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← Sitzung des Jugendhilfeausschusses (28.07.2022)

Zusammenfassung J B3-FI

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Jugendhilfeausschuss Schule & Bildung Soziales & Gesundheit

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Beilage 3.1

zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses vom 28. Juli 2022

Kurzfassung: Fachdienst als Unterstützungsangebot für Kindertageseinrichtungen

in Nürnberg

Der Fachdienst Inklusion hat letztes Jahr begonnen, Kindertageseinrichtungen im Umgang mit Kindern, die herausforderndes Verhalten im sozial-emotionalen Bereich zeigen, zu begleiten. Neben dem großen Bereich der Einzelfallarbeit besteht großer Bedarf von Seiten der Einrichtungen, die Themen Inklusion und ressourcenorientierter Umgang mit Kindern, die herausforderndes Verhalten zeigen, in den pädagogischen Teams zu etablieren. Die Intention des Fachdienstes Inklusion liegt insbesondere darin, das pädagogische Personal in den Kindertageseinrichtungen auf dem Weg hin zu einer wirklich gelebten Inklusion zu begleiten. Inklusion als gesetzlicher Auftrag und als Zielsetzung im Aktionsplan zur Umsetzung der UN-BRK der Stadt Nürnberg muss wirksamer in den Kindertageseinrichtungen verankert werden. Hierzu sind Anleitung und Befähigung der pädagogischen Mitarbeitenden zwingend notwendig. Der Fachdienst Inklusion gibt hierzu gewinnbringende Impulse.

Erste Erfahrungen aus der Arbeit des Fachdienstes Inklusion

Die zugrundeliegende Zahlenbasis aus dem Jahr 2021 ist noch nicht breit genug, um bereits valide Aussagen treffen zu können, über erste Erfahrungen kann aber berichet werden. Die weitere Entwicklung der nächsten Jahre bleibt abzuwarten.

Folgende Zahlen beziehen sich auf den Zeitraum März 2021 bis Dezember 2021: · 59 Kinder und deren Familien wurden begleitet · Kontaktaufnahme: 86 % durch die Kita, 8 % durch Eltern, 6 % durch andere Institutionen · 49 Fälle: einzelfallbezogene Beratung 6 Fälle: Teamberatung oder anonymisierte Fallberatung, 4 Fälle: fallunabhängige Teamberatung zu bestimmten Themen · 46 Jungen (78 % der Fälle) und 7 Mädchen · Altersverteilung: unter 3: 1 Fall, 3-6 Jahre: 33 Fälle, 6-10 Jahre: 17 Fälle, ab 10 Jahren: 1 Fall · Hauptanlass für die Kontaktaufnahme: regelverletzendes Verhalten 36 %, Sprachdefizite 14 %, fehlende Integration 17 %, andere Anlässe 33 % · 59% der Kinder im Kindergartenalter haben schon einen Kindergartenwechsel durchlebt · durchschnittliche Fallbearbeitung: 5,5 Monate Weitere statistische Erhebungen und Erläuterungen sind dem Bericht des Fachdienstes Inklusion zu entnehmen.

Die Arbeit des Fachdienstes Inklusion wurde in den im Jahr 2021 abgeschlossenen Fällen von den Eltern in 43% der Fälle, von den Einrichtungen in 54% der Fälle und von den Fachkräften selbst in 50% der Fälle als „sehr“ und „eher geholfen“ bewertet, ein sehr positives Ergebnis (siehe Erläuterungen im ausführlichen Bericht).

Kooperationen und Netzwerkarbeit des Fachdienstes Inklusion

Für die qualifizierte Arbeit des Fachdienstes ist ein vernetztes und multiprofessionelles Vorgehen nötig. Dies macht die Zusammenarbeit mit diversen Einrichtungen und Diensten notwendig. Besprechungen der kooperierenden Fachkräfte erfolgen regelmäßig, interdisziplinäre „runde Tische“ zu fallbezogenen Schwerpunkten sichern erreichte Zielvorgaben und entwickeln diese weiter. Der Fachdienst beteiligt sich auch regelmäßig an regionalen Kooperationsgremien im Fachbereich. Die Intensität der Kommunikation mit den einzelnen Schnittstellen kann je nach Fall und Verlauf variieren. Die wichtigsten Netzwerkpartner des Fachdienstes Inklusion sind: · Allgemeiner Sozialdienst im Jugendamt, ASD · Netzwerk der Frühen Hilfen und Koordinierende Kinderschutzstelle · Interdisziplinäre Frühförderstellen · Erziehungs- und Familienberatungsstellen, EB

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