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← Sitzung des Ausschusses für Recht, Wirtschaft und Arbeit (20.10.2021)

Entscheidungsvorlage

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Soziales & Gesundheit Kultur, Sport & Freizeit Verkehr & Mobilität

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Beilage

Fortführung des NFFX – Business Support Center

Entscheidungsvorlage:

1. Grundlagen

2. Auswertung der Förderphase 01/2011 – 06/2021

3. Erfolgreich geförderte Unternehmen

4. Konzept für die Förderphase 01/2022 – 12/2026

5. Budget

6. Fazit

1. Grundlagen

Im Rahmen des vom Freistaat Bayern im Zuge der Quelle-Insolvenz aufgelegten Strukturprogramms Nürnberg-Fürth haben die Wirtschaftsreferate der Städte Nürnberg und Fürth im Jahre 2010 das „NFFX - Business Support Center“ auf den Weg gebracht. Als interkommunales Projekt der Städte Nürnberg und Fürth - in Form einer Arbeitsgemeinschaft - fördert das NFFX - Business Support Center die Ansiedlung ausländischer Unternehmen mit einem Angebot bedarfsorientierter und zeitlich befristeter Infrastrukturen und Dienstleistungen. Über das Projekt wurde u.a. im Stadtrat am 16.12.2009 und 03.02.2010 sowie im RWA am 12.05.2010, 08.12.2010, 06.07.2011, 01.06.2016 sowie am 21.03.2018 berichtet.

Das NFFX – Business Support Center bietet ausländischen Unternehmen, die sich in Nürnberg oder Fürth ansiedeln wollten ein „Welcome Package“ in Form kostenfreier Büroräume mit Sekretariats-Service an. Ferner unterstützt das NFFX - Business Support Center die ausländischen Unternehmen bei der Kontaktvermittlung zu den Cluster-Initiativen in der Metropolregion Nürnberg, zu diversen Dienstleistern (u.a. Integration Services) oder zur Stadtverwaltung. Die Geschäftsführung des NFFX-Business Support Centers lag bis 08/2020 bei Herrn Günter Meier, freiberuflicher Berater. Danach übernahm das Wirtschaftsreferat der Stadt Nürnberg bis zum Projektende am 30.06.2021 die Projektführung. Die IHK Nürnberg für Mittelfranken und die Ansiedlungsagentur des Freistaats Bayern, Invest in Bavaria, unterstützen als Kooperationspartner das Projekt, auch mit ihren weltweiten Netzwerken.

Von der Gesamtprojektsumme der ersten Förderperiode (01/2011 – 05/2016) in Höhe von 1,4 Mio. € übernahmen der Freistaat Bayern 70%, die Städte Nürnberg und Fürth die übrigen 30%.

Von der Gesamtprojektsumme der zweiten Förderperiode (06/2016 – 06/2021) in Höhe von 647.000 € übernahmen der Freistaat Bayern 55%, die Städte Nürnberg und Fürth die übrigen 45%.

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hatte zunächst die Förderung des Projektes auf eine Förderperiode beschränkt. Ausnahmsweise wurde eine zweite Förderperiode genehmigt, die zum 30.06.2021 endete.

Aufgrund des Erfolges des NFFX - Business Support Centers wollen die beiden Städte Nürnberg und Fürth das Projekt eigenständig weiterführen, d.h. ohne die finanzielle Beteiligung des Freistaats. Auch werde sich die Stadt Erlangen künftig finanziell beteiligen.

2. Auswertung Förderperiode (01/2011 – 05/2016)

Im Januar 2021 führte das Wirtschaftsreferat eine internet-basierte Prüfung durch, um festzustellen, welche Unternehmen aus den ersten beiden Förderphasen noch ihren Sitz in Nürnberg haben.

Von den 49 geförderten Unternehmen haben  22 Unternehmen weiterhin ihren Sitz am Wirtschaftsstandort (45 %)  1 Unternehmen den Sitz innerhalb der Metropolregion verlegt (Lichtenfels)  7 Unternehmen ihren Sitz innerhalb Deutschlands verlegt (z.B. München, Berlin etc.)  19 das Unternehmen aufgegeben und gelöscht (39 %).

3. Erfolgreich geförderte Unternehmen

Intellivision Enterntainment Europe GmbH

Die in Irvine, Kalifornien, beheimatete Intellivision Enterntainment eröffnete im Jahr 2019 ihr europäisches Hauptquartier in Nürnberg. Das Unternehmen ist in der Gaming-Branche tätig und bringt im 2.Quartal 2021 die AMICO-Spielekonsole heraus.

Anfang 2021 sind am Standort drei Personen direkt bei Intellivision beschäftigt, bis zum Start der Konsole sollen vier weitere Personen folgen. Für Anfang 2022 sind insgesamt 10 Arbeitsplätze vorgesehen. Bei den Mitarbeitern handelt es sich ausschließlich um Angestellte mit akademischer Ausbildung im höheren Lohnsegment.

Für den Launch der Konsole werden etwa 30 Spiele verfügbar sein, davon sind sechs Spiele bereits vorinstalliert. Vier der sechs vorinstallierten Spiele kommen aus Bayern, drei dieser Titel („Cornhole“, „Farkle und „Shark! Shark!“) werden am Standort Nürnberg entwickelt. Die Entwicklung von 19 der insgesamt 36 weltweit verfügbaren Spiele wird von Intellivision Entertainment Europe initiiert und geleitet. Am Standort Nürnberg arbeiten die Unternehmen NeoBird GmbH & Co KG und Spaceflower UG an drei Spielen. Am Standort München arbeiten die Unternehmen Wasted Studios, Aesir Interactive, BBG Entertainment, Thera Bytes, Bonus Level und Way Digital an acht Titeln für die Spielekonsole. Bei den Studios in Nürnberg sind etwa 25 Personen mit der Entwicklung von Spielen beschäftigt

Nürnberg stand bei der Wahl des Standortes in Konkurrenz zu München. Ausschlaggebend für Nürnberg war das NFFX-Förderprogramm sowie der schnelle und unkomplizierte persönlichen Einsatz des NFFX-Projektleiters und des Wirtschaftsreferats der Stadt Nürnberg.

SolarEdge e-Mobility GmbH

Die SolarEdge e-Mobility GmbH ist das globale Hauptquartier der e-Mobility-Sparte von SolarEdge Technologies Ltd., einem israelischen Unternehmen mit Sitz in Herzlia. Die Ansiedlung am Standort Nürnberg erfolgte in der 2. Jahreshälfte 2020. Der Standort Nürnberg soll im Unternehmensverbund in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Produktion als Competence Center aufgebaut werden. Die Investitionssumme für den Standort befindet sich im oberen zweistelligen Mio. €-Bereich. Bis Ende 2021 sollen bis zu 100 Mitarbeitende am Standort Nürnberg beschäftigt werden, wovon der Großteil Ingenieure sind.

Das Unternehmen hat den Anspruch, ein Systemanbieter im Bereich Elektromobilität zu werden. Hierzu zählen alle Elemente eines elektrischen Antriebsstranges wie z.B. Batterie, Leistungselektronik oder Motor. Die Zielgruppe sind anfänglich OEM´s, die im Bereich LCV (Light Commercial Vehicles) Fahrzeuge herstellen und vertreiben.

SolarEdge e-mobility GmbH hat sich für Nürnberg als neuen Standort aufgrund folgender Gegebenheiten entschieden: 1. Verkehrsinfrastruktur (Straße, Bahn, Luft und Wasser). 2. Wirtschaftliche Infrastruktur. Starke Metropolregion mit einer Vielzahl ansässiger Unternehmen die im Bereich Antriebstechnologie und Elektrotechnik tätig sind. 3. Hohe Verfügbarkeit an relevanten Fachkräften. 4. Renommierte Ausbildungsbetriebe und Stätten z.B. lokale Universitäten. 5. Politische Stabilität. 6. Attraktivität des Bundeslands Bayern und der Region Franken.

Als alternativer Standort war die Greater Bay Area in San Francisco (USA) zur Wahl gestanden.

4. Konzept für die Förderphase 01/2022 – 12/2026

Für die neue Förderperiode wird sich das NFFX - Business Support Center auf folgende vier Betätigungsfelder neu aufstellen: 1) Ansiedlung ausländischer Investoren 2) Ansiedlung ausländischer Start-ups 3) Anwerbung ausländischer Fachkräfte 4) Studierende

Abbildung 1

Das NFFX wird zudem zukünftig von sog. „Länder- und Branchen-Scouts“ aktiv unterstützt (siehe auch Abschnitt 3.6).

zu 1) Das Hauptaugenmerk des NFFX liegt auch weiterhin auf der Ansiedlung von kleinen und mittelständischen ausländischen Unternehmen. Ziel ist weiterhin die Stärkung des Wirtschaftsstandorts mit innovativen und dynamischen Unternehmen, die neue und gut bezahlte Arbeitsplätze schaffen.

zu 2) Die weltweite Start-up-Szene ist im Wandel. Junge Unternehmen wollen oder müssen sich schon in den ersten Jahren internationalisieren. Das NFFX wird zusammen mit dem ZOLLHOF Tech Incubator als Partner für diese Start-ups Anlaufpunkt in der Wirtschaftsregion sein (siehe auch Abschnitt 3.). Die geförderten Start-ups profitieren dann vom Netzwerk und den angebotenen Leistungen.

zu 3) Den Fachkräftemangel spüren auch die heimischen Unternehmen. Im Rahmen des internationalen Marketings für das NFFX soll gleichzeitig auch bei den Fachkräften für die Wirtschaftsregion geworben werden. So werden Ressourcen gebündelt und gezielt Unternehmen und Fachkräfte angesprochen.

zu 4) Das vierte Betätigungsfeld „Studierende“ spricht sowohl deutsche als auch ausländische Studenten an. Die Hochschulen in der Region sind Teil des NFFX-Netzwerkes. Geförderte Unternehmen können bei den Hochschulen Arbeiten (Seminararbeit, Bachelor- oder Magisterarbeit) in Auftrag geben oder auch Praktikumsplätze anbieten. Des Weiteren will das NFFX ausländischen Studenten die Möglichkeit bieten, sich nach dem Studium in der Wirtschaftsregion mit einem eigenen Unternehmen niederzulassen. Das erklärte Ziel der regionalen Hochschulen, den Anteil der ausländischen Studierenden zu erhöhen, kann damit unterstützt werden.

Projektleitung

Die Aufgaben der Projektleitung werden bei einer Fortführung durch das Wirtschafts- und Wissenschaftsreferat der Stadt Nürnberg in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsreferaten der Städte Fürth und Erlangen übernommen. Die administrativen Aufgaben umfassen die Projektleitung, -koordination und -reporting. Des Weiteren fallen in das Aufgabengebiet:  Projektdokumentation  Akquise- und Marketingsupport für Städte, inklusive Pflege der Homepage und Erstellung von international einsetzbaren Bewerbungsmaterialien,  Kontinuierliche Ausgestaltung und Adaption des Projektes an Anforderungen der ausländischen Investoren,  Betreuung der angesiedelten ausländischen Investoren bei allen Aspekten der geplanten Ansiedlung.

Fokussierung auf Kompetenz-Cluster

Die Marketingaktivitäten des NFFXs werden sich weiterhin auf die Kompetenz-Cluster der Metropolregion Nürnberg fokussieren:  Automotive  Automation und Produktionstechnik  Energie & Umwelt (mit Schwerpunkt Wasserstoff)  Information & Kommunikation  Medizin & Gesundheit  Neue Materialien  Verkehr & Logistik  Kreativ-Wirtschaft

Für ausländische Unternehmen, die nicht den oben genannten Cluster angehören, wird es auch in Zukunft Ausnahmen geben. Eine Voraussetzung für die Aufnahmen in das Förder-

programm ist ein innovatives und zukunftsweisendes Geschäftsmodell, das neue Arbeitsplätze in der Region schafft. Weitere Kriterien werden separat wie bisher zwischen den beteiligten Akteuren abgestimmt und vereinbart.

Die Anwerbung ausländischer Investoren erfolgt durch  den Besuch von branchenspezifischen Messen und Kongressen im Ausland,  die Repräsentanten von Invest in Bavaria in ausgewählten Ländern (z. B. China, Indien, Brasilien, Süd-Ost-Asien),  den Empfang von ausländischen Delegationen oder Einzelrepräsentanten,  ausländische Konsulate, Botschaften und andere offizielle Einrichtungen,  durch Aktivitäten auf internationalen Leitmessen in Nürnberg (z. B. Embedded, SPS Drives etc.) und anderen Messestandorte in Deutschland in Form sog. „Business Breakfast“ oder spezifischen Informationsveranstaltungen,  auslandsorientierte Aktivitäten der IHK Nürnberg für Mittelfranken.

Kooperation mit ZOLLHOF Tech Incubator

Der ZOLLHOF Tech-Incubator in Nürnberg ist das digitale Gründerzentrum für Mittelfranken, dessen Schwerpunkte in den nachfolgenden Bereichen liegt:  Urban Mobility / E-Mobility  Internet of Things  Artificial Intelligence (AI)  Big Data  Digital Health  Virtual Reality (VR) / Augmented Reality (AR)

Angesprochen werden junge Startups, die weniger als 5 Jahre auf dem Markt sind. Durch das große ZOLLHOF-Netzwerk an Unternehmen, Gesellschaftern, Unterstützern und Business Partner aus Nürnberg und der Region (u.a. Siemens, HUK-Coburg, NürnbergMesse, adidas etc.) erhalten auch die geförderten Start-ups aus dem NFFX Unterstützung und Beratung. Die Kooperation ist für beide Seiten von Vorteil. Der ZOLLHOF wird bei seiner Internationalisierungsstrategie unterstützt, während das NFFX zukünftig auch Startups fördern kann. Die Zusammenarbeit zwischen NFFX und ZOLLHOF basiert auf einer

 gemeinsamen Auswahl der ausländischen Start-Ups bzw. Unternehmen  parallelen Förderung der ausländischen Unternehmen durch NFFX und ZOLLHOF für 6 Monate, wobei das NFFX die Büroräume und der ZOLLHOF das Netzwerk sowie die Beratungsleistungen zur Verfügung stellt.

Die Kooperation zwischen NFFX und ZOLLHOF ermöglicht zukünftig mehr interessante und innovative ausländische Start-ups in die Region zu holen und zu fördern.

Förderkonditionen

Der vertraglich festgelegte Förderzeitraum umfasst weiterhin sechs Monate, wobei die strikte Unterteilung in virtuelles und echtes Büro (für je drei Monate) nicht mehr unbedingt eingehalten werden muss. Je nach Auslastung bzw. Anforderung können die geförderten Unternehmen für den gesamten Förderzeitraum auch nur ein virtuelles oder nur ein echtes Büro übernehmen. Zusätzlich übernimmt das NFFX auf Wunsch eine 1-Jahres-Mitgliedschaft im jeweiligen Competence-Cluster.

Um eine gewisse Flexibilität bei der Auswahl der Bürodienstleister und Standorte zu haben, werden keine Büroflächen mehr auf „Vorrat“ vom NFFX angemietet. Die Unternehmen sind so frei und können sich den passenden Standort aussuchen. Die Unternehmen gehen in Vorleistung und können dann nach Abschluss ihres Förderzeitraums die Kosten dem NFFX in Rechnung stellen. Maximal können für Miete und Mitgliedschaft 6.500,00 € abgerechnet werden.

Einbindung der Netzwerkpartner

Um die Integration der neuen Investoren und dessen ausländischen Mitarbeitern zu erleichtern, werden den Unternehmen sog. „Länder-und Branchen-Scouts“ zur Seite gestellt. Diese Scouts stammen aus dem jeweiligen Land und leben bereits seit längerem in der Region. Sie kennen sich mit der deutschen Kultur und den Gepflogenheiten aus und helfen den Unternehmen in Dingen des alltäglichen Lebens (z.B. Behörden, fremdsprachliche Ärzte, Kitas etc.).

Die Unternehmen sind frei bei der Wahl eines Rechtsanwalts, Steuerberater etc. Auf Kundenwunsch zieht das NFFX erfahrene Partner aus dem Netzwerk hinzu. Die Erfahrungen und die Zusammenarbeit mit den Partner war bisher hervorragend und wird auch in der nächsten Projektphase fortgesetzt.

Die Geschäftsbereiche Standort, Recht, Berufliche Aus- und Weiterbildung sowie International der IHK Nürnberg für Mittelfranken unterstützen das NFFX sowohl bei der Integrierung von ausländischen Fachkräften als auch bei der Beratung der geförderten Unternehmen.

Das Regionalbüro Nordbayern von Invest in Bavaria (der Ansiedlungsagentur des Freistaats Bayern) spielt mit seinem Know-how bei der Ansiedlung von Unternehmen in Bayern eine besondere Rolle. Zu Beginn des Förderzeitraums werden mit dem Unternehmen Gespräche

geführt, um herauszufinden, ob weitere Fördermöglichkeiten in Anspruch genommen werden können.

Durch die Fokussierung auf die Kompetenz-Cluster wird das ausländische Unternehmen durch einen branchenspezifischen Cluster-Manager begleitet, der den Investor bei seinen ersten Schritten im neuen Markt unterstützt. Die Aufgabe des Business Coach ist es, mögliche Kooperationspartner mit dem Investor zu besuchen und das Unternehmen mit zusätzlichen Informationsmöglichkeiten vertraut zu machen, z. B. Cluster- und Kompetenzinitiativen.

5. Budget

Das Budget für die Förderperiode 01.01.2022 – 31.12.2026 sieht wie folgt aus:

2022 2023 2024 2025 2026 Summe
Förderzeitraum 01.01. - 31.12. 01.01. - 31.12. 01.01. - 31.12. 01.01. - 31.12. 01.01. - 31.12.
Förderung 65.000 € 65.000 € 65.000 € 65.000 € 65.000 € 325.000 €
Marketing 40.000 € 40.000 € 40.000 € 40.000 € 40.000 € 200.000 €
Sonstiges 2.000 € 2.000 € 2 .000 € 2 .000 € 2 .000 € 10.000 €
107.000 € 107.000 € 107.000 € 107.000 € 107.000 € 535.000 €
Anteil Nürnberg 78% 83.000 € 8 3.000 € 83.000 € 83.000 € 83.000 € 415.000 €
Anteil Fürth fest 12.000 € 12.000 € 12.000 € 12.000 € 12.000 € 60.000 €
Anteil ER fest 12.000 € 12.000 € 12.000 € 12.000 € 12.000 € 60.000 €
2 4.000 € 24.000 € 24.000 € 24.000 € 24.000 € 1 20.000,00 €

Zur Finanzierung des städtischen Eigenanteils für das Jahr 2022 in Höhe von 83.000 € können Budgetreste i. H. v. 58,4 TEURO und bereits im Haushaltsentwurf 2022 enthaltene Mittel i. H. v. 28 TEURO verwendet werden. Der städtische Eigenanteil für die Jahre 2023 - 2026 in Höhe von insgesamt 332.000 € soll in das Haushaltsplanaufstellungsverfahren eingebracht werden.

6. Fazit

Mit dem interkommunalen Projekt NFFX-Business Support Center haben die Städte Nürnberg, Fürth und Erlangen ein hervorragendes Instrument, um die internationale Positionierung ihrer Wirtschaftsstandorte konsequent voranzutreiben. Anfragen für Unternehmensförderungen erhält das NFFX-Business Support Center aus der ganzen Welt. Vor dem Hintergrund des stärker werdenden Wettbewerbs der Regionen ist das NFFX–Business Support Center ein klarer Wettbewerbsvorteil und auch ein Beitrag zur Willkommenskultur für ausländische Investoren.

Die in den ersten beiden Förderperioden gewonnenen Erfahrungen helfen dabei, das NFFX- Business Support Center noch besser zu positionieren und zu vermarkten. Die beiden Kooperationspartner IHK Nürnberg für Mittelfranken und Invest in Bavaria stehen hinter dem Projekt und unterstützen es mit ihren weltweiten Netzwerken.

Referat VII

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