1 Investive Maßnahmen
01 Neugestaltung Luitpoldstraße
| Luftbild | Maßnahmenträger | ||
|---|---|---|---|
| © Stadt Nürnberg 2019 | Stadt Nürnberg Stadtplanungsamt / Servicebetrieb Öffentlicher Raum | ||
| Gesamtkosten | |||
| 2.833.000 Euro | |||
| Handlungsfeld / Ziel | |||
| Die Maßnahme liegt im Stadterneuerungsgebiet Alt- stadt-Süd. Sowohl im INSEK Altstadt Süd von 2012, als auch in der Fortschreibung der Sanierungsziele von 2017 werden die Ziele verfolgt die Qualität des öffentlichen Raumes zu verbessern, einen Mehrwert an Aufenthaltsqualität und Atmosphäre zu schaffen sowie die traditionellen Nebenlagen zu stärken. | |||
| Planunterlagen / Fotos | Kurzbeschreibung | ||
| © Stadt Nürnberg, Stadtplanungsamt © Stadt Nürnberg, Stadtplanungsamt | Die Luitpoldstraße ist infolge von Aufgrabungen, der Befahrung von Schwerlastfahrzeugen und der ge- wachsenen Verkehrsbelastungen durch Lieferfahr- zeuge vollumfänglich zu erneuern. Eine Neugestaltung sieht neben einer verbesserten Materialität des Straßenraumes, weitere Begrü- nungsmaßnahmen sowie zusätzliche Ausstattungs- elemente vor. So ist geplant, den Straßenbelag mit hochwertigem Granitmaterial in unterschiedlichen Farbtönen herzu- stellen, so dass ein ansprechender, nachhaltiger Straßenzug entsteht. Die Qualität des öffentlichen Raumes wird durch Sitz- möglichkeiten und der Pflanzung von neuen Bäumen auf der Südseite verbessert. Der Aspekt der Barriere- freiheit ist sowohl bei der Gestaltung der Oberflä- chenbelages (taktil, in ausreichender Breite) als auch bei der Ausgestaltung der Sitzbänke (aufstehfreundli- che Sitzpositionen) gewährleistet. Für Gewerbebe- treiber sind an beiden Straßenseiten Freischankflä- chen vorgesehen, die analog den Pflanzbeeten situ- iert sind und ungehinderte Querungen zu den Haus- eingängen ermöglichen. Alle Maßnahmen sind so gestaltet, dass die Blickbe- ziehung zwischen Königsstraße zum Neuen Museum gewährleistet ist. | ||
| geplante Umsetzung | |||
| 2022 - 2023 |
1 Investive Maßnahmen
02 Pocketpark Peststadel
| Luftbild | Maßnahmenträger | ||
|---|---|---|---|
| © Stadt Nürnberg 2019 | Stadt Nürnberg Servicebetrieb Öffentlicher Raum | ||
| Gesamtkosten | |||
| ca. 730.000 Euro, davon ca. 400.000 Grünanlage und ca. 220.000 Straßenabschnitt Dr.-Erich-Mulzer-Str. | |||
| Handlungsfeld / Ziel | |||
| Die Maßnahme liegt im Stadterneuerungsgebiet nördliche Altstadt. Bereits 2010 setzt sich die Vorbe- reitenden Untersuchung mit der Freifläche am Pest- stadel auseinander und empfiehlt diese als Freifläche zu qualifizieren. | |||
| Planunterlagen / Fotos | Kurzbeschreibung | ||
| © Strasinsky Land, Freising © Stadt Nürnberg, Servicebetrieb öffentlicher Raum | Aufgrund ihrer baulichen Dichte und der damit ver- bundenen Versiegelung unterliegt die Altstadt im be- sonderen Maße den Belastungen durch Überhitzung. Da für großflächige klimatische Begrünungsmaßnah- men die notwendigen Flächen fehlen sind kleinteilige Maßnahmen von besonderer Bedeutung wie unter anderem die Anlage von Pocket-Parks. Das Areal liegt im Stadterneuerungsgebiet Nördliche Altstadt und grenzt südlich an das Scharrer Gymna- sium und westlich an das Pellerhaus an. Südlich da- von befindet sich der Egidienplatz. Die grüne, aber nicht ausgebaute Fläche stellt eine kleine grüne Oase in dem dicht besiedelten und stark versiegelten Altstadtbereich dar. Ein intakter und erhaltenswerter Baumbestand ist vorhanden. Viele Jahre wurde die Grünfläche als Baustelleneinrichtung und Parkplatz genutzt und war somit der Öffentlichkeit nicht zu- gänglich. Da der Stadtteil ein Defizit an Frei- und Grünflächen aufweist, ist eine grüne Lunge für den Stadtteil von großer Bedeutung. Die Fläche soll daher ab 2022 neu gestaltet und als nutzbare Grünanlage ausgelegt werden. Im Juli 2021 soll die Bürgerbeteiligung star- ten, um bis Ende 2021 ein finales Votum der Stadt- räte im Werkausschuss zu bekommen. Bis zur Neugestaltung des so genannten Pocket- parks will das Scharrer Gymnasium die Fläche als Grünes Klassenzimmer zwischennutzen. | ||
| geplante Umsetzung | |||
| September 2022 bis Frühjahr 2023 |
1 Investive Maßnahmen
03 Aufwertung Hallplatz im Bereich des Denkmals „Flucht und Vertreibung“
| Luftbild | Maßnahmenträger | ||
|---|---|---|---|
| © Stadt Nürnberg 2019 | Stadt Nürnberg Stadtplanungsamt / Servicebetrieb Öffentlicher Raum | ||
| Gesamtkosten | |||
| ca. 700.000 Euro | |||
| Handlungsfeld / Ziel | |||
| Die Maßnahme liegt im Stadterneuerungsgebiet Alt- stadt-Süd. In der Fortschreibung der Sanierungsziele von 2017 wird das Ziel verfolgt Straßenräume gestal- terisch aufzuwerten. Ein erhöhter Aufwertungs- und Gestaltungsbedarf ist beim Hallplatz gegeben. | |||
| Planunterlagen / Fotos | Kurzbeschreibung | ||
| © Stadt Nürnberg, Stadtplanungsamt © Stadt Nürnberg, Stadtplanungsamt | Der Hallplatz wurde vor rund 20 Jahren als Fußgänger- zone umgestaltet. Die Pflasterfläche im östlichen Be- reich ist erneuerungsbedürftig. Dies wird zum Anlass genommen neue Baumstandorte mit Sitzgelegenheiten am Hallplatz vorzusehen. Auf dem Platz steht das Kunstwerk „Flucht-Vertreibung“ von Joachim Bandau, das aus einem Kupfertor und in den Boden eingelas- sene Platten besteht. Diese sind durch unzulässiges Parken, Wenden und Durchfahrtsverkehr ebenfalls stark beschädigt. Auf Grundlage des Gestaltungshandbuches sollen die beschädigten Betonplatten ausgetauscht und mit einem hochwertigen Granitmaterial erneuert werden. Im Rah- men der Klimaanpassungsstrategie soll der Platz zur Verbesserung der lokalen Situation dauerhaft mit Groß- bäumen bepflanzt werden. Es sind neue öffentliche Sitzbänke vorgesehen. Die nicht kommerziellen und be- schatteten Sitzmöglichkeiten sind für eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Altstadt unverzichtbar und gleichzeitig Wunsch vieler Bürger. Das Kunstwerk bleibt erhalten und wird im Mittelpunkt der Baumgruppen in Szene gesetzt werden. Ein unter der Platzfläche beste- hendes Leitungsnetz wird ebenfalls saniert und so aus- gestaltet, dass Neupflanzungen von Bäumen ermöglicht werden können. Die vorgesehene Neugestaltung soll die Königstraße in diesem Abschnitt aufwerten und sich auch in eine ge- plante Erweiterung der Fußgängerzone stadtgestalte- risch harmonisch einfügen. | ||
| geplante Umsetzung | |||
| Frühling 2022 bis Sommer 2023 |
1 Investive Maßnahmen
04 Nördlicher Marientorzwinger
| Luftbild | Maßnahmenträger | ||
|---|---|---|---|
| © Stadt Nürnberg 2019 | Stadt Nürnberg Hochbauamt / Servicebetrieb Öffentlicher Raum | ||
| Gesamtkosten | |||
| 2.965.600 Euro | |||
| Handlungsfeld / Ziel | |||
| Die Maßnahme liegt im Stadterneuerungsgebiet Alt- stadt-Süd. In der Fortschreibung der Sanierungsziele von 2017 wird das Ziel verfolgt bestehende Grünflä- chen zu qualifizieren und zu profilieren. Dabei soll die Nutzbarkeit und Ablesbarkeit des Stadtgrabens und der Zwingeranlage erhöht werden. | |||
| Planunterlagen / Fotos | Kurzbeschreibung | ||
| © Hackl, Hofmann Landschaftsarchitekten GmbH, Eichstätt | Im Bereich des nördlichen Marientorzwingers / Ecke Katharinengasse ist eine umfangreiche Umgestal- tung geplant, der Teilwiederaufbau des im zweiten Weltkrieg beschädigten Stadtmauerturmes „blaues G“ soll erfolgen. Dabei wird die Freifläche im angren- zenden Zwinger als öffentliche Grünfläche umgestal- tet und ein Ort geschaffen, an dem die Stadtmauer in ihrem gesamten Aufbau erlebbar wird. In der angrenzenden Katharinengasse wird eine Rechtsabbiegerspur entfernt und durch teilweise neu gepflasterten Bodenbelag der Verlauf der ursprüngli- chen Stadtmauer wieder sichtbar gemacht. Dadurch entsteht, einem der Größenverhältnisse der Altstadt angepasster schmälerer und „grüner“ Zugang, der die Verkehrsflächen zu Gunsten von Fußgängern und Radfahrer neu verteilt. Durch den Teilwiederaufbau des Stadtmauerturms und die wieder wahrnehmbare Verbindung des Mau- erverlaufs vom Marientorzwingers über die Kathari- nengasse zu den Stadtmauerfragmenten in der Tief- garage des Rosa-Luxemburg-Platzes, wird der histo- rische Verlauf der Wehrmauer ablesbar. Die angren- zenden Freiflächen werden gleichfalls saniert. | ||
| geplante Umsetzung | |||
| 2021 – 2023 (2024) Hinweis: die Sanierung der äußeren Grabenmauer und der stadtseitigen Wehrmauer kann erst nach vollständiger Trocknung der Mauern 2024 erfolgen. |
1 Investive Maßnahmen
05 Umgestaltung des Nägeleinsplatzes
| Luftbild | Maßnahmenträger | ||
|---|---|---|---|
| © Stadt Nürnberg 2019 | Stadt Nürnberg Servicebetrieb Öffentlicher Raum | ||
| Gesamtkosten | |||
| 3.800.000 Euro | |||
| Handlungsfeld / Ziel | |||
| Die Maßnahme liegt im Stadterneuerungsgebiet nördliche Altstadt. Die Vorbereitende Untersuchung von 2010 verfolgt das Ziel die Aufenthaltsqualität und Nutzung des Potentials der Pegnitzufernähe aufzu- werten und die Flächen am Nägeleinsplatz general- zusanieren. | |||
| Planunterlagen / Fotos | Kurzbeschreibung | ||
| © Hackl, Hofmann Landschaftsarchitekten, Eichstätt © Stadt Nürnberg, Servicebetrieb öffentlicher Raum | Der Nägeleinsplatz mit Umfeld ist in die Jahre gekom- men und erfüllt nicht mehr den Anforderungen an einen attraktiven Aufenthaltsort für Jung und Alt. Da der Stadt- teil ein Defizit an Frei- und Grünflächen aufweist, ist eine grüne Lunge für den Stadtteil von großer Bedeu- tung. Die Fläche soll daher in drei Bauabschnitten neu- gestaltet werden. Um möglichst viele Wünsche zu berücksichtigen wur- den im Vorfeld verschiedenen Beteiligungen durchge- führt. Im Ergebnis entsteht ein zentraler Grünraum, der für alle Nutzergruppen und Generationen gleicherma- ßen barrierefrei ist. Das räumliche Konzept nimmt die in Teilflächen vorhan- denen Promenadenstruktur entlang der Uferkante auf und entwickelt diese als zentrales, durchgängiges Ver- bindungselement von Ost nach West. Alle Nutzungen und Grünflächen orientieren sich zur Promenade. Um den Hochwasserschutz sicher zu stellen, werden Ufer- mauer und Höhenniveau der Flächen so entwickelt, dass das bestehende Schutzniveau nicht beeinträchtigt wird. Die beiden Zugangspunkte zum Wasser werden auf Wunsch der Bürgerschaft ausgestaltet. So wird im östli- chen Bereich eine Sitzstufenanlage ausgebildet und der westliche, naturnahe Uferbereich für alle zugänglich ge- macht. | ||
| geplante Umsetzung | |||
| 2022 bis 2024 |
2 Konzeptionelle Maßnahmen
01 Konzept Pop-Up-Center „Das Dürer“
| Beispiel | Maßnahmenträger | ||
|---|---|---|---|
| Das Projekt ist Teil der Nürnberger City Werkstatt. Projektgruppe Pop-Up-Center der City Werkstatt Nürnberg | |||
| Gesamtkosten | |||
| 50.000 Euro (Ausarbeitung Konzept mit tragfähigem Finanzie- rungsmodell und Raumplanung) | |||
| Handlungsfeld / Ziel | |||
| Das Projekt Pop-Up-Center dient dem übergeordne- ten Ziel einer attraktiven und innovationsfreundlichen Innenstadt und gehört zum Handlungsfeld „Innovatio- nen und lokale Gewerbetreibende“. Verfolgt werden die Handlungsfeldziele „Stärkung der Sichtbarkeit lo- kaler Gewerbetreibender“, „Unterstützung von Inno- vationen“ und „Attraktivitätssteigerung der Innen- stadt“. Fördergegenstand ist hier die Konzeption. Das Pop-Up-Center selbst ist ein Langzeit-Projekt. | |||
| Kurzbeschreibung | |||
| Nach dem monatelangen Lockdown ist der Innenstadthandel bedroht. Die Situation verschärft die Krise des Einzelhandels, die durch die Verlagerung des Einkaufs ins Internet und die hohen Ladenmieten in 1 A Lagen der City ohnehin schon länger währt. Auch strukturelle Probleme werden immer deutlicher sichtbar. Große Handelsketten u.a. im Bekleidungsbereich und nur wenige individuelle, inhabergeführte Läden haben in Nürn- berg das Einkaufserlebnis in der Fußgängerzone und den umliegenden Gebieten seit geraumer Zeit aus- tauschbar gemacht. Bei dem geplanten Pop-Up-Center „Das Dürer“ handelt es sich um eine nachhaltige Infrastruktur mit fester Ad- resse aber wechselnden Mieterinnen und Mietern. Eine hohe Aufenthaltsqualität durch Lounges zum Verwei- len, Zusatzservices wie Arbeitssuiten für mobiles Arbeiten gegen Gebühr und wechselnde Programmpunkte sowie eine Schaufenstergalerie oder die Präsentation von Start Ups im Gastroumfeld wie regionale Kaffeerös- tereien sorgen für ein ungewöhnliches Shopping Feeling. Das Angebot soll durch einen Beirat kuratiert wer- den, um es attraktiv und qualitätsvoll zu halten. Durch den festen Standort ist es möglich, mit einem zielgerichteten Kommunikationskonzept die Besucher der Nürnberger Innenstadt gezielt zu lenken und mit „Das Dürer“ einen attraktiven Ankerpunkt zu schaffen. Somit ist das Center ein Leuchtturm-Projekt mit einem mittleren Planungsvorlauf und einer langfristigen Strahlkraft. Die beantragte Konzeption (Finanzierungs- und Betreibermodell, Raumplanung etc.) ist die Grundlage für die Gründung des Pop-Up-Centers „Das Dürer“. Die langfristigen Projektziele liegen in der Attraktivitätssteigerung in der Nürnberger Innenstadt und Inkubator für den Innenstadthandel. Ein solcher Ort befördert den Erlebnis- wert der Altstadt durch wechselnde Angebote und Attraktionen. Darüber hinaus erhalten kleine Läden, Labels und Künstler die Möglichkeit mit einem überschaubaren finanziellen Risiko sich in bester Lage zu präsentieren. Die erfolgreiche Umsetzung hängt nun von der Erstellung eines professionellen Businessplans ab, der sowohl ein tragfähiges Finanzierungs- und Betreibermodell als auch eine Beplanung der räumlichen Ausstattung und ggf. erforderlichen Umbauten umfasst. | |||
| Projektstand | Umsetzungszeitraum | ||
| Das Projekt „Das Dürer“ befindet sich in der Ideen- phase. | Konzepterarbeitung 2021 – 2022 |
3 Finanzierungsfonds
01 Temporäre Maßnahmen Fußgängerzone
| B | Maßnahmenträger | |
|---|---|---|
| Stadt Nürnberg Stadtplanungsamt | ||
| Gesamtkosten | ||
| Ca. 450.000 Euro Gehölze, Sitz-Inseln, Pflanzrahmen, Sitzbänke etc. | ||
| Handlungsfeld / Ziel | ||
| Die Maßnahmen liegen in den Stadterneuerungsgebie- ten Nördliche Altstadt und Altstadt-Süd. Die Aufwertung des öffentlichen Raums ist in den jeweiligen Sanie- rungszielen verankert. | ||
| Planunterlagen / Fotos | Kurzbeschreibung | |
| Finanzierungsfonds für alle Bereiche der FGZ und ge- plante Erweiterungsbereiche. Priorität auf folgenden Maßnahmen: Bergstraße / Albrecht-Dürer-Platz Es werden verschiedene Grünelemente und Sitz-Inseln situiert: Einzelgehölze in ‚Pflanzsäcken‘ werden entlang von Platz und Straße aufgestellt, eine kleine Sitzinsel eingerichtet jeweils am Beginn des Albrecht-Dürer-Plat- zes und in der oberen, nördlichen Hälfte der Berg- straße, sowie eine große Sitz-Insel am Nordrand des Platzes. Im Umgriff des Albrecht-Dürer-Denkmals wer- den 2 niedrige Pflanzflächen angeordnet als Wiesen- stücke, eingefasst mit ca. 25 cm hohen Stahlbändern, dabei bleiben die Stufen des Denkmals zugänglich als Sitzplatz. 5 weitere, etwas kleinere Pflanzflächen ak- zentuieren die Sitz-Inseln. Die Maßnahmen verstehen sich zunächst als temporär, bis zum einem späteren Umbau. Burgstraße wird Fußgängerzone Je ein großer Solitär mit Unterpflanzung im Pflanzkübel und eine Bank Typ ‚Nürnberg‘ markieren die Zugänge an der Einmündung der Theresienstraße und der Obe- ren Krämersgasse, die Durch-fahrtsbreite wird auf 3,5 m begrenzt. Diese temporären Maßnahmen sollen die Gewöhnung an die neu ausgewiesene Fußgängerzone unterstützen. Königstraße wird Fußgängerzone Zur Unterstützung der neuen, geplanten Fußgängerzo- nen Erweiterung sollen begrünte Sitzelemente aufge- stellt werden, die die Aufenthaltsqualität erhöhen und den Charakter einer Fußgängerzone unterstützen. | ||
| geplante Umsetzung | ||
| 2021 |
3 Finanzierungsfonds
02 Projektfonds zur Belebung der City („Innenstadtbelebungsfonds“)
| Beispiel | Maßnahmenträger | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stadt Nürnberg Federführung noch zu klären, „Projektbeirat“ unter Beteiligung z.B. von Stpl, WiF, 2.BM, Ref. V denkbar. Sektorale Budgets denkbar. Mitwirkung Quartiersmanagement denkbar | |||||
| Gesamtkosten | |||||
| 500.000 Euro 100T für 2021, 200T für 2022, 200T für 2022 (Umfang des Fonds flexibel) | |||||
| Handlungsfeld / Ziel | |||||
| Ziel ist die Schaffung eines flexibel einsetzbaren Finanzie- rungsfonds für integrierte Projekte in Anlehnung an die Verfü- gungsfonds der Stadterneuerung. Dabei können Maßnahmen aus den Bereichen Städtebau, Wirtschaft, Kultur, Soziales, Stadtgrün etc. koordiniert umgesetzt werden. | |||||
| Denkbare Einsatzmöglichkeiten / Projektideen | |||||
| Projekte der City Werkstatt Die Projekte der Nürnberger City Werkstatt werden grundsätzlich von den Akteurinnen und Akteuren vor Ort angestoßen und umgesetzt. Der „Innenstadtfonds“ soll die agile und unbürokratische Arbeitsweise der Projekt- teams unterstützen und vor allem kleineren oder kurzfristig entstandenen Projekten ermöglichen, zügig in die Umsetzung zu kommen. Projekte könnten aus den Bereichen Kommunikation/ Marketing (z. B. Kampagnen), Innovationsmanagement (z. B. Seminare zu digitalen Innovationen für den Einzelhandel), temporäre Gestal- tung im öffentlichen Raum (z. B. mobiles Grün oder Sitzgelegenheiten auf öffentlichen Plätzen), Kunst/ Kultur (z. B. Ausstellungen oder Konzerte in der Altstadt) oder Zwischen- bzw. Umnutzung (z. B. kurzfristige Anmie- tung oder Umbaumaßnahmen) kommen. Kulturprojekte Rathaus-Musik: Raus aus den Zoom-Gefängnissen, hin zum Nürnberger Rathaus, aus dessen 72 Fenstern sich Musiker*innen lehnen möchten, um ein musikalisches Zeichen zu setzen. Musikspeicher für die Szene: Da das Bardentreffen in diesem Jahr pausieren muss, entstand die Idee, eine „Bühne für Alle“ auf Zeit im historischen Spittlertorzwinger zu errichten. Muse x Museum: Die Nürnberger Museen öffnen ihre Türen und laden Nürnberger Kulturschaffende, die mo- natelang kein Publikum treffen konnten, zunächst vor allem auf ihre bislang nicht genutzten Flächen ein. Zusammen statt Zuhause: Wir bringen Kultur auf die Plätze der verschiedenen Stadtteile - öffentliche Wohn- zimmer für Austausch, Veranstaltung und eigener kreativer Teilhabe. KinderKulturOffensive: Ziel ist es für soloselbstständige Kulturschaffende und die freien Kindertheater Auftritts- möglichkeiten zu schaffen und kulturelle Teilhabe für alle Kinder und Jugendliche zu ermöglichen. Teilprojekt F: St. Katharina: Im Herzen der Nürnberger Altstadt, nah am Puls der Stadt, wollen wir das Kultur- angebot in der Ruine der ehemaligen Katharinenkirche in diesem Sommer erweitern. Soziale Projekte „Treffpunkt Digital“ für SeniorInnen im Heilig-Geist-Haus: Die Cafeteria und ggf. weitere Räume im Heilig- Geist-Spital sollen zu einem seniorenspezifischen Anlaufort für „analoge und digitale Begegnung“ in der Alt- stadt ausgebaut werden Kukukboxen für die Innenstadt: temporär aufstellbare Spielflächen; Schließen von Bedarfslücken und sichtba- res Zeichen von Kinder- und Familienfreundlichkeit in der Stadt Neuer Standort für Jugendinformation KJR (siehe auch Anhang): Mögliche Raumalternativen Ehemaliges La- denlokal des Bewerbungsbüros N2025, Ladennlokale rundum im EG der Mauthalle etc. Verbesserung Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum für junge Menschen (Ergebnisse aus laut!): Schattenspender, Skateelemente, Trinkwasserbrunnen, Unterstände, Sitzgelegenheiten, Bäume | |||||
| Verfahrensstand | Umsetzungszeitraum | ||||
| Ideenphase | Sommer 2021 bis Ende 2023 |
4 Projektförderungen
01 Pop-Up-Stores
| Beispiel | Maßnahmenträger | ||
|---|---|---|---|
| Das Projekt ist Teil der Nürnberger City Werkstatt. Beteiligt sind neben der Wirtschaftsförderung Nürn- berg verschiedene weitere städtische Dienststellen und externe Mitglieder des Projektteams. | |||
| Gesamtkosten | |||
| 50.000 Euro | |||
| Handlungsfeld / Ziel | |||
| Das Projekt Pop-Up-Stores dient dem übergeordne- ten Ziel einer attraktiven und multifunktionalen Innen- stadt und gehört zum Handlungsfeld „Umgang mit (vorübergehenden) Leerständen“. Verfolgt werden die Handlungsfeldziele „Stärkung der Multifunktionali- tät und Attraktivität der Innenstadt“ und „Vermeidung von Trading Down Effekten“. | |||
| Kurzbeschreibung | |||
| Obwohl die Nürnberger Altstadt verglichen mit anderen Städten vergleichbarer Größe eine überdurchschnittli- che Wohnnutzung und damit verbunden eine größere Multifunktionalität aufweist, hat sich auch hier vor allem in den Kernzonen die Tendenz zu einer monofunktionalen Einzelhandelsnutzung gezeigt, die zunehmend durch Filialisierung geprägt war. Solche Strukturtendenzen wirken sich negativ auf die Resilienz von Innen- städten aus. Die Entwicklung der letzten Jahre im Onlinehandel, die durch die Corona-Pandemie noch ver- stärkt wurde, hat dazu geführt, dass die verbliebenen inhabergeführten Einzelhandelsgeschäfte verstärkt unter Druck gerieten und zunehmend Immobilien aus der Nutzung gefallen sind. Das Projekt Pop-Up-Stores adressiert diese Herausforderung. Projektziele sind die hochwertige Gestaltung von (vorübergehend) leerstehenden Ladengeschäften, Unterstützung von Zwischennutzung und Rückansied- lung von Funktionen und Gewerben durch Umnutzung. Dazu sollen lokale Kunst- und Kulturschaffende bei der qualitätsvollen Gestaltung von Schaufenstern leerste- hender Ladenlokale durch Matching und Zuschüsse, z. B. für Material oder Nutzungskosten, oder Nutzer durch Matching und bei der Gestaltung der Innenräume durch Zuschüsse unterstützt werden. So wird lokalen Gewerbetreibenden sowie Kunst- und Kulturschaffenden mehr Sichtbarkeit in zentralen Lagen ermöglicht, neue Produkte und Geschäftsmodelle können getestet werden, den Besucherinnen und Besuchern wird größere Abwechslung geboten, leerstehende Immobilien werden zu Erlebnisräumen und eine größere funktionale Diversität im Stadtzentrum wird erreicht. | |||
| Projektstand | Umsetzungszeitraum | ||
| Das Projekt befindet sich derzeit in der Konzeption. | 2021 bis 2024 mit Start im vierten Quartal 2021. |
4 Projektförderungen
02 Zentraler Engagement-Standort
| Luftbild | Maßnahmenträger | |
|---|---|---|
| Stadt Nürnberg Sozialreferat | ||
| Gesamtkosten | ||
| 78.000 Euro Jahresmiete und Erstausstattung | ||
| Handlungsfeld / Ziel | ||
| Lage im Stadterneuerungsgebiet Altstadt-Süd im Pro- gramm „Sozialer Zusammenhalt“. Die Förderung stadtteilbezogener Angebote für nachbarschaftlichen Zusammenhalt und bürgerschaftliches Engagement ist wesentlicher Bestandteil der Sanierungsziele. | ||
| Planunterlagen / Fotos | Kurzbeschreibung | |
| Zentraler Engagement-Standort Die Zivilgesellschaft lebt vom Engagement ihrer Bürge- rinnen und Bürger wie auch von Unternehmen, die Ver- antwortung für die Gemeinschaft übernehmen, durch persönlichen ehrenamtlichen Einsatz oder finanzielle Unterstützung. Die aktuelle Situation stellt uns alle vor große Herausfor- derungen. Das öffentliche Leben ist durch die Corona- Pandemie weitgehend zum Erliegen gekommen und So- lidarität und Gemeinsinn sind mehr gefragt denn je, während der Selbst-und Fremdschutz weiterhin im Vor- dergrund steht. Vorgesehen ist vor diesem Hintergrund die Umnutzung eines Ladenleerstands in der Klaragasse zu einem In- formations- und Planungsort für innerstädtische Maß- nahmen des bürgerschaftlichen Engagements Folgende Angebote sollen vor Ort verfügbar gemacht werden: Anlaufstelle in allen Fragen zum bürgerschaftlichen Engagement Beratungsort für Vereine und Initiativen Individualberatung Engagement-Suchender Ansiedlung Corona-spezifischer Projekte wie Hot- line, Teamplay, Digiteers, Impfung Seminarraum für Netzwerke und Arbeitsgruppen rund um das Thema bürgerschaftliches Engage- ment | ||
| geplante Umsetzung | ||
| ab 2021/2022 |
4 Projektförderungen
03 Summerstreet Adlerstraße
| Beispiel | Maßnahmenträger | ||
|---|---|---|---|
| Stadt Nürnberg Wirtschaftsförderung / IHK Nürnberg | |||
| Gesamtkosten | |||
| ca. 75.000 Euro | |||
| Handlungsfeld / Ziel | |||
| Verkehrsberuhigung, Steigerung der Aufenthaltsqua- lität durch alternative Nutzung des öffentlichen Raums, insb. des Parkraums, und somit Erhöhung der Besucherfrequenz | |||
| Kurzbeschreibung | |||
| Die Adlerstraße ist aktuell geprägt von starkem Parksuch- und Durchgangsverkehr, bedingt durch das Park- haus und die Tankstelle am Ende der Straße sowie durch die Parkmöglichkeiten am Rand der Straße. Die Ad- lerstraße bleibt damit trotz der zentralen Lage umgeben von Fußgängerzonen unter ihrem Potenzial. Um die Lageattraktivität und somit die Besucherfrequenz zu erhöhen, sollen in einem Pilotprojekt Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und alternativen Nutzung des öffentlichen Raums erprobt werden. Geplant ist die zu- nächst temporäre Verlagerung der Parkplätze in das Parkhaus als einzige Parkmöglichkeit sowie die Umwand- lung der Straße in einen verkehrsberuhigten Bereich. Die freigewordenen Flächen werden den GastronomIn- nen zur Erweiterung ihrer Außenbereiche zur Verfügung gestellt. Auch alternative Mobilitätsformen sollen ge- fördert werden, bspw. durch mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Zusätzlich soll durch den Einsatz von mobilen Grünflächen und attraktiven Sitzgelegenheiten das gesamte Er- scheinungsbild aufgewertet und damit die Aufenthaltsqualität und schließlich die Besucherfrequenz gesteigert werden. Durch die Belebung der Straße wird auch ein positiver Effekt für die GastronomInnen und HändlerIn- nen über die Sommermonate hinaus erwartet, da die Adlerstraße aktuell von vielen Innenstadtbesuchern nicht frequentiert wird und ihr Angebot somit vielen bislang nicht bekannt ist. Die im Pilotprojekt gewonnenen Erkenntnisse können auf andere Straßenzüge und Standorte in der Stadt übertragen sowie bewährte Maßnahmen vor Ort verstetig werden. | |||
| Projektstand | Umsetzungszeitraum | ||
| Konzeptionsphase | 2021-2023 (Umsetzung ab Juni 2021) |
4 Projektförderungen
04 Mobiles Grün Wochenmarkt Hauptmarkt
| Luftbild | Maßnahmenträger | ||
|---|---|---|---|
| © Stadt Nürnberg 2019 | Stadt Nürnberg Marktamt und Landwirtschaftsbehörde | ||
| Gesamtkosten | |||
| 52.000 Euro | |||
| Handlungsfeld / Ziel | |||
| Die Maßnahme liegt direkt auf dem Nürnberger Hauptmarkt. Der Klimawandel und steigenden Tem- peraturen erfordern mehr Begrünung durch Pflanzen und Bäume in der Altstadt, auch zur Verschattung, um das Stadtklima nachhaltig zu verbessern. Zudem soll die Lebens- und Aufenthaltsqualität im Stadtzent- rum für die regionalen, nationalen und internationalen Gäste Nürnbergs gesteigert werden. | |||
| Planunterlagen / Fotos | Kurzbeschreibung | ||
| © Grosser-Seeger & Partner; Dipl.-Ing. Daniela Bock MBA | Auf dem Wochenmarkt Hauptmarkt ist eine mobile Be- grünung im sog. Aufenthaltsbereich in der Mitte des Platzes geplant. Es können verschiedene Module (je 2x2m) variabel auf- gestellt werden. Diese sind gefüllt mit Substrat, be- pflanzt und ergänzt mit Sitz-, Rank- und Schattierungs- möglichkeit (z.B. mobile Bäume). Sie werden zusätzlich aufgewertet durch eine mobile Tisch- und Stuhlaufstel- lung. Da fest verpflanzte Bäume wegen der unterschiedlichen Nutzungen des Hauptmarktes nicht möglich sind, ist eine temporäre und mobile Begrünung eine Lösung. Wenn der Wochenmarkt wegen anderer Nutzungen (z.B. Spezialmärkte, Veranstaltungen) in die Fußgänger- zone verlegt werden muss, könnte die mobile Begrü- nung vom Hauptmarkt entfernt werden. | ||
| geplante Umsetzung | |||
| Frühling 2022 bis Sommer 2023 |