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Präsentation ESP 2021-12-02

Anlage · 02.12.2021 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Energie & Versorgung Umwelt & Klima Haushalt & Finanzen Soziales & Gesundheit

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Amt für Existenzsicherung und soziale Integration – Sozialamt ESP EnergieSparProjekt Nürnberg Soziale, wirtschaftliche und ökologische Wirkungen

Abbildung 1

Kurzprofil ESP

Projektstart: 2008 EnergieSchuldenPrävention später  EnergieSparProjekt Angebot: kostenlose Energieberatung für Leistungsempfänger  und Geringverdiener durch externe Fachleute Projektträger: Amt für Existenzsicherung und soziale Integration –  Sozialamt der Stadt Nürnberg-Stab Armutsprävention Projektraum: Stadtgebiet Nürnberg 

Finanzierung: Kommunale Mittel der Armutsprävention  Zuwendungen der N-ERGIE Ziele: Unterstützung Hilfe zur Selbsthilfe  Reflektion Nutzerverhalten Stärkung Umweltbewusstsein und Klimaschutzgedanken.

Beratungskonzept

Zugang: In der Regel werden die Haushalte werden über den Leistungsträger,  die sozialen Dienste oder Beratungseinrichtungen im Stadtgebiet Nürnberg auf das Beratungsangebot aufmerksam. Kontaktaufnahme: per Telefon, per E-Mail. 

Terminvereinbarung: Die Terminvereinbarung erfolgt über das Sozialamt.  Gemeinsam mit dem Haushalt wird ein verbindlicher Termin für eine Vor-Ort- Beratung oder eine Onlineberatung vereinbart. Erstberatung: Die Energieberaterin / der Energieberater besucht den  Haushalt und erschließt im Rahmen der Erstberatung den Schwerpunkt der Beratung. Zu statistischen Zwecken werden Daten erhoben und gegebenenfalls eine Folgeberatung vereinbart. Weiterführende Unterstützung / Hilfe: In vielen Fällen nehmen die  Energieberater und Energieberaterinnen Kontakt zu anderen Stellen auf um den Haushalt zu unterstützen.

Impressionen aus dem Beratungsalltag

Abbildung 2

Abbildung 3

Abbildung 5

Abbildung 4

Amt für Existenzsicherung und soziale Integration | EnergieSparProjekt 4

Soziale Wirkung

Senkung des Energieverbrauchs durch die, individuell auf den Haushalt  abgestimmten Ratschläge, die im Rahmen der Energieberatung weitergegeben werden. Enge Zusammenarbeit mit dem Forderungsmanagement der N-ERGIE, den  Leistungsträgern und den sozialen Diensten der Stadt Nürnberg um bei angedrohter Stromsperre oder einer hohen Nachzahlung zeitnah einen sozial verträglichen Ratenplan anzustoßen (Kooperationsvereinbarung). Vernetzung mit Beratungseinrichtungen um in der individuellen Lebenslage  optimal zu unterstützen. Leistungsspektrum:  Erläuterung Heiz- und Betriebskostenabrechnung, Leistungsbescheid » Unterstützung Tarifwechsel » Klärung Zusammenhang zwischen Gebäudebeschaffenheit und Verbrauch, » Schulung des Nutzerverhaltens

Beratungsanfragen

663377 558877 559922

551199 550000 448877 448866 443300 440000

330033 228844

221199

9002 0102 1102 2102 3102 4102 5102 6102 7102 8102 9102 0202 ESP ENTWICKLUNG

Anzahl der Beratungsanfragen

Wirtschaftliche Wirkung

Kosteneinsparung von bis zu 250,- € im Jahr bei einer langfristigen  Verhaltensänderung in Sachen bewussten Umgang mit Strom, Heizung und Warmwasser (abhängig von den Witterungsverhältnissen und der Energiepreisentwicklung). Erarbeiten von Stellungnahmen um die Angemessenheit der Heizkosten (SGB  II und SGB XII) anpassen zu können; Beantragung Mehrbedarf Warmwasser. Unterstützung beim Austausch eines veralteten und kostenintensiven  Elektrogroßgerätes gegen ein energieeffizientes Gerät. Beantragung eines einmaligen Zuschusses in Höhe von 300,- € aus dem Spendentopf `Freude für Alle´. Kostenlose Give-Aways (LED Leuchtmittel, Thermohygrometer, schaltbare  Steckerleisten usw.) werden im Rahmen der Energieberatung ausgehändigt. Dies motiviert die Haushalte die vermittelten Informationen umzusetzen.

Stellungnahme zum Heizkostenaufwand (vergl. §22 Abs. 1 SGB II)

Beispiel: 1-Personen-Haushalt Anspruch im SGB II und SGB XII: 68,- € für eine Person

Abbildung 6

Stellungnahme zum Heizkostenaufwand (vergl. §22 Abs. 1 SGB II)

Beispiel: 1-Personen-Haushalt Anspruch im SGB II und SGB XII: 68,- € für eine Person

Abbildung 7

110,57 € werden für 1-P-HH als `angemessen´ akzeptiert

Praxisbeispiel Stellungnahme zum Heizkostenaufwand (vergl. §22 Abs. 1 SGB II)

Abbildung 8

Abbildung 9

1 Person, 2-Zimmerwohnung, 50m²  Gebäude straßenseitig gedämmt, Kunststoff-Fenster, Schimmel  Elektrische Direktheizgeräte, elektrischer Durchlauferhitzer  Richtwert 68,- € / SNHK 131,- € 

Praxisbeispiel Stellungnahme zum Heizkostenaufwand (vergl. §22 Abs. 1 SGB II)

Abbildung 10

Abbildung 11

Abbildung 12

3 Personen, 3-Zimmerwohnung, 82m²  Gebäude / Geschoßdecke / Rollokästen nicht gedämmt  veraltete Ölzentralheizung für Raumwärme und Warmwasser  Richtwert 101,- € / SNHK 136,- € 

Stellungnahmen

227733

221133 119966 118866 118822 117777 117755

112244 111122

8844 6688 5544

9002 0102 1102 2102 3102 4102 5102 6102 7102 8102 9102 0202 ESP ENTWICKLUNG

Stellungnahmen

Ökologische Wirkung

Durch einen bewussten und sparsamen Umgang mit Strom, Heizung und  Warmwasser lassen sich im Durchschnitt zwischen 10% und 15 % Energie einsparen (bis zu 250,- € im Jahr).

Durch die Teilnahme an der Energieberatung, im Rahmen des  EnergieSparProjekts, können Haushalte pro Jahr durchschnittlich 400 kWh Strom und 500 kWh Heizenergie einsparen konnten.

Die rechnerisch ermittelten möglichen CO -Einsparungen belaufen sich, in  2 Abhängigkeit vom tatsächlich umgesetzten Nutzerverhalten, den Witterungsbedingungen, sowie den Energiepreisentwicklungen, auf durchschnittlich 315,80 kg pro Haushalt. Bei 350 beratenen Haushalten summiert sich dies auf 110,5 Tonnen pro Jahr.

Ökologische Wirkung

Abbildung 13

Die rechnerisch ermittelten CO - 2 Einsparungen von 110,5 Tonnen entsprechen ungefähr den durchschnittlichen CO -Emissionen von 2 65 Kleinwagen.

https://de.statista.com/infografik/25742/durchschnittliche-co2-emissionvon-pkw-in-deutschland-im-jahr-2020/

Entwicklungspotential

In den kommenden Jahren wird das Thema Klimaschutz eine gesellschaftliche  Aufgabe aller Bürgerinnen und Bürger, unabhängig vom Einkommen, sein. Das EnergieSparProjekt unterstützt hierbei die Zielgruppe, um gemeinsam diesen Prozess mitzugestalten. Auch im Beratungssetting sollen zunehmend digitale Instrumente genutzt  werden. Die Erstberatung und die Erfassung von Daten kann beispielsweise mit einem Tablet erfolgen. Der Bereich Onlineberatung soll weiter ausgebaut werden.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Amt für Existenzsicherung und Hannah Chao-Kinkelin soziale Integration - Sozialamt +49 (0)9 11 / 2 31- 5770 ESP Projekt, Stab Armutsprävention Hannah.Chao- und Inklusion Kinkelin@stadt.nuernberg.de Dietzstraße 4 90443 Nürnberg 16

Abbildung 14

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