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Anlage 2 Zusammenfassung des Projektes "Gemeinsam Brücken bauen" durch das Staatliche Schulamt in der Stadt Nürnberg

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Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Zusammenfassung des Projektes „Gemeinsam.Brücken.bauen“ Stand 28.10.2021

Von dem zur Verfügung gestellten Budget von 1,332 Mio Euro für das Schuljahr 2021/2022 wurden aktuell 57 % abgerufen. Überwiegend werden die Schulen von Beschäftigten auf Arbeitsvertrag unterstützt. Die Unterstützung erfolgt sowohl im unterrichtlichen als auch im sozialen Bereich und für Schülerinnen und Schüler nach dem jeweiligen Bedarf.

Im unterrichtlichen Bereich fördern die Unterstützungskräfte Schüler teils in Kleingruppen in Deutsch und Mathematik um individuell auf die Bedürfnisse der Schüler eingehen zu können. Es findet eine konzentrierte Mitarbeit bei den Teilnehmenden statt und die im Vergleich zum Schulalltag ungezwungenere Atmosphäre fördert die Motivation. Die erlebten Erfolge stärken das Selbstvertrauen und wirken sich positiv auf den sozialen Bereich aus. Eine gezielte Sprachförderung verbessert die Teilnahme und Erfolge auch im Gesamtunterricht. Die SuS nehmen rege und mit Freude teil. Alternativ zu den Kleingruppen findet Förderung als zusätzliches Angebot nach dem Unterricht, bzw. am Nachmittag statt. Werden diese Angebote von den Schülerinnen und Schülern angenommen, verzeichnen sich auch hier Erfolge. Die Teilnahme am Nachmittag wird von den SuS nicht konsequent genutzt, manchmal weil es „vergessen“ wird, manchmal bedingt durch den äußeren Rahmen, z.B. wenn Kinder den Zentralhort besuchen, der nicht am Haus ist. Für dieses Angebot werden nicht die Kinder angemeldet, die die Unterstützung am nötigsten haben.

Im sozialen Bereich werden Alltagskompetenzen geschult z.B. durch Anleitung zum Selbstlernen, erlebnispädagogische Aktionen, Austausch und gegenseitiger Umgang bei Spieleangeboten, Planung und Gestaltung einzelner Aktivitäten. Auch dies wird von den SuS rege wahrgenommen.

Eine große Hürde war die selbstständige Suche von geeignetem Personal. Dies würde durch die Zusammenarbeit mit Kooperationspartner wegfallen. Die Ausarbeitung von Verträgen ist zeitaufwendig, sodass erst wenige Schulen diese Variante der Zusammenarbeit nutzen. Bei einer dauerhaften Einrichtung des Programmes könnte mit einer Umsetzung, bei entsprechender Planungsmöglichkeit, vermutlich zu Schuljahresbeginn begonnen werden.

An vielen Schulen wird sich ein zeitlich größerer Umfang an Unterstützung gewünscht, was anhand des Budgets nicht möglich war und ein langfristiger, auf mehrere Jahre ausgelegter Einsatz des Programmes.

Die Flexibilität im Einsatz und Umsetzung des Programmes bietet ideale Voraussetzungen um das Programm erfolgreich und zum Nutzen der Schüler einsetzen zu können. Von den Eltern erhalten die Schulen seit der konstanten Einführung überwiegend positives Feedback.

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