Beschlussvorlage J/025/2022
Beratung Datum Behandlung Ziel
Jugendhilfeausschuss 28.07.2022 öffentlich Beschluss
Betreff:
Bericht der Koordinierenden Kinderschutzstelle und Frühen Hilfen
Anlagen: SV_KoKi u FH_2022
Sachverhalt (kurz):
Die Frühen Hilfen unterstützen werdende Eltern ab der Schwangerschaft mit dem Ziel, ihre Elternkompetenzen zu fördern, ihre Bindungsfähigkeit zu unterstützen sowie die Versorgung und den Schutz von Säuglingen und Kleinstkindern zu gewährleisten. Corona-bedingt kam es in den letzten zwei Jahren zu zusätzlichen Belastungen, Stress und Ängsten rund um Schwangerschaft, Geburt und erste Lebenszeit. Für einen guten Start ins Leben ist es wichtig, Eltern trotz der Einschränkungen auf verschiedenen Wegen zu erreichen und passgenau zu unterstützten, um drohende Defizite bei Kindern unter 3 Jahren frühzeitig zu erkennen und ihnen zu begegnen. Um den Betrieb der Koordinierenden Kinderschutzstelle und den niedrigschwelligen Zugang zum Hilfesystem über die Telefon - Hotline "Frühe Hilfen und Kinderschutz" gewährleisten zu können, werden die dafür erforderlichen Ressourcen zum Haushalt 2023 beantragt.
Bezug zum Orientierungsrahmen für eine nachhaltige Jugend-, Familien-, Bildungs- und Sozialpolitik: Leitlinie 1: Familie stärken, Erziehung unterstützen Leitlinie 2: Bildung fördern, früh beginnen Leitlinie 3: Rechte von Kinder und Jugendlichen durchsetzen
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Aufgrund der schwierigen Haushaltslage müssen die fachlich notwendigen neuen Maßnahmen(-erweiterungen) ggf. gestreckt bzw. eine Umsetzung auf 2024 ff verschoben werden.
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von 1,0 Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Stellenschaffungsanträge für 2023 wurden entsprechend gestellt. Für die beantragte Stelle für den Betrieb der KoKi wird der jährliche Zuschuss i.H.v. 16.500 € bei der Reg. v. Mfr. geltend gemacht.
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Frühe Hilfen müssen Eltern bzw. Mütter kultur- und altersgerecht ansprechen und möglichst niedrigschwellig zugänglich sein.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Beschlussvorschlag:
Der Jugendhilfeausschuss befürwortet den Vorschlag der Verwaltung des Jugendamts, den Betrieb der Koordinierenden Kinderschutzstelle mit der Telefonhotline Frühe Hilfen und Kinderschutz abzusichern, und beauftragt die Verwaltung des Jugendamts, die dafür erforderlichen Ressourcen zum Haushalt 2023 zu beantragen.
Über eine zusätzliche Bereitstellung der Stellenkapazität wird im Rahmen der Haushaltsberatungen entschieden werden.