Haushaltssperre

← Sitzung des Stadtrates (18.05.2022)

Masterplan Nürnberg

Anlage · 18.05.2022 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Maschinell extrahierter Text (Texterkennung aus Scan, fehleranfällig). Verbindlich ist das Originaldokument.

< NURNBERG

/ Urbane Gartenschau Nürnberg 2030

Masterplan Bewerbung M. 1: 2.000 Stand 16.02.2022

n Der Stadtgraben wird zum Parkband

Übergeordnete Zielsetzungen

u j Stadtpark

Nutzung e > Fortentwicklung des Stadtgrabens zur vielfältig nutzbaren Parkanlage, durch ergänzende kontemplative Angebote und y Di aktive Nutzungsmöglichkeiten # > Erhalt der historischen Identität und Gestalt, Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange Verkehrs- und Wegekonzept > Durchgängige, klar ablesbare Wegeführung und Entsiegelung Eu a > Prüfung von Maßnahmen zur weiteren Reduzierung des Kfz-Verkehrs an den Altstadttoren Ze a > Verbesserungen für Zufußgehende und Radfahrende (Altstadtring für Radler), Verringerung von Nutzungskonflikten \ u > Verbesserte Zugänglichkeit des Stadtgrabens, bessere Verknüpfungen der Altstadt mit angrenzenden Freiflächen und umlie- Be d u genden Quartieren ’ = > Barrierefreie Gestaltung und Verbesserung der Zugänglichkeiten und Fluchtwege, Vermeidung von Angsträumen vor allem * Es Be im Bereich von Unterführungen

b N E Ökologie

y ” - > Förderung der stadtklimatisch regulierenden Funktion des Stadtgrabens /; r > Implementierung von innovativem Regenwassermanagement und Retention Be u > Erhöhung der ökologischen Qualität und der Funktion als Lebensraum für Flora und Fauna; Förderung des Biotopverbunds im —— Be Zusammenhang mit dem Pegnitztal und der Biodiversität im Stadtgraben (Blühwiesen, Stauden- und Gehölzpflanzungen, Obst- F und Spaliergehölze, hängende Gärten) a Ausstattung D Ei # > Einheitliches Möblierungs- und Ausstattungskonzept gemäß Gestaltungsleitfaden > Entwicklung einer eigenen Corporate Identity für den Stadtgraben, Kunst im öffentlichen Raum > Durchgängiges, insektenfreundliches Beleuchtungskonzept nach dem Lichtkonzept Altstadt > Modernes Besucherleitsystem: Orientierung, Stadthistorie wird erlebbar; Erhöhung der Attraktivität für Einheimische und Besuchende > Integration zahlreicher Denkmäler

Thematische Meilen

Der rund 5 Kilometer lange Stadtgraben umschließt die Altstadt als grünes Band. Die Grabenabschnitte haben Nutzungsschwerpunkte, die aufgewertet, ergänzt und miteinander verwoben werden sollen. Daraus ergeben sich zukünftig vier thematische „Meilen”:

Kulturmeile Gestaltung eines Parkbandes zwischen Frauentor (Bahnhof) und Färbertor > Aufwertung: Skulpturengarten und Rosengarten > Einbeziehung: Handwerkerhof und Magnus-Hirschfeld-Platz > „neue Bürgergärten” zwischen Kartäusertor und Färbertor: intensive und von Bürgern mitgestaltete und betreute Bereiche Kulturgärten machen die Kulturmeile im Bereich des Stadtgrabens erlebbar: Geschichtsfenster Katharinengasse, Lesegarten, kleine Veranstaltungen, künstlerische Installationen Freizeitmeile > Zusammenfügen bestehender Angebote: Spielfelder, Skatepark, Parkouranlage 8] > neue Angebote für alle Generationen: Spittlertorzwinger als Veranstaltungsraum und Nutzung des unterirdischen Bunkers, Urban Gardening / Urban Farming (Freiflächen Studentenheim), Urban Climbing, Calisthenics, Geräteverleih mit Soemmergastroa nomie SEN ; [ Evangelisc! Pa > Integration und Aufwertung vorhandener Angebote: Treffpunkte, Aufenthalt: offene Angebote, fließende Übergänge, Mehr- J — | ——l | sh [ er “ Hochschule fachnutzungen verbindende Gestaltung

f

Geschichtsmeile [ —} 2. " Schulhof , De< \ & > verbessertes Konzept für die Bustouristik

Sportanlage. _ .Fhtsiegelung

Bogenschief -_———. | Einbindung, ‚ Nge © \ os) N Spielplatz I c > verbesserte Nutzung des Grabens für Veranstaltungen und Sommergastronomie; verbesserte Zugänglichkeit und Fluchtwege

9 JohannisBoulevard

> Einbeziehen und gestalterische Aufwertung der Schnepperschützgärten (historische Kleingärten); Bogenschießanlage als zu-

% zZ |

sätzliche Nutzung der sanierten Schulsportanlage > Lil Selen. I ' > Einbeziehung der Burg(gärten) > Erlebbarkeit und Erklärung der historischen Bauten (Blick auf die Burg, Kasematten)

J Friedrich-Alexa

1 Zukunftsmeile > Schulsportanlagen: Sanierung, Integration und Öffnung außerhalb von Schulzeiten; fließende Übergänge, Mehrfachnut- 2] zungen und Synergien der Einrichtungen St. Johannisfriedhof > neuer Spielplatz und Aufwertung vorhandener Spielbereiche > Leitthemen Bildung/Forschung: „Wissensmauer” und Forschungsstationen > „Schaufenster“ der Bildungseinrichtungen; zur UGS 2030 Beiträge der Schulen, Kinder, Jugend; dazu soll ein Schülerwettbe-

C

werb veranstaltet werden > gemeinschaftlicher Schulgarten > offenes Grünes Klassenzimmer N > Grabenabschnitt an der Laufertormauer wird zum Generationentreffpunkt und -spielbereich: schattige Sitzplätze, Spieltische, \M FT | ! Boule, Motorikgeräte; Outdoor-Makerspace am Laufer Tor Er

z = u KM Neue Verknüpfungen

Makersp. \ ! 1 Neue Zugänge wie Rampen, Treppenabgänge oder Aufzüge sowie neue Brückenschläge machen den Stadtgraben erlebbarer z 1 und durchlässiger. Ergänzende fußläufige und funktionale Verknüpfungen sind in engem Dialog mit dem Denkmalschutz in ma den Bereichen Spittlertorgraben (Rosenaupark), Vestnertorgraben (Busparkplatz) und Maxtorgraben (Universität/Nordstadt) . vorgesehen. 2 ©2 =‘ > Wi FB L wa‘ SI W FL:

F j 2N R a

Beckschlagergasse ch

Innere Cramer-Klett-Straße

Theresienplatz/

Egidienplatz

Hallerwiese

"a

| | 2

Listenhof - —

Kontumazgarten

mr „ Winklerstraße/

TP® z 4 Tuchgasse

Eu

m Wöhrder __,

Marktplatz |

Br

Nägeleinsplatz V

EI dauerhafte UGS-Projekte Altstadt HE temporäre UGS-Projekte Altstadt FE] dauerhafte UGS-Projekte Stadtteile [E] Projekte bereits realisiert

a BE Projekte realisiert bis 2030

[E] Projekte ab 2030

Prinzregentenufer

Gartenschau in der Stadt

Dauerhafte Impulsprojekte in der Altstadt Neben dem Stadtgraben werden auch die Altstadt selbst und die angrenzenden Stadtteile zum Austragungsort der urbanen Gartenschau. Die ausgewählten Flächen sind als „Impulsgeber” zu verstehen. Sie liegen strategisch zentral im Stadtraum und haben einen hohen Sanierungs- und Umgestaltungsbedarf. Sie strahlen als verbindende Elemente auf angrenzende Frei- oder Verkehrsräume aus. Es entstehen Synergien mit bereits realisierten oder noch geplanten Maßnahmen. Insgesamt wurden sieben strategisch wichtige und thematisch sowie räumlich modellhafte Freiräume benannt.

Wöhrder Wiese il Theresienplatz/Perspektive Egidienplatz: Entsiegelung und Begrünung, Reduzierung der Verkehrsflächen, Erhöhung der Aufenthalts- und Nutzungsqualität; die Umgestaltung des Theresienplatzes soll auf den benachbarten Egidienplatz ausstrahlen

2 Insel Schütt: Umgestaltung mit mehr Grün, Aufenthalt und Spiel; verbesserte Erlebbarkeit des Wassers; es entsteht ein „grüner Festplatz” - zentrale Veranstaltungen sollen weiter möglich sein

‘ Marientor

3 Grasersgasse: Reduzierung und Umgestaltung der Verkehrsflächen, Baumpflanzungen und Begrünung; wichtige Fuß-und Radverbindung in die südlichen Stadtteile

Temporäre Impulsprojekte in der Altstadt wi reffi Maxplatz: liegt zusammen mit dem dann bereits umgestalteten Nägeleinsplatz auf dem Rundweg durch den Stadtgraben: Ä £ Urban Nutzung als innerstädtische Ausstellungfläche

\

Äußerer Laufer Platz: Umnutzung der Stellflächen; wichtiger Stadteingang; Nutzung als temporäre Fläche für Veran- | \ \ \ staltungen oder Märkte 2 | N Impulsprojekte in den Stadtteilen

Hallplatz

6 Maxtor: Vom Kreisverkehr zum grünen Knoten: Neuordnung der Verkehrsfläche, mehr Grün und Aufenthaltsbereiche nstinstallationen Keßlerplatz: Der Parkplatz wird zur Grünfläche „Keßlerpark” und Trittstein der Grünvernetzung

Aufwertung Südstadtpark / Klimameile in die Südstadt: als Modellprojekt einer klimaresilienten Stadt; Baumpflanzungen, Straßenbegrünung, Stärkung der Freiraumverbindung, Einbeziehung und Aufwertung Aufseßplatz und Kopernikusplatz ’ r - . L E JohannisBoulevard: Die Verkehrsinsel wird zum grünen Boulevard, der Fußgänger- und Radverkehr wird gestärkt

Luitpoldstraße

Realisierte Projekte außerhalb der UGS

; x Spittlertorzwinger == «= Projekte bereits realisiert = a Zn; Pr Veranstaltungen, = = Projekte realisiert bis 2030 ; zung Bunker « z IE = == Projekte ab 2030

E stadtgraben offen zugänglich

| Ausstellung Stadtgraben mit Eintritt %, Bedarfsflächen; ggf. Eintritt "| Ausstellungsschwerpunkte Stadt offen zugänglich =» Rundgänge

Organisation der Gartenschau

Rundgang im Stadtgraben

Kernbereich der Gartenschau ist der Stadtgraben. Er wird 2030 zum Ausstellungsraum: In Form einer großen Outdoor-Ausstellung entstehen im Süden angrenzend an den Bahnhof und im Norden unterhalb der Burg temporäre, eintrittspflichtige Ausstellungsbereiche. Andere Abschnitte im Stadtgraben werden als Ausstellungsbereiche einbezogen und aufgewertet, bleiben aber öffentlich zugänglich (beispielsweise Bürgermeistergarten, Heilkräutergarten, Vielfaltsgarten). Auch die historischen Burggärten sollen Teil des Rundgangs werden.

Entdeckungstouren durch die Altstadt

Besucherinnen und Besucher sollen motiviert werden, die neu gestalteten Stadträume zu erkunden, um dort beispielhafte städtische und private Projekte zu entdecken. Die dauerhaft umgestalteten oder temporär bespielten innerstädtischen Flächen werden zu Schwerpunkten der Veranstaltung, insbesondere die aufgewertete Insel Schütt, der Äußerer Laufer Platz, der Maxplatz und der bis zur Gartenschau umgestaltete Nägeleinsplatz. Die Insel Schütt kann bei Bedarf für eintrittspflichtige Veranstaltungen oder Ausstellungen ohne großen Aufwand separiert werden. Darüber hinaus werden Sonderausstellungen oder Veranstaltungen in Museen, Bildungsoder Kultureinrichtungen werden angestrebt. Eintritte oder Vergünstigungen sind im Ticketpreis enthalten.

Rundgänge außerhalb der Altstadt

Rundgänge außerhalb der Altstadt Die Impulsprojekte außerhalb der Stadtmauer liegen im Umkreis von einem Kilometer und sind so für interessierte Besucher fußläufig gut erreichbar. Sie regen zu Rundgängen an und können zu weiteren Exkursionen in entferntere Stadtteile inspirieren: « Norden: Vestnertorgraben und Maxtor als Übergänge zum Stadtpark und Archivpark « Osten: Rundgang über den Cramer-Klett-Park, den „Keßlerpark” zum Prinzregentenufer und der Wöhrder Wiese « Süden: Richard-Wagner-Platz am Opernhaus - Südstadtpark und Nelson-Mandela-Platz - Klimameile Karl-Bröger-Straße - Aufseßplatz - Kopernikusplatz « Westen: Kontumazgarten - Hesperidengärten - Johannisfriedhof - JohannisBoulevard - Hallerwiese

Legende

Bestand

Planung

Ortsbezeichnung, Einrichtung

U-Bahn

BERN context |

Straßenbahn LANDSCHAFTSARCHITEKTUR HI Bus Greifenhagener Str. 39 10437 Berlin (5) Bah Tel: 030-447188-31 S-Bahn Fax: 030-447188-32 info@plancontext.de Bahnhof www.plancontext.de

Download ↓