssystems eine Besonderheit in Langwas- linien, die im Wesentlichen die Hauptverkehrsstraßen ser. Im Gegensatz zu den anderen Quadranten ist am Rand der Quadranten nutzen. das Erschließungsnetz hier deutlich auf Fußgänger ausgerichtet. Bereits bei Planung der Nachbarschaft P Das Radwegenetz ist mehrheitlich in Nord-Süd-Richwurde das städtebauliche Ziel gesetzt, die Freiflächen tung ausgerichtet und verläuft entlang der Hauptan die Bewohnerinnen und Bewohner insbesondere verkehrsstraßen. Diese Lösung ist häufig weniger die Kinder als echte Fußgängerzone zurückzugeben. nutzerfreundlich. Gezielte Querverbindungen sollten Gutachten im Vorfeld kamen zum Ergebnis, dass nur hier ergänzt werden. Eine beschilderte stadtteilüber- 7,5% aller Kfz-Bewegungen notwendige Fahrten greifende Route verläuft innerhalb der Grünzüge in mit dem eigenen Pkw zur Haustür waren. So ist das den östlichen Quadranten durch Langwasser Süd. Erschließungsnetz bis heute deutlich auf Fußgängerinnen und Fußgänger ausgerichtet. Der motori- Eine fußläufige Durchwegung des Stadtteils ist meissierte Individualverkehr wird außen an kompakten tens vom Straßenraum abgekoppelt und über die Stellplatzanlagen mit Quartiersgaragen abgefangen; Grünzüge innerhalb der Quadranten durchgehend im Inneren ist das Verkehrsnetz als Fußgängerzone möglich. organisiert. Wegen der Weglängen bis zu 200 Meter vom Parkplatz / Parkhaus bis zu den entferntesten Wohnungen wurden die Wohnungen einst mit Einkaufsrollern ausgestattet und weitgehend überdacht. Daher kann diese Nachbarschaft als autofreies Quartier bezeichnet werden.
In den beiden südlichen Quadranten ist die Erschließung für den motorisierten Individualverkehr in Querrichtung nicht durchgängig, sondern endet jeweils an den innenliegenden Grünzügen.
Die Straßen, die innerhalb der Quartiere das Feinerschließungsnetz bilden, sind häufig großzügig dimensioniert. Dort sind zum Teil viele öffentliche Pkw-Stellplätze verortet. Sie haben aufgrund ihrer großzügigen Dimensionierung Potenziale, bei anstehender Sanierung eine Neuaufteilung des Straßenraums für freiräumliche oder ökologische Nutzungen sowie zur Verbesserung des Angebots für den Fußund Radverkehr zu prüfen.
Motorisierter Individualverkehr Öffentlicher Personennahverkehr
Hauptverkehrsstraßen U-Bahn Erschließungsstraßen Bus ruhender Verkehr Einzugsradius 500 m großflächig ruhender Verkehr Einzugsradius 300 m (privat und öffentlich)
Radverkehr Fußverkehr
bestehendes Radroutennetz Lücke im Fußwegenetz geplantes Radroutennetz Deutliches Verbesserungspotenzial Fußwege Radvorrangnetz bestehendes Hauptwegenetz
Fazit
IN LANGWASSER STEHT EIN DEMOGRAPHISCHER WECHSEL AN!
Aufgrund der rückläufigen Einwohnerzahl muss Langwasser Maßnahmen zur Attraktivierung des Wohnstandorts für alle Bevölkerungsgruppen berücksichtigen. Hierzu gehört auch, über eine anteilige Förderung bezahlbaren Wohnungsneubau vorzuhalten.
DER TEILS ALTE GEBÄUDEBESTAND ERFORDERT ANPASSUN-
GEN AN HEUTIGE ERFORDERNISSE
Eine bauliche Entwicklung fand in den letzten Jahren punktuell und unterschiedlich je nach Eigentümerschaft statt. Aufgrund der vorhandenen Typologien und des Baualters sind bauliche Anpassungen notwendig. Aktuell besteht ein erheblicher Druck der baulichen Verdichtung.
KAPAZITÄTEN DER INFRASTRUKTURELLEN ANGEBOTE SIND
DIFFERENZIERT ZU BETRACHTEN
Die vorhandenen Kapazitäten von Grundschulen genügen bis 2035. Eventuell nachfolgende erhöhte Bedarfe erfordern an allen bestehenden Standorten planerische Erweiterungsmöglichkeiten, also Ergänzungen um Klassen- oder Fachunterrichtsräume sowie schulischen Freiflächen. Im Bereich der Kitas lassen sich aus den aktuellen Prognosen weitere Bedarfe ableiten. Zusätzliche Effekte der Zuwanderung und des Verbleibs von Kriegsgeflüchteten sind dabei noch nicht berücksichtigt und lösen gegebenenfalls zusätzliche Bedarfe aus. Auch die Kapazitäten der Pflegeeinrichtungen für Seniorinnen und Senioren sind zukünftig anzupassen und zu erweitern.
DAS NUTZUNGSSPEKTRUM DER FREIRÄUME SOLL WEITER
DIFFERENZIERT WERDEN
Die öffentlichen Grün- und Spielflächen (Rasenflächen, Parkanlagen, Spiel- und Aktionsflächen, etc.) ergeben räumlich ein zusammenhängendes Grundgerüst. Als fließender Grünraum bieten sie jedoch wenige
differenzierte Angebote für eine heterogene Stadtgesellschaft. Besondere Freiräume mit einer spezifischen Attraktivität (Naturnähe, Sport, Bewegung, Aneignung, Gestaltung) fehlen. Quantitative und qualitative Freiund Spielflächendefizite müssen gemindert werden.
DIE GROSSZÜGIGE DIMENSIONIERTEN STRASSENRÄUME SIND
EIN WESENTLICHES POTENZIAL ZUR GEWINNUNG VON NEUER
FREIRAUMQUALITÄT
Das Trennsystem zwischen Wohnen, Grünraum und Verkehr führt zu einer Inselbildung. Das übergeordnete Straßennetz wirkt als Barriere zwischen den vier Quadranten und in die weitere Nachbarschaft, das interne wird von parkenden Autos dominiert. Der Straßenraum besitzt ein erhebliches Potenzial für ein Mehr an Stadt.
Quellen- und
Abbildungsverzeichnis
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Stadt Nürnberg, Wirtschaftsreferat, Stab Wohnen, Stadtklimagutachten, Stadt Nürnberg, Umweltamt, Quaestio - Forschung & Beratung GmbH: Wohnungs- GEO-NET Umweltconsulting GmbH, 2014 marktbeobachtung 2019, 2020
Stadt Nürnberg, Referat für Umwelt und Gesundheit: Karten und Grafiken Masterplan Freiraum, 2014 Kartengrundlage: Stadt Nürnberg, Umweltamt/ Umweltplanung: Akti- Geobasisdaten Bayerische Vermessungsverwaltung: onsplan „Kompaktes Grünes Nürnberg“, 2021 Digitale Stadtgrundkarte, 2019
Stadt Nürnberg, Umweltamt/ Umweltplanung: Ge- Karten auf Seiten 19, 22, 23: samtstädtisches Freiraumkonzept Nürnberg, 2014 Stadt Nürnberg, Umweltamt, 2008-2020
Stadt Nürnberg, Planungs- und Baureferat, Stadtpla- Bayerisches Landesamt für Umweltschutz, 1995 nungsamt: Baulandbeschluss, 2020 Bayerisches Landesamt für Umwelt, 2019 Stadt Nürnberg, Beschluss Machbarkeitsstudie Langwasser, Stadtplanungsausschuss, 09. Juli 2020 Stadtentwässerung und Umweltanalytik, 2021-2022
Stadt Nürnberg, Stellplatzsatzung, 2016 alle weiteren Karten und Graphiken: yellow z und bgmr Stadt Nürnberg, Referat für Schule und Sport: Fortschreibung Schulraumentwicklungsplanung 2020, Fotonachweis 2020 yellow z und bgmr.
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