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← Sitzung des Sozialausschusses (13.10.2022)

Präsentation Benchmarking Großstädte

Anlage · 13.10.2022 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Haushalt & Finanzen Soziales & Gesundheit

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

SHA | Benchmarking 2021

Abbildung 1

Einleitung

Benchmarking  Kennzahlensets mit über 500 Basiszahlen und intensiver Austausch zur Entwicklung in den Städten, vertiefte Bearbeitung von Fokusthemen. Zuletzt wurde im Frühjahr 2021 der Fokusbericht „Wohnen in den Großstädten - Steuerungsansätze der Sozialverwaltungen“ veröffentlicht. Monitoring  Der aktuelle Bericht umfasst die Entwicklungen des Jahres 2021. Prävention von Wohnungsnotfällen  Berichterstattung wird für 2021 ausgesetzt. Einige Städte konnten die notwendigen Daten der Unterbringungsbehörden aufgrund der aktuellen Arbeitsbelastung (Geflüchtete aus der Ukraine) nicht fristgerecht liefern. Einfluss der Covid-19-Pandemie  Ab Frühjahr 2020 wurden zusätzliche Kennzahlen zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt gebildet.

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie

auf den Arbeitsmarkt

Abbildung 2

Im zweiten "Pandemiejahr" wieder deutlich mehr offene Stellen  Entwicklung in den Städten sehr unterschiedlich, im Mittel aber  Anstieg um 25 %

Transferleistungsquote

Abbildung 3

Quote nach Anstieg 2020 nun sogar unter Vor-Corona-Niveau von 2019  Nürnberg wie seit Jahren weiter deutlich unter dem Mittelwert  München dürfte den mit Abstand geringsten Wert erreichen 

Kontextindikator - Wohngeld

Abbildung 4

Anhebung der Miethöchstbeträge und der Einkommensgrenzen in 2020  (aktuelles Jahr) führte besonders in Nürnberg zu einem starken Anstieg Nürnberg auch beim Kinderzuschlag deutlich über dem Mittelwert, somit  vergleichsweise viele Haushalte mit Einkommen gering über Transferleistung

Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II)

Abbildung 5

Aufnahmefähiger Arbeitsmarkt führt zum Rückgang der Dichte in 2021  In Nürnberg konnte das bereits vergleichsweise niedrige Vor-Corona-Niveau  zum Jahresende 2021 unterschritten werden Aber der Anteil der Langzeitleistungsbezieher (> 4 Jahre) steigt stetig 

SGB II – Kosten der Unterkunft

Abbildung 6

Steigende Kosten für Unterkunft und Heizung in allen Städten  Sozialschutzpaket, die Kosten sind in tatsächlicher Höhe anzuerkennen  Geringer Anstieg in Nürnberg u.a. wegen Anpassung der Gebühren für  Flüchtlingsunterkünfte (Fehlbeleger)

Sozialhilfe – SGB XII

Abbildung 7

Daten stehen in Zusammenarbeit mit  dem Bezirk Mittelfranken zur Verfügung

HLU in Nürnberg weiter zurückgegangen 

GSiAE in Nürnberg leicht über dem  Mittelwert, Dichte – wie in allen Städten seit Jahren steigend

HzG - konstanter Rückgang der Dichte,  über 50 % der Leistungsbeziehenden in Zuständigkeit des Bezirks Mittelfranken Abweichung vom Mittelwert der Städte rote Linie / Index 100 entspricht Mittelwert der Benchmarkingstädte HzP wurde nach der Zuständigkeits-  HLU – Hilfe zum Lebensunterhalt (3. Kap. SGB XII) GSiAE – Grundsicherung im Alter und bei verlagerung weitgehend unverändert Erwerbsminderung (4. Kap. SGB XII) fortgeführt. Weiterhin gute Werte im HzG – Hilfe zur Gesundheit (5. Kap. SGB XII) HzP – Hilfe zur Pflege (7. Kap. SGB XII) ambulanten und stationären Bereich. a.v.E. – außerhalb von Einrichtungen i. E. –in Einrichtungen

Asylbewerberleistungsgesetz

Abbildung 8

Dichte wird durch Zuteilung der Asylsuchenden (Staatsangehörigkeit bzw.  Bleibeperspektive) beeinflusst Dichte in Nürnberg, einschließlich der Personen in ANKER-Zentren (hier nicht  von Kennzahl erfasst), liegt nahe am Mittelwert

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Amt für Existenzsicherung und Volker Wolfrum soziale Integration – Sozialamt Dietzstr. 4 +49 (0)9 11 / 2 31-23 25 90443 Nürnberg volker.wolfrum@stadt.nuernberg.de

Abbildung 9

https://benchmarking-grossstaedte.de

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