J/B1 Städtische Kitas Rahmenkonzeption
Strukturierte Offenheit
Standards
Prämisse: Im Mittelpunkt der Strukturierten Offenheit steht das aktive Kind – gemäß Bayerischem Bildungs- und Erziehungsplan sollen die Kinder dazu befähigt werden, ihre eigene Bildungsbiographie zu kokonstruieren, also aktiv ihre Lernumgebung und ihre Entwicklungsschritte mitzugestalten. Darüber hinaus ist in allen städtischen Kitas die Umsetzung der Kinderrechte ein gemeinsamer Schwerpunkt und demgemäß werden Kinder entsprechend ihres Entwicklungsstandes an allen Entscheidungen beteiligt, die sie betreffen.
Die pädagogische Umsetzung des Lebensweltorientierten Ansatzes erfolgt methodisch durch eine „Strukturierte Offenheit“ nach R. Thiersch.
Die Strukturierte Offenheit wird durch die Dimensionen Raum – Zeit – Beziehungen definiert.
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Raum: Die Räume - und damit auch das Außengelände - werden unter regelmäßiger Beteiligung der Kinder altersgerecht und funktional ausgestaltet.
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Zeit: Der Tagesablauf ist gekennzeichnet durch den Wechsel von Freispielzeit und pädagogischen Angeboten. Es wird auf eine Balance von Aktivität und Erholung / Rückzug geachtet.
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Beziehung: Betreuungs- und Bildungsangebote können nur dann von Kindern optimal genutzt werden, sofern sie in wirksame Beziehungsstrukturen integriert sind (vgl. Ahnert, 2003). Daher ist es so wichtig, dass
die Kinder in der Kita soziale Beziehungen aufbauen und sich darin emotional sicher fühlen. Deshalb gibt es für jedes Kind feste Bezugspersonen und feste Bezugseinheiten.
Weitere für uns als Träger wichtige Merkmale der drei Dimensionen:
Raum:
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Öffnung für Familien - Sichtbarwerden der Kinder und Familien in der Einrichtung
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Altersgerechte Ausstattung
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Beteiligung der Kinder bzgl. Ausstattung, Ordnungssysteme und Nutzung
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Raum schaffen sowohl für Aktivität als auch für Ruhe und Rückzug
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Visuelles Leitsystem und Regeln
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Je nach Einrichtungsgröße werden für die Bezugseinheiten eigene Funktionsbereiche eingerichtet (geclustert).
Zeit:
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Der Tagesablauf bietet genug Raum für die Grundbedürfnisse: Essen, Hygiene, Bewegung und Ruhen.
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Über die Woche sind die Phasen von Freispiel und angeleiteten Angeboten und Projekten ausgewogen.
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Die Kinder fühlen sich sicher durch fest verankerte Rhythmen und Rituale.
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Die Vielfalt der Kinder und ihrer Familien spiegelt sich im Jahresverlauf wieder
Beziehungen:
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Eingewöhnung / Ankommen durch feste Bezugsperson
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Bezugspersonen moderieren und begleiten aktiv die individuellen Entwicklungsprozesse und Übergänge
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Feste Bezugseinheit für alle Kinder
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Verantwortlichkeit aller pädagogischen Fachkräfte
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Fachkräfte als ExpertInnen für die Umsetzung der Bildungs- und Erziehungsziele
| Einrichtungsart / Altersgruppe | ||||
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| Dimension | Merkmale | Standards für Kinderkrippen | Standards für Kindergärten | Standards für Kinderhorte (einschl. HoFö + ST) |
| m u a R | Öffnung für Familien - Sichtbarwerden in der Kita | Die Einrichtung verfügt über einen Elternwarte- /begegnungsbereich. Dieser wird in Abstimmung mit den Eltern gestaltet, damit sich die Familien dort wohlfühlen. Kinder finden sich durch Bilder und Werke in ihrer Einrichtung wieder, sie dürfen Spuren hinterlassen. Garderoben sind durch Kinder- bzw. Familienbilder etc. gekennzeichnet. | Die Kinder und Familien finden sich in den Räumen wieder und dürfen / sollen ihre Spuren hinterlassen. | Die Kinder und Jugendlichen finden sich in den Räumen wieder und dürfen / sollen ihre Spuren hinterlassen. |
| Altersgerechte, kulturell und gesellschaftlich vielfältige Ausstattung | Die Gestaltung und Ausstattung der Räume passiert auf Augenhöhe der Kinder und gibt eine klare und überschaubare Struktur vor, damit die Kinder selbstständig agieren können und gleichzeitig genug Freiraum für ihr Spiel haben. Aktuelle Spielmaterialien werden ansprechend und barrierefrei präsentiert. | Das Raumkonzept orientiert sich an den Bedürfnissen und altersgerechten Interessen der Kinder. Die Räume sind so gestaltet, dass sie Aufforderungscharakter haben und die Kinder zum eigenständigen Spielen, Ausprobieren und Experimentieren einladen. Aktuelle Spiel- und Lernmaterialien werden ansprechend und barrierefrei präsentiert. | Das Raumkonzept orientiert sich flexibel an den Bedürfnissen und altersgerechten Interessen der Kinder und Jugendlichen. Die Räume sind so gestaltet, dass sie Aufforderungscharakter haben und die Kinder zum eigenständigen Spielen und Lernen einladen. | |
| Beteiligung der Kinder | Es wird fortlaufend durch Beobachtung und aktives Einbeziehen auf die Bedürfnisse und Wünsche der Krippenkinder geachtet und dies entsprechend in der Raum(um-)gestaltung berücksichtigt. Die Kinder dürfen über ihr Eigentumsfach, ihr Portfolio usw. bestimmen. | Kinder bestimmen durch geeignete und regelmäßige Formate mit, wie die Räume gestaltet werden und welche Spiel- und Beschäftigungsangebote dort vorgehalten werden. Darüber hinaus bestimmen die Kinder über ihr Eigentum und ihre Werke, einschl. Portfolio. | Kinder bestimmen durch geeignete und regelmäßige Formate mit, wie die Räume gestaltet werden und welche Spiel- und Beschäftigungsangebote dort vorgehalten werden. Darüber hinaus bestimmen die Kinder und Jugendlichen über ihr Eigentum und ihre Werke, einschl. Portfolio. | |
| Raum f. Aktivität und Erholung | Es wird auf eine gute Balance von Aktivität und Erholung im Tagesablauf geachtet, die Kinder finden überall Ruhe-Inseln und können auch von hier aus am Gruppengeschehen teilnehmen. | Die Gestaltung und Ausstattung der Räume passiert auf Augenhöhe der Kinder und gibt eine klare und überschaubare Struktur vor, damit die Kinder selbstständig agieren können und gleichzeitig genug Freiraum für ihr Spiel und ihre Interessen haben. Das Raumangebot fördert | Die Räume lassen sich flexibel ausgestalten und nutzen. Dies gilt innerhalb des Tagesablaufs genauso wie in der regelmäßigen Nutzung, um auf die sich wandelnden Bedürfnisse der Schulkinder und Jugendlichen reagieren zu können. |
| Bewegung, Spiel und Lernen und ermöglicht gleichzeitig Ruhe und Rückzug. | ||||
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| Visuelles Leitsystem und Regeln | Um den Krippenkindern, Familien und Fachkräften Orientierung zu geben, gibt es ein altersgerechtes Leitsystem, von dem aus sich die Kinder eigenständig die Funktionsbereiche erschließen können. | Um den Kindern, Familien und Fachkräften Orientierung zu geben, gibt es ein altersgerechtes Leitsystem, von dem aus sich die Kinder eigenständig die Funktionsbereiche erschließen können. Für alle Räume sind Regeln vereinbart, die immer wieder zusammen mit den Kindern besprochen und bei Bedarf neu festgelegt werden. Diese Regeln sind einfach und verständlich formuliert und betreffen sowohl allgemeines Verhalten wie auch die konkrete Nutzung. | Je nach Alter und Cluster gibt es ein entsprechendes Leitsystem, welches die Kinder und Jugendlichen selbst mit entwickeln und gestalten. Für alle Räume sind Regeln vereinbart, die immer wieder zusammen mit den Kindern besprochen und bei Bedarf neu festgelegt werden. Diese Regeln sind einfach und verständlich formuliert und betreffen sowohl allgemeines Verhalten wie auch die konkrete Nutzung. | |
| Einteilung der Funktionsbereiche nach Bezugseinheiten (Clusterung) und Sicherung des Zugangs | Die verschiedenen Funktionsbereiche sind für die Kinder gut und eigenständig erreichbar und entsprechen ihrem Entwicklungsstand. | Je nach Einrichtungsgröße werden die unterschiedlichen Funktionen in mehreren Clustern vorgehalten, um Kinder nicht zu überfordern. Dabei werden gegebene räumliche Barrieren und Einschränkungen berücksichtigt (Stockwerke, Container usw.). | Je nach Einrichtungsgröße werden die unterschiedlichen Funktionen in mehreren Clustern vorgehalten, um die Grundschulkinder nicht zu überfordern. Dabei werden gegebene räumliche Barrieren und Einschränkungen berücksichtigt (Stockwerke, Container usw.). Es wird auf eine gleichwertige Ausstattung geachtet, mit gemeinsamen Grundregeln für die Nutzung. | |
| t i e Z | Tagesstruktur: Grund- bedürfnisse: Essen, Ruhen usw. | Der Tages- und Wochenablauf ist so gestaltet, dass ausreichend Zeit und Flexibilität für die Grundbedürfnisse der Kinder hinsichtlich Essen, Hygiene und Ruhen / Schlafen gegeben ist. Für die Entwicklung der Kinder ist die Befriedigung dieser Bedürfnisse sehr bedeutsam, gleichzeitig bieten diese Situationen vielfältige Möglichkeiten zur Interaktion und persönlicher Entwicklung. | Um den Kindern und Eltern Sicherheit zu geben, gibt es eine feste Tagesstruktur aus freien und angeleiteten Freispielphasen, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Dem Ankommen und Verabschieden, den Essens-, Bewegungs- und Ruhezeiten usw. wird ausreichend Zeit eingeräumt. In der Freispielzeit stehen den Kindern die Funktionsbereiche zur Verfügung. Hier können sie wählen, wo und mit wem sie spielen, bzw. ob sie ein angeleitetes Angebot nutzen möchten. | Es gibt verbindliche Zeitkorridore für Essen, Lernvertiefung, Freispielzeit und Projektangebote. Die Kinder nutzen diese Zeiten aber flexibel, angepasst an ihre Bedürfnisse. |
| Tages- und Wochenstruktur: Ausgewogenheit Freispiel und Anleitung | Dem täglichen Ankommen der Kinder und der Übergabe mit den Eltern wird besondere Aufmerksamkeit und Zeit eingeräumt. Im Tagesablauf findet ein Wechsel zwischen Freispiel und angeleitetem Spiel statt, sowohl im Innen- und als auch im Außenbereich. | Neben der Freispielzeit gibt es in der Wochenstruktur regelmäßige feste Angebote für Projekte, Kleingruppen und Einzelförderung. Im Sinne der Lebensweltorientierung beinhaltet dies auch Ausflüge und Stadtteilexkursionen. | Die Grundstruktur für den Tages- und Wochenablauf ist durch die Einrichtung vorgegeben: Die Essenszeiten sind angepasst an Stundentafel. Die Begleitung der Hausaufgaben, montags bis donnerstags, richtet sich nach den Empfehlungen für die jeweilige Jahrgangsstufe: 30 Minuten für Erst - und Zweitklässler und max. 60 Minuten für Dritt- und Viertklässler. Kinder dürfen sich eigenständig und freiwillig auch länger mit ihren Hausaufgaben beschäftigen. Die weitere Ausgestaltung legen die Kinder und Jugendlichen zusammen mit den Fachkräften in ihrer jeweiligen Bezugseinheit für die Woche fest. Dabei achten die Fachkräfte auf ein ausgewogenes Maß an Aktivität und Erholung, bzw. freie und angeleitete Angebote und Projekte auf Basis der Bildungsleitlinien. | |
| Rituale & Rhythmen, kulturelle und religiöse Vielfalt im Jahresverlauf | Im Alltag sind feste Rituale verankert, um den Kindern Sicherheit zu geben, bspw. Morgenkreis, Lieder und Reime im Übergang von Freispiel zu Gruppenaktivitäten, Regeln für die Mittagessens-Zeit, tägliche Verabschiedung. Die kulturellen Höhepunkte im Jahresverlauf werden altersgerecht umgesetzt. | Neben täglichen Ritualen finden im Wochen- und Jahresverlauf auch verschiedene kulturelle und jahreszeitliche Sitten und Gebräuche ihren Platz, um die Kinder und ihre Familien sichtbar zu machen und dieser Vielfalt Raum und Bedeutung zu geben. | Neben täglichen Ritualen finden im Wochen- und Jahresverlauf auch verschiedene kulturelle und jahreszeitliche Sitten und Gebräuche ihren Platz, um die Kinder und ihre Familien sichtbar zu machen und dieser Vielfalt Raum und Bedeutung zu geben. |
| n e g n u h e i z e B | Eingewöhnung / Ankommen; Feste Bezugsperson: Moderation Entwicklungs- prozesse u. Übergänge | In der Eingewöhnungszeit der neuen Kinder (siehe Konzept!) ist eine Hauptansprechperson benannt, die Kind und Eltern durch diese Wochen begleitet. Währenddessen oder danach kann eine neue feste Bezugsperson für Kind und Familie vereinbart werden, je nach Sympathie des Kindes. Diese Person ist zuständig für die regelmäßige Begleitung im Alltag, für die Beobachtung und Dokumentation des Entwicklungsverlaufs, für die Moderation der Bildungsprozesse im Zusammenspiel mit den Eltern und ggf. für die Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern, wie bspw. Fachdiensten. Die Bezugsperson moderiert den gesamten Entwicklungsverlauf des Kindes und steht der ganzen Familie für Austausch und Beratung zur Verfügung. Die Betreuung der Funktionsbereiche wird von Fachkräften wechselweise wahrgenommen. Die Fachkräfte sind in dieser Zeit Ansprechpersonen der Kinder, sie geben Sicherheit, Impulse und Hilfestellungen. | Während der Eingewöhnung der neuen Kinder ist eine Hauptansprechperson benannt, die das Kind und die Eltern durch diese Phase begleitet. Im Anschluss wird diese oder eine andere Fachkraft als feste Bezugsperson für das Kind und seine Familie festgelegt. Diese Person (ggf. auch zwei Personen) ist zuständig für die regelmäßige Begleitung im Alltag, für die Beobachtung und Dokumentation des Entwicklungsverlaufs, für die Moderation der Bildungsprozesse im Zusammenspiel mit den Eltern und ggf. für die Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern, wie bspw. Fachdiensten. Und sie koordiniert und begleitet den Übergang des Kindes in die Schule. Die Betreuung der Räume und Funktionsbereiche wird im regelmäßigen Wechsel von allen Fachkräften wahrgenommen. Damit ist gewährleistet, dass die Bezugspersonen ihre Kinder in unterschiedlichen Settings erleben und beobachten können und die Kinder wiederum durch ihre Beziehung zur Fachkraft auch alle Funktionen und Räume kennenlernen. Aufgabe der Fachkräfte ist es, die zu öffnenden Räume so vorzubereiten, dass sie Aufforderungscharakter haben und den aktuellen Interessen der Kinder entsprechen. Sie begleiten die Kinder während ihres Spiels im jeweiligen Raum, in dem sie Kindern Hilfestellungen geben, gezielte Angebote aussprechen und auf die Einhaltung der Regeln achten; diese Freispielzeiten werden auch für Beobachtungen genutzt. Durch den regelmäßigen Wechsel wird zudem sichergestellt, dass alle Bildungsbereiche regelmäßig abgedeckt sind und diese durch die verschiedenen Fachkräfte auch vielfältig vermittelt werden. | Für den Übergang vom Kindergarten in Schule und Hort ist eine Hauptansprechperson für das Kind und die Familie zu benennen. Nach der Eingewöhnung wird diese oder eine andere Fachkraft als feste Bezugsperson für das Kind und seine Familie festgelegt. Diese Person ist zuständig für die regelmäßige Begleitung im Alltag, für die Beobachtung und Dokumentation des Entwicklungsverlaufs, für die Moderation der Bildungsprozesse im Zusammenspiel mit den Eltern und für die Zusammenarbeit mit Schule und weiteren externen Kooperationspartnern, wie bspw. Fachdiensten. Die Betreuung der Räume und Funktionsbereiche wird im regelmäßigen Wechsel von allen Fachkräften wahrgenommen. Damit ist gewährleistet, dass die Bezugspersonen ihre Kinder in unterschiedlichen Settings erleben und beobachten können und die Kinder wiederum durch ihre Beziehung zur Fachkraft auch alle Funktionen und Räume nutzen. Aufgabe der Fachkräfte ist es, die Räume mit Öffnung so vorzubereiten, dass sie Aufforderungscharakter haben und den aktuellen Interessen der Kinder entsprechen. Sie sind Ansprechpersonen für die Kinder, bieten Hilfestellungen und gezielte Angebote an; diese Freispielzeiten werden auch für Beobachtungen genutzt. Durch den regelmäßigen Wechsel wird zudem sichergestellt, dass alle Bildungsbereiche regelmäßig abgedeckt sind und diese durch die verschiedenen Fachkräfte auch vielfältig vermittelt werden. |
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| Verantwortlichkeit aller Fachkräfte | Neben der festen Bezugsperson stehen dem Kind alle Fachkräfte für die verschiedenen Interaktionen zur Verfügung. Die Fachkräfte achten sensibel darauf, den Kindern Unterstützung und Sicherheit zu geben, wo es gebraucht wird. Gleichzeitig wird den Kindern Autonomie gewährt, um sie in ihrem Explorationsverhalten zu fördern und sie Selbstwirksamkeit erfahren zu lassen. | Neben der festen Bezugsperson stehen dem Kind alle Fachkräfte für die verschiedenen Interaktionen und vertrauensvolle Gespräche zur Verfügung. Die Fachkräfte gehen individuell auf die emotionalen und physischen Bedürfnisse der Kinder ein. | Neben der festen Bezugsperson stehen dem Kind alle Fachkräfte für die verschiedenen Interaktionen und vertrauensvolle Gespräche zur Verfügung - hierfür gibt es verschiedene Formate wie bspw. eine Mädchen- Sprechstunde oder ein Jungen-Treff; | |
| Feste Bezugseinheit | Die Kinder bilden innerhalb der Altersstufen nochmals eine Einheit, um nochmals gezielter auf die besonderen Interessen der Kinder eingehen zu können. | Um den Kindern Orientierung zu geben und den Beziehungsaufbau zu fördern, haben diese auch eine Zuordnung zu einer Gruppe oder Einheit, die altershomogen oder altersübergreifend organisiert werden kann. Dabei geht es um ein sicheres Ankommen in der Einrichtung, die Entwicklung eines Zugehörigkeits-Gefühls und um für Kinder / Familien und Fachkräfte gleichermaßen übersichtliche und transparente Strukturen in der Kita. | Um den Kindern Orientierung zu geben und den Bezug zur Peer Group zu fördern, haben diese auch eine Zuordnung zu einer Altersstufe. Dabei geht es um ein sicheres Ankommen in der Einrichtung, die Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühls und um übersichtliche und transparente Strukturen für Kinder, Fachkräfte und Eltern gleichermaßen. |
| Fachkräfte als ExpertInnen für pädagogische Schwerpunkte | Die Fachkräfte bringen ihr ExpertInnenwissen in den einzelnen Entwicklungs- und Bildungsbereichen mit ein und achten gleichzeitig auf ein Angebot, welches den gesamten BEP U3 abdeckt. | Die Fachkräfte sind ExpertInnen für bestimmte Bildungsbereiche und bringen dieses Fachwissen über die Freispielzeit hinaus in festen Angeboten, Projekten und in die Teamentwicklungsprozesse mit ein. Als Team achten alle darauf, das gesamte Spektrum des BEP umzusetzen. | Die Fachkräfte sind ExpertInnen für bestimmte Bildungsbereiche und bringen dieses Fachwissen über die Freispielzeit hinaus in festen Angeboten, Projekten und in die Teamentwicklungsprozesse mit ein. Als Team achten alle darauf, das gesamte Spektrum der Bildungsleitlinien umzusetzen. |
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