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← Sitzung der Opernhaus-Kommission (22.10.2021)

Tischvorlagen Ö gesamt

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Marcus König Opernhaus-Kommission Haushalt & Finanzen Kultur, Sport & Freizeit

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Sitzungsunterlagen

Sitzung der

Opernhaus-Kommission

22.10.2021

Inhaltsverzeichnis

Sitzungsdokumente 3 TISCHVORLAGE 3 Vorlagendokumente 4 * TOP Ö 1 Grundsatzbeschluss zum Beibehalt des Richard-Wagner-Platzes als Standort 4 für alle Sparten des Staatstheaters Nürnberg 02_Tischvorlage_Empfehlung-_Beschlussvorschlage zu TOP 1_TOP 3_TOP 4 2. 4 BM/041/2021 * TOP Ö 4 Standort einer Ausweichspielstätte für die Musik- und Tanztheatersparten des 6 Staatstheaters Nürnberg während der Durchführung des Bauvorhabens Opernhaus 05_Tischvorlage_SPD-Antrag vom 20211005 2. BM/040/2021 6 06_Tischvorlage_Die Guten-Antrag vom 20211010 2. BM/040/2021 10

Stadt Nürnberg - Rathausplatz 2 - 90403 Nürnberg

An die Mitglieder der Opernhaus-Kommission

E-Mail: obm@stadt.nuernberg.de

Internet: www.nuernberg.de

Datum: 21.10.2021

TISCHVORLAGE

ZUR SITZUNG

DER OPERNHAUS-KOMMISSION AM 22.10.2021

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

im Nachgang zur bereits zugestellten Einladung/Tagesordnung übermittle ich die Unterlagen zu

Öffentliche Sitzung

1. Grundsatzbeschluss zum Beibehalt des Richard-Wagner- Empfehlung

Platzes als Standort für alle Sparten des Staatstheaters

Nürnberg

Lehner, Julia, Prof. Dr.

4. Standort einer Ausweichspielstätte für die Musik- und Empfehlung

Tanztheatersparten des Staatstheaters Nürnberg während

der Durchführung des Bauvorhabens Opernhaus

Ulrich, Daniel

Mit freundlichen Grüßen

Abbildung 1

Marcus König Oberbürgermeister

TISCHVORLAGE zu TOP 1, TOP 3 und TOP 4

Opernhaus-Kommission am 22. Oktober 2021

Die Empfehlungs- und Beschlussvorschläge werden wie folgt geändert (Roteintrag) vorgelegt:

TOP Ö1: Grundsatzbeschluss zum Beibehalt des Richard-Wagner-Platzes als Standort für alle

Sparten des Staatstheaters Nürnberg

Empfehlungsvorschlag:

Die Kommission empfiehlt dem Stadtrat, die Sparten „Musiktheater“ und „Ballett“ des Staatstheaters Nürnberg am Standort Richard-Wagner-Platz dauerhaft zu erhalten und die Verwaltung zu beauftragen, hierzu ein Konzept (Sanierung, Interim usw.) vorzulegen. Eine größtmögliche Beteiligung des Freistaates Bayern an den Kosten ist anzustreben.

Beschlussvorschlag:

Der Stadtrat beschließt, die Sparten „Musiktheater“ und „Ballett“ des Staatstheaters Nürnberg am Standort Richard- Wagner-Platz dauerhaft zu erhalten und beauftragt die Verwaltung, hierzu ein Konzept (Sanierung, Interim usw.) vorzulegen. Eine größtmögliche Beteiligung des Freistaates Bayern an den Kosten ist anzustreben.

TOP Ö3: Betriebsbeschreibung für eine Ausweichspielstätte für die Musik- und

Tanztheatersparten des Staatstheaters Nürnberg

Empfehlungsvorschlag

1.Die Kommission nimmt die vom Staatstheater Nürnberg in Abstimmung mit der Verwaltung erarbeitete „Betriebsbeschreibung für einen Interimsstandort des Staatstheaters Nürnberg für die Sparten Musiktheater und Ballett“ vom 5. Oktober 2020, die auch die Bedarfe der Staatsphilharmonie Nürnberg umfasst, zustimmend zur Kenntnis.

2.Die Kommission regt eine kontinuierliche Plausibilisierung und Fortschreibung der Betriebsbeschreibung" an. Dabei sollen insbesondere Flächenbedarfe und -anordnungen im Rahmen der Planungsphase geprüft und mit Blick auf den als Ausweichspielstätte gefundenen Ort angepasst und aktualisiert werden. Hierbei soll auch überprüft werden, welche Nutzungen nicht zwingend am Ort der Ausweichspielstätte angesiedelt werden müssen, sondern ggf. wirtschaftlicher gesondert in bestehenden Liegenschaften untergebracht werden können. Mit dieser Einschränkung anzustreben ist eine Gesamtlösung, die einen Ausgleich zwischen betrieblichen und künstlerischen Anforderungen, arbeitsrechtlichen Vorgaben und den Erwartungen des Publikums auf der einen Seite mit den Erfordernissen einer wirtschaftlichen und sparsamen Haushaltsführung andererseits herstellt. Bei im Übrigen ausreichenden Raumhöhen soll eine Nutzungsfläche (NUF i.S.d. DIN 277) von 14.600 m² nicht überschritten werden.

3.Unter den o.g. Voraussetzungen empfiehlt die Kommission dem Stadtrat, über die „Betriebsbeschreibung für einen Interimsstandort des Staatstheaters Nürnberg für die Sparten Musiktheater und Ballett“ als Basis aller Bedarfe und Notwendigkeiten für künftige Planungen und Entscheidungen im Zusammenhang mit einer Interimsspielstätte Beschluss zu fassen.

Beschlussvorschlag:

Der Stadtrat erhebt die Empfehlung der Opernhaus-Kommission vom 22.10.2021 zum Beschluss.

TOP Ö4: Standort einer Ausweichspielstätte für die Musik- und Tanztheatersparten des

Staatstheaters Nürnberg während der Durchführung des Bauvorhabens Opernhaus

Empfehlungsvorschlag:

  1. Die Kommission nimmt die Ausführungen der Verwaltung zu den Ergebnissen einer weiteren Prüfung der Einreichung "Schöller-Areal/ Nordwestring" im Rahmen des von der Stiftung Staatstheater Nürnberg durchgeführten Interessenbekundungsverfahrens zur Beschaffung einer Ausweichspielstätte im Rahmen eines Investorenmodells zur Kenntnis. Sie empfiehlt, weder diese noch irgendeine andere Option endgültig auszuschließen. Zugleich empfiehlt sie dem Rat, bis auf Weiteres keinen Beschluss zur Durchführung eines Vergabeverfahrens zur Beschaffung einer Ausweichspielstätte im Rahmen eines Investorenmodells zu fassen.

  2. Die Kommission nimmt den Bericht der Verwaltung zu den Optionen einer Unterbringung der Musik- und Tanztheatersparten des Staatstheaters Nürnberg, der Staatsphilharmonie sowie sonstiger, von den Baumaßnahmen am Richard-Wagner-Platz voraussichtlich verdrängter Nutzungen in der stadteigenen Immobilie "Kongresshalle" und die dazu erstellte Machbarkeitsstudie zur Kenntnis.

  3. Die Verwaltung erstellt für die Standortentscheidung des Stadtrates eine Vergleichsbetrachtung zu den erwartbaren Kosten und der jeweiligen Förderkulisse (Landes- wie Bundesförderung) bei Anmietung einer privat errichteten Ausweichspielstätte und bei Eigenerstellung einer Ausweichspielstätte am Standort Kongresshalle. Hierbei ist besonders auf die finanzielle Nachhaltigkeit und Dauerhaftigkeit der jeweiligen Investition einzugehen.

  4. Die Verwaltung leitet kurzfristig eine strukturierte Beteiligung von Bürgerschaft Kulturschaffenden, Mitwirkenden an der Erinnerungsarbeit und weiteren Interessierten ein, mit dem Ziel, Meinungen und Anregungen zu den Rahmenbedingungen einer Ausweichspielstätte in der Kongresshalle zu sammeln und diese dem Stadtrat für seine Standortentscheidung zur Verfügung zu stellen.

  5. Das Staatstheater wird gebeten, für die Standortberatung des Stadtrates Aspekte einer künstlerischen Auseinandersetzung der Theaterarbeit mit einem Interimsstandort Kongresshalle zu skizzieren und in die Beratungen einzubringen.

  6. Die Überlegungen für eine Ausweichspielstätte in der Kongresshalle sind mit den Überlegungen für die Einrichtung von kulturellen Ermöglichungsräumen zu verzahnen.

  7. Die Maßnahmen für eine Ausweichspielstätte sollen im Sinne finanzieller Nachhaltigkeit eine Nachnutzung oder Verwertung nach Rückzug des Staatstheaters an den Richard-Wagner-Platz ermöglichen.

  8. Sofern die Ausweichspielstätte am Standort Kongresshalle errichtet werden soll, soll keine Vorfestlegung für die Anordnung eines neuen Baukörpers im Innenhof erfolgen, sondern alternative Anordnungen (z.B. auf der Außenseite des Torsos) ebenfalls geprüft werden.

  9. Um den geordneten Übergang des Proben- und Spielbetriebs vom Opernhaus in eine Ausweichspielstätte gewährleisten zu können, empfiehlt die Kommission eine endgültige Beschlussfassung möglichst noch im Jahr 2021.

  10. Unabhängig davon, für welchen Standort der Stadtrat votiert, sind im Jahr 2022 im Haushalt zu berücksichtigende Planungsmittel erforderlich.

Beschlussvorschlag:

Der Stadtrat erhebt die Empfehlung der Opernhaus-Kommission vom 22.10.2021 zum Beschluss.

TISCHVORLAGE zu TOP 4

TISCHVORLAGE zu TOP 4

StRin Alexandra Thiele. Fünferplatz 2. 90403 Nürnberg

i 22

fJ/l

An den Oberbürgenneister der Stadt Nürnberg Herrn Marcus König OBERBÜRGERMEISTE Rathausplatz 2

2 0

. OKI. 2021 90403 Nürnberg StRin Alexandra Thiele .Nr. . 3M Z 1 ur Zur Stellungnahme Wählergemeinschaft Kts. Antwort vor Absen Die Guten e.V. dung verlegen Nürnberg, den 10.10.2021 www.die-guten.de Antwort zur Unter : vcrlsqen alexandra.thiele@die-guten.de

Antrag: Erhalt und Neuschaffung von Erinnerungs- und politischen Bildungsorten

am ehemaligen Reichsparteitagsgelände

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

verschiedene Fraktionen bzw. Einzelstadträte des Nürnberger Stadtrates haben zuletzt erkennen lassen, dass sie als Standort für ein Opemhausinterim den Innenhof der Kongresshalle favori­ sieren. Durch die zu erwartende Weitemutzung der „Interimsspielstätte“ nach Auszug der Oper wird der denkmalgeschützte Innenhof der Kongresshalle als Lemort und Mahnmal nicht nur der geschichtspädagogischen Vermittlungsarbeit unwiederbringlich entzogen. Der für die Geschichtsvermittlung so wichtige Raumeindruck, dazu zählt auch die Ödnis, wird durch den Einbau zerstört.

Aus unserer Sicht muss die Stadt einen gänzlich anderen Weg beschreiten. Die konkrete Erinnerungs- und Vermittlungsarbeit darf nicht durch Maßnahmen der Stadt erschwert werden. Vielmehr müssen von ihr Bedingungen geschaffen werden, die eine Erweiterung des Gedenkens und Lernens am ehemaligen Reichsparteitagsgelände ermöglichen.

DIE GUTEN stellen daher folgenden Antrag:

eines Opemhausinterims in deren Innenhof verzichtet.

In Zusammenarbeit mit dem Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen wie „Geschichte Für Alle e.V.“ oder „Baulust e.V.“ und engagierte Bürgerinnen werden Konzepte erarbeitet,

Vermittlungszusammenhang zwischen den Orten auf dem Reichsparteitagsgelände entwickelt und umgesetzt werden kann.

Reichsparteitagsgelände für das kollektive Gedächtnis gestaltet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Thiele, Stadträtin

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