Stadt Nürnberg Stadtplanungsamt RAHMENPLAN PLÄRRER 2021 Präsentation Juni 2021 | realgrün Landschaftsarchitekten mit brenner bernard ingenieure
1
Der Plärrer wird grün
Vorstellung der Rahmenplanung
Am 14. November 2019 hatte der Stadt- entsprechend den heutigen und zukünftigen planungsausschuss die Durchführung eines betrieblichen Anforderungen neu zu ordnen wettbewerblichen Workshopverfahrens als und barrierefrei zu gestalten. Gleichzeitig soll Mehrfachbeauftragung beschlossen. Ziel war den Fahrgästen von Straßenbahnen und Busdie Erarbeitung eines Rahmenplans als Grund- sen Schutz vor der Witterung geboten werden. lage für die weitere Planung. Dieses Verfahren Die Umgestaltung des Plärrers eröffnet die ist nun abgeschlossen und der Rahmenplan große Chance, dem Platz durch gestalterische liegt vor. und funktionale Aufwertung ein neues, qualitätsvolles und zeitgemäßes Image im Sinne der Entwicklungsziele aus INSEK und Stadter-
Anlass der Planung neuerung zu geben und die Sanierungsziele
umzusetzen. Der Nürnberger Plärrer liegt innerhalb des Stadterneuerungsgebiet Weststadt und im Betrachtungsraum des 2012 beschlossenen Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (INSEK) Der Plärrer Weststadt. Hier ist die Aufwertung des Plärrers in der Funktion einer Nahtstelle zur Weststadt Entwicklung zum Verkehrsknotenpunkt als Entwicklungsleitlinie verankert. In der Der Nürnberger Plärrer hat eine lange Tradi- Sitzung am 21.05.2015 hat der Stadtplanungs- tion als Verkehrsknotenpunkt. Vom Plärrer ausschuss das bereits 2011 förmlich festgelegte fuhr am 7. Dezember 1835 als erste deutsche Sanierungsgebiet nach Osten bis zum Plärrer Eisenbahn die Ludwigseisenbahn nach Fürth, erweitert. Im Rahmen der hierzu durchgeführ- gezogen vom „Adler“. Ab dem 13. November ten und ebenso beschlossenen Vorbereitenden 1881 war der Plärrer außerdem Knotenpunkt Untersuchungen wurde für den Bereich Plärrer der Pferdebahn. Anfangs waren es zwei, mit als Sanierungsziel eine Aufwertung und Neu- der Einführung des elektrischen Straßenbahngestaltung festgelegt. betriebs 1896 fünf und in den 1930ern waren Neben den 2015 beschlossenen allgemeinen es schließlich bis zu dreizehn Linien, die den Sanierungszielen muss die U-Bahn-Haltestelle Plärrer anfuhren. In den Kriegsjahren wurde Plärrer dringend saniert werden. der Plärrer zerstört, jedoch konnte bereits am 13. Juni 1945 der Straßenbahnbetrieb wieder Bei den regelmäßigen Bauwerksprüfungen aufgenommen werden. Nach Abschluss des und –begehungen wurde ein Wassereindrang Netzwiederaufbaus stieg die Zahl der Linien, ins U-Bahnbauwerk festgestellt. Dies ist auf die den Plärrer anfuhren, wieder auf maximal eine undichte Abdichtung oberhalb der Bau- 13 an. werksdecke zurückzuführen. Die Abdichtung Die 1972 in Betrieb genommene U-Bahnlinie muss erneuert werden. Hierfür ist wiederum U1 erreichte am 20. September 1980 den zunächst der über der Decke liegende Straßen- Plärrer. Im Jahr 1984 ging der Abzweig der U2 aufbau bzw. Gleisober- und unterbau zurück- in Richtung Südwesten in Betrieb. Der mit dem zubauen und bis auf die Decke abzugraben. Bau der U-Bahn verbundene Wegfall von Stra- Diese notwendigen Baumaßnahmen will ßenbahnlinien hinterließ seine Spuren, da von die Verwaltung in Abstimmung mit der VAG den verbliebenen Straßenbahnlinien heute nur nutzen, um die Anordnung der Gleise und der noch die Linien 4 und 6 den Plärrer anfahren. Haltestellen von Straßenbahnen und Bussen Zudem ist der Plärrer Ausgangspunkt der Bus-
Übersichtsplan Plärrer linien 34 Richtung Friedrich-Ebert-Platz sowie berger Straßenbahn beschlossen wurde, hat Bild: realgrün 36, die vom Plärrer in Richtung Doku-Zentrum sich am Plärrer nicht viel getan. Zwar wurden fährt und dabei an einem der Großteil der die beiden regelmäßig befahrenen Richtungs- Nürnberger Sehenswürdigkeiten vorbeifährt. bahnsteige barrierefrei ausgebaut, aber die Seit zwei Jahren startet am Plärrer auch die grundsätzlichen betrieblichen Mängel wurden Kleinbuspendellinie 84 zur Erlerklinik. nicht beseitigt. Für den Radverkehr wurden zwar einige Ver- Der Umbau der Straßenbahn-Anlagen im bindungen am Plärrer realisiert; eine komplet- Zuge der Oberflächenwiederherstellung te Ausstattung mit Radwegen wurde jedoch nach Fertigstellung des U-Bahnhofs geschah mit den Planungen der 1970er Jahre versäumt. mit Aussicht auf eine baldige Stilllegung des Nürnberger Netzes nach Fertigstellung einer geplanten U-Bahnlinie 3 durch die Südstadt und nach Wetzendorf zu einer damals geplanten Großwohnsiedlung oder (spätere Planung) nach Thon, wo heute die Straßenbahn in Richtung Erlangen strebt. Insofern wurde der Schwerpunkt der Verkehrsanlage Plärrer mehr auf großzügig dimensionierte Fahrbahnen für den Kraftfahrzeugverkehr als auf attraktive Straßenbahn- und Bushaltestellen gelegt. Seit dem Jahr 1994, in dem der Beibehalt der Nürn-
Der Plärrer heute durch die einseitige Schleife und den Platz- Der Plärrer: Eine
Verkehsplanung aus mangel für Zwecke des ÖPNV eingeschränkt. den 70er Jahren Der Plärrer ist heute sowohl für den Individu- Die vorgesehene Taktverdichtung, in einigen Bild: Stadtplanungsalverkehr und ÖPNV, als auch als Stadtraum Varianten auch mit am Plärrer endenden Lini- amt zwischen Gostenhof und Altstadt von zentraler en, wäre nur schwer umsetzbar. Bedeutung. Alle bisherigen Maßnahmen auf Der Kraftfahrzeugverkehr wird in Anlehnung dem Plärrer richteten sich vor allem nach den an einen signalisierten Kreisverkehrsplatz um infrastrukturellen und verkehrlichen Erforder- den Plärrer herum geführt. Für den Radverkehr nissen. Als Folge dieser ausschließlich verkehrs- ist neben der stark frequentierten Verbindung technischen Sichtweise der 1970er Jahre ist ein zwischen Gostenhof und Ludwigstraße ein sehr Ort entstanden, der vom Verkehr dominiert viel genutzter Radweg auf der Nordseite und wird und sich sowohl gestalterisch als auch entlang des Altstadtgrabens vorhanden. Eine funktional unbefriedigend darstellt. Eine über- komplette Umfahrung mit dem Rad ist auf geordnete, sich am menschlichen Maß orien- eigenen Wegen nur zum Teil möglich. tierende Konzeption, die all diese Elemente integriert und ordnet, fehlt.
Verkehrliche Situation
Im Bestand befahren die Straßenbahnen 4 und 6 die jeweils äußeren Gleise der insgesamt viergleisigen Haltestellenanlage. Eine durchgängige Barrierefreiheit ist nicht gegeben. Die Buslinien 34, 36 und 84 haben keinen Bussteig sondern halten im Bereich der Straßenbahnwendeschleife. Die betriebliche Flexibilität ist
Bürgerbefragung Über stichwortartige Antwortmöglichkeiten Für die Bürgerbe-
teiligung wurde hinaus wurde von Seiten der Beteiligten auch in Zeitungen, mit Vom 14. Mai bis 5. Juni erhielten interessierte eigene Zeichnungen und Collagen gefertigt Postkarten, im Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, eige- sowie individuelle konzeptionelle Verkehrs- Internet, auf sozine Wünsche und Ideen zur Umgestaltung des überlegungen eingereicht. alen Netzwerken und mit Plakaten Plärrers in den Planungsprozess einzubringen. geworben. Viele Über die Lokalpresse, Flyer-Briefkasteneinwurf, Das Quartiersmanagement Weststadt hat die Anregungen gingen zwei Aktionstage vor Ort, die städtische Beteiligung federführend organisiert und ein und konnten Homepage und auch direkte Anschreiben an ausgewertet. Die Unterlagen wurden den teilweise umgesetzt werden relevante Multiplikatoren wurde auf die Mög- Planungsbüros vorgestellt und zur weiteren Bild: Stadtplanungslichkeit zur Beteiligung aufmerksam gemacht. Verwendung zur Verfügung gestellt. amt Das Interesse war sehr groß. 143 eingegange- Wir bedanken uns bei allen Bürgerinnen ne Fragebögen, 68 zurückgesendete Flyer, 38 und Bürgern, die sich Gedanken zum Plärrer Maileingaben und 10 Nachrichten über social gemacht haben und uns ihre Anregungen und media brachten folgende Ergebnisse: Wünsche übermittelt haben.
Das wettbewerbliche
Verfahren
Ein Workshop in zwei Stufen
Ziel der Planung Workshopverfahren in zwei Stufen
Übergeordnetes Ziel der Stadt ist eine zumin- Als Ergebnis eines Auswahl- und Vergabedest teilweise Rückgewinnung des Plärrers verfahrens wurden für die erste Stufe des als zentraler Stadtraum an der Schnittstelle Workshop vier international zusammengezwischen Altstadt und dem anschließenden setzte Planungsteams, jeweils bestehend aus Stadtgefüge sowie eine Aufwertung der Funk- Stadtplanern, Freiraum- und Verkehrsplanern, tionen für Kunden des ÖPNV, Fußgänger und beauftragt, entsprechende Planungsvorschläge Radfahrer. Der Stadt ist hierbei bewusst, dass auszuarbeiten: es sich um eine sehr komplexe Aufgabenstellung mit einer Vielzahl durchaus auch wider- realgrün Landschaftsarchitekten, München, strebender Ziele handelt. Aufgrund dieser mit Brenner Ingenieure, Aalen Komplexität der Aufgabe war die Bildung von Teams/ Arbeitsgemeinschaften bestehend aus Gehl Architekten Kopenhagen, mit Argus den Bereichen Verkehrsplanung, Freiraum- Stadt- und Verkehr Partnerschaft, Hamburg planung und Stadtplanung für die Dauer der Bewerbung und der Bearbeitung der Aufgabe Arup Ingenieurbüro, Berlin-London zwingend notwendig. Artgineering Stadt- und Landschaftsplaner
Amtsentwurf Brüssel mit Komobile w7 GmbH Verkehrspla-
ner, Wien Im Zuge des Wettbewerbs hat die Verwaltung einen „Amtsentwurf“ vorgelegt, der den Konkret war unter anderem verlangt: die Teilnehmern als Anhaltspunkt für die Erfüllung Funktionsfähigkeit des Plärrers als zentraler der vielfältigen verkehrlichen Belange die- Verkehrsknotenpunkt mit motorisiertem Indinen sollte. In diesem Amtsentwurf wurde die vidualverkehr, U-Bahn, Straßenbahn, Bussen, Konzeption der Anlagen für alle Verkehrsarten Radfahrern und Fußgängern zu gewährleisvoruntersucht und zum Teil detailliert geprüft. ten; den Fußgängern und Radfahrern mehr So wurde die grundsätzliche Abwickelbarkeit sicheren und barrierefreien Raum zu geben; des Kraftfahrzeugverkehrs trotz reduzierter Grünflächen zu erhalten und zu vergrößern Fahrstreifenanzahl geprüft. Außerdem wurden und die Qualität des öffentlichen Raums deutalle Belange des ÖPNV heute und in Zukunft lich zu verbessern sowie Ideen für eine weitere zusammengetragen und in den Entwurf Entwicklung aufzuzeigen, in der der Plärrer eingearbeitet. Das heißt, dass die Anlagen des mit weniger Autos belastet wird. Oberflächen-ÖPNV im Regelbetrieb aber auch Neben der von der Stadt vorgegebenen Aufim Störungsfall von U-Bahn oder Straßenbahn gabenstellung flossen in das Verfahren auch funktionieren müssen. Dabei sind die geplante die Ergebnisse einer parallel stattgefundenen Taktverdichtung und Sonderverkehre, z.B. bei Bürgerbeteiligung ein, deren Kernergebnis Volksfest oder die Nightliner, zu berücksichti- das Bedürfnis nach mehr Grün, mehr Platz für gen. Fußgänger und mehr Platz für Radler war. Am Mittwoch, 9. September 2020, wurden in der Kulturwerkstatt auf AEG die Entwürfe der vier Planungsteams einem hochkarätigen Auswahlgremium präsentiert. Die Bandbreite
„Amtsentwurf 2019“ der Entwürfe reichte von sehr grünen Ansät- Das Büros realgrün mit Brenner Ingenieure Bild: Stadt Nürnberg, Verkehrsplazen bis zu stark baulich geprägten Lösungen. wurde für die zweite Stufe des Verfahrens nungsamt Auch verkehrlich wurde der ganze Umfang an beauftragt. Aufgabe war es, den Entwurf der Möglichkeiten und Wünschen präsentiert. So ersten Stufe in enger Abstimmung mit der Verwurden Entwürfe mit Varianten zum Amtsent- waltung und der VAG zu einem Rahmenplan wurf und Entwürfe mit Annäherung an den auszuarbeiten. Amtsentwurf vorgelegt. Dieser Rahmenplan wurde am 16. Juni 2021 in Das Gremium beschloss einstimmig, den zwei digitalen Veranstaltungen dem Auswahl- Entwurf des Münchner Büros realgrün mit gremium und der Verwaltung bzw. der interes- Brenner Ingenieure (Aalen) für die weitere sierten Öffentlichkeit präsentiert. Bearbeitung zu empfehlen. AfS
AfS
Beschluss
Beschluss
Umsetzung
Verfahren
Auftakt Bearbei- Zwischen- Bearbei- Schluss- Erstellung Präsentation Ausfüh-
Veranstal- tungsphase Präsentation tungsphase präsentation Rahmenplan Rahmenplan rungspla-
tung nung
1. STUFE / 4 Teams 2. STUFE / Team reagruen realgruen
2020 2021
„Vom Unort zum
Besonderen Ort“
Der Rahmenplan in der Übersicht
Leitidee ist die Zonierung des Platzes: Raum- im Rahmen der Detailplanung noch möglich. bildung durch Bäume. Dieses Bild, welches Der Entwurf sieht eine Zonierung des Plärrers das Büro realgrün bereits als Ergebnis der vor, indem Platz und Straßenverkehrsfläche ersten Bearbeitungsstufe vorgelegt hatte, war durch Bäume voneinander abgegrenzt werbereits sehr realistisch und gut erarbeitet. In den. Der Platz wird räumlich zu den großmaßder Konkretisierung zum Rahmenplan waren stäblichen Kreuzungsbereichen gefasst, neue daher als Ergebnis der Abstimmungen mit den Straßenbäume verweben ihn mit den angrenbeteiligten Dienststellen und Spartenträgern zenden Verkehrsräumen. Gleichzeitig werden nur wenige Anpassungen notwendig. Dies ist Aufenthaltsbereiche gebildet. besonders bemerkenswert, da sich unter der Oberfläche der Plärrer-Insel und der umgebenden Gehsteige das U-Bahnbauwerk und eine Vielzahl von Leitungen befinden, was die Positionierung von Bäumen zu einer Herausforderung macht. Ebenfalls erschwert wird die Pflanzung von Bäumen durch die Fahrdrähte der Straßenbahn. Die hohe Qualität des Entwurfs konnte beibehalten werden und die Anzahl der geplanten Bäume wurde durch geschickte Planung und intensive Gespräche mit den Spartenträgern sogar noch erhöht. Verschiebungen einzelner Baumstandorte sind
Durch Zonierung entstehen auf dem Platz Bereiche mit unterschiedlichen Schwerpunkten Bild: realgrün
Rahmenplan Juni 2021 Bild: realgrün
Am nördlichen Platzrand grenzt eine Baumrei- Insgesamt können durch diese Planung ca. 90 he den Fußgängerbereich von der Fahrbahn neue Bäume auf der Platzinsel und ca. 58 neue ab. Am südlichen Platzrand war eigentlich eine Bäume um die Platzinsel einen großen Beitrag Ergänzung der bestehenden Bäume vorgese- zum Stadtklima, zur Gestaltung des Plärrers hen. Da eine Verlegung der Sparten dort nicht und zur Aufwertung des Ortes leisten. Notmöglich ist, wird der Bereich durch mobiles wendig ist die Wahl von stadtklimaresistenten Grün in großen Pflanzkübeln aufgewertet. Baumarten, die heiße, trockene Sommer über- Das Kunstwerk „Baum des Jahres“ bleibt auch stehen. Gewünscht sind gelblaubige Bäume, zukünftig an seinem jetzigen Standort. Der die ein attraktives Farbspiel mit dem roten Plärrer ist keine Insel, durch Optimierung der Herbstlaub des Wilden Weins ergeben. Verkehrsführung entstehen außerhalb des inneren Platzes neue Außenbereiche, die für Aufenthalt, Gastronomie oder Handel aktiviert werden können.
Der „Puck“ als identitätsstiftendes Element Bild: realgrün Der „Puck“ ist mit seiner grünen Architektur der Identitätsstifter des Platzes. Er ist eine ca. 9 m hohe, kreisrunde begrünte Rankstruktur, die in den ehemaligen Wendebereich eingewoben ist. Der Puck ist unten transparent, so dass Durchlässigkeit gegeben ist und keine Angsträume entstehen. Die bestehenden Platanen werden integriert. Ein Raum im Raum - separiert vom umgebenden Verkehr - entsteht. Mit ca.1.000 m² begrünter Fassade ist der Puck nicht nur Designobjekt, sondern auch ökologisch von Bedeutung. Innerhalb des Pucks sind sowohl lärmintensivere (Lärm zu Lärm) Nutzungen möglich, als auch Kunstaktionen. Die Nutzung des öffentlichen Raums für nicht kommerzielle Zwecke wird möglich und gefördert. In Kombination mit dem Puck befindet Der Ginko sorgt mit sich ein Cafe, dessen Decke begehbar ist und seiner auffälligen das die soziale Durchmischung und die soziale Färbung im Herbst Kontrolle auf dem Platz unterstützt. Die Baum- für Akzente auf dem Platz haine auf der Plärrerinsel stehen in Dialog mit Bild: realgrün dem Puck. Sie laden zum Durchschreiten oder Verweilen ein. Insgesamt entsteht fast 1.000 m² entsiegelte Fläche.
Beleuchtung bei Bei Dunkelheit wird der „Puck“ durch Licht Nacht inszeniert. Die Haltestellen bekommen eine Bild: realgrün funktionale Beleuchtung und die Beleuchtung der Haine sorgt dafür, dass dort auch am Abend kein Angstgefühl entsteht.
„
Als Mitglied der Jury im Rahmen des Werkstattverfahrens kann ich nur ein großes Lob für die Weiterentwicklung des Konzeptes in der Rahmenplanung aussprechen. Die Ideen und Leitlinien sind bei der Überarbeitung nach wie vor gut erkennbar und sind einem Realitätscheck unterzogen worden. Grün, Blau und Entsiegelung sind extrem wichtig für die Zukunft unserer öffentlichen Räume. In der weiteren Konkretisierung
„
und Vertiefung bitte auf die Robustheit des Gesamtprojektes achten, dann wird der Plärrer wirklich ein bemerkenswertes Best-Practice-Projekt!
Prof. Christa Reicher, Baukunstbeirat der Stadt Nürnberg 2018-2020 und Mitglied der Jury
Der Plärrer bleibt
Verkehrsknotenpunkt
Drehscheibe und Verknüpfung von
ÖPNV, Fuß- und Radverkehr
Verkehrliche Planung ße, den Altstadtring, die Ludwigstraße und
die Fürther Straße. Die Anbindungen werden Da sich der Entwurf verkehrlich weitgehend an zum Teil in ihrer Qualität verbessert. Die stark den Amtsentwurf anlehnt, waren im Rahmen nachgefragte Verbindung zwischen Gostenhof der weiterführenden Planung nur geringfügi- und der Altstadt wird verbreitert. Radabstellge Änderungen erforderlich. anlagen werden ergänzt.
ÖPNV Kraftfahrzeugverkehr
Die Barrierefreiheit ist bei allen Richtungs- Die Anlage ist heute überdimensioniert. Durch bahn- und -bussteigen gegeben. Die detaillier- die hohe Koordinierungsgeschwindigkeit te Ausarbeitung inklusive Blindenleitsystem befahren sehr langgezogene Pulks den Plärrer. wird mit der im nächsten Schritt geplanten Die großen Zeitlücken verbrauchen viel Grün- Entwurfsplanung (Trassierung) vorgenommen zeit. Dies gilt insbesondere für die Relation und mit dem Behindertenrat der Stadt Nürn- Altstadtring - nördlicher Plärrer - Rothenburberg abgestimmt. ger Straße. Auch sind z.B. die drei Linksab- Bezüglich Fahrgastfluss wird auf kurze Um- biegespuren in Richtung Ludwigstraße und steigewege besonderer Wert gelegt. Bei der Nordstadt durch das seit langer Zeit geänderte Straßenbahn können die Fahrgäste zukünftig Verkehrssystem Altstadt und die allgemeinen immer am gleichen Bahnsteig einsteigen, un- Veränderungen der Verkehrsmittelwahl in der abhängig davon, ob der Zug durchfährt oder Altstadt nicht mehr erforderlich, weil der altgewendet hat. Durch die Konzeption mit zwei stadtbezogene Verkehr seit Jahren abnimmt. Gleisschleifen wird zudem die Leistungsfähig- Die Verkehrsmenge im Bereich Plärrer ist seit keit und betriebliche Flexibilität gesteigert. Jahren konstant mit den üblichen leichten Diese war früher mit den Gleisschleifen Obere jährlichen Schwankungen, die z.B. baustel- Turnstraße und Zufuhrstraße gegeben, die lenbedingt entstehen. Die Tendenz wird vor Jahrzehnten abgebaut wurden und nicht rückläufig sein, weil im Rahmen des Mobilireaktiviert werden können. Die Bushaltestellen tätsbeschlusses der Umweltverbund aus ÖPNV, wandern in eine parallel zu den Straßenbahn- Rad- und Fußverkehr an Attraktivität gewingleisen liegende Position. nen wird. Auch die Kfz-Fahrten am Ludwigstor Die U-Bahn-Anlagen werden aus Kostengrün- und am Fürther Tor werden wie in den verganden nicht verändert. Durch die Länge der genen Jahren weiter abnehmen, da hier seit Bahnsteige der Straßenbahn kann sich ein Teil mehreren Jahren der Anteil des Radverkehrs der Fußgängerströme auf den am ehemaligen und der ÖPNV-Nutzenden stetig steigt. Brunnen liegenden Nebenzugang verlagern Zukünftig ist vorgesehen, die Anzahl der und somit den östlichen Bahnhofskopf entlas- Fahrstreifen zugunsten einer größeren gestaltten. Durch die beiden Aufzüge auf dem Platz baren Platzfläche mit intensiver Begrünung ist die Barrierefreiheit bereits gegeben. zu reduzieren. Die Leistungsfähigkeitsreduzierung wird zu einem Teil durch die vorgesehene
Radverkehr Verminderung der Koordinierungsgeschwin-
digkeit und damit dichtere Fahrzeugpulks Der Plärrer erhält eine komplette ringförmige kompensiert. Zudem werden die heute teil- Umfahrungsmöglichkeit auf einem baulichen weise langen Fußgängerfurten verkürzt und Zweirichtungsradweg mit Anschlüssen an die damit die Räumzeiten verringert. Der Plärrer südliche Fürther Straße (Fortführung geplant), wird zukünftig in den Hauptverkehrszeiten Rothenburger Straße, Gostenhofer Hauptstra- voll ausgelastet sein - wie die vielen, die Netz-
Fuß- und Radwege im Überblick Bild: realgrün leistung bestimmenden, Knoten im übrigen Südseite entsteht eine neue Querung zur Bus- Stadtgebiet. Durch die geplante Verdichtung anlage und weiter zum Platz. Die Plärrer-Insel des Oberflächen-ÖPNV und die verbesserten selbst wird durch die Vergrößerung erheblich Radverkehrsanlagen werden zudem Ver- für Fußgänger verbessert. Dies gilt auch für die kehrsverlagerungen hin zum Umweltverbund Qualität des Aufenthalts bzw. des Wartens auf erwartet. Bahnen und Busse. Für den ruhenden Verkehr sind zukünftig die Möglichkeiten eingeschränkt. Ein Taxistand Die vom Büro realgrün gewünschte und vorgeund die Carsharingstation beim Plärrerhoch- schlagene Ausbildung von Fahrradstraßen und haus sowie eine Lieferbucht für den Super- die Verlegung des Radweges im Bereich der markt auf der Nordseite bleiben. Im Umfeld Dennerstraße war aus verkehrlichen Gründen sind ausreichend Parkmöglichkeiten vorhan- nicht möglich. den. Durch die Reduzierung der Stellplätze für den allgemeinen Verkehr werden aufgrund Mit einem netzverträglichen Umbau der entfallender Ein- und Ausparkvorgänge auch Anlagen des motorisierten Individualverkehrs die Störungen für den fließenden Verkehr besteht die große Chance, den Plärrer im Sinne reduziert. des Mobilitätsbeschlusses umzugestalten. Der Plärrer wird zukünftig fußgänger- und radver- Fußgängerverkehr kehrsfreundlich sein.
Die Konzeption der Gehwege an den Außenkanten des Platzes bleibt wie im Bestand. Durch die geringeren Fahrbahnbreiten verbessern sich die Querungsmöglichkeiten. Auf der
Auf dem Weg zu
einem grünen Platz
Der Plärrer bekommt Aufenthalts-
qualität
„
Nürnberg nutzt die Chance, der Tunneldecke, technischen Lösungen etc., die eine Bepflanzung doch erlauben,
den Plärrer von einem ver-
wären vor Beginn der nächsten Planungskehrsgeprägten Durchgangs- phasen sinnvoll. Jeder zusätzliche Baum an dieser Stelle ist auf jeden Fall ein
raum zu einem grünen Stadt- Gewinn!
Insgesamt wird das Grün auf dem Plärrer
platz mit Aufenthaltsqualität
durch die umfangreichen Baumpflanzunumzugestalten. gen jedoch künftig deutlich präsenter sein. Zahlreiche unterschiedlich große Der Entwurf von realgrün Landschafts- Baumscheiben aus offener, wassergebunarchitekten respektiert dazu den Be- dener Decke ergänzen die vorhandenen stand und bindet ihn sinnvoll ein: Die Hochbeete und machen eine Begrünung Baumpflanzungen bleiben erhalten und auch in der Fußgängerperspektive besser werden durch weitere großzügige Haine wahrnehmbar. Der Ort wird sich entspreergänzt, die den offenen Stadtraum ak- chend wandeln und im Gedächtnis der zentuieren und die Platzinsel fassen. Der Nürnberger als deutlich positivere Erfah- Verkehr wird moderat angepasst, Über- rung als bislang verankern. gänge besser geordnet. Vermissen lässt sich diese hohe Qualität Herzstück auf dem Platz ist - neben einem des neuen Plärrers leider in den umliebegehbaren großen Wasserspiel - der genden Stadträumen - in den Straßen Plärrer‘ Puck’: Eine grüne Rauminstal- Am Plärrer West wie auch Süd sind vorlation umschließt einen runden, multi- geschlagene Baumpflanzungen entfallen funktionalen Platz, trennt diesen aber und werden in Teilen durch Kübelpflangeschickt nicht vom Rest des Plärrers ab, zen ersetzt. Auch hier wäre die Investitisondern verbindet die Nutzungen. Diese on in Grundlagenermittlung zu Sparten fein gestaltete Installation kontrastiert etc. für Baumpflanzungen sinnvoll (s. den ursprünglich rauen Ort: eine leichte o.). Auch die bei der Präsentation am Konstruktion im öffentlichen Raum wirkt 09.09.2020 vorgeschlagene Verschiebung mit klaren Linien und viel Grün als Ant- der Straßenbahntrasse an der Dennerstrawort auf den bisher verkehrsdominierten ße zugunsten eines breiteren Gehsteigs Platz. Ein kleines Café wird den Raum an und eines großzügigen Vorfeldes vor den dieser Stelle zusätzlich beleben. Leider Gebäuden wurde leider nicht weiterversind südöstlich des ‘Pucks’ Baumpflanzun- folgt. Auch hier wäre etwas mehr Mut zur gen auf dem U-Bahntunnel am Übergang Veränderung ein Gewinn - sowohl f„ür den Begehbare Baumzur Kreuzung Fürther Straße. scheinbar Stadtraum wie auch für die attraktivere haine, Bänke und ein Quellerfeld nicht möglich. An dieser räumlich sensib- Nutzung für Fußgänger und Radler. definieren die Auflen Stelle mit starker Verkehrsbelastung enthaltsqualität auf entsteht daher eine Lücke im Baumhain, Prof. Ulrike Böhm, dem Platz neu wo eine geschlossene Pflanzung für die Mitglied Baukunstbeirat der Stadt Nürnberg Bilder: realgrün städtebauliche Situation sicher angemessener und besser wäre. Investitionen in die Untersuchung von Sparten, Qualitäten
Das attraktive Quellenfontänenfeld vor dem Für den Witterungsschutz sorgen breite Dächer Baumhain sorgt für Kühlung und lenkt mit sei- an den Haltestellen, die schwebend und transnem Plätschern vom Verkehrslärm ab („white parent ausgebildet werden sollen. noise“). Verschiede Sitzelemente laden zum Aufenthalt ein.
Das vorhandene und technisch notwendige Entrauchungsbauwerk wird zurückgebaut und durch beleuchtete Glaskuben ersetzt.
Öffentliche Präsenta-
tion des Rahmenplans
16.06.2021 18:00- 20:00 Uhr
Aufgrund der Covid-19 Einschränkungen Betrieb gehen. wurde die Präsentation in Form eines Webinars durchgeführt. Ca. 70 Bürgerinnen und Bürger F: Wird der U-Bahnhof Plärrer (und das Verhatten die Gelegenheit wahrgenommen, sich teilergeschoss) im Zuge der Neugestaltung über die aktuelle Planung zu informieren, auch renoviert? konnten Fragen stellen und Anregungen für A: Es sind gewisse Wechselwirkungen vorhandie Umsetzung beisteuern. den, das Primärprojekt heißt allerdings Abdichtung des U-Bahnbauwerks gegen eindringen- Tagesordnung: des Wasser und Neugestaltung der Oberfläche.
- Einleitung durch den Planungs- und Baurefe- Eine weitere Sanierung ist bisher noch nicht
renten Herrn Ulrich geplant, muss aber vielleicht danach folgen,
- Erläuterung Beteiligung durch das Quartiers- wenn ersichtlich wird, wie groß die Schäden
management durch eindringendes Wasser bereits sind.
- Vorstellung Rahmenplan durch das Büro
realgrün Landschaftsarchitekten F: Ist auch geplant die Gostenhofer Hauptstra-
-
Fragen und Antworten ße (im Bereich der Einmündung zum Plärrer)
-
Ausblick auf das weitere Verfahren neu zu gestalten?
-
Verabschiedung A: Es wird nun erst einmal mit dem Plärrer
begonnen. Die Gostenhofer Hauptstraße ist Teilnehmerliste: in ihrer Thematik bekannt, aber nun nicht Teil
-
Daniel F. Ulrich, Planungs- und Baureferent der Aufgabe zum Rahmenplan Plärrer.
-
Siegfried Dengler, Leiter Stadtplanungsamt
-
Alexandra Schwab, Quartiersbüro Weststadt F: Die Ludwigstraße war auf der Folie als
-
Rita von Frantzky, Quartiersbüro Weststadt „Fahrradstraße“ dargestellt ? Das ist aber nicht
-
Robert Wunder, Verkehrsplanungsamt korrekt, oder?
-
Maximilian Christ, U-Bahnbauamt A: Der Sachstand der eingangs gezeigten Folie
-
Christoph Böhm, VAG stammte noch aus der Erstpräsentation. Im
-
Silke Hartmann, Service Öffentlicher Raum Rahmen der Erarbeitung des Rahmenplans sind
-
Alexandra Schipp, Umweltamt einzelne Details noch einmal geändert
-
Wolf D. Auch, realgrün worden. Deshalb ist dies im Ergebnis des Rah-
-
Klaus Neumann, realgrün menplans keine Fahrradstraße mehr.
Allgemeines F: Es gab ja den Vorschlag, in einigen Jah-
ren eventuell in einem 2. Bauabschnitt den F: Wie ist denn der zeitliche Horizont bzgl. der nördlichen Straßenarm zurückzubauen. Gibt es Planung und wann beginnt der Bau? Wann soll schon Ideen, was dann an der Stelle entstehen die Umgestaltung abgeschlossen sein? Schließt könnte? die Planung bereits die Bauzeit der Umgestal- A: Heute noch nicht, dies ist ein anderer Zeittung mit ein, oder beschränkt sich diese horizont. Wenn dies realisiert wird, werden bislang auf das Ziel? mit Sicherheit vielfältige Ideen – gerne wie- A: Ziel ist der Beschluss des Rates im Juli 2021. der unter Beteiligung der Bürger – gefunden Anschließend Werkplanung und Planfeststel- werden. lung. Ziel, wenn nicht dagegen geklagt wird, 2024/2025 mit der Umsetzung zu beginnen. Bestenfalls kann der neue Plärrer 2026/27 in
Autoverkehr: Skizze der Rah-
F: Sehe ich richtig, daß die Linksabbiegespur in menplanung. Neue
F: Ist ein Tempo 30 Limit am/um den Plärrer Richtung Ludwigstr. nur noch einspurig ist? Ist Baumhaine und der „Puck“ gliedern auch angedacht? das nicht zu wenig? den städtischen A: Die Straßen rund um den Plärrer sind A: Das ist richtig. Da der heutige Verkehr weni- Raum Hauptverkehrsstraßen, die zunächst Tempo 50 ger ist, kann dies durch die verkehrsberuhigte Bild: realgrün erfordern. Vielleicht ist eine Temporeduzie- Altstadt tatsächlich einspurig gelöst werden. rung künftig möglich, heute muss hier Tempo 50 umgesetzt werden. Eine Entschleunigung F: darf man an der nördlichen Seite des Plärrers (Verhinderung von Raserstrecke) sollte durch gar nicht mehr parken? Wo sollen die Autos eine geschickte Ampelsteuerung möglich sein. hin, wenn die Leute z.B. beim Gemüsemarkt Der Rest ist zunächst Bundesrecht. einkaufen wollen, Gewerbe nachgehen?
A: Der Plärrer stellt einen Verkehrsknoten-
F: Kann man die Einhaltung von Tempo 50 punkt des öffentlichen Verkehrs dar. Für die irgendwie sicherstellen? anliegenden Betriebe soll die Frequenz durch A: Der Plärrer bildet eine Aneinanderreihung Fußgänger und Fahrgäste so hoch sein, dass von Ampeln, die signaltechnisch künftig so zusätzliche PKW-Stellplätze in diesem Bereich geschaltet werden können, dass das Tempo nicht notwendig sind. Die bestehenden Parkeingehalten werden muss. plätze weiter nördlich bleiben erhalten. An der nördlichen Seite des Plärrers soll den Fußgängern mehr Platz gegeben werden.
Radverkehr A: Der Mobilitätsbeschluss stammt aus dem Ja-
nuar. Die Aufgabenstellung zum Rahmenplan F: Weshalb werden weiterhin Zweirichtungs- Plärrer datiert aus dem vergangenen Jahr. Bei radwege geplant? Das ist unzeitgemäß und der Umsetzungsplanung werden der neue fördert das Geisterradeln. Mobilitätsbeschluss und die daraus resultieren- A: Die Wege bedingen sich teils aus den über- den Regelbreiten natürlich Berücksichtigung örtlichen Bindungen ankommender finden. Radhauptrouten. Zudem ist eine Zwei-Richtungs-Lösung an dieser Stelle schlau, weil der F: Wie kann es sein, dass der Planer bei einer Plärrer für Radfahrer als großer Kreisverkehr durchaus wichtigen Frage wie der Radwegbreidient und sonst erst recht weiteres te einfach „passen“ muss und die Vorgabe des „Geisterradeln“ hervorrufen könnte. Mobilitätsbeschlusses „4 m Regelbreite für 2- Richtungsradwege“ gar nicht kennt? Ist Auf- F: wird für den Radweg zwischen Gostenhofer enthaltsqualität nur etwas für Aufenthalt ohne Straße und Rothenburger Straße eine PKW Bewegung? Spur oder Platz vom Gehweg weggenommen? A: Der Beschluss ist für die Planfeststellung binwurden hier die Einzelhandelsläden, die viel dend und wird entsprechend berücksichtigt. Platz einnehmen, berücksichtigt? A: Ja, die Parkspur fällt weg. Nein, der Gehweg F: Sind Fahrradabstellflächen geplant ? wird nicht kleiner. Ja, der Handel wurde A: Der Rahmenplan sieht eine Bikestation im berücksichtigt. östlichen Bereich (inkl. Einschlussmöglichkeiten) vor. Weitere Details in der Ausführungs- F: Eine Diagonalquerung des Plärrers mit dem planung. Fahrad erfordert die Querung von vielen Ampeln. Eine (halb-)kreisförmige Fussgängerbrü- Straßenbahnverkehr cke auf Höhe der Puck-Ebene wäre ideal. Ist so etwas geplant? F: Bei den Gleisplänen lässt sich nur von Süden
A: Vorteil Zweirichtungsradweg. Nein, eine kommend wenden. Nicht aber von Norden
Brücke ist nicht sinnvoll und nicht geplant. (nur im Gegenverkehr). Ist das nur stilisiert oder so gedacht? F: Am Plärrer beginnen/enden 3 Fahrrad- A: Wenden ist in beiden Richtungen möglich. schnellwege. mit hohen geschätzten Vorteil für Fahrgäste: sie sehen die Bahn immer Verkehraufkommen (je 2000/Tag). Sind die in der richtigen Richtung. Beide Wendeschlei- Radwege dafür ausgelegt? fen sind vorhanden und bereits kalkuliert falls A: Ja, dies wurde berücksichtigt. die Fortsetzung nach Erlangen realisiert wird. Wo immer es geht, wird ein Rasengleis einge- F: Zum Anschluss der südlichen Fürther Straße: setzt. wird es Radwege in die südliche Fürther Straße geben? Es ist derzeit ein großes Ärgernis, dass F: Welche neuen Straßenbahnlinien sollen man mit dem Rad nicht in die Fürther Straße denn dazukommen, wenn hier 4 Gleiskörper bzw aus der Fürther Straße fahren kann son- geplant sind? dern Umwege nehmen muss. A: Die Anlage reagiert bereits auf die geplante A: Die Neue Fürther Straße wird gut ange- Realisierung des Anschlusses nach Erlangen. schlossen. Die Alte Fürther Straße wird auch komplett neu an den Plärrer angeschlossen Fußgängerverkehr/Barrierefreiheit (Zwei-Richtungsradwege).
F: Wie soll verhindert werden, dass das Ge-
F: Werden die neuen Maße aus dem Mobili- werbe den Raum für Fußwege und Radwege
tätsbeschluss berücksichtigt? Z.B. regelbreite raubt? 18 Fahrradwege A: Sondernutzung ist erlaubnispflichtig und
Skizze des „Puck“ Bild: realgrün
z.B. mit Blick auf eine Außengastronomie komplett barrierefrei geplant. Momentan sind durchaus gewünscht. Der Radweg und ein an- an den Straßenbahnhaltestellen direkt keine gemessener breiter Fußweg sind immer freizu- Aufzüge vorgesehen. Die Bahnsteigerschliehalten. Dies wird auch kontrolliert. Parkplätze ßungen sind barrierefrei vorgesehen. Es werkönnen jedoch temporär belegt werden (z.B. den keine bestehenden Anlagen abgebaut. Außengastronomie im Sommer) und ggf. diskutiert werden. F: Nochmal zur Aufzug-Frage: Es ist klar, dass man mit diesem Aufzug auf der anderen F: Bisher ist es für Fußgänger sehr schwierig, Haltestellenseite nicht wie mit den bereits beden Platz westlich zu überqueren, da aus stehen Aufzügen direkt zu den U-Bahn Gleisen vielen Richtungen Bahnen und Busse kommen. fahren könnte. Aber ich glaube, die Leute, die Diese nehmen auch kaum Rücksicht auf Fuß- auf die Aufzüge angewiesen sind, eher ein gänger, was gerade für Familien mit kleineren „Aufzug-Umsteigen“, also im Verteilergeschoss Kindern sehr gefährlich ist. Da habe ich auf der von dem einen in den anderen Aufzug Darstellung keine Anpassung im Gegensatz umzusteigen in Kauf nehmen, als oben über zu jetzt gesehen. Gibt es da noch Anpassungs- Gleise gehen zu müssen. Da kann das alles möglichkeiten? noch so barrierefrei sein oberirdisch, wenn A: Nein, diese wird es nicht geben. Der Plärrer man als Gehbehindererter über die Gleise muss soll seinen Platzcharakter behalten. Das Ziel ist und das nicht schnell eine gegenseitige Rücksicht ohne zusätzliche kann, ist das sehr gefährlich. Signalanlagen. A: Ihre Anregung wird aufgenommen und im weiteren Verfahren geprüft.
F: Gibt es rund um den Platz eine Art Absper-
rung, um die Fußgänger von den Fahrbahnen F: Wie ist die Barierrefreiheit der Zugänge zu zu trennen? Gerade bei Spielflächen ist es für den Ein und Ausstiegen gedacht? Wie viele Kinder schwierig den Spielebereich vom Aufzüge gibt es? Wie schaut das mit dem Cafe Fahrbahnbereich zu trennen. Da befürchte ich bzw. der Dachterasse aus? eine hohe Unfallgefahr sollte keine Absper- A: Der gesamte Plärrer wird barrierefrei gerung vorgesehen sein. plant. Details zur Dachterrasse des Cafés wer- A: Wichtige Anregung, die in die vertiefte den in der Umsetzungsplanung ausgearbeitet. Planung aufgenommen wird. Der Plärrer ist jedoch ein Ort kontinuierlicher Bewegung und F: Die Dachterrasse sieht mir jetzt nicht realiskein Kinderspielplatz. Es wird Barrierefreiheit tisch aus. Es gibt keine Auf- bzw. Abstiege und geplant, der Plärrer jedoch nicht komplett ein- Geländer. Auch die qm der Terrasse sieht sehr gezäunt. Im Übrigen werden Kinderspielplätze gering aus. Wird hier noch nachgebessert? oft eingezäunt, damit sie nicht als Hundewiese F: Wie ist der Zugang zum Bereich „Plärrermissbraucht werden. Puck“ gestaltet. In der Darstellung sieht man Stufen. Gibt es auch eine Rampe für gehbehin-
F: Gibt es dann auf beiden Seiten der Stra- derte Personen?
ßenbahnhaltestelle Aufzüge? Ich sehe immer A: Das Thema Barrierefreiheit soll auch hier wieder Leute mit Rollator etc., die aus der Stra- berücksichtigt werden. Die Feinplanung ist jeßenbahn aussteigen und zur U-Bahn wollen doch noch nicht Teil des vorliegenden Rahmenund über die Gleise hetzen müssen um zum plans. Die Details werden in der Umsetzungs- Aufzug zu kommen. Das ist gerade an Werkta- planung ausgearbeitet. gen mit höherem Takt oft kritisch.
A: Der gesamte Plärrer ist selbstverständlich
Gestaltung/Möblierung/Kunst setzungsplanung und wird selbstverständlich
Berücksichtigung finden.
F: Warum werden die Haltestellendächer der
Tram so extrem hoch (höher als die Oberlei- F: Werden die Toiletten wieder nur nach w und tung) geplant? Sobald der Regen ein bisschen m angelegt oder wie bereits weltweit nach schräg fällt (und dafür reicht bereits ein kleines neutral/divers als Einzelanlagen geplant? bisschen Wind), verlieren die Dächer ihre Funk- A: Die Anregung wird für die Umsetzungsplation, weil die Wartenden nass werden. nung mit aufgenommen.
A: Durch weitere Ausstattungsgegenstände
und die zu realisierende Lösung in der Begrünung Objektplanung wird die endgültige Höhe bestimmt und ein optimaler Wetterschutz F: Wie sollen Bäume zwischen Gleisen wurzeln realisiert. können? Wie sollen Bäume zwischen Gleisen hochwachsen können? Wird auf die Fahrlei-
F: Die Lichtkuppeln des U-Bahnhofs sind als tung für die Straßenbahn verzichtet?
runde Kuppeln dargestellt, so wie sie früher A: Die Abstände zur Gleistrasse sind alle eingemal aussahen. Aber schon seit einigen Jahren halten. Im Detail wird ggf. bei der befinden sich dort ja klobige, rechteckige Fahrdrahtplanung noch der ein oder ande- Aufbauten zur Entrauchung des U-Bahnhofs. re Baum minimal versetzt werden. Der Hain Kann man die denn tatsächlich wieder entfer- bildet eine urbane Form der Baumlandschaft, nen? in den im Planungsprozess viel Hirnschmalz A: Die Einhausung wird zurückgebaut. geflossen ist. Die Bäume müssen kontinuierlich gepflegt werden, so dass keine Störungen für F: Wäre es nicht sinnvoller, im Bereich der vie- den Straßenbahnverkehr auftreten. len, nebeneinanderliegenden Baumscheiben einfach durchgehende, große Grünflächen zu F: Wie kann das Grün am Puck gepflegt, beschaffen? wässert werden ? A: Auf dem Plärrer befinden sich vielfältige A: Entweder durch eine automatische oder Laufwege, auf denen sich Fußgänger aufhal- manuelle Bewässerung. Vorgesehen im Konten. Dies wurde im Projekt berücksichtigt. Die zept ist ein Pflanzsubstrat mit Gitterrost zum Baumscheiben dienen darüber hinaus als Wurzelschutz sowie die Gestaltung der Gestaltungselement (runde Form Puck und Gefälleausbildung so, dass durch Oberflächen- Baumscheiben). wasser bewässert wird. Verantwortlich ist SÖR.
F: Im Bereich des Aufzugs befindet sich das F: Um wieviel Prozent wird der Plärrer denn Zwangsarbeiter-Mahnmal“Transit“. Bleibt es am Ende „entsiegelt“ sein? erhalten und wird es optisch besser zur Wahr- A: Eine genaue Prozentangabe ist heute noch nehmung gebracht? nicht möglich. Kleinere Details werden in der A: Die bestehenden Denkmäler auf dem Platz Objektplanung noch geändert. Es gibt insgebleiben erhalten und sollen neu gewürdigt samt eine deutliche Steigerung beim Thema werden. Grün und Entsiegelung; die veränderte Zahl der Bäume und Grünflächen wurde in der F: Ist bei Aufwertungsplanung auch vorgese- gezeigten Präsentation bilanziert. hen, ausreichend Müllbehälter vorzusehen bzw. bedarfsgerechte Leerung zu erhalten? F: In den 50er Jahren wurden Pappeln ge- A: Die Möblierung des Platzes ist Teil der Um- pflanzt um eine schnell wachsende Begrünung zu erhalten. 30 Jahre später wurden die Bäume
Aufenthaltsbereinach und nach wieder gefällt. Warum werden F: Werden bei der Bewässerung durch Oberfläche und beschattete Pappeln gepflanzt und keine nachhaltigen chenwasser auch Dachflächen mit einbezogen? Zonen Bäume vorgesehen. A: Die Dachflächen werden begrünt gestaltet. Bild: realgrün
A: Das Pflanzkonzept sieht eine Vielfalt in der
Auswahl der zu pflanzenden Bäume vor. Hier- F: Am Platz der Deutschen Einheit funktioniert bei wurde vor allem auf stadtklimaverträgliche die Berankung der dortigen großen halb- Arten geachtet und mit dem Ginkgo dem Platz runden Rankanlage seit Jahren nicht richtig ein Alleinstellungsmerkmal gegeben. wegen regelmäßig abgerissenen Pflanzen. Wie wollen Sie dieses Problem gerade in Gostenhof
F: Vielen Dank für die interessante und viel- verhindern?
schichtige Präsentation der sehr schönen A: Es gibt viele Beispiele, wo das gut funk- Rahmenpläne. Das Thema Klimaanpassung tioniert. Dies ist auch in Nürnberg der Fall, wird aktuell vor allem durch die Baumauswahl Beispiel Nelson-Mandela-Platz. Dadurch lassen und positive klimatische Effekte durch Begrü- wir uns am Plärrer nicht abhalten. nung und Wasser aufgegriffen. Wie kann das Thema Entwässerung an diesem stark genutzten Platz verstärkt werden, um lokale Überschwemmungen bei Extremereignissen zu verhindern und wie sind diese Fragen in den Rahmenplan integriert?
A: Momentan sieht der Rahmenplan die
Ausgestaltung des Bodenbelags durch Drain- Asphalt (gerne farbig gestaltet) vor. Details werden in der Ausführungsplanung berücksichtigt.
Soziales F: Ich stimme Ihnen grundsätzlich zu, dass man
niemanden verdrängen soll/will. Dennoch um F: Wird dann durch eine verstärkte Präsenz der realistisch zu bleiben, sollte ein Sicherheitskon- Polizei/eines Sicherheitsdienstes dafür gesorgt zept parallel zur Erneuerung des Plärrers werden, dass die „Verweilareale“ durch Ob- gedacht werden. Wie kann man zusätzlich zur dachlose etc. nicht „belagert“ werden? Sozialkontrolle (fraglich, ob diese wirklich A: Die Idee des Entwurfs ist es, keine unattrak- funktioniert - hat man bei Covid-19 gesehen) tiven Ecken zu schaffen, sondern vielfältiges eine behördliche Kontrolle gewährleisten? Leben und dadurch soziale Kontrolle auf dem Einbindung des ADN? Wie blöd es klingt, wo Platz zu ermöglichen. Deshalb die Idee der kann sich die Polizei mit Einsatzfahrzeugen Bäume, hinstellen? Wären vllt sogar Videokameras keine Sträucher, um den Platz durchlässig und (ähnlich Stachus) sinnvoll? und und und... „durchsichtig“ zu gestalten. Die angesproche- Braucht hier nicht diskutiert werden, jedoch nen Personengruppen sind Teile der Stadtge- bitte ich um Berücksichtigung. Gerne stehe ich sellschaft, die nicht verdrängt werden sollen. auch zur Verfügung.
A: Ihre Anmerkung wird aufgenommen. Viele
F: Wenn hier gewünscht wird, dass keine Woh- der hier genannten Hinweise sind bereits heunungslosen nächtigen, gibt es dann von der te schon vorhanden (z.B. Videoüberwachung). Stadt Nürnberg ein Konzept, wo diese Menschen sich aufhalten können? Anmerkungen/Kommentare
A: Stadtgesellschaft lebt auch von der Sicht-
barkeit der Armut. Der Plärrer ist kein Krimi- F: Könnten Sie bitte noch auf die eingangs nalitätsschwerpunkt. Der Raum soll bunter genannten „Stimmungsbilder“ eingehen. werden/Vielfalt in der Besucherstruktur. z.B. 1. Wie entsprechend das Radnetz um den Hier soll niemand vertrieben werden, deshalb Plärrer verlaufen soll und 2. was gegen ist es auch nicht Ziel der Stadt ein Konzept für den „qualitativ minderwertigern Handelsbedie Konzentration der Obdachlosen zu erstel- satz“ gemacht werden kann. oder 3. auf len, sondern ihnen Räume zum Aufenthalt die Parkplatzsituation eingehen - nördlich (Geanzubieten, dies kann auch der öffentliche müsemarkt) aber auch nordwestlich (Problem- Raum sein. Sie gehören dazu und es gilt sie zu bereich Sparkasse/ Post). Dankeschön. integrieren. A: Die Teilfragen wurden bereits vorangehend beantwortet.
F: Die Umgestaltung des Plärrers wird leider
ohne entsprechende Arbeit durch Streetwor- K: Es ist schön zu sehen das der Herr Auch von ker, Sozpäds etc denke ich nicht ausreichen, realgrün sich gut auskennt und orientiert ist um ein allgemeines Wohlgefühl zu erschaffen. Gerade in der U-Bahn-Haltestelle sind abends K: Es gibt viele wundervolle Ideen. sehr viele vulnerable Personengruppen. A: Die Umgestaltung des Plärrers ist in vielfäl- K: Linksabbiegespur Richtung Ludwigstrasse u. tige Planungen eingebunden, z.B. Stadtteil- Johannis etc. ist einspurig. Da sind Staus entwicklungskonzept. In dem Rahmen sind in den Stosszeiten vorprogrammiert vielfältige Träger eingebunden. Eine Gentrifizierung ist nicht das Ziel. Die Stadt macht ein K: Durch die Übernahme des Zweirichtungsrad- Angebot mit einer guten Planung, bespielen weges der Gostenhofer Straße für den müssen den Platz andere. Plärrer ist dieser für die Zukunft festgeschie-
einse
l
Licht und Transparenz sollen ein Gefühl der Sicherheit hbarkeit für alle Nutzer des Platzes vermitteln Bild: realgrün
nszenierung
ben. Durch den Baumbestand auf dem K: Danke für das klare Plädoyer für Zweirich- Plärrer ist dies für die Zukunft festgeschieben. tungsradwege an dieser Stelle! Dieser Zweirichtungsradweg ist aber sehr konfliktträchtig. K: Ich finde das Konzept sehr schön. Schade, dass die Umgestaltung noch so lange K: Danke Herr Ulrich für die Beantwortung der dauern wird. Frage zu den vulnerablen Personengruppen.
K: Schade, dass nicht alle Fragen live beant-
K: Spielplätze werden auch (neben dem Hun- wortet wurden!
deproblem) umzäunt, um spielende Kinder vor dem „gedankenlosen Herauslaufen“ in K: Vielen Dank für diese Veranstaltung und an den Verkehr zu schützen. Mit seiner Aussage alle Mitwirkenden! irrt Herr Ulrich.
K: Auf dem Plan sieht man in der südlichen
Fürther Straße einen Radweg hin zum Ausblick Plärrer, aber keinen Richtung Fürth. Den bräuchte es aber auch. Nach dem Beschluss des Rahmenplans durch den Stadtrat erfolgen die Objektplanung und K: Vielen Dank an alle für die Vorstellung, die Planfeststellung. Ziel ist der Beginn der besonders auch an Herrn Auch für die Maßnahmen 2024/25 und die Inbetriebnahme ausführliche Präsentation der Planungen und Einweihung des „neuen“ Plärrers 2026/27.
Rahmenplan Plärrer Juni 2021 25 realgrün landschaftsarchitekten + brenner bernard Ingenieure
Rahmenplan Plärrer / Oberfläche Juni 2021 27 realgrün landschaftsarchitekten + brenner bernard Ingenieure
Stadt Nürnberg Stadtplanungsamt
Impressum: Herausgeber: Stadt Nürnberg Stadtplanungsamt Lorenzer Straße 30 90402 Nürnberg Telefon 09 11 / 2 31-49 00 E-Mail stpl@stadt.nuernberg.de Internet www.nuernberg.de/internet/stadtplanung/ Redaktion: Stadtplanungsamt K. Kampe, P. Hafner Bilder: realgrün, Stadtplanungsamt Erscheinungsdatum: Juni 2021 Wir bedanken uns bei Kerstin Mahrenholz und Christian Hörmann von der CIMA Beratung + Management GmbH für ihre Unterstützung 28