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Sachverhalt

Anlage · 29.04.2022 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Ziegelstein Schule & Bildung Eibach

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Schulausschuss-Vorlage Toilettenanlagen an Schulen der Stadt Nürnberg

HVE Schule und Sport ist stets bemüht, die Toilettenanlagen in den zugewiesenen Schulliegenschaften in ordentlichem Zustand und funktionsfähig zu halten. Entsprechend werden kontinuierlich Maßnahmen über den Bauunterhalt der HVE SuS ergriffen, um den Bestandserhalt bzw. eine Verbesserung der Situation zu erreichen.

Großmaßnahmen

Im Zeitraum 2010 bis 2018 wurde über zwei Stadtratsbeschlüsse ein Sonderprogramm Toilettensanierung in Zusammenarbeit von Hochbauamt und HVE durchgeführt und dabei Großmaßnahmen, wie z.B. die Toilettensanierung in der GS Ziegelstein EG (340.000 €), Georg-Paul- Amberger-Schule WC-Anlagen Mädchentrakt EG bis 2.OG (350.000 €), Berufsschule B1 WC-Anlage EG (540.000 €), Georg-Holzbauer-Schule Toilettensanierung (405.000 €), GS Holzgartenschule WC- Sanierung(280.000 €), Friedrich-Wilhelm-Herschel-Schule Toilettensanierung (625.000 €), durchgeführt. Darüber hinaus wurden Dutzende kleinere Einzelmaßnahmen umgesetzt. Dazu gab es drei ausführliche Berichte im Schulausschuss.

Seit 2019 wird dieses Sonderprogramm nicht mehr durchgeführt. HVE SuS hatte damals vorgeschlagen, eine jährliche Summe von 500.000 € zweckgebunden für die Sanierung und Instandhaltung der schulischen Toiletten- und Sanitäreinrichtungen zur Verfügung zu stellen, dies wurde auf Grund von Kosteneinsparungen abgelehnt.

Entsprechend werden alle laufenden Vorhaben nun über die Baupauschale finanziert bzw. im BIC- Verfahren gelistet und durch die Fülle der Maßnahmen erst nach einer gewissen Zeit durchgeführt.

Kleinmaßnahmen/Schönheitsreparaturen

Zu den Großmaßnahmen kamen und kommen immer wieder kleinere Instandsetzungen bzw. Schönheitsreparaturen in den WC-Anlagen, die im Rahmen des Bauunterhalts ausgeführt werden, wie z.B. Erneuerung der Sanitärmöblierung (Porzellan), Malerarbeiten, Erneuerung der Trennkabinen, Austausch von Fliesen, Oberflächenversiegelung etc.. Seit 2019 hat dies in einem Gesamtwert von etwas über 2.000.000 € stattgefunden. Zudem kommen weiterhin Maßnahmen wie Instandsetzungen und Sonderreinigungen auf Grund von Verunreinigungen bzw. Vandalismus hinzu.

Auszug aus den geplanten Maßnahmen ab 2022

Seifenspender sowie teilweise WC-Porzellan Erneuerung

der umfassenden Sanierung ertüchtigt werden.

Vandalismus/mutwillige Zerstörung in Toilettenanlagen

Es kommt immer wieder vor, dass die Toilettenanlagen durch Vandalismus mutwillig beschädigt bzw. verunreinigt werden. HVE SuS hat immer wieder mit Vandalismusarten wie mutwillige Verstopfungen der WC-Anlagen, Schmierereien an den Wänden, Beschädigung der Rigipswände, Beschädigung der WC Eingangstüren, teilweise abgerissene und beschädigte Jumborollenhalter, Verschmutzung durch Fäkalien, Graffitis, Brennspuren von Zigaretten auf Ablagen und WC-Sitzen, Löcher in Kabinentüren, mutwillige Zerstörung von Handgebläsetrockner, Wände und Decken mit umhergeworfenen Papierhandtüchern, Tampons und Toilettenpapier verunstaltet, etc. zu tun.

Diese Beschädigungen/Verunreinigungen binden jährlich einen großen fünf- bis sechsstelligen Betrag des Bauunterhaltes (2021 insg. 110.000 €). Präventiv könnte hier durch ein organisatorisches Eingreifen der Schulleitungen gearbeitet werden., dafür gibt es gute Beispiele in der Stadt.

Zusammenfassung

Auf Grund der unterschiedlichen Baujahre der Schulliegenschaften, die in einem Fenster von 120 Jahren bis zum Neubau angesiedelt sind, sind die Toilettenanlagen generell in einem funktionsfähigen, aber nicht immer befriedigendem oder zeitgemäßen Zustand. Trotz vieler Schönheitsreparaturen und großem Engagements von Seiten der Hausverwaltung sind die Toilettenanlagen in vielen Bereichen sanierungsbedürftig. Darüber hinaus würde es helfen, zweckgebundene Mittel im laufenden Haushaltsjahr für Toilettensanierung bzw. – instandhaltung zur Verfügung zu haben. Damit könnte perspektivisch nach einer festgelegten Prioritätenliste abgearbeitet werden. Grundsätzlich gilt: Toilettenanlagen in öffentlichen Bereichen mit hoher Nutzeranzahl haben eine Haltbarkeitsdauer von maximal 20 Jahren. Danach ist eine Gesamtsanierung der Toilettenanlagen empfohlen bzw. erforderlich.

Vorschlag

Die HVE Schule und Sport nimmt Gespräche mit StK auf, um für die Sanierung und Instandhaltung von Schultoiletten einen verstetigten Betrag im Stadthaushalt zu etablieren.

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