Evaluation des Gleichstellungsaktionsplans 2018-2020
Präambel Einführung
Seit ihrem Entstehen sind Städte Orte der Vielfalt. Die Stadt Nürnberg Die Stadt Nürnberg tritt Diskriminierungen und Benachteiligungen aufsieht es als eine ihrer zentralen Aufgaben an, in einer vielfältiger wer- grund der Diversitydimension Geschlecht seit über 30 Jahren entgedenden Gesellschaft den Zusammenhalt zu wahren und dabei zwi- gen. 1986 wurde die erste Frauenbeauftragte vom Stadtrat bestellt und schen Einzelinteressen zu vermitteln und Ausgrenzungen zu verhin- mit der Verabschiedung und mehrmaligen Fortschreibung des Frauendern. Eine wichtige Grundlage kommunalen Handelns sind die Men- förderplans und der Umsetzung von Gender Mainstreaming als ein schenrechte, zu deren aktiven Verwirklichung sich die Stadt in ihrem verbindliches Prinzip der Personal- und Organisationsentwicklung Leitbild verpflichtet hat, dies auch vor dem Hintergrund der besonderen wurden seitdem die Weichen für eine geschlechtergerechte Verwalgeschichtlichen Verantwortung. tung und Stadtgesellschaft gestellt.
Die Verwirklichung einer solidarischen Stadtgesellschaft bemisst sich Die Unterzeichnung der Europäischen Charta für die Gleichstellung an der Lebensrealität der Bürgerinnen und Bürger. Aus diesem Grund von Frauen und Männern auf lokaler Ebene durch den Stadtrat im Okverpflichten wir uns, bei der Erstellung und Umsetzung kommunaler tober 2010 war ein weiterer konsequenter Schritt auf dem Weg zu Aktionspläne die Bedürfnisse aller in den Blick zu nehmen. Entschei- mehr Geschlechtergerechtigkeit. Aus dem Bekenntnis zur Charta erdend sind für uns die Verwirklichung der Menschenrechte, die Mög- folgte die Verpflichtung für die Stadt Nürnberg, Gleichstellungsaktionslichkeit zur Teilhabe und die Verhinderung von Diskriminierung. Dabei pläne mit konkreten Maßnahmen zur Verwirklichung der Ziele dieser finden die Diversitydimensionen ethnische und soziale Herkunft, Ge- Charta zu erarbeiten und deren Umsetzung aktiv zu fördern. schlecht, sexuelle Identität, Behinderung, Alter, Religion, Weltanschauung und Sprache Berücksichtigung. Über die Umsetzung des Gleichstellungsaktionsplans 2018-2020, wird im Folgenden berichtet. Sowohl der Gleichstellungsaktionsplan als auch der vorliegende Bericht wurden von der Gleichstellungsstelle in Zusammenarbeit mit Vertreter*innen der Dienststellen und Geschäftsbereiche erstellt. Die zuständigen Kolleg*innen haben im Zuge des Berichts die Umsetzung der ihren Arbeitsbereich betreffenden Ziele und Maßnahmen ausgewertet. Die jeweiligen Auswertungen wurden von der Gleichstellungsstelle zusammengetragen und aufbereitet.
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Obgleich die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Die Ergebnisse dieses Berichts wurden in die Vorbereitung und Erstel- Schutzmaßnahmen ab März 2020 die Umsetzung einiger Ziele des Ak- lung des aktuellen Gleichstellungsaktionsplans 2021-2023 einbezogen tionsplans erschwerten, verzögerten und teilweise auch unmöglich und Ziele und Maßnahmen dementsprechend angepasst und modifimachten, konnten dennoch Erfolge erzielt werden. ziert oder neue Ziele entsprechend der Bedarfe generiert, um weiterhin Exemplarisch für diese Erfolge steht beispielsweise die Stärkung von im Sinne der Gleichstellung der Geschlechter in allen Bereichen zu Frauen in Führungspositionen durch die Etablierung eines Netzwerks wirken. für Frauen in Führungspositionen bei der Stadt Nürnberg. Die regelmäßigen Treffen im Rahmen des Netzwerks konnten mit Beginn der Pandemie in den virtuellen Raum verlegt werden. Inhaltsverzeichnis Seite Außerdem konnten die Städtepartnerschaften als Plattform für den Austausch von Erfahrungen und gegenseitige Lernprozessen in Bezug
1. Eine geschlechtergerechte Stadtverwaltung ..........................3
auf Gleichberechtigung von Frauen und Männern genutzt werden: Im Jahr 2019 waren Frauendelegationen aus Antalya und Nablus und im 1.1 Beseitigung von Unausgewogenheiten auf der Jahr 2020 eine Frauendelegation aus Krakau in Nürnberg zu Besuch. Führungsebene ..............................................................................3 Die Frauen tauschten sich mit der Gleichstellungsstelle, dem Oberbür- 1.2 Abbau von Rollenstereotypen ..............................................6 germeister, Stadträtinnen und Vertreterinnen von Frauenorganisatio- 1.3 Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf ............................ 10 nen aus und nahmen als Referentinnen jeweils an einer öffentlichen Veranstaltung teil. 1.4 Ausbau von Gender- und Diversitykompetenz auf allen Weiterhin konnten Männer im Erzieherberuf durch die Etablierung des Ebenen......................................................................................... 14 „AK Männer in KiTas“ gestärkt werden. Dieser Arbeitskreis fördert den 1.5 Antidiskriminierung ............................................................ 19 regelmäßigen Austausch und die Möglichkeit der kollegialen Beratung, besonders zu geschlechtsspezifischen Aspekten in KiTas. Im Bereich 1.6 Geschlechtergerechte Gesundheit ..................................... 21 Bildung konnte im Jahr 2018 erneut eine Fachtagung „Bildungschan-
2. Eine geschlechtergerechte Stadtgesellschaft ...................... 24
cen durch Diversity-Kompetenz“ von der Friedrich-Alexander-Univer- 2.1 Abbau von Rollenstereotypen ............................................ 24 sität Erlangen-Nürnberg in Kooperation mit dem Institut für Pädagogik und Schulpsychologie Nürnberg (IPSN) durchgeführt werden. Im Rah- 2.2 Antidiskriminierung ............................................................ 27 men dieser Tagung für Lehrkräfte standen die Konsequenzen von ver- 2.3 Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt .................... 31 schiedenen Diversitätsmerkmalen auf Bildungschancen im Vordergrund. 2.4 Geschlechtergerechte Gesundheit ..................................... 33 Dennoch zeigt nicht nur der vorliegende Bericht über den Gleichstel- 2.5 Gendergerechte Bildung und Erziehung ............................ 36 lungsaktionsplan 2018-2020, sondern auch die Corona-Pandemie und 2.6 Abbau von Geschlechterstereotypen im Sportbereich ....... 47 die damit verbunden gesellschaftlichen Entwicklungen, dass die Ziele einer geschlechtergerechten Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft 2.7 Abbau von Geschlechterstereotypen im Kulturbereich ....... 51 noch nicht erreicht sind. 2.8 Geschlechtergerechte Bau- und Stadtplanung ................... 56 2.9 Städtepartnerschaften und internationale Kooperationen .. 61
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1. Eine geschlechtergerechte Stadtverwaltung
Kommunen wirken nach außen, durch Angebote für ihre Bürger*innen, aber auch nach innen, über Prioritätensetzung in der Personal- und Organisationsentwicklung. Ziel ist es, die Stadt zu einer fairen und geschlechtergerechten Arbeitgeberin zu machen und damit auch die Qualität der kommunalen Dienstleistungen zu verbessern. Auf der Grundlage des Frauenförderplans und der Gender Mainstreaming Strategie als verbindliches Prinzip der Personal- und Organisationsentwicklung arbeitet die Stadt Nürnberg am Abbau von bestehenden Ungleichheiten.
Die Herausforderungen im Bereich der Personalplanung nehmen laufend zu. Im Rahmen eines Strategieprojekts werden seitens des Personalamts passende Lösungen entwickelt. Im Fokus stehen dabei auch die Themen „Strategische und operative Personalplanung“ und „Personalrekrutierung / Attraktive Arbeitgeberin / Personalentwicklung / Führung“ mit den Teilbereichen Personalgewinnung, -bindung und -entwicklung. Daneben werden aktuell in einem gesamtstädtischen Arbeitskreis Maßnahmen zur Gewinnung von Menschen mit Migrationshintergrund für die Stadtverwaltung erarbeitet. In beiden Bereichen ist im Laufe des Jahres 2019 mit Ergebnissen zu rechnen. Es soll deshalb im Rahmen des Gleichstellungsaktionsplans den Projekten und Arbeitskreisen nicht vorgegriffen werden. Ggf. ist zu einem späteren Zeitpunkt eine Ergänzung seitens des Personalamts möglich.
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Mehr Frauen (auch Frauen mit Migrations- hintergrund) für Füh- rungspositionen ge- winnen | Fortführung des Mento- ringprogramms für Frauen: 3. Programmdurchlauf | Planung, Konzeption, Organisation: ab Juli 2018 Ausschrei- bung: ab Herbst 2018 Programm- laufzeit: Feb- ruar 2019 bis Mai 2021 | PA | Anzahl der Men- tees und Mentor*in- nen Evaluation der Er- folgswirksamkeit in Kooperation mit Hochschule / Uni- versität | ca. 20.000 EUR für ex- terne Beglei- tung | Zwei-Phasen-Evaluation 1. Phase: 10/2020 Evaluationsbogen in der Abschlussveranstaltung 2. Phase: 04/2022 Evaluation: Wirk- samkeit des Programms ca. 1 1/2 Jahre nach Programm- ende | Ja, Ausschrei- bung des 4. Pro- grammdurch- laufs ab 09/2020 |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
3
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||||
| Stärkung von Frauen in Führungspositionen | Einrichtung eines Netz- werks für Frauen in Füh- rungspositionen bei der Stadt Nürnberg | 4 Netzwerk- treffen im Jahr | GST | Anzahl der Teilneh- merinnen | Mit beste- henden Ressourcen | Mit beste- | 2019: 4 Netzwerktreffen mit | Ja, für 2021 drei Treffen geplant | Ja, für 2021 drei | ||
| henden | Ø 60 Teilnehmerinnen | Treffen geplant | |||||||||
| Ressourcen | 2020: 3 Netzwerktreffen ge- | ||||||||||
| plant, das erste im Februar | |||||||||||
| fand in Präsenz statt. 1 Tref- | |||||||||||
| fen coronabedingt ausgefal- | |||||||||||
| len, 1 Treffen digital durchge- | |||||||||||
| führt | |||||||||||
| Initiierung und Stär- kung eines Netzwerks für weibliche Füh- rungskräfte im jeweili- gen Geschäftsbereich | Lockerer Erfahrungsaus- tausch bei Treffen mit weiblichen Führungskräf- ten (Kennenlernen, Erfah- rungen und Probleme austauschen, Hilfestellun- gen geben) Zum Teil mit Themen- schwerpunkten und mit teilweiser Unterstützung von PA | Regelmäßig | Ref. IV, Ref. VI | Anzahl der Teilneh- merinnen | Mit beste- henden Res- sourcen | 09/2018 fand Treffen des damaligen 3. BM mit weiblichen Führungskräf- ten seines Geschäftsbe- reiches unter Mitwirkung von PA/1 statt, 12 Mitar- beiterinnen nahmen teil, Treffen von allen Teil- nehmenden als positiv bewertet 2020 wurden Treffen coronabedingt abgesagt, nur wenig persönlicher Erfahrungsaustausch, di- gitale Möglichkeiten (MS- Teams) wurden genutzt | Ja, Überlegung hinsichtlich einer virtuellen Erfah- rungsaus- tauschplattform | ||||
| Männliche und weibli- che Fachkräfte sind in der Leitungsebene im J/B2 paritätisch vertre- ten | Förderung von Leitungs- nachwuchs in den Ein- richtungen; gezielte An- sprache von Pädagog*in- nen je nach Stellenbedarf | Bei zu beset- zenden Stel- len | J/B2- | Die Leitungsstellen in der OKJA sind zu je 50% mit Pädago- ginnen und Päda- gogen besetzt | Mit beste- henden Res- sourcen | Bei meisten Stellenbesetzun- gen umgesetzt, gezielte Su- che nach Frauen* oder Män- nern* | Ja | ||||
| Abtei- | |||||||||||
| lungslei- | |||||||||||
| tungen | |||||||||||
| und Be- | |||||||||||
| reichs- | |||||||||||
| leitung |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
Stärkung von Frauen
in Führungspositionen
Einrichtung eines Netz-
werks für Frauen in Füh-
rungspositionen bei der
Stadt Nürnberg
4 Netzwerk-
treffen im
Jahr
Anzahl der Teilneh-
merinnen
Männliche und weibli-
che Fachkräfte sind in
der Leitungsebene im
J/B2 paritätisch vertre-
ten
Förderung von Leitungs-
nachwuchs in den Ein-
richtungen; gezielte An-
sprache von Pädagog*in-
nen je nach Stellenbedarf
Bei zu beset-
zenden Stel-
len
Die Leitungsstellen
in der OKJA sind zu
je 50% mit Pädago-
ginnen und Päda-
gogen besetzt
Mit beste-
henden Res-
sourcen
Bei meisten Stellenbesetzun-
gen umgesetzt, gezielte Su-
che nach Frauen* oder Män-
nern*
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| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Mehr Frauen in Füh- rungspositionen im Ref. VI | Führen mit reduzierter Ar- beitszeit (sensibilisieren, unterstützen, Möglichkei- ten schaffen), da insbe- sondere Frauen oft mit re- duzierter Arbeitszeit ar- beiten | Laufend | Ref. VI mit allen Dienst- stellen | Anzahl / Prozent- zahl der Führungs- kräfte mit reduzier- ter Arbeitszeit im Geschäftsbereich Ref. VI | Mit beste- henden Res- sourcen | Stand unverändert; evtl. Ausweitung auf alle Dienststellen Zusammentragen und Evaluierung der Erfah- rungen vornehmen H ist es aktuell entspre- chend der Vorgaben nicht möglich, dezentral über SAP eine Daten- bankauswertung vorzu- nehmen, um ge- schlechtsspezifische Merkmale bereits im Sta- dium der grundlegenden Bestandsanalyse in dem notwendigen Detaillie- rungsgrad darstellen zu können | Ja, evtl. stadt- weit | ||
| Die Anzahl von Frauen in Führungspositionen im KuF ist erhöht | Entwicklung und Durch- führung von Maßnahmen zur Zielerreichung, z.B. Mentoringprogramme, ge- zielte Ansprachen usw. | 2018 ff | KuF | Anteil von Frauen in Führungspositio- nen im Vergleich zu 2016 | Mit beste- henden Res- sourcen | Aufteilung 2016: 14 Männer = 58 % 10 Frauen = 42 % Aufteilung 2020: 10 Männer = 40 % 15 Frauen = 60 % | Ja, je nach wei- terer Entwick- lung ggf. mit Ziel: Die Anzahl von Frauen und Männern in Füh- rungspositionen im KuF ist aus- geglichen |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
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Geschlecht spielt in vielen Bereichen nach wie vor eine große Rolle, z.B. bei der Berufswahl, bei Fragen von Vereinbarkeit von Beruf und Privatle-
ben, bei der Benennung öffentlicher Plätze oder aber bei der Verwendung geschlechtergerechter Sprache. Der Stadt Nürnberg ist es ein Anliegen
auch innerhalb der Verwaltung über vielfältige Maßnahmen Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts und/oder anderer Kategorien abzu-
bauen, Rollenstereotype zu vermindern und Diskriminierung entgegenzuwirken.
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Abbau von Ge- schlechterstereoty- pen bei der Ausbil- dungswahl | Jährliche Organisation und Durchführung des Girls´ und Boys´ Day bei der Stadtverwaltung Integration des Boys´ Day ab 2019 durch PA | ab 2019 | PA, GST - An- sprech- partner für Män- ner, mit beteilig- ten Dienst- stellen | Anzahl der weibli- chen bzw. männli- chen Nachwuchs- kräfte nach Ausbil- dungsberufen | zusätzliche Personalres- sourcen bei PA notwen- dig | bislang Organisation Girls‘ Day durch PA und Boys‘ Day durch GST 2020 coronabedingt beide Termine abgesagt | Ja, ab 2021/2022 Or- ganisation bei- der Tage durch PA | ||
| Gezielte Ansprache des je- weils „untypischen“ Ge- schlechts bei der Präsenta- tion der Ausbildungsberufe im Internet sowie in Bro- schüren | Dauerauf- gabe | PA, GST | Anzahl der weibli- chen bzw. männli- chen Nachwuchs- kräfte nach Ausbil- dungsberufen | noch unklar | Berufsvideos Broschüren Plakat neue Website: Ausbil- dungscampus „Sofa Start“ | Ja, insb. durch neue Berufs-vi- deos in 2021 | |||
| Väter nutzen stär- ker und länger die Möglichkeit der El- ternzeit bei der Stadt | Väterbefragung. Evaluation der letzten 5 Jahre; Zufriedenheit der Väter mit organisatori- schem und persönlichem Ablauf | 2019 | GST - An- sprech- partner für Männer, PA | Befragung ist durchgeführt, Er- gebnisse liegen vor und werden veröf- fentlicht bzw. be- wertet und ggf. wei- terverfolgt | Mit beste- henden Res- sourcen | Planungsbeginn Väter- und Mütterbefragung durch GST in Kooperation Bündnis für Familie mit Arbeitsgruppe ab Sommer 2020 (inkl. PA) | Ja, Durchfüh- rung Väter- und Mütterbefragung im März 2021 inkl. folgender Evaluation |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
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| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||||
| Männer im Erzie- herberuf stärken. Es besteht die Mög- lichkeit zu kollegia- lem Austausch | Eine Austauschgruppe für männliche Erzieher bei der Stadt ist gegründet und in- stalliert. | 2019 | GST – | Austauschgruppe ist implementiert, wird regelmäßig ge- nutzt | Mit beste- henden Res- sourcen GST, J | Mit beste- | Start Herbst 2019 AK | Ja, Weiterent- | |||
| An- | henden Res- | Männer in KiTas, 4 Tref- | wicklung und | ||||||||
| sprech- | sourcen | fen im Jahr je 2 Std. | Aufbau nachhal- | ||||||||
| partner | GST, J | Kollegiale Beratung, the- | tiger Struktur, | ||||||||
| für | matische Inputs, ge- | Übernahme bis | |||||||||
| Männer, | schlechtsspezifische As- | 2023 - von wem | |||||||||
| J | pekte in KiTas | noch unklar | |||||||||
| Berücksichtigung des geschlechter- spezifischen As- pekts bei der Aus- schreibung von Rei- nigungsleistungen | Klärung mit OrgA als zu- ständige Dienststelle, ob der Aspekt- „Weibliches Personal reinigt den Da- menbereich- männliches Personal reinigt den Her- renbereich“ mit in die Aus- schreibung aufgenommen werden kann oder wie sich ein solches Vorgehen fi- nanziell darstellt | Zum nächs- ten Aus- schreibungs- zeitpunkt | NüBad mit OrgA | Ausschreibungstext Tatsächliche Um- setzung und ggf. Vorgehen bei Nicht- erfüllung | Offen. Für den Aus- schreibungs- prozess wer- den kaum höhere Kos- ten als üblich erwartet | Bisher keinen Änderungen des Ausschreibungsinhalts, da alle Verträge noch laufen | Ja, im Rahmen einer der nächs- ten Aus-schrei- bungen | ||||
| Einsatz von weibli- chem Personal für den Frauenbadetag und den Frau- ensaunatag sicher- stellen | Erhöhung des Anteils weib- licher Fachkräfte Einsatzplanung prüfen und ggf. anpassen Klärung mit PA, mit wel- chen Beschäftigungsfor- men die gezielte Suche und Beschäftigung von Frauen für den genannten Einsatz möglich ist | Im Rahmen anstehender Stellenbeset- zungsverfah- ren Im Rahmen der Einsatz- planung November 2018: weitere Abstimmun- gen mit PA | NüBad mit PA | Ausschreibungstext Bewerberinnenzahl Einstellung einer Mitarbeiterin | Offen | Erhöhung des Anteils weiblicher Fachkräfte wegen enormen Fach- kräftemangel schwierig, beschränkte Steuerungs- möglichkeit Maßgabe Frauenbade- tag: nur Mitarbeiterinnen anwesend, kann nicht immer hundertprozentig sichergestellt werden da es insgesamt „nur“ 5 Mit- arbeiterinnen gibt und 4 bis 5 benötigt werden in letzten Monaten des Badebetriebes jedoch keine Probleme | Nein |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
Männer im Erzie-
herberuf stärken.
Es besteht die Mög-
lichkeit zu kollegia-
lem Austausch
Eine Austauschgruppe für
männliche Erzieher bei der
Stadt ist gegründet und in-
stalliert.
Austauschgruppe
ist implementiert,
wird regelmäßig ge-
nutzt
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| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Personalauswahl: Gewinnung und Auswahl der Mitar- beitenden; mehr männliche Mitarbei- ter im BCN | Ausschreibungstexte kön- nen darauf geprüft werden, ob sie u.U. Barrieren für be- stimmte Bewerber*innen- Gruppen aufweisen Auf Teamzusammenset- zung als ein wichtiges Kri- terium bei der Personalaus- wahl achten | Mittelfristig | BCN Unter- stützung PA | Anteil von bisher in der Personalaus- wahl benachteiligter Gruppen in Stellen- besetzungen | Mit beste- henden Res- sourcen | bislang keine Bedarfs- kenntnis bei PA bei Bedarf Entwicklung einer gemeinsamen Stra- tegie von BN und PA | Nein | ||
| Die Anzahl der Männer bei den Be- schäftigten im Kul- turbereich ist er- höht. Das Verhält- nis Männer und Frauen wird ange- glichen. | Entwicklung und Durchfüh- rung von Maßnahmen zur Zielerreichung, Beteiligung am Boys‘ Day usw. | 2018 ff | KuF | Verhältnis Männer und Frauen bei den Beschäftigten im Vergleich zu 2016 | Mit beste- henden Res- sourcen | Aufteilung 2016: 68 Männer = 36 % 119 Frauen = 64 % Aufteilung 2020: 66 Männer = 33 % 137 Frauen = 67 % | Ja, verstärkte Fortführung | ||
| Preisgerichte sind paritätisch besetzt | Änderung der Satzung, z.B. Beirat Bildende Kunst (BBiK) | Änderung der Satzung des BBiK im Laufe dieses GAPs | Ref. VI | Anteil von Frauen (Zielquote von 50 %) | Mit beste- henden Res- sourcen | Änderung der Satzung 2018: 11 Mitglieder; mind. je 40% Frauen und Männer Stpl: Bei eigenen Preis- gerichten (z.B. Stadter- neuerung, Arbeitskreise) immer paritätische Be- setzung, bei Externen er- folgt Hinweis darauf | Ja, allgemein; nicht mehr BBiK, da Ände- rung erfolgt ist; Runden Tisch Radverkehr mit aufnehmen, Ziel: „Preisge- richte und Gre- mien sind paritä- tisch besetzt.“ |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
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| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Paritätische Beset- zung von Gremien | Bei der Besetzung von Gre- mien und Arbeitsgruppen soll auf ein möglichst pari- tätisches Geschlechterver- hältnis geachtet werden | Laufend | BgA, alle Dienst- stellen | Anteil von Frauen | Mit beste- henden Res- sourcen | Arbeitsgruppen und Gre- mien, wo möglich, ent- sprechend besetzt Fußballakademie: Um- setzung der Ziele in Jury- besetzungen, Anspra- chen, Inhalten (Veran- staltungen und Redak- tion) und Preisvergaben | Ja | ||
| Bei der Besetzung von Vor- ständen und Aufsichtsräten der städtischen Tochterge- sellschaften soll auf ein möglichst paritätisches Ge- schlechterverhältnis geach- tet werden | Laufend | Stadt- ratsfrak- tionen | Anteil von Frauen | Mit beste- henden Res- sourcen | Bei den Eigenbetrieben und wesentlichen Teil- konzernen zeigen die Beteiligungsberichte der Stadt Nürnberg eine leichte Steigerung der Frauenquote in Vorstän- den und Aufsichtsräten in den sogenannt männlich konnotierten Bereichen In den weiblich konno- tierten (sozialen) Berei- chen könnte die Männer- quote erhöht werden | Ja |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
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Seit 01.01.2018 sind die Dienststellen angehalten, alle vakanten Führungspositionen mit Hilfe des im März 2017 vom Personal- und Organisationsausschusses verabschiedeten Leitfadens „Führen mit reduzierter Arbeitszeit“ zu betrachten, ob eine Wiederbesetzung mit reduzierter Arbeitszeit oder in Jobsharing möglich ist. Auf Grundlage des Ergebnisses soll in den Stellenausschreibungen bei Führungsstellen künftig eine transparentere und fundiertere Feststellung zu der erforderlichen Arbeitszeit, hinsichtlich des Mindeststundenumfangs und der Arbeitszeitverteilung, getroffen werden können. Einige Dienststellen haben bereits ein besonderes Augenmerk auf Führen mit reduzierter Arbeitszeit gelegt und dienststelleninterne Maßnahmen ergriffen. Das Personalamt bot im Fortbildungsprogramm der Städteakademie ausgewählte Fortbildungen und Seminare in Teilzeit an. Die Resonanz war jedoch gering und dieses Angebot scheint nicht das geeignete Format darzustellen, um Teilzeitbeschäftigte zu qualifizieren. Daher sollen zukünftig digitalisierte Lernangebote die Präsenzveranstaltungen ergänzen.
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Steigerung des An- teils der Führungs- kräfte mit reduzier- ter Arbeitszeit | Entwicklung von Rahmen- bedingungen / Modelle, die Führen mit reduzierter Ar- beitszeit ermöglichen | Ab 2019 | PA | Anteil der Füh- rungskräfte mit re- duzierter Arbeitszeit | Noch unklar | Broschüre und Leitfaden „Führen mit reduzierter Ar- beitszeit“ liegen vor, bei Stel- lenneubesetzung wird ge- prüft, ob Führen mit red. AZ möglich ist (Vordruck „Füh- ren mit reduzierter Arbeits- zeit“) | Ja, unter Be- rücksichtigung der gesammel- ten Erfahrungen | ||
| Berücksichtigung des The- mas „Arbeiten und Führen in Teilzeit“ bei Fortbildun- gen und Seminaren im Be- reich Personalentwicklung | Ab 2019 | PA | Anteil der Füh- rungskräfte mit re- duzierter Arbeitszeit | Noch unklar | Aufnahme in Qualifizie- rungsprogramm nach Ent- wicklung des Konzeptes „Führen in Teilzeit“ ist erfolgt | Nein | |||
| Der Baustein ist als festes Element der zukünftigen Führungskräftequalifizie- rungen der Stufen 2 (Ar- beitstitel „Personalarbeit im Dienststellenalltag“) und 3 vorgemerkt. Ziel ist eine verbindliche Teilnahme der Führungskräfte | ab 2019 | PA | Anzahl der teilneh- menden Führungs- kräfte | Noch unklar | Thema wird in Netzwerktref- fen der FKE 2 und FKE 3 be- handelt | Nein |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
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| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Bessere Vereinbar- keit von Privatleben und Beruf | Etablierung von digitalen Lernangeboten. Die digitalen Lerneinhei- ten werden aus mehre- ren, kurzen Modulen be- stehen, die ein zeitlich flexibles Lernen ermögli- chen sollen. | Ab 2019 | PA | Anzahl der Teilneh- menden | Noch unklar | konnte bisher kapazitäts- bedingt nicht umgesetzt werden wird in AG Digitales Ler- nen behandelt | Ja, Ziel: Kon- zeption von kur- zen Lerneinhei- ten; evtl. Ver- weis auf geeig- nete externe An- gebote | ||
| Weiterführung und Ausbau der gender- gerechten Personal- politik im Geschäfts- bereich 3. BM | Schaffung/Etablierung verschiedener Arbeits- zeitmodelle besondere Berücksichti- gung der beruflichen Weiterentwicklungsmög- lichkeiten in den ver- schiedenen Arbeitszeit- modellen von Mitarbei- tenden | Je nach Stand der bisherigen Etablierung kurzfristige und längerfris- tiges Vorge- hen und steti- ger Entwick- lungsprozess | Alle Dienst- stellen und Ei- genbe- triebe des Ge- schäfts- bereichs 2. BM | Anzahl der angebo- tenen und gelebten Arbeitszeitmodelle spezielle Förder- maßnahmen für Mitarbeitende | Es ist mit er- höhten Res- sourcenbe- darf bei der Einführung neuer Mo- delle zu rech- nen - nach Etablierung ist mit einer deutlichen Verringerung zu rechnen | 2. BM: Ausweitung von mobilem Arbeiten/Homeoffice so- wie Telearbeitsmöglich- keiten für alle Mitarbei- tenden von 2. BM verschiedene Arbeitszeit- modelle im Teilzeitbe- reich (z. B. freier Tag o- der wechselnde Arbeits- zeiten) - Weiterbildun- gen/Seminare digital (dadurch auch von zu Hause aus) ermöglichen 3. BM: Prüfen der Bedarfe durch fortlaufenden Austausch mit Mitarbeitenden Absprachen individueller Lösungen im Hinblick auf Arbeitszeitmodelle Verzögerung der Umset- zung durch Covid-19 Pandemie | Ja Ja |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
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| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
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| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Männliche und weibli- che Pädagog*innen in Leitungsstellen können Familienar- beit (Elternzeit und pflegerische Verant- wortung) vereinbaren | Modell „Führen mit redu- zierter Arbeitszeit“ ge- zielt kommunizieren; systematische Anspra- che und Unterstützung betroffener Mitarbei- tende | Laufend | J/B2- Abtei- lungslei- tungen und Be- reichs- leitung | Die Wünsche von Vereinbarkeit kön- nen zu mind. 75% verwirklicht werden | mit beste- | Hohe Bereitschaft von Abteilungsleitungen, Ein- richtungsleitungen und innerhalb der Teams, Fa- milienarbeit zu ermögli- chen Auch kurzfristige Bedarfe lassen sich meist decken | Ja | Ja | |
| henden Res- | |||||||||
| sourcen | |||||||||
| Förderung von Füh- rung mit reduzierter Arbeitszeit im Gh | Begleiteter Prozess zur Organisationsentwick- lung, Führen mit redu- zierter Arbeitszeit zu er- möglichen als Grund- lage für eine stärkere Berücksichtigung dieses Modellverfahrens bei Stellenbesetzungsver- fahren | Fortlaufend | Gh/L in Zu- sam- menar- beit mit PA | erfolgreiche Erpro- bung des Modells | Mit beste- henden Res- sourcen | Mit beste- | Verschiebung neuer Organi- sationsentwicklungen auf- grund coronabedingten Strukturen und Aufgaben be- trifft in Gh überwiegend Frauen; insgesamt mehr Frauen (7/9) als Männer (2/9) in Führungspositionen, 1 männliche und 2 weibliche Führungskräfte sind TZ (fle- xible Änderungen möglich, bspw. bei pandemischen La- gen) | Ja, zur Weiter- | |
| henden Res- | verfolgung be- | ||||||||
| sourcen | darf es jedoch | ||||||||
| weitere Res- | |||||||||
| sourcen, | |||||||||
| schließt auch | |||||||||
| die Förderung | |||||||||
| der Führungs- | |||||||||
| kultur durch den | |||||||||
| Ausbau von Se- | |||||||||
| minarplätzen | |||||||||
| der entspre- | |||||||||
| chenden Ange- | |||||||||
| bote ein | |||||||||
| Förderung von Füh- ren mit reduzierter Arbeitszeit bei UwA | Modell „Führen mit redu- zierter Arbeitszeit“ ge- zielt kommunizieren | Fortlaufend | UwA in Zu- sam- menar- beit mit PA | Anteil der Füh- rungskräfte mit re- duzierter Arbeitszeit bei UwA | Mit beste- henden Res- sourcen | Führen mit reduzierter Ar- beitszeit wird bei UwA umge- setzt. Coronabedingt liegt keine konkrete Auswertung vor. | Ja |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
Männliche und weibli-
che Pädagog*innen
in Leitungsstellen
können Familienar-
beit (Elternzeit und
pflegerische Verant-
wortung) vereinbaren
Modell „Führen mit redu-
zierter Arbeitszeit“ ge-
zielt kommunizieren;
systematische Anspra-
che und Unterstützung
betroffener Mitarbei-
tende
J/B2-
Abtei-
lungslei-
tungen
und Be-
reichs-
leitung
Die Wünsche von
Vereinbarkeit kön-
nen zu mind. 75%
verwirklicht werden
Hohe Bereitschaft von
Abteilungsleitungen, Ein-
richtungsleitungen und
innerhalb der Teams, Fa-
milienarbeit zu ermögli-
chen
Auch kurzfristige Bedarfe
lassen sich meist decken
Förderung von Füh-
rung mit reduzierter
Arbeitszeit im Gh
Begleiteter Prozess zur
Organisationsentwick-
lung, Führen mit redu-
zierter Arbeitszeit zu er-
möglichen als Grund-
lage für eine stärkere
Berücksichtigung dieses
Modellverfahrens bei
Stellenbesetzungsver-
fahren
Gh/L
in Zu-
sam-
menar-
beit mit
PA
erfolgreiche Erpro-
bung des Modells
Verschiebung neuer Organi-
sationsentwicklungen auf-
grund coronabedingten
Strukturen und Aufgaben be-
trifft in Gh überwiegend
Frauen; insgesamt mehr
Frauen (7/9) als Männer (2/9)
in Führungspositionen, 1
männliche und 2 weibliche
Führungskräfte sind TZ (fle-
xible Änderungen möglich,
bspw. bei pandemischen La-
gen)
12
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Förderung der Ver- einbarkeit von Privat- leben und Beruf bei SpS | Teilnahme an Telearbeit Förderung von Elternzeit für Väter Teilnahme am Mento- ringprogramm | fortlaufend | SpS | Anzahl der Teilneh- menden | Mit beste- henden Res- sourcen | Teilnahme an Telearbeit: 2020 6 Telearbeitsplätze, werden von 4 Frauen und 2 Männern genutzt Elternzeit: 2019/2020 hat ein Vater Elternzeit ge- nommen (insgesamt 4 Monate) Teilzeit: Von insgesamt 17 Mitarbeitenden (10 Frauen, 7 Männer), arbeiten 9 in Teilzeit (7 Frauen, 2 Männer) Mentoringprogramm: 1 Teilnehmerin bis 2019 | Ja |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
13
Gender- und Diversitykompetenz bedeutet, sich die (sozialen) Wirkmechanismen von Geschlecht und anderen Kategorien wie beispielsweise Her-
kunft, Alter oder Behinderung bewusst zu machen, mögliche vorhandene Ausgrenzungsmechanismen und Chancenungleichheiten zu prüfen und
im eigenen beruflichen Verantwortungsbereich kompetent und diskriminierungsfrei tätig zu sein. Um die theoretische und methodische Kompetenz
stadtweit zu stärken wird eine Reihe von Maßnahmen angeboten
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| interkulturelle Kom- petenz als wichtige Schlüsselqualifika- tion städtischer Mit- arbeitende erhöhen | Ausdehnung der Fortbil- dungen zu Gender und Interkultureller Kompe- tenz auf mehr Mitarbei- tende (basierend auf dem Konzept Xenos PIK). Das Qualifizierungskon- zept ist fester Bestand- teil des Fortbildungspro- gramms der Städteaka- demie (N-400000). Die Zahl der Teilneh- menden sinkt kontinuier- lich, daher ist eine ver- stärkte „Werbung“ im Rahmen von „Bera- tungsgesprächen“ not- wendig. | ab 2020 | PA | Anzahl der Teilneh- menden | Noch unklar | Teilnahme an interkultu- rellen Seminaren 2014: 460 Mitarbeitende, 2018/ 2019: je knapp 100 Mitarbeitende (vor allem neue Mitarbeitende des Einwohneramtes), Teil- nahme auf freiwilliger Ba- sis Coronabedingt konnten interkulturelle Workshops im Jahr 2020 bisher nicht stattfinden geplant ab 2021 Re- launch interkulturelle Qualifizierungen: Neu- konzeption XENOS PIK Workshops, Angebot von Beratungsgesprächen für Dienststellen | Ja, POA Be- schluss: ab 2021 verbindli- cher Besuch von XENOS-PIK Workshop für neue Mitarbei- tende in Bürger- dienststellen in- nerhalb eines bestimmten Zeitraums; ggfs. Anerkennung von anderen, adäquaten Qua- lifizierungen bzw. Kenntnis- sen, Prüfung durch PA/1-1 |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
14
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Erhöhung der Diversity Kompetenz der Füh- rungskräfte | Integration eines Bau- steins zu Gender und Interkultureller Kompe- tenz bei den Füh- rungskräftequalifizie- rungen Der Baustein ist als festes Element der zu- künftigen Führungs- kräftequalifizierungen der Stufen 2 (Arbeitsti- tel „Personalarbeit im Dienststellenalltag“) und 3 vorgemerkt Entwicklung eines digi- talen Lernmoduls in Kooperation mit GST Ziel ist eine verbindli- che Teilnahme der Führungskräfte | ab 2019 | PA, GST | Anzahl der teilneh- menden Führungs- kräfte | noch unklar | Wird nicht in den FKE behandelt, sondern in den Netzwerktreffen (ansonsten Gefahr der Überfrachtung) der Lehr- gänge) Netzwerktreffen 2020 zu diesem Thema coronabedingt entfallen | Ja Thema wird ab 2021 in Netz- werktreffen der FKE 2 und FKE 3 behandelt Entwicklung ei- nes digitalen Lernmoduls im Rahmen der AG Digitales Lernen | ||
| Verschränkung der Schulungen, die im Themenbereich Diver- sity angesiedelt sind | Einführung eines Diversity-Stempels, der Schulungen mit Diversity-Dimension kennzeichnet | Bis 2020 | GST, PA | Der Diversity-Stem- pel wird im Fortbil- dungsprogramm der Städteakade- mie verwendet | Mit beste- henden Res- sourcen | Erstmals im Fortbil- dungsprogramm der Städteakademie 2018 enthalten; gute Reso- nanz Diversity Kompetenz ist Bestandteil des über- fachlichen Kompetenzka- talogs | Nein, da fest etabliert. |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
15
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse | Weiterführung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | 2020 | im neuen | |||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||||
| Treffen aller Akteur*in- | Bis 2020 | GST, PA | Ein Treffen aller Ak- teur*innen hat statt- gefunden | Mit beste- henden Res- sourcen | Mit beste- | Bisher nicht erfolgt | Bisher nicht erfolgt | Ja | Ja | ||
| nen, die Schulungen | henden Res- | ||||||||||
| im Bereich Diversity | sourcen | ||||||||||
| anbieten | |||||||||||
| Entwicklung eines Grundlagen-Diversity- Bausteins | Bis 2020 | GST, PA | Der Baustein Diver- sity wurde entwi- ckelt | Mit beste- henden Res- sourcen | Diversity Kompetenz ist Bestandteil des über- fachlichen Kompetenzka- talogs. | Ja | |||||
| Anwendung des Diver- sity-Bausteins in den Schulungen | Bis 2020 | GST, PA | Der Baustein Diver- sity findet Anwen- dung in den Semi- naren | Mit beste- henden Res- sourcen | Diversity Kompetenz ist Bestandteil des über- fachlichen Kompetenzka- talogs Alle Seminare, die Diver- sity Kompetenz vermit- teln, sind seit 2020 im Fortbildungsprogramm gekennzeichnet | Ja | |||||
| Diskriminierungsfreie Stadtverwaltung | Antidiskriminierungs- seminare mit Baustein Diversity in der Ver- waltung | laufend | MRB/ Bildung | Zahl der durchge- führten Seminare | Mit beste- henden Res- sourcen und Honorarkräf- ten | In den Jahren 2018 und 2019 wurden jeweils vier Seminare durchgeführt. Im Jahr 2020 konnten coronabedingt leider keine Seminare stattfinden. | Ja | ||||
| Es bestehen Diversity- Kurzschulungen spezi- ell zugeschnitten auf die Bedürfnisse der je- weiligen Dienststellen | Angebot bekannt ma- | 2019 und 2020 | MRB, GST | Das Angebot ist be- kannt Das Angebot wird nachgefragt | Mit beste- henden Res- sourcen | Bisher nicht erfolgt | Ja | ||||
| chen: | |||||||||||
| Intranet | |||||||||||
| Fortbildungsprogramm | |||||||||||
| Newsletter Querblick | |||||||||||
| Anschreiben an | |||||||||||
| Dienststellenleitungen |
Zustän-
digkeit
GST,
PA
Ein Treffen aller Ak-
teur*innen hat statt-
gefunden
Es bestehen Diversity-
Kurzschulungen spezi-
ell zugeschnitten auf
die Bedürfnisse der je-
weiligen Dienststellen
MRB,
GST
Das Angebot ist be-
kannt
Das Angebot wird
nachgefragt
Mit beste-
henden Res-
sourcen
16
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Aspekte und Inhalte von „Gender und Diversity“ sind präsent und vertieft | Workshops zu Gender und Diversity | Im Zwei-Jah- res-Rhythmus | Ref. VI | Anzahl der Teilneh- menden | Mit beste- henden Res- sourcen ggf. Hono- rare für ex- terne Refe- rent*innen | Mangels Ressourcen bisher nicht erfolgt | Nein, mangels Ressourcen | ||
| Thema „Gender und Diversity“ ist in den Dienststellen stärker verbreitet und bekannt | Ansprechpartner*innen in Dienststelle benen- nen. Kontakt zum/zur Ansprechpartner*in im Referat | 2018 | Ref. VI mit allen Dienst- stellen | Namentliche Nen- nung von mindes- tens einer An- sprechperson pro Dienststelle | Mit beste- henden Res- sourcen | Liste mit Ansprechpersonen erstellt | Ja, Liste aktuell halten | ||
| Ausweitung vorge- nannter Maßnahme auf andere Geschäfts- bereiche und deren Dienststellen | Umsetzung ab 2019 | GST mit den Ge- schäfts- berei- chen | Teilnahme an Koor- dinierungsgruppe Gender Netzwerk für Austausch und Fragen | Mit beste- henden Res- sourcen | Mangels Ressourcen bisher nicht erfolgt | Ja | |||
| Gender-Checklisten wurden angepasst | Fortschreibung der Gender-Checklisten für Stadtplanung und Hochbau / Nutzer*in- nenkreis erweitern | Im Laufe die- ses GAPs bzw. laufend | Ref. VI, Stpl, H | Vorliegen der aktu- alisierten Check- liste | Mit beste- henden Res- sourcen | Checklisten liegen vor, wurden im Zeitraum die- ses GAPs allerdings nicht weiterentwickelt H ist auf verbindliche Vorgaben angewiesen. Für H ist die Gender- Checkliste konzernpro- zesseffizienter, sachge- rechter und zeitlich ent- zerrter von Nutzer*innen bei der Planung der von H umzusetzenden Vor- gaben anzuwenden | Ja, Gender-Check- liste wird den späteren Nut- zenden (z.B. Schule, Jugend- amt, Verwal- tung) des Ge- bäudes zur Ver- fügung gestellt |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
H ist auf verbindliche
Vorgaben angewiesen.
Für H ist die Gender-
Checkliste konzernpro-
zesseffizienter, sachge-
rechter und zeitlich ent-
zerrter von Nutzer*innen
bei der Planung der von
H umzusetzenden Vor-
gaben anzuwenden
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| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Weiterführung und Ausbau der genderge- rechten Personalpolitik im Bereich 2. BM | Schulungen und Infos zu geschlechterge- rechte Sprache | Bis Ende 2020 | 2. BM | Fortbildung findet statt | Mit beste- henden Res- sourcen | Bestehende Texte, Inter- netinhalte wurden ent- sprechend geändert Regelmäßige Sensibili- sierung der Mitarbeiten- den erfolgt Umsetzung in beiden neue Dauerausstellun- gen im Spielzeugmu- seum und im Doku-Zent- rum | Ja, laufende Prüfung und An- passung not- wendig | ||
| Gender Budgeting fin- det Anwendung in aus- gewählten Dienststel- len | Durchführung einer Fachveranstaltung „Gender Budgeting“ in der Koordinierungs- gruppe Gender Entwicklung und Er- probung von Kennzah- len für Gender Budge- ting für ausgewählte Dienststellen | Bis Ende 2019 | GST | Fortbildung findet statt Kennzahlen liegen vor und finden An- wendung | Mit beste- henden Res- sourcen | Mangels personeller Res- sourcen bisher nicht erfolgt | Ja |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
18
Diskriminierung bezeichnet eine Benachteiligung aufgrund von Kategorien wie Geschlecht, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion oder Weltan-
schauung, Alter, Behinderung, sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität. Auch innerhalb der Stadtverwaltung gibt es das klare Bekenntnis
für Chancengleichheit und Gleichberechtigung einzutreten und jeder Form von Diskriminierung entgegen zu wirken. In die Entwicklung von gezielten
Maßnahmen werden auch die Erfahrungen der Beschäftigten eingebunden.
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||||
| Diskriminierungsfreie Vergabe der Leis- tungsorientierten Be- zahlung | Auswertung nach Ge- schlecht, Teilzeit und Grad der Behinderung | jährlich | GPR, GST, GSBV | Vorlage der Aus- | Mit beste- henden Res- sourcen | Mit beste- | Auswertungen lagen differen- ziert nach Dienststellen, Be- amt*innen, Tarifbeschäftige vor | Ja, mit differen- zierteren Aus- wertungen (z.B. Höhe des Stun- denkontingents bei TZ) | Ja, mit differen- | ||
| wertung bei der Be- | henden Res- | zierteren Aus- | |||||||||
| trieblichen Kommis- | sourcen | wertungen (z.B. | |||||||||
| sion der Stadt | Höhe des Stun- | ||||||||||
| Nürnberg nach § 18 | denkontingents | ||||||||||
| TVöD (Leistungs- | bei TZ) | ||||||||||
| entgelt) | |||||||||||
| Überarbeitung und Neuauflage der Bro- schüre „Sie und Er - nur so ist es fair“ | Überarbeitung hinsicht- lich Empfehlungen zur Umsetzung der soge- nannten Dritten Option und Leichten Sprache | Bis Ende 2019 | GST, Pr | Vorliegen einer überarbeiteten Bro- schüre | Vorliegen einer | Mit beste- henden Res- sourcen | Broschüre wurde inhaltlich | Ja, Erstellung einer Broschüre (Print und digi- tal) | |||
| überarbeiteten Bro- | erweitert (Faire Sprache) und | ||||||||||
| schüre | war Grundlage für die Erstel- | ||||||||||
| lung einer Intranetseite zu | |||||||||||
| „Faire Sprache“ (Geschlech- | |||||||||||
| tergerechte, Diversitätssen- | |||||||||||
| sible, Rassismuskritische, | |||||||||||
| Diskriminierungssensible, | |||||||||||
| Leichte Sprache) | |||||||||||
| Sichtbarmachung des städtischen Bekennt- nisses zu Vielfalt und Diversität auch im Be- reich sexuelle Orientie- rung und Identität | Teilnahme mit einem In- formationsstand am Christopher-Street-Day (CSD) | Im Zwei-Jah- res-Rhythmus | PA, GST | Stand am CSD | Mit beste- henden Res- sourcen | 2020 coronabedingt nur kleiner Auftritt ohne PA Wird jährlich umgesetzt | Ja, Planung ei- ner Unterstüt- zung durch PA, z.B. mit Ausbil- dungskräften bei CSD 2022 Fortführung im Masterplan Queeres Nürn- berg |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
Diskriminierungsfreie
Vergabe der Leis-
tungsorientierten Be-
zahlung
Auswertung nach Ge-
schlecht, Teilzeit und
Grad der Behinderung
GPR,
GST,
GSBV
Auswertungen lagen differen-
ziert nach Dienststellen, Be-
amt*innen, Tarifbeschäftige
vor
Überarbeitung und
Neuauflage der Bro-
schüre „Sie und Er -
nur so ist es fair“
Überarbeitung hinsicht-
lich Empfehlungen zur
Umsetzung der soge-
nannten Dritten Option
und Leichten Sprache
Mit beste-
henden Res-
sourcen
Ja, Erstellung
einer Broschüre
(Print und digi-
tal)
19
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Ein Arbeitskreis für LSBTI-Beschäftigte ist eingerichtet | Angebot im Intranet aus- schreiben und durchfüh- ren | Bis Ende 2018 bei Bedarf Etablierung ei- nes Netz- werks, danach fortlaufend | GST | Netzwerktreffen werden angeboten Teilnahme an den Netzwerktreffen | Mit beste- henden Res- sourcen | AK wurde eingerichtet, Tref- fen 3-4 Mal im Jahr | Fortführung im Masterplan Queeres Nürn- berg |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
20
Männer und Frauen reagieren auf Umwelt und Krankheiten unterschiedlich – und dieser Unterschied verändert sich stetig. So haben sie einen unterschiedlichen Blick auf ihre Gesundheit und messen präventiven Gesundheitsfürsorgeangeboten unterschiedliche Bedeutung bei. Diese Erkenntnisse sollen bei der Gestaltung von Arbeitsbereichen und den Angeboten des betrieblichen Gesundheitsmanagements stärkere Berücksichtigung finden.
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Männer nehmen an Angeboten des Be- trieblichen Gesund- heitsmanagements (BGM) teil | Mehr Männer für Ge- sundheitsangebote ge- winnen maßgeschneiderte Qua- lifizierungsangebote für Männer Fortführung der Mess- gerätewochen in Koope- ration mit der AOK Verstetigung der beweg- ten Pause in den Dienst- stellen; Gewinnung von Männern als „Bewe- gungsbotschafter“ für die Dienststellen | Daueraufgabe | PA | Anteil der Männer an Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmana- gements ist gestie- gen | noch unklar | Maßgeschneiderte Quali- fizierungsangebote für Männer (und Frauen) werden vom BGM im Zu- sammenhang mit der Planung von dezentralen und zentralen Gesund- heitstagen entwickelt (z.B. Bogenschießen) Anteil der Männer an den Messgeräteangeboten liegt über dem Anteil von Männern an regulären Gesundheitsangeboten, Messgerätewochen wer- den in Kooperation mit der AOK fortgesetzt Anteil der Männer bei ge- samtstädtischen Ge- sundheitswochen 2018: Messgeräte 33 %, Schnupperkurse 17%; Gesamtquote: 23%; | Ja, neuer Indi- kator: Anzahl der Bewegungs- botschafter*in- nen und An- sprechpart- ner*innen Ge- sundheit BGM betreut Bachelorarbeit zur Männer- gesundheit; Er- gebnisse liegen 2021 vor |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
21
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| 2019: Messgeräte 37%, Schnupperkurse 18%, Gesamtquote 24% (Zah- len für 2020 werden noch ausgewertet) Netzwerke „Bewegungs- botschafter/innen“ und Ansprechpartner/innen Gesundheit werden aus- gebaut; aktuelle Zahlen: 130 Bewegungsbotschaf- terinnen, 38 Botschafter; 71 Ansprechpartnerinnen und 18 Ansprechpartner für Gesundheit in den Dienststellen | |||||||||
| Spezielle Angebote für Männer bei der städti- schen Gesundheitswo- che initiieren, ausprobie- ren, einführen. ggf. quo- tierte Anmeldelisten an- legen | Jährlich | GST - An- sprech- partner für Männer | Beteiligung der männlichen Ange- stellten an den An- geboten der Ge- sundheitswoche steigt | Kooperation mit PA/BGM & anderen Institutionen Kosten ex- terne Refe- renten | s.o. quotierte Anmeldelisten wurden bei Gesundheits- tagen seit 2018 angelegt; bei Nichtbelegung kurz vor Veranstaltungsbe- ginn durch Mitarbeitende auf der Warteleiste auf- gefüllt | Ja |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
22
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Erhalt und weiterer Ausbau der beson- ders gendersensiblen Aufgabenbereiche durch stärkere ge- schlechtsspezifische Diversifizierung der Personalstruktur | Stärkere Berücksichti- gung des Genderas- pekts bei Stellenbeset- zungen (wo möglich und notwendig) | Fortlaufend | Gesamt Gh, alle Be- reichs- leitun- gen | Anteil von Frauen und Männern in be- sonders gender- sensiblen Aufga- benbereichen Anzahl der Teilneh- menden | Mit beste- henden Res- sourcen | Girls‘- und Boys‘ Day als gesonderter Punkt im in- ternen Teil, dort wird die Beteiligung von Gh auf- geführt Im Spannungsfeld zwi- schen Wunsch und Be- werberlage, Gefahr der ungewollten Diskriminie- rung Weiterhin überwiegend Bewerbungen von Frauen, möglicher Grund: TZ Struktur spricht eher Frauen an | Ja |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
23
2. Eine geschlechtergerechte Stadtgesellschaft
Gleichberechtigte Partizipation ist die Grundlage für eine geschlechtergerechte Stadtgesellschaft. Alle Einwohner*innen in Nürnberg sollen sich wohl fühlen und gleichberechtigt am Stadtleben teilnehmen können. Festgefahrene Geschlechterstereotypen müssen mit Maßnahmen in unterschiedlichen Lebensbereichen aufgebrochen werden. Um zur Chancengleichheit und Gleichberechtigung aller Menschen beizutragen, soll jeder Form von Diskriminierung, nicht nur Aufgrund des Merkmals Geschlecht, entgegengetreten werden. Auch die Rolle, die Gender, das soziale Geschlecht, in den Bereichen Gewalt, Gesundheit, Bildung, Kultur, Sport und Bau- und Stadtplanung nach wie vor spielt, muss weiterhin berücksichtigt werden.
Geschlecht spielt in vielen Bereichen nach wie vor eine große Rolle, sei es bei der Berufswahl, in der Werbung, Kunst, Kultur, Musik, bei der Benennung öffentlicher Plätze oder aber bei der Verwendung geschlechtergerechter Sprache. Die Stadt Nürnberg trägt über unterschiedliche Maßnahmen dazu bei, Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts und/oder anderer Kategorien abzubauen, Rollenstereotype zu vermindern und Diskriminierung entgegenzuwirken. Damit wird ein aktiver Beitrag zur Chancengleichheit aller Bürger*innen geleistet.
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | |||||||||
| personell) | GAP? | |||||||||
| Mehr Frauen in politi- | Durchführung von politi- schen Veranstaltungen für Frauen beispiels- weise Speed-Dating mit Politikerinnen der Kom- munal-, Landes-, Bun- des- oder Europaebene | 2018 bis 2020 | GST | 1x jährlich Aktion zur Förderung von Frauen in politi- schen Ämtern | Mit beste- henden Res- sourcen | Mit beste- | 2018 und 2019 durchge- führt, Teilnahme durch- wachsen, Veranstaltung im Schönen Saal des Rathauses nicht nied- rigschwellig | Ja, in Koopera- tion mit Ref. IV in einer Schule | Ja, in Koopera- | |
| schen Ämtern | henden Res- | tion mit Ref. IV | ||||||||
| sourcen | in einer Schule | |||||||||
| Beitrag zum Abbau | ||||||||||
| von Rollenstereoty- | ||||||||||
| pen | ||||||||||
| Ausgewogenes Ge- schlechterverhältnis bei Benennung öf- fentlicher Straßen, Plätzen und Brücken | Erstellung einer Vor- schlagsliste für Geo mit bedeutenden weiblichen Persönlichkeiten | Bis Ende 2018 | GST | Vorliegen der Vor- schlagsliste | Mit beste- henden Res- sourcen | Im Auftrag von GST er- stellte Historikerin Nadja Bennewitz 2018 und 2019 thematisch geord- nete Vorschlagslisten mit weiblichen Persönlichkei- ten aus Nürnbergs Ge- schichte | Nein |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
Durchführung von politi-
schen Veranstaltungen
für Frauen beispiels-
weise Speed-Dating mit
Politikerinnen der Kom-
munal-, Landes-, Bun-
des- oder Europaebene
1x jährlich Aktion
zur Förderung von
Frauen in politi-
schen Ämtern
2018 und 2019 durchge-
führt, Teilnahme durch-
wachsen, Veranstaltung
im Schönen Saal des
Rathauses nicht nied-
rigschwellig
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| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Die erforderlichen Dienste für die Begutach- tung von Straßennamen- vorschlägen werden im bekannten Umfang er- bracht | |||||||||
| Straßenbenennungen in neuen Wohngebieten erfolgen geschlechter- paritätisch | laufend | Geo | Anteil von Frauen und Männer, die durch neue Stra- ßenbenennungen gewürdigt werden | Mit beste- henden Res- sourcen | Von den im Zeitraum 01/2018 - 11/2020 be- schlossenen 27 Straßen- benennungen erfolgten 17 nach Personen, da- von 10 nach Frauen und 7 nach Männern Alle Benennungen, die seit dem Jahr 2018 auf Vorschläge von Geo zu- rückzuführen sind, waren entweder weiblich oder personenunabhängig (z. B. geographische Be- zeichnung oder Gemar- kungsnamen) | Ja, ggf. Zusam- menführen der Punkte | |||
| Geschlechtersensible Themenfestlegung für neue Wohngebiete | laufend | Geo | Anteil von Frauen und Männer, die durch neue Stra- ßenbenennungen gewürdigt werden | Mit beste- henden Res- sourcen | s.o. | Ja |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
25
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen (finanziell / personell) | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterfüh- rung im neuen GAP? | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Männer nehmen ihre Erziehungsverantwor- tung wahr und sind in ihrer Rolle als Vater gestärkt | 2. Nürnberger Väterwo- che | April/Mai 2019 | GST – | Besuch der Ange- bote und Veranstal- tungen | Mit beste- henden Res- sourcen | 2019 stattgefunden 2020 coronabedingt ab- gesagt | Ja, ab 2021 wieder geplant | |
| An- | ||||||||
| sprech- | ||||||||
| partner | ||||||||
| für | ||||||||
| Männer | ||||||||
| mit | ||||||||
| AK Vä- | ||||||||
| ter in | ||||||||
| Nürn- | ||||||||
| berg | ||||||||
| Männer gestalten ihr Leben – frei von Rol- lenerwartungen und Zwängen | Internationaler Männer- tag 19.11 Veranstaltung zu Gleich- berechtigung und positi- vem Männlich sein | 2019 ff. | GST - An- sprech- partner für Männer | Veranstaltung(en) finden statt | Kooperation mit Netzwerk Jungen und Männerar- beit | 2019: 1. Nürnberger Männernwochen 2020: coronabedingt ab- gesagt | Ja, ab 2021 wieder geplant | |
| Eine Vielfalt von männlichen Lebens- entwürfen ist gesell- schaftlich akzeptiert und selbstverständlich. Positiv Männlich | Kampagne zu/gegen männliche/n Rollenkli- schees | 2019 | GST - An- sprech- partner für Männer | Kampagnenidee ist entstanden und um- gesetzt | mit Netzwerk Jungen und Männerar- beit | Mangels Ressourcen bisher nicht erfolgt | Ja, weiter in Planung |
Zustän-
digkeit
Ressourcen
(finanziell /
personell)
Evaluation/ Ergebnisse
2020
Weiterfüh-
rung im
neuen GAP?
Männer nehmen ihre
Erziehungsverantwor-
tung wahr und sind in
ihrer Rolle als Vater
gestärkt
- Nürnberger Väterwo-
che
Besuch der Ange-
bote und Veranstal-
tungen
Mit beste-
henden Res-
sourcen
2019 stattgefunden
2020 coronabedingt ab-
gesagt
Ja, ab 2021
wieder geplant
26
Diskriminierung bezeichnet eine Benachteiligung aufgrund von Kategorien wie Geschlecht, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion oder Weltan-
schauung, Alter, Behinderung, sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität, Sprache. Ziel der städtischen Antidiskriminierungspolitik ist es, für
die Stärkung der Chancengleichheit und Gleichberechtigung aller Menschen einzutreten und jeder Form von Diskriminierung oder gruppenbezoge-
ner Menschenfeindlichkeit entgegen zu wirken. Der Schutz vor Diskriminierung kann sowohl das Verbot von Benachteiligung beinhalten als auch
die gezielte Förderung von benachteiligten Personen oder Gruppen. Wichtig hierbei ist, die Lebensrealitäten der Bürger*innen spezifisch zu erfassen,
um Bedarfe zu identifizieren und gezielte Maßnahmen ergreifen zu können.
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse | Weiterführung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | 2020 | im neuen | |||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||||
| Diskriminierungsarme Gesellschaft | Verstetigung der Arbeit der/des Beauftragten für Diskriminierungsfragen; Intervention und Präven- tion | laufend | MRB | Reaktionszeit nach Kontaktaufnahme < 5 Arbeitstage | Mit beste- henden Res- sourcen (eine VZ- Stelle) | Maßnahme umgesetzt | Nein | ||||
| LSBTI-Geflüchtete sind geschützt vor Dis- kriminierung und Ge- walt | Installierung eines Ar- beitskreises Flucht und LSBTI | Einrichtung des Arbeits- kreises bis Mitte 2018 – Treffen dann fortlaufend 2- 3x jährlich | GST – Koordi- nie- rungs- stelle LSBTI | Anzahl der Treffen | Mit beste- henden Res- sourcen und bereits vor- handenen Netzwerken | Maßnahme umgesetzt, Tref- fen 2-3 Mal im Jahr, Aus- tausch zu Fällen und struktu- rellen Problemlagen | Fortführung im Masterplan Queeres Nürn- berg | ||||
| 2-3x jährlich | |||||||||||
| Anzahl der erreich- | |||||||||||
| ten | |||||||||||
| Akteur*innen aus | |||||||||||
| LSBTI und Flucht- | |||||||||||
| kontext | |||||||||||
| Umsetzung von | |||||||||||
| Maßnahmen, die | |||||||||||
| zum Abbau der Dis- | |||||||||||
| kriminierung von | |||||||||||
| LSBTI-Geflüchteten | |||||||||||
| beitragen |
Zustän-
digkeit
LSBTI-Geflüchtete
sind geschützt vor Dis-
kriminierung und Ge-
walt
Installierung eines Ar-
beitskreises Flucht und
LSBTI
Einrichtung
des Arbeits-
kreises bis
Mitte 2018 –
Treffen dann
fortlaufend 2-
3x jährlich
GST –
Koordi-
nie-
rungs-
stelle
LSBTI
Mit beste-
henden Res-
sourcen und
bereits vor-
handenen
Netzwerken
Maßnahme umgesetzt, Tref-
fen 2-3 Mal im Jahr, Aus-
tausch zu Fällen und struktu-
rellen Problemlagen
27
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse | Weiterführung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | 2020 | im neuen | |||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||||
| Umsetzung der Studie „Sexuelle Selbstbe- stimmung in der Kom- mune“ | 2x jährlich Treffen der | 2x jährlich fort- laufend | GST – Koordi- nie- rungs- stelle LSBTI | Anzahl der durch- geführten Sitzun- gen Anzahl der durch- geführten Veran- staltungen/Aktionen | Mit beste- henden Res- sourcen | Mit beste- | 2019 das letzte Mal durchge- führt, da ein Mainstreaming in der Verwaltung stattgefun- den hat, ist der AK in dieser Form nicht mehr nötig | 2019 das letzte Mal durchge- | Nein | ||
| beteiligten Fachbereiche | henden Res- | führt, da ein Mainstreaming | |||||||||
| sourcen | in der Verwaltung stattgefun- | ||||||||||
| Newsletter mit relevan- | den hat, ist der AK in dieser | ||||||||||
| ten Terminen und Infor- | Form nicht mehr nötig | ||||||||||
| mationen an den Fach- | |||||||||||
| bereichskreis | |||||||||||
| Umsetzung von Aktio- | |||||||||||
| nen der Fachbereiche | |||||||||||
| und der Koordinierungs- | |||||||||||
| stelle | |||||||||||
| Plakataktion zur Sexu- alaufklärung an Schu- len und in Jugendein- richtungen | Umsetzung der Plakat- aktion | Umsetzung der Plakat- | Bis Ende 2018 | GST – Koordi- nie- rungs- stelle LSBTI, IPSN | Erstellung des Pla- kats Versand des Pla- kats an Schulen | Mit beste- henden Res- sourcen | Plakate wurden an Schu- | Fortführung im Masterplan Queeres Nürn- berg | |||
| aktion | len und Jugendeinrich- | ||||||||||
| tungen verteilt, ggf. Wie- | |||||||||||
| derholung der Aktion | |||||||||||
| 2022 | |||||||||||
| Angebot wurde von Lehr- | |||||||||||
| kräften als wichtig erach- | |||||||||||
| tet, auch Beratungsanfra- | |||||||||||
| gen bezogen sich auf | |||||||||||
| Kenntnis der Stelle über | |||||||||||
| die Plakate | |||||||||||
| Durchführung von öf- fentlichen Aktionen und Veranstaltungen zum Themenbereich Lesben, Schwule, Bi- Trans- und Intersexu- elle (LSBTI) | Aktionen an Gedenkta- gen Einzelveranstaltungen zu inhaltlichen Schwer- punkten | 2 x jährlich fortlaufend | GST – Koordi- nie- rungs- stelle LSBTI | Anzahl der Veran- staltungen | Mit beste- henden Res- sourcen | Aktionswochen wurden im | Fortführung im Masterplan Queeres Nürn- berg | ||||
| Mai 2019 mit dem Bündnis | |||||||||||
| gegen Trans- und Homopho- | |||||||||||
| bie, sowie im Mai 2020 mit | |||||||||||
| der Stadtbibliothek und dar- | |||||||||||
| über hinaus mit Einzelveran- | |||||||||||
| staltungen durchgeführt |
Ziel/e
Zustän-
digkeit
Umsetzung der Studie
„Sexuelle Selbstbe-
stimmung in der Kom-
mune“
2x jährlich fort-
laufend
GST –
Koordi-
nie-
rungs-
stelle
LSBTI
Anzahl der durch-
geführten Sitzun-
gen
Anzahl der durch-
geführten Veran-
staltungen/Aktionen
Plakataktion zur Sexu-
alaufklärung an Schu-
len und in Jugendein-
richtungen
GST –
Koordi-
nie-
rungs-
stelle
LSBTI,
IPSN
Erstellung des Pla-
kats
Versand des Pla-
kats an Schulen
Mit beste-
henden Res-
sourcen
Durchführung von öf-
fentlichen Aktionen
und Veranstaltungen
zum Themenbereich
Lesben, Schwule, Bi-
Trans- und Intersexu-
elle (LSBTI)
Aktionen an Gedenkta-
gen
Einzelveranstaltungen
zu inhaltlichen Schwer-
punkten
2 x jährlich
fortlaufend
GST –
Koordi-
nie-
rungs-
stelle
LSBTI
Anzahl der Veran-
staltungen
Mit beste-
henden Res-
sourcen
28
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse | Weiterführung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | 2020 | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | |||||||||
| Berücksichtigung des Themas LSBTI in der lokalen Antidiskriminie- rungsarbeit | Mitarbeit in der lokalen Antidiskriminierungsstra- tegie | Fortlaufend | GST – Koordi- nie- rungs- stelle LSBTI | Berücksichtigung des Themenbe- reichs in den loka- len Strategien und Strategiepapieren | Mit beste- henden Res- sourcen | Mit beste- | LSBTI wurde bei Aktionen | Fortführung im Masterplan Queeres Nürn- berg | ||
| henden Res- | thematisiert und findet Be- | |||||||||
| sourcen | rücksichtigung bei der Erstel- | |||||||||
| lung von Aktionsplänen und | ||||||||||
| Hissen der Regenbogen- | ||||||||||
| flagge zu Gedenktagen am | ||||||||||
| Rathaus | ||||||||||
| Aneignung von Kom- petenzen sich in vielen Lebenssituationen an- gemessen gegen Be- nachteiligungen einzu- setzen | Schulungen zur Zivilcou- rage | Mittelfristig | BCN/BZ | Anteil von Teilneh- menden | Mit beste- henden Res- sourcen | Es konnten Teilerfolge erzielt und die Beteiligungsquoten in bestimmten Segmenten erhöht werden. | Ja | |||
| Bekämpfung von Ras- sismus und Diskrimi- nierung | Zielgruppenspezifische Unterkünfte für Geflüch- tete entstehen | 2018 bis 2020 | SHA | Es stehen je 50 Plätze in den Jah- ren 2018 bis 2020 zur Verfügung | Mit beste- henden Res- sourcen | 2 LGBTI* Unterkünfte mit | Fortführung im Masterplan Queeres Nürn- berg | |||
| 40 Plätzen | ||||||||||
| 1 Unterkunft für geflüch- | ||||||||||
| tete Frauen inkl. „Schut- | ||||||||||
| zunterkunft“ mit 30 + 15 | ||||||||||
| Plätzen. |
Ziel/e
Zustän-
digkeit
Berücksichtigung des
Themas LSBTI in der
lokalen Antidiskriminie-
rungsarbeit
Mitarbeit in der lokalen
Antidiskriminierungsstra-
tegie
GST –
Koordi-
nie-
rungs-
stelle
LSBTI
Berücksichtigung
des Themenbe-
reichs in den loka-
len Strategien und
Strategiepapieren
Bekämpfung von Ras-
sismus und Diskrimi-
nierung
Zielgruppenspezifische
Unterkünfte für Geflüch-
tete entstehen
Es stehen je 50
Plätze in den Jah-
ren 2018 bis 2020
zur Verfügung
Mit beste-
henden Res-
sourcen
29
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | 2020 | im neuen | |||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Im Aktionsplan zur Umsetzung der Behin- dertenrechtskonven- tion der Vereinten Na- tionen (UN-BRK) sind geschlechtsspezifische Aspekte berücksichtigt | Besondere Bedürfnisse der Geschlechter wer- den als Querschnitts- thema bei Maßnahmen für die Handlungsfelder berücksichtigt | 2018 bis 2020 | SHA/In- klusi- onsbe- auf- tragte | Bei Bedarf werden spezifische Maß- nahmen formuliert und umgesetzt | Mit beste- henden Res- sourcen | Mit beste- | Umsetzung in beiden | Ja | |
| henden Res- | neue Dauerausstellun- | ||||||||
| sourcen | gen im Spielzeugmu- | ||||||||
| seum und im Doku-Zent- | |||||||||
| rum | |||||||||
| zur Entwicklung des Akti- | |||||||||
| onsplans wurden Quer- | |||||||||
| schnittsthemen festge- | |||||||||
| legt u.a. „Gender“, The- | |||||||||
| men wurden 2017 unter | |||||||||
| Einbindung der Inklusi- | |||||||||
| onskonferenz entwickelt | |||||||||
| und Ende 2018 den AGs | |||||||||
| vorgestellt. Die AG’s hat- | |||||||||
| ten den Auftrag das Gen- | |||||||||
| der-Thema bei der Ent- | |||||||||
| wicklung der Maßnah- | |||||||||
| menvorschläge stets zu | |||||||||
| berücksichtigen. Weiter- | |||||||||
| hin fanden die Quer- | |||||||||
| schnittsthemen Berück- | |||||||||
| sichtigung bei der Ent- | |||||||||
| wicklung des Werte- | |||||||||
| Rads 2018 |
Ziel/e
Zustän-
digkeit
Im Aktionsplan zur
Umsetzung der Behin-
dertenrechtskonven-
tion der Vereinten Na-
tionen (UN-BRK) sind
geschlechtsspezifische
Aspekte berücksichtigt
Besondere Bedürfnisse
der Geschlechter wer-
den als Querschnitts-
thema bei Maßnahmen
für die Handlungsfelder
berücksichtigt
SHA/In-
klusi-
onsbe-
auf-
tragte
Bei Bedarf werden
spezifische Maß-
nahmen formuliert
und umgesetzt
30
2.3 Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt
2.3 Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt
Geschlechtsspezifische Gewalt ist Gewalt, der Menschen aufgrund ihres Geschlechts ausgesetzt sind. Sie verletzt das Grundrecht auf Leben, Freiheit, Sicherheit und Würde. Geschlechtsspezifische Gewalt ereignet sich täglich, in unterschiedlichen Formen wie häusliche Gewalt, sexualisierte Gewalt oder Menschenhandel. Im November 2016 haben das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Bundeskriminalamt (BKA) zum ersten Mal gemeinsam eine kriminalstatistische Auswertung zur Gewalt in Partnerschaften vorgelegt, die belegt, dass es meist Frauen sind (82%), die von Partnerschaftsgewalt betroffen sind.
Der Großteil der Opfer von Menschenhandel innerhalb und außerhalb der EU sind Frauen und Mädchen. Laut einem statistischen Arbeitspapier zum Menschenhandel von Eurostat (2015) waren in den Jahren 2010-2012 80 % der registrierten Opfer von Menschenhandel Frauen und Mädchen; 69 % der Opfer wurden sexuell ausgebeutet.
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||||
| Bekämpfung ge- schlechtsspezifischer Gewalt | Durchführung einer Anti- Gewaltwoche im Rah- men des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen (25. November) | Bis November 2019 | GST mit | Durchführung der Veranstaltungs- reihe | Mit beste- henden Res- sourcen | Mit beste- | 2019 und 2020: Aktionswo- chen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, Veranstaltungsflyer wurden erstellt | Ja | Ja | ||
| dem AK | henden Res- | ||||||||||
| verbes- | sourcen | ||||||||||
| serte In- | |||||||||||
| terven- | |||||||||||
| tion ge- | |||||||||||
| gen | |||||||||||
| häusli- | |||||||||||
| che Ge- | |||||||||||
| walt | |||||||||||
| Verstetigung des 2015 einberufenen Arbeits- kreises „Geflüchtete Frauen in Nürnberg“ | Laufend | GST | GST | Zahl der jährlichen Sitzungen | Mit beste- henden Res- sourcen | 2018 und 2019 jeweils 2 | Nein | ||||
| Sitzungen | |||||||||||
| 2020 2 Sitzungen, | |||||||||||
| coronabedingt zusam- | |||||||||||
| men mit dem AK Häusli- | |||||||||||
| che und Sexualisierte | |||||||||||
| Gewalt |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
Durchführung einer Anti-
Gewaltwoche im Rah-
men des Internationalen
Tags gegen Gewalt an
Frauen (25. November)
Bis November
2019
Durchführung der
Veranstaltungs-
reihe
2019 und 2020: Aktionswo-
chen zum Internationalen
Tag gegen Gewalt an
Frauen, Veranstaltungsflyer
wurden erstellt
Bekämpfung ge-
schlechtsspezifischer
Gewalt
Verstetigung des 2015
einberufenen Arbeits-
kreises „Geflüchtete
Frauen in Nürnberg“
Zahl der jährlichen
Sitzungen
Mit beste-
henden Res-
sourcen
31
2.3 Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | |||||||||
| personell) | GAP? | |||||||||
| Bekämpfung von Menschenhandel | Einrichtung eines Ar- | 2018 bis 2020 | MRB/ GST | Beteiligung der Ak- teur*innen Anzahl der Treffen des Arbeitskreises Anlassbezogene Veranstaltungen werden durchge- führt | Mit beste- henden Res- sourcen | Mit beste- | Arbeitskreis hat sich etabliert und konnte weitere Akteure zur Bekämpfung von Men- schenhandel gewinnen | Ja, ab Mitte 2020, sobald Treffen in Prä- senz wieder möglich sind. Zusammenset- zung des AK wird überprüft und ggf. er- gänzt. | ||
| beitskreises Menschen- | henden Res- | |||||||||
| handel mit relevanten | sourcen | |||||||||
| Akteur*innen Nürnbergs | ||||||||||
| Durchführung von Ar- | ||||||||||
| beitskreistreffen 2x jähr- | ||||||||||
| lich | ||||||||||
| Ggf. Durchführung von | ||||||||||
| Fortbildungen/inhaltli- | ||||||||||
| chen Veranstaltungen | ||||||||||
| und Erstellung von Infor- | ||||||||||
| mationsmaterialien |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
MRB/
GST
Beteiligung der Ak-
teur*innen
Anzahl der Treffen
des Arbeitskreises
Anlassbezogene
Veranstaltungen
werden durchge-
führt
Arbeitskreis hat sich etabliert
und konnte weitere Akteure
zur Bekämpfung von Men-
schenhandel gewinnen
Bekämpfung von
Menschenhandel
32
Männer und Frauen reagieren auf Umwelt und Krankheiten unterschiedlich – und dieser Unterschied verändert sich stetig. Daher wird in der Medizin und Gesundheitsförderung die Notwendigkeit der Berücksichtigung des Geschlechts immer deutlicher. Neben dem biologischen hat auch das soziale Geschlecht eine entscheidende Bedeutung. In der Gendermedizin steht die Beschäftigung mit dem durch das soziale Umfeld und Rollenzuschreibungen zugewiesenen Geschlecht im Zentrum des Interesses. Diese Erkenntnisse sollen sowohl in strukturellen Gestaltung von Rahmenbedingungen und Erfassung und Bewertung von Krankheitsbildern Eingang finden, als auch bei der Planung und Durchführung praktischer Gesundheitsangebote.
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Gendersensible Ge- sundheitsberichter- stattung | alle Auswertungen fin- den explizit gendersen- sibel statt, zum Bsp. To- desursachenstatistik, Schuleingangsuntersu- chung, weitere kleinräu- mige Datenauswertun- gen | Fortlaufend | Gh/GF- Gf/GBE | Berichte liegen in entsprechender Auswertung vor | Mit beste- henden Res- sourcen | Maßnahme umgesetzt | Ja | ||
| Verbesserung der Jungen- und Männer- gesundheit in Nürn- berg | Entwicklung einer Ge- samtstrategie „Jungen- und Männergesundheit in Nürnberg“ Einrichtung einer Koor- dinierungsstelle Männer- gesundheit Entwicklung und Umset- zung von ressortüber- greifenden Ansätzen zur Entwicklung ineinander- greifender lebenslagen- spezifischer gesund- heitsbezogener Ange- bote | Projekt mit Ge- samtlaufzeit von 36 Mona- ten ab Novem- ber 2018 | Gh/L- Stab | Die Stelle ist einge- richtet Eine Strategie wurde erarbeitet und liegt vor Inanspruchnahme (TN Anzahl) Bekanntheit der An- gebote Verstetigung der Angebote | Externe Pro- jektmittel aus dem PrävG | Kollege bei GST hat mit seinem Projektanteil am 1.1.19 begonnen Kollege Gh hat als Pro- jektkoordinator am 1.3.20 seine Stelle angetreten Verzögerungen im Pro- jektverlauf aufgrund von langwieriger Stellenbe- setzung und Aufgaben- verschiebung in der Corona-Pandemie | - Verstetigung ist abhängig von der weiteren Entwicklung des Bundespräventi- onsgesetztes zur Finanzie- rung von Dritt- mittelvorhaben. - für langfristige Sicherstellung des Vorhabens ist Verankerung eine Stellenein- bindung in die Stadtverwaltung notwendig |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
33
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse | Weiterführung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | 2020 | im neuen | |||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||||
| Gründung eines Netz- | Ab 11/2018 3 Jahre | GST - An- sprech- partner für Männer | Netzwerk besteht und regelmäßige Treffen finden statt | 8 WAS | 8 WAS | Derzeit coronabedingt aus- gesetzt | Derzeit coronabedingt aus- | Ja, Wiederauf- nahme geplant | Ja, Wiederauf- | ||
| werks Jungen- und | gesetzt | nahme geplant | |||||||||
| Männergesundheit in | |||||||||||
| Nürnberg im Rahmen | |||||||||||
| des Modellprojekts | |||||||||||
| Nürnberg | |||||||||||
| mit TK und Gh | |||||||||||
| Gender Mainstreaming in al- len Angeboten von Gh | Systematische Berück- sichtigung des Genderaspekts in den Angeboten des Gesund- heitsstudios und auch bei den Aktivitäten der stadtteilbezogenen Ge- sundheitsförderung Beratung für alle Ge- schlechtsidentitäten in der Fachstelle für sexu- elle Gesundheit und dem SpDi | Fortlaufend für alle Maßnah- men | Gesamt Gh, ins- beson- dere Gh/Gf- Gf Gh/Inf- FSG Gh/MD- SpDi | Genderbezogene Struktur der Teil- nehmenden an den Angeboten zur Ge- sundheitsförderung und Beratung im Verhältnis zur po- tentiellen Nutzer*in- nenstruktur | Mit beste- henden Res- sourcen | Berücksichtigung bei der An- gebotsplanung des Gesund- heitsstudios siehe auch Wunsch nach geschlechts- spezifischer Stellenbeset- zung unter Wahrung des Dis- kriminierungsverbots | Ja |
Zustän-
digkeit
Ab 11/2018
3 Jahre
GST -
An-
sprech-
partner
für
Männer
Netzwerk besteht
und regelmäßige
Treffen finden statt
34
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse | Weiterführung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | 2020 | im neuen | |||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||||
| Zugang zu (mutter- sprachlicher) Ge- sundheitsversorgung und -förderung für Geflüchtete | Fortführungen der Medi- zinischen Fachstelle / Flüchtlinge mit Fach- stelle Trauma mit be- sonderer Berücksichti- gung der gendersensib- len Versorgung Genderadäquate Perso- nalausstattung | Fortlaufend | Gh/MD- Asyl In Ko- opera- tion mit weiteren exter- nen Part- ner*in- nen | Stellenplanmäßige Absicherung zur Fortführung der Medizinischen Fachstelle mit Fachstelle Trauma Bedarfsentspre- chende Behand- lungszahlen von Geflüchteten in me- dizinischer und psy- chotherapeutischer Behandlung Behandlungszahlen nach Geschlecht Zusammensetzung der Beschäftigten nach Geschlecht | Mit beste- henden Res- sourcen | Stellen in der Medizinischen Fachstelle mit Fachstelle Trauma wurden bis 2023 ver- längert. | Ja, sofern eine stellenplanmä- ßige Absiche- rung gegeben ist | ||||
| Männer nehmen die Fürsorge für ihre Ge- sundheit wahr | Weltmännertag 03.11. | 11/2018 Öffentlichkeits- arbeit, evtl. 2019 | GST - An- sprech- partner für Männer | Veranstaltung fin- det statt Männer nutzen die Angebote bzw. Ver- anstaltung | Kooperation mit Netzwerk Jungen und Männerarbeit & Verein Männer- gesundheit | Kampagne 2019, In- | Für 2021 wieder geplant Umsetzung jähr- lich | ||||
| Thema Gesundheit | fokärtchen Aktion Acht- | ||||||||||
| Veranstaltung(en) zu | geber, Selbstversteher, | ||||||||||
| Männergesundheit | Lebensfüller, Aufpasser, | ||||||||||
| Verlängerer, Beteiligung | |||||||||||
| Aktion/Kampagne | TUL | ||||||||||
| - z.B. November | 2020 coronabedingt ab- | ||||||||||
| gesagt |
Zustän-
digkeit
Männer nehmen die
Fürsorge für ihre Ge-
sundheit wahr
11/2018
Öffentlichkeits-
arbeit, evtl.
2019
GST -
An-
sprech-
partner
für
Männer
Veranstaltung fin-
det statt
Männer nutzen die
Angebote bzw. Ver-
anstaltung
Kooperation
mit Netzwerk
Jungen und
Männerarbeit
& Verein
Männer-
gesundheit
Für 2021 wieder
geplant
Umsetzung jähr-
lich
35
Geschlecht spielt in der Bildung eine nach wie vor große Rolle und ist zudem bedeutsam für die Studien- und Berufswahl von Jugendlichen. Be-
nachteiligungen in der Bildung aufgrund des Geschlechts werden oft in Kombination mit anderen Kategorien wie soziale Herkunft, Alter, Behinderung
und ethnische Herkunft wirksam. Hier ist es Ziel, mit gendersensibler Bildung und Erziehung dazu beizutragen, Rollenstereotype abzubauen und
Diskriminierung entgegenzuwirken.
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Lernförderung für Schüler*innen | Ausgleich geschlechts- spezifischer Benachteili- gung sowie Begabten- förderung durch das Förderprogramm MSRG („Mehr Schulerfolg an Realschulen und Gym- nasien) an kommunalen Realschulen und Gym- nasien | schuljahresbe- zogen | SchA, Ref IV | Verbesserung in den Leistungsnach- weisen Zahl und Art der Förderangebote | Mit beste- henden Res- sourcen | MSRG-Stunde für ge- schlechtsdifferenzierten Unterricht zuletzt 2018 angefragt Verteilung der MSRG- Stunden in 2019/2020: Lesen und Verstehen (3) Deutsch als Zweitspra- che (6) Pädagog. Theater (2) Intensivierung (5) Lernstrategien (3) Motivationstraining (4) Klassenleiterstunde (4) Verbesserung Über- gänge (2) Individuelle Förderung (2) | Ja | ||
| Ausgleich geschlechts- spezifischer Benachteili- gung sowie Begabten- förderung durch das Förderprogramm MSBS („Mehr Schulerfolg an beruflichen Schulen“) | schuljahresbe- zogen | SchB (MSBS- Schu- len: WS, BfS) | Leistungen in den Abschlussprüfun- gen | Mit beste- henden Res- sourcen | Im Schuljahr 2018/19 wurden mit 74 Unterrichtsstunden pro Woche Schüler*innen an den Berufsfachschulen und an der Wirtschaftsschule durch MSBS zusätzlich ge- fördert, um die jeweilige Aus- bildungsrichtung erfolgreich durchlaufen und abschließen zu können | Ja |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
36
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Implementierung von berufssprachlichem För- derunterricht an BS (Einrichtung von Förder- unterrichten zur Verbes- serung der Sprachkom- petenz der Schüler*in- nen) | schuljahresbe- zogen | SchB (BS) | Verbesserung der schulischen Leis- tungen | Mit beste- henden Res- sourcen | Im Schuljahr 2019/20 wurden insgesamt 168 Unterrichts- stunden pro Schulwoche im Rahmen des berufssprachli- chen Förderunterrichts erteilt, um die Schüler*innen fach- sprachlich gezielt zu fördern mit dem Ziel, die Abschluss- prüfungen erfolgreich abzule- gen | Ja | |||
| Förderung einer nichttraditionellen Be- rufswahl | Förderung geschlechts- untypischer Berufswahl- entscheidungen im Rah- men des Übergangsma- nagements Schule – Ausbildung, insbeson- dere bei den Berufsfach- schulen Schaffung eines schulin- ternen Pools an Unter- nehmen, Firmen für ent- sprechende Praktika, Ausbildungsplätze | schuljahresbe- zogen | SchA, SchB | Beratungslehrkräfte stehen als persönli- che Ansprechpart- ner*innen zur Ver- fügung Die Schule pflegt Schnittstellen zu wichtigen Akteur*in- nen wie der BIZ, der Agentur für Ar- beit u.a. Das Themenfeld „Berufliche Bildung“ wird fächerüber- greifend gestaltet (schulinternes Cur- riculum) Veränderung der Anzahl der SuS, die eine jeweils „untypi- sche“ Ausbildung eingehen | Mit beste- henden Res- sourcen | SCHLAU Übergangsma- nagement: Die ge- schlechtsuntypische Be- rufswahlentscheidung wird bei den durch SCHLAU begleiteten SuS dadurch gefördert, dass in den Beratungen neutral die ganze Band- breite möglicher Ausbil- dungsberufe dargestellt wird Wenn Kooperationsbe- triebe bekannt sind, wer- den die Informationen im Team SCHLAU weiterge- geben | Ja |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
37
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Gezielte Bewerbung und Diskussion der An- gebote des Girls'- und des Boys‘- Days im Un- terricht an den Allge- meinbildenden Schulen Teilnahme von Multipli- kator*innen oder ggf. Gruppen / Klassen an den Angeboten | Jährliche Um- setzung, je- weils zum Ter- min des Girls‘ und Boys‘ Day | SchA, SchB (in Ko- opera- tion mit GST und PA) | Erfassung der teil- nehmenden „Girls and Boys“. Erstel- lung von Ver- gleichszahlen Nachbereitung des Girls’ und Boys‘ Day im Unterricht Multiplikator*innen: - Anzahl der Teil- nehmenden - Erfassung der „Breite“ der Multipli- kator*innenwirkung (Wie viele SuS/Klassen wur- den beraten?) - Feedbackkultur zu den geschlechts- spezifischen Veran- staltungen und Weiterleitung der Ergebnisse an SchA/SchB zur Weiterarbeit | Mit beste- henden Res- sourcen | 2020 coronabedingt ab- gesagt Organisation beider Tage künftig durch PA, Kon- zeption und Abstimmung mit SchA und SchB erfor- derlich Berater*innen bei SCHLAU als Multiplika- tor*innen, bilden sich stets zum Thema Gleich- stellungsförderung bei der Berufswahlberatung fort Abfrage der Teilneh- mer*innenzahl am Girls and Boys Day in Planung | Ja |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
38
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | |||||||||||
| personell) | GAP? | |||||||||||
| Erhöhung der Gen- derkompetenz bei Lehrkräften, Verwal- tungsmitarbeitenden und Nachwuchskräf- ten | Erweiterung der Gen- | SpS: Fortbil- dung in Ko- operation mit PA für die Mit- arbeiter und Mitarbeiterin- nen von SpS alle 2 Jahre | SpS | SpS: Fortbildung in der Verwaltung von SpS im 1. Halbjahr 2019, anschließend im Abstand von ca. 2 Jahren, dann auch mit dem Blick auf Diversity und damit verbundenen Chancen | Mit beste- henden Res- sourcen | Mit beste- | Fortbildung in der Verwaltung ist gelaufen, bei 2-Jahres- Turnus Fortsetzung der Fort- bildung für 2021 | Ja | Ja | |||
| derkompetenz durch | henden Res- | |||||||||||
| Fachtagungen, Fortbil- | sourcen | |||||||||||
| dungen für Lehrer*in- | ||||||||||||
| nen, Verwaltungsmitar- | ||||||||||||
| beiter*innen, Nach- | ||||||||||||
| wuchskräfte, Berufsein- | ||||||||||||
| steiger*innenseminar | ||||||||||||
| BEST, | ||||||||||||
| Gendergerechter Lehr- | ||||||||||||
| mitteleinsatz und Unter- | ||||||||||||
| richtsentwicklung | ||||||||||||
| Berufseinsteiger*innen- | BEST-Modul Lehren in kul- turell diversen Schulklassen, jährlich | IPSN | Rückmeldungen | Mit beste- henden Res- sourcen | Seit Jahren „Lehren in diver- sen Klassen“ Teil des BEST- Programms, Angebot wird von den Teilnehmenden jähr- lich wahrgenommen | Ja | ||||||
| seminar BEST, Fokus | der Teilnehmenden | |||||||||||
| wird gelegt auf die ver- | ||||||||||||
| schiedenen Diversitäts- | Teilnahmezahlen | |||||||||||
| merkmale und deren Zu- | an verwandten | |||||||||||
| sammenwirken, d.h. die | Themen | |||||||||||
| Effekte der Intersektio- | ||||||||||||
| nalität auf Handlungsan- | Rückmeldungen in | |||||||||||
| sätze in kulturell diver- | den Führungs- | |||||||||||
| sen Klassenzimmer | kräfte-Modulen | |||||||||||
| Fachtagung „Bildungs- chancen durch Diver- sity-Kompetenz“; die Konsequenzen von ver- schiedenen Diversitäts- merkmalen auf Bil- dungschancen werden jeweils in den Vorder- grund einer Tagung ge- stellt | Fachtagung „Bildungs- | Tagungsreihe: in Kooperation mit der FAU, alle zwei Jahre | IPSN | Rückmeldungen der Teilnehmenden Aufnehmen der Themen in die Lehrkräftefortbil- dung Anfragen der Schu- len nach SchiLf | Rückmeldungen | Mit beste- henden Res- sourcen | Fachtagung 2018: | Ja (siehe auch weiter unten zum Thema „Jungen als Bil- dungsverlierer“) | ||||
| chancen durch Diver- | der Teilnehmenden | https://www.gender-und- | ||||||||||
| sity-Kompetenz“; die | diversi-ty.fau.de/fi- | |||||||||||
| Konsequenzen von ver- | Aufnehmen der | les/2017/12/BC18_Flyer. | ||||||||||
| schiedenen Diversitäts- | Themen in die | |||||||||||
| merkmalen auf Bil- | Lehrkräftefortbil- | Fachtagung 2016: | ||||||||||
| dungschancen werden | dung | https://www.gender-und- | ||||||||||
| jeweils in den Vorder- | Anfragen der Schu- | diversi-ty.fau.de/diver- | ||||||||||
| grund einer Tagung ge- | len nach SchiLf | sity/veranstaltun- | ||||||||||
| stellt | gen/#collapse_15 | |||||||||||
| Reinstallation dieser Ta- | ||||||||||||
| gung notwendig |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
Erhöhung der Gen-
derkompetenz bei
Lehrkräften, Verwal-
tungsmitarbeitenden
und Nachwuchskräf-
ten
SpS: Fortbil-
dung in Ko-
operation mit
PA für die Mit-
arbeiter und
Mitarbeiterin-
nen von SpS
alle 2 Jahre
SpS
SpS: Fortbildung in
der Verwaltung von
SpS im 1. Halbjahr
2019, anschließend
im Abstand von ca.
2 Jahren, dann
auch mit dem Blick
auf Diversity und
damit verbundenen
Chancen
Fortbildung in der Verwaltung
ist gelaufen, bei 2-Jahres-
Turnus Fortsetzung der Fort-
bildung für 2021
BEST-Modul
Lehren in kul-
turell diversen
Schulklassen,
jährlich
IPSN
Mit beste-
henden Res-
sourcen
Seit Jahren „Lehren in diver-
sen Klassen“ Teil des BEST-
Programms, Angebot wird
von den Teilnehmenden jähr-
lich wahrgenommen
Tagungsreihe:
in Kooperation
mit der FAU,
alle zwei Jahre
IPSN
Mit beste-
henden Res-
sourcen
Ja (siehe auch
weiter unten
zum Thema
„Jungen als Bil-
dungsverlierer“)
39
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | |||||||||
| personell) | GAP? | |||||||||
| Erhöhung der Gen- derkompetenz bei Lehrkräften, Verwal- tungsmitarbeitenden und Nachwuchskräf- ten | Lehrkräftefortbildungen, | Abrufbare An- gebote: für Kollegien | IPSN | Zahl und Breite der nachgefragten The- men | Mit beste- henden Res- sourcen | Mit beste- | abrufbare Angebote beim IPSN-Programm noch überschaubar (AK LSBTI Materialbörse) verschiedene Fortbil- dungsangebote sind vor- handen oder auch Run- der Tisch der Lehrperso- nen an Schulen ohne Rassismus/Schulen mit Courage regelmäßig stattfindende Seminare | Ja | Ja | |
| gendergerechter Lehr- | henden Res- | |||||||||
| mitteleinsatz und Unter- | sourcen | |||||||||
| richtsentwicklung; auf- | ||||||||||
| grund der zunehmenden | ||||||||||
| Diversität in Schulen | ||||||||||
| entwickelt sich der | ||||||||||
| Schwerpunkt auf das | ||||||||||
| Zusammenwirken ver- | ||||||||||
| schiedener Merkmale | ||||||||||
| wie bspw. Gender und | ||||||||||
| ethnische Herkunft | ||||||||||
| und/oder Religion | ||||||||||
| Erhöhung der Gen- derkompetenz bei Führungskräften in Schulen | Führungskräftequalifizie- | Führungskräf- tequalifikation: Wertschät- zende Kom- munikation im Leitungsalltag, jährlich Diversity in der Teamentwick- lung, Juli 2018 Verweis auf diesbezügliche Angebote von PA | IPSN | Führungskräftequa- lifikation: Zahl und Rückmel- dungen der Teil- nehmenden Diversity in der Teamentwicklung: Zahl und Rückmel- dungen der Teil- nehmer/innen | PA für Refe- rent*innen- Honorare | Diversity in der Teament- wicklung“, wiederkehrend | Ja | |||
| rung durch Module zu | ||||||||||
| Genderkompetenz in | ||||||||||
| den Grund- und Aufbau- | ||||||||||
| kursen an den kommu- | ||||||||||
| nalen Schulen (Real- | ||||||||||
| schulen, Gymnasien, | ||||||||||
| Berufsschulen) | ||||||||||
| Methoden der wert- | ||||||||||
| schätzenden Kommuni- | ||||||||||
| kation im Hinblick auf | ||||||||||
| zunehmende Vielfalt in | ||||||||||
| Schulklassen, die unge- | ||||||||||
| achtet des Geschlechts, | ||||||||||
| der ethnischen Herkunft | ||||||||||
| und Religion wirksam | ||||||||||
| sind, v.a. gewaltfreie | ||||||||||
| Kommunikation |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
Erhöhung der Gen-
derkompetenz bei
Lehrkräften, Verwal-
tungsmitarbeitenden
und Nachwuchskräf-
ten
Abrufbare An-
gebote: für
Kollegien
IPSN
Zahl und Breite der
nachgefragten The-
men
abrufbare Angebote beim
IPSN-Programm noch
überschaubar (AK LSBTI
Materialbörse)
verschiedene Fortbil-
dungsangebote sind vor-
handen oder auch Run-
der Tisch der Lehrperso-
nen an Schulen ohne
Rassismus/Schulen mit
Courage
regelmäßig stattfindende
Seminare
Erhöhung der Gen-
derkompetenz bei
Führungskräften in
Schulen
Führungskräf-
tequalifikation:
Wertschät-
zende Kom-
munikation im
Leitungsalltag,
jährlich
Diversity in der
Teamentwick-
lung, Juli 2018
Verweis auf
diesbezügliche
Angebote von
PA
Führungskräftequa-
lifikation:
Zahl und Rückmel-
dungen der Teil-
nehmenden
Diversity in der
Teamentwicklung:
Zahl und Rückmel-
dungen der Teil-
nehmer/innen
PA für Refe-
rent*innen-
Honorare
Diversity in der Teament-
wicklung“, wiederkehrend
40
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | |||||||||
| personell) | GAP? | |||||||||
| Ausgleich geschlechts- spezifischer Benachteiligung | Tagung zum Thema Di- | Januar 2019 | IPSN in Koope- ration mit AK Frauen für Infor- matik, in der Deut- schen Gesell- schaft für Infor- matik | Konzeptualisierung, Organisation und Durchführung einer Tagung zum Thema | Mit beste- henden Res- sourcen und Honorarver- träge für ex- terne Refe- rent*innen | Mit beste- | Tagung hat stattgefunden | Nein | Nein | |
| gitalisierung‚ Vielfalt, | henden Res- | |||||||||
| Demokratiepädagogik | sourcen und | |||||||||
| und Digital Citizenship, | Honorarver- | |||||||||
| unter anderem Work- | träge für ex- | |||||||||
| shops zu genderspezifi- | terne Refe- | |||||||||
| schen Aspekten einer | rent*innen | |||||||||
| digitalisierten Schule | ||||||||||
| und von „Jungen als Bil- | ||||||||||
| dungsverlierer“: | ||||||||||
| - Jungen als Beherr- | ||||||||||
| scher der Technologie, | ||||||||||
| unter Nichtbeachtung | ||||||||||
| von Prinzipien von Inklu- | ||||||||||
| sion | ||||||||||
| - Mädchen als Anwen- | ||||||||||
| derinnen, ohne Zugang | ||||||||||
| zu technologischen | ||||||||||
| Kompetenzen | ||||||||||
| Weitere Fortbildungen und SchiLf zu einzelnen Aspekten des Themas nach der Tagung | Weitere Fortbildungen | IPSN/ SPN | Durchführung wei- terer Veranstaltun- gen | Mit beste- | 2020 ausgesetzt | Nein, Tagung bereits durchge- führt | ||||
| und SchiLf zu einzelnen | henden Res- | |||||||||
| Aspekten des Themas | sourcen und | |||||||||
| nach der Tagung | Honorarver- | |||||||||
| träge für ex- | ||||||||||
| terne Refe- | ||||||||||
| rent*innen | ||||||||||
| Genderkompetenzschu- lung/Fortbildung zur Ge- schlechterdiskussion | IPSN in Koope- ration mit SchA | Durchführung des Seminars | Mit beste- | 2020 ausgesetzt | Ja (siehe oben Fachtagung) | |||||
| henden Res- | ||||||||||
| sourcen und | ||||||||||
| Honorarver- | ||||||||||
| träge für ex- | ||||||||||
| terne Refe- | ||||||||||
| rent*innen |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
Ausgleich
geschlechts-
spezifischer
Benachteiligung
IPSN in
Koope-
ration
mit AK
Frauen
für Infor-
matik, in
der
Deut-
schen
Gesell-
schaft
für Infor-
matik
Konzeptualisierung,
Organisation und
Durchführung einer
Tagung zum
Thema
IPSN/
SPN
Durchführung wei-
terer Veranstaltun-
gen
Nein, Tagung
bereits durchge-
führt
Genderkompetenzschu-
lung/Fortbildung zur Ge-
schlechterdiskussion
IPSN in
Koope-
ration
mit
SchA
Durchführung des
Seminars
Ja (siehe oben
Fachtagung)
41
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | |||||||||
| personell) | GAP? | |||||||||
| Ausgleich geschlechts- spezifischer Benachteiligung | Entwicklung von Förder- instrumenten zur Prä- vention von „Jungen als Bildungsverlierer“ | schuljahresbe- zogen | IPSN, SchA, SchB | Nachweis der ein- satzfähigen Förder- instrumente | Mit beste- henden Res- sourcen | Mit beste- | 2020 ausgesetzt | Eher genereller Ausgleich ge- schlechtsspezi- fischer Benach- teiligung | Eher genereller | |
| henden Res- | Schuljahr 2019/20 wur- | Ausgleich ge- | ||||||||
| sourcen | den 11 Berufsfachschu- | schlechtsspezi- | ||||||||
| len von der Stadt geführt; | fischer Benach- | |||||||||
| 1.283 Schüler*innen ab- | teiligung | |||||||||
| solvieren an diesen | ||||||||||
| Schulen eine Erstausbil- | ||||||||||
| dung, Berufsfachschulen | ||||||||||
| bieten mit ihrem breiten | ||||||||||
| Spektrum eine Alterna- | ||||||||||
| tive zur dualen Ausbil- | ||||||||||
| dung und der Möglich- | ||||||||||
| keit, den mittleren Schul- | ||||||||||
| abschluss zu erreichen | ||||||||||
| In der Berufsvorbereitung | ||||||||||
| sind die Berufsschulen | ||||||||||
| ebenfalls gut aufgestellt; | ||||||||||
| sie bieten hier berufs- | ||||||||||
| schulpflichtigen Jugendli- | ||||||||||
| chen ein breites Spekt- | ||||||||||
| rum an Berufsbereichen | ||||||||||
| in der Berufsvorberei- | ||||||||||
| tung, sodass die Jugend- | ||||||||||
| liche eine große Auswahl | ||||||||||
| an Qualifizierungsmög- | ||||||||||
| lichkeiten, je nach Eig- | ||||||||||
| nung und Neigung haben | ||||||||||
| Entwicklung von Fortbil- dungsveranstaltungen zum Thema „Jungen als Bildungsverlierer“ | Ab Herbst 2018 | IPSN | durchgeführte Ver- anstaltungen mit Zahl und Rückmel- dungen der Teil- nehmenden | Mit beste- | 2019 und 2020 ausgesetzt | 2019 und 2020 ausgesetzt | s.o. | |||
| henden Res- | ||||||||||
| sourcen und | ||||||||||
| Honorare für | ||||||||||
| externe Re- | ||||||||||
| ferent*innen |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
Ausgleich
geschlechts-
spezifischer
Benachteiligung
Entwicklung von Förder-
instrumenten zur Prä-
vention von „Jungen als
Bildungsverlierer“
schuljahresbe-
zogen
IPSN,
SchA,
SchB
Nachweis der ein-
satzfähigen Förder-
instrumente
Entwicklung von Fortbil-
dungsveranstaltungen
zum Thema „Jungen als
Bildungsverlierer“
Ab Herbst
2018
durchgeführte Ver-
anstaltungen mit
Zahl und Rückmel-
dungen der Teil-
nehmenden
42
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||||
| Bereitstellung und bedarfsgerechte Ent- wicklung der ganztä- gigen Schulkinderbe- treuung | Erweiterung der schuli- schen Maßnahmen für die ganztägige Schulkin- derbetreuung (z. B. of- fene und gebundene Ganztagsschule) zur besseren Vereinbarkeit von Privatleben und Be- ruf. Angesichts des demo- grafischen Wandels und eines ggf. Rechtsan- spruchs auf Ganztags- betreuung im Grund- schulalter (abgestimmt mit den Betreuungsan- geboten von J) | Demografi- | Ref IV, SchA | Bedarfsorientierte Schulraumentwick- lungsplanung Schulentwicklung und Ausbau der Angebote Abstimmung mit der Jugendhilfepla- nung | Mit beste- henden Res- sourcen | Mit beste- | Kooperation zwischen Ref. IV und Ref. V, um allen Kindern ein qualita- tiv hochwertiges Bil- dungs- und Betreuungs- angebot zur Verfügung zu stellen Mit dem „Nürnberger Weg“ 2017 Entwicklung einer Grundkonzeption für die Stadt Nürnberg | Ja | Ja | ||
| scher Wandel | henden Res- | ||||||||||
| und ggf. neue | sourcen | ||||||||||
| rechtliche | |||||||||||
| Rahmenset- | |||||||||||
| zungen | |||||||||||
| (Rechtsan- | |||||||||||
| spruch auf | |||||||||||
| Ganztagsbe- | |||||||||||
| treuung im | |||||||||||
| Grundschulal- | |||||||||||
| ter) machen | |||||||||||
| laufende Pla- | |||||||||||
| nungen und | |||||||||||
| jährliche An- | |||||||||||
| passungen er- | |||||||||||
| forderlich | |||||||||||
| (Masterplan | |||||||||||
| ganztägige | |||||||||||
| Schulkinderbe- | |||||||||||
| treuung und | |||||||||||
| BIC) | |||||||||||
| Förderung der Zu- sammenarbeit der Schulen (insbeson- dere der Schulen mit Ganztagsangeboten) mit Sport-, Freizeit- und Kultureinrichtun- gen | Die Koordinierungs- gruppe Kulturelle Bil- dung, Sport in Schule und Verein in Koopera- tion mit dem BLSV entwickelt und erweitert die Angebotsstruktur für die Schulen. | schuljahresbe- zogen | schuljahresbe- | SchA, SchB, SpS | Anzahl der gemein- | Mit beste- henden Res- sourcen | an Schulen große Band- breite an Ganztagsange- boten Beispiel: Koopera- tionen der Wirtschafts- schule Nürnberg, u.a. - Projekt „Fitness“ mit dem Post SV - Projekt „Museumsrallye“ mit den Städtischen Mu- seen | Ja | |||
| zogen | sam erarbeiteten | ||||||||||
| Maßnahmen/Ange- | |||||||||||
| bote: | |||||||||||
| Konzeptionelle | |||||||||||
| Weiterentwicklung | |||||||||||
| der Angebotsstruk- | |||||||||||
| tur. Erweiterung der | |||||||||||
| Teilnahmemöglich- | |||||||||||
| keiten |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
Bereitstellung und
bedarfsgerechte Ent-
wicklung der ganztä-
gigen Schulkinderbe-
treuung
Erweiterung der schuli-
schen Maßnahmen für
die ganztägige Schulkin-
derbetreuung (z. B. of-
fene und gebundene
Ganztagsschule) zur
besseren Vereinbarkeit
von Privatleben und Be-
ruf.
Angesichts des demo-
grafischen Wandels und
eines ggf. Rechtsan-
spruchs auf Ganztags-
betreuung im Grund-
schulalter (abgestimmt
mit den Betreuungsan-
geboten von J)
Ref IV,
SchA
Bedarfsorientierte
Schulraumentwick-
lungsplanung
Schulentwicklung
und Ausbau der
Angebote
Abstimmung mit
der Jugendhilfepla-
nung
Kooperation zwischen
Ref. IV und Ref. V, um
allen Kindern ein qualita-
tiv hochwertiges Bil-
dungs- und Betreuungs-
angebot zur Verfügung
zu stellen
Mit dem „Nürnberger
Weg“ 2017 Entwicklung
einer Grundkonzeption
für die Stadt Nürnberg
Förderung der Zu-
sammenarbeit der
Schulen (insbeson-
dere der Schulen mit
Ganztagsangeboten)
mit Sport-, Freizeit-
und Kultureinrichtun-
gen
Die Koordinierungs-
gruppe Kulturelle Bil-
dung, Sport in Schule
und Verein in Koopera-
tion mit dem BLSV
entwickelt und erweitert
die Angebotsstruktur für
die Schulen.
SchA,
SchB,
SpS
Mit beste-
henden Res-
sourcen
an Schulen große Band-
breite an Ganztagsange-
boten Beispiel: Koopera-
tionen der Wirtschafts-
schule Nürnberg, u.a.
- Projekt „Fitness“ mit dem
Post SV
- Projekt „Museumsrallye“
mit den Städtischen Mu-
seen
43
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||||
| Jungen und Mädchen werden ermutigt, gleich- ermaßen auch an Sport und Kulturaktivitäten teil- zunehmen, die traditio- nell dem anderen Ge- schlecht zugeschrieben werden. | Veränderung der Teilnahmezahl: Messbar gestei- gerte Bereitschaft von Jungen und Mädchen an ent- sprechenden Ange- boten teilzunehmen Messung des Stan- des der körperli- chen Fitness (vor- her/nachher) | - Kooperation mit den Ju- | |||||||||
| gendhäusern Mammut | |||||||||||
| und Klüpfel | |||||||||||
| - wöchentliches Schwimm- | |||||||||||
| projekt im Langwasser- | |||||||||||
| bad | |||||||||||
| Treffen der Koordinie- | |||||||||||
| rungsgruppe „Sport in | |||||||||||
| Schule und Verein“ 1 Mal | |||||||||||
| im Jahr, 2020 ausge- | |||||||||||
| setzt, vor allem bisher | |||||||||||
| Abstimmung von Schul- | |||||||||||
| sportwettbewerben | |||||||||||
| Etablierung von sportli- | |||||||||||
| chen Aktivitäten im | |||||||||||
| Ganztag in Kooperation | |||||||||||
| mit Sportvereinen über | |||||||||||
| SAG, unter dem | |||||||||||
| Genderaspekt erwäh- | |||||||||||
| nenswert: Mädels-GO- | |||||||||||
| Basketball (PostSV) und | |||||||||||
| fechtkids (Fechterring | |||||||||||
| Nürnberg) | |||||||||||
| Messung mangels perso- | |||||||||||
| neller Ressourcen nicht | |||||||||||
| umsetzbar | |||||||||||
| Mehr Männer in Fort- bildungen | Zielgruppengerechte Angebote erstellen mit Umsetzung der BCN- Zielgruppenkonzeption (junge Suchende, Newcomer + Deutsch lernen) | Mittelfristig | BCN/BZ | Anzahl der Teilneh- mer | Vorhandene bzw. bean- tragte Res- sourcen und Drittmittel | Es konnten Teilerfolge erzielt und die Beteiligungsquoten in bestimmten Segmenten erhöht werden. | Es konnten Teilerfolge erzielt | Ja | |||
| über Pro- | und die Beteiligungsquoten | ||||||||||
| grammpla- | in bestimmten Segmenten | ||||||||||
| nungsprozess | erhöht werden. | ||||||||||
| und Aufbau | |||||||||||
| der Bildungs- | |||||||||||
| beratung |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
Jungen und Mädchen
werden ermutigt, gleich-
ermaßen auch an Sport
und Kulturaktivitäten teil-
zunehmen, die traditio-
nell dem anderen Ge-
schlecht zugeschrieben
werden.
Veränderung der
Teilnahmezahl:
Messbar gestei-
gerte Bereitschaft
von Jungen und
Mädchen an ent-
sprechenden Ange-
boten teilzunehmen
Messung des Stan-
des der körperli-
chen Fitness (vor-
her/nachher)
Mehr Männer in Fort-
bildungen
Zielgruppengerechte
Angebote erstellen mit
Umsetzung der BCN-
Zielgruppenkonzeption
(junge Suchende,
Newcomer + Deutsch
lernen)
Anzahl der Teilneh-
mer
Vorhandene
bzw. bean-
tragte Res-
sourcen und
Drittmittel
44
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||||
| Mehr Frauen in Fort- bildungen im Bereich MINT | Zielgruppengerechte Angebote erstellen mit Umsetzung der BCN- Zielgruppenkonzeption (MINT) | Mittelfristig über Pro- grammpla- nungsprozess und Aufbau der Bildungs- beratung | BCN/BZ | Anzahl der Teilneh- merinnen | Vorhandene | Es konnten Teilerfolge erzielt und die Beteiligungsquoten in bestimmten Segmenten erhöht werden. | Ja | Ja | |||
| bzw. bean- | |||||||||||
| tragte Res- | |||||||||||
| sourcen und | |||||||||||
| Drittmittel; | |||||||||||
| zusätzliche/r | |||||||||||
| Programm- | |||||||||||
| planer*in im | |||||||||||
| Bereich | |||||||||||
| MINT | |||||||||||
| Ausgleich geschlech- terspezifischer Be- nachteiligung | „Jungs als Bildungsver- lierer“ Zielgruppenge- rechte Angebote (#Cam- pus 16+) | Mittelfristig | BCN/BZ | Anzahl der teilneh- menden Jungen | 0,5 VK Kurs- planer*in E9 | 0,5 VK Kurs- | Das Projekt #Campus16+ musste Corona-bedingt un- terbrochen werden. | Ja | |||
| über Pro- | planer*in E9 | ||||||||||
| grammpla- | |||||||||||
| nungsprozess | |||||||||||
| (mit Aufbau | |||||||||||
| der Marke) | |||||||||||
| Bildungswesen | Erweiterung des Ange- bots „Bücherzwerge – gezielte Leseförderung von Anfang an!“ auf an- dere Standorte von BCN/StB übertragen | Kurzfristig rea- lisierbar bei zusätzlichem Personal | Kurzfristig rea- | BCN/ StB | Erhöhung des An- teils kompetenter Leser*innen | 0,5 VK z. B. Medienpäda- gog*in, Bibli- othekar*in, Fachange- stellte*r für Medien- und Informations- dienste | Das Angebot „Bücherzwerge – gezielte Leseförderung von Anfang an!“ wurde auf wei- tere Bibliotheksstandorte ausgeweitet. | Ja | |||
| Frühkindliche Betreu- | lisierbar bei | ||||||||||
| ung | zusätzlichem | ||||||||||
| Personal | |||||||||||
| Die Leseförderung | |||||||||||
| bildet durch die Ent- | |||||||||||
| wicklung kompetenter | |||||||||||
| Leser*innen die | |||||||||||
| Grundlage für | |||||||||||
| Gendergerechtigkeit | |||||||||||
| von Klein an |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
Mehr Frauen in Fort-
bildungen im Bereich
MINT
Zielgruppengerechte
Angebote erstellen mit
Umsetzung der BCN-
Zielgruppenkonzeption
(MINT)
Mittelfristig
über Pro-
grammpla-
nungsprozess
und Aufbau
der Bildungs-
beratung
Anzahl der Teilneh-
merinnen
Es konnten Teilerfolge erzielt
und die Beteiligungsquoten
in bestimmten Segmenten
erhöht werden.
Ausgleich geschlech-
terspezifischer Be-
nachteiligung
„Jungs als Bildungsver-
lierer“ Zielgruppenge-
rechte Angebote (#Cam-
pus 16+)
Anzahl der teilneh-
menden Jungen
Das Projekt #Campus16+
musste Corona-bedingt un-
terbrochen werden.
Erweiterung des Ange-
bots „Bücherzwerge –
gezielte Leseförderung
von Anfang an!“ auf an-
dere Standorte von
BCN/StB übertragen
BCN/
StB
Erhöhung des An-
teils kompetenter
Leser*innen
0,5 VK z. B.
Medienpäda-
gog*in, Bibli-
othekar*in,
Fachange-
stellte*r für
Medien- und
Informations-
dienste
Das Angebot „Bücherzwerge
– gezielte Leseförderung von
Anfang an!“ wurde auf wei-
tere Bibliotheksstandorte
ausgeweitet.
45
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | |||||||||||
| personell) | GAP? | |||||||||||
| (Frühkindliche Be- | Im Rahmen der BCN- Bildungsberatung Bera- tungsangebote für Eltern im weiteren Verlauf schaffen | Mittelfristig bei Aufbau der Bil- dungsberatung | BCN/BZ | Anzahl von betreu- ten Eltern | mit beste- henden Res- sourcen | mit beste- | Die Beratungsangebote für Eltern wurden in die Bil- dungsberatung aufgenom- men und als Bestandteil ver- ankert. | Ja | Ja | |||
| treuung ausbauen | henden Res- | |||||||||||
| und bei Eltern wer- | sourcen | |||||||||||
| ben) | ||||||||||||
| Beratung und Unter- | ||||||||||||
| stützung für Eltern | ||||||||||||
| ausbauen | ||||||||||||
| => Chancengerech- | ||||||||||||
| tigkeit | ||||||||||||
| Die Einrichtun- gen/Angebote der OKJA werden annäh- rend gleichermaßen von Mädchen und Jungen/ jungen Frauen und Männern genutzt | Die Einrichtun- | Geschlechtsspezifische und geschlechtsreflek- tierte Angebote werden geplant, umgesetzt und evaluiert | Laufend | J/B2- Einrich- tungslei- tungen und Ab- teilungs- leitun- gen | Die Nutzungszah- len von Mädchen und jungen Frauen steigen bis 2020 auf 45% | Mit beste- henden Res- sourcen | steigende Zahl dezentra- | Ja | ||||
| gen/Angebote der | ler, zentral organisierter | |||||||||||
| OKJA werden annäh- | und projekthafter ge- | |||||||||||
| rend gleichermaßen | schlechtsspezifischer An- | |||||||||||
| von Mädchen und | gebote für Mäd- | |||||||||||
| Jungen/ jungen | chen*/junge Frauen* so- | |||||||||||
| Frauen und Männern | wie der beteiligten Ein- | |||||||||||
| genutzt | richtungen | |||||||||||
| 2019: bei KiJHs 46% | ||||||||||||
| weibliche* Nutzungen, | ||||||||||||
| der Durchschnitt mit Ju- | ||||||||||||
| gendtreffs lag bei 42% | ||||||||||||
| Höhere Erreichbarkeit | ||||||||||||
| von Mädchen durch digi- | ||||||||||||
| tale Angebote werden er- | ||||||||||||
| probt | ||||||||||||
| Die Besucher*innen der Einrichtungen fin- den männliche und weibliche Päda- gog*innen als An- sprechpartner*innen vor | Nachwuchsförderung | Bei zu beset- zenden Stellen | J/B2- Einrich- tungslei- tungen und Ab- teilungs- leitun- gen | Die Einrichtungs- teams in der OKJA sind paritätisch be- setzt | Mit beste- henden Res- sourcen | in den meisten Stellenbe- setzungen erfolgreich, gezielte Suche nach Frauen* oder Männern* | in den meisten Stellenbe- | Ja | ||||
| durch Praktika; nahtlose | setzungen erfolgreich, | |||||||||||
| Einstellungen nach An- | gezielte Suche nach | |||||||||||
| erkennungsjahr; Über- | Frauen* oder Männern* | |||||||||||
| nahme von Prakti- | ||||||||||||
| kant*innen nach Aner- | ||||||||||||
| kennungsjahr auch | ||||||||||||
| überplanmäßig |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
Im Rahmen der BCN-
Bildungsberatung Bera-
tungsangebote für Eltern
im weiteren Verlauf
schaffen
Mittelfristig bei
Aufbau der Bil-
dungsberatung
Anzahl von betreu-
ten Eltern
Die Beratungsangebote für
Eltern wurden in die Bil-
dungsberatung aufgenom-
men und als Bestandteil ver-
ankert.
Geschlechtsspezifische
und geschlechtsreflek-
tierte Angebote werden
geplant, umgesetzt und
evaluiert
J/B2-
Einrich-
tungslei-
tungen
und Ab-
teilungs-
leitun-
gen
Die Nutzungszah-
len von Mädchen
und jungen Frauen
steigen bis 2020
auf 45%
Mit beste-
henden Res-
sourcen
Die Besucher*innen
der Einrichtungen fin-
den männliche und
weibliche Päda-
gog*innen als An-
sprechpartner*innen
vor
Bei zu beset-
zenden Stellen
J/B2-
Einrich-
tungslei-
tungen
und Ab-
teilungs-
leitun-
gen
Die Einrichtungs-
teams in der OKJA
sind paritätisch be-
setzt
Mit beste-
henden Res-
sourcen
46
Der SportService der Stadt Nürnberg fördert über spezifische Angebote die Teilhabe an Sportangeboten unabhängig von Geschlecht, Alter, Behinderung, Herkunft und leistet damit einen elementaren Beitrag zur Umsetzung von Chancengleichheit für die Bürger*innen der Stadt Nürnberg.
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung im neuen GAP? | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | ||||||||
| personell) | ||||||||
| Förderung der Teil- habe Sportangeboten unabhängig von Ge- schlecht, Alter, Be- hinderung, Herkunft | Bekanntmachung spezi- fischer Sportangebote von Frauen für Frauen | fortlaufend | SpS | Anzahl der Teilneh- menden aufgeglie- dert nach Frauen/Männern, Senior*innen, Men- schen mit Behinde- rungen, Geflüchte- ten | Mit beste- henden Res- sourcen | Bekanntmachung spezifi- scher Sportangebote von Frauen für Frauen und für Senior*innen: 500 Seitenansichten/Monat bei Sportsuche online in den Jahren 2018/2019 und bis April 2020 (Lock- down) coronabedingt rückläufi- gen Zugriffszahlen 09/2020 wieder stabili- siert, Möglichkeiten des Sporttreibens von Pan- demiebedingungen ab- hängig Aktuell in der Sportsuche aufgeführte Angebote: 58 Angebote von Frauen für Frauen, 114 Angebote für Menschen mit Handi- cap, 28 Angebote für Se- niorinnen und Senioren (ab 60), 57 Angebote für Familien | Ja | |
| Bekanntmachung spezi- fischer Sportangebote für Senior*innen | fortlaufend | SpS | s.o. | Ja |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
Weiterführung
im neuen GAP?
47
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung im neuen GAP? |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | |||||||
| personell) | |||||||
| Unterstützung und Be- kanntmachung spezifi- scher Sportangebote für Menschen mit Behinde- rungen | fortlaufend | Freizeit- netz- werk Sport der Le- bens- hilfe Nürn- berg SpS | s.o. Unterstützung und Be- kanntmachung spezifi- scher Sportangebote für Menschen mit Behinde- rungen, Ergebnisse Stand 12/2019: 100 Sportler*innen mit Behin- derung haben an den Angeboten des Projektes teilgenommen, bereits über 50 Nürnberger Sportgruppen, -vereine, - verbände und -institutio- nen sind im Netzwerk ak- tiv | Ja | |||
| Initiierung von Sportan- geboten für Geflüchtete und Vermittlung in be- reits bestehende Ange- bote | fortlaufend | SpS | Zahlen 2020: TN insgesamt pro Wo- che: vor Corona ca. 346 (110 Frauen, 236 Män- ner); unter Einschränkun- gen der Hallen- und Platzkapazitäten ca. 150 pro Woche Angebote für Frauen: Fußball, Hockey, Volley- ball (Mix und nur für Frauen), Taekwondo, Fit- ness, Yoga und Pilates Qualifizierungsmaßnah- men: Ausbildung zur Sportassistentin/BLSV, Weiterbildung als Sport- Coach und Übungsleite- rin/BLSV, BFV | Ja |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
Weiterführung
im neuen GAP?
48
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung im neuen GAP? | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | ||||||||
| personell) | ||||||||
| sowie Workshop zum Thema „Frauen im Fuß- ball/Sport“ und die Neu- strukturierung der C-Trai- nerausbildung im Bayeri- schen Fußballver- band/Entwicklung eines Basiskurses für Men- schen mit Migrationshin- tergrund | ||||||||
| Teilhabe an Sportan- geboten Gesundheitliche Chancengleichheit | Gewinnung von Sport- vereinen zur Öffnung der Angebote für Kinder einkommensschwacher Familien/Alleinerziehen- der im Rahmen des Bil- dungs- und Teilhabe- paktes (BUT) und des Programms „Hinein in den Sportverein“ | fortlaufend | SpS Sozial- amt | Anzahl der Sport- vereine, die BUT- Gutscheine anneh- men und Leistun- gen im Rahmen von „Hinein in den Sportverein“ ab- rechnen | Mit beste- henden Res- sourcen | 2018 und 2019: insge- samt 170 Anspruchsbe- rechtigte haben über „Hinein in den Sportver- ein“ Zuschüsse über ei- nen im Projekt beteiligten Sportverein (insgesamt 41) erhalten 2018 und 2019: insge- samt 2.211 Kinder haben in den Jahren BuT-Gut- scheine für die Teil- nahme an Angeboten Nürnberger Sportvereine abgerechnet | Ja | |
| Durchführung von Be- wegungsprojekten in Kitas mit Priorität bei Einrichtungen aus Brennpunktstadtteilen (Bewegte Kita) | fortlaufend | SpS Gh | Anzahl erreichter Kinder (insb. mit Migrationshinter- grund / mit Bezug von wirtschaftlicher Jugendhilfe) | Mit beste- henden Res- sourcen | Bewegte Kita: Durchschnitt- lich werden, je nach Einrich- tungsgröße der Teilnehmen- den, jährlich über die Fortbil- dungen 400 bis 500 Kinder erreicht (zuletzt erhoben für 2018: 5 Kindergärten mit 255 Kindern und 5 Krippen mit 141 Kindern) | Ja |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
Weiterführung
im neuen GAP?
49
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung im neuen GAP? | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | ||||||||
| personell) | ||||||||
| Geschlechterge- rechte und diskrimi- nierungsfreie Öffent- lichkeitsarbeit | Verwendung des Leitfa- dens für diskriminie- rungsfreie Sprache bei Veröffentlichungen des SportService | fortlaufend | SpS | Veröffentlichungen von SpS sind in dis- kriminierungsfreier Sprache formuliert | Mit beste- henden Res- sourcen | Pressemeldungen, Gruß- worte sowie Texte, die in Print- und Onlinemedien veröffentlicht werden, werden unter den Krite- rien diskriminierungs- freier Sprache erstellt zeitnahe Überarbeitung des Internet-auftritts www.sportservice.nuern- berg.de unter dem As- pekt „Leichte Sprache“ (Barriere-freiheit) | Ja | |
| Erfassung der Ge- schlechterverteilung der Besucher*innen des NüBad | Studienarbeit bzw. Kun- denanalyse durch Fremdfirma zur Auswer- tung der Besucherstruk- tur als Anhaltspunkt für weitere Gestaltungs- maßnahmen auch in Hinblick auf den Genderaspekt | Ab 2019 – ja nach konkre- tem Umfang – ein bis zwei Jahre | NüBad | ermittelte Daten Datenanalyse Maßnahmenkatalog auf Grundlage der erhobenen Daten | Ob im Rah- men einer Studienarbeit oder durch eine Firma und je nach Umfang der Erfassung und Analyse der Daten kann ein ho- her finanziel- ler Aufwand erforderlich sein. Hinzu kommen per- sonelle Res- sourcen von NüBad bei der Umset- zung der Kundenana- lyse | Studienarbeit konnte noch nicht in Auftrag ge- geben werden, aufgrund von Umstrukturierungen in der Organisation des Nürnbergbades, welche erst abgewartet werden 2020 Durchführung per- sonell coronabedingt nicht leistbar und die Nutzung der Bäder nicht repräsentativ | Ja, wenn wieder regulärer Badebe- trieb möglich ist um ein repräsen- tativen Eindruck von den Nut- zer*innen der Bä- der zu bekommen |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
Weiterführung
im neuen GAP?
50
Das Amt für Kultur und Freizeit war zur Umsetzung seines Ziels der Die Überprüfung der Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Print und Internet „Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der führte zu einer Verbesserung bezüglich der Sprache und der Bilddar- Personalstruktur des KuF und auf der Ebene von Angeboten und Pro- stellungen. Die Überprüfung der Angebote für bestimmte Zielgruppen grammen nach außen“ eine der Pilotdienststellen der Stadt Nürnberg führte zu Anpassungen bei der Preisgestaltung (z.B. Ermäßigung für bei der Einführung des Gender Mainstreaming. Auch das Thema Inter- Nürnberg Pass Besitzer*innen mit gedeckeltem Preis von 5 Euro pro kulturelle Öffnung war und ist seit langem ein zentrales Anliegen des Veranstaltung in Kulturläden) und zur Entwicklung von neuen Angebo- Amts, auch im Rahmen der Geschäftsführung für die geschäftsbe- ten, beispielsweise für Geflüchtete. Die Immobilien der Einrichtungen reichsübergreifende Koordinierungsgruppe Integration. Zur Berück- wurden auf Barrierefreiheit überprüft. Wo es technisch und finanziell sichtigung von weiteren Merkmalen und zur Verknüpfung der Hand- möglich war, wurden entsprechende Verbesserungen erreicht, zum lungsfelder wurde seit 2011 eine Diversity-Strategie entwickelt mit dem Beispiel durch die barrierefreie Umgestaltung von Zugängen in einzel- Ziel, Menschen unabhängig von ihren sozialen und kulturellen sowie nen Einrichtungen. Die Dienstvereinbarung für das Amt für Kultur und körperlichen Merkmalen gleichwertig am kulturellen und gesellschaft- Freizeit über die Regelung der Arbeitszeit für die Beschäftigten bietet lichen Leben teilhaben zu lassen und sie gleichwertig zu behandeln. Möglichkeiten einer flexiblen Gestaltung der Arbeitszeit, ein Arbeits- Die Strategie wurde mit Unterstützung eines externen Beraters entwi- kreis Gesundheit unterstützt die Sensibilisierung für ein „gesundes“ Arckelt und bezieht sich sowohl auf die Kundinnen und Kunden als auch beitsverhalten. auf die hauptamtlich Mitarbeitenden sowie die Honorarkräfte. KuF berücksichtigt in seiner Diversity-Strategie die Merkmale Geschlecht, Alter, Familienstand, Pflegeverpflichtung, Migrationshintergrund, soziale Lage und Bildungsabschluss.
In einem ersten Schritt wurden die Mitarbeitenden in Fortbildungen mit dem Ziel qualifiziert, sie für die Sinnhaftigkeit des Diversity-Managements zu sensibilisieren und für die Umsetzung von Diversity-Maßnahmen zu befähigen. In den Abteilungen von KuF wurden anschließend mögliche Maßnahmen zur Umsetzung der Diversity-Ziele konzipiert. Die im Gleichstellungsaktionsplan benannten Maßnahmen werden exemplarisch im Hinblick auf eine nachhaltige Fortführung umgesetzt.
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| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Diverses Publikum | Kunden*innen-Befra- gung, um Grundlagen für die verstärkte Diver- sity-Orientierung der Musikschule zu erhalten | 2018f | KuF/4 | Besuchszahlen nach Merkmalen gruppiert | Mit beste- henden Res- sourcen | Bisher Befragung aufgrund von noch ungeklärten rechtli- chen Fragen nicht durchge- führt | Planmäßige Durchführung der Befragung im Schuljahr 2021/22 | ||
| Die Implementierung ist dokumentiert und steht als gutes Bei- spiel für künftige (Bau)Maßnahmen zur Verfügung | Dokumentation der Im- plementierung der Diversity-Orientierung Kulturwerkstatt Auf AEG | 2018 | KuF/ Stab | Dokumentation ist vorhanden | Mit beste- henden Res- sourcen | Dokumentation liegt vor | Nein | ||
| Diverses Publikum Diverse Belegschaft | Diversity-Check der Kul- turwerkstatt Auf AEG: Überprüfung der Einrich- tung, Ausstattung, Strukturen und Ange- bote unter Gesichts- punkten der Teilhabege- rechtigkeit, Gender Mainstreaming und der Interkulturellen Öffnung | 2018 | KuF/ Stab, KuF/3 | Besuchszahlen nach Merkmalen gruppiert. Zahlen der Be- schäftigten nach Merkmalen grup- piert | Mit beste- henden Res- sourcen | In Kulturwerkstatt wurden Indikatoren zur interkultu- rellen Öffnung definiert erster Entwurf für Check- liste Inklusion wurde er- stellt und eine Ist-Soll- Liste mit Punkten für Ver- besserungsbedarf der Barrierefreiheit Beginn einer Veranstal- tungsreihe zum Thema Inklusion zukünftig stärkere Zu- sammenarbeit mit inklu- siven Organisationen Fortbildungen wurden gezielt besucht Daten zu den Besuchen vorhanden aufgrund der ausgefallenen Kunden- umfrage | Ja, wird mit der nächsten Maß- nahme zusam- mengeführt |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
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| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Die Angebote in den Einrichtungen werden unter den Gesichts- punkten der Teilha- begerechtigkeit, Gen- der Mainstreaming und der Interkulturel- len Öffnung geplant | Die im „Interkultur“- Check vereinbarten Prüfkriterien werden auf weitere Merkmale ange- wendet | 2018 | KuF/In- ter-Kul- tur-Büro | Besuchszahlen nach Merkmalen gruppiert Erfassung neuer Angebote | Mit beste- henden Res- sourcen | Ist in der Kulturwerkstatt AUF AEG in obiger Zielsetzung erfolgt | Ja, wird mit der obigen Zielset- zung zusam- mengeführt |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
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| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Mit Hilfe von erfah- rungsorientierten Lernstationen, Aktio- nen und Veranstal- tungen wird das Mit- einander von Men- schen mit und ohne Behinderung und von Menschen mit unter- schiedlichen kulturel- len Wurzeln als selbstverständlichen Bestandteil des Le- bens erfahrbar ge- macht, ein positives Bewusstsein für die Vielfalt im zwischen- menschlichen Mitei- nander wird etabliert. Menschen mit Behin- derungen werden in die tägliche Arbeit auf dem Erfahrungsfeld einbezogen. Grundle- gende Bausteine von neu zu planenden Stationen beinhalten dabei geschlechts- sensible, geschlech- tergerechte oder ge- schlechtsbezogene pädagogische Maß- nahmen und Inhalte | Inklusionskonzept Erfah- rungsfeld | 2018 ff | KuF/2 | Besuchszahlen nach Merkmalen gruppiert | Das Konzept kann nur mit neuen Res- sourcen (1,0 VK Sonder- pädagogik sowie für die eigens konzi- pierten Inklu- sionsstatio- nen 0,66 VK) und Sachmit- tel für den Bau der Sta- tionen umge- setzt werden | Einstieg für ganzjährige Angebote in der Dunkel- Erfahrung ist erfolgt durch Spenden wurde eine Rollstuhlschaukel auf dem Erfahrungsfeld- Gelände aufgestellt und die stundenweise Betreu- ung in den Jahren 2020 und 2021 ermöglicht | Ja, Inklusions- konzept soll voll- ständig umge- setzt werden |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
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| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Verschiedenheit ist eine Chance. An aus- gewählten Erfah- rungsfeld-Stationen wird Unterschiedlich- keit als Ressource und damit als nützlich für Teams, Unterneh- men und für sich selbst erkennbar. Da- bei richtet sich der Blick auch auf die Vielfalt der Teilneh- menden und bezieht geschlechtergerechte Gesichtspunkte mit ein | Fortbildungsveranstal- tung der Erfahrungsfeld- Akademie „Diversity-Die Kraft der Vielfalt“ | 2018 ff | KuF/2 | Anzahl der Teilneh- menden der Fortbil- dungsveranstaltung Anzahl der durch- geführten Fortbil- dungsveranstaltun- gen | Mit beste- henden Res- sourcen | Nachfrage nach der Fortbil- dung war in allen Jahren ge- ring, seit 2018 gab es nur eine Anfrage, jedoch keine Buchung | Ja, mit überar- beitetem Kon- zept | ||
| Die Anzahl der Män- ner bei den Besu- chen ist erhöht. Das Verhältnis Männer und Frauen wird an- geglichen | Entwicklung und Durch- führung von Angeboten und Projekten zur Zieler- reichung | 2018 ff | KuF | Verhältnis Männer und Frauen bei den Besuchen | Mit beste- henden Res- sourcen | Umfragen sind auf 2022 ff verschoben | Ja |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
55
Unterschiedliche Menschen nutzen auch öffentliche Plätze, Bauten und Bereiche sehr verschieden. So wünschen und fordern z.B. Frauen und Männer für die Nutzung öffentlicher Bereiche ganz unterschiedliche Dinge. Um diese Aspekte zu berücksichtigen, sollen bereits bekannte Kriterien umgesetzt und bei neuen Projekten durch Beteiligungsmöglichkeiten erhoben werden.
Auch die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen abhängig von der jeweiligen Lebenssituation, der Herkunft, dem Geschlecht oder dem Alter unterscheiden sich. Daher muss die Zielsetzung der Politik und Planung die Schaffung gleicher Mobilitätschancen für alle sein. Nur so kann eine gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglicht werden. Die regelmäßigen Erhebungen zur Verkehrsmittelwahl der Nürnberger*innen, die Socialdata bzw. PB Consult im Auftrag der Verkehrsbetriebe jährlich durchführen (StadtProfil Nürnberg), zeigen, dass beispielsweise Frauen, Kinder, Menschen über 65 Jahre und Erwerbslose überdurchschnittlich häufiger zu Fuß gehen, Radfahren oder den ÖPNV nutzen. Vor diesem Hintergrund sind die weitere Verbesserung der Bedingungen für Zufußgehende und Radfahrende sowie der Ausbau und die Steigerung der Qualität des ÖPNV unerlässlich für eine gender- bzw. diversitygerechte Stadt- und Verkehrsplanung.
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Öffentliche Räume sind angstfrei gestal- tet | Zusammenstellung der Planungskriterien im U- Bahnbereich unter Be- rücksichtigung der Merk- male Alter, Geschlecht, Behinderung | 2018-2020 | Ref. VI, UB | 2 U-Bahnhöfe aus dem Revitalisie- rungsprogramm an- hand dieser Krite- rien überprüfen | Mit beste- henden Res- sourcen | Revitalisierung des U-Bahn- hof Scharfreiterring unter Be- rücksichtigung der angst- freien Gestaltung: subjekti- ves Sicherheitsempfinden gesteigert durch Blindenleit- system, Tageslicht, Vergla- sung, Beleuchtungsele- mente, helle Granitplatten als Bodenbelag | Ja, bei U-Bahn- hof Muggenhof |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
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| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Öffentlicher Raum: gleichberechtigte Ge- staltung und Teilhabe | Ausweitung und Verste- tigung von Bürgerbeteili- gungen bei der Gestal- tung des Öffentlichen Raums, zum Beispiel bei Spielplätzen, Grün- anlagen, Plätzen Je nach Projekt: Bürgerinfo, Bürgerge- spräche, E-Partizipation, Planungswerkstätten und weitere Maßnah- men | Langfristige Etablierung von Bürgerbe- teiligungen bei Um- und Neu- gestaltungs- maßnahmen in den nächsten Jahren | SÖR in Koope- ration mit Ref. VI (z.B. Stpl) bzw. Ref. V/J | Anzahl der mitwir- kenden, interes- sierten Bürger*in- nen | Je nach Um- fang und Größe des Projekts un- terschiedlich. Wenn sich die Verfah- rensstruktu- ren verfestigt haben, ist mit einer leichten Minimierung des Ressour- cenaufwands zu rechnen | Steigerung der Anzahl der Bürgerbeteiligungen und der mitwirkenden und interessierten Bür- ger*innen, Beispiel 100 Bürger*innen an der Ab- schlussveranstaltung Nä- geleinsplatz teilgenom- men Ausweitung der Bürger- Dialog-Formate durch in- novative Workshop-Me- thodiken (z.B. World- cafe), Digital-Angebote und niederschwellige Raumangebote (Marie- Juchacz-Park – Aufstel- lung von Pavillons vor Ort für Dialogrunden am Nachmittag und Abend) und Angebote in einfa- cher Sprache Dialog-Formate mit Kin- dern und Jugendlichen aller Geschlechter in ge- schützten Räumen bei Nutzerbeteiligungen für Sport- und Spieleinrich- tungen Ref. VI: z.B. Obstmarkt: Onlinebeteiligung, Anlie- gerinfo, Vereine und Ver- bände wurden ange- schrieben; Planungs- workshops Plärrer, Bielingplatz. | Ja |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
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| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Möglichst viele Bür- ger*innen aus unter- schiedlichen Bevöl- kerungsgruppen ha- ben sich im Rahmen verschiedener Betei- ligungsformate enga- giert | Evaluation der Beteili- gungen, bei Bedarf Workshop zum Thema | Laufend | Stpl, Vpl | Beteiligungsquote von Bürgerinnen und Beteiligungs- quote der Bevölke- rungsgruppen | Mit beste- henden Res- sourcen | Erhebung schwierig we- gen Datenschutz, eher bei Planung darauf ein- gehen: bestimmte Be- völkrungsgruppen ermu- tigen (s. z.B. Girls‘ Day) Andere Möglichkeit: Standortanalyse – wel- che Beteiligungsformate sind geeignet, um welche Gruppen zu erreichen? (Stichwort Bürgerver- sammlung) | Nein | ||
| Förderung alternati- ver Mobilitätsange- bote Car-Sharing | Ausweitung des Mobil- punktnetzes im Stadtge- biet | 2018 Online- beteiligung zur Standortsuche für fünf weitere Mobilpunkte 2018 Errich- tung der 20 neuen Mobil- punkte | Vpl in Abstim- mung mit OrgA (ePa) und SÖR (AuG- STau) | Steigerung Nut- zer*innenzufrieden- heit und des Anteils der Verkehrsmittel des Umweltverbun- des am Modal Split, Errichtung der neuen Mobilpunkte | Kosten von rd. 100.000 Euro werden über Son- dernutzungs- gebühren fi- nanziert | Mobilpunkte 2019 umgesetzt | Ja | ||
| Barrierefreier Zugang zum ÖPNV | Priorisierung und barrie- refreier Umbau der be- reits erfassten Bus- und Straßenbahnhaltestellen | fortlaufende Umsetzung der Maßnah- men | Vpl | Anzahl der umge- bauten Haltestellen | 300.000 Euro jährlich im städtischen Haushalt ein- gestellt | Fortlaufend, Umsetzung er- folgt durch SÖR | Ja | ||
| Barrierefreier Zugang zum ÖPNV | Barrierefreier Zugang zur U-Bahn ist vorhan- den | Fortlaufende Umsetzung bei Neubaustre- cken | UB | 1 neu gebauter U- Bahnhof bis 2020 | Mit beste- henden Per- sonalres- sourcen und Kostende- ckung über MIP-Ansatz | Eröffnung des barrierefrei zu- gänglichen Bahnhofs Groß- reuth b. Schweinau erfolgte 10/2020 | Ja |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
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| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Ausbau des ÖPNV | Verlängerung der Stra- ßenbahn zur Brunecker Straße: Durchführung einer Nut- zen-Kosten-Untersu- chung, Einleitung eines Planfeststellungsverfah- rens, Beantragung von Fördermitteln | 2018 – 2020 | Vpl | Präsentation der Ergebnisse der Nutzen-Kosten-Un- tersuchung, Durch- führung des Plan- feststellungsverfah- rens, Fördermittel- zusage | noch nicht bezifferbar | Planung wurde ausgeschrie- ben | Ja | ||
| Ausbau des ÖPNV | Verlängerung der U- Bahn U3 SW bis Ge- bersdorf | 2019 - 2025 | UB | Präsentation der Ergebnisse der Nutzen-Kosten-Un- tersuchung, Durch- führung des Plan- feststellungsverfah- rens, Fördermittel- zusage | Mit beste- henden Per- sonalres- sourcen und Kostende- ckung über MIP-Ansatz | Baubeginn Anfang 2020 er- folgt (somit Fördermittel-zu- sage nach Präsentation der Nutzen-Kosten-Untersu- chung erhalten, Planfeststel- lungsverfahren durchgeführt) | Ja | ||
| Verbesserung der Bedingungen für Zu- fußgehende | Erarbeitung eines Fuß- verkehrskonzepts | 2019/2020 | Vpl/M | Steigerung der Nut- zer*innenzufrieden- heit und des Anteils des Fußverkehrs am Gesamtverkehr | noch nicht bezifferbar | Maßnahme noch nicht mög- lich | Ja, seit 2020 | ||
| Verbesserung der Bedingungen für Radfahrende | Projekt „Radständer für die Stadtteile“, Errich- tung von Radabstellan- lagen in Projektgebieten mit ePartizipation | Projektgebiet Altstadt 2018/2019 weitere Stadt- teile in Pla- nung | Vpl/M SÖR (AuG- STau) | Steigerung der Nut- zer*innenzufrieden- heit und des Anteils des Radverkehrs am Gesamtverkehr | rd. 60.000 Euro je Pro- jektgebiet stehen im Haushalt zur Verfügung | Projekt Altstadt wird umge- setzt (siehe AfV 09/2020) | Ja |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
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| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse 2020 | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | im neuen | ||||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Berücksichtigung von geschlechterspezifi- schen Aspekten beim Umbau bzw. Neuge- staltung von Räum- lichkeiten (z.B. In- nenbereich Hallen- bad Katzwang) | Hinterfragen der geplan- ten Maßnahmen in Hin- blick auf Geschlechter- fragen: z.B. „Gibt es dunkle Ecken?“ „Können die Wegebeziehungen in Hinblick auf den Genderaspekt verbes- sert werden?“ | Im Zusam- menhang mit geplanten bau- lichen und sonstigen Maßnahmen | NüBad | Berücksichtigung geschlechtsspezifi- scher Anliegen | Je nach Um- fang und Größe des Projekts un- terschiedlich. Wenn sich die Verfah- rensstruktu- ren verfestigt haben, ist mit einer leichten Minimierung des Ressour- cenaufwands zu rechnen. | Im Hallenbad Katzwang wurde die nicht einsehbare und recht dunkle „Föhnecke“ aufgelöst und in den über- sichtlicheren Umkleidebe- reich verlegt. | Ja, NüBad wird auch in Zukunft bei baulichen Veränderungen versuchen, Genderaspekte verstärkt zu be- rücksichtigen. |
Zustän-
digkeit
Evaluation/ Ergebnisse
2020
60
2.9 Städtepartnerschaften und internationale Kooperationen
2.9 Städtepartnerschaften und internationale Kooperationen
Eine Zielsetzung von Städtepartnerschaften ist es, einen Beitrag zu Annäherung, Verständigung und Frieden sowie zum Abbau von Vorurteilen und Rassismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit zu leisten. Die Kontakte im Rahmen dieser Städtepartnerschaften und internationalen Kooperationen sollten als Plattform für den Austausch von Erfahrungen im Bereich Gleichberechtigung von Frauen und Männern genutzt werden.
| Ziel/e | Maßnahme/n | Zeitplan | Zustän- digkeit | Indikatoren | Ressourcen | Evaluation/ Ergebnisse | Weiterführung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (finanziell / | 2020 | im neuen | |||||||
| personell) | GAP? | ||||||||
| Städtepartnerschaf- ten und internationale Kooperationen als Plattform für den Austausch von Erfah- rungen und gegen- seitige Lernprozes- sen in Bezug auf Gleichberechtigung von Frauen und Män- nern nutzen | Durchführung von Ver- anstaltungen mit Vertre- tungen aus Städtepart- nerschaften und be- freundeten Städten im Rahmen der Veranstal- tungsreihe rundum den Internationalen Frauen- tag im März | Jährlich im März | IB, GST | Beteiligung der Städte | Mit beste- henden Res- sourcen | Mit beste- | 2019 Frauendelegatio- | Ja | Ja |
| henden Res- | nen aus Antalya und | ||||||||
| sourcen | Nablus | ||||||||
| 2020 Frauendelegatio- | |||||||||
| nen aus Krakau in Nürn- | |||||||||
| berg zu Besuch | |||||||||
| Die Frauen tauschten sich | |||||||||
| mit der Gleichstellungsstelle, | |||||||||
| Oberbürgermeister, Stadträ- | |||||||||
| tinnen und Frauendelegatio- | |||||||||
| nen aus und nahmen als Re- | |||||||||
| ferentinnen jeweils an einer | |||||||||
| öffentlichen Veranstaltung | |||||||||
| teil |
Zustän-
digkeit
Städtepartnerschaf-
ten und internationale
Kooperationen als
Plattform für den
Austausch von Erfah-
rungen und gegen-
seitige Lernprozes-
sen in Bezug auf
Gleichberechtigung
von Frauen und Män-
nern nutzen
Durchführung von Ver-
anstaltungen mit Vertre-
tungen aus Städtepart-
nerschaften und be-
freundeten Städten im
Rahmen der Veranstal-
tungsreihe rundum den
Internationalen Frauen-
tag im März
Jährlich im
März
Beteiligung der
Städte
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