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← Sitzung des Stadtplanungsausschusses (10.06.2021)

Sitzung öffentlich Tischvorlagen

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Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Sitzungsunterlagen

Sitzung des

Stadtplanungsausschusses

10.06.2021

Inhaltsverzeichnis

Vorlagendokumente 3 * TOP Ö 3 Sonderfonds "Innenstädte beleben" des Freistaats Bayern 3 Sitzungsvorlage Stpl/022/2021 3 Antrag_Einzelhandel stärken,_CSU_v2 Stpl/022/2021 6 Entscheidungsvorlage Stpl/022/2021 8 Übersichtstabelle Stpl/022/2021 11 12 Projektsteckbriefe Stpl/022/2021 15 * TOP Ö 8 Neugestaltung Quartiersplatz Kleinreuther Weg 27 Sitzungsvorlage Stpl/021/2021 27 Entscheidungsvorlage Stpl/021/2021 31 Gestaltungsplan Stpl 4GS-1/02/2020 vom 10.07.2020, mit letzter Änderung vom 33 31.05.2021 Stpl/021/2021 Detailplan Pflasterung Stpl/021/2021 34 Luftbild Stpl/021/2021 35

Beschlussvorlage Stpl/022/2021

Beratung Datum Behandlung Ziel

Stadtplanungsausschuss 10.06.2021 öffentlich Beschluss

Betreff:

Sonderfonds "Innenstädte beleben" des Freistaats Bayern

Antrag der CSU-Stadtratsfraktion vom 03.05.2021

- Tischvorlage -

Anlagen: Antrag_Einzelhandel stärken,_CSU_v2 Entscheidungsvorlage Übersichtstabelle 12 Projektsteckbriefe

Sachverhalt (kurz): Der Freistaat Bayern hat im Rahmen der Städtebauförderung einen 100 Mio. Euro starken Sonderfonds zur Belebung der Innenstädte aufgelegt. Anmeldefrist ist der 10.06.2021. Die Verwaltung hat eine Liste von Maßnahmen erarbeitet, die für eine Förderung geeignet sind und bei der Regierung von Mittelfranken angemeldet werden sollen. Die Liste wird dem Stadtplanungsausschuss zur Beschlussfassung vorgelegt.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Für die zur Förderung durch die Regierung ausgewählten Projekte entstehen Planungs- und Baukosten. Die Finanzierung des kommunalen Eigenanteils ist mit Stk abgestimmt und vorbehaltlich der Beschlussfassung des Stadtrates über den Haushaltsplan 2022 gesichert.

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Diversity-Themen werden im Rahmen der konkreten Projektumsetzung abgearbeitet.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

AG mit Stk, BgA/SE, 2. BM, SÖR, Ref.V, Ref.VII

Beschlussvorschlag: Der Stadtplanungsausschuss stimmt der vorgelegten Projektliste für den Sonderfonds "Innenstädte beleben" zu und beauftragt die Verwaltung, die benannten Projekte umzusetzen und in Aussicht stehende Fördergelder einzuwerben.

CSU

Fraktion der Christlich-Sozialen Union im Stadtrat zu Nürnberg

CSU Stadtratsfraktion Rathausplatz 2 90403 Nürnberg Wolff scher Bau des Rathauses Zimmer 222 Herrn Oberbürgermeister Rathausplatz 2 Marcus König 90403 Nürnberg Rathausplatz 2 Telefon: 0911 231-2907 90403 Nürnberg Telefax: 0911 231-4051 E-Mail: csu@stadt.nuernberg.de www.csu-stadtratsfraktion.nuernberg.de

03.05.2021 Pirner

Einzelhandel stärken, Fördermaßnahmen ausschöpfen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

nicht erst seit der Corona-Pandemie stehen die Innenstädte vor Herausforderungen. Auch wenn Nürnberg mit seiner multifunktionalen Altstadt (mit Handel, Gastronomie, Wohnen, Kultur, Hochschule etc.) bislang gut auf­ gestellt ist, gilt es, den Wandel, der durch Corona verstärkt wird, zu gestalten.

Bereits im Frühjahr 2020 im Rahmen der Diskussion um die beiden Karstadt-Filialen hat die Stadt Nürnberg die sog. City Offensive gestartet. Dabei haben Stadt und IHK gemeinsam die Nürnberger City Werkstatt eingerichtet, in der Innenstadt-Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie, Hotellerie, Kultur, Stadtverwaltung etc. diverse Maßnahmen erarbeitet haben, um die Nürnberger Innenstadt zukunftsfähig wei­ terzuentwickeln. Hierzu gehören unter anderem ein Leerstandsmanagement, temporäre Platzgestaltungen, ein lokaler Lieferdienst, eine Social-Media-Kampagne für die Altstadt etc.

Es mangelt also nicht an Ideen, wie schon die im Oktober 2019 im Stadtratsausschuss für Recht, Wirtschaft und Arbeit beschlossene Zukunftsstrategie für den Handelsstandort Nürnberg gezeigt hat. Entscheidend ist nun die finanzielle Ausstattung der Kommunen, um solche Projekte umsetzen zu können.

Daher hat Oberbürgermeister Marcus König von Bund und Ländern einen Marshallplan für die Innenstädte ge­ fordert- der Deutsche Städtetag hat sich dieser Forderung angeschlossen.

Der Freistaat Bayern ist in diesem Sinne nun aktiv geworden: Bauministerin Kerstin Schreyer hat am 29.04 2021 den Sonderfonds „Innenstädte beleben" gestartet, der mit 100 Mio. EUR ausgestattet wird. Der Freistaat Bayern geht dabei neue Wege. Das Förderangebot reicht von städtebaulichen Konzepten zur Weiterentwicklung der Innenstädte, einem städtebaulichen Innenstadtmanagement, einem Projektfonds zur Innenstadtentwicklung bis hin zur vorübergehenden Anmietung leerstehender Räumlichkeiten durch die Gemeinde. Die Anträge müssen zum 10.06.2021 bei den Bezirksregierungen gestellt werden.

Die Stadt Nürnberg sollte nun alles tun, Fördermittel aus dem neuen Fonds für die zahlreichen vorhandenen Projektvorschläge zu beantragen.

A21050301 Sonderfond Innenstadt.docx

Die CSU-Stadtratsfraktion stellt daher zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag:

Die Verwaltung listet alle Möglichkeiten für Nürnberg auf, die sich aus dem neuen Sonderfonds „Innen­ städte beleben" ergeben. Sie stellt die Projektvorschläge aus Nürnberg vor und stellt die erforderlichen Anträge für die Mittel aus diesem Fonds.

Mit freundlichen Grüßen

Fraktionsvorsitzender

A21050301 Sonderfond Innenstadt docx

Entscheidungsvorlage

Antrag der CSU-Stadtratsfraktion von 03.05.2021

1. Anlass

Angesichts der Herausforderungen, vor denen Innenstädte nicht nur infolge der Pandemie stehen, hat der Freistaat Bayern im Rahmen der Städtebauförderung den Sonderfonds „Innenstädte beleben“ aufgelegt. Das Förderprogramm ist mit 100 Mio. Euro für ganz Bayern ausgestattet. Die Förderquote für Nürnberg beträgt sehr gute 80%der anrechenbaren Kosten.

Als Programm aus der Städtebauförderung legt auch der Sonderfonds „Innenstädte beleben“ den Fokus auf investive Maßnahmen. In Ergänzung zu den üblichen Fördergegenständen der Städtebauförderung sind in diesem Sonderprogramm auch größere, flexibel einsetzbare Projektfonds, temporäre Maßnahmen sowie Zwischennutzungen förderfähig. Projekte können bis einschließlich 10. Juni bei der Regierung von Mittelfranken angemeldet werden.

Das Programm ergänzt passgenau auch die Bestrebungen der „Nürnberger City-Werkstatt“, einer gemeinsamen Initiative des Wirtschaftsreferats mit der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken (IHK) zur nachhaltigen Belebung der Nürnberger Innenstadt.

2. Projektvorschläge der Verwaltung

Eine vom Stadtplanungsamt einberufene referatsübergreifende Arbeitsgruppe hat in einem ersten Schritt Projektvorschläge zusammengetragen und abgestimmt. Wie bei Sonderförderprogrammen üblich sind Bewerbungsfrist und Umsetzungshorizont sehr knapp bemessen, so dass für eine Bewerbung bereits durchgeplante, kurz vor der Realisierung stehende Maßnahmen besonders geeignet sind. Die Maßnahmenliste wurde mit genauerer Kenntnis der Förderinhalte auf Verwaltungsebene laufend konkretisiert und um Ideen aus dem kulturellen und sozialen Bereich ergänzt. Als Ergebnis schlägt die Verwaltung nachfolgende Projektliste mit 12 Maßnahmen für die Antragstellung vor. Diese sind in vier Kategorien gegliedert und innerhalb der Kategorie priorisiert:

Kategorie 1: Investive Maßnahmen
Prio Maßnahme Kosten Umsetzung
1 Luitpoldstraße 2,83 Mio. 2022-2023
2 Pocketpark Peststadel 0,73 Mio. 2022-2023
3 Aufwertung Hallplatz 0,70 Mio. 2022-2023
4 Nördlicher Marientorzwinger 2,97 Mio 2021-2024
5 Umgestaltung Nägeleinsplatz 3,80 Mio. 2022-2024
Kategorie 2: Konzeptionelle Maßnahmen
Prio Maßnahme Kosten Umsetzung
1 Pop-Up-Center „Das Dürer“ 50.000 Euro 2021-2022
Kategorie 3: Finanzierungsfonds
Prio Maßnahme Kosten Umsetzung
1 Temporäre Maßnahmen Fußgängerzonen 0,45 Mio. Euro 2021-2023
2 Projektfonds Belebung Innenstadt 0,5 Mio. Euro 2021-2023
Kategorie 4: Projektförderungen
Prio Maßnahme Kosten Umsetzung
1 Pop-Up-Stores 50.000 Euro 2021-2024
2 Zentraler Engagement-Standort 78.000 Euro Ab 2021
3 Summer Street Adlerstraße 75.000 Euro 2021-2023
4 Mobiles Grün Hauptmarkt 52.000 Euro 2022-2023

Eine detailliertere Übersichtstabelle sowie Projektsteckbriefe zu den einzelnen Maßnahmen sind in der Anlage beigefügt.

3. Verzahnung mit der Initiative „Nürnberger City Werkstatt“

Die „Nürnberger City Werkstatt“ ist eine gemeinsame Initiative des Wirtschaftsreferats und der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken. Sie wurde im Dezember 2020 ins Leben gerufen und entwickelt die Ergebnisse der „Zukunftsstrategie Handelsstandort Nürnberg 2030“ integriert und akteursgetragen weiter. Die City Werkstatt ist als unterstützender Rahmen aufgebaut, der Projekte zur Belebung der Innenstadt durch Vernetzung, Kommunikation und Wissenstransfer befördert. Die Projekte legen den Fokus auf kurzfristige Maßnahmen, die teils als Prototypen angelegt sind und auf experimentelle Weise zukünftige Erfolgsmodelle zur Belebung der Innenstadt hervorbringen sollen:  Pop-Up-Projekte (temporäre Bespielung leerstehender Ladenlokale)  Digitale Kampagnen (Fokus Social Media)  Lebendige Plätze (Temporäre Möblierung, Grün, Kultur)  Kooperation Innovationslabor (Innovationen für Innenstadtakteure)  Mobilität: Parkraum neu denken! (Flexibler Umgang mit Parkraumflächen)  „Nürnberg liefert!“ (Lieferdienst für lokalen Einzelhandel) Da die City Werkstatt zum Zeitpunkt der Auslobung des Sonderfonds „Innenstädte beleben“ bereits bestand und sich einige Projekte sowohl inhaltlich als auch vom Reifegrad passgenau in die Förderrichtlinien einfügen, konnten diese im Rahmen der nun vorliegenden Projektauswahl für den Sonderfonds berücksichtigt werden.

4. Nächste Schritte

Nach Einreichung der Projektvorschläge durch das Planungs- und Baureferat bis zum 10.06.2021 wird der Freistaat Bayern eine Bewertung vornehmen und über die finale Aufnahme der Projekte in das Förderprogramm entscheiden. Das Ergebnis soll bis Anfang Juli 2021 veröffentlicht werden. Im Anschluss sind die konkreten Zuwendungsanträge zu den Einzelprojekten an die Regierung von Mittelfranken zu stellen. Auf dieser Basis bewilligt die Regierung dann die Zuschüsse.

5. Fazit

Das Programm „Sonderfonds Innenstädte beleben“ bietet einerseits die Chance, größere investive Maßnahmen wie die Luitpoldstraße mit einer hohen Zuschussquote zeitnah in die Umsetzung zu bringen. Zusätzlich schafft es über das Werkzeug der flexiblen Projektfonds erstmal in nennenswertem Umfang die Finanzierungsgrundlage für eine Vielzahl koordiniert umzusetzender, kleinteiliger und integrierter Maßnahmen zur Belebung der Innenstadt. Die genaue Ausgestaltung und Mittelverwendung der Projektfonds wird im Falle einer Berücksichtigung im Förderprogramm verwaltungsintern abgestimmt. Die Initiative „City Werkstatt Nürnberg“ und das im Rahmen der Stadterneuerung tätige Quartiersmanagement Altstadt können hierbei eine koordinierende Funktion übernehmen. Wie üblich plant die Stadt

Nürnberg mehr Projekte anzumelden als zur Zuschussgewährung zu erwarten sind. Es zeigte sich jedoch bisher oft, dass Nürnberg von andernorts nicht verausgabten Zuschüssen profitieren konnte.

In der Gesamtschau ist das Programm ein hochwillkommener und hochinnovativer Ansatz, die Stärkung der Innenstadt Nürnbergs als Standort für Handel, Wohnen, Kultur, Gastronomie und öffentliches Leben auch finanziell sicherzustellen.

Sonderfonds Innenstädte beleben, Projekte

Rahmenbedingungen: Anmeldung bis 10. Juni 2021, Bewilligung Förderung nur 2021, Bau und Abrechung 2021, 2022 u. 2023, Projekte müssen unmittelbar umsetzbar sein, gesicherter städtischer Eigenanteil nachzuweisen, Bagatellgrenze pro Projekt 50.000 Euro, 80% Förderung, Priorisierung notwendig, Zuwendungsverfahren nach Richtlinien der Städtbauförderung, gesamte Altstadt förderfähig (also nicht nur die Stadterneuerungsgebiete) Näheres ist grundsätzlich aus den Steckbriefen (gesonderte Dateien) ersichtlich - hier nur eine Übersicht

Nr. Einschätzung Chance Förderung Projekt Mögl. Kosten Federführung u. Umsetzung Details Projekt Bemerkung, Bewertung
Investive Maßanhmen (I)
I 1 hoch Luitpoldstraße 2,84 Mio. € SÖR Die Luitpoldstraße als Fußgängerzone und Zugangsbereich zum Neuen Museum und im direkten Umfeld der Königstr ist dringend sanierungsbedürftig. Die Neugestaltung sieht Ergänzungen der vorhanden Bäume vor, Sitzgelegenheiten, 3 Pflanzinseln und eine Belagoberfläche in Granitsteinpflasterformaten. Entwurfsplanung und Beschlüsse bereits vorhanden, Beitrag zur Aufwertung und Begrünung der Altstadt. Regierung hat expizit eine Eignung dieses Projektes für dieses Förderprogramm attestiert.
I 2 hoch Pocketpark Peststadtel 0,73 Mio. € SÖR Die Freifläche des sogenannten ehemaligen Peststadels, einem ehemaligen Kornhaus. An das 1480 errichtete Kornhaus erinnert gegenwärtig nur noch ein alter Torbogen. Auf der im städtischen Eigentum befindlichen Fläche bietet sich die Chance eine grüne Oase zu entwickeln und einen Pocket-Park auszubilden, der auf die Historie des Platzes verweist. Finanzierung über Masterplan Freiraum ggf. auch über Stadterneuerungsmittel Nördliche Altstadt möglich
I 3 hoch Hallplatz 0,7 Mio. € Stpl/SÖR Aufwertung und Begrünung der Platzfläche im Bereich des Denkmals Flucht und Vertreibung. Die erforderlich Sanierung wird zum Anlass genommen nachhaltig Baumpflanzungen und Sitzgelegenheiten im Schatten der Bäume vorzusehen. Maßnahme steht im direkten Zusammenhang mit der Erweiterung der Fußgängerzone in der Königsstraße. Entwurf liegt vor, Abfrage private Kanalsicherung derzeit, AfS Beschluss fehlt noch, Ziel: September 2021
I 4 hoch Nördlicher Marientorzwinger 2,97 Mio. € H/SÖR Stadtgestalterische Aufwertung des Altstadtzugangs Katharinengasse durch Rückbau der Katharinengasse um eine Fahrspur, Sanierung des nördlichen Marientorzwingers und Neugestaltung der Zwingerfreifläche als Grünfläche. Mit dieser Maßnahme wird der Altstadtzugang Katharinengasse aufgewertet, die Geschwindigkeit reduziert und im Besten Sinne eine Stadtreparatur hergestellt.
I 5 hoch Nägeleinsplatz 3,8 Mio. € SÖR Der Nägeleinsplatz ist für die Altstadt eine zentrale Grünanlage. Er ist in die Jahre gekommen und erfüllt nicht mehr die Anforderungen an einen attraktiven Aufenthaltsort für Jung und Alt. Da der Stadtteil ein Defizit an Frei- und Grünflächen aufweist, ist eine grüne Lunge für den Stadtteil von großer Bedeutung. Die Grünfläche soll daher ab 2022 neu gestaltet werden. Fertige Entwurfsplanung und Beschluss für die Grünfläche liegt vor. Die Realisierung des 1. Bauabschnittes ist ab Feb. 2022 vorgesehen. Bauabschnitt 2 und 3 sollen 2023-24 folgen. Regierung hat expizit eine Eignung dieses Projektes für dieses Förderprogramm attestiert.
Konzeptionelles Projekt
K 1 hoch Konzept Pop-UP Center "Das Dürer" 50.000 € WiF Das Projekt Pop-Up-Center dient dem Ziel einer attraktiven und innovationsfreundlichen Innenstadt. Verfolgt werden die Handlungsziele "Stärkung der Sichtbarkeit lokaler Gewerbetreibender, Unterstützung von Innovationen und Attraktivitässteigerungen der Innenstadt. Fördergegenstand ist die Konzeption, Das Pop- Up-Center selbst ist ein Langzeitprojekt.
Fonds (F)
F 1 hoch Erweiterung der Fußgängerzone (temporär), vordringlich Bergstraße, Albrecht-Dürer-Platz, Burgstraße und Königstraße 450.000 € SÖR, Stpl, Vpl, Vordringlich sollen die Projekte Bergstraße, Albrecht-Dürer-Platz, Burgstraße und Königstraße umgesetzt werden. Hierzu laufen die Planungen bereits. Weiterhin ist vorgesehen ein Konzept zur Erweiterung der Fussgängerzone. Dieses wird Stpl in Juni dem AfS vorgelegen. Vorher Beteilung Meinungsträgerkreis Stadterneuerung. Kurzfristige Umsetzung wäre eine große Herausforderung und ist personell bisher ungeklärt Stpl muss laut Beschlusslage Gestaltungskonzepte vorlegen in Zusammenarbeit mit Externen klären, Umsetzung ungeklärt
F 2 hoch Innenstadtbelebungsfonds 500.000 € Bau, Kultur, Wirtschaft, Soziales und Jugend Über diesen Fonds sollen die Projekte der City Werkstatt und Kulturprojekte und Projekte für Jugend und Soziales finanziert werden. Ziel ist die Schaffung eines flexibel einsetzbaren Finanzierungsfonds für integrierte Projekte in Anlehnung an die Verfügungsfonds der Stadterneuerung. Dabei können Maßnahmen aus den Bereichen Städtebau, Wirtschaft, Kultur, Soziales, Stadtgrün etc. koordiniert umgesetzt werden. Umsetzung der einzelnen Projekt ist dann zu priorisieren.
Projektföderungen (P)
P 1 hoch Pop-Up-Stores 50.000 € WiF Projektziel ist die hochwertige Gestaltung von (vorübergehenden) leerstehenden Landengeschäften, Unterstützung von Zwischennutzungen und Rückansiedlung von Funktionen und Gewerben durch Umnutzung Projektdauer 3 Jahre 2021 bis 2024, Das Projekt befindet sich in der Konzeption
P 2 hoch Zentraler Engagement-Standort 78.000 € Ref. V Zentraler Engagement-Standort, Ladenumnutzung in der Klaragasse: Informations- und Planungsort für innerstädtische BE-Maßnahmen, Anlaufstelle in allen Fragen BE Beratungsort für Vereine und Initiativen, Individualberatung Engagement- Suchender, Ansiedlung Corona-spezifischer Projekte wie Hotline, Teamplay, Digiteers (künftig evtl. auch Impf-BE), Seminarraum für BE-Netzwerke und –Arbeitsgruppen Projektbeginn 2021
P 3 hoch Summerstreet - City-Werkstatt Adlerstraße 75.000 € WiF / IHK Nürnberg Um die Lageattraktivität und somit die Besucherfrequenz zu erhöhen sollen in einem Pilotprojekt Maßnahmen zu Verkehrsberuhigung und alternativen Nutzung des öffentlichen Raums erprobt werden. Zunächst temporäre Verlagerung der Parkplätze in Parkhaus. Freigewordene Flächen dienen der Erweiterung der Außenbereiche. Auch alternative Mobilitätsformen sollen gefördert werden. Projektdauer, 2021 - 2023 (Umsetzungsbeginn ab Juni 2021)
P 4 hoch Mobiles Grün Wochenmarkt Hauptmarkt 52.000 € ML Auf dem Wochenmarkt Hauptmarkt ist eine mobile Begrünung im sog. Aufenthaltsbereich in der Mitte des Platzes geplant. Klimawandel und steigende Temperaturen erfordern mehr Bergrünung durch Pflanzen und Bäume in der Altstadt. Es können verschiedene Module mit einer temporären und mobilen Begrünung aufgestellt werden Geplante Umsetzung voraussichtlich 2022
Projekte weitere Priorität
Projekte werden als Bausteine des Innenstadt- belebungsfonds gesehen, siehe F2 Projekte 2. BM, mit 6 Teilprojekten: Teilprojekt A: Rathaus Musik, Teilprojekt B: Musikspeicher, Teilprojekt C: Muse x Museen, Teilprojekt D: Zustammen statt Zuhause, Teilprojekt E: Kinderkultur Offensive, Teilprojekt F: St. Katharina 649.800 €, beantragt 565.800 Euro, Rest Deckungsmit tel 2. BM Teilprojekt A: Rathaus Musik --> Hin zum Nürnberger Rathaus, 72 Fenster mit Musikerinnen der beiden Orchester der Stadt, Teilprojekt B: Musikspeicher: Unterstützung der regionalen Künstler, Sichtbar machen, Revitalisierung der Innenstadt, Teilprojekt C: Muse x Museen: Museen laden Kulturschaffende ein, Teilprojekt D: Zustammen statt Zuhause: Kultur in die Stadtteile und Wohnzimmer bringen und kreative Teilhabe ermögichen, Teilprojekt E: Kinderkultur Offensive: Kita, Schule, Kultur-/Jugendeinrichtungen buchbare digitale und analoge Kultur, Teilprojekt F: St. Katharina: Erweitern des Kulturangebotes Umsetzung 2021, genaue Zeiten siehe Steckbriefe
Projekt ohne Ressourcen oder zeitlich nicht optimal mit aktuellen Förder- programm Projekte Museen, Gartenpavillon Tucherschloss, Aufwertung Umfeld und Fassade Spielzeugmuseum, Aufwertung Umfeld Fembo-Haus mehrere Projekte siehe Steckbriefe Museen/SÖR Steigerung der Attraktivät für die Nürnberger Museen und ihr Umfeld --> Gartenpavillon Tucherschloss, Aufwertung Umfeld und Fassade Spielzeugmuseum, Aufwertung Umfeld Fembo-Haus Wichtige Städtische Maßnahme
Projekt ohne Ressourcen oder zeitlich nicht optimal mit aktuellen Förder- programm kompatibel Integriertes Konzept zur Weiterentwicklung der Altstadt „Mittendrin, Nürnbergs starke Innenstadt“ 150.000 Städtebauliches Konzept zur Weiterentwicklung & Konkretisierung INSEK Altstadt als Konzept der integrierten Stadtentwicklung. Ziele: Stärkung der Innenstadtfunktionen, Antworten auf die Frage: Innenstadt wohin?, resiliente und gesunde Stadt… Vorteil: hier könnten sich die Fachbereiche gut einbringen. Interdisziplinär erarbeitetes Konzept, bei dem ein Team, bestehend aus Handelsspezialisten, Mobilitätsexperten, Landschafts- und Stadtplaner, Soziologen, Zukunftsforschern… gemeinsam ein Innenstadtrahmenkonzept mit konkreten Maßnahmen erarbeiten soll. Vieles ist gerade in der Altstadt im Fluss Bisher keine Kapazitäten ersichtlich
Projekt ohne Ressourcen oder zeitlich nicht optimal mit aktuellen Förder- programm kompatibel Unterer Bergauerplatz Stadtplatz mit hohem Potential durch Lage an der Pegnitz. Neugestaltung und Aufwertung der Fläche mit Begrünung und Aufenthaltsbereiche ohne Konsumzwang. Vorteil: Vorliegender Beschluss, Nachteil: keine Planung vorhanden, Förderantrag nur für den Planungsprozess (Workshop- o. Wettbewerbsverfahren, Moderation Bürgerbeteiligung ...) Beschluss Planungsauftrag, Nachteil: Stpl hat mit LP 1 begonnen, aber Projekt wurde in 2. Prio geschoben. Derzeit keine kurzfristige Personalkapazität vorhanden.
Zeitlich nicht optimal mit aktuellen Förder- programm kompatibel Obstmarkt Stpl/SÖR Projekt sehr geeignet, entspricht aber nicht den zeitlichen Vorgaben. Entwurfsplanung vorhanden, es fehlt noch letzte Abstimmung mit Fachdienststellen und Beschluss LP 3 (September 2021) Beitrag zur Aufwertung und Begrünung der Altstadt. Baubeginn voraussichtlich 2023, deshalb grundätzlich passend aber zeitlich nicht darstellbar.
Projekt ohne Ressourcen oder zeitlich nicht optimal mit aktuellen Förder- programm Winklerstr./Augustinerstr. Stpl/SÖR Dieser Bereich soll nach Wettbewerb als Fußgängerzone ausgebaut und aufgewertet werden. Er stellt die Verbindung zwischen Hauptmarkt und Augustinerhof/Pegnitz her und werten die Fußgängerbeziehungen in diesem zentralen Altstadtareal auf. Vergabe derzeit in Arbeit, Ausführung nicht vor 2023. Demnach nicht zeitlich passend zum Förderprogramm.
Projekt ohne Ressourcen oder zeitlich nicht optimal mit aktuellen Förder- programm Andreij Sacharow Platz Stpl/SÖR Der Andreij-Sacharow-Platz wurde im Zusammenhang mit der Mensa als Platzfläche hergestellt. Baumpflanzungen integriert in die vorhande Platzstruktur sollen nun einen Beitrag zur Gestaltung, Aufwertung und zur Verbesserung des Stadtklimas leisten. Vorentwurf, noch nicht instruiert. Zeitlich nicht passend zum Förderprogramm, derzeit keine kurzfristige Personalkapazität vorhanden.
Projekt ohne Ressourcen oder zeitlich nicht optimal mit aktuellen Förder- programm kompatibel Johannesgasse SÖR/Stpl Die Johannesgasse ist sanierungsbedürftig. Sie soll im Zusammenhang mit der geplanten Fußgängerzone Königstraße ebenfalls als Fußgängerzone gemäß dem Gestaltungshandbuch ausgebaut werden. Baumpflanzungen sind vorgesehen. Vorentwurf liegt vor, Gespräche mit Eigentümern erforderlich, Entwurfsplanung Instruktion. AfS Beschluss frühestens Anfang 2022, Zeitlich eher unpassend ins Förderprogramm

Ref. VI/Stpl/4 GS, La, MH, Stand: 09.06.2021

1 Investive Maßnahmen

01 Neugestaltung Luitpoldstraße

Luftbild Maßnahmenträger
© Stadt Nürnberg 2019 Stadt Nürnberg Stadtplanungsamt / Servicebetrieb Öffentlicher Raum
Gesamtkosten
2.833.000 Euro
Handlungsfeld / Ziel
Die Maßnahme liegt im Stadterneuerungsgebiet Alt- stadt-Süd. Sowohl im INSEK Altstadt Süd von 2012, als auch in der Fortschreibung der Sanierungsziele von 2017 werden die Ziele verfolgt die Qualität des öffentlichen Raumes zu verbessern, einen Mehrwert an Aufenthaltsqualität und Atmosphäre zu schaffen sowie die traditionellen Nebenlagen zu stärken.
Planunterlagen / Fotos Kurzbeschreibung
© Stadt Nürnberg, Stadtplanungsamt © Stadt Nürnberg, Stadtplanungsamt Die Luitpoldstraße ist infolge von Aufgrabungen, der Befahrung von Schwerlastfahrzeugen und der ge- wachsenen Verkehrsbelastungen durch Lieferfahr- zeuge vollumfänglich zu erneuern. Eine Neugestaltung sieht neben einer verbesserten Materialität des Straßenraumes, weitere Begrü- nungsmaßnahmen sowie zusätzliche Ausstattungs- elemente vor. So ist geplant, den Straßenbelag mit hochwertigem Granitmaterial in unterschiedlichen Farbtönen herzu- stellen, so dass ein ansprechender, nachhaltiger Straßenzug entsteht. Die Qualität des öffentlichen Raumes wird durch Sitz- möglichkeiten und der Pflanzung von neuen Bäumen auf der Südseite verbessert. Der Aspekt der Barriere- freiheit ist sowohl bei der Gestaltung der Oberflä- chenbelages (taktil, in ausreichender Breite) als auch bei der Ausgestaltung der Sitzbänke (aufstehfreundli- che Sitzpositionen) gewährleistet. Für Gewerbebe- treiber sind an beiden Straßenseiten Freischankflä- chen vorgesehen, die analog den Pflanzbeeten situ- iert sind und ungehinderte Querungen zu den Haus- eingängen ermöglichen. Alle Maßnahmen sind so gestaltet, dass die Blickbe- ziehung zwischen Königsstraße zum Neuen Museum gewährleistet ist.
geplante Umsetzung
2022 - 2023

Abbildung 1

Abbildung 2

Abbildung 3

1 Investive Maßnahmen

02 Pocketpark Peststadel

Luftbild Maßnahmenträger
© Stadt Nürnberg 2019 Stadt Nürnberg Servicebetrieb Öffentlicher Raum
Gesamtkosten
ca. 730.000 Euro, davon ca. 400.000 Grünanlage und ca. 220.000 Straßenabschnitt Dr.-Erich-Mulzer-Str.
Handlungsfeld / Ziel
Die Maßnahme liegt im Stadterneuerungsgebiet nördliche Altstadt. Bereits 2010 setzt sich die Vorbe- reitenden Untersuchung mit der Freifläche am Pest- stadel auseinander und empfiehlt diese als Freifläche zu qualifizieren.
Planunterlagen / Fotos Kurzbeschreibung
© Strasinsky Land, Freising © Stadt Nürnberg, Servicebetrieb öffentlicher Raum Aufgrund ihrer baulichen Dichte und der damit ver- bundenen Versiegelung unterliegt die Altstadt im be- sonderen Maße den Belastungen durch Überhitzung. Da für großflächige klimatische Begrünungsmaßnah- men die notwendigen Flächen fehlen sind kleinteilige Maßnahmen von besonderer Bedeutung wie unter anderem die Anlage von Pocket-Parks. Das Areal liegt im Stadterneuerungsgebiet Nördliche Altstadt und grenzt südlich an das Scharrer Gymna- sium und westlich an das Pellerhaus an. Südlich da- von befindet sich der Egidienplatz. Die grüne, aber nicht ausgebaute Fläche stellt eine kleine grüne Oase in dem dicht besiedelten und stark versiegelten Altstadtbereich dar. Ein intakter und erhaltenswerter Baumbestand ist vorhanden. Viele Jahre wurde die Grünfläche als Baustelleneinrichtung und Parkplatz genutzt und war somit der Öffentlichkeit nicht zu- gänglich. Da der Stadtteil ein Defizit an Frei- und Grünflächen aufweist, ist eine grüne Lunge für den Stadtteil von großer Bedeutung. Die Fläche soll daher ab 2022 neu gestaltet und als nutzbare Grünanlage ausgelegt werden. Im Juli 2021 soll die Bürgerbeteiligung star- ten, um bis Ende 2021 ein finales Votum der Stadt- räte im Werkausschuss zu bekommen. Bis zur Neugestaltung des so genannten Pocket- parks will das Scharrer Gymnasium die Fläche als Grünes Klassenzimmer zwischennutzen.
geplante Umsetzung
September 2022 bis Frühjahr 2023

Abbildung 4

Abbildung 5

Abbildung 6

1 Investive Maßnahmen

03 Aufwertung Hallplatz im Bereich des Denkmals „Flucht und Vertreibung“

Luftbild Maßnahmenträger
© Stadt Nürnberg 2019 Stadt Nürnberg Stadtplanungsamt / Servicebetrieb Öffentlicher Raum
Gesamtkosten
ca. 700.000 Euro
Handlungsfeld / Ziel
Die Maßnahme liegt im Stadterneuerungsgebiet Alt- stadt-Süd. In der Fortschreibung der Sanierungsziele von 2017 wird das Ziel verfolgt Straßenräume gestal- terisch aufzuwerten. Ein erhöhter Aufwertungs- und Gestaltungsbedarf ist beim Hallplatz gegeben.
Planunterlagen / Fotos Kurzbeschreibung
© Stadt Nürnberg, Stadtplanungsamt © Stadt Nürnberg, Stadtplanungsamt Der Hallplatz wurde vor rund 20 Jahren als Fußgänger- zone umgestaltet. Die Pflasterfläche im östlichen Be- reich ist erneuerungsbedürftig. Dies wird zum Anlass genommen neue Baumstandorte mit Sitzgelegenheiten am Hallplatz vorzusehen. Auf dem Platz steht das Kunstwerk „Flucht-Vertreibung“ von Joachim Bandau, das aus einem Kupfertor und in den Boden eingelas- sene Platten besteht. Diese sind durch unzulässiges Parken, Wenden und Durchfahrtsverkehr ebenfalls stark beschädigt. Auf Grundlage des Gestaltungshandbuches sollen die beschädigten Betonplatten ausgetauscht und mit einem hochwertigen Granitmaterial erneuert werden. Im Rah- men der Klimaanpassungsstrategie soll der Platz zur Verbesserung der lokalen Situation dauerhaft mit Groß- bäumen bepflanzt werden. Es sind neue öffentliche Sitzbänke vorgesehen. Die nicht kommerziellen und be- schatteten Sitzmöglichkeiten sind für eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Altstadt unverzichtbar und gleichzeitig Wunsch vieler Bürger. Das Kunstwerk bleibt erhalten und wird im Mittelpunkt der Baumgruppen in Szene gesetzt werden. Ein unter der Platzfläche beste- hendes Leitungsnetz wird ebenfalls saniert und so aus- gestaltet, dass Neupflanzungen von Bäumen ermöglicht werden können. Die vorgesehene Neugestaltung soll die Königstraße in diesem Abschnitt aufwerten und sich auch in eine ge- plante Erweiterung der Fußgängerzone stadtgestalte- risch harmonisch einfügen.
geplante Umsetzung
Frühling 2022 bis Sommer 2023

Abbildung 8

Abbildung 9

Abbildung 7

1 Investive Maßnahmen

04 Nördlicher Marientorzwinger

Luftbild Maßnahmenträger
© Stadt Nürnberg 2019 Stadt Nürnberg Hochbauamt / Servicebetrieb Öffentlicher Raum
Gesamtkosten
2.965.600 Euro
Handlungsfeld / Ziel
Die Maßnahme liegt im Stadterneuerungsgebiet Alt- stadt-Süd. In der Fortschreibung der Sanierungsziele von 2017 wird das Ziel verfolgt bestehende Grünflä- chen zu qualifizieren und zu profilieren. Dabei soll die Nutzbarkeit und Ablesbarkeit des Stadtgrabens und der Zwingeranlage erhöht werden.
Planunterlagen / Fotos Kurzbeschreibung
© Hackl, Hofmann Landschaftsarchitekten GmbH, Eichstätt Im Bereich des nördlichen Marientorzwingers / Ecke Katharinengasse ist eine umfangreiche Umgestal- tung geplant, der Teilwiederaufbau des im zweiten Weltkrieg beschädigten Stadtmauerturmes „blaues G“ soll erfolgen. Dabei wird die Freifläche im angren- zenden Zwinger als öffentliche Grünfläche umgestal- tet und ein Ort geschaffen, an dem die Stadtmauer in ihrem gesamten Aufbau erlebbar wird. In der angrenzenden Katharinengasse wird eine Rechtsabbiegerspur entfernt und durch teilweise neu gepflasterten Bodenbelag der Verlauf der ursprüngli- chen Stadtmauer wieder sichtbar gemacht. Dadurch entsteht, einem der Größenverhältnisse der Altstadt angepasster schmälerer und „grüner“ Zugang, der die Verkehrsflächen zu Gunsten von Fußgängern und Radfahrer neu verteilt. Durch den Teilwiederaufbau des Stadtmauerturms und die wieder wahrnehmbare Verbindung des Mau- erverlaufs vom Marientorzwingers über die Kathari- nengasse zu den Stadtmauerfragmenten in der Tief- garage des Rosa-Luxemburg-Platzes, wird der histo- rische Verlauf der Wehrmauer ablesbar. Die angren- zenden Freiflächen werden gleichfalls saniert.
geplante Umsetzung
2021 – 2023 (2024) Hinweis: die Sanierung der äußeren Grabenmauer und der stadtseitigen Wehrmauer kann erst nach vollständiger Trocknung der Mauern 2024 erfolgen.

Abbildung 10

Abbildung 11

1 Investive Maßnahmen

05 Umgestaltung des Nägeleinsplatzes

Luftbild Maßnahmenträger
© Stadt Nürnberg 2019 Stadt Nürnberg Servicebetrieb Öffentlicher Raum
Gesamtkosten
3.800.000 Euro
Handlungsfeld / Ziel
Die Maßnahme liegt im Stadterneuerungsgebiet nördliche Altstadt. Die Vorbereitende Untersuchung von 2010 verfolgt das Ziel die Aufenthaltsqualität und Nutzung des Potentials der Pegnitzufernähe aufzu- werten und die Flächen am Nägeleinsplatz general- zusanieren.
Planunterlagen / Fotos Kurzbeschreibung
© Hackl, Hofmann Landschaftsarchitekten, Eichstätt © Stadt Nürnberg, Servicebetrieb öffentlicher Raum Der Nägeleinsplatz mit Umfeld ist in die Jahre gekom- men und erfüllt nicht mehr den Anforderungen an einen attraktiven Aufenthaltsort für Jung und Alt. Da der Stadt- teil ein Defizit an Frei- und Grünflächen aufweist, ist eine grüne Lunge für den Stadtteil von großer Bedeu- tung. Die Fläche soll daher in drei Bauabschnitten neu- gestaltet werden. Um möglichst viele Wünsche zu berücksichtigen wur- den im Vorfeld verschiedenen Beteiligungen durchge- führt. Im Ergebnis entsteht ein zentraler Grünraum, der für alle Nutzergruppen und Generationen gleicherma- ßen barrierefrei ist. Das räumliche Konzept nimmt die in Teilflächen vorhan- denen Promenadenstruktur entlang der Uferkante auf und entwickelt diese als zentrales, durchgängiges Ver- bindungselement von Ost nach West. Alle Nutzungen und Grünflächen orientieren sich zur Promenade. Um den Hochwasserschutz sicher zu stellen, werden Ufer- mauer und Höhenniveau der Flächen so entwickelt, dass das bestehende Schutzniveau nicht beeinträchtigt wird. Die beiden Zugangspunkte zum Wasser werden auf Wunsch der Bürgerschaft ausgestaltet. So wird im östli- chen Bereich eine Sitzstufenanlage ausgebildet und der westliche, naturnahe Uferbereich für alle zugänglich ge- macht.
geplante Umsetzung
2022 bis 2024

Abbildung 13

Abbildung 14

Abbildung 12

2 Konzeptionelle Maßnahmen

01 Konzept Pop-Up-Center „Das Dürer“

Beispiel Maßnahmenträger
Das Projekt ist Teil der Nürnberger City Werkstatt. Projektgruppe Pop-Up-Center der City Werkstatt Nürnberg
Gesamtkosten
50.000 Euro (Ausarbeitung Konzept mit tragfähigem Finanzie- rungsmodell und Raumplanung)
Handlungsfeld / Ziel
Das Projekt Pop-Up-Center dient dem übergeordne- ten Ziel einer attraktiven und innovationsfreundlichen Innenstadt und gehört zum Handlungsfeld „Innovatio- nen und lokale Gewerbetreibende“. Verfolgt werden die Handlungsfeldziele „Stärkung der Sichtbarkeit lo- kaler Gewerbetreibender“, „Unterstützung von Inno- vationen“ und „Attraktivitätssteigerung der Innen- stadt“. Fördergegenstand ist hier die Konzeption. Das Pop-Up-Center selbst ist ein Langzeit-Projekt.
Kurzbeschreibung
Nach dem monatelangen Lockdown ist der Innenstadthandel bedroht. Die Situation verschärft die Krise des Einzelhandels, die durch die Verlagerung des Einkaufs ins Internet und die hohen Ladenmieten in 1 A Lagen der City ohnehin schon länger währt. Auch strukturelle Probleme werden immer deutlicher sichtbar. Große Handelsketten u.a. im Bekleidungsbereich und nur wenige individuelle, inhabergeführte Läden haben in Nürn- berg das Einkaufserlebnis in der Fußgängerzone und den umliegenden Gebieten seit geraumer Zeit aus- tauschbar gemacht. Bei dem geplanten Pop-Up-Center „Das Dürer“ handelt es sich um eine nachhaltige Infrastruktur mit fester Ad- resse aber wechselnden Mieterinnen und Mietern. Eine hohe Aufenthaltsqualität durch Lounges zum Verwei- len, Zusatzservices wie Arbeitssuiten für mobiles Arbeiten gegen Gebühr und wechselnde Programmpunkte sowie eine Schaufenstergalerie oder die Präsentation von Start Ups im Gastroumfeld wie regionale Kaffeerös- tereien sorgen für ein ungewöhnliches Shopping Feeling. Das Angebot soll durch einen Beirat kuratiert wer- den, um es attraktiv und qualitätsvoll zu halten. Durch den festen Standort ist es möglich, mit einem zielgerichteten Kommunikationskonzept die Besucher der Nürnberger Innenstadt gezielt zu lenken und mit „Das Dürer“ einen attraktiven Ankerpunkt zu schaffen. Somit ist das Center ein Leuchtturm-Projekt mit einem mittleren Planungsvorlauf und einer langfristigen Strahlkraft. Die beantragte Konzeption (Finanzierungs- und Betreibermodell, Raumplanung etc.) ist die Grundlage für die Gründung des Pop-Up-Centers „Das Dürer“. Die langfristigen Projektziele liegen in der Attraktivitätssteigerung in der Nürnberger Innenstadt und Inkubator für den Innenstadthandel. Ein solcher Ort befördert den Erlebnis- wert der Altstadt durch wechselnde Angebote und Attraktionen. Darüber hinaus erhalten kleine Läden, Labels und Künstler die Möglichkeit mit einem überschaubaren finanziellen Risiko sich in bester Lage zu präsentieren. Die erfolgreiche Umsetzung hängt nun von der Erstellung eines professionellen Businessplans ab, der sowohl ein tragfähiges Finanzierungs- und Betreibermodell als auch eine Beplanung der räumlichen Ausstattung und ggf. erforderlichen Umbauten umfasst.
Projektstand Umsetzungszeitraum
Das Projekt „Das Dürer“ befindet sich in der Ideen- phase. Konzepterarbeitung 2021 – 2022

3 Finanzierungsfonds

01 Temporäre Maßnahmen Fußgängerzone

B Maßnahmenträger
Stadt Nürnberg Stadtplanungsamt
Gesamtkosten
Ca. 450.000 Euro Gehölze, Sitz-Inseln, Pflanzrahmen, Sitzbänke etc.
Handlungsfeld / Ziel
Die Maßnahmen liegen in den Stadterneuerungsgebie- ten Nördliche Altstadt und Altstadt-Süd. Die Aufwertung des öffentlichen Raums ist in den jeweiligen Sanie- rungszielen verankert.
Planunterlagen / Fotos Kurzbeschreibung
Finanzierungsfonds für alle Bereiche der FGZ und ge- plante Erweiterungsbereiche. Priorität auf folgenden Maßnahmen: Bergstraße / Albrecht-Dürer-Platz Es werden verschiedene Grünelemente und Sitz-Inseln situiert: Einzelgehölze in ‚Pflanzsäcken‘ werden entlang von Platz und Straße aufgestellt, eine kleine Sitzinsel eingerichtet jeweils am Beginn des Albrecht-Dürer-Plat- zes und in der oberen, nördlichen Hälfte der Berg- straße, sowie eine große Sitz-Insel am Nordrand des Platzes. Im Umgriff des Albrecht-Dürer-Denkmals wer- den 2 niedrige Pflanzflächen angeordnet als Wiesen- stücke, eingefasst mit ca. 25 cm hohen Stahlbändern, dabei bleiben die Stufen des Denkmals zugänglich als Sitzplatz. 5 weitere, etwas kleinere Pflanzflächen ak- zentuieren die Sitz-Inseln. Die Maßnahmen verstehen sich zunächst als temporär, bis zum einem späteren Umbau. Burgstraße wird Fußgängerzone Je ein großer Solitär mit Unterpflanzung im Pflanzkübel und eine Bank Typ ‚Nürnberg‘ markieren die Zugänge an der Einmündung der Theresienstraße und der Obe- ren Krämersgasse, die Durch-fahrtsbreite wird auf 3,5 m begrenzt. Diese temporären Maßnahmen sollen die Gewöhnung an die neu ausgewiesene Fußgängerzone unterstützen. Königstraße wird Fußgängerzone Zur Unterstützung der neuen, geplanten Fußgängerzo- nen Erweiterung sollen begrünte Sitzelemente aufge- stellt werden, die die Aufenthaltsqualität erhöhen und den Charakter einer Fußgängerzone unterstützen.
geplante Umsetzung
2021

Abbildung 15

Abbildung 16

3 Finanzierungsfonds

02 Projektfonds zur Belebung der City („Innenstadtbelebungsfonds“)

Beispiel Maßnahmenträger
Stadt Nürnberg Federführung noch zu klären, „Projektbeirat“ unter Beteiligung z.B. von Stpl, WiF, 2.BM, Ref. V denkbar. Sektorale Budgets denkbar. Mitwirkung Quartiersmanagement denkbar
Gesamtkosten
500.000 Euro 100T für 2021, 200T für 2022, 200T für 2022 (Umfang des Fonds flexibel)
Handlungsfeld / Ziel
Ziel ist die Schaffung eines flexibel einsetzbaren Finanzie- rungsfonds für integrierte Projekte in Anlehnung an die Verfü- gungsfonds der Stadterneuerung. Dabei können Maßnahmen aus den Bereichen Städtebau, Wirtschaft, Kultur, Soziales, Stadtgrün etc. koordiniert umgesetzt werden.
Denkbare Einsatzmöglichkeiten / Projektideen
Projekte der City Werkstatt Die Projekte der Nürnberger City Werkstatt werden grundsätzlich von den Akteurinnen und Akteuren vor Ort angestoßen und umgesetzt. Der „Innenstadtfonds“ soll die agile und unbürokratische Arbeitsweise der Projekt- teams unterstützen und vor allem kleineren oder kurzfristig entstandenen Projekten ermöglichen, zügig in die Umsetzung zu kommen. Projekte könnten aus den Bereichen Kommunikation/ Marketing (z. B. Kampagnen), Innovationsmanagement (z. B. Seminare zu digitalen Innovationen für den Einzelhandel), temporäre Gestal- tung im öffentlichen Raum (z. B. mobiles Grün oder Sitzgelegenheiten auf öffentlichen Plätzen), Kunst/ Kultur (z. B. Ausstellungen oder Konzerte in der Altstadt) oder Zwischen- bzw. Umnutzung (z. B. kurzfristige Anmie- tung oder Umbaumaßnahmen) kommen. Kulturprojekte Rathaus-Musik: Raus aus den Zoom-Gefängnissen, hin zum Nürnberger Rathaus, aus dessen 72 Fenstern sich Musiker*innen lehnen möchten, um ein musikalisches Zeichen zu setzen. Musikspeicher für die Szene: Da das Bardentreffen in diesem Jahr pausieren muss, entstand die Idee, eine „Bühne für Alle“ auf Zeit im historischen Spittlertorzwinger zu errichten. Muse x Museum: Die Nürnberger Museen öffnen ihre Türen und laden Nürnberger Kulturschaffende, die mo- natelang kein Publikum treffen konnten, zunächst vor allem auf ihre bislang nicht genutzten Flächen ein. Zusammen statt Zuhause: Wir bringen Kultur auf die Plätze der verschiedenen Stadtteile - öffentliche Wohn- zimmer für Austausch, Veranstaltung und eigener kreativer Teilhabe. KinderKulturOffensive: Ziel ist es für soloselbstständige Kulturschaffende und die freien Kindertheater Auftritts- möglichkeiten zu schaffen und kulturelle Teilhabe für alle Kinder und Jugendliche zu ermöglichen. Teilprojekt F: St. Katharina: Im Herzen der Nürnberger Altstadt, nah am Puls der Stadt, wollen wir das Kultur- angebot in der Ruine der ehemaligen Katharinenkirche in diesem Sommer erweitern. Soziale Projekte „Treffpunkt Digital“ für SeniorInnen im Heilig-Geist-Haus: Die Cafeteria und ggf. weitere Räume im Heilig- Geist-Spital sollen zu einem seniorenspezifischen Anlaufort für „analoge und digitale Begegnung“ in der Alt- stadt ausgebaut werden Kukukboxen für die Innenstadt: temporär aufstellbare Spielflächen; Schließen von Bedarfslücken und sichtba- res Zeichen von Kinder- und Familienfreundlichkeit in der Stadt Neuer Standort für Jugendinformation KJR (siehe auch Anhang): Mögliche Raumalternativen Ehemaliges La- denlokal des Bewerbungsbüros N2025, Ladennlokale rundum im EG der Mauthalle etc. Verbesserung Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum für junge Menschen (Ergebnisse aus laut!): Schattenspender, Skateelemente, Trinkwasserbrunnen, Unterstände, Sitzgelegenheiten, Bäume
Verfahrensstand Umsetzungszeitraum
Ideenphase Sommer 2021 bis Ende 2023

Abbildung 17

4 Projektförderungen

01 Pop-Up-Stores

Beispiel Maßnahmenträger
Das Projekt ist Teil der Nürnberger City Werkstatt. Beteiligt sind neben der Wirtschaftsförderung Nürn- berg verschiedene weitere städtische Dienststellen und externe Mitglieder des Projektteams.
Gesamtkosten
50.000 Euro
Handlungsfeld / Ziel
Das Projekt Pop-Up-Stores dient dem übergeordne- ten Ziel einer attraktiven und multifunktionalen Innen- stadt und gehört zum Handlungsfeld „Umgang mit (vorübergehenden) Leerständen“. Verfolgt werden die Handlungsfeldziele „Stärkung der Multifunktionali- tät und Attraktivität der Innenstadt“ und „Vermeidung von Trading Down Effekten“.
Kurzbeschreibung
Obwohl die Nürnberger Altstadt verglichen mit anderen Städten vergleichbarer Größe eine überdurchschnittli- che Wohnnutzung und damit verbunden eine größere Multifunktionalität aufweist, hat sich auch hier vor allem in den Kernzonen die Tendenz zu einer monofunktionalen Einzelhandelsnutzung gezeigt, die zunehmend durch Filialisierung geprägt war. Solche Strukturtendenzen wirken sich negativ auf die Resilienz von Innen- städten aus. Die Entwicklung der letzten Jahre im Onlinehandel, die durch die Corona-Pandemie noch ver- stärkt wurde, hat dazu geführt, dass die verbliebenen inhabergeführten Einzelhandelsgeschäfte verstärkt unter Druck gerieten und zunehmend Immobilien aus der Nutzung gefallen sind. Das Projekt Pop-Up-Stores adressiert diese Herausforderung. Projektziele sind die hochwertige Gestaltung von (vorübergehend) leerstehenden Ladengeschäften, Unterstützung von Zwischennutzung und Rückansied- lung von Funktionen und Gewerben durch Umnutzung. Dazu sollen lokale Kunst- und Kulturschaffende bei der qualitätsvollen Gestaltung von Schaufenstern leerste- hender Ladenlokale durch Matching und Zuschüsse, z. B. für Material oder Nutzungskosten, oder Nutzer durch Matching und bei der Gestaltung der Innenräume durch Zuschüsse unterstützt werden. So wird lokalen Gewerbetreibenden sowie Kunst- und Kulturschaffenden mehr Sichtbarkeit in zentralen Lagen ermöglicht, neue Produkte und Geschäftsmodelle können getestet werden, den Besucherinnen und Besuchern wird größere Abwechslung geboten, leerstehende Immobilien werden zu Erlebnisräumen und eine größere funktionale Diversität im Stadtzentrum wird erreicht.
Projektstand Umsetzungszeitraum
Das Projekt befindet sich derzeit in der Konzeption. 2021 bis 2024 mit Start im vierten Quartal 2021.

4 Projektförderungen

02 Zentraler Engagement-Standort

Luftbild Maßnahmenträger
Stadt Nürnberg Sozialreferat
Gesamtkosten
78.000 Euro Jahresmiete und Erstausstattung
Handlungsfeld / Ziel
Lage im Stadterneuerungsgebiet Altstadt-Süd im Pro- gramm „Sozialer Zusammenhalt“. Die Förderung stadtteilbezogener Angebote für nachbarschaftlichen Zusammenhalt und bürgerschaftliches Engagement ist wesentlicher Bestandteil der Sanierungsziele.
Planunterlagen / Fotos Kurzbeschreibung
Zentraler Engagement-Standort Die Zivilgesellschaft lebt vom Engagement ihrer Bürge- rinnen und Bürger wie auch von Unternehmen, die Ver- antwortung für die Gemeinschaft übernehmen, durch persönlichen ehrenamtlichen Einsatz oder finanzielle Unterstützung. Die aktuelle Situation stellt uns alle vor große Herausfor- derungen. Das öffentliche Leben ist durch die Corona- Pandemie weitgehend zum Erliegen gekommen und So- lidarität und Gemeinsinn sind mehr gefragt denn je, während der Selbst-und Fremdschutz weiterhin im Vor- dergrund steht. Vorgesehen ist vor diesem Hintergrund die Umnutzung eines Ladenleerstands in der Klaragasse zu einem In- formations- und Planungsort für innerstädtische Maß- nahmen des bürgerschaftlichen Engagements Folgende Angebote sollen vor Ort verfügbar gemacht werden:  Anlaufstelle in allen Fragen zum bürgerschaftlichen Engagement  Beratungsort für Vereine und Initiativen  Individualberatung Engagement-Suchender  Ansiedlung Corona-spezifischer Projekte wie Hot- line, Teamplay, Digiteers, Impfung  Seminarraum für Netzwerke und Arbeitsgruppen rund um das Thema bürgerschaftliches Engage- ment
geplante Umsetzung
ab 2021/2022

Abbildung 19

Abbildung 18

4 Projektförderungen

03 Summerstreet Adlerstraße

Beispiel Maßnahmenträger
Stadt Nürnberg Wirtschaftsförderung / IHK Nürnberg
Gesamtkosten
ca. 75.000 Euro
Handlungsfeld / Ziel
Verkehrsberuhigung, Steigerung der Aufenthaltsqua- lität durch alternative Nutzung des öffentlichen Raums, insb. des Parkraums, und somit Erhöhung der Besucherfrequenz
Kurzbeschreibung
Die Adlerstraße ist aktuell geprägt von starkem Parksuch- und Durchgangsverkehr, bedingt durch das Park- haus und die Tankstelle am Ende der Straße sowie durch die Parkmöglichkeiten am Rand der Straße. Die Ad- lerstraße bleibt damit trotz der zentralen Lage umgeben von Fußgängerzonen unter ihrem Potenzial. Um die Lageattraktivität und somit die Besucherfrequenz zu erhöhen, sollen in einem Pilotprojekt Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und alternativen Nutzung des öffentlichen Raums erprobt werden. Geplant ist die zu- nächst temporäre Verlagerung der Parkplätze in das Parkhaus als einzige Parkmöglichkeit sowie die Umwand- lung der Straße in einen verkehrsberuhigten Bereich. Die freigewordenen Flächen werden den GastronomIn- nen zur Erweiterung ihrer Außenbereiche zur Verfügung gestellt. Auch alternative Mobilitätsformen sollen ge- fördert werden, bspw. durch mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Zusätzlich soll durch den Einsatz von mobilen Grünflächen und attraktiven Sitzgelegenheiten das gesamte Er- scheinungsbild aufgewertet und damit die Aufenthaltsqualität und schließlich die Besucherfrequenz gesteigert werden. Durch die Belebung der Straße wird auch ein positiver Effekt für die GastronomInnen und HändlerIn- nen über die Sommermonate hinaus erwartet, da die Adlerstraße aktuell von vielen Innenstadtbesuchern nicht frequentiert wird und ihr Angebot somit vielen bislang nicht bekannt ist. Die im Pilotprojekt gewonnenen Erkenntnisse können auf andere Straßenzüge und Standorte in der Stadt übertragen sowie bewährte Maßnahmen vor Ort verstetig werden.
Projektstand Umsetzungszeitraum
Konzeptionsphase 2021-2023 (Umsetzung ab Juni 2021)

Abbildung 20

Abbildung 21

4 Projektförderungen

04 Mobiles Grün Wochenmarkt Hauptmarkt

Luftbild Maßnahmenträger
© Stadt Nürnberg 2019 Stadt Nürnberg Marktamt und Landwirtschaftsbehörde
Gesamtkosten
52.000 Euro
Handlungsfeld / Ziel
Die Maßnahme liegt direkt auf dem Nürnberger Hauptmarkt. Der Klimawandel und steigenden Tem- peraturen erfordern mehr Begrünung durch Pflanzen und Bäume in der Altstadt, auch zur Verschattung, um das Stadtklima nachhaltig zu verbessern. Zudem soll die Lebens- und Aufenthaltsqualität im Stadtzent- rum für die regionalen, nationalen und internationalen Gäste Nürnbergs gesteigert werden.
Planunterlagen / Fotos Kurzbeschreibung
© Grosser-Seeger & Partner; Dipl.-Ing. Daniela Bock MBA Auf dem Wochenmarkt Hauptmarkt ist eine mobile Be- grünung im sog. Aufenthaltsbereich in der Mitte des Platzes geplant. Es können verschiedene Module (je 2x2m) variabel auf- gestellt werden. Diese sind gefüllt mit Substrat, be- pflanzt und ergänzt mit Sitz-, Rank- und Schattierungs- möglichkeit (z.B. mobile Bäume). Sie werden zusätzlich aufgewertet durch eine mobile Tisch- und Stuhlaufstel- lung. Da fest verpflanzte Bäume wegen der unterschiedlichen Nutzungen des Hauptmarktes nicht möglich sind, ist eine temporäre und mobile Begrünung eine Lösung. Wenn der Wochenmarkt wegen anderer Nutzungen (z.B. Spezialmärkte, Veranstaltungen) in die Fußgänger- zone verlegt werden muss, könnte die mobile Begrü- nung vom Hauptmarkt entfernt werden.
geplante Umsetzung
Frühling 2022 bis Sommer 2023

Abbildung 22

Abbildung 23

Abbildung 24

Beschlussvorlage Stpl/021/2021

Beratung Datum Behandlung Ziel

Stadtplanungsausschuss 10.06.2021 öffentlich Beschluss

Betreff:

Neugestaltung Quartiersplatz Kleinreuther Weg

- Tischvorlage -

Anlagen: Entscheidungsvorlage Gestaltungsplan Stpl 4GS-1/02/2020 vom 10.07.2020, mit letzter Änderung vom 31.05.2021 Detailplan Pflasterung Luftbild

Sachverhalt (kurz): Der Quartiersplatz Kleinreuther Weg ist ein ausschließlich den Fußgängern und Radfahrern vorbehaltener und von ihnen frequentierter Platz, der Treffpunkt ist und Aufenthaltsfunktion hat. Er entstand als Verkehrsberuhigungsmaßnahme in den 80 iger Jahren, Straßen wurden abgehängt und 12 Platanen gepflanzt. Die Oberflächenbefestigung blieb erhalten.

Der Platz ist baulich in einem schlechten Zustand. Das Wurzelwerk der Bäume hat zu Hebungen und Aufbrüchen in den verschiedenen Belägen geführt, die zusammen mit den Bordsteinkanten Hindernisse in der Begehbarkeit des Platzs darstellen und auch für RadfahrerInnen schlecht zu passieren sind. Für die Neugestaltung des Quartiersplatzes Kleinreuther Weg wird nun die Planung zum Beschluss vorgelegt.

Die Planung sieht einen niveaugleichen, barrierefreien Ausbau vor: Entfernen der Bordsteine und Einbau eines einheitlichen, hochwertigen Granit-Pflasters mit gesägter Oberfläche für eine gute Begeh- und Befahrbarkeit, unter besonderer Berücksichtigung des wertvollen Baumbestands.

Ziele der Maßnahme sind: die Aufwertung des Quartiersplatzes, Steigerung der Aufenthaltsqualität für Anwohner und Passanten, Erhalt und Sicherung der Bäume durch nachhaltige Verbesserung der Standortbedingungen und Führung des Radverkehrs über den Platz integriert in die Platzgestaltung. Der Platz liegt auf der Route des Radschnellwegs Nürnberg-Erlangen, der 2022 realisiert werden soll. In diesem Zusammenhang soll der Quartiersplatz nun aufgewertet und neugestaltet werden. Gespräche mit dem Behindertenrat werden derzeit noch geführt.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten 1.127.700 € Folgekosten 19.200 € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv 1.127.700 € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Wurde in den MIP als Neuaufnahme für 2022 angemeldet.

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Die Neugestaltung des Quartiersplatzes schafft einen Bereich, der alle Bevölkerungsgruppen anspricht.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

SÖR

Vpl

Beschlussvorschlag: Der Stadtplanungsausschuss beschließt die Gestaltung des Quartiersplatzes Kleinreuther Weg gemäß Plan Stpl/4GS-1/02/2020 vom 10.07.2020 mit letzter Änderung vom 31.05.2021.

Beilage

Neugestaltung Quartiersplatz Kleinreuther Weg

Entscheidungsvorlage

Ausgangssituation

Die platzartige Aufweitung im Kreuzungsbereich Gärtnerstraße/Kleinreuther Weg, Juvenellstraße/Innerer Kleinreuther Weg und Pilotystraße/Harrichstraße ist seit den 1980er Jahren für den KFZ-Verkehr gesperrt, Fußgänger und Radfahrer sind gleichberechtigt zugelassen. Sie queren den Platz in allen Richtungen. Die Bestandsbäume, 12 Platanen und eine Esche, sind zu mächtigen, raumprägenden Bäumen herangewachsen, Rundbänke um vier der Bäume bieten Sitzplätze im Schatten. Der ursprüngliche Straßenverlauf mit Gehwegen, Bordsteinkanten und Fahrbahn ist noch ablesbar. Am westlichen Platzrand wurde 2003 der niveaugleiche Ausbau mit einer Pflasterung aus Betonsteinen begonnen. Starkes Wurzelwachstum hat zu Hebungen und Aufbrüchen an Pflaster- und Asphaltbelägen geführt und damit zu Stolperschwellen und mangelnder Barrierefreiheit. Der Radschnellweg Nürnberg-Erlangen, beschlossen im April 2020, soll 2022 realisiert werden. Für die Route muss der Radverkehr den Quartiersplatz queren. Dies ist Anlass, den Quartiersplatz neuzugestalten, ihn gestalterisch aufzuwerten und den Radverkehr über den Platz zu führen.

Beschreibung der Planung

Ziele der Neugestaltung sind: die Aufwertung als Quartierstreffpunkt für Anwohner und Passanten durch Steigerung der Aufenthaltsqualität, Erhalt und nachhaltige Sicherung der Bäume durch Verbesserung der Standortbedingungen und gestalterisch integrierte Führung des Radverkehrs über den Platz. Aufgrund des sehr erhaltenswerten Baumbestandes wird die jetzige Struktur des Platzes beibehalten, der Ausbau erfolgt niveaugleich.

Die Bordsteine werden entfernt und die Fläche wird einheitlich gepflastert. Zur Verwendung gelangt Granit-Großsteinpflaster 16/16 cm, gesägt und gestockt für eine gute Begeh- und Befahrbarkeit, in unterschiedlichen Grau- und Gelbtönen. Die Führung des Radverkehrs über den Platz, d. h. die Verbindung vom Kleinreuther Weg zur Pilotystraße auf der nördlichen Platzhälfte, wird mit einem hohen Anteil an rötlichen Granitpflastersteinen kenntlich gemacht. Die Ausstattung mit Sitzbänken, Papierkörben, Leuchten, Fahrradständern und Pollern orientiert sich am Gestaltungshandbuch. Um die einheitliche Gestaltung des Platzes zu unterstreichen, soll die Freischankfläche des Restaurants ohne Sichtschutzumfriedung gestaltet werden und ca. 2,5 m von der Fassade abgerückt werden.

Der niveaugleiche Platzausbau kommt allen NutzerInnen, insbesondere Gehbehinderten und Senioren zugute. Von Einbauten freie, durchgängig nutzbare Gehbereiche in einer Breite zwischen 1.90 – 2.50 m (in Ausnahmen 1.50 m) verlaufen entlang der den Platz begrenzenden Gebäude und Zäune. Dadurch ist eine Querung des Platzes auch für Blinde und Sehbehinderte möglich. Fassaden und Einfriedungen dienen hier in der Regel als Leitlinie. Derzeit laufen noch abschließende Gespräche mit dem Behindertenrat.

Die Sicherung des wertvollen Baumbestandes erfordert besondere Maßnahmen, um bei dem Einbau des neuen Großsteinpflasters die größtmögliche Schonung, bzw. Entlastung des Wurzelraumes zu gewährleisten. Infolge des Wurzelwachstums liegen die jeweiligen Stamm- Fußpunkte der Bäume inzwischen deutlich höher als der vorhandene Belag und die Wurzeln verlaufen nah an der Oberfläche. Deshalb werden die Baumscheiben auf einer Fläche von mindestens 2,5 m x 2,5 m als offene Baumscheibe ausgeführt, innerhalb derer die Höhe ausgeglichen werden kann. Daran schließt sich jeweils ein 1 bis 2 Meter breiter Rahmen aus Wurzelschutzbrücken an. Diese werden belegt mit einer ca. 6 cm dicken Schicht aus

gebundenem, wasser- und luftdurchlässigen Kies oder mit Granitpflaster in halber Steinhöhe, Schichtdicke ca. 14 cm, in Abhängigkeit von der zur Verfügung stehenden Aufbauhöhe. Die Baumgruppe nahe der Pilotystraße erhält eine zusammenhängende Wurzelschutzbrücke mit gebundenem, offenporigen Kiesbelag, damit die Fläche vollständig begehbar ist und den Querungs-Bedarf der Fußgänger erfüllt. Im Bereich der Wurzelschutzbrücken können vorhandene, verdichtete Tragschichten ausgebaut und durch hochwertiges Baumsubstrat ersetzt werden.

Bei zwei Bäumen (südöstlich und nordwestlich) ist jeweils eine große offene Baumscheibe vorgesehen, die gleichzeitig die Platzfläche entsiegelt. Die Platanen im Norden an der Gärtnerstraße stehen bereits gemeinsam in einer offenen Pflanzfläche, die noch etwas erweitert wird.

Kosten und zeitliche Umsetzung

Die Gesamtkosten für die Platzgestaltung betragen ca. 1.127.700,- Euro, die jährlichen Folgekosten sind mit ca. 19.200,- Euro beziffert. Eine Förderung steht für die Platzfläche selbst nicht zur Verfügung. Der Platzausbau wird im Zusammenhang mit der Herstellung des Radschnellweges, der im Frühjahr 2022 begonnen wird, erfolgen.

3 8 V V 7 3 3 0 8 / 1 2 K l e i n r e u 316/2 t h e r W e g 316/1 Standort neu 316 308 n e g Postverteiler n a lr E 316/5 - g r Neubau 36a e b n r ü 316/7 N 3 0 g 8 e /1 0 w lle V n 9 5,2 h c 315/2 s d G a ä R r tn e r s tr a 5 ß 5, e V 5 2,0 e ß a 308/2 2/ 1 M P 315,42 315,32 315,61 str 8,2 otorräder h 2 3 arri c Gehweg H Parkplätze 2,5 1,9 32 Neubau 315,52 315,57 Feuerwehrzufahrt 315,48 V 315,50 315,59 12 315,47 3 315,30 3 315,27 315,43 0,9 ,0 315,39 315,33 315,27 315, 3 1 1 8 5,23 4,5 Erweiteru 9 n , g 2 G rünfläche 315,27 Außenanlagen privat 4 ,1 B 11 13 T ie fg E a r in a f g a h rt o rd ste in n e u H e 1 0 10 10,4 cm 315,23 V 1 315,54 1 315,18 4,6 ,1 315,45 3,7 6,6 2,5 2,3 5 315,56 315,28 Feuerwehrzufahrt 1,3 4,1 315 315,46 8 315,40 2 Flurgrenze 315,27 1 IV 315,40 315,45 7,11 priv. Grundstück ,5 2 315,25 ,5 R a d 315,30 315,27 315,40 8,2 6,7 8,1 s c h n 315,31 5,0 e llw 6 331155,,2211 e 6,5 g 315,12 2,3 N 315,21 315,28 315,22 4,5 0,1 ü rn 315,17 315,26 1,8 4 b Strom- 315,26 9 7 e rg verteiler 315,33 5,6 5,4 16,8 8,8 3 4,5 315,21 315,26 - E 4 / 2 9 rla 1,0 315,36 8,4 n g 8 e n 2,4 2 315,35 315,42 315,37 315,40 315,45 315,51 ,4 315,12 315,61 315,50 P 0 ,4 11,9 315,05 ilo 315,10 Gehölzbestand/Brache privat t y s t r 2 a V 2 315,16 315,33 ß e 0,3 313/6 315,07 I 3,8 1 315,35 4,3 5,0 315,20 4 315,00 315,32 17,9 Feuerw 315,15 ehrzufahrt V 315,13 315,18 3 Juvenellstraße 3 8 0 4/16 I I 313/5 314 Streugut I n n e 1 r VI e r V 2 313/4 K 3 I 8 l e i n 7 r 2 3 e I 1 u I I 0 /3 t h e 309/14 313/3 r W e g /15 09/16 31 309/17 V I 309/9 2 6 5 2 a V 5 2 33 88 Zeichenerklärung Großsteinpflaster Granit 16/16 cm, gesägt, gestockt, in Reihen verlegt, mit Gefällerichtung ca. 2,5 %, in Grau- und Gelbtönen; Rottöne für Führung Radverkehr, s. Detailplan Pflasterung Offene Entwässerungsrinne Großsteinpflaster Granit 16/16 cm, Dreizeiler, mit Gefällerichtung und Straßenablauf Baum Bestand nummeriert 1 - 13 Stammumfang gemessen in 1 m Höhe (schwarz) 1 Stammfußumfang gemessen am Boden (braun) Pflanzfläche Einfassung mit Einzeiler, Großsteinpflaster Granit 16/16 cm Optional bei Baum 1: Granit-Leistenstein wegen Höhendifferenz zur Einfahrt Mast-Aufsatzleuchte 9811 IA/LED 3000 nw ET, Fa. Trilux, LPH 3,5 m Sitzbank "Iserlohn" Fa. Nusser 190 x 47 x 83 cm Papierkorb "Athen" Fa. Hahne & Lückel dunkelgrau eloxiert Fahrrad-Anlehnbügel "Zamora" Fa. Rasti Rundrohr 42 mm feuerverzinkt mit abgerundeten Ecken Glas- und Altkleidercontainer Altglas weiß, grün und braun Poller mit Kugel, RAL 7022 Bestand/ Planung mit weißen Markierungen/ für FW-Einfahrt zusätzlich mit roter Markierung und demontierbar Einfahrt/ Eingang Freischankfläche 20,0 Bemaßung in m Tiefbord Granit Bestand/ Planung 315,40 315,40 Geländehöhe Bestand/ Planung Offene Baumscheibe 2,50 x 2,50 m Wurzelschutzbrücke (WSB) Fa. Greenleaf, Modell ArborGrid Stahlgitterkonstruktion in modularer Bauweise auf Schraub-Punktfundamenten als belastbare und befahrbare Überbrückung des Wurzelraums, bietet Schutz vor schädlichem Druck und Verdichtung, anstelle von mineralischen Tragschichten. Feuerverzinkter Stahl; Aufbauhöhe 75 mm zzgl. Belag WSB mit Belag aus gebundenem Kies 6 - 10 mm grau, Aufbauhöhe ges. 13 cm; Produkt Nk ArborResin, wasser- und luftdurchlässig; statische Radlast 15 kN PKW/ 50 kN LKW Feuerwehr 05 Gebundener Kies (ArborResin) auf gewachsenem Boden bzw. Mineralbeton, begehbar WSB mit Pflasterbelag halbe Steinhöhe ca. 8 cm, Aufbauhöhe ges. 21 cm; optional mit Kiesbelag (ArborResin), falls Oberflächennähe der Wurzeln eine geringere Aufbauhöhe erfordert; Nk 05 statische Radlast 15 kN PKW/ 50 kN LKW Feuerwehr Gestaltungsplan Quartiersplatz Kleinreuther Weg ÜBERSICHTSPLAN M 1:5.000 STADTPLANUNGSAMT NÜRNBERG PLANUNG ÖFFENTLICHER RAUM ABTEILUNG Lang NÜRNBERG, 10.07.2020 SACHGEBIET Wenninger gez. BEARBEITUNG Sobel/Wu AFS BESCHLUSS DENGLER PG-MTU_uW_13501202_fruwtnE_geW_rehtuernielK M = 1:250 PLAN-NR.Stpl/4GS-1/02/2020 AMTSLEITER ÄNDERUNGEN DATUM BEARB. OBJEKT DATUM BEARB. OBJEKT 3 20.04.2021 wu Wurzelschutzbrücken, Höhenplanung, Entwässerungsrinnen, Sitzbänke etc. 31.05.2021 so Ergebnisse 2. Instruktion :EMANNALP Geobasisdaten © Bayerische Vermessungsverwaltung / Darstellung der Flurkarte als Eigentumsnachweis nicht geeignet. ETRS89.UTM-32N
3 8 V V 7 3 3 0 8 / 1 2 K l e i n r e u 316/2 t h e r W e g 316/1 Standort neu 316 308 n e g Postverteiler n a lr E 316/5 - g r Neubau 36a e b n r ü 316/7 N 3 0 g 8 e /1 0 w lle V n 9 5,2 h c 315/2 s d G a ä R r tn e r s tr a 5 ß 5, e V 5 2,0 e ß a 308/2 2/ 1 M P 315,42 315,32 315,61 str 8,2 otorräder h 2 3 arri c Gehweg H Parkplätze 2,5 1,9 32 Neubau 315,52 315,57 Feuerwehrzufahrt 315,48 V 315,50 315,59 12 315,47 3 315,30 3 315,27 315,43 0,9 ,0 315,39 315,33 315,27 315, 3 1 1 8 5,23 4,5 Erweiteru 9 n , g 2 G rünfläche 315,27 Außenanlagen privat 4 ,1 B 11 13 T ie fg E a r in a f g a h rt o rd ste in n e u H e 1 0 10 10,4 cm 315,23 V 1 315,54 1 315,18 4,6 ,1 315,45 3,7 6,6 2,5 2,3 5 315,56 315,28 Feuerwehrzufahrt 1,3 4,1 315 315,46 8 315,40 2 Flurgrenze 315,27 1 IV 315,40 315,45 7,11 priv. Grundstück ,5 2 315,25 ,5 R a d 315,30 315,27 315,40 8,2 6,7 8,1 s c h n 315,31 5,0 e llw 6 331155,,2211 e 6,5 g 315,12 2,3 N 315,21 315,28 315,22 4,5 0,1 ü rn 315,17 315,26 1,8 4 b Strom- 315,26 9 7 e rg verteiler 315,33 5,6 5,4 16,8 8,8 3 4,5 315,21 315,26 - E 4 / 2 9 rla 1,0 315,36 8,4 n g 8 e n 2,4 2 315,35 315,42 315,37 315,40 315,45 315,51 ,4 315,12 315,61 315,50 P 0 ,4 11,9 315,05 ilo 315,10 Gehölzbestand/Brache privat t y s t r 2 a V 2 315,16 315,33 ß e 0,3 313/6 315,07 I 3,8 1 315,35 4,3 5,0 315,20 4 315,00 315,32 17,9 Feuerw 315,15 ehrzufahrt V 315,13 315,18 3 Juvenellstraße 3 8 0 4/16 I I 313/5 314 Streugut I n n e 1 r VI e r V 2 313/4 K 3 I 8 l e i n 7 r 2 3 e I 1 u I I 0 /3 t h e 309/14 313/3 r W e g /15 /16 31 309/17 V I 309/9 2 6 5 2 a V 5 2 33 88 Zeichenerklärung Großsteinpflaster Granit 16/16 cm, gesägt, gestockt, in Reihen verlegt, mit Gefällerichtung ca. 2,5 %, in Grau- und Gelbtönen; Rottöne für Führung Radverkehr, s. Detailplan Pflasterung Offene Entwässerungsrinne Großsteinpflaster Granit 16/16 cm, Dreizeiler, mit Gefällerichtung und Straßenablauf Baum Bestand nummeriert 1 - 13 Stammumfang gemessen in 1 m Höhe (schwarz) 1 Stammfußumfang gemessen am Boden (braun) Pflanzfläche Einfassung mit Einzeiler, Großsteinpflaster Granit 16/16 cm Optional bei Baum 1: Granit-Leistenstein wegen Höhendifferenz zur Einfahrt Mast-Aufsatzleuchte 9811 IA/LED 3000 nw ET, Fa. Trilux, LPH 3,5 m Sitzbank "Iserlohn" Fa. Nusser 190 x 47 x 83 cm Papierkorb "Athen" Fa. Hahne & Lückel dunkelgrau eloxiert Fahrrad-Anlehnbügel "Zamora" Fa. Rasti Rundrohr 42 mm feuerverzinkt mit abgerundeten Ecken Glas- und Altkleidercontainer Altglas weiß, grün und braun Poller mit Kugel, RAL 7022 Bestand/ Planung mit weißen Markierungen/ für FW-Einfahrt zusätzlich mit roter Markierung und demontierbar Einfahrt/ Eingang Freischankfläche 20,0 Bemaßung in m Tiefbord Granit Bestand/ Planung 315,40 315,40 Geländehöhe Bestand/ Planung Offene Baumscheibe 2,50 x 2,50 m Wurzelschutzbrücke (WSB) Fa. Greenleaf, Modell ArborGrid Stahlgitterkonstruktion in modularer Bauweise auf Schraub-Punktfundamenten als belastbare und befahrbare Überbrückung des Wurzelraums, bietet Schutz vor schädlichem Druck und Verdichtung, anstelle von mineralischen Tragschichten. Feuerverzinkter Stahl; Aufbauhöhe 75 mm zzgl. Belag WSB mit Belag aus gebundenem Kies 6 - 10 mm grau, Aufbauhöhe ges. 13 cm; Produkt Nk ArborResin, wasser- und luftdurchlässig; statische Radlast 15 kN PKW/ 50 kN LKW Feuerwehr 05 Gebundener Kies (ArborResin) auf gewachsenem Boden bzw. Mineralbeton, begehbar WSB mit Pflasterbelag halbe Steinhöhe ca. 8 cm, Aufbauhöhe ges. 21 cm; optional mit Kiesbelag (ArborResin), falls Oberflächennähe der Wurzeln eine geringere Aufbauhöhe erfordert; Nk 05 statische Radlast 15 kN PKW/ 50 kN LKW Feuerwehr Gestaltungsplan Quartiersplatz Kleinreuther Weg ÜBERSICHTSPLAN M 1:5.000 STADTPLANUNGSAMT NÜRNBERG PLANUNG ÖFFENTLICHER RAUM ABTEILUNG Lang NÜRNBERG, 10.07.2020 SACHGEBIET Wenninger gez. BEARBEITUNG Sobel/Wu AFS BESCHLUSS DENGLER M = 1:250 PLAN-NR.Stpl/4GS-1/02/2020 AMTSLEITER ÄNDERUNGEN DATUM BEARB. OBJEKT DATUM BEARB. OBJEKT 3 20.04.2021 wu Wurzelschutzbrücken, Höhenplanung, Entwässerungsrinnen, Sitzbänke etc. 31.05.2021 so Ergebnisse 2. Instruktion Geobasisdaten © Bayerische Vermessungsverwaltung / Darstellung der Flurkarte als Eigentumsnachweis nicht geeignet. ETRS89.UTM-32N
PG-MTU_uW_13501202_fruwtnE_geW_rehtuernielK :EMANNALP

N

315,10

Abbildung 25

STADTPLANUNGSAMT NÜRNBERG
PLANUNG ÖFFENTLICHER RAUM
ABTEILUNG Lang NÜRNBERG, 10.07.2020 gez. DENGLER AMTSLEITER
SACHGEBIET Wenninger
BEARBEITUNG Sobel/Wu
AFS BESCHLUSS
M = 1:250 PLAN-NR.Stpl/4GS-1/02/2020
ÄNDERUNGEN
DATUM BEARB. OBJEKT DATUM BEARB. OBJEKT
20.04.2021 wu Wurzelschutzbrücken, Höhenplanung, Entwässerungsrinnen, Sitzbänke etc.
31.05.2021 so Ergebnisse 2. Instruktion

Quartiersplatz Kleinreuther Weg

Detailplan Pflasterung

Abbildung 26

Steinbedarf Rinne Platzfläche Führung Radverkehr
Granitstein dunkelgrau 30 % 17 36 % 262 10 % 29
Granitstein hellgrau 30 % 17 33 % 234 20 % 57
Granitstein gelbgrau 40 % 24 30 % 216 10 % 29
Granitstein rosagrau - - 1 % 8 28 % 86
Granitstein dunkelrot - - - - 30 % 87
Stückzahl Steine 58 720 288

Abbildung 27

De als Ge Qu 31. Sta Pla Stpl tailplan Pflasterung Anlage zum staltungsplan PLAN-NR. Stpl/4GS-1/02/2020 artiersplatz Kleinreuther Weg 05.2021 M 1:50 dtplanungsamt Nürnberg nung öffentlicher Raum /4GS-1 Wu/So

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