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01 Antrag SPD vom 17.12.2021 AN 360 2021

Anlage · 25.03.2022 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Marcus König SPD-Stadtratsfraktion

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SPD 2 spd@stadt.nuernberg.de......... U1, U11'Lorenzkirche Rathaus Tel 0911 / 231-2906 STADTRATSFRAKTION www.spd-stadtratsfraktion.nuernberg.de: ,. Bus 36, 46, 47 Rathaus 90403 Nürnberg Fax 0911 / 231-3895 NÜRNBERG

' OBERBÜRGERMEISTER

nn 20. BER 2991

SPD Stadtratsfraktion | Rathaus | 90403 Nürnberg _ An den Oberbürgermeister Sürgermeisterii der Stadt Nürnberg I. MR \,&® Marcus König Rathaus 90403 Nürnberg

Nürnberg, 17. Dezember 2021 Antragstellerin: Liberova

Perspektive eines Gedenkortes, am Bannof Märzfeld cu m v) Sehr geehrter Herr Gnerbäitermbläier, ren

die Diskussion über den Umgang mit dem Bahnhof Märzfeld auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände läuft bereits seit einiger Zeit. Aufgrund der Rahmenbedingungen konnte vor Ort bisher leider keine würdige Entwicklung und keine vollständige Lösung für die Schaffung eines besonderen Erinnerungsortes umgesetzt werden. Innerhalb der aktuell in Nürnberg geführten Diskussionen um Erinnerungskultur und den Umgang mit „Täterorten“ ist es aus Sicht der SPD-Stadtratsfraktion wichtig, auch die Diskussion um „Opferorte“ nicht aus dem Blick zu verlieren.

Für viele Opfer des Nationalsozialismus und der Shoa war der Bahnhof Märzfeld eine letzte Station vor der Verschleppung und dem Tod in NS-Vernichtungslagern in ganz Europa von Treblinka bis nach Riga. Den Bahnhof zu einem Ort der Erinnerung und der Sichtbarmachung der Namen dieser Opfer zu machen, ist deshalb ein wichtiger Teil des Gedenkens und der Erinnerungskultur. Darüber hinaus ist der Bahnhof Märzfeld auch für andere Opfer (Verschleppte der Zwangsarbeit, Vertriebene und Flüchtlinge) ein wichtiger Ort des Gedenkens.

Aus diesem Grund stellt die SPD-Stadtratsfraktion zur Behandlung im zuständigen Ausschuss den folgenden Antrag:

e Die Verwaltung berichtet über die aktuellen Entwicklungen und Änderungen bzgl. Möglichkeiten zur Schaffung eines Erinnerungsortes am Bahnhof Märzfeld.

e Die Verwaltung prüft die Einbettung dieses Ortes in die anstehende Überarbeitung der Leitlinien zum Umgang mit dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände. In diesem Zusammenhang soll die Stadt Nürnberg den Ort für die Bildungs- und Erinnerungsarbeit weiterentwickeln und neue Möglichkeiten schaffen.

Mit freundlichen Grüßen

T Reli D Klein

Thorsten Brehm Diana Liberova Fraktionsvorsitzender Stadträtin

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