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IKÖK Handlungsempfehlungen

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Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Interkulturelle

Öffnung

der Verwaltung

gemeinsam

weiterdenken

EinProjektdes Bildungsbüros

DasProjekt„InterkulturelleÖffnunginKommunen“(IKÖK) wurdevonNovember2020bisJuni2022imVerbundmitder AWO-ArbeiterwohlfahrtKreisverbandNürnberge.V.durchgeführt.

DasIKÖK-ProjektwirdausMittelndesAsyl-,MigrationsundIntegrationsfonds(AMIF)kofinanziert.

Inhalt

Einleitung 4

1. GrundlegendeÜberlegungen 6

zudenHandlungsempfehlungen

2. HandlungsempfehlungenzumZiel 9

„BeitragzurErhöhungdesAnteilsan

PersonalmitZuwanderungsgeschichte“

3. HandlungsempfehlungenzumZiel 15

„ErkenntnisgewinnüberBedarfeund

WeiterentwicklungderDienstleistungen“

4. BeschreibungdesProjektgeschehens 20

unddieBedeutungderInterkulturellen

Schulungen

5. Zusammenfassung 26

6. Quellenangabeund-verweise 27

Einleitung

NürnbergisteinewachsendeundstarkvonDiversitätgeprägteStadt.Entsprechendder darausresultierendenBedarfe,entwickeltedieStadtNürnbergvorgeraumerZeitein strategischausgerichtetesIntegrationsprogramm.GrundlagediesesProgrammsbilden zehnLeitlinien,dieunterdemMotto„Vielfaltschätzen.Teilhabestärken.Zukunftgestalten“stehenundandenensichOrganisationundStrukturderKommunalverwaltung orientieren.

EntlangdieserLeitlinienfördertdieStadtNürnberggemeinsammitverschiedenenAkteurinnenundAkteurenausPolitik,Zivilgesellschaft,Migrantenorganisationen,Kirchen undReligionsgemeinschaftendasgesellschaftlicheEngagementimThemenbereichIntegration.DamitwirdderWillezurinterkulturellenÖffnungderVerwaltungbekräftigt, welchedieWeiterentwicklungvonStrukturen,AbläufenundAngebotenimSinneder BedürfnissederMenschenineinervielfältigenStadtgesellschaftzumZielhat.

DasimBildungsbüroderStadtNürnbergangesiedelteProjekt„InterkulturelleÖffnungin Kommunen“(IKÖK),dasimVerbundmitderAWO–ArbeiterwohlfahrtKreisverband Nürnberge.V.durchgeführtwurdesetztandengenanntenstädtischenLeitlinienan.DabeiwurdenineinembreitaufgestelltenBeteiligungsprozessHandlungsempfehlungen entwickelt,dieimEinklangmitLeitlinie4und7stehenundentsprechenddiegleichberechtigteTeilhabeundinterkulturelleOrientierungdesPersonalwesenszumZielhaben.

AlsVoraussetzungfürdieTeilhabeamgesellschaftlichenLeben,solltenstädtischeDienstleistungenfüralleBürgerinnenundBürgerleichtzugänglichsein.DerAbbauvonZugangsbarrierenistdeshalbeinwichtigerAspektfürdenProzessderinterkulturellenÖffnunginNürnberg.UmvorhandeneHürdenidentifizierenundbearbeitenzukönnen, brauchteseinengemeinsamenDialogrelevantergesellschaftlicherAkteurinnenundAkteuren,wiezumBeispielmitMigrantenorganisationen,Kammern,Sozialverbändenetc.

WievieleStädteinDeutschland,verändertsichNürnberglaufend–wirdgrößerundbunter–undmittlerweilehatfastdieHälfteallerNürnbergerinnenundNürnbergereineeigeneoderfamiliäreZuwanderungsgeschichte.DieseVielfaltderStadtgesellschaftsoll sichinderVerwaltungwiderspiegelnundzwarinallenVerwaltungsbereichenundHierarchieebenen–sodasweitereAnliegenderNürnbergerVerwaltung.

Leitlinie4: Leitlinie7: Gleichberechtigte InterkulturelleOrientierung TeilhabealsZiel desPersonalwesens

„Wirförderndiegleichberechtigtesoziale, „Wirsetzenunsdafürein,dasssichdieVielgesellschaftlicheundpolitischeTeilhabefür faltderStadtbevölkerungauchinderMitaralleBevölkerungsgruppenundermutigen beiterschaftihrerVerwaltungundderstädtialleunabhängigvonihrerHerkunftund schenUnternehmenwiderspiegelt.Daher ihremAufenthaltsstatuszueineraktivenBe- bemühenwirunsaktivumeineverstärkte teiligung.WirsetzenunsfürgleicheBil- BeschäftigungvonMitarbeiterinnenund dungschancenfüralleinderStadtlebenden MitarbeiternmitZuwanderungsgeschichte. Menschenein.PersonenmitBenachteiligung DieStadtorientiertsichalsArbeitgeberin erhaltenbesondereFörderungundUnter- undAnteilseignerinandervonihrunterstützung,zumBeispielSprachförderung. zeichnetenChartaderVielfalt.Mehrspra- Dieseisteinwesentlichesundnotwendiges, chigkeitundinterkulturelleKompetenzwerabernichtausreichendesHandlungsfeldder denfolglichauchbeiBewerbungenals Integrationspolitik.DiekommunalenAnge- wertvolleQualifikationenangesehen.“ boteorientierensichnichtanethnischen MerkmalenoderanderStaatsangehörigkeit, sondernanderLebenslagederMenschen, diehierihrenLebensmittelpunkthaben.“

ImIKÖK-ProjektbetrachtetenstadtinterneundexterneAkteurinnenundAkteurediebisherlaufendenÖffnungsmaßnahmenundbenanntenBedarfe.AufwelchengrundlegendenGedankendieresultierendenHandlungsempfehlungenbasieren,stelltdieseBroschüreeinleitendvor.DarananschließendfindensichdieEmpfehlungenfürdieVerwaltung mitdemZielderstärkerenTeilhabeundPersonalgewinnung.Abschließendbietetdie BroschüreeinenEinblickindasknappzweijährigeProjektgeschehen.

MitderBroschüresollenProzessundErgebnissedesIKÖK-ProjektszunächstdokumentiertunddamitderStadtverwaltungundderinteressiertenÖffentlichkeitbekanntgemachtwerden.DieVerbreitungdieserErkenntnissesollImpulsefürkünftigeEntwicklungeninBezugaufdieinterkulturelleÖffnungderStadtNürnbergsetzen.

WirdankenallenBeteiligtenfürihreMitwirkungundwünschenallenLeserinnenund LeserneineanregendeLektüre!

IhrBildungsbüroderStadtNürnberg

1. Grundlegende Überlegungen

zu den Handlungsempfehlungen

DienachfolgendenAspektesindimgemeinsamenAustauschmitdenBeteiligtenim IKÖK-Projektprozessentwickeltworden,derinKapitel4nähervorgestelltwird.Siesollen alseinführendeGrundlagedienen,umdieHandlungsempfehlungenfüreineInterkulturelleÖffnungderKommuneverständlichundnachvollziehbareinzuordnen.

PartizipationvonMenschenmitZuwanderungsgeschichte

SowohlauswissenschaftlicherLiteraturalsauchausErfahrungsberichtenundDokumentationenkommunalerProjektederInterkulturellenÖffnunggehthervor,dassdiePartizipationderZielgruppefüreinenÖffnungsprozessunerlässlichist.ImIKÖK-Projektwurde dieserMehrwertvonMenschenmitZuwanderungsgeschichteaufmehrerenEbenen deutlich.DieseliefertenwichtigeErkenntnissealssowohlBeraterinnenundBerateraufgrundihrerjeweiligenErfahrungenwieauchMultiplikatorinnenundMultiplikatorenfür ihrejeweiligenNetzwerkezurErstellungderHandlungsempfehlungen.Beispielsweise kamderHinweis,dasssozialeMedieneinebesondereRollefürdieErreichungvonMenschenmitZuwanderungsgeschichtespielen.AusdieserProjekterfahrungwuchsdaherdie essenzielleErkenntnis,dassdieZusammenarbeitmitmigrantischenNetzwerkennichtnur einenGelingensfaktorfürdieEntwicklungderHandlungsempfehlungendarstellt,sondernauchfürderenUmsetzung.DaheristdieweitereEinbeziehungvoninternenund externenmigrantischenNetzwerkenüberdasProjekthinauseinegrundsätzlicheHandlungsempfehlung.SokanndiePartizipationinallenHandlungsempfehlungenderKapitel 2und3mitgedachtwerden,istjedochpunktuellexpliziterwähnt.

AnsatzderkultursensiblenVerwaltungsarbeit

ImRahmenderHandlungsempfehlungenfürdieinterkulturelleÖffnungwirdderBegriff der„KultursensiblenArbeit“aufgegriffen.DieserAnsatzistausdemBereichderGesundheitsversorgungundderPflegeentlehnt,diebeiderEntwicklunginterkulturellerÖffnungskonzeptedenVerwaltungenzeitlichvorauswaren.Demnachnimmtkultursensible ArbeitdirektenBezugaufdieHandlungspraxisdereinzelnenMitarbeitenden.Nebender BedeutungderHaltungundsozialenKompetenzenderMitarbeitendenmeintderBegriff vorallemstrategischeMaßnahmen,diebestehendeUnterschiedederBürgerinnenund BürgerberücksichtigenundaufindividuelleBedarfeeingehen(vgl.Bundesvereinigung Lebenshilfee.V.,2022).DieseauchinderWissenschaftverankerteÜberzeugung,diezur AbleitungvonantidiskriminierendenMaßnahmendient,wirdaufdernachfolgendenAbbildungnachvollziehbar:

AspektderUnterschiedlichkeitvonGleichheitundGerechtigkeit

Abbildung 2

Bild1:AllePersonenerhaltendiegleiche

Unterstützungundwerdendahergleichbehandelt.AllerdingshabendiePersoneneinen unterschiedlichenZugangzumSpiel.

Abbildung 1

Bild2:AllePersonenerhaltenunterschiedliche

UnterstützungenundhabendadurchdengleichenZugangzumSpiel.

Abbildung 3

Bild3:AllePersonenhabenfreienZugang, ohneUnterstützungsangebote.Diesistdurch dieAbschaffungsystemischerBarrierenmöglich.

Abbildung1:DarstellungderpersönlichenZugängeinAbhängigkeitvonBarrierenundUnter-

stützungsangeboten(inAnlehnunganCityforAllWomenInitiative,2015,S.17).

DenHandlungsempfehlungenfüreineInterkulturelleÖffnungliegtdergeschilderteAnsatzderkultursensiblenArbeitzugrunde.ÜberkultursensibleMaßnahmensolleineVerwaltungssituationdesgleichenZugangsfürMenschenmitZuwanderungsgeschichteentstehen(Bild2)undlangfristigzueinerbarrierefreienVerwaltungführen(Bild3).

UmsetzungshorizontederHandlungsempfehlungen

DieeinzelnenHandlungsempfehlungensindmitunterschiedlichkomplexenRahmenbedingungenverbundenundhabendaherunterschiedlichezeitlicheHorizontederUmsetzung.AlsFaktoristeinerseitszunennen,dassDienststellenundPersonalamtgemeinsamfürdieinterkulturelleÖffnungzuständigsind,vorallemhinsichtlichdesZielsder PersonalgewinnungvonMenschenmitZuwanderungsgeschichte.DahergiltesmitBlick aufdieUmsetzungbeiallenEmpfehlungendienotwendigenAbstimmungs-undEntwicklungsprozessezuberücksichtigen.AndererseitssindbeiderUmsetzungvonHandlungsempfehlungenauchdieunterschiedlichenGegebenheitendereinzelnenDienststellenzubeachten.Demnachwäreessinnvoll,wennsichdieDienststellenindividuellmit denHandlungsempfehlungenauseinandersetzen,umangepassteMaßnahmenzurinterkulturellenÖffnungzuentwickeln.

ÜberprüfungderrechtlichenMöglichkeiten

DiegesetzlichenGrundlagen,anwelchedieVerwaltungsarbeitgebundenist,stellteinen wichtigenAspektzurEinordnungderweiterenKapiteldar.VorallemimPersonalbereich sinddieAbläufe,wiebeispielsweisedieGestaltungderStellenausschreibungen,gesetzlichgeregelt.UmdasZielvonmehrPersonalmitZuwanderungsgeschichteerreichenzu können,habensichauchLandesverwaltungenmitdengesetzlichenGrundlagenauseinandergesetztundnachMöglichkeitenzurVerbesserungderChancenvonMenschenmit ZuwanderungsgeschichteimÖffentlichenDienstgesucht.BeispielsweiseinderrechtswissenschaftlichenStellungnahme„MöglichkeitenzurVerbesserungderChancenvonPersonenmitMigrationshintergrundimöffentlichenDienst“desMinisteriumsfürIntegration inBaden-Württemberg.UmauchinderStadtNürnbergdieMöglichkeitenzurinterkulturellenÖffnungausschöpfenzukönnen,könntedieVerwaltungimAustauschdasWissen unddieErfahrungennutzenoderbeiBedarfdieAuseinandersetzungmitdenrechtlichen Möglichkeitenselbstforcieren.

2. Handlungsempfehlungen zum Ziel

„Beitrag zur Erhöhung des Anteils an

Personal mit Zuwanderungsgeschichte“

ImLaufedesProjektgeschehenshabensichunterschiedlicheHerangehensweisenherauskristallisiert,diedazubeitragenkönnen,mehrPersonalmitZuwanderungsgeschichtezu gewinnenundzuhalten.DienachfolgendenEmpfehlungen(sieheAbbildung:2)können diebisherigenMaßnahmenderStadtNürnbergsowiederenKonzeptInterkulturelleÖffnungderVerwaltungergänzen.

ÜbersichtderEmpfehlungsfelder

Kultursensible Personalbindung/ Kultursensible -entwicklung Bewerbungsverfahren

Beitrag zur Erhöhung

des Anteils

an Personal mit

Zuwanderungsgeschichte

Zielgruppen- Evaluierung spezifisches Personalmarketing

Abbildung2:DarstellungderEmpfehlungsfelder,indenenHandlungsempfehlungenzur

ErhöhungdesAnteilsanPersonalmitZuwanderungsgeschichtevorgeschlagenwerden.

2.1.ZielgruppenspezifischesPersonalmarketing

ZielgruppenspezifischeMaßnahmenimBereichdesPersonalmarketingssindbesonders wichtig,umMenschenmitZuwanderungsgeschichtezueinerBewerbungzumotivieren.

BekanntmachungderInterkulturellenÖffnungderKommune

DieBestandsaufnahmehatgezeigt,dassdasZieldiebisherigenMaßnahmenzurInterkulturellenÖffnungderStadtNürnbergbeiderZielgruppenochnichtausreichendbekanntsind.BeiderEntscheidungfüreineBewerbungkönnenjedochgenaudieseAktivitätenundZieleeinausschlaggebenderFaktorfüreineBewerbungsein.Daherempfiehlt essich,InformationenzubereitsdurchgeführtenundgeplantenMaßnahmendirektan dieZielgruppezuadressieren.

ZielgruppenorientierteÖffentlichkeitsarbeit

UmdieBewerbungsmotivationzusteigern,isteswichtig,dassdieattraktivenBeschäftigungsmöglichkeitenund-bedingungeninderVerwaltungbeiderZielgruppebekannt ist.IndermedialenKommunikationkanndiesdurcheineprominenterePlatzierungdieserMöglichkeitenaufderwww.nuernberg.de–Homepage,derEinbeziehungsozialer Medien(v.a.Facebook,Instagram)sowiedurchdieVerwendungeinfacherSpracheund/ oderdurchÜbersetzungenindiejeweiligenBedarfssprachengelingen.

EinbeziehungderZielgruppe

BeiderEntwicklungvonMarketingmaßnahmen,wiebeispielsweiseImagekampagnen solltenMenschenmiteigenerZuwanderungsgeschichtesystematischeinbezogenwerden. HierkönnenbeispielsweisestädtischeBeschäftigtemiteigenerZuwanderungsgeschichte oderVertretungenvonMigrantenorganisationeneineSchlüsselrolleeinnehmen.ZumeinenkönntenaufgrundderenErfahrungundKenntnissedieBedürfnissederZielgruppe genauererkanntunddaraufhinMarketingmaßnahmenpassgenauerentwickeltwerden. ZumanderenkönntensiealsBotschafterinnenundBotschafterdieAnliegenderStadtverwaltungauthentischerkommunizieren.DieslässtsichbesondersdurchdieEinbeziehungvonBeschäftigenmitZuwanderungsgeschichteinWerbemaßnahmenerreichen. DarüberhinauswirkenMenschenmitZuwanderungsgeschichteauchalsMentorinnen undMentorenindenjeweiligenCommunitiesundteilenpositiveBewerbungs-undArbeitserfahrungen.

AusweitungderDirektansprache

NebenderNutzungzielgruppenspezifischerMedienistdieDirektansprachevonMenschenmitZuwanderungsgeschichteeinevielversprechendeMarketingmaßnahme.Die aufsuchendeArbeitdurchMitarbeitendedesPersonalamtsbeiMigrantenorganisationen undVereinenbirgthohesPotential.HierbeikönntenInstitutionenundOrtederBerufs-

orientierungeingebundenwerden(Arbeitsagentur,Jugendberufsagentur,Schulen).Für dieAnsprachespezifischerZielgruppen,wiezumBeispielvonneuzugewandertenMenschenkönntenunterstützendeAngeboteanBerufsschuleninteressantsein,wiebeispielsweiseDeutschkursefürNachwuchskräfte.

2.2.KultursensibleBewerbungsverfahren

EinBewerbungsverfahrenisteinKennenlernensehrunterschiedlicherMenschen,zunächstüberschriftlicheUnterlagenundimbestenFallimpersönlichenGespräch.UmdiesenProzesskultursensibelzugestalten,könntenfolgendeMaßnahmensinnvollsein.

StärkungderBewerbungsmotivation

UmdieAnzahlderBewerbungenvonMenschenmitZuwanderungsgeschichtezufördern,isteswichtig,derZielgruppeaktiveralsbisherzusignalisieren,dassBewerbungen mitausländischenQualifikationenundnicht-muttersprachlichenDeutschsprachkenntnissenanerkanntundbeimAuswahlverfahrenberücksichtigtwerden.DieskannbeispielsweisedurchdiekonkreteNennunginStellenausschreibungenerfolgen.Damitalledem StellenprofilentsprechendenMöglichkeitenimAusschreibungsverfahrenberücksichtig werden,isteineBeratungderDienststellendurchdasPersonalamtdenkbar.

KultursensibleKommunikation

ÜberdasgesamteBewerbungsverfahrenhinwegisteinekultursensibleKommunikation allerstädtischenBeteiligenbedeutsam,insbesondereaberbeimBewerbungsgespräch. Dahererscheinteswichtig,dassimBewerbungsprozessinvolviertesPersonalentsprechendeSchulungendurchläuft.ZudemisteinkultursensiblesFeedbackfürBewerbende, dieinderengerenAuswahlwaren,ausschlaggebendfürdieweitereBewerbungsmotivation.

AusgestaltungundVeröffentlichungderAusschreibungen

DurcheinekultursensiblereSprachekönnenAusschreibungenfürMenschenmitZuwanderungsgeschichteansprechendersein.Umdieszugewährleisten,wäreesförderlichbei derFormulierungvonAusschreibungenBeschäftigtemitZuwanderungsgeschichteeinzubeziehen.ZudemwirkeneineexpliziteErmutigungsklauselundderHinweiszurInterkulturellenÖffnungermutigend.BeidenVeröffentlichungenkönntendiegenanntenEmpfehlungenimAbschnittPersonalmarketing(vgl.Unterkapitel2.1.)unterstützendwirken.

InterkulturelleKompetenzalsEignungsmerkmal:Entwicklung,SensibilisierungundAnwendung

InterkulturellkompetentesVerwaltungsdenkenund-handelnistdieGrundlagefüreine geöffneteVerwaltunggegenüberdenBürgerinnenundBürgernmitZuwanderungsgeschichte.FürdieEtablierungderInterkulturellenKompetenzalsEignungsmerkmal

brauchteseinekonkreteDefinitionundPrüfbarkeit.DieAnsätzedesKonzeptsderInterkulturellenÖffnungderVerwaltungsolltendaherweiterverfolgtunddessenWirkung evaluiertwerden.Beispielweise,inwieferndasEignungsmerkmaltatsächlichdazuführt, dassmehrMenschenmitZuwanderungsgeschichteeingestelltwerden(vgl.Unterkapitel 2.4.).FüreinesystematischeundnachhaltigeAnwendungdesEignungsmerkmalsdurch dieDienststellenkannessinnvollsein,einekonkreteAnsprechpersonimPersonalamtzu bestimmen.

InterkulturelleKompetenzalsEignungsmerkmal:

MöglichkeitderallgemeinenAnwendunginallenBereichen

DadieArbeitallerstädtischenDienststellen,unabhängigvondirektemBürgerkontakt, denLebensraumderBürgerinnenundBürgergestaltet,mussbeiallenNeueinstellungen dieInterkulturelleKompetenzalsEignungsmerkmalmitgedachtwerden.Aufgrunddesbedeutsamen,positivenEffektesfürdieInterkulturelleÖffnungempfiehltsichdazueineintensiveAuseinandersetzunginnerhalbderStadtverwaltung.HilfreichistderAustauschmit anderenKommunenausanderenBundesländern(vgl.Unterkapitel2.4).AusderrechtswissenschaftlichenStellungnahmefürdasMinisteriumfürIntegrationBaden-Württemberg scheintsichdierechtlicheMöglichkeitfürdieallgemeineAnwendungdesEignungsmerkmalszumindestfürdieAusbildungderVerwaltungsfachangestelltenzuergeben.

2.3.KultursensiblePersonalentwicklungund-bindung

NebendemZiel,mehrPersonalmitZuwanderungsgeschichteneueinzustellen,giltes auchdasbestehendePersonalmitgezieltenMaßnahmenweiterzuentwickelnundan dieVerwaltungzubinden.DiefolgendenAspektesollensowohldieinterkulturelleÖffnungfördernalsauchdieArbeitsbedingungenfürBeschäftigemitZuwanderungsgeschichtekultursensibelgestalten.

AngebotderInterkulturelleSchulungen

Schulungenzur(Weiter-)EntwicklungderInterkulturellenKompetenzsindwichtige Maßnahmen,umdenÖffnungsprozessderKommunevoranzutreiben.Unteranderem fördernsiediekollegialeZusammenarbeitundsensibilisierenfürRassismusundDiskriminierung.DerProjektprozesszeigteInteresseundBedarfbeiBeschäftigtenausdenverschiedenstenDienststellen(vgl.Kapitel4).EineverpflichtendeTeilnahmekannauchPersonenundgegebenenfallsDienststellenfürdasThemasensibilisieren,diebishermöglicherweisewenigerBerührungspunktedamithatten.ZudiskutierenistdabeidieFrage, obeineverpflichtendeTeilnahmeüberdieAuszubildendenhinausfüralleBeschäftigten derStadtNürnbergdenkbarist.

FörderungvonPersonalmitZuwanderungsgeschichteinallenVerwaltungsebenen

MitdemZiel,mehrPersonalmitZuwanderungsgeschichtefürdieVerwaltungzugewinnen,istauchderenRepräsentanzinmittlerenundhöherenVerwaltungsebenenvonBedeutung.UmdenAnteilvonFührungskräftenmitZuwanderungsgeschichtezuerhöhen, brauchteseineAuseinandersetzungderDienststellenunddesPersonalamtsmitmöglichenstrukturellenBarrierenund/oderpersönlichenHemmnissenderZielgruppe.EinLösungsansatzkönnteeinspeziellesAngebotfürBeschäftigtemitZuwanderungsgeschichte (analogzumMentoringprogramm"FrauenundFührung“)sein,welchesKarrieremöglichkeitenaufzeigtundBeschäftigteermutigt,sichberuflichweiterzuentwickeln.

EntwicklungvonEmpowerment-Strukturen

MitdeminnerstädtischenNetzwerk„BeschäftigtemitZuwanderungsgeschichte“existiert einewachsendeEmpowerment-Struktur,innerhalbdererBeschäftigtesichvernetzenund selbstbestimmtihreHaltungzureigenenTätigkeitundzurArbeitgeberinreflektieren.So werdenanzentralerStelleBedarfefüreinekultursensibleArbeitsumgebunginnerhalb derStadtverwaltunggebündeltundsichtbar.DiesesNetzwerksollteweiterhinalswertvolle,reflektierendeInstanzfürdeninterkulturellenÖffnungsprozessgefördertundweiterentwickeltwerden.

ZuständigesTeamimPersonalamt

DasProjekthatgezeigt,dassdieInterkulturelleÖffnungnuralsQuerschnittsaufgabeallerDienststellenmöglichistunddassvielenotwendigeMaßnahmenengmitdenTätigkeitendesPersonalamtsverflochtensind.SostelltsichdieFragenacheinemzuständigen TeamimPersonalamt,bestehendausPersonenmitunterschiedlichenfachlichenQualifikationenunddemunerlässlichenKriteriumeigenerinterkulturellerKompetenz,welches dieMaßnahmenzurinterkulturellenÖffnungbegleitetundentwickelt.

2.4.Evaluierung

UmdasZielvonmehrPersonalmitZuwanderungsgeschichtezuerreichenunddiehierfür notwendigenMaßnahmenpassgenauzuentwickeln,istderenEvaluationvonzentraler Bedeutung.NursolassensichZielentwicklungennachvollziehenundMaßnahmennachjustieren.

Personalabfrageneuentwickeln

DieAbfragederBeschäftigtennachihremsogenanntenMigrationshintergrundbirgtgroßeHerausforderungen.DennochistesfürdasGelingenderinterkulturellenÖffnungessenziellzuwissen,wievieleMitarbeitendemitZuwanderungsgeschichteinderVerwaltungbeschäftigtsind.NursolässtsichderFortschrittderinterkulturellenPersonalentwicklungfeststellen.DieVerwaltungsolltesichdeswegenmitneuenMöglichkeitender

Befragungbefassen.HierzugibtesErfahrungswerteausanderenKommunen,beispielsweiseMünchenoderGießen(Onomastik-Analyse)(vgl.Unterkapitel2.4.).

EvaluierungderAnwendungdesMerkmals"InterkulturelleKompetenz"

WiebereitsimUnterkapitel2.2.erläutert,nimmtdasEignungsmerkmalderInterkulturellenKompetenzfürdieinterkulturelleÖffnungeineSchlüsselfunktionein.Esgiltdaher, sowohldieHäufigkeitderAnwendungalsauchdenEffektaufdieEinstellungvonPersonalmitZuwanderungsgeschichtezuevaluieren.

BereichsspezifischeFörderplänemitZielsetzungen

DieGegebenheiteninnerhalbderDienststellensindteilweisesehrunterschiedlich.MaßnahmenzurinterkulturellenÖffnung,dieinihrerReichweiteliegen,solltendaherin FormvonbereichsspezifischenFörderplänenvondenDienststellenselbstentwickeltwerden.FürdieWirksamkeitisteswichtig,dassdieseMaßnahmenmitZielsetzungenhinterlegtundevaluiertwerden.(BeispielweiseinterkulturelleSchulungen,Repräsentanzvon PersonalmitZuwanderungsgeschichteinallenVerwaltungsebenen).

AustauschmitanderenKommunen

DieRecherchenimRahmendesProjekteshabengezeigt,dassdieInterkulturelleÖffnung derKommunefürvieleVerwaltungeninBayernundimBundeinbedeutsamesZielist. DementsprechendsetzensichdieKommunen,wieauchdieStadtNürnberg,mitden (rechtlichen)Möglichkeitenauseinander.UmeinenÜberblicküberdieMöglichkeiten undSynergieeffektezuschaffen,könntedieStadtNürnbergdenAustauschderKommuneninitiieren.BeispielsweisemitMünchen,Gießen,Recklinghausen,Berlin.

3. Handlungsempfehlungen zum Ziel

„Erkenntnisgewinn über Bedarfe und

Weiterentwicklung der Dienstleistungen“

DieStadtNürnbergsetztbereitsvielfältigeMaßnahmenum,welchedieZusammenarbeit mitBürgerinnenundBürgernmitZuwanderungsgeschichteunterstützenundderenTeilhabeanAngebotenundDienstleistungenerhöhen.ImRahmendesIKÖK-ProjektgeschehenskonntenweitereAnsätzeidentifiziertwerden,wieInformationenzustädtischen MaßnahmennochdirekterbeiderZielgruppeankommenkönnten.DieseAnsätzeund weitereBedarfe,diewährenddesProjektprozessesdeutlichwurden,findensichinden folgendenHandlungsempfehlungenwieder.

ÜbersichtderEmpfehlungsfelder

Zielgruppenorientierte LeichtererZugang Behördenkommunikation undTransparenz

Erkenntnisgewinn

über Bedarfe und

Weiterentwicklung

der Dienstleistungen

Kultursensible Verwaltungsarbeit

Abbildung3:DarstellungderEmpfehlungsfelder,indenenHandlungsempfehlungenzumErkenntnisgewinnüberBedarfeundWeiterentwicklungderDienstleistungenvorgeschlagenwerden.

3.1.LeichtererZugangzuInformationen&Transparenzüberstädtische AngeboteundDienstleistungen

DamitMenschenmitZuwanderungsgeschichtediestädtischenDienstleistungenundAngeboteinAnspruchnehmen,istesnotwendigdenZugangzuentsprechendenInformationenzielgruppenspezifischauszurichtenunddieÜbersichtüberstädtischeAngeboteund Dienstleistungentransparentzugestalten.

StädtischeLandingpagezur(Erst-)Orientierung

ImProjektprozesswurdedeutlich,dassfürnachNürnbergneuzugezogeneMenschenmit ZuwanderungsgeschichteInformationenzur(Erst-)Orientierungschwerzugänglichsind. DiesführeinvielenFällendazu,dassfalscheInformationeninsozialenMedienverbreitet unddieUnkenntnisderMenschenausgenutztwerdenwürde.AlsBeispielhierfürwurden irreführendeHilfestellungenbenannt,wiedasAusfüllenvonFormularenoderdieUnterstützungdurchSprachmittlung,diegegenteureBezahlungangebotenwerden.Jedoch gibtesgenaufürdieseHilfestellungenkostenfreieAnlaufstellen.UmdenZugangzuInformationenleichterzugestalten,kanneinezentrale„Landingpage“dienen,dieüber SuchmaschinenleichtauffindbarundauchaufmobilenGerätengutlesbarist.Inhaltlich sollenInformationensowieAnlaufstellensystematischundübersichtlichinBedarfssprachenvermitteltwerden,beziehungsweiseaufentsprechendeInternetseitenverweisen, wiezumBeispielaufdieIntegreat-App.DieseSeitekannbeimBürgeramtbeworbenwerden,umauchNeuzugewanderteschnellmitInformationenzuversorgen.

VerständlichkeitstädtischerInternetseiten

ErgänzendzurAufbereitungderInformationenzur(Erst-)Orientierung,istesfürdiestärkere Teilhabewichtig,dassauchdieallgemeinerenInformationenaufstädtischenInternetseiten verständlichsind.WievonderVerwaltunggeplant,solltenineinfacherSpracheformuliert undÜbersetzungeninBedarfssprachenverfügbarsein.DiesbezüglichkönnteeinAustausch zwischendenVerantwortlichenundMigrantenorganisationenSynergienschaffen.Sokönnen VerwaltungenbeispielsweisedenKontaktzuMigrantenorganisationensuchen,umzuerfahren,obderAufbauunddieaufgeführtenInformationeninstädtischenWebseitenverständlichsind.DarüberhinauswäreeineErklärhilfe,beispielsweiseinFormvonmehrsprachigenVideoclips,zumAufbauundzurNavigationderInternetseitenhilfreich.

StärkererEinsatzvonsozialenMedien

Wiebereitsaufgezeigt,stellensozialeMedieneinenwichtigenInformationskanalfür MenschenmitZuwanderungsgeschichtedar.AusdiesemGrundkanndieVerwaltungdas PotentialdersozialenMediennutzen,umdieZielgruppeschnellzuerreichenunddamit dieGefahrderWahrnehmungfalscherInformationeneinzudämmen.Übervielgenutzte MedienundderenuntergliederteGruppenundSeitenkanneinesystematischeAbfrage derjeweiligenZielgruppegenauerenAufschlussgeben.AufdieseWeisekönnenDienst-

stelleneigensdarüberentscheiden,welchePlattformenindensozialenMedienfürihre Angeboteamgeeignetstenseinkönnten.

MehrsprachigeMaterialien

InvielenDienststellenexistierenbereitsmehrsprachigeMaterialien,dieüberAngebote undDienstleistungeninformieren.DieswirdsowohlausderPerspektivederVerwaltung alsauchderZielgruppenförderlichfürdieTeilhabeeingeschätzt.AusdiesemGrund empfiehltessich,schrittweiseweitereMaterialieninBedarfssprachenzuübersetzen.DamitdiemehrsprachigenMaterialienjeweilsaktuellundschnellgefundenwerdenkönnen,solltendiesedigitalundinsozialenMedienzurVerfügungstehen.

AufsuchendeInformationsweitergabeundEinbindungvon

MultiplikatorinnenundMultiplikatorenindenCommunities

AucheineaufsuchendeInformationsweitergabebirgtgroßesPotential,umMenschen mitZuwanderungsgeschichtezuerreichenundsomitderenTeilhabeanAngebotenund Dienstleistungenzuerhöhen.GemeintistdieInformationsweitergabeanOrten,wosich vieleMenschenmitZuwanderungsgeschichteaufhalten,beispielweiseinVereinen,Cafés, EinkaufslädenoderauchdiepersönlicheAnsprachezuHause.Darüberhinaussolltedie EinbindungvonMigrantenorganisationenundVereinenalsMultiplikatorenintensiviert werden(vgl.Unterkapitel2.1.),umInformationeninZielgruppenzuverbreiten,diefür dieVerwaltungnurschweransprechbarsind.DieVerwaltungkannwiederumvonder Vernetzungprofitieren,umAnliegenzuerfahren,dienichtdirektandieVerwaltung herangetragenwerden.

3.2.ZielgruppenorientierteBehördenkommunikation

HinsichtlichderTeilhabeförderungsinddiebisherigenKommunikationswegeund-strukturenderVerwaltungmitBerücksichtigungderBedarfevonMenschenmitZuwanderungsgeschichtezubeleuchtenundgegebenenfallsweiterzuentwickeln.Hierfürkönnen diefolgendenEmpfehlungenAnsätzebieten.

DirektkontaktzuAnsprechpersonen

FürdieInanspruchnahmevonstädtischenDienstleistungenundAngebotenspieltdieErreichbarkeitderentsprechendenAnsprechpersoneneinewichtigeRolle.DiesgiltinsbesonderefürBeratungsstellen,dieeinewichtigeunterstützendeAnlaufstellefürdieZielgruppesind.EinunmittelbarerKontaktzudirektenAnsprechpersonenwürdedabeihelfen,umBeantragungsprozessereibungsloserundeffektiverzugestalten.

ÜberwindungvonSprachbarrieren

DieProjektbeteiligtenzeigtenauf,dassmangelndeDeutschkenntnissevonMenschenmit ZuwanderungsgeschichteunddiekomplexeVerwaltungssprachezueinerSprachbarriere führen,dieeinHauptfaktorfürdiegeringereTeilhabedarstellt.DaherwerdenMaßnahmenzurÜberwindungvonSprachbarrierenzwischenMitarbeitendenundMenschenmit Zuwanderungsgeschichtealsbesonderswichtigeingeschätzt,umdieerfolgreicheInanspruchnahmevonAngebotenundDienstleistungenzusteigern.AlskonkreteEmpfehlunggiltzumeinendieEinrichtungeinesSprachmittlungsdienstesundzumanderendie SteigerungvonmehrsprachigenBeratungsmöglichkeitendurchdiestädtischenBeschäftigten.

DigitaleAnwendungenaufBarrierenprüfen

InderDigitalisierungvonZugängenzustädtischenDienstleistungenwirdgroßesPotenzialzurSteigerungderTeilhabegesehen(vgl.Unterkapitel3.1.).AufgrundderdargestelltenSprachbarrierenwirdempfohlendieAnwendungdigitalerPlattformen,wie„Mein Nürnberg“,aufmöglicheHindernissehinzuprüfen.EinAnsatzpunkt,umdieseAnwendungenzugänglicherzumachen,könntenmehrsprachigeErklärhilfensein,dienichtnur dasPortalvorstellen,sondernexplizitAngeboteerklären,wiebeispielsweisedasAusfüllenvonOnline-Formularen.ZumBeispielinFormvonkurzenVideoclipsundanderen bildhaftenDarstellungen.

NetzwerkarbeitundTransparenzfürgezielte(Verweis-)Beratung

ImProjektprozesswurdedieNetzwerkarbeitzwischenderVerwaltung,Beratungsstellen undMigrantenorganisationenalseinewichtigeGrundlagefürdieInformationsversorgungundVerweisberatungbetont.InvielenBereichenfunktioniertderAustauschbereitsgut.AllerdingswurdeeinegebündelteKommunikation(E-Mailverteiler)überaktuelleAngeboteundAnsprechpersonengewünscht,welchediebisherigenMöglichkeiten nochverbessernkönnten.ZudemwäreesfürdieerfolgreicheBeratungvonMenschen mitZuwanderungsgeschichteunddamitauchfürderenTeilhabewichtig,wenndieVerwaltungtransparenterüberVerwaltungsabläufekommunizierenwürde.Konkretwurden BearbeitungszeitvonAnträgengenannt,vorallemwenndiesemitFristenandererAnträgeverbundensind.

3.3.KultursensibleVerwaltungsarbeit

DerProjektprozesszeigtezudemdiehoheBedeutungkultursensiblenDenkensundHandelns sowohlderVerwaltungsinstitutionalsauchdereinzelnenBeschäftigtenauf(vgl.Kapitel4).

FörderungderinterkulturellenKompetenz

FürdieTeilhabe,aberauchfüreinereibungsloseVerwaltungsarbeitimAllgemeinen,ist esförderlich,kommunikations-undkulturbedingteMissverständnisseundKonfliktezu vermeiden.DahersindMaßnahmenzurFörderungderinterkulturellenKompetenzeine wichtigeEmpfehlung.NebenderBerücksichtigungbeiderPersonaleinstellung(vgl.Kapitel2)solltenhierzubedarfsorientierteSchulungenangebotenwerden.UmdenunterschiedlichenGegebenheitenindenDienststellengerechtzuwerden,empfiehltessich, dassdieDurchführendenvorderSchulungmitdenFührungskräftenvorbereitendeGesprächeführenundauchmitdenMitarbeitendenüberFragenundErwartungensprechen.ErgänzendzudenSchulungensindauchinterkulturelleQualifizierungsmaßnahmeninFormvonFortbildungenoderVorträgenmitspeziellemFokusdenkbar,beispielsweiseaufPersonalführung.DadieArbeitallerstädtischenDienststellendenLebensraum derBürgerinnenundBürgergestaltet,werdendieSchulungenfüralleMitarbeitenden empfohlen-unabhängigdavon,obMitarbeitendedirektenBürgerkontakthaben.

ZusammenarbeitmitMigrantenorganisationen

EbensowiebeiderFörderungvonPersonalmitZuwanderungsgeschichtespieltdieEinbindungvonMigrantenorganisationenfürdieTeilhabeeinebesondereRolle.Bezüglich desZugangszuInformationenüberDienstleistungenundAngebotewurdebereitsderen Multiplikatorinnen-undMultiplikatorenfunktionherausgestellt.Darüberhinauskann durchdieZusammenarbeitdieEntwicklungvonbestimmtenAngebotenundDienstleistungengezielterentsprechendderaktuellenBedarfeerfolgen.Einesolchekultursensible BerücksichtigungkannwiederumdieTeilhabeerhöhen.AusdiesemGrundempfiehltdas ProjektdensystematischenundregelmäßigenAustauschzwischenrelevantenDienststellenundMigrantenorganisationen.

BessereBekanntmachungderAntidiskriminierungsstelle

DieStadtNürnbergsendetmitderEtablierungderAntidiskriminierungsstelle,diebeim Menschenrechtsbüroangesiedeltist,einwichtigesSignalfüreinekultursensibleHaltung. Projektbeteiligtewertschätzten,dasssichPersonen,dieeineUngleichbehandlungvermuten,aneinestädtischeStellewendenkönnen.DajedochdieEinschätzungbesteht,dass dieAnlaufstellebeiMenschenmitZuwanderungsgesichtenochnichtausreichendbekanntist,wärenentsprechendeWerbemaßnahmenratsam.

4. Beschreibung des Projektgeschehens

und die Bedeutung der

Interkulturellen Schulungen

ZieldesProjekts„InterkulturelleÖffnunginKommunen“(IKÖK)wares,Maßnahmenfür eineinterkulturelleÖffnungzuerprobenund(weiter-)zuentwickeln.ImLaufedesProjektgeschehenswurdenineinemganzheitlichenundpartizipativenProzessdiebisherigen ÖffnungsschrittederNürnbergerStadtverwaltungevaluiert.

4.1.BeschreibungdesProjektgeschehens

ÜberblicküberdenProjektprozess

Bestandsaufnahme

Ist-Stand-Analysemitverwaltungsinternenund-externenAgierenden, umdielaufendenMaßnahmen Erstellung zuerfassen vonHandlungsempfehlungen Konzeption

&Transfer genundIdentifikationvonmöglichen

Stolpersteinen undAufbereitung • ErstellungeinesTransderHandlungsempfeh- ferkonzeptsundVorlungen stellungderHand- InterkulturelleSchulungen lungsempfehlungen

SchulungendurchdieInkuTra(AWO) undAkteurenzur essierteKommunen ReflexionderHand-

rellenRahmenbedingungenunter demAspektinterkulturellerVielfalt

Abbildung4:DarstellungdereinzelnenPhasenimProjektprozess.

DieausderBestandsaufnahmeundderInterkulturellenSchulungengewonnenImpulse flosseninHandlungsempfehlungenfürdieStadtNürnbergein(vgl.Kapitel2und3). ÜberdieswerdendieErfahrungendergesamtenProjektphasealsTransferproduktfür interessierteKommunenveröffentlicht.

ZielsetzungundbeteiligungsorientierteBestandsaufnahme

DiemitderinterkulturellenÖffnungeinhergehendenZieleimProjektIKÖKwaren:

Zuwanderungsgeschichtegewinnen,umdasDienstleistungsangebotder StadtNürnbergweiterzuentwickeln

UmdieseZieleerreichenzukönnen,warderProjektprozessaufeinebreiteBeteiligung vonrelevantenAkteureninnerhalbundaußerhalbderVerwaltungausgerichtet.Dabei erfolgtedieBeteiligunginunterschiedlichenFormaten(sieheAbbildung:5).

ÜbersichtüberdieBeteiligungsformateimProjekt

Städtische Verwaltungs- Beschäftigtemit dienststellen Zuwanderungsgeschichte

• LeitfadengestützteInterviews

mitLeitungspersonal(7)

• Expertenworkshops(7)

• SchriftlicheBefragung(3)

?

AkteurederWirtschaft Migrations- &Beratung beratungsstellen

Migrantenorganisationen

Abbildung5:DarstellungdereinzelnenBeteiligtengruppenundBeteiligungsformate.

SowurdeninsgesamtsiebenleitfadengestützteInterviewsmitDienststellengeführt,die EinblickindiebisherigenMaßnahmenundAngebotezurinterkulturellenÖffnungder Verwaltunglieferten(sieheAbbildung6).

ÜbersichtüberdieleitfadengestütztenInterviewsundAuswahlgenannterMaßnahmen

Auswahlder

• AmtfürKultur genanntenMaßnahmen

zurInterkulturellen undFreizeit Öffnung:

• AmtfürMigration

Leitfadengestützte Interviewsmit undIntegration Informationsmaterialienund Leitungspersonalmit: Erklärvideos

• BürgeramtNord,Ost,Süd

• Inter-Kultur-Büro • VernetzungmitBeratungs-

• Jugendamt stellen,Vereinenund

Migrantenorganisationen

• Personalamt

• Sozialamt angebotedurchstädtische

Beschäftigte

Abbildung6:DarstellungderbeteiligtenDienststellenundAuswahlangenanntenMaßnahmen

zurinterkulturellenÖffnung.

FürdieBeteiligungvoninternenundexternenExpertinnen-undExpertengruppenwurdeninsgesamtsiebenWorkshopsveranstaltet[NetzwerkstädtischerBeschäftigtermitZuwanderungsgeschichte(3),Migrantenorganisationen(2)undAkteurinnenundAkteure derWirtschaftundBeratung(1),TeilnehmendeInterkulturellerSchulungen(1)](siehe Abbildung7).

ÜbersichtüberdieBeteiligungderExpertinnen-&Expertengruppen

NetzwerkstädtischerBeschäftigter mitZuwanderungsgeschichte • Konzept„InterkulturelleÖffnungderVerwaltung“

-pmesgnuldnaHeidrüfegaldnurG gnulkciwtneretieWruznegnulhef

gnunffÖnellerutlukretnIred

Migrantenorganisationen • ZugangsbarrierenundHemmungen

AkteurederWirtschaft&Beratung • ZugangsbarrierenundHemmungen

Teilnehmendeinterkultureller

Schulungen

Abbildung7:DarstellungderinhaltlichenSchwerpunktederWorkshopsmitdenver-

schiedenenExpertinnen-undExpertengruppen.

MigrationsberatungsstellensindzentraleOrte,umBürgerinnenundBürgermitZuwanderungsgeschichtezuerreichen.DaherfandeineschriftlicheBefragungderMigrationsberatungsstellenvondreiWohlfahrtsverbändenstatt.

DurchdieBeteiligungvonDienststellen,MigrationsberatungsstellenundinternenundexternenExpertinnen-undExpertengruppenkonnteWissengewonnenwerden,dasalsBasis fürdieHandlungsempfehlungenfüreineinterkulturelleÖffnungderVerwaltungdiente.

BegleitungdesProjektes

Füreinekritisch-konstruktiveBegleitungdesProjektvorhabenswurdezuBeginnderProjektarbeiteinProjektbeirateingerichtet.VertretenwarenhierinnerstädtischeStellen undexterneEinrichtungenmitengemBezugzumThemenfeldIntegration.DieProjektbeiratsmitgliederbegleitetendieProjektarbeitausdenverschiedeneninstitutionellen SichtweisenihrerOrganisationenundberietendasBildungsbüroüberdengesamtenProjektverlaufindeneinzelnenPhasenderUmsetzung.

ÜbersichtüberdieMitgliederdesProjektbeirates

MichaelTrommer(Personalamt) IlhanPostaloğlu(Vorsitzender) EmekSarıgül(KoordinationIntegrationsprogramm) • AmtfürKommunikation DominikHilse(Wirtschaftsreferat) undStadtmarketing:

• Jobcenter: BerlindBernemann

SabineSchultheiß • Migrantenorganisationen:

• Handwerkskammer: ZühreÖzdemir-Hohn

NinaKielmann(Berufsqualifikation &Fachkräfteeinwanderung)

SusanneWagner(GeschäftsbereichBerufsbildung Integrationsberatung)

MariusHanganu(BeraterfürArbeitsmigrant/innen)

GiselaWoitzik-Karamizadeh (ArbeiterwohlfahrtKreisverbandNürnberge.V.)

4.2.BedeutungderInterkulturellenSchulungen

DadenInterkulturellenSchulungeneinebesondereBedeutunghinsichtlichdeskommunalenÖffnungsprozesseszukommen,werdendieseandieserStellenochmalsgesondert betrachtet.

ImRahmendesIKÖK-ProjektesbotderAWOKreisverbandNürnberge.V.alsKooperationspartnerbedarfsorientierteinterkulturelleSchulungenfüralleBeschäftigtenderStadtNürnbergundderVerwaltungeninnerhalbderEuropäischenMetropolregionNürnbergan.

ÜbersichtüberThemenbereichederangebotenenInterkulturellenSchulungen

ZielederSchulungen InterkulturelleKompetenz • KulturelleEigenreflexion fürMitarbeiterinnen sollangeregtwerden,umso undMitarbeiter einenPerspektivwechsel zuermöglichen (Grund-undAufbauseminare)

Zugangs-undAusgrenzungs- Grundlagenwissen Interkulturelle mechanismenimkonkreten Interkulturelle Kommunikation Bürger/innen-Mitarbeiter/ Öffnung -innen-Verhältnis

Rassismuskritisches Handlungskompetenzim Hintergrundwissen Behördenhandelnals Umgangmitkommunikations-undkulturbedingten Migration BestandteilderIKÖ Missverständnissenund Konflikten

Abbildung8:DarstellungderfünfThemenbereichderinterkulturellenSchulungen

undderenZielsetzung.

AlleSchulungsbereicheund-methodenwarensogewählt,dasssieProzessederkulturellenEigenreflexionanregenundPerspektivenwechselermöglichen.Fernerhattensiedas Ziel,bestimmteZugangs-undAusgrenzungsmechanismenimkonkretenKontaktzwischenstädtischenBeschäftigtenundBürgerinnenundBürgernmitZuwanderungsgeschichtezuerkennenundzureflektieren.AufdieseWeisekonntenindividuelleHandlungsstrategienanhandvonPraxisbeispielenerweitertwerden,umzukünftigkommunikations-undkulturbedingteMissverständnisseundKonfliktezuvermeiden.

ÜbersichtzunachgefragteninterkulturellenSchulungsthemen

„WobeginntRassismus?“ „Darfichdasnochsagen?“

StrukturelleDiskriminierung Reflexionsprachlicher erkennen Diskriminierung

Stark nachgefragte

Schulungsthemen

„ToleranzundihreGrenzen“

Widerspruchstoleranzals „MeineWerte–DeineWerte!?“ Kernkompetenzin interkulturellenSituationen Abbildung9:DarstellungderSchulungsthemen,diestarknachgefragtwurden.

RückmeldungenimKontextdesProzessesderinterkulturellenÖffnung

DieSchulungengabeneinenEinblickindenaktuellenDiskussions-undWissensstandder städtischenBeschäftigten.DarüberhinauswurdendieBedürfnisseundBedarfedeutlich. SokannfürdieTeilnehmendenfestgestelltwerden,dasseinallgemeinerWunschnach mehrKultursensibilitätinnerhalbderVerwaltungbesteht.Diesbeinhaltetsowohldas VerhaltengegenüberBürgerinnenundBürgernalsauchimeigenenKolleginnen-und Kollegenkreis.DamiteinhergehendmöchtendieTeilnehmerinnenundTeilnehmer,die persönlicheUnsicherheitimUmgangmitBürgerinnenundBürgermitZuwanderungsgeschichteüberwindenundsichmitaktuellengesellschaftlichenDiskussionenbeschäftigen. UmdiesinderPraxisumzusetzen,äußertenTeilnehmendedenWunscheinerkonkreten AnsprechpersonbeziehungsweiseAustauschmöglichkeitenunterKolleginnenundKollegenfürinterkulturelleThemenindeneinzelnenDienststellen.HoheArbeitsbelastung undZeitdruckwurdenamhäufigstenalsFaktorenbenannt,dieeineadäquateBeschäftigungmitFragestellungenderinterkulturellenÖffnungbehindern.

DieTeilnehmendenwünschensichaucheinehöhereVerbindlichkeitbezüglichderTeilnahmeanInterkulturellenSchulungenunddieausdrücklicheEinbeziehungvonLeitungskräften. InwieweitSchulungenfüralleverpflichtendseinsollten,dazugabesunterschiedlicheMeinungen.JedochseieinestärkereinterneBewerbungunddeutlicheKommunikationvonSeitenderLeitungsebenewünschenswert.Essollsignalisiertwerden, dassdieTeilnahmeundsomitfachlicheWeiterentwicklungimThemenfeldinterkulturelle ÖffnungeinwichtigerBestandteildesjeweiligenArbeitsfeldesist.

Eszeigtesich,dassdieTeilnehmerinnenundTeilnehmer,dievonihrenDienststellenzur Teilnahmeverpflichtetwurden,mitVorbehalten(„Belehrungspädagogik“)undgewissen Ängsten(„Rollenspiele“)dieSchulungbesuchten.DiesewurdenindenjeweiligenFeedbackrundenanschließendvondenTeilnehmendenehrlichgeäußert(„eigentlichwollte ichmichkrankmelden,warganzandersalsbefürchtet,besseralserwartet,hatsogar Spaßgemacht,kannwasfürmichmitnehmen“).ZumeinenzeigendieseRückmeldungen,dassaucheineverpflichtendeFortbildungeinenpositivenEffekterzielenkann.Zum anderenmachensiedeutlich,dassderSeminartitel„InterkulturelleSchulungen“vonSeitenderBeschäftigtendurchVorerfahrungenundBefürchtungennichtimmerpositivbehaftetistundabschreckendwirkenkann.AlternativdazukönntediekonkretereBenennungvonSeminarinhaltenimTitelbeiBeschäftigtenmehrInteressewecken.

5. Zusammenfassung

DerIKÖK-Projektprozesszeigteauf,dassdieStadtNürnbergbereitswichtigeMaßnahmenhinzueinerinterkulturellgeöffnetenVerwaltungumsetzt.DieimProjektentwickeltenHandlungsempfehlungenstehenimDialogmitdemstädtischenIntegrationsprogrammundversuchenImpulsezuseinerWeiterentwicklungzugeben.Fürdasweitere GelingenderinterkulturellenÖffnungistdiebreiteundaktiveBeteiligungderMitarbeiterinnenundMitarbeiterderStadtNürnbergamProjektIKÖKpositivesIndiz.Esergaben sichaufschlussreicheEinblickeindieVerwaltungsarbeitundwichtigeAnregungenfür denÖffnungsprozess.

DarüberhinauszeigtederProzessmitMigrantenorganisationen,Beratungsstellenund AkteurenderWirtschaft,dasseineinterkulturellaufgeschlosseneVerwaltungfürdasgesellschaftlicheMiteinanderunerlässlichist.Eswurdedeutlich,dassBürgerinnenundBürgerdieNürnbergerVerwaltunginTeilenbereitsalsoffenwahrnehmen,jedochdieNotwendigkeitweitererÖffnungsschrittesehen.

DievorliegendenHandlungsempfehlungenversuchendemAnspruchallerProzessbeteiligtengerechtzuwerden,derenBeitragundMitwirkenwertzuschätzenunddieBedeutungdesinterkulturellenÖffnungsprozessesherauszustellen.

6. Quellenangabe und -verweise

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ChartaderVielfalte.V.(2022)ChartaderVielfalt:DiversityalsChance-DieChartader VielfaltfürDiversityinderArbeitswelt.URL:www.charta-der-vielfalt.de/ueber-uns/ueberdie-initiative/urkunde-charta-der-vielfalt-im-wortlaut/(abgerufenam05.05.2022).

Ziekow,Univ.-Prof.Dr.Jan(2013):MöglichkeitenzurVerbesserungderChancenvonPersonenmitMigrationshintergrundimöffentlichenDienst;RechtswissenschaftlicheStellungnahme.(abgerufenam05.05.2022).

LandeshauptstadtMünchenFachstellefürDemokratie(2021):Selbstbeschreibungvs.„Migrationshintergrund“.EinBeitragzurDebatteumdieErhebungvon(repräsentativen) DatenzuGleichstellung,TeilhabeundDiskriminierunginvielfältigen(Stadt-)Gesellschaften.(abgerufenam05.05.2022).

StadtNürnberg,AmtfürKulturundFreizeit/KoordinationIntegrationsprogramm(2022): IntegrationalsQuerschnittsaufgabe.ULR:www.integration.nuernberg.de(abgerufenam 05.05.2022).

StadtNürnberg,Bildungsbüro(2022):InterkulturelleÖffnunginKommunen. URL:www.bildungsbuero.nuernberg.de(abgerufenam05.05.2022).

Herausgeberin StadtNürnberg Bürgermeisteramt/Bildungsbüro Unschlittplatz7a,90403Nürnberg Telefon:0911-23114565 E-Mail:bildungsbuero@stadt.nuernberg.de www.bildungsbuero.nuernberg.de

Redaktionsteam Dr.MartinBauer-Stiasny(FachlicheLeitung) LauraAlphei ZeynepDeprem ThomasKießlich CorneliaStenzel DeryaYildirim

Stand:Juni2022 Layout,GrafikundProduktion:LutzKaiser,Nürnberg

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