Haushaltssperre

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Südstadt Gostenhof Langwasser Schweinau Muggenhof St. Leonhard Eberhardshof Gesundheitsausschuss Soziales & Gesundheit

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Zwischenbericht Gesundheitsausschuss am 03.02.2022

Abbildung 1

Zwischenbericht Gesundheitsausschuss am 03.02.2022

Projektvision

Gesundheit wird von Menschen in ihrer

alltäglichen Umwelt geschaffen, gelebt und

aufrecht erhalten: dort, wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben.

(WHO 1986)

de

Gesundheitsförderung muss folglich im

Lebensalltag ansetzen und diesen

gesundheitsförderlich gestalten

Projektstruktur

Gesundheitsförderung im „Setting Kommune“ auf Basis des

§ 20 SGB V (Präventionsgesetz)

Zusammenarbeit Gesundheitsamt Nürnberg & AOK Bayern

Vier sozial benachteiligte Stadtteile Nürnbergs

Multiprofessionelles Team: 6 Gesundheitskoordinator*innen

Laufzeit: 01.05.2017 – 30.04.2021, Verlängerung bis 30.06.2022

Projektgebiete

Abbildung 2

Projektleitung

Gostenhof/Muggenhof/Eberhardshof

St. Leonhard/Schweinau

Langwasser

Röthenbach

„Gesunde Südstadt“ (2016-2020)

Verhaltenspräventive Angebote

Abbildung 4

Abbildung 3

Abbildung 8

Abbildung 9

Yoga im Park Langwasser

Abbildung 11

Bewegungstag St. Leonhard

Abbildung 10

Bewegungstreff Gostenhof

Abbildung 7

Abbildung 6

Abbildung 5

Bewegungstreff für Kinder St. Leonhard Eröffnung Quellepark & Bewegungstreff XCO Walking Faberwald

Verhaltenspräventive Angebote

Abbildung 17

Abbildung 12

Abbildung 18

Seniorenkochangebot SIGENA Sturzprävention Senior*nnenLangwasser

Abbildung 15

Gerda kocht auf!

Abbildung 20

Abbildung 19

Gesund, aktiv und fit bleiben Röthenbach

Abbildung 13

Abbildung 16

Abbildung 14

Kochangebot St. Leonhard

Gymnastikangebot Senior*nnenWest Kooperation mit HeHanIe.V. –Gesund leben, gesund bleiben

Verhältnisprävention

Abbildung 26

Abbildung 27

Abbildung 23

Podiumsdiskussion Stadtteilfest St.Leonhard

Abbildung 28

Kooperationen mit dem Kulturbüro Muggenhof

Abbildung 25

Bürgersprechstunde Röthenbach mit Dr. Pluschke

Stadtteilfeste

Abbildung 21

Abbildung 24

Abbildung 22

Kooperation mit Jobcenter: Stadtteilspaziergänge mit (Langzeit-)Arbeitslosen Grünes Zimmer

Evaluation des Projekts

 Durchführung: Institut für Praxisforschung und Evaluation der Evangelischen

Hochschule Nürnberg (EVHN) unter Leitung von Prof. Dr. Dennis John

 Zeitraum: 01.08.2020 - 31.12.2021

 Mixed-Method Analyse auf Basis von Sekundärdaten, Feedbackbögen,

Online Befragung unter den Akteuren und Fokusgruppen im Stadtteil

 Ergebnispräsentation für die Akteure: 26.01.2022

 Zentrales Fazit aus der Evaluation:

» Veränderung der Lebensverhältnisse im Stadtteil (z.B. „Grünes Zimmer“, Bürgerbeteiligung,

soziale Treffpunkte geschaffen durch Bewegungstreffs)

» Veränderung im Gesundheitsverhalten der Teilnehmenden (Verhaltensprävention wirkt)

» Niederschwelligkeit im Projekt erfolgreich: kostenfrei und wohnortnah, hohe Diversität der

Teilnehmenden, Menschen ohne Gesundheitsförderungserfahrung konnten gewonnen werden

» Vulnerable Zielgruppen wurden adressiert, vielfältige Zielgruppen wurden erreicht

(insbesondere: Senior*innen, Menschen mit Migrationshintergrund)

Fazit

Was haben wir gelernt?

Dezentrale Ansätze zur Gesundheitsförderung im Stadtteil wirken

»

Erste Veränderung der Lebensverhältnisse im Stadtteil wurden angestoßen

»

Aufbau von Strukturen und (partizipative) Umsetzungen braucht Zeit

»

Enge Kooperationen vor Ort sind zentraler Erfolgsfaktor

»

„Health in all Policies“ – langer Weg dorthin

»

Ausblick

Was steht noch an?

Präsentation und Publikation der Projektdurchführung und Ergebnisse

»

Weiterentwicklung der Ansätze mit Bezug auf Nachhaltigkeit und

»

Verstetigung

Entwicklung von weiteren Konzepten zur zielgruppenbezogenen

»

Gesundheitsförderung

Folgeanträge zur (psychischen) Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

»

(kassenfinanziert)

Durchführung von Veranstaltungen

Vorstellung und Diskussion der Evaluationsergebnisse: 26.01.2022

»

Abschlussveranstaltung inkl. Fachinput: 24.05.2022

»

Projektende: 30.06.2022

Vielen herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit! www.gesundheitimstadtteil.nuernberg.de

„Gesundheit für alle im Stadtteil“ Gleisbühlstr. 2, 90402 Nürnberg gesundheitimstadtteil@stadt.nuernberg.de

Evaluationsergebnisse des Projektes „Gesundheit für alle im Stadtteil“

Ein Kooperationsprojekt des Gesundheitsamtes der Stadt Nürnberg mit der AOK Bayern evaluiert durch das Institut für Praxisforschung und Evaluation

Abbildung 29

Evaluationsergebnisse des Projekts „Gesundheit für alle im Stadtteil“ Grundlegendes • Durchführung von gesundheitsfördernden Maßnahmen in 4 Nürnberger Stadtteilen: • St. Leonhard-Schweinau • Langwasser • Röthenbach • Nürnberger Westen (Muggenhof/Eberhardshof/Gostenhof) • Etablierung von Angeboten zu den Themen Ernährung, Entspannung, Gesundheitskompetenzen und Bewegung • Zentraler Aspekt bei der Umsetzung: Netzwerkarbeit

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Abbildung 31

Abbildung 30

Evaluationsergebnisse des Projekts „Gesundheit für alle im Stadtteil“ Evaluationsgegenstand • Ziel des Projektes • Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Stadtteilbewohner*innen insbesondere von Bewohner*innen in benachteiligten Lebenslagen • Evaluation des Projekte hinsichtlich • Programmtreue • Projektreichweite • Zielgruppenverhalten und Wohlbefinden • Verstetigung und Nachhaltigkeit

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Evaluationsergebnisse des Projekts „Gesundheit für alle im Stadtteil“ Forschungsmethoden 1. Sekundärdatenanalyse 1. Feedbackbögen von Teilnehmenden aus den Angeboten 2. Teilnehmendenstatistik 3. Kurzbeschreibungen der Angebote 4. Netzwerktabelle 5. Übersichtstabelle zu überregionalen Fachaustauschen 2. Durchführung einer teilstandardisierten Online-Befragung der aktiven und passiven Akteure (n = 67) 3. Durchführung von 4 Fokusgruppen (eine pro Stadtteil)

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Evaluationsergebnisse des Projekts „Gesundheit für alle im Stadtteil“ Programmtreue - Verhaltensprävention Schaffung von neuen niederschwelligen Angeboten Angebotsart Anzahl Bewegung 37 Entspannung & Bewegung 44 Information 15 Ernährung 15 Gesamt 111 „[...] dieses Angebot 3000 Schritte, das ist nie zustande gekommen, [...] seit es das Angebot über die Gesundheitskoordination gibt, diese Bewegung im öffentlichen Raum, also ganz platt gesagt, es wird angenommen, die Leute kommen“

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Abbildung 33

Angebotsart Anzahl
Bewegung 37
Entspannung & Bewegung 44
Information 15
Ernährung 15
Gesamt 111

Abbildung 32

Evaluationsergebnisse des Projekts „Gesundheit für alle im Stadtteil“ Programmtreue - Verhältnisprävention • Sensibilisierung für das Thema Umgang mit Thema Gesundheit in Netzwerken & Beitrag zur Gesundheit Gesundheitskompetenz • Verschönerung und 1 = trifft überhaupt nicht zu / 5 = trifft voll und ganz zu Nutzbarmachung von Grünflächen Bei uns wird Gesundheit als Thema im Netzwerk / 4,5 in der Einrichtung angesprochen. • bei Stadtteilbewohner*innen: Knüpfen neuer Kontakte und Das Projekt hat dazu beigetragen, dass die Teilnehmenden besser beurteilen können, welche 3,9 Kennenlernen neuer Alltagsgewohnheiten mit ihrer Gesundheit zusammenhängen. Anlaufstellen 1 2 3 4 5 Mittelwert „Ich glaube die Netzwerke, der Stadtteil an sich, wird durch so ein Projekt immer sensibilisiert, wir sind viele Akteure, die alle was davon mitkriegen, die merken, da laufen Projekte, und ich glaub man kuckt dann auch mehr auf solche Themen“ "[...] dadurch konnte tatsächlich ein neuer modellhafter Ort also von einer Brache in einen Naturgarten, in dem man sich aufhalten kann, in dem es aber auch Meditations- und Bewegungsangebote gibt" "Es sind neue Leute in Einrichtung C gekommen, die haben das Haus kennengelernt, durch solche Angebote lernt man sich ein bisschen besser kennen"

"Es sind neue Leute in Einrichtung C gekommen, die haben das Haus kennengelernt, durch solche Angebote lernt man sich ein bisschen besser kennen"

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4,5 3,9

Kurzüberblick über die zentralen Ergebnisse

Evaluationsergebnisse des Projekts „Gesundheit für alle im Stadtteil“ Programmtreue - Verhaltensprävention Schaffen von neuen niederschwelligen Angeboten Angebotsart Anzahl Bewegung 37 Entspannung & Bewegung 44 Information 15 Ernährung 15 Gesamt 111 „[...] dieses Angebot 3000 Schritte, das ist nie zustande gekommen, [...] seit es das Angebot über die Gesundheitskoordination gibt, diese Bewegung im öffentlichen Raum, also ganz platt gesagt, es wird angenommen, die Leute kommen“

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Angeboten Angebotsart Anzahl
Bewegung 37
Entspannung & Bewegung 44
Information 15
Ernährung 15
Gesamt 111

Evaluationsergebnisse des Projekts „Gesundheit für alle im Stadtteil“ Programmtreue - Verhältnisprävention • Sensibilisierung für das Umgang mit Thema Gesundheit in Netzwerken & Beitrag zur Thema Gesundheit Gesundheitskompetenz 1 = trifft überhaupt nicht zu / 5 = trifft voll und ganz zu • Verschönerung und Nutzbarmachung von Bei uns wird Gesundheit als Thema im Netzwerk / 4,5 in der Einrichtung angesprochen. Grünflächen • Speziell bei Das Projekt hat dazu beigetragen, dass die Teilnehmenden besser beurteilen können, welche 3,9 Stadtteilbewohner*innen Alltagsgewohnheiten mit ihrer Gesundheit zusammenhängen. : Knüpfen neuer 1 2 3 4 5 Kontakte und Mittelwert Kennenlernen neuer „Ich glaube die Netzwerke, der Stadtteil an sich, wird durch so ein Projekt immer Anlaufstellen sensibilisiert, wir sind viele Akteure, die alle was davon mitkriegen, die merken, da laufen Projekte, und ich glaub man kuckt dann auch mehr auf solche Themen“ „Und dadurch, dass in den Kursen nicht nur Kunden sondern auch ganz normale andere Bürger sind, lernt man auch wieder neue Leute kennen, was auch wieder den Horizont eröffnet, das ist wirklich toll.“

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4,5 3,9

Titel der Präsentation bitte im Folienmaster ändern! Projektreichweite – Erreichte Zielgruppe • Teilnehmendenbefragung • Onlinebefragung • Überwiegend weibliche Teilnehmer*innen (83%, n=580) • Viele Senior*innen (58%, n=522) • Viele Migrant*innen (35%, n=272) • 5% Arbeitslose, 15% Hausfrauen bzw. Hausmänner (n=247) • Fokusgruppen „ Bei unserem Klientel hatts nicht funktioniert, wir haben da mal auch versucht irgendwie Yoga im Park für junge Menschen umzusetzen, hatten insbesondere die alleinerziehenden jungen Mütter im Fokus, wurde einmal von 1-2 Frauen angenommen, dann nicht mehr, bei unserem Klientel nicht, bei den Jugendlichen glaub ich auch nich so.“ Gut erreicht: Frauen, Migrant*innen, Senior*innen, Menschen mit Leistungsbezug, Menschen mit niedrigem Bildungsstand Weniger gut erreicht: Jugendliche, Familien, Alleinerziehende

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Abbildung 35

„ Bei unserem Klientel hatts nicht funktioniert, wir haben da mal auch versucht irgendwie Yoga im Park für junge Menschen umzusetzen, hatten insbesondere die alleinerziehenden jungen Mütter im Fokus, wurde einmal von 1-2 Frauen angenommen, dann nicht mehr, bei unserem Klientel nicht, bei den Jugendlichen glaub ich auch nich so.“

Abbildung 34

Evaluationsergebnisse des Projekts „Gesundheit für alle im Stadtteil“ Zufriedenheit und Wohlbefinden • Sekundärdatenanalyse – Teilnehmendenbefragung • Bewertung der Items jeweils auf 5-Stufigen Skala • 1= sehr gut bzw. trifft voll und ganz zu; 5= sehr schlecht bzw. trifft überhaupt nicht zu • Sehr hohe Zufriedenheit mit den Angeboten • Gute Bewertung hinsichtlich des Alltagstransfers des erlangten Wissens • Subjektive Wahrnehmung von positiven Veränderungen durch die Angebote Zufriedenheit und Veränderung bei den Teilnehmenden Zufriedenheit (n=635) 1,3 Alltagstransfer (n=587) 1,5 Positive Veränderungen (n=468) 1,6 1 2 3 4 5 Mittelwert

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Und wenn das Projekt zu Ende ist, was dann? Verstetigung und Nachhaltigkeit

Evaluationsergebnisse des Projekts „Gesundheit für alle im Stadtteil“ Verstetigung und Nachhaltigkeit • Ein Großteil der Angebote würde wegfallen • Nur einige Angebote können erhalten werden durch die Zusammenarbeit von vielen Akteuren Es bräuchte finanzielle und/oder personelle Ressourcen für Nachhaltigkeit „Ne Finanzierung wär gut, die Angebote haben ja kostenlos stattgefunden komplett. Und wenn ich jetzt an meinen Kurs denke, da fallen Raumkosten an und Kosten für die Kursleitung. [...] Das Procedere für die Organisation usw. das könnte ich übernehmen, beim Rest müsste man schauen, wie mans finanziert.“ (FG Westen, 17:13) „Ich glaub, dass es einfach jemanden braucht, der das ganze steuert und der das ganze federführend zusammenhält, jemand der auch dafür bezahlt wird, Qualität ist hier das eine, Langfristigkeit das andere“ (FG Röthenbach, 23:30) Beurteilung Förderdauer 1=trifft überhaupt nicht zu / 5= trifft voll und ganz zu  Eine Förderdauer von 4 bzw. 5 Jahren ist zur kurz für Die maximale Förderdauer von 5 1,7 Jahren ist ausreichend. eine nachhaltige Umsetzung 1 2 3 4 5

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1, 7

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Prof. Dr. Dennis John, Sebastian Ottmann M.A., Martina Lenkowski B.A. Institut für Praxisforschung und Evaluation der Evangelischen Hochschule Nürnberg Bärenschanzstr. 4 | 90429 Nürnberg martina.lenkowski@evhn.de / www.evhn.de/evaluation

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