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← Sitzung des Werkausschusses Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg (SUN) (27.01.2022)

Erläuterungsbericht

Anlage · 27.01.2022 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Adolf-Braun-Str.33, Verwaltungs- und Betriebsgebäude H30/H40

Überarbeitung Trinkwassernetz Verwaltungs- und Betriebsgebäude

Erläuterungsbericht

1. Sachverhalt und geplantes Technisches Vorhaben

Maßnahme

Im Verwaltungs- und Betriebsgebäude H30/H40 (Fertigstellung 1997) der Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg (SUN) ist die Sanierung des Trinkwassernetzes notwendig.

Grund dafür sind Korrosionsschäden an bestehenden Leitungen. Durch die verwendete Mischinstallation von Stahl- und Kupferrohrleitungen (Lochkorrossion) kommt es zu schwerwiegenden technischen Problemen (u.a. Undichtigkeiten, Druck- und Temperaturschwankungen). Weiterhin sind hygienische Beeinträchtigungen zu verzeichnen (u.a. Verfärbungen des Wassers, Legionellen- Belastung).

Insgesamt sind Leitungen auf einer Fläche von ca. 3.450 m² betroffen. Zur Erneuerung der Trinkwasserleitungen sind umfangreiche bauliche Eingriffe erforderlich. Eine umfassende Sanierung der Sanitärräume im Zuge der Leitungserneuerung wird aufgrund des baulichen Eingriffumfangs in diesen Bereichen und des bisherigen Nutzungszeitraums (25 Jahre) notwendig. Betroffen sind davon sechs Duschräume, ein Waschraum und 24 WC-Anlagen.

Es erfolgt ein Austausch der bestehenden Trink- (ca. 1700m) und Abwasserinstallationen (ca. 800m) in vorhandener Trassenlage. Die Berechnung der Leitungen erfolgt nach den aktuellen Regeln der Technik. Die Installation der neuen Trinkwasserleitungen soll in Edelstahl erfolgen, die Abwasserinstallation in Grauguss.

Wegen der hygienischen Beeinträchtigung (Legionellen-Belastung) ist eine Trennung von Trink- und Löschwasser unumgänglich (Einbau einer Trennstation, alternativ separates Feuerlöschnetz auf dem Gelände).

Aufgrund von KMF-Belastungen (Künstliche Mineralfaser) im Bereich von Decken und Installationen wird eine qualifizierte Schadstoffsanierung erforderlich.

Um den Betrieb während der Bauzeit aufrecht erhalten zu können, ist eine Ausführung in zwei Bauabschnitten angedacht. Baustellenlogistik, eventuelle Interimslösungen und Ablaufplanung werden entsprechend abgestimmt.

Der erste Bauabschnitt betrifft den Nordteil des Verwaltungs- und Betriebsgebäudes H30 sowie die Garagen und Werkstätten des Gebäudes H40. Im zweiten Bauabschnitt werden die Leitungen und Sanitärräume des Südteils des Verwaltungs- und Betriebsgebäudes H30 saniert.

Zeitschiene

Grundlagenermittlung 04/2022 Vorplanung 09/2022 Vorlage der Entwurfsplanung 01/2023 Ausgabe der Vergabeunterlagen 04/2023

Baubeginn 07/2023 Fertigstellung 02/2025

2. Kosten

KG 100 Grundstück 0,00 Euro KG 200 Vorbereitende Maßnahmen 60.460,00 Euro KG 300 Bauwerk - Baukonstruktion 901.450,00 Euro KG 400 Bauwerk - Technische Anlagen 893.060,00 Euro KG 500 Außenanlagen und Freiflächen 0,00 Euro KG 600 Ausstattung und Kunstwerke 0,00 Euro KG 700 Baunebenkosten 396.970,00 Euro BVK (Honorar H) 135.600,00 Euro

Der Kostenrahmen für die geplanten Maßnahmen beläuft sich nach derzeitigen Erkenntnissen inkl. 19 % MwSt, BVK und Indizierung der Baukosten auf den Zeitpunkt der Fertigstellung auf:

2.390.000 Euro.

Der Kostenrahmen wurde in einem frühen Stadium der Vorbereitung der Planung aufgestellt und kann einer größeren Varianzbreite unterliegen.

3. Finanzierung und Mittelabfluss

Die Finanzierung erfolgt vorbehaltlich der Mittelfreigabe aus dem fortgeschriebenen Finanzplan 2022 – 2026, Hauptansatz 96700 „Kläranlagenausbau“, Kontonummer 96700.041, als Projekt „H30

Mittelabfluss:

2022 2023 2024 2025 Gesamt

146.000 € 580.000€ 1.100.000€ 564.000€ 2.390.000,00€

Die Ausführung der Maßnahme liegt beim Hochbauamt.

Nürnberg, 16.12.2021

Hochbauamt

Abteilung Eigenbetriebe und Verwaltung i.A.

gez. Baust

Baust (-77878)

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