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Evaluation

Anlage · 19.05.2021 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Evaluation des Gleichstellungsaktionsplans 2018-2020

Präambel Einführung

Seit ihrem Entstehen sind Städte Orte der Vielfalt. Die Stadt Nürnberg Die Stadt Nürnberg tritt Diskriminierungen und Benachteiligungen aufsieht es als eine ihrer zentralen Aufgaben an, in einer vielfältiger wer- grund der Diversitydimension Geschlecht seit über 30 Jahren entgedenden Gesellschaft den Zusammenhalt zu wahren und dabei zwi- gen. 1986 wurde die erste Frauenbeauftragte vom Stadtrat bestellt und schen Einzelinteressen zu vermitteln und Ausgrenzungen zu verhin- mit der Verabschiedung und mehrmaligen Fortschreibung des Frauendern. Eine wichtige Grundlage kommunalen Handelns sind die Men- förderplans und der Umsetzung von Gender Mainstreaming als ein schenrechte, zu deren aktiven Verwirklichung sich die Stadt in ihrem verbindliches Prinzip der Personal- und Organisationsentwicklung Leitbild verpflichtet hat, dies auch vor dem Hintergrund der besonderen wurden seitdem die Weichen für eine geschlechtergerechte Verwalgeschichtlichen Verantwortung. tung und Stadtgesellschaft gestellt.

Die Verwirklichung einer solidarischen Stadtgesellschaft bemisst sich Die Unterzeichnung der Europäischen Charta für die Gleichstellung an der Lebensrealität der Bürgerinnen und Bürger. Aus diesem Grund von Frauen und Männern auf lokaler Ebene durch den Stadtrat im Okverpflichten wir uns, bei der Erstellung und Umsetzung kommunaler tober 2010 war ein weiterer konsequenter Schritt auf dem Weg zu Aktionspläne die Bedürfnisse aller in den Blick zu nehmen. Entschei- mehr Geschlechtergerechtigkeit. Aus dem Bekenntnis zur Charta erdend sind für uns die Verwirklichung der Menschenrechte, die Mög- folgte die Verpflichtung für die Stadt Nürnberg, Gleichstellungsaktionslichkeit zur Teilhabe und die Verhinderung von Diskriminierung. Dabei pläne mit konkreten Maßnahmen zur Verwirklichung der Ziele dieser finden die Diversitydimensionen ethnische und soziale Herkunft, Ge- Charta zu erarbeiten und deren Umsetzung aktiv zu fördern. schlecht, sexuelle Identität, Behinderung, Alter, Religion, Weltanschauung und Sprache Berücksichtigung. Über die Umsetzung des Gleichstellungsaktionsplans 2018-2020, wird im Folgenden berichtet. Sowohl der Gleichstellungsaktionsplan als auch der vorliegende Bericht wurden von der Gleichstellungsstelle in Zusammenarbeit mit Vertreter*innen der Dienststellen und Geschäftsbereiche erstellt. Die zuständigen Kolleg*innen haben im Zuge des Berichts die Umsetzung der ihren Arbeitsbereich betreffenden Ziele und Maßnahmen ausgewertet. Die jeweiligen Auswertungen wurden von der Gleichstellungsstelle zusammengetragen und aufbereitet.

1

Obgleich die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Die Ergebnisse dieses Berichts wurden in die Vorbereitung und Erstel- Schutzmaßnahmen ab März 2020 die Umsetzung einiger Ziele des Ak- lung des aktuellen Gleichstellungsaktionsplans 2021-2023 einbezogen tionsplans erschwerten, verzögerten und teilweise auch unmöglich und Ziele und Maßnahmen dementsprechend angepasst und modifimachten, konnten dennoch Erfolge erzielt werden. ziert oder neue Ziele entsprechend der Bedarfe generiert, um weiterhin Exemplarisch für diese Erfolge steht beispielsweise die Stärkung von im Sinne der Gleichstellung der Geschlechter in allen Bereichen zu Frauen in Führungspositionen durch die Etablierung eines Netzwerks wirken. für Frauen in Führungspositionen bei der Stadt Nürnberg. Die regelmäßigen Treffen im Rahmen des Netzwerks konnten mit Beginn der Pandemie in den virtuellen Raum verlegt werden. Inhaltsverzeichnis Seite Außerdem konnten die Städtepartnerschaften als Plattform für den Austausch von Erfahrungen und gegenseitige Lernprozessen in Bezug

1. Eine geschlechtergerechte Stadtverwaltung ..........................3

auf Gleichberechtigung von Frauen und Männern genutzt werden: Im Jahr 2019 waren Frauendelegationen aus Antalya und Nablus und im 1.1 Beseitigung von Unausgewogenheiten auf der Jahr 2020 eine Frauendelegation aus Krakau in Nürnberg zu Besuch. Führungsebene ..............................................................................3 Die Frauen tauschten sich mit der Gleichstellungsstelle, dem Oberbür- 1.2 Abbau von Rollenstereotypen ..............................................6 germeister, Stadträtinnen und Vertreterinnen von Frauenorganisatio- 1.3 Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf ............................ 10 nen aus und nahmen als Referentinnen jeweils an einer öffentlichen Veranstaltung teil. 1.4 Ausbau von Gender- und Diversitykompetenz auf allen Weiterhin konnten Männer im Erzieherberuf durch die Etablierung des Ebenen......................................................................................... 14 „AK Männer in KiTas“ gestärkt werden. Dieser Arbeitskreis fördert den 1.5 Antidiskriminierung ............................................................ 19 regelmäßigen Austausch und die Möglichkeit der kollegialen Beratung, besonders zu geschlechtsspezifischen Aspekten in KiTas. Im Bereich 1.6 Geschlechtergerechte Gesundheit ..................................... 21 Bildung konnte im Jahr 2018 erneut eine Fachtagung „Bildungschan-

2. Eine geschlechtergerechte Stadtgesellschaft ...................... 24

cen durch Diversity-Kompetenz“ von der Friedrich-Alexander-Univer- 2.1 Abbau von Rollenstereotypen ............................................ 24 sität Erlangen-Nürnberg in Kooperation mit dem Institut für Pädagogik und Schulpsychologie Nürnberg (IPSN) durchgeführt werden. Im Rah- 2.2 Antidiskriminierung ............................................................ 27 men dieser Tagung für Lehrkräfte standen die Konsequenzen von ver- 2.3 Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt .................... 31 schiedenen Diversitätsmerkmalen auf Bildungschancen im Vordergrund. 2.4 Geschlechtergerechte Gesundheit ..................................... 33 Dennoch zeigt nicht nur der vorliegende Bericht über den Gleichstel- 2.5 Gendergerechte Bildung und Erziehung ............................ 36 lungsaktionsplan 2018-2020, sondern auch die Corona-Pandemie und 2.6 Abbau von Geschlechterstereotypen im Sportbereich ....... 47 die damit verbunden gesellschaftlichen Entwicklungen, dass die Ziele einer geschlechtergerechten Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft 2.7 Abbau von Geschlechterstereotypen im Kulturbereich ....... 51 noch nicht erreicht sind. 2.8 Geschlechtergerechte Bau- und Stadtplanung ................... 56 2.9 Städtepartnerschaften und internationale Kooperationen .. 61

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1. Eine geschlechtergerechte Stadtverwaltung

Kommunen wirken nach außen, durch Angebote für ihre Bürger*innen, aber auch nach innen, über Prioritätensetzung in der Personal- und Organisationsentwicklung. Ziel ist es, die Stadt zu einer fairen und geschlechtergerechten Arbeitgeberin zu machen und damit auch die Qualität der kommunalen Dienstleistungen zu verbessern. Auf der Grundlage des Frauenförderplans und der Gender Mainstreaming Strategie als verbindliches Prinzip der Personal- und Organisationsentwicklung arbeitet die Stadt Nürnberg am Abbau von bestehenden Ungleichheiten.

Die Herausforderungen im Bereich der Personalplanung nehmen laufend zu. Im Rahmen eines Strategieprojekts werden seitens des Personalamts passende Lösungen entwickelt. Im Fokus stehen dabei auch die Themen „Strategische und operative Personalplanung“ und „Personalrekrutierung / Attraktive Arbeitgeberin / Personalentwicklung / Führung“ mit den Teilbereichen Personalgewinnung, -bindung und -entwicklung. Daneben werden aktuell in einem gesamtstädtischen Arbeitskreis Maßnahmen zur Gewinnung von Menschen mit Migrationshintergrund für die Stadtverwaltung erarbeitet. In beiden Bereichen ist im Laufe des Jahres 2019 mit Ergebnissen zu rechnen. Es soll deshalb im Rahmen des Gleichstellungsaktionsplans den Projekten und Arbeitskreisen nicht vorgegriffen werden. Ggf. ist zu einem späteren Zeitpunkt eine Ergänzung seitens des Personalamts möglich.

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Mehr Frauen (auch Frauen mit Migrations- hintergrund) für Füh- rungspositionen ge- winnen Fortführung des Mento- ringprogramms für Frauen: 3. Programmdurchlauf Planung, Konzeption, Organisation: ab Juli 2018 Ausschrei- bung: ab Herbst 2018 Programm- laufzeit: Feb- ruar 2019 bis Mai 2021 PA Anzahl der Men- tees und Mentor*in- nen Evaluation der Er- folgswirksamkeit in Kooperation mit Hochschule / Uni- versität ca. 20.000 EUR für ex- terne Beglei- tung Zwei-Phasen-Evaluation 1. Phase: 10/2020 Evaluationsbogen in der Abschlussveranstaltung 2. Phase: 04/2022 Evaluation: Wirk- samkeit des Programms ca. 1 1/2 Jahre nach Programm- ende Ja, Ausschrei- bung des 4. Pro- grammdurch- laufs ab 09/2020

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

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Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Stärkung von Frauen in Führungspositionen Einrichtung eines Netz- werks für Frauen in Füh- rungspositionen bei der Stadt Nürnberg 4 Netzwerk- treffen im Jahr GST Anzahl der Teilneh- merinnen Mit beste- henden Ressourcen Mit beste- 2019: 4 Netzwerktreffen mit Ja, für 2021 drei Treffen geplant Ja, für 2021 drei
henden Ø 60 Teilnehmerinnen Treffen geplant
Ressourcen 2020: 3 Netzwerktreffen ge-
plant, das erste im Februar
fand in Präsenz statt. 1 Tref-
fen coronabedingt ausgefal-
len, 1 Treffen digital durchge-
führt
Initiierung und Stär- kung eines Netzwerks für weibliche Füh- rungskräfte im jeweili- gen Geschäftsbereich Lockerer Erfahrungsaus- tausch bei Treffen mit weiblichen Führungskräf- ten (Kennenlernen, Erfah- rungen und Probleme austauschen, Hilfestellun- gen geben) Zum Teil mit Themen- schwerpunkten und mit teilweiser Unterstützung von PA Regelmäßig Ref. IV, Ref. VI Anzahl der Teilneh- merinnen Mit beste- henden Res- sourcen  09/2018 fand Treffen des damaligen 3. BM mit weiblichen Führungskräf- ten seines Geschäftsbe- reiches unter Mitwirkung von PA/1 statt, 12 Mitar- beiterinnen nahmen teil, Treffen von allen Teil- nehmenden als positiv bewertet  2020 wurden Treffen coronabedingt abgesagt, nur wenig persönlicher Erfahrungsaustausch, di- gitale Möglichkeiten (MS- Teams) wurden genutzt Ja, Überlegung hinsichtlich einer virtuellen Erfah- rungsaus- tauschplattform
Männliche und weibli- che Fachkräfte sind in der Leitungsebene im J/B2 paritätisch vertre- ten Förderung von Leitungs- nachwuchs in den Ein- richtungen; gezielte An- sprache von Pädagog*in- nen je nach Stellenbedarf Bei zu beset- zenden Stel- len J/B2- Die Leitungsstellen in der OKJA sind zu je 50% mit Pädago- ginnen und Päda- gogen besetzt Mit beste- henden Res- sourcen Bei meisten Stellenbesetzun- gen umgesetzt, gezielte Su- che nach Frauen* oder Män- nern* Ja
Abtei-
lungslei-
tungen
und Be-
reichs-
leitung

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

Stärkung von Frauen

in Führungspositionen

Einrichtung eines Netz-

werks für Frauen in Füh-

rungspositionen bei der

Stadt Nürnberg

4 Netzwerk-

treffen im

Jahr

Anzahl der Teilneh-

merinnen

Männliche und weibli-

che Fachkräfte sind in

der Leitungsebene im

J/B2 paritätisch vertre-

ten

Förderung von Leitungs-

nachwuchs in den Ein-

richtungen; gezielte An-

sprache von Pädagog*in-

nen je nach Stellenbedarf

Bei zu beset-

zenden Stel-

len

Die Leitungsstellen

in der OKJA sind zu

je 50% mit Pädago-

ginnen und Päda-

gogen besetzt

Mit beste-

henden Res-

sourcen

Bei meisten Stellenbesetzun-

gen umgesetzt, gezielte Su-

che nach Frauen* oder Män-

nern*

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Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Mehr Frauen in Füh- rungspositionen im Ref. VI Führen mit reduzierter Ar- beitszeit (sensibilisieren, unterstützen, Möglichkei- ten schaffen), da insbe- sondere Frauen oft mit re- duzierter Arbeitszeit ar- beiten Laufend Ref. VI mit allen Dienst- stellen Anzahl / Prozent- zahl der Führungs- kräfte mit reduzier- ter Arbeitszeit im Geschäftsbereich Ref. VI Mit beste- henden Res- sourcen  Stand unverändert; evtl. Ausweitung auf alle Dienststellen  Zusammentragen und Evaluierung der Erfah- rungen vornehmen  H ist es aktuell entspre- chend der Vorgaben nicht möglich, dezentral über SAP eine Daten- bankauswertung vorzu- nehmen, um ge- schlechtsspezifische Merkmale bereits im Sta- dium der grundlegenden Bestandsanalyse in dem notwendigen Detaillie- rungsgrad darstellen zu können Ja, evtl. stadt- weit
Die Anzahl von Frauen in Führungspositionen im KuF ist erhöht Entwicklung und Durch- führung von Maßnahmen zur Zielerreichung, z.B. Mentoringprogramme, ge- zielte Ansprachen usw. 2018 ff KuF Anteil von Frauen in Führungspositio- nen im Vergleich zu 2016 Mit beste- henden Res- sourcen  Aufteilung 2016: 14 Männer = 58 % 10 Frauen = 42 %  Aufteilung 2020: 10 Männer = 40 % 15 Frauen = 60 % Ja, je nach wei- terer Entwick- lung ggf. mit Ziel: Die Anzahl von Frauen und Männern in Füh- rungspositionen im KuF ist aus- geglichen

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

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Geschlecht spielt in vielen Bereichen nach wie vor eine große Rolle, z.B. bei der Berufswahl, bei Fragen von Vereinbarkeit von Beruf und Privatle-

ben, bei der Benennung öffentlicher Plätze oder aber bei der Verwendung geschlechtergerechter Sprache. Der Stadt Nürnberg ist es ein Anliegen

auch innerhalb der Verwaltung über vielfältige Maßnahmen Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts und/oder anderer Kategorien abzu-

bauen, Rollenstereotype zu vermindern und Diskriminierung entgegenzuwirken.

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Abbau von Ge- schlechterstereoty- pen bei der Ausbil- dungswahl Jährliche Organisation und Durchführung des Girls´ und Boys´ Day bei der Stadtverwaltung Integration des Boys´ Day ab 2019 durch PA ab 2019 PA, GST - An- sprech- partner für Män- ner, mit beteilig- ten Dienst- stellen Anzahl der weibli- chen bzw. männli- chen Nachwuchs- kräfte nach Ausbil- dungsberufen zusätzliche Personalres- sourcen bei PA notwen- dig  bislang Organisation Girls‘ Day durch PA und Boys‘ Day durch GST  2020 coronabedingt beide Termine abgesagt Ja, ab 2021/2022 Or- ganisation bei- der Tage durch PA
Gezielte Ansprache des je- weils „untypischen“ Ge- schlechts bei der Präsenta- tion der Ausbildungsberufe im Internet sowie in Bro- schüren Dauerauf- gabe PA, GST Anzahl der weibli- chen bzw. männli- chen Nachwuchs- kräfte nach Ausbil- dungsberufen noch unklar  Berufsvideos  Broschüren  Plakat  neue Website: Ausbil- dungscampus „Sofa Start“ Ja, insb. durch neue Berufs-vi- deos in 2021
Väter nutzen stär- ker und länger die Möglichkeit der El- ternzeit bei der Stadt Väterbefragung. Evaluation der letzten 5 Jahre; Zufriedenheit der Väter mit organisatori- schem und persönlichem Ablauf 2019 GST - An- sprech- partner für Männer, PA Befragung ist durchgeführt, Er- gebnisse liegen vor und werden veröf- fentlicht bzw. be- wertet und ggf. wei- terverfolgt Mit beste- henden Res- sourcen Planungsbeginn Väter- und Mütterbefragung durch GST in Kooperation Bündnis für Familie mit Arbeitsgruppe ab Sommer 2020 (inkl. PA) Ja, Durchfüh- rung Väter- und Mütterbefragung im März 2021 inkl. folgender Evaluation

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

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Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Männer im Erzie- herberuf stärken. Es besteht die Mög- lichkeit zu kollegia- lem Austausch Eine Austauschgruppe für männliche Erzieher bei der Stadt ist gegründet und in- stalliert. 2019 GST – Austauschgruppe ist implementiert, wird regelmäßig ge- nutzt Mit beste- henden Res- sourcen GST, J Mit beste-  Start Herbst 2019 AK Ja, Weiterent-
An- henden Res- Männer in KiTas, 4 Tref- wicklung und
sprech- sourcen fen im Jahr je 2 Std. Aufbau nachhal-
partner GST, J  Kollegiale Beratung, the- tiger Struktur,
für matische Inputs, ge- Übernahme bis
Männer, schlechtsspezifische As- 2023 - von wem
J pekte in KiTas noch unklar
Berücksichtigung des geschlechter- spezifischen As- pekts bei der Aus- schreibung von Rei- nigungsleistungen Klärung mit OrgA als zu- ständige Dienststelle, ob der Aspekt- „Weibliches Personal reinigt den Da- menbereich- männliches Personal reinigt den Her- renbereich“ mit in die Aus- schreibung aufgenommen werden kann oder wie sich ein solches Vorgehen fi- nanziell darstellt Zum nächs- ten Aus- schreibungs- zeitpunkt NüBad mit OrgA Ausschreibungstext Tatsächliche Um- setzung und ggf. Vorgehen bei Nicht- erfüllung Offen. Für den Aus- schreibungs- prozess wer- den kaum höhere Kos- ten als üblich erwartet Bisher keinen Änderungen des Ausschreibungsinhalts, da alle Verträge noch laufen Ja, im Rahmen einer der nächs- ten Aus-schrei- bungen
Einsatz von weibli- chem Personal für den Frauenbadetag und den Frau- ensaunatag sicher- stellen Erhöhung des Anteils weib- licher Fachkräfte Einsatzplanung prüfen und ggf. anpassen Klärung mit PA, mit wel- chen Beschäftigungsfor- men die gezielte Suche und Beschäftigung von Frauen für den genannten Einsatz möglich ist Im Rahmen anstehender Stellenbeset- zungsverfah- ren Im Rahmen der Einsatz- planung November 2018: weitere Abstimmun- gen mit PA NüBad mit PA Ausschreibungstext Bewerberinnenzahl Einstellung einer Mitarbeiterin Offen  Erhöhung des Anteils weiblicher Fachkräfte wegen enormen Fach- kräftemangel schwierig, beschränkte Steuerungs- möglichkeit  Maßgabe Frauenbade- tag: nur Mitarbeiterinnen anwesend, kann nicht immer hundertprozentig sichergestellt werden da es insgesamt „nur“ 5 Mit- arbeiterinnen gibt und 4 bis 5 benötigt werden  in letzten Monaten des Badebetriebes jedoch keine Probleme Nein

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

Männer im Erzie-

herberuf stärken.

Es besteht die Mög-

lichkeit zu kollegia-

lem Austausch

Eine Austauschgruppe für

männliche Erzieher bei der

Stadt ist gegründet und in-

stalliert.

Austauschgruppe

ist implementiert,

wird regelmäßig ge-

nutzt

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Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Personalauswahl: Gewinnung und Auswahl der Mitar- beitenden; mehr männliche Mitarbei- ter im BCN Ausschreibungstexte kön- nen darauf geprüft werden, ob sie u.U. Barrieren für be- stimmte Bewerber*innen- Gruppen aufweisen Auf Teamzusammenset- zung als ein wichtiges Kri- terium bei der Personalaus- wahl achten Mittelfristig BCN Unter- stützung PA Anteil von bisher in der Personalaus- wahl benachteiligter Gruppen in Stellen- besetzungen Mit beste- henden Res- sourcen  bislang keine Bedarfs- kenntnis bei PA  bei Bedarf Entwicklung einer gemeinsamen Stra- tegie von BN und PA Nein
Die Anzahl der Männer bei den Be- schäftigten im Kul- turbereich ist er- höht. Das Verhält- nis Männer und Frauen wird ange- glichen. Entwicklung und Durchfüh- rung von Maßnahmen zur Zielerreichung, Beteiligung am Boys‘ Day usw. 2018 ff KuF Verhältnis Männer und Frauen bei den Beschäftigten im Vergleich zu 2016 Mit beste- henden Res- sourcen  Aufteilung 2016: 68 Männer = 36 % 119 Frauen = 64 %  Aufteilung 2020: 66 Männer = 33 % 137 Frauen = 67 % Ja, verstärkte Fortführung
Preisgerichte sind paritätisch besetzt Änderung der Satzung, z.B. Beirat Bildende Kunst (BBiK) Änderung der Satzung des BBiK im Laufe dieses GAPs Ref. VI Anteil von Frauen (Zielquote von 50 %) Mit beste- henden Res- sourcen  Änderung der Satzung 2018: 11 Mitglieder; mind. je 40% Frauen und Männer  Stpl: Bei eigenen Preis- gerichten (z.B. Stadter- neuerung, Arbeitskreise) immer paritätische Be- setzung, bei Externen er- folgt Hinweis darauf Ja, allgemein; nicht mehr BBiK, da Ände- rung erfolgt ist; Runden Tisch Radverkehr mit aufnehmen, Ziel: „Preisge- richte und Gre- mien sind paritä- tisch besetzt.“

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

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Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Paritätische Beset- zung von Gremien Bei der Besetzung von Gre- mien und Arbeitsgruppen soll auf ein möglichst pari- tätisches Geschlechterver- hältnis geachtet werden Laufend BgA, alle Dienst- stellen Anteil von Frauen Mit beste- henden Res- sourcen  Arbeitsgruppen und Gre- mien, wo möglich, ent- sprechend besetzt  Fußballakademie: Um- setzung der Ziele in Jury- besetzungen, Anspra- chen, Inhalten (Veran- staltungen und Redak- tion) und Preisvergaben Ja
Bei der Besetzung von Vor- ständen und Aufsichtsräten der städtischen Tochterge- sellschaften soll auf ein möglichst paritätisches Ge- schlechterverhältnis geach- tet werden Laufend Stadt- ratsfrak- tionen Anteil von Frauen Mit beste- henden Res- sourcen  Bei den Eigenbetrieben und wesentlichen Teil- konzernen zeigen die Beteiligungsberichte der Stadt Nürnberg eine leichte Steigerung der Frauenquote in Vorstän- den und Aufsichtsräten in den sogenannt männlich konnotierten Bereichen  In den weiblich konno- tierten (sozialen) Berei- chen könnte die Männer- quote erhöht werden Ja

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

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Seit 01.01.2018 sind die Dienststellen angehalten, alle vakanten Führungspositionen mit Hilfe des im März 2017 vom Personal- und Organisationsausschusses verabschiedeten Leitfadens „Führen mit reduzierter Arbeitszeit“ zu betrachten, ob eine Wiederbesetzung mit reduzierter Arbeitszeit oder in Jobsharing möglich ist. Auf Grundlage des Ergebnisses soll in den Stellenausschreibungen bei Führungsstellen künftig eine transparentere und fundiertere Feststellung zu der erforderlichen Arbeitszeit, hinsichtlich des Mindeststundenumfangs und der Arbeitszeitverteilung, getroffen werden können. Einige Dienststellen haben bereits ein besonderes Augenmerk auf Führen mit reduzierter Arbeitszeit gelegt und dienststelleninterne Maßnahmen ergriffen. Das Personalamt bot im Fortbildungsprogramm der Städteakademie ausgewählte Fortbildungen und Seminare in Teilzeit an. Die Resonanz war jedoch gering und dieses Angebot scheint nicht das geeignete Format darzustellen, um Teilzeitbeschäftigte zu qualifizieren. Daher sollen zukünftig digitalisierte Lernangebote die Präsenzveranstaltungen ergänzen.

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Steigerung des An- teils der Führungs- kräfte mit reduzier- ter Arbeitszeit Entwicklung von Rahmen- bedingungen / Modelle, die Führen mit reduzierter Ar- beitszeit ermöglichen Ab 2019 PA Anteil der Füh- rungskräfte mit re- duzierter Arbeitszeit Noch unklar Broschüre und Leitfaden „Führen mit reduzierter Ar- beitszeit“ liegen vor, bei Stel- lenneubesetzung wird ge- prüft, ob Führen mit red. AZ möglich ist (Vordruck „Füh- ren mit reduzierter Arbeits- zeit“) Ja, unter Be- rücksichtigung der gesammel- ten Erfahrungen
Berücksichtigung des The- mas „Arbeiten und Führen in Teilzeit“ bei Fortbildun- gen und Seminaren im Be- reich Personalentwicklung Ab 2019 PA Anteil der Füh- rungskräfte mit re- duzierter Arbeitszeit Noch unklar Aufnahme in Qualifizie- rungsprogramm nach Ent- wicklung des Konzeptes „Führen in Teilzeit“ ist erfolgt Nein
Der Baustein ist als festes Element der zukünftigen Führungskräftequalifizie- rungen der Stufen 2 (Ar- beitstitel „Personalarbeit im Dienststellenalltag“) und 3 vorgemerkt. Ziel ist eine verbindliche Teilnahme der Führungskräfte ab 2019 PA Anzahl der teilneh- menden Führungs- kräfte Noch unklar Thema wird in Netzwerktref- fen der FKE 2 und FKE 3 be- handelt Nein

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

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Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Bessere Vereinbar- keit von Privatleben und Beruf Etablierung von digitalen Lernangeboten. Die digitalen Lerneinhei- ten werden aus mehre- ren, kurzen Modulen be- stehen, die ein zeitlich flexibles Lernen ermögli- chen sollen. Ab 2019 PA Anzahl der Teilneh- menden Noch unklar  konnte bisher kapazitäts- bedingt nicht umgesetzt werden  wird in AG Digitales Ler- nen behandelt Ja, Ziel: Kon- zeption von kur- zen Lerneinhei- ten; evtl. Ver- weis auf geeig- nete externe An- gebote
Weiterführung und Ausbau der gender- gerechten Personal- politik im Geschäfts- bereich 3. BM Schaffung/Etablierung verschiedener Arbeits- zeitmodelle besondere Berücksichti- gung der beruflichen Weiterentwicklungsmög- lichkeiten in den ver- schiedenen Arbeitszeit- modellen von Mitarbei- tenden Je nach Stand der bisherigen Etablierung kurzfristige und längerfris- tiges Vorge- hen und steti- ger Entwick- lungsprozess Alle Dienst- stellen und Ei- genbe- triebe des Ge- schäfts- bereichs 2. BM Anzahl der angebo- tenen und gelebten Arbeitszeitmodelle spezielle Förder- maßnahmen für Mitarbeitende Es ist mit er- höhten Res- sourcenbe- darf bei der Einführung neuer Mo- delle zu rech- nen - nach Etablierung ist mit einer deutlichen Verringerung zu rechnen 2. BM:  Ausweitung von mobilem Arbeiten/Homeoffice so- wie Telearbeitsmöglich- keiten für alle Mitarbei- tenden von 2. BM  verschiedene Arbeitszeit- modelle im Teilzeitbe- reich (z. B. freier Tag o- der wechselnde Arbeits- zeiten) - Weiterbildun- gen/Seminare digital (dadurch auch von zu Hause aus) ermöglichen 3. BM:  Prüfen der Bedarfe durch fortlaufenden Austausch mit Mitarbeitenden  Absprachen individueller Lösungen im Hinblick auf Arbeitszeitmodelle  Verzögerung der Umset- zung durch Covid-19 Pandemie Ja Ja

Zustän-

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Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Männliche und weibli- che Pädagog*innen in Leitungsstellen können Familienar- beit (Elternzeit und pflegerische Verant- wortung) vereinbaren Modell „Führen mit redu- zierter Arbeitszeit“ ge- zielt kommunizieren; systematische Anspra- che und Unterstützung betroffener Mitarbei- tende Laufend J/B2- Abtei- lungslei- tungen und Be- reichs- leitung Die Wünsche von Vereinbarkeit kön- nen zu mind. 75% verwirklicht werden mit beste-  Hohe Bereitschaft von Abteilungsleitungen, Ein- richtungsleitungen und innerhalb der Teams, Fa- milienarbeit zu ermögli- chen  Auch kurzfristige Bedarfe lassen sich meist decken Ja Ja
henden Res-
sourcen
Förderung von Füh- rung mit reduzierter Arbeitszeit im Gh Begleiteter Prozess zur Organisationsentwick- lung, Führen mit redu- zierter Arbeitszeit zu er- möglichen als Grund- lage für eine stärkere Berücksichtigung dieses Modellverfahrens bei Stellenbesetzungsver- fahren Fortlaufend Gh/L in Zu- sam- menar- beit mit PA erfolgreiche Erpro- bung des Modells Mit beste- henden Res- sourcen Mit beste- Verschiebung neuer Organi- sationsentwicklungen auf- grund coronabedingten Strukturen und Aufgaben be- trifft in Gh überwiegend Frauen; insgesamt mehr Frauen (7/9) als Männer (2/9) in Führungspositionen, 1 männliche und 2 weibliche Führungskräfte sind TZ (fle- xible Änderungen möglich, bspw. bei pandemischen La- gen) Ja, zur Weiter-
henden Res- verfolgung be-
sourcen darf es jedoch
weitere Res-
sourcen,
schließt auch
die Förderung
der Führungs-
kultur durch den
Ausbau von Se-
minarplätzen
der entspre-
chenden Ange-
bote ein
Förderung von Füh- ren mit reduzierter Arbeitszeit bei UwA Modell „Führen mit redu- zierter Arbeitszeit“ ge- zielt kommunizieren Fortlaufend UwA in Zu- sam- menar- beit mit PA Anteil der Füh- rungskräfte mit re- duzierter Arbeitszeit bei UwA Mit beste- henden Res- sourcen Führen mit reduzierter Ar- beitszeit wird bei UwA umge- setzt. Coronabedingt liegt keine konkrete Auswertung vor. Ja

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

Männliche und weibli-

che Pädagog*innen

in Leitungsstellen

können Familienar-

beit (Elternzeit und

pflegerische Verant-

wortung) vereinbaren

Modell „Führen mit redu-

zierter Arbeitszeit“ ge-

zielt kommunizieren;

systematische Anspra-

che und Unterstützung

betroffener Mitarbei-

tende

J/B2-

Abtei-

lungslei-

tungen

und Be-

reichs-

leitung

Die Wünsche von

Vereinbarkeit kön-

nen zu mind. 75%

verwirklicht werden

 Hohe Bereitschaft von

Abteilungsleitungen, Ein-

richtungsleitungen und

innerhalb der Teams, Fa-

milienarbeit zu ermögli-

chen

 Auch kurzfristige Bedarfe

lassen sich meist decken

Förderung von Füh-

rung mit reduzierter

Arbeitszeit im Gh

Begleiteter Prozess zur

Organisationsentwick-

lung, Führen mit redu-

zierter Arbeitszeit zu er-

möglichen als Grund-

lage für eine stärkere

Berücksichtigung dieses

Modellverfahrens bei

Stellenbesetzungsver-

fahren

Gh/L

in Zu-

sam-

menar-

beit mit

PA

erfolgreiche Erpro-

bung des Modells

Verschiebung neuer Organi-

sationsentwicklungen auf-

grund coronabedingten

Strukturen und Aufgaben be-

trifft in Gh überwiegend

Frauen; insgesamt mehr

Frauen (7/9) als Männer (2/9)

in Führungspositionen, 1

männliche und 2 weibliche

Führungskräfte sind TZ (fle-

xible Änderungen möglich,

bspw. bei pandemischen La-

gen)

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Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Förderung der Ver- einbarkeit von Privat- leben und Beruf bei SpS Teilnahme an Telearbeit Förderung von Elternzeit für Väter Teilnahme am Mento- ringprogramm fortlaufend SpS Anzahl der Teilneh- menden Mit beste- henden Res- sourcen  Teilnahme an Telearbeit: 2020 6 Telearbeitsplätze, werden von 4 Frauen und 2 Männern genutzt  Elternzeit: 2019/2020 hat ein Vater Elternzeit ge- nommen (insgesamt 4 Monate)  Teilzeit: Von insgesamt 17 Mitarbeitenden (10 Frauen, 7 Männer), arbeiten 9 in Teilzeit (7 Frauen, 2 Männer)  Mentoringprogramm: 1 Teilnehmerin bis 2019 Ja

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

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Gender- und Diversitykompetenz bedeutet, sich die (sozialen) Wirkmechanismen von Geschlecht und anderen Kategorien wie beispielsweise Her-

kunft, Alter oder Behinderung bewusst zu machen, mögliche vorhandene Ausgrenzungsmechanismen und Chancenungleichheiten zu prüfen und

im eigenen beruflichen Verantwortungsbereich kompetent und diskriminierungsfrei tätig zu sein. Um die theoretische und methodische Kompetenz

stadtweit zu stärken wird eine Reihe von Maßnahmen angeboten

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
interkulturelle Kom- petenz als wichtige Schlüsselqualifika- tion städtischer Mit- arbeitende erhöhen Ausdehnung der Fortbil- dungen zu Gender und Interkultureller Kompe- tenz auf mehr Mitarbei- tende (basierend auf dem Konzept Xenos PIK). Das Qualifizierungskon- zept ist fester Bestand- teil des Fortbildungspro- gramms der Städteaka- demie (N-400000). Die Zahl der Teilneh- menden sinkt kontinuier- lich, daher ist eine ver- stärkte „Werbung“ im Rahmen von „Bera- tungsgesprächen“ not- wendig. ab 2020 PA Anzahl der Teilneh- menden Noch unklar  Teilnahme an interkultu- rellen Seminaren 2014: 460 Mitarbeitende, 2018/ 2019: je knapp 100 Mitarbeitende (vor allem neue Mitarbeitende des Einwohneramtes), Teil- nahme auf freiwilliger Ba- sis  Coronabedingt konnten interkulturelle Workshops im Jahr 2020 bisher nicht stattfinden  geplant ab 2021 Re- launch interkulturelle Qualifizierungen: Neu- konzeption XENOS PIK Workshops, Angebot von Beratungsgesprächen für Dienststellen Ja, POA Be- schluss: ab 2021 verbindli- cher Besuch von XENOS-PIK Workshop für neue Mitarbei- tende in Bürger- dienststellen in- nerhalb eines bestimmten Zeitraums; ggfs. Anerkennung von anderen, adäquaten Qua- lifizierungen bzw. Kenntnis- sen, Prüfung durch PA/1-1

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

14

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Erhöhung der Diversity Kompetenz der Füh- rungskräfte Integration eines Bau- steins zu Gender und Interkultureller Kompe- tenz bei den Füh- rungskräftequalifizie- rungen Der Baustein ist als festes Element der zu- künftigen Führungs- kräftequalifizierungen der Stufen 2 (Arbeitsti- tel „Personalarbeit im Dienststellenalltag“) und 3 vorgemerkt Entwicklung eines digi- talen Lernmoduls in Kooperation mit GST Ziel ist eine verbindli- che Teilnahme der Führungskräfte ab 2019 PA, GST Anzahl der teilneh- menden Führungs- kräfte noch unklar  Wird nicht in den FKE behandelt, sondern in den Netzwerktreffen (ansonsten Gefahr der Überfrachtung) der Lehr- gänge)  Netzwerktreffen 2020 zu diesem Thema coronabedingt entfallen Ja Thema wird ab 2021 in Netz- werktreffen der FKE 2 und FKE 3 behandelt Entwicklung ei- nes digitalen Lernmoduls im Rahmen der AG Digitales Lernen
Verschränkung der Schulungen, die im Themenbereich Diver- sity angesiedelt sind Einführung eines Diversity-Stempels, der Schulungen mit Diversity-Dimension kennzeichnet Bis 2020 GST, PA Der Diversity-Stem- pel wird im Fortbil- dungsprogramm der Städteakade- mie verwendet Mit beste- henden Res- sourcen  Erstmals im Fortbil- dungsprogramm der Städteakademie 2018 enthalten; gute Reso- nanz  Diversity Kompetenz ist Bestandteil des über- fachlichen Kompetenzka- talogs Nein, da fest etabliert.

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

15

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse Weiterführung
(finanziell / 2020 im neuen
personell) GAP?
Treffen aller Akteur*in- Bis 2020 GST, PA Ein Treffen aller Ak- teur*innen hat statt- gefunden Mit beste- henden Res- sourcen Mit beste- Bisher nicht erfolgt Bisher nicht erfolgt Ja Ja
nen, die Schulungen henden Res-
im Bereich Diversity sourcen
anbieten
Entwicklung eines Grundlagen-Diversity- Bausteins Bis 2020 GST, PA Der Baustein Diver- sity wurde entwi- ckelt Mit beste- henden Res- sourcen  Diversity Kompetenz ist Bestandteil des über- fachlichen Kompetenzka- talogs. Ja
Anwendung des Diver- sity-Bausteins in den Schulungen Bis 2020 GST, PA Der Baustein Diver- sity findet Anwen- dung in den Semi- naren Mit beste- henden Res- sourcen  Diversity Kompetenz ist Bestandteil des über- fachlichen Kompetenzka- talogs  Alle Seminare, die Diver- sity Kompetenz vermit- teln, sind seit 2020 im Fortbildungsprogramm gekennzeichnet Ja
Diskriminierungsfreie Stadtverwaltung Antidiskriminierungs- seminare mit Baustein Diversity in der Ver- waltung laufend MRB/ Bildung Zahl der durchge- führten Seminare Mit beste- henden Res- sourcen und Honorarkräf- ten In den Jahren 2018 und 2019 wurden jeweils vier Seminare durchgeführt. Im Jahr 2020 konnten coronabedingt leider keine Seminare stattfinden. Ja
Es bestehen Diversity- Kurzschulungen spezi- ell zugeschnitten auf die Bedürfnisse der je- weiligen Dienststellen Angebot bekannt ma- 2019 und 2020 MRB, GST Das Angebot ist be- kannt Das Angebot wird nachgefragt Mit beste- henden Res- sourcen Bisher nicht erfolgt Ja
chen:
Intranet
Fortbildungsprogramm
Newsletter Querblick
Anschreiben an
Dienststellenleitungen

Zustän-

digkeit

GST,

PA

Ein Treffen aller Ak-

teur*innen hat statt-

gefunden

Es bestehen Diversity-

Kurzschulungen spezi-

ell zugeschnitten auf

die Bedürfnisse der je-

weiligen Dienststellen

MRB,

GST

Das Angebot ist be-

kannt

Das Angebot wird

nachgefragt

Mit beste-

henden Res-

sourcen

16

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Aspekte und Inhalte von „Gender und Diversity“ sind präsent und vertieft Workshops zu Gender und Diversity Im Zwei-Jah- res-Rhythmus Ref. VI Anzahl der Teilneh- menden Mit beste- henden Res- sourcen ggf. Hono- rare für ex- terne Refe- rent*innen Mangels Ressourcen bisher nicht erfolgt Nein, mangels Ressourcen
Thema „Gender und Diversity“ ist in den Dienststellen stärker verbreitet und bekannt Ansprechpartner*innen in Dienststelle benen- nen. Kontakt zum/zur Ansprechpartner*in im Referat 2018 Ref. VI mit allen Dienst- stellen Namentliche Nen- nung von mindes- tens einer An- sprechperson pro Dienststelle Mit beste- henden Res- sourcen Liste mit Ansprechpersonen erstellt Ja, Liste aktuell halten
Ausweitung vorge- nannter Maßnahme auf andere Geschäfts- bereiche und deren Dienststellen Umsetzung ab 2019 GST mit den Ge- schäfts- berei- chen Teilnahme an Koor- dinierungsgruppe Gender Netzwerk für Austausch und Fragen Mit beste- henden Res- sourcen Mangels Ressourcen bisher nicht erfolgt Ja
Gender-Checklisten wurden angepasst Fortschreibung der Gender-Checklisten für Stadtplanung und Hochbau / Nutzer*in- nenkreis erweitern Im Laufe die- ses GAPs bzw. laufend Ref. VI, Stpl, H Vorliegen der aktu- alisierten Check- liste Mit beste- henden Res- sourcen  Checklisten liegen vor, wurden im Zeitraum die- ses GAPs allerdings nicht weiterentwickelt  H ist auf verbindliche Vorgaben angewiesen. Für H ist die Gender- Checkliste konzernpro- zesseffizienter, sachge- rechter und zeitlich ent- zerrter von Nutzer*innen bei der Planung der von H umzusetzenden Vor- gaben anzuwenden Ja, Gender-Check- liste wird den späteren Nut- zenden (z.B. Schule, Jugend- amt, Verwal- tung) des Ge- bäudes zur Ver- fügung gestellt

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

 H ist auf verbindliche

Vorgaben angewiesen.

Für H ist die Gender-

Checkliste konzernpro-

zesseffizienter, sachge-

rechter und zeitlich ent-

zerrter von Nutzer*innen

bei der Planung der von

H umzusetzenden Vor-

gaben anzuwenden

17

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Weiterführung und Ausbau der genderge- rechten Personalpolitik im Bereich 2. BM Schulungen und Infos zu geschlechterge- rechte Sprache Bis Ende 2020 2. BM Fortbildung findet statt Mit beste- henden Res- sourcen  Bestehende Texte, Inter- netinhalte wurden ent- sprechend geändert  Regelmäßige Sensibili- sierung der Mitarbeiten- den erfolgt  Umsetzung in beiden neue Dauerausstellun- gen im Spielzeugmu- seum und im Doku-Zent- rum Ja, laufende Prüfung und An- passung not- wendig
Gender Budgeting fin- det Anwendung in aus- gewählten Dienststel- len Durchführung einer Fachveranstaltung „Gender Budgeting“ in der Koordinierungs- gruppe Gender Entwicklung und Er- probung von Kennzah- len für Gender Budge- ting für ausgewählte Dienststellen Bis Ende 2019 GST Fortbildung findet statt Kennzahlen liegen vor und finden An- wendung Mit beste- henden Res- sourcen Mangels personeller Res- sourcen bisher nicht erfolgt Ja

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

18

Diskriminierung bezeichnet eine Benachteiligung aufgrund von Kategorien wie Geschlecht, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion oder Weltan-

schauung, Alter, Behinderung, sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität. Auch innerhalb der Stadtverwaltung gibt es das klare Bekenntnis

für Chancengleichheit und Gleichberechtigung einzutreten und jeder Form von Diskriminierung entgegen zu wirken. In die Entwicklung von gezielten

Maßnahmen werden auch die Erfahrungen der Beschäftigten eingebunden.

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Diskriminierungsfreie Vergabe der Leis- tungsorientierten Be- zahlung Auswertung nach Ge- schlecht, Teilzeit und Grad der Behinderung jährlich GPR, GST, GSBV Vorlage der Aus- Mit beste- henden Res- sourcen Mit beste- Auswertungen lagen differen- ziert nach Dienststellen, Be- amt*innen, Tarifbeschäftige vor Ja, mit differen- zierteren Aus- wertungen (z.B. Höhe des Stun- denkontingents bei TZ) Ja, mit differen-
wertung bei der Be- henden Res- zierteren Aus-
trieblichen Kommis- sourcen wertungen (z.B.
sion der Stadt Höhe des Stun-
Nürnberg nach § 18 denkontingents
TVöD (Leistungs- bei TZ)
entgelt)
Überarbeitung und Neuauflage der Bro- schüre „Sie und Er - nur so ist es fair“ Überarbeitung hinsicht- lich Empfehlungen zur Umsetzung der soge- nannten Dritten Option und Leichten Sprache Bis Ende 2019 GST, Pr Vorliegen einer überarbeiteten Bro- schüre Vorliegen einer Mit beste- henden Res- sourcen Broschüre wurde inhaltlich Ja, Erstellung einer Broschüre (Print und digi- tal)
überarbeiteten Bro- erweitert (Faire Sprache) und
schüre war Grundlage für die Erstel-
lung einer Intranetseite zu
„Faire Sprache“ (Geschlech-
tergerechte, Diversitätssen-
sible, Rassismuskritische,
Diskriminierungssensible,
Leichte Sprache)
Sichtbarmachung des städtischen Bekennt- nisses zu Vielfalt und Diversität auch im Be- reich sexuelle Orientie- rung und Identität Teilnahme mit einem In- formationsstand am Christopher-Street-Day (CSD) Im Zwei-Jah- res-Rhythmus PA, GST Stand am CSD Mit beste- henden Res- sourcen  2020 coronabedingt nur kleiner Auftritt ohne PA  Wird jährlich umgesetzt Ja, Planung ei- ner Unterstüt- zung durch PA, z.B. mit Ausbil- dungskräften bei CSD 2022 Fortführung im Masterplan Queeres Nürn- berg

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

Diskriminierungsfreie

Vergabe der Leis-

tungsorientierten Be-

zahlung

Auswertung nach Ge-

schlecht, Teilzeit und

Grad der Behinderung

GPR,

GST,

GSBV

Auswertungen lagen differen-

ziert nach Dienststellen, Be-

amt*innen, Tarifbeschäftige

vor

Überarbeitung und

Neuauflage der Bro-

schüre „Sie und Er -

nur so ist es fair“

Überarbeitung hinsicht-

lich Empfehlungen zur

Umsetzung der soge-

nannten Dritten Option

und Leichten Sprache

Mit beste-

henden Res-

sourcen

Ja, Erstellung

einer Broschüre

(Print und digi-

tal)

19

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Ein Arbeitskreis für LSBTI-Beschäftigte ist eingerichtet Angebot im Intranet aus- schreiben und durchfüh- ren Bis Ende 2018 bei Bedarf Etablierung ei- nes Netz- werks, danach fortlaufend GST Netzwerktreffen werden angeboten Teilnahme an den Netzwerktreffen Mit beste- henden Res- sourcen AK wurde eingerichtet, Tref- fen 3-4 Mal im Jahr Fortführung im Masterplan Queeres Nürn- berg

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

20

Männer und Frauen reagieren auf Umwelt und Krankheiten unterschiedlich – und dieser Unterschied verändert sich stetig. So haben sie einen unterschiedlichen Blick auf ihre Gesundheit und messen präventiven Gesundheitsfürsorgeangeboten unterschiedliche Bedeutung bei. Diese Erkenntnisse sollen bei der Gestaltung von Arbeitsbereichen und den Angeboten des betrieblichen Gesundheitsmanagements stärkere Berücksichtigung finden.

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Männer nehmen an Angeboten des Be- trieblichen Gesund- heitsmanagements (BGM) teil Mehr Männer für Ge- sundheitsangebote ge- winnen maßgeschneiderte Qua- lifizierungsangebote für Männer Fortführung der Mess- gerätewochen in Koope- ration mit der AOK Verstetigung der beweg- ten Pause in den Dienst- stellen; Gewinnung von Männern als „Bewe- gungsbotschafter“ für die Dienststellen Daueraufgabe PA Anteil der Männer an Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmana- gements ist gestie- gen noch unklar  Maßgeschneiderte Quali- fizierungsangebote für Männer (und Frauen) werden vom BGM im Zu- sammenhang mit der Planung von dezentralen und zentralen Gesund- heitstagen entwickelt (z.B. Bogenschießen)  Anteil der Männer an den Messgeräteangeboten liegt über dem Anteil von Männern an regulären Gesundheitsangeboten, Messgerätewochen wer- den in Kooperation mit der AOK fortgesetzt  Anteil der Männer bei ge- samtstädtischen Ge- sundheitswochen 2018: Messgeräte 33 %, Schnupperkurse 17%; Gesamtquote: 23%; Ja, neuer Indi- kator: Anzahl der Bewegungs- botschafter*in- nen und An- sprechpart- ner*innen Ge- sundheit BGM betreut Bachelorarbeit zur Männer- gesundheit; Er- gebnisse liegen 2021 vor

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

21

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
2019: Messgeräte 37%, Schnupperkurse 18%, Gesamtquote 24% (Zah- len für 2020 werden noch ausgewertet)  Netzwerke „Bewegungs- botschafter/innen“ und Ansprechpartner/innen Gesundheit werden aus- gebaut; aktuelle Zahlen: 130 Bewegungsbotschaf- terinnen, 38 Botschafter; 71 Ansprechpartnerinnen und 18 Ansprechpartner für Gesundheit in den Dienststellen
Spezielle Angebote für Männer bei der städti- schen Gesundheitswo- che initiieren, ausprobie- ren, einführen. ggf. quo- tierte Anmeldelisten an- legen Jährlich GST - An- sprech- partner für Männer Beteiligung der männlichen Ange- stellten an den An- geboten der Ge- sundheitswoche steigt Kooperation mit PA/BGM & anderen Institutionen Kosten ex- terne Refe- renten  s.o.  quotierte Anmeldelisten wurden bei Gesundheits- tagen seit 2018 angelegt; bei Nichtbelegung kurz vor Veranstaltungsbe- ginn durch Mitarbeitende auf der Warteleiste auf- gefüllt Ja

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

22

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Erhalt und weiterer Ausbau der beson- ders gendersensiblen Aufgabenbereiche durch stärkere ge- schlechtsspezifische Diversifizierung der Personalstruktur Stärkere Berücksichti- gung des Genderas- pekts bei Stellenbeset- zungen (wo möglich und notwendig) Fortlaufend Gesamt Gh, alle Be- reichs- leitun- gen Anteil von Frauen und Männern in be- sonders gender- sensiblen Aufga- benbereichen Anzahl der Teilneh- menden Mit beste- henden Res- sourcen  Girls‘- und Boys‘ Day als gesonderter Punkt im in- ternen Teil, dort wird die Beteiligung von Gh auf- geführt  Im Spannungsfeld zwi- schen Wunsch und Be- werberlage, Gefahr der ungewollten Diskriminie- rung  Weiterhin überwiegend Bewerbungen von Frauen, möglicher Grund: TZ Struktur spricht eher Frauen an Ja

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

23

2. Eine geschlechtergerechte Stadtgesellschaft

Gleichberechtigte Partizipation ist die Grundlage für eine geschlechtergerechte Stadtgesellschaft. Alle Einwohner*innen in Nürnberg sollen sich wohl fühlen und gleichberechtigt am Stadtleben teilnehmen können. Festgefahrene Geschlechterstereotypen müssen mit Maßnahmen in unterschiedlichen Lebensbereichen aufgebrochen werden. Um zur Chancengleichheit und Gleichberechtigung aller Menschen beizutragen, soll jeder Form von Diskriminierung, nicht nur Aufgrund des Merkmals Geschlecht, entgegengetreten werden. Auch die Rolle, die Gender, das soziale Geschlecht, in den Bereichen Gewalt, Gesundheit, Bildung, Kultur, Sport und Bau- und Stadtplanung nach wie vor spielt, muss weiterhin berücksichtigt werden.

Geschlecht spielt in vielen Bereichen nach wie vor eine große Rolle, sei es bei der Berufswahl, in der Werbung, Kunst, Kultur, Musik, bei der Benennung öffentlicher Plätze oder aber bei der Verwendung geschlechtergerechter Sprache. Die Stadt Nürnberg trägt über unterschiedliche Maßnahmen dazu bei, Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts und/oder anderer Kategorien abzubauen, Rollenstereotype zu vermindern und Diskriminierung entgegenzuwirken. Damit wird ein aktiver Beitrag zur Chancengleichheit aller Bürger*innen geleistet.

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Mehr Frauen in politi- Durchführung von politi- schen Veranstaltungen für Frauen beispiels- weise Speed-Dating mit Politikerinnen der Kom- munal-, Landes-, Bun- des- oder Europaebene 2018 bis 2020 GST 1x jährlich Aktion zur Förderung von Frauen in politi- schen Ämtern Mit beste- henden Res- sourcen Mit beste-  2018 und 2019 durchge- führt, Teilnahme durch- wachsen, Veranstaltung im Schönen Saal des Rathauses nicht nied- rigschwellig Ja, in Koopera- tion mit Ref. IV in einer Schule Ja, in Koopera-
schen Ämtern henden Res- tion mit Ref. IV
sourcen in einer Schule
Beitrag zum Abbau
von Rollenstereoty-
pen
Ausgewogenes Ge- schlechterverhältnis bei Benennung öf- fentlicher Straßen, Plätzen und Brücken Erstellung einer Vor- schlagsliste für Geo mit bedeutenden weiblichen Persönlichkeiten Bis Ende 2018 GST Vorliegen der Vor- schlagsliste Mit beste- henden Res- sourcen  Im Auftrag von GST er- stellte Historikerin Nadja Bennewitz 2018 und 2019 thematisch geord- nete Vorschlagslisten mit weiblichen Persönlichkei- ten aus Nürnbergs Ge- schichte Nein

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

Durchführung von politi-

schen Veranstaltungen

für Frauen beispiels-

weise Speed-Dating mit

Politikerinnen der Kom-

munal-, Landes-, Bun-

des- oder Europaebene

1x jährlich Aktion

zur Förderung von

Frauen in politi-

schen Ämtern

 2018 und 2019 durchge-

führt, Teilnahme durch-

wachsen, Veranstaltung

im Schönen Saal des

Rathauses nicht nied-

rigschwellig

24

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
 Die erforderlichen Dienste für die Begutach- tung von Straßennamen- vorschlägen werden im bekannten Umfang er- bracht
Straßenbenennungen in neuen Wohngebieten erfolgen geschlechter- paritätisch laufend Geo Anteil von Frauen und Männer, die durch neue Stra- ßenbenennungen gewürdigt werden Mit beste- henden Res- sourcen  Von den im Zeitraum 01/2018 - 11/2020 be- schlossenen 27 Straßen- benennungen erfolgten 17 nach Personen, da- von 10 nach Frauen und 7 nach Männern  Alle Benennungen, die seit dem Jahr 2018 auf Vorschläge von Geo zu- rückzuführen sind, waren entweder weiblich oder personenunabhängig (z. B. geographische Be- zeichnung oder Gemar- kungsnamen) Ja, ggf. Zusam- menführen der Punkte
Geschlechtersensible Themenfestlegung für neue Wohngebiete laufend Geo Anteil von Frauen und Männer, die durch neue Stra- ßenbenennungen gewürdigt werden Mit beste- henden Res- sourcen s.o. Ja

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

25

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen (finanziell / personell) Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterfüh- rung im neuen GAP?
Männer nehmen ihre Erziehungsverantwor- tung wahr und sind in ihrer Rolle als Vater gestärkt 2. Nürnberger Väterwo- che April/Mai 2019 GST – Besuch der Ange- bote und Veranstal- tungen Mit beste- henden Res- sourcen  2019 stattgefunden  2020 coronabedingt ab- gesagt Ja, ab 2021 wieder geplant
An-
sprech-
partner
für
Männer
mit
AK Vä-
ter in
Nürn-
berg
Männer gestalten ihr Leben – frei von Rol- lenerwartungen und Zwängen Internationaler Männer- tag 19.11 Veranstaltung zu Gleich- berechtigung und positi- vem Männlich sein 2019 ff. GST - An- sprech- partner für Männer Veranstaltung(en) finden statt Kooperation mit Netzwerk Jungen und Männerar- beit  2019: 1. Nürnberger Männernwochen  2020: coronabedingt ab- gesagt Ja, ab 2021 wieder geplant
Eine Vielfalt von männlichen Lebens- entwürfen ist gesell- schaftlich akzeptiert und selbstverständlich. Positiv Männlich Kampagne zu/gegen männliche/n Rollenkli- schees 2019 GST - An- sprech- partner für Männer Kampagnenidee ist entstanden und um- gesetzt mit Netzwerk Jungen und Männerar- beit Mangels Ressourcen bisher nicht erfolgt Ja, weiter in Planung

Zustän-

digkeit

Ressourcen

(finanziell /

personell)

Evaluation/ Ergebnisse

2020

Weiterfüh-

rung im

neuen GAP?

Männer nehmen ihre

Erziehungsverantwor-

tung wahr und sind in

ihrer Rolle als Vater

gestärkt

  1. Nürnberger Väterwo-

che

Besuch der Ange-

bote und Veranstal-

tungen

Mit beste-

henden Res-

sourcen

 2019 stattgefunden

 2020 coronabedingt ab-

gesagt

Ja, ab 2021

wieder geplant

26

Diskriminierung bezeichnet eine Benachteiligung aufgrund von Kategorien wie Geschlecht, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion oder Weltan-

schauung, Alter, Behinderung, sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität, Sprache. Ziel der städtischen Antidiskriminierungspolitik ist es, für

die Stärkung der Chancengleichheit und Gleichberechtigung aller Menschen einzutreten und jeder Form von Diskriminierung oder gruppenbezoge-

ner Menschenfeindlichkeit entgegen zu wirken. Der Schutz vor Diskriminierung kann sowohl das Verbot von Benachteiligung beinhalten als auch

die gezielte Förderung von benachteiligten Personen oder Gruppen. Wichtig hierbei ist, die Lebensrealitäten der Bürger*innen spezifisch zu erfassen,

um Bedarfe zu identifizieren und gezielte Maßnahmen ergreifen zu können.

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse Weiterführung
(finanziell / 2020 im neuen
personell) GAP?
Diskriminierungsarme Gesellschaft Verstetigung der Arbeit der/des Beauftragten für Diskriminierungsfragen; Intervention und Präven- tion laufend MRB Reaktionszeit nach Kontaktaufnahme < 5 Arbeitstage Mit beste- henden Res- sourcen (eine VZ- Stelle) Maßnahme umgesetzt Nein
LSBTI-Geflüchtete sind geschützt vor Dis- kriminierung und Ge- walt Installierung eines Ar- beitskreises Flucht und LSBTI Einrichtung des Arbeits- kreises bis Mitte 2018 – Treffen dann fortlaufend 2- 3x jährlich GST – Koordi- nie- rungs- stelle LSBTI Anzahl der Treffen Mit beste- henden Res- sourcen und bereits vor- handenen Netzwerken Maßnahme umgesetzt, Tref- fen 2-3 Mal im Jahr, Aus- tausch zu Fällen und struktu- rellen Problemlagen Fortführung im Masterplan Queeres Nürn- berg
2-3x jährlich
Anzahl der erreich-
ten
Akteur*innen aus
LSBTI und Flucht-
kontext
Umsetzung von
Maßnahmen, die
zum Abbau der Dis-
kriminierung von
LSBTI-Geflüchteten
beitragen

Zustän-

digkeit

LSBTI-Geflüchtete

sind geschützt vor Dis-

kriminierung und Ge-

walt

Installierung eines Ar-

beitskreises Flucht und

LSBTI

Einrichtung

des Arbeits-

kreises bis

Mitte 2018 –

Treffen dann

fortlaufend 2-

3x jährlich

GST –

Koordi-

nie-

rungs-

stelle

LSBTI

Mit beste-

henden Res-

sourcen und

bereits vor-

handenen

Netzwerken

Maßnahme umgesetzt, Tref-

fen 2-3 Mal im Jahr, Aus-

tausch zu Fällen und struktu-

rellen Problemlagen

27

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse Weiterführung
(finanziell / 2020 im neuen
personell) GAP?
Umsetzung der Studie „Sexuelle Selbstbe- stimmung in der Kom- mune“ 2x jährlich Treffen der 2x jährlich fort- laufend GST – Koordi- nie- rungs- stelle LSBTI Anzahl der durch- geführten Sitzun- gen Anzahl der durch- geführten Veran- staltungen/Aktionen Mit beste- henden Res- sourcen Mit beste- 2019 das letzte Mal durchge- führt, da ein Mainstreaming in der Verwaltung stattgefun- den hat, ist der AK in dieser Form nicht mehr nötig 2019 das letzte Mal durchge- Nein
beteiligten Fachbereiche henden Res- führt, da ein Mainstreaming
sourcen in der Verwaltung stattgefun-
Newsletter mit relevan- den hat, ist der AK in dieser
ten Terminen und Infor- Form nicht mehr nötig
mationen an den Fach-
bereichskreis
Umsetzung von Aktio-
nen der Fachbereiche
und der Koordinierungs-
stelle
Plakataktion zur Sexu- alaufklärung an Schu- len und in Jugendein- richtungen Umsetzung der Plakat- aktion Umsetzung der Plakat- Bis Ende 2018 GST – Koordi- nie- rungs- stelle LSBTI, IPSN Erstellung des Pla- kats Versand des Pla- kats an Schulen Mit beste- henden Res- sourcen  Plakate wurden an Schu- Fortführung im Masterplan Queeres Nürn- berg
aktion len und Jugendeinrich-
tungen verteilt, ggf. Wie-
derholung der Aktion
2022
 Angebot wurde von Lehr-
kräften als wichtig erach-
tet, auch Beratungsanfra-
gen bezogen sich auf
Kenntnis der Stelle über
die Plakate
Durchführung von öf- fentlichen Aktionen und Veranstaltungen zum Themenbereich Lesben, Schwule, Bi- Trans- und Intersexu- elle (LSBTI) Aktionen an Gedenkta- gen Einzelveranstaltungen zu inhaltlichen Schwer- punkten 2 x jährlich fortlaufend GST – Koordi- nie- rungs- stelle LSBTI Anzahl der Veran- staltungen Mit beste- henden Res- sourcen Aktionswochen wurden im Fortführung im Masterplan Queeres Nürn- berg
Mai 2019 mit dem Bündnis
gegen Trans- und Homopho-
bie, sowie im Mai 2020 mit
der Stadtbibliothek und dar-
über hinaus mit Einzelveran-
staltungen durchgeführt

Ziel/e

Zustän-

digkeit

Umsetzung der Studie

„Sexuelle Selbstbe-

stimmung in der Kom-

mune“

2x jährlich fort-

laufend

GST –

Koordi-

nie-

rungs-

stelle

LSBTI

Anzahl der durch-

geführten Sitzun-

gen

Anzahl der durch-

geführten Veran-

staltungen/Aktionen

Plakataktion zur Sexu-

alaufklärung an Schu-

len und in Jugendein-

richtungen

GST –

Koordi-

nie-

rungs-

stelle

LSBTI,

IPSN

Erstellung des Pla-

kats

Versand des Pla-

kats an Schulen

Mit beste-

henden Res-

sourcen

Durchführung von öf-

fentlichen Aktionen

und Veranstaltungen

zum Themenbereich

Lesben, Schwule, Bi-

Trans- und Intersexu-

elle (LSBTI)

Aktionen an Gedenkta-

gen

Einzelveranstaltungen

zu inhaltlichen Schwer-

punkten

2 x jährlich

fortlaufend

GST –

Koordi-

nie-

rungs-

stelle

LSBTI

Anzahl der Veran-

staltungen

Mit beste-

henden Res-

sourcen

28

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse Weiterführung
(finanziell / 2020 im neuen
personell) GAP?
Berücksichtigung des Themas LSBTI in der lokalen Antidiskriminie- rungsarbeit Mitarbeit in der lokalen Antidiskriminierungsstra- tegie Fortlaufend GST – Koordi- nie- rungs- stelle LSBTI Berücksichtigung des Themenbe- reichs in den loka- len Strategien und Strategiepapieren Mit beste- henden Res- sourcen Mit beste- LSBTI wurde bei Aktionen Fortführung im Masterplan Queeres Nürn- berg
henden Res- thematisiert und findet Be-
sourcen rücksichtigung bei der Erstel-
lung von Aktionsplänen und
Hissen der Regenbogen-
flagge zu Gedenktagen am
Rathaus
Aneignung von Kom- petenzen sich in vielen Lebenssituationen an- gemessen gegen Be- nachteiligungen einzu- setzen Schulungen zur Zivilcou- rage Mittelfristig BCN/BZ Anteil von Teilneh- menden Mit beste- henden Res- sourcen Es konnten Teilerfolge erzielt und die Beteiligungsquoten in bestimmten Segmenten erhöht werden. Ja
Bekämpfung von Ras- sismus und Diskrimi- nierung Zielgruppenspezifische Unterkünfte für Geflüch- tete entstehen 2018 bis 2020 SHA Es stehen je 50 Plätze in den Jah- ren 2018 bis 2020 zur Verfügung Mit beste- henden Res- sourcen  2 LGBTI* Unterkünfte mit Fortführung im Masterplan Queeres Nürn- berg
40 Plätzen
 1 Unterkunft für geflüch-
tete Frauen inkl. „Schut-
zunterkunft“ mit 30 + 15
Plätzen.

Ziel/e

Zustän-

digkeit

Berücksichtigung des

Themas LSBTI in der

lokalen Antidiskriminie-

rungsarbeit

Mitarbeit in der lokalen

Antidiskriminierungsstra-

tegie

GST –

Koordi-

nie-

rungs-

stelle

LSBTI

Berücksichtigung

des Themenbe-

reichs in den loka-

len Strategien und

Strategiepapieren

Bekämpfung von Ras-

sismus und Diskrimi-

nierung

Zielgruppenspezifische

Unterkünfte für Geflüch-

tete entstehen

Es stehen je 50

Plätze in den Jah-

ren 2018 bis 2020

zur Verfügung

Mit beste-

henden Res-

sourcen

29

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse Weiterführung
(finanziell / 2020 im neuen
personell) GAP?
Im Aktionsplan zur Umsetzung der Behin- dertenrechtskonven- tion der Vereinten Na- tionen (UN-BRK) sind geschlechtsspezifische Aspekte berücksichtigt Besondere Bedürfnisse der Geschlechter wer- den als Querschnitts- thema bei Maßnahmen für die Handlungsfelder berücksichtigt 2018 bis 2020 SHA/In- klusi- onsbe- auf- tragte Bei Bedarf werden spezifische Maß- nahmen formuliert und umgesetzt Mit beste- henden Res- sourcen Mit beste-  Umsetzung in beiden Ja
henden Res- neue Dauerausstellun-
sourcen gen im Spielzeugmu-
seum und im Doku-Zent-
rum
 zur Entwicklung des Akti-
onsplans wurden Quer-
schnittsthemen festge-
legt u.a. „Gender“, The-
men wurden 2017 unter
Einbindung der Inklusi-
onskonferenz entwickelt
und Ende 2018 den AGs
vorgestellt. Die AG’s hat-
ten den Auftrag das Gen-
der-Thema bei der Ent-
wicklung der Maßnah-
menvorschläge stets zu
berücksichtigen. Weiter-
hin fanden die Quer-
schnittsthemen Berück-
sichtigung bei der Ent-
wicklung des Werte-
Rads 2018

Ziel/e

Zustän-

digkeit

Im Aktionsplan zur

Umsetzung der Behin-

dertenrechtskonven-

tion der Vereinten Na-

tionen (UN-BRK) sind

geschlechtsspezifische

Aspekte berücksichtigt

Besondere Bedürfnisse

der Geschlechter wer-

den als Querschnitts-

thema bei Maßnahmen

für die Handlungsfelder

berücksichtigt

SHA/In-

klusi-

onsbe-

auf-

tragte

Bei Bedarf werden

spezifische Maß-

nahmen formuliert

und umgesetzt

30

2.3 Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt

2.3 Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt

Geschlechtsspezifische Gewalt ist Gewalt, der Menschen aufgrund ihres Geschlechts ausgesetzt sind. Sie verletzt das Grundrecht auf Leben, Freiheit, Sicherheit und Würde. Geschlechtsspezifische Gewalt ereignet sich täglich, in unterschiedlichen Formen wie häusliche Gewalt, sexualisierte Gewalt oder Menschenhandel. Im November 2016 haben das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Bundeskriminalamt (BKA) zum ersten Mal gemeinsam eine kriminalstatistische Auswertung zur Gewalt in Partnerschaften vorgelegt, die belegt, dass es meist Frauen sind (82%), die von Partnerschaftsgewalt betroffen sind.

Der Großteil der Opfer von Menschenhandel innerhalb und außerhalb der EU sind Frauen und Mädchen. Laut einem statistischen Arbeitspapier zum Menschenhandel von Eurostat (2015) waren in den Jahren 2010-2012 80 % der registrierten Opfer von Menschenhandel Frauen und Mädchen; 69 % der Opfer wurden sexuell ausgebeutet.

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Bekämpfung ge- schlechtsspezifischer Gewalt Durchführung einer Anti- Gewaltwoche im Rah- men des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen (25. November) Bis November 2019 GST mit Durchführung der Veranstaltungs- reihe Mit beste- henden Res- sourcen Mit beste- 2019 und 2020: Aktionswo- chen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, Veranstaltungsflyer wurden erstellt Ja Ja
dem AK henden Res-
verbes- sourcen
serte In-
terven-
tion ge-
gen
häusli-
che Ge-
walt
Verstetigung des 2015 einberufenen Arbeits- kreises „Geflüchtete Frauen in Nürnberg“ Laufend GST GST Zahl der jährlichen Sitzungen Mit beste- henden Res- sourcen  2018 und 2019 jeweils 2 Nein
Sitzungen
 2020 2 Sitzungen,
coronabedingt zusam-
men mit dem AK Häusli-
che und Sexualisierte
Gewalt

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

Durchführung einer Anti-

Gewaltwoche im Rah-

men des Internationalen

Tags gegen Gewalt an

Frauen (25. November)

Bis November

2019

Durchführung der

Veranstaltungs-

reihe

2019 und 2020: Aktionswo-

chen zum Internationalen

Tag gegen Gewalt an

Frauen, Veranstaltungsflyer

wurden erstellt

Bekämpfung ge-

schlechtsspezifischer

Gewalt

Verstetigung des 2015

einberufenen Arbeits-

kreises „Geflüchtete

Frauen in Nürnberg“

Zahl der jährlichen

Sitzungen

Mit beste-

henden Res-

sourcen

31

2.3 Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Bekämpfung von Menschenhandel Einrichtung eines Ar- 2018 bis 2020 MRB/ GST Beteiligung der Ak- teur*innen Anzahl der Treffen des Arbeitskreises Anlassbezogene Veranstaltungen werden durchge- führt Mit beste- henden Res- sourcen Mit beste- Arbeitskreis hat sich etabliert und konnte weitere Akteure zur Bekämpfung von Men- schenhandel gewinnen Ja, ab Mitte 2020, sobald Treffen in Prä- senz wieder möglich sind. Zusammenset- zung des AK wird überprüft und ggf. er- gänzt.
beitskreises Menschen- henden Res-
handel mit relevanten sourcen
Akteur*innen Nürnbergs
Durchführung von Ar-
beitskreistreffen 2x jähr-
lich
Ggf. Durchführung von
Fortbildungen/inhaltli-
chen Veranstaltungen
und Erstellung von Infor-
mationsmaterialien

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

MRB/

GST

Beteiligung der Ak-

teur*innen

Anzahl der Treffen

des Arbeitskreises

Anlassbezogene

Veranstaltungen

werden durchge-

führt

Arbeitskreis hat sich etabliert

und konnte weitere Akteure

zur Bekämpfung von Men-

schenhandel gewinnen

Bekämpfung von

Menschenhandel

32

Männer und Frauen reagieren auf Umwelt und Krankheiten unterschiedlich – und dieser Unterschied verändert sich stetig. Daher wird in der Medizin und Gesundheitsförderung die Notwendigkeit der Berücksichtigung des Geschlechts immer deutlicher. Neben dem biologischen hat auch das soziale Geschlecht eine entscheidende Bedeutung. In der Gendermedizin steht die Beschäftigung mit dem durch das soziale Umfeld und Rollenzuschreibungen zugewiesenen Geschlecht im Zentrum des Interesses. Diese Erkenntnisse sollen sowohl in strukturellen Gestaltung von Rahmenbedingungen und Erfassung und Bewertung von Krankheitsbildern Eingang finden, als auch bei der Planung und Durchführung praktischer Gesundheitsangebote.

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Gendersensible Ge- sundheitsberichter- stattung alle Auswertungen fin- den explizit gendersen- sibel statt, zum Bsp. To- desursachenstatistik, Schuleingangsuntersu- chung, weitere kleinräu- mige Datenauswertun- gen Fortlaufend Gh/GF- Gf/GBE Berichte liegen in entsprechender Auswertung vor Mit beste- henden Res- sourcen Maßnahme umgesetzt Ja
Verbesserung der Jungen- und Männer- gesundheit in Nürn- berg Entwicklung einer Ge- samtstrategie „Jungen- und Männergesundheit in Nürnberg“ Einrichtung einer Koor- dinierungsstelle Männer- gesundheit Entwicklung und Umset- zung von ressortüber- greifenden Ansätzen zur Entwicklung ineinander- greifender lebenslagen- spezifischer gesund- heitsbezogener Ange- bote Projekt mit Ge- samtlaufzeit von 36 Mona- ten ab Novem- ber 2018 Gh/L- Stab Die Stelle ist einge- richtet Eine Strategie wurde erarbeitet und liegt vor Inanspruchnahme (TN Anzahl) Bekanntheit der An- gebote Verstetigung der Angebote Externe Pro- jektmittel aus dem PrävG  Kollege bei GST hat mit seinem Projektanteil am 1.1.19 begonnen  Kollege Gh hat als Pro- jektkoordinator am 1.3.20 seine Stelle angetreten  Verzögerungen im Pro- jektverlauf aufgrund von langwieriger Stellenbe- setzung und Aufgaben- verschiebung in der Corona-Pandemie - Verstetigung ist abhängig von der weiteren Entwicklung des Bundespräventi- onsgesetztes zur Finanzie- rung von Dritt- mittelvorhaben. - für langfristige Sicherstellung des Vorhabens ist Verankerung eine Stellenein- bindung in die Stadtverwaltung notwendig

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

33

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse Weiterführung
(finanziell / 2020 im neuen
personell) GAP?
Gründung eines Netz- Ab 11/2018 3 Jahre GST - An- sprech- partner für Männer Netzwerk besteht und regelmäßige Treffen finden statt 8 WAS 8 WAS Derzeit coronabedingt aus- gesetzt Derzeit coronabedingt aus- Ja, Wiederauf- nahme geplant Ja, Wiederauf-
werks Jungen- und gesetzt nahme geplant
Männergesundheit in
Nürnberg im Rahmen
des Modellprojekts
Nürnberg
mit TK und Gh
Gender Mainstreaming in al- len Angeboten von Gh Systematische Berück- sichtigung des Genderaspekts in den Angeboten des Gesund- heitsstudios und auch bei den Aktivitäten der stadtteilbezogenen Ge- sundheitsförderung Beratung für alle Ge- schlechtsidentitäten in der Fachstelle für sexu- elle Gesundheit und dem SpDi Fortlaufend für alle Maßnah- men Gesamt Gh, ins- beson- dere Gh/Gf- Gf Gh/Inf- FSG Gh/MD- SpDi Genderbezogene Struktur der Teil- nehmenden an den Angeboten zur Ge- sundheitsförderung und Beratung im Verhältnis zur po- tentiellen Nutzer*in- nenstruktur Mit beste- henden Res- sourcen Berücksichtigung bei der An- gebotsplanung des Gesund- heitsstudios siehe auch Wunsch nach geschlechts- spezifischer Stellenbeset- zung unter Wahrung des Dis- kriminierungsverbots Ja

Zustän-

digkeit

Ab 11/2018

3 Jahre

GST -

An-

sprech-

partner

für

Männer

Netzwerk besteht

und regelmäßige

Treffen finden statt

34

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse Weiterführung
(finanziell / 2020 im neuen
personell) GAP?
Zugang zu (mutter- sprachlicher) Ge- sundheitsversorgung und -förderung für Geflüchtete Fortführungen der Medi- zinischen Fachstelle / Flüchtlinge mit Fach- stelle Trauma mit be- sonderer Berücksichti- gung der gendersensib- len Versorgung Genderadäquate Perso- nalausstattung Fortlaufend Gh/MD- Asyl In Ko- opera- tion mit weiteren exter- nen Part- ner*in- nen Stellenplanmäßige Absicherung zur Fortführung der Medizinischen Fachstelle mit Fachstelle Trauma Bedarfsentspre- chende Behand- lungszahlen von Geflüchteten in me- dizinischer und psy- chotherapeutischer Behandlung Behandlungszahlen nach Geschlecht Zusammensetzung der Beschäftigten nach Geschlecht Mit beste- henden Res- sourcen Stellen in der Medizinischen Fachstelle mit Fachstelle Trauma wurden bis 2023 ver- längert. Ja, sofern eine stellenplanmä- ßige Absiche- rung gegeben ist
Männer nehmen die Fürsorge für ihre Ge- sundheit wahr Weltmännertag 03.11. 11/2018 Öffentlichkeits- arbeit, evtl. 2019 GST - An- sprech- partner für Männer Veranstaltung fin- det statt Männer nutzen die Angebote bzw. Ver- anstaltung Kooperation mit Netzwerk Jungen und Männerarbeit & Verein Männer- gesundheit  Kampagne 2019, In- Für 2021 wieder geplant Umsetzung jähr- lich
Thema Gesundheit fokärtchen Aktion Acht-
Veranstaltung(en) zu geber, Selbstversteher,
Männergesundheit Lebensfüller, Aufpasser,
Verlängerer, Beteiligung
Aktion/Kampagne TUL
- z.B. November  2020 coronabedingt ab-
gesagt

Zustän-

digkeit

Männer nehmen die

Fürsorge für ihre Ge-

sundheit wahr

11/2018

Öffentlichkeits-

arbeit, evtl.

2019

GST -

An-

sprech-

partner

für

Männer

Veranstaltung fin-

det statt

Männer nutzen die

Angebote bzw. Ver-

anstaltung

Kooperation

mit Netzwerk

Jungen und

Männerarbeit

& Verein

Männer-

gesundheit

Für 2021 wieder

geplant

Umsetzung jähr-

lich

35

Geschlecht spielt in der Bildung eine nach wie vor große Rolle und ist zudem bedeutsam für die Studien- und Berufswahl von Jugendlichen. Be-

nachteiligungen in der Bildung aufgrund des Geschlechts werden oft in Kombination mit anderen Kategorien wie soziale Herkunft, Alter, Behinderung

und ethnische Herkunft wirksam. Hier ist es Ziel, mit gendersensibler Bildung und Erziehung dazu beizutragen, Rollenstereotype abzubauen und

Diskriminierung entgegenzuwirken.

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Lernförderung für Schüler*innen Ausgleich geschlechts- spezifischer Benachteili- gung sowie Begabten- förderung durch das Förderprogramm MSRG („Mehr Schulerfolg an Realschulen und Gym- nasien) an kommunalen Realschulen und Gym- nasien schuljahresbe- zogen SchA, Ref IV Verbesserung in den Leistungsnach- weisen Zahl und Art der Förderangebote Mit beste- henden Res- sourcen  MSRG-Stunde für ge- schlechtsdifferenzierten Unterricht zuletzt 2018 angefragt  Verteilung der MSRG- Stunden in 2019/2020:  Lesen und Verstehen (3)  Deutsch als Zweitspra- che (6)  Pädagog. Theater (2)  Intensivierung (5)  Lernstrategien (3)  Motivationstraining (4)  Klassenleiterstunde (4)  Verbesserung Über- gänge (2)  Individuelle Förderung (2) Ja
Ausgleich geschlechts- spezifischer Benachteili- gung sowie Begabten- förderung durch das Förderprogramm MSBS („Mehr Schulerfolg an beruflichen Schulen“) schuljahresbe- zogen SchB (MSBS- Schu- len: WS, BfS) Leistungen in den Abschlussprüfun- gen Mit beste- henden Res- sourcen Im Schuljahr 2018/19 wurden mit 74 Unterrichtsstunden pro Woche Schüler*innen an den Berufsfachschulen und an der Wirtschaftsschule durch MSBS zusätzlich ge- fördert, um die jeweilige Aus- bildungsrichtung erfolgreich durchlaufen und abschließen zu können Ja

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

36

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Implementierung von berufssprachlichem För- derunterricht an BS (Einrichtung von Förder- unterrichten zur Verbes- serung der Sprachkom- petenz der Schüler*in- nen) schuljahresbe- zogen SchB (BS) Verbesserung der schulischen Leis- tungen Mit beste- henden Res- sourcen Im Schuljahr 2019/20 wurden insgesamt 168 Unterrichts- stunden pro Schulwoche im Rahmen des berufssprachli- chen Förderunterrichts erteilt, um die Schüler*innen fach- sprachlich gezielt zu fördern mit dem Ziel, die Abschluss- prüfungen erfolgreich abzule- gen Ja
Förderung einer nichttraditionellen Be- rufswahl Förderung geschlechts- untypischer Berufswahl- entscheidungen im Rah- men des Übergangsma- nagements Schule – Ausbildung, insbeson- dere bei den Berufsfach- schulen Schaffung eines schulin- ternen Pools an Unter- nehmen, Firmen für ent- sprechende Praktika, Ausbildungsplätze schuljahresbe- zogen SchA, SchB Beratungslehrkräfte stehen als persönli- che Ansprechpart- ner*innen zur Ver- fügung Die Schule pflegt Schnittstellen zu wichtigen Akteur*in- nen wie der BIZ, der Agentur für Ar- beit u.a. Das Themenfeld „Berufliche Bildung“ wird fächerüber- greifend gestaltet (schulinternes Cur- riculum) Veränderung der Anzahl der SuS, die eine jeweils „untypi- sche“ Ausbildung eingehen Mit beste- henden Res- sourcen  SCHLAU Übergangsma- nagement: Die ge- schlechtsuntypische Be- rufswahlentscheidung wird bei den durch SCHLAU begleiteten SuS dadurch gefördert, dass in den Beratungen neutral die ganze Band- breite möglicher Ausbil- dungsberufe dargestellt wird  Wenn Kooperationsbe- triebe bekannt sind, wer- den die Informationen im Team SCHLAU weiterge- geben Ja

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

37

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Gezielte Bewerbung und Diskussion der An- gebote des Girls'- und des Boys‘- Days im Un- terricht an den Allge- meinbildenden Schulen Teilnahme von Multipli- kator*innen oder ggf. Gruppen / Klassen an den Angeboten Jährliche Um- setzung, je- weils zum Ter- min des Girls‘ und Boys‘ Day SchA, SchB (in Ko- opera- tion mit GST und PA) Erfassung der teil- nehmenden „Girls and Boys“. Erstel- lung von Ver- gleichszahlen Nachbereitung des Girls’ und Boys‘ Day im Unterricht Multiplikator*innen: - Anzahl der Teil- nehmenden - Erfassung der „Breite“ der Multipli- kator*innenwirkung (Wie viele SuS/Klassen wur- den beraten?) - Feedbackkultur zu den geschlechts- spezifischen Veran- staltungen und Weiterleitung der Ergebnisse an SchA/SchB zur Weiterarbeit Mit beste- henden Res- sourcen  2020 coronabedingt ab- gesagt  Organisation beider Tage künftig durch PA, Kon- zeption und Abstimmung mit SchA und SchB erfor- derlich  Berater*innen bei SCHLAU als Multiplika- tor*innen, bilden sich stets zum Thema Gleich- stellungsförderung bei der Berufswahlberatung fort  Abfrage der Teilneh- mer*innenzahl am Girls and Boys Day in Planung Ja

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

38

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Erhöhung der Gen- derkompetenz bei Lehrkräften, Verwal- tungsmitarbeitenden und Nachwuchskräf- ten Erweiterung der Gen- SpS: Fortbil- dung in Ko- operation mit PA für die Mit- arbeiter und Mitarbeiterin- nen von SpS alle 2 Jahre SpS SpS: Fortbildung in der Verwaltung von SpS im 1. Halbjahr 2019, anschließend im Abstand von ca. 2 Jahren, dann auch mit dem Blick auf Diversity und damit verbundenen Chancen Mit beste- henden Res- sourcen Mit beste- Fortbildung in der Verwaltung ist gelaufen, bei 2-Jahres- Turnus Fortsetzung der Fort- bildung für 2021 Ja Ja
derkompetenz durch henden Res-
Fachtagungen, Fortbil- sourcen
dungen für Lehrer*in-
nen, Verwaltungsmitar-
beiter*innen, Nach-
wuchskräfte, Berufsein-
steiger*innenseminar
BEST,
Gendergerechter Lehr-
mitteleinsatz und Unter-
richtsentwicklung
Berufseinsteiger*innen- BEST-Modul Lehren in kul- turell diversen Schulklassen, jährlich IPSN Rückmeldungen Mit beste- henden Res- sourcen Seit Jahren „Lehren in diver- sen Klassen“ Teil des BEST- Programms, Angebot wird von den Teilnehmenden jähr- lich wahrgenommen Ja
seminar BEST, Fokus der Teilnehmenden
wird gelegt auf die ver-
schiedenen Diversitäts- Teilnahmezahlen
merkmale und deren Zu- an verwandten
sammenwirken, d.h. die Themen
Effekte der Intersektio-
nalität auf Handlungsan- Rückmeldungen in
sätze in kulturell diver- den Führungs-
sen Klassenzimmer kräfte-Modulen
Fachtagung „Bildungs- chancen durch Diver- sity-Kompetenz“; die Konsequenzen von ver- schiedenen Diversitäts- merkmalen auf Bil- dungschancen werden jeweils in den Vorder- grund einer Tagung ge- stellt Fachtagung „Bildungs- Tagungsreihe: in Kooperation mit der FAU, alle zwei Jahre IPSN Rückmeldungen der Teilnehmenden Aufnehmen der Themen in die Lehrkräftefortbil- dung Anfragen der Schu- len nach SchiLf Rückmeldungen Mit beste- henden Res- sourcen  Fachtagung 2018: Ja (siehe auch weiter unten zum Thema „Jungen als Bil- dungsverlierer“)
chancen durch Diver- der Teilnehmenden https://www.gender-und-
sity-Kompetenz“; die diversi-ty.fau.de/fi-
Konsequenzen von ver- Aufnehmen der les/2017/12/BC18_Flyer.
schiedenen Diversitäts- Themen in die pdf
merkmalen auf Bil- Lehrkräftefortbil-  Fachtagung 2016:
dungschancen werden dung https://www.gender-und-
jeweils in den Vorder- Anfragen der Schu- diversi-ty.fau.de/diver-
grund einer Tagung ge- len nach SchiLf sity/veranstaltun-
stellt gen/#collapse_15
 Reinstallation dieser Ta-
gung notwendig

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

Erhöhung der Gen-

derkompetenz bei

Lehrkräften, Verwal-

tungsmitarbeitenden

und Nachwuchskräf-

ten

SpS: Fortbil-

dung in Ko-

operation mit

PA für die Mit-

arbeiter und

Mitarbeiterin-

nen von SpS

alle 2 Jahre

SpS

SpS: Fortbildung in

der Verwaltung von

SpS im 1. Halbjahr

2019, anschließend

im Abstand von ca.

2 Jahren, dann

auch mit dem Blick

auf Diversity und

damit verbundenen

Chancen

Fortbildung in der Verwaltung

ist gelaufen, bei 2-Jahres-

Turnus Fortsetzung der Fort-

bildung für 2021

BEST-Modul

Lehren in kul-

turell diversen

Schulklassen,

jährlich

IPSN

Mit beste-

henden Res-

sourcen

Seit Jahren „Lehren in diver-

sen Klassen“ Teil des BEST-

Programms, Angebot wird

von den Teilnehmenden jähr-

lich wahrgenommen

Tagungsreihe:

in Kooperation

mit der FAU,

alle zwei Jahre

IPSN

Mit beste-

henden Res-

sourcen

Ja (siehe auch

weiter unten

zum Thema

„Jungen als Bil-

dungsverlierer“)

39

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Erhöhung der Gen- derkompetenz bei Lehrkräften, Verwal- tungsmitarbeitenden und Nachwuchskräf- ten Lehrkräftefortbildungen, Abrufbare An- gebote: für Kollegien IPSN Zahl und Breite der nachgefragten The- men Mit beste- henden Res- sourcen Mit beste-  abrufbare Angebote beim IPSN-Programm noch überschaubar (AK LSBTI Materialbörse)  verschiedene Fortbil- dungsangebote sind vor- handen oder auch Run- der Tisch der Lehrperso- nen an Schulen ohne Rassismus/Schulen mit Courage  regelmäßig stattfindende Seminare Ja Ja
gendergerechter Lehr- henden Res-
mitteleinsatz und Unter- sourcen
richtsentwicklung; auf-
grund der zunehmenden
Diversität in Schulen
entwickelt sich der
Schwerpunkt auf das
Zusammenwirken ver-
schiedener Merkmale
wie bspw. Gender und
ethnische Herkunft
und/oder Religion
Erhöhung der Gen- derkompetenz bei Führungskräften in Schulen Führungskräftequalifizie- Führungskräf- tequalifikation: Wertschät- zende Kom- munikation im Leitungsalltag, jährlich Diversity in der Teamentwick- lung, Juli 2018 Verweis auf diesbezügliche Angebote von PA IPSN Führungskräftequa- lifikation: Zahl und Rückmel- dungen der Teil- nehmenden Diversity in der Teamentwicklung: Zahl und Rückmel- dungen der Teil- nehmer/innen PA für Refe- rent*innen- Honorare Diversity in der Teament- wicklung“, wiederkehrend Ja
rung durch Module zu
Genderkompetenz in
den Grund- und Aufbau-
kursen an den kommu-
nalen Schulen (Real-
schulen, Gymnasien,
Berufsschulen)
Methoden der wert-
schätzenden Kommuni-
kation im Hinblick auf
zunehmende Vielfalt in
Schulklassen, die unge-
achtet des Geschlechts,
der ethnischen Herkunft
und Religion wirksam
sind, v.a. gewaltfreie
Kommunikation

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

Erhöhung der Gen-

derkompetenz bei

Lehrkräften, Verwal-

tungsmitarbeitenden

und Nachwuchskräf-

ten

Abrufbare An-

gebote: für

Kollegien

IPSN

Zahl und Breite der

nachgefragten The-

men

 abrufbare Angebote beim

IPSN-Programm noch

überschaubar (AK LSBTI

Materialbörse)

 verschiedene Fortbil-

dungsangebote sind vor-

handen oder auch Run-

der Tisch der Lehrperso-

nen an Schulen ohne

Rassismus/Schulen mit

Courage

 regelmäßig stattfindende

Seminare

Erhöhung der Gen-

derkompetenz bei

Führungskräften in

Schulen

Führungskräf-

tequalifikation:

Wertschät-

zende Kom-

munikation im

Leitungsalltag,

jährlich

Diversity in der

Teamentwick-

lung, Juli 2018

Verweis auf

diesbezügliche

Angebote von

PA

Führungskräftequa-

lifikation:

Zahl und Rückmel-

dungen der Teil-

nehmenden

Diversity in der

Teamentwicklung:

Zahl und Rückmel-

dungen der Teil-

nehmer/innen

PA für Refe-

rent*innen-

Honorare

Diversity in der Teament-

wicklung“, wiederkehrend

40

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Ausgleich geschlechts- spezifischer Benachteiligung Tagung zum Thema Di- Januar 2019 IPSN in Koope- ration mit AK Frauen für Infor- matik, in der Deut- schen Gesell- schaft für Infor- matik Konzeptualisierung, Organisation und Durchführung einer Tagung zum Thema Mit beste- henden Res- sourcen und Honorarver- träge für ex- terne Refe- rent*innen Mit beste- Tagung hat stattgefunden Nein Nein
gitalisierung‚ Vielfalt, henden Res-
Demokratiepädagogik sourcen und
und Digital Citizenship, Honorarver-
unter anderem Work- träge für ex-
shops zu genderspezifi- terne Refe-
schen Aspekten einer rent*innen
digitalisierten Schule
und von „Jungen als Bil-
dungsverlierer“:
- Jungen als Beherr-
scher der Technologie,
unter Nichtbeachtung
von Prinzipien von Inklu-
sion
- Mädchen als Anwen-
derinnen, ohne Zugang
zu technologischen
Kompetenzen
Weitere Fortbildungen und SchiLf zu einzelnen Aspekten des Themas nach der Tagung Weitere Fortbildungen IPSN/ SPN Durchführung wei- terer Veranstaltun- gen Mit beste- 2020 ausgesetzt Nein, Tagung bereits durchge- führt
und SchiLf zu einzelnen henden Res-
Aspekten des Themas sourcen und
nach der Tagung Honorarver-
träge für ex-
terne Refe-
rent*innen
Genderkompetenzschu- lung/Fortbildung zur Ge- schlechterdiskussion IPSN in Koope- ration mit SchA Durchführung des Seminars Mit beste- 2020 ausgesetzt Ja (siehe oben Fachtagung)
henden Res-
sourcen und
Honorarver-
träge für ex-
terne Refe-
rent*innen

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

Ausgleich

geschlechts-

spezifischer

Benachteiligung

IPSN in

Koope-

ration

mit AK

Frauen

für Infor-

matik, in

der

Deut-

schen

Gesell-

schaft

für Infor-

matik

Konzeptualisierung,

Organisation und

Durchführung einer

Tagung zum

Thema

IPSN/

SPN

Durchführung wei-

terer Veranstaltun-

gen

Nein, Tagung

bereits durchge-

führt

Genderkompetenzschu-

lung/Fortbildung zur Ge-

schlechterdiskussion

IPSN in

Koope-

ration

mit

SchA

Durchführung des

Seminars

Ja (siehe oben

Fachtagung)

41

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Ausgleich geschlechts- spezifischer Benachteiligung Entwicklung von Förder- instrumenten zur Prä- vention von „Jungen als Bildungsverlierer“ schuljahresbe- zogen IPSN, SchA, SchB Nachweis der ein- satzfähigen Förder- instrumente Mit beste- henden Res- sourcen Mit beste-  2020 ausgesetzt Eher genereller Ausgleich ge- schlechtsspezi- fischer Benach- teiligung Eher genereller
henden Res-  Schuljahr 2019/20 wur- Ausgleich ge-
sourcen den 11 Berufsfachschu- schlechtsspezi-
len von der Stadt geführt; fischer Benach-
1.283 Schüler*innen ab- teiligung
solvieren an diesen
Schulen eine Erstausbil-
dung, Berufsfachschulen
bieten mit ihrem breiten
Spektrum eine Alterna-
tive zur dualen Ausbil-
dung und der Möglich-
keit, den mittleren Schul-
abschluss zu erreichen
 In der Berufsvorbereitung
sind die Berufsschulen
ebenfalls gut aufgestellt;
sie bieten hier berufs-
schulpflichtigen Jugendli-
chen ein breites Spekt-
rum an Berufsbereichen
in der Berufsvorberei-
tung, sodass die Jugend-
liche eine große Auswahl
an Qualifizierungsmög-
lichkeiten, je nach Eig-
nung und Neigung haben
Entwicklung von Fortbil- dungsveranstaltungen zum Thema „Jungen als Bildungsverlierer“ Ab Herbst 2018 IPSN durchgeführte Ver- anstaltungen mit Zahl und Rückmel- dungen der Teil- nehmenden Mit beste- 2019 und 2020 ausgesetzt 2019 und 2020 ausgesetzt s.o.
henden Res-
sourcen und
Honorare für
externe Re-
ferent*innen

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

Ausgleich

geschlechts-

spezifischer

Benachteiligung

Entwicklung von Förder-

instrumenten zur Prä-

vention von „Jungen als

Bildungsverlierer“

schuljahresbe-

zogen

IPSN,

SchA,

SchB

Nachweis der ein-

satzfähigen Förder-

instrumente

Entwicklung von Fortbil-

dungsveranstaltungen

zum Thema „Jungen als

Bildungsverlierer“

Ab Herbst

2018

durchgeführte Ver-

anstaltungen mit

Zahl und Rückmel-

dungen der Teil-

nehmenden

42

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Bereitstellung und bedarfsgerechte Ent- wicklung der ganztä- gigen Schulkinderbe- treuung Erweiterung der schuli- schen Maßnahmen für die ganztägige Schulkin- derbetreuung (z. B. of- fene und gebundene Ganztagsschule) zur besseren Vereinbarkeit von Privatleben und Be- ruf. Angesichts des demo- grafischen Wandels und eines ggf. Rechtsan- spruchs auf Ganztags- betreuung im Grund- schulalter (abgestimmt mit den Betreuungsan- geboten von J) Demografi- Ref IV, SchA Bedarfsorientierte Schulraumentwick- lungsplanung Schulentwicklung und Ausbau der Angebote Abstimmung mit der Jugendhilfepla- nung Mit beste- henden Res- sourcen Mit beste-  Kooperation zwischen Ref. IV und Ref. V, um allen Kindern ein qualita- tiv hochwertiges Bil- dungs- und Betreuungs- angebot zur Verfügung zu stellen  Mit dem „Nürnberger Weg“ 2017 Entwicklung einer Grundkonzeption für die Stadt Nürnberg Ja Ja
scher Wandel henden Res-
und ggf. neue sourcen
rechtliche
Rahmenset-
zungen
(Rechtsan-
spruch auf
Ganztagsbe-
treuung im
Grundschulal-
ter) machen
laufende Pla-
nungen und
jährliche An-
passungen er-
forderlich
(Masterplan
ganztägige
Schulkinderbe-
treuung und
BIC)
Förderung der Zu- sammenarbeit der Schulen (insbeson- dere der Schulen mit Ganztagsangeboten) mit Sport-, Freizeit- und Kultureinrichtun- gen Die Koordinierungs- gruppe Kulturelle Bil- dung, Sport in Schule und Verein in Koopera- tion mit dem BLSV entwickelt und erweitert die Angebotsstruktur für die Schulen. schuljahresbe- zogen schuljahresbe- SchA, SchB, SpS Anzahl der gemein- Mit beste- henden Res- sourcen  an Schulen große Band- breite an Ganztagsange- boten Beispiel: Koopera- tionen der Wirtschafts- schule Nürnberg, u.a. - Projekt „Fitness“ mit dem Post SV - Projekt „Museumsrallye“ mit den Städtischen Mu- seen Ja
zogen sam erarbeiteten
Maßnahmen/Ange-
bote:
Konzeptionelle
Weiterentwicklung
der Angebotsstruk-
tur. Erweiterung der
Teilnahmemöglich-
keiten

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

Bereitstellung und

bedarfsgerechte Ent-

wicklung der ganztä-

gigen Schulkinderbe-

treuung

Erweiterung der schuli-

schen Maßnahmen für

die ganztägige Schulkin-

derbetreuung (z. B. of-

fene und gebundene

Ganztagsschule) zur

besseren Vereinbarkeit

von Privatleben und Be-

ruf.

Angesichts des demo-

grafischen Wandels und

eines ggf. Rechtsan-

spruchs auf Ganztags-

betreuung im Grund-

schulalter (abgestimmt

mit den Betreuungsan-

geboten von J)

Ref IV,

SchA

Bedarfsorientierte

Schulraumentwick-

lungsplanung

Schulentwicklung

und Ausbau der

Angebote

Abstimmung mit

der Jugendhilfepla-

nung

 Kooperation zwischen

Ref. IV und Ref. V, um

allen Kindern ein qualita-

tiv hochwertiges Bil-

dungs- und Betreuungs-

angebot zur Verfügung

zu stellen

 Mit dem „Nürnberger

Weg“ 2017 Entwicklung

einer Grundkonzeption

für die Stadt Nürnberg

Förderung der Zu-

sammenarbeit der

Schulen (insbeson-

dere der Schulen mit

Ganztagsangeboten)

mit Sport-, Freizeit-

und Kultureinrichtun-

gen

Die Koordinierungs-

gruppe Kulturelle Bil-

dung, Sport in Schule

und Verein in Koopera-

tion mit dem BLSV

entwickelt und erweitert

die Angebotsstruktur für

die Schulen.

SchA,

SchB,

SpS

Mit beste-

henden Res-

sourcen

 an Schulen große Band-

breite an Ganztagsange-

boten Beispiel: Koopera-

tionen der Wirtschafts-

schule Nürnberg, u.a.

Post SV

mit den Städtischen Mu-

seen

43

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Jungen und Mädchen werden ermutigt, gleich- ermaßen auch an Sport und Kulturaktivitäten teil- zunehmen, die traditio- nell dem anderen Ge- schlecht zugeschrieben werden. Veränderung der Teilnahmezahl: Messbar gestei- gerte Bereitschaft von Jungen und Mädchen an ent- sprechenden Ange- boten teilzunehmen Messung des Stan- des der körperli- chen Fitness (vor- her/nachher) - Kooperation mit den Ju-
gendhäusern Mammut
und Klüpfel
- wöchentliches Schwimm-
projekt im Langwasser-
bad
 Treffen der Koordinie-
rungsgruppe „Sport in
Schule und Verein“ 1 Mal
im Jahr, 2020 ausge-
setzt, vor allem bisher
Abstimmung von Schul-
sportwettbewerben
 Etablierung von sportli-
chen Aktivitäten im
Ganztag in Kooperation
mit Sportvereinen über
SAG, unter dem
Genderaspekt erwäh-
nenswert: Mädels-GO-
Basketball (PostSV) und
fechtkids (Fechterring
Nürnberg)
Messung mangels perso-
neller Ressourcen nicht
umsetzbar
Mehr Männer in Fort- bildungen Zielgruppengerechte Angebote erstellen mit Umsetzung der BCN- Zielgruppenkonzeption (junge Suchende, Newcomer + Deutsch lernen) Mittelfristig BCN/BZ Anzahl der Teilneh- mer Vorhandene bzw. bean- tragte Res- sourcen und Drittmittel Es konnten Teilerfolge erzielt und die Beteiligungsquoten in bestimmten Segmenten erhöht werden. Es konnten Teilerfolge erzielt Ja
über Pro- und die Beteiligungsquoten
grammpla- in bestimmten Segmenten
nungsprozess erhöht werden.
und Aufbau
der Bildungs-
beratung

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

Jungen und Mädchen

werden ermutigt, gleich-

ermaßen auch an Sport

und Kulturaktivitäten teil-

zunehmen, die traditio-

nell dem anderen Ge-

schlecht zugeschrieben

werden.

Veränderung der

Teilnahmezahl:

Messbar gestei-

gerte Bereitschaft

von Jungen und

Mädchen an ent-

sprechenden Ange-

boten teilzunehmen

Messung des Stan-

des der körperli-

chen Fitness (vor-

her/nachher)

Mehr Männer in Fort-

bildungen

Zielgruppengerechte

Angebote erstellen mit

Umsetzung der BCN-

Zielgruppenkonzeption

(junge Suchende,

Newcomer + Deutsch

lernen)

Anzahl der Teilneh-

mer

Vorhandene

bzw. bean-

tragte Res-

sourcen und

Drittmittel

44

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Mehr Frauen in Fort- bildungen im Bereich MINT Zielgruppengerechte Angebote erstellen mit Umsetzung der BCN- Zielgruppenkonzeption (MINT) Mittelfristig über Pro- grammpla- nungsprozess und Aufbau der Bildungs- beratung BCN/BZ Anzahl der Teilneh- merinnen Vorhandene Es konnten Teilerfolge erzielt und die Beteiligungsquoten in bestimmten Segmenten erhöht werden. Ja Ja
bzw. bean-
tragte Res-
sourcen und
Drittmittel;
zusätzliche/r
Programm-
planer*in im
Bereich
MINT
Ausgleich geschlech- terspezifischer Be- nachteiligung „Jungs als Bildungsver- lierer“ Zielgruppenge- rechte Angebote (#Cam- pus 16+) Mittelfristig BCN/BZ Anzahl der teilneh- menden Jungen 0,5 VK Kurs- planer*in E9 0,5 VK Kurs- Das Projekt #Campus16+ musste Corona-bedingt un- terbrochen werden. Ja
über Pro- planer*in E9
grammpla-
nungsprozess
(mit Aufbau
der Marke)
Bildungswesen Erweiterung des Ange- bots „Bücherzwerge – gezielte Leseförderung von Anfang an!“ auf an- dere Standorte von BCN/StB übertragen Kurzfristig rea- lisierbar bei zusätzlichem Personal Kurzfristig rea- BCN/ StB Erhöhung des An- teils kompetenter Leser*innen 0,5 VK z. B. Medienpäda- gog*in, Bibli- othekar*in, Fachange- stellte*r für Medien- und Informations- dienste Das Angebot „Bücherzwerge – gezielte Leseförderung von Anfang an!“ wurde auf wei- tere Bibliotheksstandorte ausgeweitet. Ja
Frühkindliche Betreu- lisierbar bei
ung zusätzlichem
Personal
Die Leseförderung
bildet durch die Ent-
wicklung kompetenter
Leser*innen die
Grundlage für
Gendergerechtigkeit
von Klein an

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

Mehr Frauen in Fort-

bildungen im Bereich

MINT

Zielgruppengerechte

Angebote erstellen mit

Umsetzung der BCN-

Zielgruppenkonzeption

(MINT)

Mittelfristig

über Pro-

grammpla-

nungsprozess

und Aufbau

der Bildungs-

beratung

Anzahl der Teilneh-

merinnen

Es konnten Teilerfolge erzielt

und die Beteiligungsquoten

in bestimmten Segmenten

erhöht werden.

Ausgleich geschlech-

terspezifischer Be-

nachteiligung

„Jungs als Bildungsver-

lierer“ Zielgruppenge-

rechte Angebote (#Cam-

pus 16+)

Anzahl der teilneh-

menden Jungen

Das Projekt #Campus16+

musste Corona-bedingt un-

terbrochen werden.

Erweiterung des Ange-

bots „Bücherzwerge –

gezielte Leseförderung

von Anfang an!“ auf an-

dere Standorte von

BCN/StB übertragen

BCN/

StB

Erhöhung des An-

teils kompetenter

Leser*innen

0,5 VK z. B.

Medienpäda-

gog*in, Bibli-

othekar*in,

Fachange-

stellte*r für

Medien- und

Informations-

dienste

Das Angebot „Bücherzwerge

– gezielte Leseförderung von

Anfang an!“ wurde auf wei-

tere Bibliotheksstandorte

ausgeweitet.

45

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
(Frühkindliche Be- Im Rahmen der BCN- Bildungsberatung Bera- tungsangebote für Eltern im weiteren Verlauf schaffen Mittelfristig bei Aufbau der Bil- dungsberatung BCN/BZ Anzahl von betreu- ten Eltern mit beste- henden Res- sourcen mit beste- Die Beratungsangebote für Eltern wurden in die Bil- dungsberatung aufgenom- men und als Bestandteil ver- ankert. Ja Ja
treuung ausbauen henden Res-
und bei Eltern wer- sourcen
ben)
Beratung und Unter-
stützung für Eltern
ausbauen
=> Chancengerech-
tigkeit
Die Einrichtun- gen/Angebote der OKJA werden annäh- rend gleichermaßen von Mädchen und Jungen/ jungen Frauen und Männern genutzt Die Einrichtun- Geschlechtsspezifische und geschlechtsreflek- tierte Angebote werden geplant, umgesetzt und evaluiert Laufend J/B2- Einrich- tungslei- tungen und Ab- teilungs- leitun- gen Die Nutzungszah- len von Mädchen und jungen Frauen steigen bis 2020 auf 45% Mit beste- henden Res- sourcen  steigende Zahl dezentra- Ja
gen/Angebote der ler, zentral organisierter
OKJA werden annäh- und projekthafter ge-
rend gleichermaßen schlechtsspezifischer An-
von Mädchen und gebote für Mäd-
Jungen/ jungen chen*/junge Frauen* so-
Frauen und Männern wie der beteiligten Ein-
genutzt richtungen
 2019: bei KiJHs 46%
weibliche* Nutzungen,
der Durchschnitt mit Ju-
gendtreffs lag bei 42%
Höhere Erreichbarkeit
von Mädchen durch digi-
tale Angebote werden er-
probt
Die Besucher*innen der Einrichtungen fin- den männliche und weibliche Päda- gog*innen als An- sprechpartner*innen vor Nachwuchsförderung Bei zu beset- zenden Stellen J/B2- Einrich- tungslei- tungen und Ab- teilungs- leitun- gen Die Einrichtungs- teams in der OKJA sind paritätisch be- setzt Mit beste- henden Res- sourcen in den meisten Stellenbe- setzungen erfolgreich, gezielte Suche nach Frauen* oder Männern* in den meisten Stellenbe- Ja
durch Praktika; nahtlose setzungen erfolgreich,
Einstellungen nach An- gezielte Suche nach
erkennungsjahr; Über- Frauen* oder Männern*
nahme von Prakti-
kant*innen nach Aner-
kennungsjahr auch
überplanmäßig

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

Im Rahmen der BCN-

Bildungsberatung Bera-

tungsangebote für Eltern

im weiteren Verlauf

schaffen

Mittelfristig bei

Aufbau der Bil-

dungsberatung

Anzahl von betreu-

ten Eltern

Die Beratungsangebote für

Eltern wurden in die Bil-

dungsberatung aufgenom-

men und als Bestandteil ver-

ankert.

Geschlechtsspezifische

und geschlechtsreflek-

tierte Angebote werden

geplant, umgesetzt und

evaluiert

J/B2-

Einrich-

tungslei-

tungen

und Ab-

teilungs-

leitun-

gen

Die Nutzungszah-

len von Mädchen

und jungen Frauen

steigen bis 2020

auf 45%

Mit beste-

henden Res-

sourcen

Die Besucher*innen

der Einrichtungen fin-

den männliche und

weibliche Päda-

gog*innen als An-

sprechpartner*innen

vor

Bei zu beset-

zenden Stellen

J/B2-

Einrich-

tungslei-

tungen

und Ab-

teilungs-

leitun-

gen

Die Einrichtungs-

teams in der OKJA

sind paritätisch be-

setzt

Mit beste-

henden Res-

sourcen

46

Der SportService der Stadt Nürnberg fördert über spezifische Angebote die Teilhabe an Sportangeboten unabhängig von Geschlecht, Alter, Behinderung, Herkunft und leistet damit einen elementaren Beitrag zur Umsetzung von Chancengleichheit für die Bürger*innen der Stadt Nürnberg.

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung im neuen GAP?
(finanziell /
personell)
Förderung der Teil- habe Sportangeboten unabhängig von Ge- schlecht, Alter, Be- hinderung, Herkunft Bekanntmachung spezi- fischer Sportangebote von Frauen für Frauen fortlaufend SpS Anzahl der Teilneh- menden aufgeglie- dert nach Frauen/Männern, Senior*innen, Men- schen mit Behinde- rungen, Geflüchte- ten Mit beste- henden Res- sourcen  Bekanntmachung spezifi- scher Sportangebote von Frauen für Frauen und für Senior*innen: 500 Seitenansichten/Monat bei Sportsuche online in den Jahren 2018/2019 und bis April 2020 (Lock- down)  coronabedingt rückläufi- gen Zugriffszahlen 09/2020 wieder stabili- siert, Möglichkeiten des Sporttreibens von Pan- demiebedingungen ab- hängig  Aktuell in der Sportsuche aufgeführte Angebote: 58 Angebote von Frauen für Frauen, 114 Angebote für Menschen mit Handi- cap, 28 Angebote für Se- niorinnen und Senioren (ab 60), 57 Angebote für Familien Ja
Bekanntmachung spezi- fischer Sportangebote für Senior*innen fortlaufend SpS s.o. Ja

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

Weiterführung

im neuen GAP?

47

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung im neuen GAP?
(finanziell /
personell)
Unterstützung und Be- kanntmachung spezifi- scher Sportangebote für Menschen mit Behinde- rungen fortlaufend Freizeit- netz- werk Sport der Le- bens- hilfe Nürn- berg SpS  s.o.  Unterstützung und Be- kanntmachung spezifi- scher Sportangebote für Menschen mit Behinde- rungen, Ergebnisse Stand 12/2019: 100 Sportler*innen mit Behin- derung haben an den Angeboten des Projektes teilgenommen, bereits über 50 Nürnberger Sportgruppen, -vereine, - verbände und -institutio- nen sind im Netzwerk ak- tiv Ja
Initiierung von Sportan- geboten für Geflüchtete und Vermittlung in be- reits bestehende Ange- bote fortlaufend SpS Zahlen 2020:  TN insgesamt pro Wo- che: vor Corona ca. 346 (110 Frauen, 236 Män- ner); unter Einschränkun- gen der Hallen- und Platzkapazitäten ca. 150 pro Woche  Angebote für Frauen: Fußball, Hockey, Volley- ball (Mix und nur für Frauen), Taekwondo, Fit- ness, Yoga und Pilates  Qualifizierungsmaßnah- men: Ausbildung zur Sportassistentin/BLSV, Weiterbildung als Sport- Coach und Übungsleite- rin/BLSV, BFV Ja

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

Weiterführung

im neuen GAP?

48

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung im neuen GAP?
(finanziell /
personell)
sowie Workshop zum Thema „Frauen im Fuß- ball/Sport“ und die Neu- strukturierung der C-Trai- nerausbildung im Bayeri- schen Fußballver- band/Entwicklung eines Basiskurses für Men- schen mit Migrationshin- tergrund
Teilhabe an Sportan- geboten Gesundheitliche Chancengleichheit Gewinnung von Sport- vereinen zur Öffnung der Angebote für Kinder einkommensschwacher Familien/Alleinerziehen- der im Rahmen des Bil- dungs- und Teilhabe- paktes (BUT) und des Programms „Hinein in den Sportverein“ fortlaufend SpS Sozial- amt Anzahl der Sport- vereine, die BUT- Gutscheine anneh- men und Leistun- gen im Rahmen von „Hinein in den Sportverein“ ab- rechnen Mit beste- henden Res- sourcen  2018 und 2019: insge- samt 170 Anspruchsbe- rechtigte haben über „Hinein in den Sportver- ein“ Zuschüsse über ei- nen im Projekt beteiligten Sportverein (insgesamt 41) erhalten  2018 und 2019: insge- samt 2.211 Kinder haben in den Jahren BuT-Gut- scheine für die Teil- nahme an Angeboten Nürnberger Sportvereine abgerechnet Ja
Durchführung von Be- wegungsprojekten in Kitas mit Priorität bei Einrichtungen aus Brennpunktstadtteilen (Bewegte Kita) fortlaufend SpS Gh Anzahl erreichter Kinder (insb. mit Migrationshinter- grund / mit Bezug von wirtschaftlicher Jugendhilfe) Mit beste- henden Res- sourcen Bewegte Kita: Durchschnitt- lich werden, je nach Einrich- tungsgröße der Teilnehmen- den, jährlich über die Fortbil- dungen 400 bis 500 Kinder erreicht (zuletzt erhoben für 2018: 5 Kindergärten mit 255 Kindern und 5 Krippen mit 141 Kindern) Ja

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

Weiterführung

im neuen GAP?

49

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung im neuen GAP?
(finanziell /
personell)
Geschlechterge- rechte und diskrimi- nierungsfreie Öffent- lichkeitsarbeit Verwendung des Leitfa- dens für diskriminie- rungsfreie Sprache bei Veröffentlichungen des SportService fortlaufend SpS Veröffentlichungen von SpS sind in dis- kriminierungsfreier Sprache formuliert Mit beste- henden Res- sourcen  Pressemeldungen, Gruß- worte sowie Texte, die in Print- und Onlinemedien veröffentlicht werden, werden unter den Krite- rien diskriminierungs- freier Sprache erstellt zeitnahe Überarbeitung des Internet-auftritts www.sportservice.nuern- berg.de unter dem As- pekt „Leichte Sprache“ (Barriere-freiheit) Ja
Erfassung der Ge- schlechterverteilung der Besucher*innen des NüBad Studienarbeit bzw. Kun- denanalyse durch Fremdfirma zur Auswer- tung der Besucherstruk- tur als Anhaltspunkt für weitere Gestaltungs- maßnahmen auch in Hinblick auf den Genderaspekt Ab 2019 – ja nach konkre- tem Umfang – ein bis zwei Jahre NüBad ermittelte Daten Datenanalyse Maßnahmenkatalog auf Grundlage der erhobenen Daten Ob im Rah- men einer Studienarbeit oder durch eine Firma und je nach Umfang der Erfassung und Analyse der Daten kann ein ho- her finanziel- ler Aufwand erforderlich sein. Hinzu kommen per- sonelle Res- sourcen von NüBad bei der Umset- zung der Kundenana- lyse  Studienarbeit konnte noch nicht in Auftrag ge- geben werden, aufgrund von Umstrukturierungen in der Organisation des Nürnbergbades, welche erst abgewartet werden  2020 Durchführung per- sonell coronabedingt nicht leistbar und die Nutzung der Bäder nicht repräsentativ Ja, wenn wieder regulärer Badebe- trieb möglich ist um ein repräsen- tativen Eindruck von den Nut- zer*innen der Bä- der zu bekommen

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

Weiterführung

im neuen GAP?

50

Das Amt für Kultur und Freizeit war zur Umsetzung seines Ziels der Die Überprüfung der Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Print und Internet „Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der führte zu einer Verbesserung bezüglich der Sprache und der Bilddar- Personalstruktur des KuF und auf der Ebene von Angeboten und Pro- stellungen. Die Überprüfung der Angebote für bestimmte Zielgruppen grammen nach außen“ eine der Pilotdienststellen der Stadt Nürnberg führte zu Anpassungen bei der Preisgestaltung (z.B. Ermäßigung für bei der Einführung des Gender Mainstreaming. Auch das Thema Inter- Nürnberg Pass Besitzer*innen mit gedeckeltem Preis von 5 Euro pro kulturelle Öffnung war und ist seit langem ein zentrales Anliegen des Veranstaltung in Kulturläden) und zur Entwicklung von neuen Angebo- Amts, auch im Rahmen der Geschäftsführung für die geschäftsbe- ten, beispielsweise für Geflüchtete. Die Immobilien der Einrichtungen reichsübergreifende Koordinierungsgruppe Integration. Zur Berück- wurden auf Barrierefreiheit überprüft. Wo es technisch und finanziell sichtigung von weiteren Merkmalen und zur Verknüpfung der Hand- möglich war, wurden entsprechende Verbesserungen erreicht, zum lungsfelder wurde seit 2011 eine Diversity-Strategie entwickelt mit dem Beispiel durch die barrierefreie Umgestaltung von Zugängen in einzel- Ziel, Menschen unabhängig von ihren sozialen und kulturellen sowie nen Einrichtungen. Die Dienstvereinbarung für das Amt für Kultur und körperlichen Merkmalen gleichwertig am kulturellen und gesellschaft- Freizeit über die Regelung der Arbeitszeit für die Beschäftigten bietet lichen Leben teilhaben zu lassen und sie gleichwertig zu behandeln. Möglichkeiten einer flexiblen Gestaltung der Arbeitszeit, ein Arbeits- Die Strategie wurde mit Unterstützung eines externen Beraters entwi- kreis Gesundheit unterstützt die Sensibilisierung für ein „gesundes“ Arckelt und bezieht sich sowohl auf die Kundinnen und Kunden als auch beitsverhalten. auf die hauptamtlich Mitarbeitenden sowie die Honorarkräfte. KuF berücksichtigt in seiner Diversity-Strategie die Merkmale Geschlecht, Alter, Familienstand, Pflegeverpflichtung, Migrationshintergrund, soziale Lage und Bildungsabschluss.

In einem ersten Schritt wurden die Mitarbeitenden in Fortbildungen mit dem Ziel qualifiziert, sie für die Sinnhaftigkeit des Diversity-Managements zu sensibilisieren und für die Umsetzung von Diversity-Maßnahmen zu befähigen. In den Abteilungen von KuF wurden anschließend mögliche Maßnahmen zur Umsetzung der Diversity-Ziele konzipiert. Die im Gleichstellungsaktionsplan benannten Maßnahmen werden exemplarisch im Hinblick auf eine nachhaltige Fortführung umgesetzt.

51

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Diverses Publikum Kunden*innen-Befra- gung, um Grundlagen für die verstärkte Diver- sity-Orientierung der Musikschule zu erhalten 2018f KuF/4 Besuchszahlen nach Merkmalen gruppiert Mit beste- henden Res- sourcen Bisher Befragung aufgrund von noch ungeklärten rechtli- chen Fragen nicht durchge- führt Planmäßige Durchführung der Befragung im Schuljahr 2021/22
Die Implementierung ist dokumentiert und steht als gutes Bei- spiel für künftige (Bau)Maßnahmen zur Verfügung Dokumentation der Im- plementierung der Diversity-Orientierung Kulturwerkstatt Auf AEG 2018 KuF/ Stab Dokumentation ist vorhanden Mit beste- henden Res- sourcen Dokumentation liegt vor Nein
Diverses Publikum Diverse Belegschaft Diversity-Check der Kul- turwerkstatt Auf AEG: Überprüfung der Einrich- tung, Ausstattung, Strukturen und Ange- bote unter Gesichts- punkten der Teilhabege- rechtigkeit, Gender Mainstreaming und der Interkulturellen Öffnung 2018 KuF/ Stab, KuF/3 Besuchszahlen nach Merkmalen gruppiert. Zahlen der Be- schäftigten nach Merkmalen grup- piert Mit beste- henden Res- sourcen  In Kulturwerkstatt wurden Indikatoren zur interkultu- rellen Öffnung definiert  erster Entwurf für Check- liste Inklusion wurde er- stellt und eine Ist-Soll- Liste mit Punkten für Ver- besserungsbedarf der Barrierefreiheit  Beginn einer Veranstal- tungsreihe zum Thema Inklusion  zukünftig stärkere Zu- sammenarbeit mit inklu- siven Organisationen  Fortbildungen wurden gezielt besucht  Daten zu den Besuchen vorhanden aufgrund der ausgefallenen Kunden- umfrage Ja, wird mit der nächsten Maß- nahme zusam- mengeführt

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

52

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Die Angebote in den Einrichtungen werden unter den Gesichts- punkten der Teilha- begerechtigkeit, Gen- der Mainstreaming und der Interkulturel- len Öffnung geplant Die im „Interkultur“- Check vereinbarten Prüfkriterien werden auf weitere Merkmale ange- wendet 2018 KuF/In- ter-Kul- tur-Büro Besuchszahlen nach Merkmalen gruppiert Erfassung neuer Angebote Mit beste- henden Res- sourcen Ist in der Kulturwerkstatt AUF AEG in obiger Zielsetzung erfolgt Ja, wird mit der obigen Zielset- zung zusam- mengeführt

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

53

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Mit Hilfe von erfah- rungsorientierten Lernstationen, Aktio- nen und Veranstal- tungen wird das Mit- einander von Men- schen mit und ohne Behinderung und von Menschen mit unter- schiedlichen kulturel- len Wurzeln als selbstverständlichen Bestandteil des Le- bens erfahrbar ge- macht, ein positives Bewusstsein für die Vielfalt im zwischen- menschlichen Mitei- nander wird etabliert. Menschen mit Behin- derungen werden in die tägliche Arbeit auf dem Erfahrungsfeld einbezogen. Grundle- gende Bausteine von neu zu planenden Stationen beinhalten dabei geschlechts- sensible, geschlech- tergerechte oder ge- schlechtsbezogene pädagogische Maß- nahmen und Inhalte Inklusionskonzept Erfah- rungsfeld 2018 ff KuF/2 Besuchszahlen nach Merkmalen gruppiert Das Konzept kann nur mit neuen Res- sourcen (1,0 VK Sonder- pädagogik sowie für die eigens konzi- pierten Inklu- sionsstatio- nen 0,66 VK) und Sachmit- tel für den Bau der Sta- tionen umge- setzt werden  Einstieg für ganzjährige Angebote in der Dunkel- Erfahrung ist erfolgt  durch Spenden wurde eine Rollstuhlschaukel auf dem Erfahrungsfeld- Gelände aufgestellt und die stundenweise Betreu- ung in den Jahren 2020 und 2021 ermöglicht Ja, Inklusions- konzept soll voll- ständig umge- setzt werden

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

54

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Verschiedenheit ist eine Chance. An aus- gewählten Erfah- rungsfeld-Stationen wird Unterschiedlich- keit als Ressource und damit als nützlich für Teams, Unterneh- men und für sich selbst erkennbar. Da- bei richtet sich der Blick auch auf die Vielfalt der Teilneh- menden und bezieht geschlechtergerechte Gesichtspunkte mit ein Fortbildungsveranstal- tung der Erfahrungsfeld- Akademie „Diversity-Die Kraft der Vielfalt“ 2018 ff KuF/2 Anzahl der Teilneh- menden der Fortbil- dungsveranstaltung Anzahl der durch- geführten Fortbil- dungsveranstaltun- gen Mit beste- henden Res- sourcen Nachfrage nach der Fortbil- dung war in allen Jahren ge- ring, seit 2018 gab es nur eine Anfrage, jedoch keine Buchung Ja, mit überar- beitetem Kon- zept
Die Anzahl der Män- ner bei den Besu- chen ist erhöht. Das Verhältnis Männer und Frauen wird an- geglichen Entwicklung und Durch- führung von Angeboten und Projekten zur Zieler- reichung 2018 ff KuF Verhältnis Männer und Frauen bei den Besuchen Mit beste- henden Res- sourcen Umfragen sind auf 2022 ff verschoben Ja

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

55

Unterschiedliche Menschen nutzen auch öffentliche Plätze, Bauten und Bereiche sehr verschieden. So wünschen und fordern z.B. Frauen und Männer für die Nutzung öffentlicher Bereiche ganz unterschiedliche Dinge. Um diese Aspekte zu berücksichtigen, sollen bereits bekannte Kriterien umgesetzt und bei neuen Projekten durch Beteiligungsmöglichkeiten erhoben werden.

Auch die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen abhängig von der jeweiligen Lebenssituation, der Herkunft, dem Geschlecht oder dem Alter unterscheiden sich. Daher muss die Zielsetzung der Politik und Planung die Schaffung gleicher Mobilitätschancen für alle sein. Nur so kann eine gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglicht werden. Die regelmäßigen Erhebungen zur Verkehrsmittelwahl der Nürnberger*innen, die Socialdata bzw. PB Consult im Auftrag der Verkehrsbetriebe jährlich durchführen (StadtProfil Nürnberg), zeigen, dass beispielsweise Frauen, Kinder, Menschen über 65 Jahre und Erwerbslose überdurchschnittlich häufiger zu Fuß gehen, Radfahren oder den ÖPNV nutzen. Vor diesem Hintergrund sind die weitere Verbesserung der Bedingungen für Zufußgehende und Radfahrende sowie der Ausbau und die Steigerung der Qualität des ÖPNV unerlässlich für eine gender- bzw. diversitygerechte Stadt- und Verkehrsplanung.

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Öffentliche Räume sind angstfrei gestal- tet Zusammenstellung der Planungskriterien im U- Bahnbereich unter Be- rücksichtigung der Merk- male Alter, Geschlecht, Behinderung 2018-2020 Ref. VI, UB 2 U-Bahnhöfe aus dem Revitalisie- rungsprogramm an- hand dieser Krite- rien überprüfen Mit beste- henden Res- sourcen Revitalisierung des U-Bahn- hof Scharfreiterring unter Be- rücksichtigung der angst- freien Gestaltung: subjekti- ves Sicherheitsempfinden gesteigert durch Blindenleit- system, Tageslicht, Vergla- sung, Beleuchtungsele- mente, helle Granitplatten als Bodenbelag Ja, bei U-Bahn- hof Muggenhof

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

56

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Öffentlicher Raum: gleichberechtigte Ge- staltung und Teilhabe Ausweitung und Verste- tigung von Bürgerbeteili- gungen bei der Gestal- tung des Öffentlichen Raums, zum Beispiel bei Spielplätzen, Grün- anlagen, Plätzen Je nach Projekt: Bürgerinfo, Bürgerge- spräche, E-Partizipation, Planungswerkstätten und weitere Maßnah- men Langfristige Etablierung von Bürgerbe- teiligungen bei Um- und Neu- gestaltungs- maßnahmen in den nächsten Jahren SÖR in Koope- ration mit Ref. VI (z.B. Stpl) bzw. Ref. V/J Anzahl der mitwir- kenden, interes- sierten Bürger*in- nen Je nach Um- fang und Größe des Projekts un- terschiedlich. Wenn sich die Verfah- rensstruktu- ren verfestigt haben, ist mit einer leichten Minimierung des Ressour- cenaufwands zu rechnen  Steigerung der Anzahl der Bürgerbeteiligungen und der mitwirkenden und interessierten Bür- ger*innen, Beispiel 100 Bürger*innen an der Ab- schlussveranstaltung Nä- geleinsplatz teilgenom- men  Ausweitung der Bürger- Dialog-Formate durch in- novative Workshop-Me- thodiken (z.B. World- cafe), Digital-Angebote und niederschwellige Raumangebote (Marie- Juchacz-Park – Aufstel- lung von Pavillons vor Ort für Dialogrunden am Nachmittag und Abend) und Angebote in einfa- cher Sprache  Dialog-Formate mit Kin- dern und Jugendlichen aller Geschlechter in ge- schützten Räumen bei Nutzerbeteiligungen für Sport- und Spieleinrich- tungen  Ref. VI: z.B. Obstmarkt: Onlinebeteiligung, Anlie- gerinfo, Vereine und Ver- bände wurden ange- schrieben; Planungs- workshops Plärrer, Bielingplatz. Ja

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

57

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Möglichst viele Bür- ger*innen aus unter- schiedlichen Bevöl- kerungsgruppen ha- ben sich im Rahmen verschiedener Betei- ligungsformate enga- giert Evaluation der Beteili- gungen, bei Bedarf Workshop zum Thema Laufend Stpl, Vpl Beteiligungsquote von Bürgerinnen und Beteiligungs- quote der Bevölke- rungsgruppen Mit beste- henden Res- sourcen  Erhebung schwierig we- gen Datenschutz, eher bei Planung darauf ein- gehen: bestimmte Be- völkrungsgruppen ermu- tigen (s. z.B. Girls‘ Day)  Andere Möglichkeit: Standortanalyse – wel- che Beteiligungsformate sind geeignet, um welche Gruppen zu erreichen? (Stichwort Bürgerver- sammlung) Nein
Förderung alternati- ver Mobilitätsange- bote Car-Sharing Ausweitung des Mobil- punktnetzes im Stadtge- biet 2018 Online- beteiligung zur Standortsuche für fünf weitere Mobilpunkte 2018 Errich- tung der 20 neuen Mobil- punkte Vpl in Abstim- mung mit OrgA (ePa) und SÖR (AuG- STau) Steigerung Nut- zer*innenzufrieden- heit und des Anteils der Verkehrsmittel des Umweltverbun- des am Modal Split, Errichtung der neuen Mobilpunkte Kosten von rd. 100.000 Euro werden über Son- dernutzungs- gebühren fi- nanziert Mobilpunkte 2019 umgesetzt Ja
Barrierefreier Zugang zum ÖPNV Priorisierung und barrie- refreier Umbau der be- reits erfassten Bus- und Straßenbahnhaltestellen fortlaufende Umsetzung der Maßnah- men Vpl Anzahl der umge- bauten Haltestellen 300.000 Euro jährlich im städtischen Haushalt ein- gestellt Fortlaufend, Umsetzung er- folgt durch SÖR Ja
Barrierefreier Zugang zum ÖPNV Barrierefreier Zugang zur U-Bahn ist vorhan- den Fortlaufende Umsetzung bei Neubaustre- cken UB 1 neu gebauter U- Bahnhof bis 2020 Mit beste- henden Per- sonalres- sourcen und Kostende- ckung über MIP-Ansatz Eröffnung des barrierefrei zu- gänglichen Bahnhofs Groß- reuth b. Schweinau erfolgte 10/2020 Ja

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

58

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Ausbau des ÖPNV Verlängerung der Stra- ßenbahn zur Brunecker Straße: Durchführung einer Nut- zen-Kosten-Untersu- chung, Einleitung eines Planfeststellungsverfah- rens, Beantragung von Fördermitteln 2018 – 2020 Vpl Präsentation der Ergebnisse der Nutzen-Kosten-Un- tersuchung, Durch- führung des Plan- feststellungsverfah- rens, Fördermittel- zusage noch nicht bezifferbar Planung wurde ausgeschrie- ben Ja
Ausbau des ÖPNV Verlängerung der U- Bahn U3 SW bis Ge- bersdorf 2019 - 2025 UB Präsentation der Ergebnisse der Nutzen-Kosten-Un- tersuchung, Durch- führung des Plan- feststellungsverfah- rens, Fördermittel- zusage Mit beste- henden Per- sonalres- sourcen und Kostende- ckung über MIP-Ansatz Baubeginn Anfang 2020 er- folgt (somit Fördermittel-zu- sage nach Präsentation der Nutzen-Kosten-Untersu- chung erhalten, Planfeststel- lungsverfahren durchgeführt) Ja
Verbesserung der Bedingungen für Zu- fußgehende Erarbeitung eines Fuß- verkehrskonzepts 2019/2020 Vpl/M Steigerung der Nut- zer*innenzufrieden- heit und des Anteils des Fußverkehrs am Gesamtverkehr noch nicht bezifferbar Maßnahme noch nicht mög- lich Ja, seit 2020
Verbesserung der Bedingungen für Radfahrende Projekt „Radständer für die Stadtteile“, Errich- tung von Radabstellan- lagen in Projektgebieten mit ePartizipation Projektgebiet Altstadt 2018/2019 weitere Stadt- teile in Pla- nung Vpl/M SÖR (AuG- STau) Steigerung der Nut- zer*innenzufrieden- heit und des Anteils des Radverkehrs am Gesamtverkehr rd. 60.000 Euro je Pro- jektgebiet stehen im Haushalt zur Verfügung Projekt Altstadt wird umge- setzt (siehe AfV 09/2020) Ja

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

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Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse 2020 Weiterführung
(finanziell / im neuen
personell) GAP?
Berücksichtigung von geschlechterspezifi- schen Aspekten beim Umbau bzw. Neuge- staltung von Räum- lichkeiten (z.B. In- nenbereich Hallen- bad Katzwang) Hinterfragen der geplan- ten Maßnahmen in Hin- blick auf Geschlechter- fragen: z.B. „Gibt es dunkle Ecken?“ „Können die Wegebeziehungen in Hinblick auf den Genderaspekt verbes- sert werden?“ Im Zusam- menhang mit geplanten bau- lichen und sonstigen Maßnahmen NüBad Berücksichtigung geschlechtsspezifi- scher Anliegen Je nach Um- fang und Größe des Projekts un- terschiedlich. Wenn sich die Verfah- rensstruktu- ren verfestigt haben, ist mit einer leichten Minimierung des Ressour- cenaufwands zu rechnen. Im Hallenbad Katzwang wurde die nicht einsehbare und recht dunkle „Föhnecke“ aufgelöst und in den über- sichtlicheren Umkleidebe- reich verlegt. Ja, NüBad wird auch in Zukunft bei baulichen Veränderungen versuchen, Genderaspekte verstärkt zu be- rücksichtigen.

Zustän-

digkeit

Evaluation/ Ergebnisse

2020

60

2.9 Städtepartnerschaften und internationale Kooperationen

2.9 Städtepartnerschaften und internationale Kooperationen

Eine Zielsetzung von Städtepartnerschaften ist es, einen Beitrag zu Annäherung, Verständigung und Frieden sowie zum Abbau von Vorurteilen und Rassismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit zu leisten. Die Kontakte im Rahmen dieser Städtepartnerschaften und internationalen Kooperationen sollten als Plattform für den Austausch von Erfahrungen im Bereich Gleichberechtigung von Frauen und Männern genutzt werden.

Ziel/e Maßnahme/n Zeitplan Zustän- digkeit Indikatoren Ressourcen Evaluation/ Ergebnisse Weiterführung
(finanziell / 2020 im neuen
personell) GAP?
Städtepartnerschaf- ten und internationale Kooperationen als Plattform für den Austausch von Erfah- rungen und gegen- seitige Lernprozes- sen in Bezug auf Gleichberechtigung von Frauen und Män- nern nutzen Durchführung von Ver- anstaltungen mit Vertre- tungen aus Städtepart- nerschaften und be- freundeten Städten im Rahmen der Veranstal- tungsreihe rundum den Internationalen Frauen- tag im März Jährlich im März IB, GST Beteiligung der Städte Mit beste- henden Res- sourcen Mit beste-  2019 Frauendelegatio- Ja Ja
henden Res- nen aus Antalya und
sourcen Nablus
 2020 Frauendelegatio-
nen aus Krakau in Nürn-
berg zu Besuch
Die Frauen tauschten sich
mit der Gleichstellungsstelle,
Oberbürgermeister, Stadträ-
tinnen und Frauendelegatio-
nen aus und nahmen als Re-
ferentinnen jeweils an einer
öffentlichen Veranstaltung
teil

Zustän-

digkeit

Städtepartnerschaf-

ten und internationale

Kooperationen als

Plattform für den

Austausch von Erfah-

rungen und gegen-

seitige Lernprozes-

sen in Bezug auf

Gleichberechtigung

von Frauen und Män-

nern nutzen

Durchführung von Ver-

anstaltungen mit Vertre-

tungen aus Städtepart-

nerschaften und be-

freundeten Städten im

Rahmen der Veranstal-

tungsreihe rundum den

Internationalen Frauen-

tag im März

Jährlich im

März

Beteiligung der

Städte

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