Sitzungsunterlagen
Sitzung des Personal- und
Organisationsausschusses
15.12.2020
Inhaltsverzeichnis
Sitzungsdokumente 3 Tagesordnung -öffentlich- 3 Nachreichung Öffentlich 4 Vorlagendokumente 5 TOP Ö 1 Haushaltskonsolidierung Sparpaket 2009 - Zentralisierung der Beschaffung im 5 Liefer- und Dienstleistungsbereich der Stadt Nürnberg; Bericht ZD/112/2020 5 Anlage_POA_Bericht_-_Übersicht_Empfehlungen ZD/112/2020 9 POA_Bericht ZD/112/2020 12 TOP Ö 2 Verfahren zur Besetzung von Dienststellen- und Schulleitungen 23 Bericht PA/370/2020 23 Sachverhalt PA/370/2020 26 TOP Ö 3 Erweiterung der Angebote zu Dualen Studiengängen bei der Stadt Nürnberg 31 Sitzungsvorlage PA/362/2020/1 31 Duale Studiengänge PA/362/2020/1 34 TOP Ö 4 Durchführung von Eignungsuntersuchungen bei Einstellung und 40 Tätigkeitswechsel im handwerklichen Bereich bei der Stadt Nürnberg Sitzungsvorlage PA/369/2020 40 Sachverhalt PA/369/2020 43 * TOP Ö 4.1 Umsetzung der neuen Entgeltordnung im handwerklichen Bereich 47 Sitzungsvorlage Ref.I/II/214/2020 47 Vorlage Ref.I/II/214/2020 50 Anlage 1 Ref.I/II/214/2020 53
TAGESORDNUNG
Sitzung
Sitzung des Personal- und Organisationsausschusses
Sitzungszeit
Dienstag, 15.12.2020, 15:00 Uhr
Sitzungsort
Rathaus, Fünferplatz 2, Großer Sitzungssaal
TAGESORDNUNG
Öffentliche Sitzung
1. Haushaltskonsolidierung Sparpaket 2009 - Zentralisierung der Bericht
Beschaffung im Liefer- und Dienstleistungsbereich der Stadt ZD/112/2020
Nürnberg; hier: Abschlussbericht zur Umsetzung des POA-
Beschlusses vom 29.09.2015
Riedel, Harald
2. Verfahren zur Besetzung von Dienststellen- und Schulleitungen Bericht
PA/370/2020 Riedel, Harald
3. Erweiterung der Angebote zu Dualen Studiengängen bei der Stadt Beschluss
Nürnberg PA/362/2020/1
Riedel, Harald
4. Durchführung von Eignungsuntersuchungen bei Einstellung und Beschluss
Tätigkeitswechsel im handwerklichen Bereich bei der Stadt PA/369/2020
Nürnberg
Riedel, Harald
- Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 20.10.2020,
öffentlicher Teil
Stadt Nürnberg - Rathausplatz 2 - 90403 Nürnberg
An die Mitglieder des Personal- und Organisationsausschusses
E-Mail: obm@stadt.nuernberg.de
Internet: www.nuernberg.de
Datum: 07.12.2020
NACHREICHUNG
ZUR SITZUNG
DES PERSONAL- UND ORGANISATIONSAUSSCHUSSES AM 15.12.2020
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
im Nachgang zur bereits zugestellten Einladung/Tagesordnung übermittle ich die Unterlagen zu
Öffentliche Sitzung
4.1 Umsetzung der neuen Entgeltordnung im handwerklichen Bereich Beschluss
hier: Überleitung von Stellen (Arbeitspaket 1)
Riedel, Harald
Mit freundlichen Grüßen
Marcus König Oberbürgermeister
Berichtsvorlage ZD/112/2020
Beratung Datum Behandlung Ziel
Personal- und Organisationsausschuss öffentlich Bericht
Betreff: Haushaltskonsolidierung Sparpaket 2009 - Zentralisierung der Beschaffung im Liefer- und Dienstleistungsbereich der Stadt Nürnberg; hier: Abschlussbericht zur Umsetzung des
POA-Beschlusses vom 29.09.2015
Anlagen: Anlage_POA_Bericht_-_Übersicht_Empfehlungen POA_Bericht
Bericht:
Der Stadtrat hat im Rahmen der Haushaltsberatungen im November 2008 ein dreistufiges Sparpaket beschlossen. Im Zuge der Haushaltskonsolidierung wurde eine Organisationsuntersuchung des Beschaffungswesens im Liefer- und Dienstleistungsbereich der Stadt Nürnberg durch ein externes Beratungsunternehmen durchgeführt. Die dort aufgeführten Ergebnisse und Empfehlungen wurden nach dem Beschluss des Personal- und Organisationsausschusses am 29.09.2015 sukzessive im Rahmen eines Projektes realisiert. Zwischenberichte zum Sachstand der Umsetzung erfolgten am 06.12.2016 und 08.05.2018 im Personal- und Organisationsausschuss.
Die am 28.10.2015 vom Ältestenrat und Finanzausschuss sowie vom Personal- und Organisationsausschuss beschlossene Einsparungssumme i. H. v. 1 Million Euro wurde erreicht. Der folgende Bericht dient der Dokumentation zum Abschluss des Projektes. Es wird darin über die im Wesentlichen umgesetzten Aufgabenstellungen und Ergebnisse informiert.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Bei der Umsetzung der Zentralisierung des Beschaffungswesens im Lieferund Dienstleistungsbereich sind keine diversityrelevanten Auswirkungen zu erwarten.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Zentralisierung der Beschaffung im Liefer- und Dienstleistungsbereich der Stadt Nürnberg;
Anlage 1: Übersicht der Empfehlungen aus dem BSL-Abschlussbericht
Nr. Empfehlung Status
E 1 Zentrale VOL-Beschaffungsaktivitäten bei ZD/3 ansiedeln abgeschlossen E 2 Einrichtung Strategischer Einkauf bei ZD/3 abgeschlossen E 3 Verantwortlichkeiten für Waren-/Leistungsgruppen bei ZD/3 definieren eingestellt1 E 4 Verzahnung Strategischer und Operativer Einkauf fortlaufende Aufgabe E 5 Benennung vergabespezifischer Spezialisten eingestellt1 E 6 Institutionalisierte Dienststellengespräche fortlaufende Aufgabe E 7 Zentralisierung Verfahren über 5.000 € und Änderung der städtischen Regularien abgeschlossen E 8 Gesamtstädtische Umsetzung der Zentralisierung der Verfahren über 5.000 € abgeschlossen E 9 "Dezentralisierung" Verfahren unter 5.000 € abgeschlossen E 10 Zentralisierung der Rahmenverträge fortlaufende Aufgabe E 11 Nutzung der städtischen Rahmenverträge durch die Dienststellen fortlaufende Aufgabe E 12 Umstrukturierung der zentralen Beschaffungsprozesse im Liefer- und Dienstleistungsbereich abgeschlossen E 13 Vereinheitlichung der Formulare für Vergabeverfahren unterhalb der Wertgrenze abgeschlossen E 14 Entwicklung stadtweiter Standards fortlaufende Aufgabe E 15 Institutionalisierte Weiterentwicklung der Leistungsverzeichnisse fortlaufende Aufgabe E 16 Punktueller Zukauf von Expertise zur Ergänzung des städtischen Know-Hows fortlaufende Aufgabe E 17 Anpassung der Freitextbestellfunktion an warengruppenspezifische Anforderungen teilweise umgesetzt /
1 Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter von ZD/3 können Aufgabenerfüllung unabhängig von Waren- und Leistungsgruppen oder Vergabeart gewährleisten
in Bearbeitung2 E 18 Optionale Beschaffung gegen Leistungsverrechnung teilweise umgesetzt3 E 19 Vereinbarung über Servicequalität abgeschlossen E 20 Etablierung haushaltsgestützter Beschaffungsplanung fortlaufende Aufgabe E 21 Überprüfung der Handhabung des eVergabe-Tools abgeschlossen E 22 Erweiterung der Breite des EKV-Shop-Angebots um spezielle Bedarfe fortlaufende Aufgabe E 23 Verringerung der Tiefe des EKV-Shop-Angebots auf Standards fortlaufende Aufgabe E 24 Bestimmung einer einheitlichen Submissionsstelle eingestellt4 E 25 Benennung von Beschaffungskoordinatoren in den bedarfstragenden Dienststellen abgeschlossen E 26 Erstellung und Pflege einer städtischen Informationsplattform zur Beschaffung abgeschlossen E 27 Etablierung eines Zufriedenheitsmanagements abgeschlossen E 28 + Teilnahme an Ausschreibungen über die EKV und Optimierung des Aufwands für eingestellt5 29 Ausschreibungen über die EKV E 30 Nutzung der EKV als Plattform für den Wissensaustausch eingestellt3 E 31 IT-gestützte Abbildung der Genehmigungs-Workflows teilweise umgesetzt6 E 32 Identifikation potenzieller Rahmenvertragsgegenstände mittels EKV-Shop-Analyse fortlaufende Aufgabe E 33 Buchungen aller Beschaffungen in SAP-MM in Bearbeitung7
2 Freitextbestellungen bislang nur im SG Allgemeiner Einkauf umgesetzt; SG Beschaffung IT aufgrund Einbindung in IT-Fachverfahren (Omnitracker) noch ausstehend; Einbindung von Freitextbestellungen in SG Gebäudereinigung geplant 3 Eine Leistungsverrechnung findet nur mit externen Dienststellen oder Behörden anderer Dienststellen statt (z.B. Jobcenter, EMN, Staatstheater, etc.). 4 Beibehaltung zweier Submissionsstellen durch organisatorische Trennung der Beschaffungsbereiche Bauleistungen und Liefer-/Dienstleistungen und aufgrund verschiedener Submissionstätigkeiten und Abläufe 5 Im Mai 2018 erfolgte Entscheidung vom Vorstand und Aufsichtsrat der EKV eG zur Liquidation der Genossenschaft. Der Betrieb der Katalogplattform „EKV-Shop“ wird von den bisher am System angeschlossenen Städten Stuttgart, Hanau und Nürnberg in Eigenverantwortung unter vertragsrechtlicher Federführung der Stadt Nürnberg weitergeführt. 6 DMS-Einführung bei ZD/3 im November mit Einbindung Sachgebiet Beschaffung Gebäudereinigung abgeschlossen; E 31 dann umgesetzt 7 siehe Abschlussbericht Ziffer 5.4
E 34 Nutzung der Aktiven Verfügbarkeitskontrolle abgeschlossen E 35 Empfehlung zur Personalausstattung teilweise umgesetzt8 E 36 Evaluierung der Personalausstattung fortlaufende Aufgabe E 37, 38, Konsolidierungspotenzial von 1,18 – 1,79 Mio. EUR erreicht 39 + 40 E 41 Zentralisierung des Beschaffungswesen ermöglicht die Funktionstrennung abgeschlossen E 42 Entwicklung eines systematischen internen Kontrollsystems abgeschlossen E 43 Rechtssicherheit bei Rahmenverträgen fortlaufende Aufgabe E 44 Entwicklung eines flächendeckenden IKS abgeschlossen E 45 Etablierung einer Qualitätssicherung der Beschaffungsprozesse abgeschlossen E 46 Fortwährende kritische Begleitung der Beschaffungsaktivitäten fortlaufende Aufgabe E 47 Laufende Evaluation der Beschaffungsaktivitäten fortlaufende Aufgabe9
8 Stellenverlagerung mit SÖR noch nicht abgeschlossen. 9 Wird gemäß Ziffer 2.10.1, 2.10.2 und 4 VBRL von Rpr wahrgenommen.
Zentralisierung der Beschaffung im Liefer- und Dienstleistungsbereich der Stadt
Nürnberg;
hier: Abschlussbericht zur Umsetzung des POA-Beschlusses vom 29.09.2015
I. Nach Durchführung der Organisationsuntersuchung zur Beschaffung im Bereich der Lieferund Dienstleistungen der Stadt Nürnberg und dem Beschluss zur Umsetzung der Ergebnisse und Empfehlungen im Personal- und Organisationsausschuss des Stadtrats, wurden nach organisatorischer Einrichtung des Strategischen Einkaufs, die Empfehlungen des BSL-Abschlussberichts sukzessive im Rahmen eines Projektes umgesetzt. Zwischenberichte für den Sachstand der Umsetzung erfolgten bereits am 06.12.2016 sowie am 08.05.2018 im Personal- und Organisationsauschuss. Der folgende Bericht dient der Dokumentation zum Abschluss des Projektes. Es wird darin über die im Wesentlichen umgesetzten Aufgabenstellungen und Ergebnisse informiert.
1 Ausgangslage Bis zum Jahr 2015 war die Beschaffung der Stadt Nürnberg im Wesentlichen dezentral organisiert. Jede Dienststelle und jeder Eigenbetrieb konnte im Rahmen seines Finanzbudgets Beschaffungen von Lieferungen und Dienstleistungen selbst und eigenverantwortlich durchführen. Ausnahmen waren die Beschaffung von Druckereileistungen, die Vergabe von Gebäudereinigungsleistungen sowie die Beschaffung von IT-Produkten (Hard- und Software, Dienstleistungen). Das seit den Vergaberechtsnovellierungen 2006, 2009, 2016 und 2018 sowie durch Rechtsprechung auf nationaler und europäischer Ebene stetig komplexer werdende Vergaberecht, macht es immer komplizierter und aufwändiger, Vergabeverfahren rechtssicher durchzuführen. Zudem musste in der alten Struktur das nötige vergaberechtliche Wissen von den bedarfstragenden Dienststellen zusätzlich zu den eigenen Rechtsgebieten vorgehalten werden. Die Befragung der Dienststellen in puncto Rechtssicherheit zeigte, dass die Kompetenz im Umgang mit förmlichen Vergabeverfahren bei den Fachdienststellen nur eingeschränkt vorhanden war. Im Bereich Beschränkter und Öffentlicher Ausschreibungen schätzten die Dienststellen ihre Kenntnisse lediglich als befriedigend, in EU-weiten Vergabeverfahren nur als ausreichend ein. Des Weiteren widersprach die Erstellung der Bedarfsanforderung und -definition sowie die Bedarfsdeckung (Durchführung der Vergabeverfahren) an derselben Stelle dem Gedanken der Funktionstrennung und war per se risikobehaftet. Die Ressourcenverantwortung bedingte zwar, dass jede Dienststelle bestrebt war, die ihr zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel sparsam und wirtschaftlich einzusetzen. Da jedoch kaum eine dienststellenübergreifende stadtweite Bündelung der Bedarfe erfolgte, konnten daraus potentielle Einsparpotenziale nicht genutzt werden. Um diesen Feststellungen zu begegnen, wurde eine weitführende Zentralisierung der Beschaffungsmaßnahmen im Liefer- und Dienstleistungsbereich in der Sitzung des POA am 29.09.2015 beschlossen. Daneben wurden verschiedene Maßnahmenbündel definiert, um Einsparpotenziale realisieren zu können. Bei diesen als „Hebel“ bezeichneten Maßnahmenbündeln handelt es sich um Mengenbündelungs- und Standardisierungsmaßnahmen, Maßnahmen zur Steigerung des Wettbewerbs sowie Maßnahmen zur Optimierung der Beschaffungsprozesse.
Die Zentralisierung betrifft in der Durchführung alle Vergabeverfahren ab einem geschätzten Auftragswert von 5.000 EUR. Ab dieser Wertgrenze übergibt die bedarfstragende Dienststelle die Verantwortung zur vergaberechtlichen Bearbeitung und Ausschreibung des Bedarfes sowie die Beauftragung des wirtschaftlichsten Angebots eines Bieters an die zentrale Beschaffungsstelle. Die bedarfstragende Dienststelle trägt wie bisher die Verantwortung für die Definition und die Beschreibung des fachlichen Bedarfes und stellt die Haushaltsmittel bereit. ZD/3 organisiert und steuert das förmliche und vergaberechtliche Verfahren der Beschaffung.
Abbildung 1: Aufgabenverteilung zw. Bedarfsträger und zentraler Beschaffungsstelle im Beschaffungsprozess
2 Zentralisierung der Beschaffung und Einrichtung einer zentralen Beschaffungsstelle
Zur Umsetzung der Zentralisierung des Beschaffungswesens wurden 47 Empfehlungen ausgesprochen. Eine Übersicht der einzelnen Empfehlungen und deren Realisierungsstatus ist in Anlage 1 dargestellt.
2.1 Schaffung des Strategischen Einkaufs
Die empfohlene Struktur der zentralen Beschaffungsstelle zur Beschaffung von Lieferund Dienstleistungen unterteilt sich auf Mitarbeiterebene in den Strategischen Einkauf und den Operativen Einkauf. Im Operativen Einkauf wird das Vergabe-Know-how der Stadt Nürnberg gebündelt und die rechtssichere Durchführung der einzelnen Beschaffungsprojekte gewährleistet. Der Auf- und Ausbau des Strategischen Einkaufs gilt als Schlüssel für die Optimierung des kommunalen Beschaffungswesens, insbesondere bei der Hebung von Konsolidierungspotenzialen. Im Rahmen des hierzu notwendigen Stellenschaffungsverfahrens wurden zum Haushalt 2016 3,5 Vollkraft-Stellen (VK) für den strategischen Einkauf bei ZD/3 gemäß POA- Beschluss vom 29.09.2015 geschaffen. Die Stellen des Strategischen Einkaufs wurden bis Mitte 2016 besetzt.
Zentrale Aufgaben des Strategischen Einkaufs sind die Verfolgung der Empfehlungen aus der Organisationsuntersuchung sowie die Formulierung von gesamtstädtischen Beschaffungszielen und deren Umsetzung im Rahmen einer gesamtstädtischen Beschaffungsstrategie. Hierunter fallen im Besonderen die Organisation und Durchführung des Standardisierungs- und Qualitätszirkels Beschaffung (SQB) sowie die Definition von stadtweiten Warenstandards, Mengenbündelungen und daraus folgend der Abschluss von Rahmenvereinbarungen Des Weiteren werden insbesondere folgende fortlaufende Aufgaben durch den Strategischen Einkauf wahrgenommen:
Projektkoordination bei der Einführung des Dokumentenmanagementsystems (DMS) innerhalb der Abteilung.
Nachhaltigkeitsaspekte im Beschaffungswesen verfolgen und umsetzen durch Sensibilisierung, Beratung, Schulung und Berücksichtigung bei konkreten Vergabeverfahren bei ZD.
Abteilungscontrolling, Nachhaltigkeitscontrolling und –reporting.
Information und Schulung städtischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in den Fachdienststellen zum Vergaberecht, Nachhaltigkeit, eVergabe und DMS.
Verzahnung und Zusammenarbeit des Strategischen und Operativen Einkaufs bei Standardisierungs- und Optimierungsprozessen, wie z. B. Optimierung des IT-Bestellprozesses und der IT-Warenkörbe.
2.2 Informationsangebot durch ZD/3
Als zentrales Element wurde die Schaffung einer stadtinternen Informationsplattform für Beschaffungsmaßnahmen unter 5.000 EUR realisiert. ZD/3 hat hierfür eine Intranetseite eingerichtet, auf der sich Dienststellen und Eigenbetriebe über ihre selbständigen Beschaffungsmöglichkeiten unter 5.000 EUR informieren können. Daneben wurden für abgeschlossene Rahmenvereinbarungen spezielle Leitfäden bzw. Hantierungen als Hilfestellung erstellt. Zu Beginn des Jahres 2019 wurden darüber hinaus Informationsveranstaltungen für die Beschaffungsbeauftragten der Dienststellen und Vertreter der Geschäftsbereiche und Referate durchgeführt. Schwerpunkte dieser Veranstaltungen waren die Übermittlung von Informationen zur eigenständigen Durchführung von Beschaffungsmaßnahmen sowie zur Nutzung des elektronischen Katalogshops. Zudem wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern allgemeine Grundlagen zu Vergabeverfahren, der Implementierung von Nachhaltigkeitsaspekten in Vergaben und ihre Aufgaben als Beschaffungsbeauftragte aufgezeigt. Des Weiteren fand für die Auszubildenden zum/zur Verwaltungsfachangestellten im zweiten Ausbildungsjahr erstmalig ein betrieblicher Unterricht zum Beschaffungswesen bei der Stadt Nürnberg statt, der auch zukünftig fortgeführt werden soll. Für das Jahr 2021 sind zudem zwei Seminare im städtischen Fortbildungskatalog mit den Themen „Grundlagen der Beschaffung von Liefer- und Dienstleistungen“ und „Katalogshop Anwenderschulung“ geplant. Das Grundlagenseminar fand im Oktober 2020 bereits zum ersten Mal statt.
2.3 Katalogshop
Der elektronische Warenkatalog („EKV-Shop“) ist das zentrale Werkzeug zur Bedarfsdeckung von Verbrauchsmaterialien sowie von standardisierten und mengenmäßig definierbaren Artikeln aus Rahmenvereinbarungen. Dieser dient auch dazu, individuelle Vergabeverfahren bei ZD/3 einzuleiten und zu beauftragen. Eine Ausnahme bilden noch Druckerei-, Gebäudereinigungs- und IT-Leistungen. Diese waren schon bisher ausschließlich über die zentrale Beschaffungsstelle zu beschaffen und werden über anderweitige interne Bestellkanäle beauftragt. Eine Harmonisierung wird angestrebt. Der elektronische Warenkatalog ist tief in das SAP-System der Stadt Nürnberg integriert. Die Besteller können, nach Prüfung der vorhandenen Haushaltsmittel, die Katalogartikel direkt bestellen. Bereits abgeschlossene und im Warenkatalog eingestellte Rahmenvereinbarungen sind u. a. Büromaterial, Büromobiliar, Bürodreh- und Besucherstühle, Kalender, Erste-Hilfe-Material, Kopier- und Hygienepapiere sowie Kita-Bedarfe. Es erfolgen regelmäßige Analysen über alle Kataloge und Besteller, mit dem Ziel, weitere Artikel schrittweise in Rahmenvereinbarungen zu überführen. Der elektronische Warenkatalog wurde von der Einkaufsgenossenschaft Kommunaler Verwaltung (EKV eG), deren Mitglied die Stadt Nürnberg war, betrieben. Im Zuge der Liquidation der EKV eG war es erforderlich, die Katalog-Plattform mit den bisher am System angeschlossenen Städten Stuttgart, Hanau und Nürnberg in Eigenverantwortung unter vertragsrechtlicher Federführung der Stadt Nürnberg weiterzuführen. Die Stadt Nürnberg hat die Rolle des zentralen übergeordneten Administrators inne und ZD/3 ist zentraler Ansprechpartner. Der zentrale Ansprechpartner koordiniert und kümmert sich um die Fehlerbehebung, die Vorbereitung und Durchführung von vertraglichen Änderungen sowie von System- und Softwareupdates.
2.4 Stellenverlagerungen und Abgrenzung Spezialbeschaffungen
Die im POA vom 29.09.2015 beschlossene Empfehlung zur Personalausstattung wurde zum Teil umgesetzt. Zur Bearbeitung von jährlich mehr als 450 bisher dezentral durchgeführten Vergabeverfahren sowie für die Einrichtung eines Strategischen Einkaufs wurden im Rahmen der Zentralisierung Stellenverlagerungen beschlossen, um die zusätzlich benötigten 10 Vollkraftstellen zumindest teilweise zu decken. 2,0 VK von SÖR wurden aus diesem Grund im Jahr 2017 zu ZD/3 verlagert. Spezialbeschaffungen, welche bei einigen Dienststellen aus fachlichen Gründen selbst beschafft werden, müssen gemäß Ziffer 1.4.7 der VBRL im Einvernehmen mit RA/3- VMN und ZD/3 im Vergabehandbuch veröffentlicht werden. Hier sind in einigen Fällen noch abschließende Abstimmungen notwendig.
2.5 Vergabemanagementsystem und Aktualisierung der Vergaberichtlinien
2.5.1 Vergabemanagementsystem (VMS)
Vergabeverfahren werden bei ZD/3 seit 2013 vollumfänglich elektronisch durchgeführt. Hierfür wird ein workflowbasiertes Fachverfahren (VMS) verwendet mit dessen Hilfe Beschaffungsprojekte als Vergabeverfahren vollumfänglich digital abgebildet
werden können. Dies beinhaltet das Anlegen von Vergabeunterlagen, die Veröffentlichung auf elektronischen Bekanntmachungsplattformen, die Submission, die vergaberechtliche Auswertung sowie den Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot. Das VMS ist mit einem individuell einstellbaren Rechte-/Rollenkonzept sowie mit Genehmigungshierarchien ausgestattet. Es werden alle Entscheidungen, Festlegungen und Vorgehensweise revisionssicher im Fachverfahren dokumentiert. ZD/3 organisiert, koordiniert und moderiert die vier bis fünf Mal im Jahr zusammenkommende referatsübergreifende stadtweite VMS-Anwendergruppe, welche aus Vertretern der Dienststellen und Eigenbetriebe (VMS-Mandanten) besteht. Aufgabe der VMS-Anwendergruppe ist es, die Erfahrungen der Leitnutzer und Administratoren bei den jeweiligen Mandanten zu bündeln, einheitliche Standards für Vorlagen, vergaberechtliche Prozesse und Vorgehensweisen im VMS digital zu etablieren, aber auch gegenseitige Hilfestellungen zwischen den VMS-Mandanten zu gewährleisten. Durch die beiden Vergaberechtsreformen 2016 und 2018 ist es für öffentliche Auftraggeber inzwischen verpflichtend, Ausschreibungen elektronisch durchzuführen (eVergabe). Die Stadt Nürnberg verfügt mit dem VMS schon seit geraumer Zeit über ein leistungsfähiges Werkzeug. Allerdings stieg mit der Verpflichtung zur e-Vergabe auch der organisatorische und administrative Aufwand für Leitnutzer/Admins und den Strategischen Einkauf für die Abstimmung und Koordination innerhalb der VMS-Anwendergruppe und bei Hilfestellungen für neu hinzukommende Mandanten und Beschaffungsstellen. Diese Entwicklungen haben gezeigt, dass eine gesamtstädtische Koordinierung, Administration und Prozessgestaltung für e-Vergabe/VMS respektive der daran beteiligten Organisationseinheiten notwendig ist. Eine budgetfinanzierte Kraft wurde am 01.08.2020 zur Verfügung gestellt. Die Stellenschaffung zum Haushalt 2021 ist beantragt.
2.5.2 Erarbeitung und Aktualisierung der Vergabe- und Beschaffungsrichtlinien der Stadt Nürnberg (VBRL)
Im Zuge der Zentralisierung der Beschaffung der Stadt Nürnberg wurde eine Empfehlung umgesetzt, welche eine Straffung, Aktualisierung und Reduzierung der innerstädtischen Vergaberichtlinien (VRL) und der Beschaffungsordnung (BeschO) zur Folge hatte. Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von ZD/3, RA/3-VMN, Ref. VI/H und Rpr erarbeitete bis Ende 2017 die neue VBRL. Die VBRL hat den Rechtscharakter einer innerdienstlichen Vorschrift (besondere Geschäftsanweisung) im Sinne von Nr. 1.6 der Allgemeinen Dienstordnung der Stadt Nürnberg (ADON) und ist eine Ergänzung der Geschäftsordnung für den Stadtrat der Stadt Nürnberg. Sie dient der Einhaltung und inhaltlichen Umsetzung der § 30 KommHV-Doppik und § 15 Eigenbetriebsverordnung (EBV) und regelt den Geschäftsgang innerhalb der Stadtverwaltung für die Beschaffung und Vergabe von freiberuflichen Dienstleistungen, Bauleistungen, Lieferungen (Waren) und Dienstleistungen sowie Konzessionen. Die VBRL trat am 01.01.2018 in Kraft. Inhaltlich wurde die Vorschrift an der neuen zentralen Beschaffungsstruktur der Stadtverwaltung ausgerichtet. Zudem wurde den materiellen Änderungen der letzten beiden Vergaberechtsreformen im europaweiten (GWB/VgV, 2016) und nationalen Vergaberecht (UVgO, 2018) dort Rechnung getragen, wo inhaltliche Regelungen der alten Vorschriften Neuanpassungen notwendig machten.
3 Standardisierungs- und Qualitätszirkel Beschaffung (SQB) Im Standardisierungs- und Qualitätszirkel Beschaffung (SQB) sind alle Geschäftsbereiche und Referate vertreten. An den regelmäßig stattfindenden Sitzungen nehmen darüber hinaus Vertreter von Ref. I/II-ASi, des GPR und der GSBV sowie bei Bedarf Expertinnen und Experten aus anderen Bereichen teil.
Abbildung 2: Aufgaben und Prozesse SQB
Aufgabe des SQB ist es, das gesamtstädtische Beschaffungswesen zu analysieren und konkrete Vorschläge für zukünftige Optimierungen über Bündelungen und Standardisierungen zu erarbeiten. Notwendige Abfragen bzw. zu ermittelnde Daten werden dabei von den SQB Mitgliedern aus den Geschäftsbereichen an ihre jeweiligen Dienststellen und Eigenbetriebe weitergegeben und die Informationsrückläufe gesammelt zurückgemeldet. Zentrales und kontinuierliches Thema im SQB ist die Nachhaltigkeit in der Beschaffung. Hierbei wird zum einen über die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien in Ausschreibungen sowie zum anderen über aktuelle Anfragen, Anträge und Entwicklungen informiert. Zur Generierung von Einsparpotenzialen sind geeignete Waren und Dienstleistungen zu ermitteln, die notwendigen fachlichen Abstimmungen herbeizuführen und Ausschreibungen (z. B. von Rahmenvereinbarungen) durchzuführen. Erste Erfolge konnten bei der Ausschreibung der Rahmenvereinbarung für Schulmöbel sowie für Büromöbel erzielt werden. Durch die Mengenbündelung und Standardisierung konnten in beiden Fällen deutliche Einsparungen erzielt werden, weshalb bereits Nachfolgeausschreibungen zur Fortführung der Rahmenvereinbarungen durchgeführt wurden. Im Jahr 2019 erfolgte zudem die Ausschreibung einer Rahmenvereinbarung für die Prüfung der ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel nach DGUV V4, bei der die Ge-
räte auf ihren ordnungsgemäßen Zustand überprüft werden. Auch konnten die vielfältigen bisher einzeln vergebenen Sicherheits- und Servicedienstleistungen für die Stadt Nürnberg zum 01.08.2019 in einer Rahmenvereinbarung mit mehreren Unternehmen systematisiert und zusammengeführt werden. Mit der Landeshauptstadt Stuttgart und der Stadt Hanau (über die BeteiligungsHolding Hanau GmbH) wurde gemeinschaftlich eine Rahmenvereinbarung für das regelmäßig auszutauschende Erste-Hilfe-Material zum 01.05.2020 abgeschlossen. Die gesammelten Erfahrungen können bei der Ausschreibung weiterer Rahmenvereinbarungen eingesetzt werden. Bei jeder stadtweiten Ausschreibung werden die festgelegten Standards überprüft und in Rücksprache mit dem SQB weiter verbessert. So wurden in der Neuausschreibung der Büromöbelrahmenvereinbarung u. a. erfolgreich strengere Anforderungen an die Nachhaltigkeit implementiert. Jeweils zum Jahresende erfolgt über den SQB eine Abfrage zu den Beschaffungsplanungen der Dienststellen und Eigenbetriebe für das Folgejahr. Ziel ist die Erstellung einer Ressourcenplanung bei ZD/3, um eine rechtzeitige Beratung und Bedarfsdeckung bei den Fachdienststellen zu ermöglichen und die Personalkapazität in der Beschaffung möglichst effizient einzusetzen.
4 Nachhaltigkeit Die Stadt Nürnberg hat sich 2016 mit der Einrichtung einer Stelle für einen Ingenieur bzw. einer Ingenieurin für nachhaltige Vergaben im Beschaffungsmanagement entschieden, um Nachhaltigkeit und Vergaberecht strategisch zu verzahnen. Grundlage hierfür bildet eine Vergaberechtsänderung im April 2016 für den EU-weiten Bereich, welche die Möglichkeit eröffnet, verstärkt Nachhaltigkeitsaspekte (z.B. Ökologie und soziale Verantwortung) in Vergabeverfahren einfließen zu lassen. Diese können grundsätzlich in nahezu jede Phase eines Verfahrens miteinbezogen werden. Mit der 2018 in Bayern in Kraft getretenen Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) können nun auch in nationalen Vergabeverfahren grundlegende Aspekte zur nachhaltigen Beschaffung berücksichtigt werden. Die Weitergabe von Informationen zur Nachhaltigkeit in der Beschaffung an die Kolleginnen und Kollegen im operativen Einkauf sowie an die bedarfstragenden Dienststellen und Eigenbetriebe ist ein wichtiger Teilbereich der Tätigkeiten des Ingenieurs für Nachhaltige Vergabe. Die Informationsübermittlung erfolgt zum einen durch eine ausführliche Intranetseite, die Hilfestellungen und erste Informationen bereitstellt, zum anderen auch durch interne Schulungen bei ZD/3. Ziel ist, dass die Beschäftigten der zentralen Beschaffungsstelle bereits frühzeitig das Potential bei Bedarfsmeldungen der Fachdienststellen erkennen und diese auf die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien ansprechen und hinweisen können. Eine weitere wichtige Säule stellt die individuelle Beratung bei Projekten zur Implementierung der Nachhaltigkeitsaspekte bei Beschaffungen dar. Dies erfolgt im direkten Austausch mit den jeweiligen Bedarfsträgern. 2019 wurde ein regelmäßiges Seminar zur nachhaltigen Beschaffung im städtischen Fortbildungsprogramm aufgenommen. Für 2020 fand dieses ebenfalls als Bestandteil im Rahmen der Fortbildung „Grundlagen der Beschaffung von Liefer- und Dienstleistungen“ statt. Das Grundlagenseminar ist auch für 2021 wieder geplant.
Populäre Beispiele für Beschaffungsprojekte, bei denen Nachhaltigkeitskriterien erfolgreich implementiert und auch ausgebaut werden konnten, sind Büromöbel, Bürodrehund Besucherstühle, Pflegekleidung bei NüSt, Mietberufskleidung für Frh, Bälle für SchA/SchB und den Streetsoccercup.
5 Prozessoptimierungen und neue Aufgabenfelder
5.1 Beschaffungs- und Bestellprozesse im IT-Bereich
Bei der Identifikation neuer Bündelungseffekte und Optimierung der Bestellprozesse für die Dienststellen und Eigenbetriebe wurde der Bereich der IT-Beschaffung in den Fokus genommen. Dazu wurde im Dezember 2017 eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von IT und ZD/3 eingerichtet. Ziel war es, v. a. IT-Kleinbedarf (USB-Tastaturen und – Mäuse, USB-Sticks, etc.) über Rahmenvereinbarungen auszuschreiben und diese dann für eine direkte Bestellung durch die Dienststellen im EKV-Shop (Warenkatalog) einzustellen. Es erfolgte bisher die Ausschreibung einer Rahmenvereinbarung für Verbindungskabel. Zu weiteren Produkten konnten bisher keine Vereinbarungen getroffen werden, noch Klärungsbedarf innerhalb der IT besteht. Es wurde zudem die Optimierung beim Mobilfunk analysiert, um bestehende und zukünftige Mobilfunkverträge zu bündeln, zu systematisieren und vergaberechtskonform über einen Mobilfunkanbieter (Provider) zu beziehen. Hierzu wurde von ZD/3 ein Vorschlag erarbeitet, der aktuell IT zur weiteren Bearbeitung vorliegt. Die Umsetzung einer Rahmenvereinbarung Mobilfunk soll 2021 wieder aufgegriffen werden.
5.2 Freiberufliche Leistungen und andere besondere Dienstleistungen
Neben einem generellen Anstieg der Anzahl an Vergabeverfahren wurde die Abteilung auch vermehrt mit speziellen Vergabeverfahren betraut, die bisher nicht zentral durch eine Vergabestelle betreut wurden. Es handelt sich meist um freiberufliche Leistungen und andere besondere Dienstleistungen, wie zum Beispiel Organisationsberatungen oder sonstige Beratungsleistungen, Wirtschaftsprüferleistungen, Planungsleistungen für Museumsausstellungen und Durchführung von integrierten Stadtentwicklungskonzepten. Für Vergabeverfahren dieser Art gelten teilweise besondere rechtliche Vorschriften. Es werden hier zumeist kreative und konzeptionelle Dienstleistungen erbracht. Die Erstellung der funktionalen Leistungsbeschreibungen und Kriterienkataloge ist deshalb aufwendiger als bei herkömmlichen Vergabeverfahren. Insbesondere sind die Bewertung sowie Verhandlung der Angebotsinhalte mit einem deutlich höheren Arbeitsaufwand verbunden. Die erstmalige Durchführung dieser Beschaffungsmaßnahmen erfolgte durch den Strategischen Einkauf. Ziel dabei war, im Rahmen von Pilotprojekten Erfahrungen zu sammeln und diese an den Operativen Einkauf weiterzugeben, damit weitere, gleichartige Bedarfe zukünftig dort umgesetzt werden können.
5.3 Beschaffungscontrolling
Die Beschaffungsaktivitäten in den Sachgebieten bei ZD/3 werden monatlich durch den Strategischen Einkauf analysiert, aggregiert und an die Leitungsebene und das Gesamt-Controlling der Zentralen Dienste weitergegeben. Des Weiteren werden regelmäßig Kennzahlen zu erzielten Einsparungen, zur Anzahl von laufenden Rahmenvereinbarungen und zur Quote elektronisch durchgeführter Vergabeverfahren sowie zur Quote von Verhandlungsvergaben gebildet und mit den Zielwerten abgeglichen. Zur Verbesserung der Servicequalität wurde in Abstimmung mit dem Personalrat eine Zufriedenheitsbefragung zum Thema „Feedback Beschaffungsauftrag“ entwickelt, der seit Anfang 2020 eingesetzt wird.
Die Zentralisierung der Beschaffung im Liefer- und Dienstleistungsbereich führte insgesamt zu einem deutlichen Anstieg im Gesamtbeschaffungsvolumen bei der zentralen Beschaffungsstelle ZD/3.
Abbildung 3: Entwicklung Gesamtbeschaffungsvolumen 2014 - 2019
Zur Identifizierung von relevanten Warengruppen für Bündelungseffekte und für Analysen der städtischen Beschaffungstätigkeiten, sowohl über als auch unter der Grenze von 5.000 EUR, werden regelmäßig SAP-Auswertungen durchgeführt. Hierfür wurde für den Strategischen Einkauf eine eigene Rolle definiert. Die Auswertungsmöglichkeiten erstrecken sich bislang auf die Kernstadt und Teile des SÖR. Beschaffungen bzw. Bestellungen der Fachdienststellen, die zentral über ZD/3 und/ oder den elektronischen Warenkatalog abgewickelt werden, lassen sich über das Logistikmodul SAP MM und über gemeinschaftlich mit IT-SKN entwickelte, individuelle Bestellberichte im Business-Warehouse-Modul SAP BW analysieren. Auswertungen zu Beschaffungen, die selbstständig von den Fachdienststellen durchgeführt und ausschließlich über das Finanzbuchhaltungsmodul (SAP FI) gebucht werden, sind nur bedingt möglich. Die umfassende, stadtweite Nutzung des elektronischen Katalogshops wird aus diesem Grund weiter vorangetrieben. Die Eigenbetriebe wurden mittlerweile ebenfalls an den städtischen Warenkatalog angebunden.
5.4 Ausweitung SAP MM
Für die angemeldete IT-Maßnahme (0508), die eine stadtweite Einführung bzw. Ausweitung von SAP MM zum Ziel hat, fand nach Priorisierung der Maßnahme und Ressourcenverfügbarkeit im November 2019 ein Auftaktgespräch zwischen Vertretern von DiP/PrO, IT und ZD/3 statt. Hierbei wurde im Rahmen der Projekterörterung festgestellt, dass die Umsetzung eine wesentlich größere Reichweite und Komplexität aufweist als es in der Organisationsuntersuchung dargelegt wurde und als klassisches, organisatorisches und stadtweites Projekt gesehen werden muss. Die Maßnahme muss deshalb zunächst gemeinsam mit DiP/PrO genauer analysiert, priosiert und geplant werden, bevor das Projekt weiterverfolgt werden kann.
6 Fazit Die Empfehlungen aus dem BSL-Abschlussbericht von 2015 wurden im Rahmen des Zentralisierungsprojektes größtenteils realisiert (vgl. Anlage 1, Übersicht Empfehlungen aus dem BSL-Abschlussbericht). Bei einzelnen Empfehlungen wurden situationsbedingte Modifikationen vorgenommen. Das gestiegene Beschaffungsvolumen der zentralen Vergabestelle bei ZD/3 zeigt deutlich, dass die Zentralisierung der Beschaffung konsequent umgesetzt wurde. Zudem wird die Dienstleistung von ZD/3 auch bei neuen, komplexen Vergabethemen vermehrt von den städtischen Dienststellen und Eigenbetrieben in Anspruch genommen. Die fundierte Ausbildung und Einarbeitung der Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter in den drei operativen Sachgebieten wie auch im strategischen Einkauf sowie die Unabhängigkeit des Beschaffungsmanagements von vermeintlichen oder tatsächlichen Sachzwängen bei den Bedarfsstellen ist ein wesentlicher Beitrag zur Sicherstellung von rechtskonformen Vergaben. Durch Bündelung und Standardisierung erzielte Einsparungen werden sich auch bei zukünftigen Vergaben positiv auswirken. Die am 28.10.2015 vom ÄR- und FinanzA und POA beschlossene Einsparungssumme i. H. v. 1 Million Euro wurde umgesetzt. Es bestehen noch Potenziale für weitere Maßnahmen, um zukünftige städtische Haushalte zu entlasten. Der SQB hat sich als ein wichtiges Element des städtischen Vergabewesens bewährt. Es ist geplant, weiterhin vierteljährliche Sitzungen stattfinden zu lassen, um weitere Bündelungen und Standardisierungen in Abstimmung mit den Geschäftsbereichen zu realisieren. Die vorzeitige Ausschöpfung einiger Rahmenvereinbarungen - wie z. B. bei PC und Büromöbeln - ist ein deutliches Zeichen für den Erfolg dieses Instruments. Über Veränderungen des zentralen Beschaffungswesens bei ZD/3 auch vor dem Hintergrund der aktuellen Dynamiken im Vergaberecht und auf den Beschaffungsmärkten sowie über die Umsetzung noch offener Maßnahmen, wird dem POA anlassbezogen berichtet.
II. Beschlussvorschlag
entfällt da Bericht
Nürnberg, 27.10.2020
Zentrale Dienste
gez. Sembritzki (7 02 96)
(Unterschrift liegt elektronisch vor)
Berichtsvorlage PA/370/2020
Beratung Datum Behandlung Ziel
Personal- und Organisationsausschuss 15.12.2020 öffentlich Bericht
Betreff:
Verfahren zur Besetzung von Dienststellen- und Schulleitungen
Bericht:
Die Stadt Nürnberg setzt seit vielen Jahren Assessment Center-Verfahren für die Besetzung von Dienststellen- und Schulleitungspositionen ein. Der Bericht stellt die Grundlagen des Auswahlverfahrens, das grundsätzliche Vorgehen sowie das Assessment Center-Verfahren vor.
Der Bericht ist Grundlage für das weitere Vorgehen, nachdem Stellenbesetzungsverfahren für diese herausgehobenen Funktionen laufend durchgeführt werden. Zudem wirken am Auswahlverfahren stimmberechtigte Beobachterinnen und Beobachter des Stadtrates mit, darunter stets die Bürgermeisterin, der Bürgermeister, die Referentin oder der Referent, zu deren Geschäftsbereich die Dienststelle oder Schule gehört. Darüber hinaus sind auch nicht stimmberechtigte Beobachterinnen und Beobachter der im POA vertretenen Stadtratsfraktionen bzw. Gruppen beteiligt, weshalb die Behandlung des Berichts als zielführend eingeordnet wird, trotz der aktuellen Beschränkungen auf Gutachten und Beschlüsse.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
Stadt Nürnberg Berichtsvorlage PA/370/2020
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Es werden alle diversityrelevanten Fragestellungen beim beschriebenen Verfahren berücksichtigt.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Stadt Nürnberg Berichtsvorlage PA/370/2020
Beitrag _____________________________________________________________________________ zur Sitzung des Personal- und Organisationsausschusses vom 15.12.2020
Verfahren zur Besetzung von Dienststellen- und Schulleitungen
I. 1. Grundlagen Auswahlverfahren, Ausschreibung
Neben den kommunalen Wahlbeamtinnen und Wahlbeamten und den Werkleitungen der Eigenbetriebe sind die Dienststellen- und Schulleitungen für die Steuerung der Stadtverwaltung, für Qualität und Wirtschaftlichkeit der Leistungen und für die Motivation der Beschäftigten von entscheiden-der Bedeutung. Neben den fachlichen Fähigkeiten sind dabei insbesondere ausgeprägte Führungskompetenzen von besonderer Bedeutung. Die Auswahlentscheidung soll dabei einerseits einer möglichen gerichtlichen Überprüfung standhalten, sie muss andererseits zu einer optimalen Besetzung der jeweiligen Leitungsfunktion führen. Die Zuständigkeit für die Auswahlentscheidung liegt beim Stadtrat. Das Auswahlverfahren erfolgt auf Grundlage der POA-Beschlüsse vom 09.09.2003 und 10.05.2005. Bei der Besetzung der Stellen weiterer Werkleiter/innen in den Eigenbetrieben wird analog vorgegangen, nicht jedoch bei den mit dem Amt als Bürgermeister/in oder Referent/in verbundenen Ersten Werkleiter/innen.
Verbindliche rechtliche Rahmenbedingungen für das Auswahlverfahren ergeben sich aus dem Grundgesetz (Art. 33 Abs. 2 GG und Art. 19 Abs. 4 GG), aus dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), aus dem neunten Sozialgesetzbuch (§ 164 SGB IX), der Bayerischen Verfassung (Art. 94 BV), dem Leistungslaufbahngesetz (Art. 16 LlbG) und der Gemeindeordnung (Art. 43 GO) sowie der Rechtsprechung dazu. Das Grundgesetz gewährt in Art. 33 Abs. 2 allen Bewerberinnen und Bewerbern für Positionen im öffentlichen Dienst den Anspruch auf ein rechtlich und fachlich korrekt durchgeführtes Verfahren, dessen Ergebnis ausschließlich auf Eignung, Befähigung und fachliche Leistung gestützt ist und – anders als bei privatrechtlichen Arbeitgebern – nach Art. 19 Abs. 4 GG einer sehr weitgehenden Überprüfbarkeit durch die Arbeits- bzw. Verwaltungsgerichte unterliegt. Methodische Mängel im Auswahlverfahren, also auch im Assessment-Center (AC), können zur Aufhebung der Auswahlentscheidung führen.
In gerichtlichen Entscheidungen zu Art. 33 Abs. 2 GG und Art. 16 LlbG ist seit einigen Jahren, speziell wenn es um Führungspositionen geht, eine zunehmende Bereitschaft zu erkennen, Dienstherrn und öffentlichen Arbeitgebern die stärkere Berücksichtigung von AC- Ergebnissen im Verhältnis zu dienstlichen Beurteilungen zuzugestehen. Die dabei geltenden Bedingungen müssen allerdings schon bei den POA-Beschlüssen zum Verfahren und zur Festlegung von Anforderungsprofilen beachtet werden. Das Verfahren ist bereits im Vorfeld an die Bewerbenden zu kommunizieren, was aktuell über die Hinweise zur Stellenausschreibung auf der Karriere-Seite erfolgt.
Eine rechtsfehlerfreie Auswahlentscheidung setzt voraus, dass für die zu besetzende Stelle ein spezifisches Anforderungsprofil festgelegt worden ist. Es ist Sache des Dienstherrn bzw. der Arbeitgeberin im Rahmen des zustehenden organisatorischen Ermessens das Anforderungsprofil für die zu besetzende Stelle festzulegen. Bei der Auswahlentscheidung ist auf die Anforderungen der zu besetzenden Stelle abzustellen wie sie in der Ausschreibung festgelegt sind. Dabei ist zu differenzieren zwischen dem konstitutiven und dem deskriptiven Anforderungsprofil.
Das konstitutive Anforderungsprofil schafft einen von der dienstlichen Beurteilung abgekoppelten Maßstab. Wer das konstitutive Anforderungsprofil nicht erfüllt, kommt unabhängig von der Beurteilung von vornherein für die Stellenbesetzung nicht in Betracht.
Das deskriptive Anforderungsprofil setzt für die Bewerberinnen und Bewerber, die das konstitutive Anforderungsprofil erfüllen, Kriterien für den Vergleich der periodischen dienstlichen Beurteilung/Aktuellen Eignungs-, Befähigungs- und Leistungseinschätzungen sowie des ggf. durchzuführenden ACs fest.
Der vollständige Ausschreibungstext mit Anforderungsprofil zur Besetzung von Dienststellenund Schulleitungen einschließlich der vorgeschlagenen Veröffentlichungskanäle wird vorab dem Personal- und Organisationsausschuss zum Beschluss vorgelegt.
- Auswahlverfahren und Vorgespräche
Das Auswahlverfahren erfolgt mehrstufig. Zunächst erfolgt eine Sichtung der eingegangenen Bewerbungen im Konsens zwischen der Bürgermeisterin, dem Bürgermeister, der Referentin oder dem Referenten, PA und den sonst am Verfahren Beteiligten unter Berücksichtigung der o. g. Ausführungen.
Dabei wird zunächst auf die aktuellen dienstlichen Beurteilungen bzw. bei nicht verbeamteten Bewerberinnen und Bewerbern – soweit vorliegend – auf mit einer Beurteilung vergleichbare Arbeitszeugnisse (externe Bewerberinnen und Bewerber) bzw. aktuelle Eignungs-, Befähigungs- und Leistungseinschätzungen (interne Bewerberinnen und Bewerber) abgestellt. Voraussetzung ist jedoch, dass die dienstlichen Beurteilungen/Aktuellen Eignungs-, Befähigungs- und Leistungseinschätzungen der Bewerber/innen hinreichend aktuell und vergleichbar sind.
Liegen für den Eignungsvergleich keine hinreichend aktuellen bzw. vergleichbaren dienstlichen Beurteilungen vor, ist der Dienstherr bzw. die Arbeitgeberin nach der herrschenden Rechtsprechung verpflichtet, für die Bewerber/innen Aktuelle Eignungs-, Befähigungs- und Leistungseinschätzungen nach den für die Erstellung dienstlicher Beurteilungen geltenden Maßstäben zu erstellen und diese dem Auswahlverfahren zu Grunde zu legen. Das gilt auch bei Bewerbungen von Tarifbeschäftigten. Dabei wird den innerhalb des deskriptiven Anforderungsprofils genannten Kriterien besonderes Gewicht beigemessen. Nach herrschender Rechtsprechung ist die wesentlich gleiche Eignung der Bewerbenden auf Grundlage der Beurteilungen/Zeugnisse Voraussetzung für die Einbeziehung im weiteren Auswahlverfahren.
Mit dem engeren Kreis der Bewerbenden wird zunächst ein Vorgespräch geführt, das einerseits den Eindruck aus den schriftlichen Bewerbungsunterlagen ergänzt, aber auch den Bewerbenden die Möglichkeit bietet, sich näher über die angestrebte Position zu informieren. Die Bewerbenden, die nach den Vorgesprächen in der engsten Auswahl verbleiben, werden zum Assessment Center (AC) eingeladen. Bei Vorliegen von Beurteilungen/vergleichbaren Arbeitszeugnissen und Aktuellen Eignungs-, Befähigungs- und Leistungseinschätzungen ist auch hier die wesentlich gleiche Eignung unabdingbar. Es können nur die Bewerbenden in das AC einbezogen werden, denen unter rechtlichen Gesichtspunkten die zu besetzende Stelle tatsächlich übertragen werden könnte.
- Assessment Center
3.1 Seit Ende 2003 werden Assessment Center als Teil des Personalauswahlverfahrens für die Besetzung von Dienststellen- und Schulleitungspositionen durchgeführt. Ziel war und ist es, zusätzliche gemäß dem Anforderungsprofil relevante Erkenntnisse über die Eignung der Bewerberinnen und Bewerber zu ermöglichen, welche allein aus der Auswertung von Bewerbungsunterlagen und Beurteilungen sowie aus den vorgeschalteten Vorstellungsgesprächen (in der Form strukturierter Interviews) nicht gewonnen werden können.
Da insbesondere bei Dienststellen- und Schulleitungen die eigentliche Auswahlentscheidung vom Stadtrat getroffen wird (§ 3 Nr. 8 StRGeschO), sind sowohl die Einführung des AC-Verfahrens im POA vom 09.09.2003 als auch verschiedene, durch die damalige Rechtsentwicklung bedingte Anpassungen im POA vom 10.05.2005 beschlossen worden. Seit 2005 haben die Vertreterinnen und Vertreter des GPR im AC kein Stimmrecht mehr. Außerdem wurde ausgeschlossen, dass die bisherigen Stelleninhaberinnen und –inhaber am AC zur Auswahl ihrer Nachfolge mitwirken.
ACs werden durchgeführt, wenn im Ergebnis vorangehender Schritte zwei oder mehr Bewerberinnen und Bewerber in der engsten Auswahl verbleiben. Ist nur eine Bewerberin bzw. ein Bewerber nach den vorangehenden Schritten ziehbar, stellt sich diese bzw. dieser den Mitgliedern des POA in der nächsten Sitzung vor.
Der Anteil aus Auswahlverfahren mit AC-Elementen im Verhältnis zur Gesamtzahl aller Dienststellen- und Schulleitungsbesetzungen variiert abhängig von der Größe und der qualitativen Homogenität des jeweiligen Bewerberkreises.
Die DIN 33430 „Anforderungen an berufsbezogene Eignungsdiagnostik“, die ISO 10667 „Assessment service delivery“ sowie die „Standards der Assessment Center Methode“ des Arbeitskreises Assessment Center e.V. gelten als anerkannte, jedoch nicht verbindliche Qualitätsstandards für ACs. PA orientiert sich in erster Linie an den „Standards“, weil diese in einer für die Praxis zweckmäßigen Konkretisierung die in der DIN 33430 und der ISO 10667 aufgestellten Grundsätze handhabbar machen. Teile dessen, was die „Standards“ vorsehen, sind für die Stadt Nürnberg infolge der rechtlichen Rahmenbedingungen ohnehin verbindlich (z.B. Pflicht zum Aufstellen von Anforderungsprofilen, Dokumentationspflicht für die Begründung der Personalauswahlentscheidungen).
Bewerben sich schwerbehinderte Menschen oder diesen gleichgestellte Menschen, die uns über ihre Behinderung informiert haben, wird bei der Konzeption der AC-Aufgaben, während der Durchführung des Verfahrens und bei der Feststellung des Ergebnisses gewährleistet, dass es keine Benachteiligungen wegen der Behinderung gibt. Auch das ist durch Verfassungs- und Gesetzesrecht, durch die von der Stadtverwaltung angewendeten Bayerischen Inklusionsrichtlinien sowie die Inklusionsvereinbarung zur Eingliederung schwerberhinderter Menschen in Dienststellen und Betriebe der Stadt Nürnberg ohnehin vorgeschrieben.
3.3 Konzipiert, vorbereitet und moderiert werden die ACs für Dienststellen- und Schulleitungspositionen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Personalentwicklung beim Personalamt sowie (für Leitungsstellen an Beruflichen Schulen) des Amtes für Berufliche Schulen, die in der 4. Qualifikationsebene oder als Tarifbeschäftigte mit wissenschaftlichem Hochschulabschluss tätig sind. In Zusammenarbeit mit dem Geschäftsbereich bzw. Referat werden geeignete Aufgabenstellungen ausgewählt, die das Anforderungsprofil abdecken und einen Schwierigkeitsgrad aufweisen, welcher sowohl der zu besetzenden Stelle angemessen ist als auch eine genügend differenzierte Beobachtung und Bewertung ermöglichen kann. Die teils schon langjährige Erfahrung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von PA/1 in Konzeption, Organisation, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von ACs ist dabei überaus vorteilhaft.
„Das“ AC als Musterlösung gibt es nicht. Personalführungs- und Verhandlungssituationen unter Beteiligung geeigneter und vorab instruierter Rollenspielerinnen und Rollenspieler, die Bearbeitung fachlicher oder organisatorischer Aufgaben mit anschließender Präsentation und Diskussion der Ergebnisse sowie Kurzvorträge, die auf eine bestimmte Zielgruppe und deren Belange auszurichten sind, sind einige der Elemente, die in einem AC kombiniert werden können. Es kommt nicht darauf an, möglichst viele Elemente einzusetzen, sondern diejenigen, die zum für die Stellenbesetzung maßgeblichen Anforderungsprofil die bestmöglichen Erkenntnisse liefern. Daher steht und fällt die Qualität eines ACs bereits mit der Festlegung eines geeigneten Anforderungsprofils und der Kriterien, nach denen die Auswahlentscheidung getroffen werden soll.
3.4 An städtischen ACs für Dienststellen- und Schulleitungspositionen wirken meist jeweils drei bis fünf stimmberechtigte Beobachterinnen und Beobachter mit, darunter stets die Bürgermeisterin, der Bürgermeister, die Referentin oder der Referent, zu deren Geschäftsbereich die Dienststelle oder Schule gehört, sowie eine Vertreterin oder ein Vertreter des Personalamtes. Außerdem kann, muss aber nicht eine externe Beobachterin oder ein externer Beobachter stimmberechtigt mitentscheiden. Letztere werden auf Vorschlag des Geschäftsbereichs hinzugezogen, sind fachlich hochqualifiziert und haben in den Organisationen, in denen sie tätig sind, regelmäßig vergleichbare oder höhere Positionen (z.B. einschlägige Amts- oder Schulleitung beim Staat oder einer anderen Stadtverwaltung, kommunale Wahlbeamte). Als nicht stimmberechtigte Beobachterinnen und Beobachter können Mitglieder der im POA vertreteten Fraktionen bzw. Gruppen sowie von GPR, GSBV und GST entsandte Personen teilnehmen. Sie können ihre Meinungen in die Beobachter/innenkonferenz am Ende des AC einbringen, haben aber kein Stimmrecht beim abschließenden Votum (Entscheidungsvorschlag für den POA/Stadtrat).
Infolge der kommunalrechtlichen Zuständigkeitsregelungen des Art. 43 Gemeindeordnung und des § 3 Nr. 8 der Stadtratsgeschäftsordnung können in den städtischen ACs nur gutachtliche Entscheidungsvorschläge zustandekommen. Dabei werden strukturierte, am Anforderungsprofil der zu besetzenden Stelle ausgerichtete Beobachtungs- und Bewertungsbögen verwendet. Viele stimmberechtigte Beobachterinnen und Beobachter verfügen schon über Erfahrungen aus einer größeren Zahl von AC-Verfahren. In der Beobachter/innenkonferenz benennen sie – meist einstimmig – die Bewerberin bzw. den Bewerber, die oder der sich nach den im AC gewonnenen Erkenntnissen am besten für die zu besetzende Position eignet. Ein schriftlicher Bericht, der die Mitwirkenden, die Aufgabenstellungen und Bewertungskriterien, den Entscheidungsvorschlag aus dem AC sowie dessen wesentliche Gründe dokumentiert, wird dem Stadtrat als Grundlage für die dort zu treffende Stellenbesetzungsentscheidung vorgelegt.
3.6 Kompetent vorbereitete, durchgeführte und ausgewertete Assessment Center eröffnen eine sehr gute Möglichkeit, anhand beobachtbarer, situativer Verhaltensweisen die Eignung von Menschen für konkrete berufliche Aufgaben zu hinterfragen und zu bewerten. Nicht das bloße Beantworten von Fragen („was würden Sie tun, wenn …“), sondern die praktisch angewendete Fähigkeit zu situationsangemessenem Handeln und Kommunizieren unter annähernd realen Bedingungen stehen im Blickpunkt.
Den Vorteilen von ACs stehen der im Vergleich z.B. zu strukturierten Interviews deutlich höhere Vorbereitungs- und Zeitaufwand sowie die Anforderungen an Qualifikation und Erfahrung derjenigen gegenüber, die die ACs konzipieren, durchführen und an den Entscheidungsvorschlägen mitwirken.
Aus heutiger Sicht ist der Einsatz von AC-Elementen zur Vorbereitung von Auswahlentscheidungen für Dienststellen- und Schulleitungspositionen ein in der Praxis unserer Stadtverwaltung bewährtes Instrument, das dem Stadtrat wertvolle Entscheidungsgrundlagen liefert. Dies deckt sich mit den Erfahrungen, die wir in zahlenmäßig geringem Umfang auch bei ACs für einzelne Positionen unterhalb dieser Ebene, ferner regelmäßig bei der Auswahl von Nachwuchskräften für die Berufsausbildung und bei der Zulassung von Beamtinnen und Beamten sowie von Verwaltungs-Tarifbeschäftigten für berufliche Weiterbildungsmaßnahmen (sog. Ausbildungs- und modulare Qualifizierung, Beschäftigtenlehrgänge) machen. An dem dargestellten Verfahren wird deshalb weiterhin festgehalten.
II. Herrn Ref. I/II
III. PA
IV. Ref. I/II/POA
Nürnberg. 19.11.2020 Personalamt
(5191)
PA/362/2020/1
Beratung Datum Behandlung Ziel
Personal- und Organisationsausschuss 15.12.2020 öffentlich Beschluss
Betreff:
Erweiterung der Angebote zu Dualen Studiengängen bei der Stadt Nürnberg
Anlagen: Duale Studiengänge
Sachverhalt (kurz):
Die Stadt Nürnberg erweitert das Angebot an dualen Studiengängen, um im Hinblick auf die Auswirkungen des demografischen Wandels mit einer weiteren Rekrutierungsmöglichkeit dem Fachkräftemangel zu begegnen. Voraussichtlich ab dem Wintersemester 2021/2022 sollen erstmals bis zu fünf Studienplätze jährlich nach dem Modell des "Dualen Studiums mit vertiefter Praxis" angeboten werden. Die Festlegung der dualen Studiengänge/Studienrichtungen erfolgt jeweils bedarfsorientiert. Zur Sicherung der Ausbildungs- und Studienqualität schließt die Stadt Nürnberg mit dem Bildungsgspartner einen Kooperationsvertrag, in dem die wesentlichten Punkte der Zusammenarbeit vereinbart werden.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten 257.250 € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten 257.250 € pro Jahr
Stadt Nürnberg Beschlussvorlage PA/362/2020/1
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Stk
Stadt Nürnberg Beschlussvorlage PA/362/2020/1
Beschlussvorschlag:
- Es wird vorgeschlagen, das Angebot der Stadt Nürnberg an dualen Studienplätzen um bis zu fünf Studienplätze jährlich nach dem Modell des „Dualen Studiums mit vertiefter Praxis“ in Kooperation mit der Technischen Hochschule Georg-Simon-Ohm (TH Nürnberg) zu erweitern.
Die Festlegung der dualen Studiengänge erfolgt bedarfsorientiert in Abstimmung mit den Verantwortlichen des Personalamts, den Fachbereichen der Stadt Nürnberg und der Technischen Hochschule.
-
Die dualen Studiengänge mit vertiefter Praxis sollen frühestens erstmals zum Wintersemester 2021/2022 eingeführt werden.
-
Die im Konzept beschriebenen Rahmenbedingungen werden in den Bildungsverträgen mit den dual Studierenden vereinbart.
-
Die Stadt Nürnberg schließt einen Kooperationsvertrag mit der Technischen Hochschule Nürnberg, in dem die wesentlichen Eckpunkte der Zusammenarbeit zwischen beiden Bildungspartnern vereinbart werden, um eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu gewährleisten.
-
Die entsprechenden Mittel sind in die Haushaltsplanung aufzunehmen.
Beilage Nr. zur Sitzung des Personal- und Organisationsausschusses vom 15.12.2020 120-20
Erweiterung der Angebote zu dualen Studiengängen bei der Stadt Nürnberg
I. Gutachten
Die Stadt Nürnberg bietet seit vielen Jahren geregelte duale Studiengänge für Beamtinnen und Beamte zu Diplom-Verwaltungswirten (w/m/d) und zu Diplom-Verwaltungsinformatikern (w/m/d) an. Aufgrund der Auswirkungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels ist die Stadt Nürnberg aber auch in anderen Bereichen gefordert, stärker in die Nachwuchsgewinnung und -qualifizierung zu investieren.
Durch die Einführung weiterer dualer Studiengänge können hochqualifizierte und leistungsmotiviere Nachwuchskräfte eingestellt werden, die im Sinne einer nachhaltigen Personalgewinnung bereits während des Studiums eine enge Bindung zur Arbeitgeberin Stadt Nürnberg aufbauen. Die Studierenden werden während des Studiums intensiv von Mentorinnen und Mentoren in den Fachdienststellen betreut und auf die spätere Tätigkeit und Prozesse bei der Stadt Nürnberg vorbereitet.
Das Modell der dualen Studiengänge wird auch von Wirtschaftsunternehmen stark nachgefragt, so dass die Angebote der bayerischen Hochschulen, dual zu studieren, stark zugenommen haben und sehr vielfältig sind. Duale Studienangebote gibt es überwiegend im technischen und kaufmännischen Bereich, aber auch z. B. im Sozialbereich und in der Informatik.
Vor allem mit Blick auf die enge Verbindung zwischen Theorie und Praxis ist für die städtischen Bedürfnisse ein Hochschulpartner im Raum Nürnberg unausweichlich. Die Technische Hochschule Nürnberg Georg-Simon-Ohm (TH Nürnberg) bietet für die Stadt Nürnberg derzeit das unter wirtschaftlich und wissenschaftlichen Gesichtspunkten geeignetste Angebot, da zwischen unterschiedlichen Studienmodellen und einer Vielzahl an Studiengängen gewählt werden kann.
Modell „Studium mit vertiefter Praxis“
Unter dem Modell „Studium mit vertiefter Praxis“ wird eine Kombination aus intensiven Praxisphasen bei der Stadt Nürnberg und dem Studium an der Hochschule verstanden. So können die Studierenden neben dem regulären Studium bereits umfassende Praxiserfahrungen sammeln. Die Studierenden sind in das reguläre Studium integriert und besuchen die Vorlesungen und Seminare gemeinsam mit nicht dual Studierenden. Die betrieblichen Phasen verteilen sich auf vorlesungs- und prüfungsfreie Zeiten (i.d.R. 15.02 bis 14.03. und 01.08. bis 30.09. eines jeden Jahres), auf das Praxissemester (5. Semester), auf die Bachelorarbeit und, je nach Vereinbarung, auf praktische Zeiten, die dem Studium vorgeschaltet sind. Bei einer regulären Studiendauer von 7 Semestern und 3,5 Jahren würden so ca. 40 % der Studienzeit in den Praxisabschnitten bei der Stadt Nürnberg verbracht werden. Durch die Praxisphasen wird eine starke Verbundenheit der Studierenden zur Stadt Nürnberg aufgebaut. Es bleibt genügend Zeit, um den Studierenden neben fachlichen Kompetenzen wichtige Schlüsselkompetenzen für die praktische Tätigkeit zu vermitteln und die optimale Einsetzbarkeit der späteren Absolventinnen und Absolventen einzuschätzen. Durch diese intensive Vorbereitung auf die spätere Tätigkeit, reduziert sich bei der angestrebten Übernahme die Einarbeitungszeit deutlich gegenüber externen Bewerbenden und der Übergang zwischen Studium und Berufseinstieg wird so optimal genutzt. Auch für Nachwuchskräfte, die bereits
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eine Ausbildung bei der Stadt Nürnberg absolviert haben, bietet ein duales Studium eine Perspektive zur Weiterentwicklung. Damit könnten engagierte Nachwuchskräfte der Stadt Nürnberg erhalten bleiben. Mit dem dualen Studium nutzt die Stadt Nürnberg eine weitere Rekrutierungsmöglichkeit, um dem Fachkräftemangel zu begegnen.
Fachrichtungen, Qualitätsstandard und Betreuung im „Dualen Studium mit vertiefter Praxis“
Die TH Nürnberg bietet für nahezu alle Bachelor- und Masterstudiengänge die Möglichkeit des Studiums mit vertiefter Praxis. Das Angebot an dualen Studiengängen bei der Stadt Nürnberg soll immer bedarfsorientiert gestaltet werden und die Erkenntnisse der Personalbedarfsplanung berücksichtigen. Ebenso werden bei der Festlegung von dualen Studiengängen die Situation auf dem Bewerbermarkt sowie die Betreuungsmöglichkeiten in den einzelnen Bereichen berücksichtigt werden. Durch die Vielfalt der Studienmöglichkeiten an der TH Nürnberg können die Dienststellen und Eigenbetriebe bedarfsorientiert Nachwuchsplanung betreiben.
Zukünftig sollen neben den bisher bei der Stadt Nürnberg durchgeführten dualen Studiengängen jährlich bis zu fünf Plätze nach dem Modell „Duales Studium mit vertiefter Praxis“ angeboten werden.
Im Hinblick auf die Berufe mit Rekrutierungsschwierigkeiten und unter Berücksichtigung der Anzahl der Planstellen sowie der ersten Erkenntnisse der Strategischen Personalbedarfsplanung wird vorgeschlagen, mit fünf Plätzen in drei technischen Studiengängen zu beginnen.
Zunächst sind folgende Studiengänge geplant:
Bauingenieurwesen (B.Eng.) Elektrotechnik und Informationstechnik (B.Eng.) Informatik / Wirtschaftsinformatik (B.Sc.)
Insbesondere in den Berufen mit hohem Einstellungsbedarf aber gleichzeitigen Personalgewinnungsproblemen bieten zusätzliche duale Studiengänge die Möglichkeit, neue Zielgruppen zu erschließen und eine weitere Säule zur Deckung des Personalbedarfs zu schaffen.
Im Zuge der Digitalisierung der Stadtverwaltung ist der Bedarf an Mitarbeitenden zum Beispiel in der Informatik sprunghaft gestiegen. Im Jahr 2020 wurden rund 30 reine IT-Stellen ausgeschrieben (ab EGr. 9b), die über den eigenen Nachwuchs nicht besetzt werden konnten.
Das Studium zum Diplom-Verwaltungsinformatiker (w/m/d) für das Beamtenverhältnis in der dritten Qualifikationsebene, das die Stadt Nürnberg regelmäßig anbietet, ist in zwei Teilbereiche gegliedert. In die Studienzeit fallen 6 Monate mit mindestens 600 Stunden verwaltungswissenschaftlichen Studieninhalten an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern. Für eine moderne Stadtverwaltung sind die Studierenden dieses speziellen Studiengangs, die gleichzeitig über eine fundierte Ausbildung im IT-Bereich sowie in rechtlichen und verwaltungswissenschaftlichen Bereichen verfügen, unverzichtbar. Aus diesem Grund hat die Stadt Nürnberg die Anzahl der Studienplätze in der Verwaltungsinformatik von zwei auf vier Plätze erhöht. Leider ist die Bewerberlage für dieses Studium derzeit nicht gut. Laut Bayerischem Staatsministerium der Finanzen und für Heimat gilt dieser Trend für ganz Bayern. Nach Abfrage der Kontingente bei den Dienstherren wurden für den Studienbeginn 2020 insgesamt 150 Plätze für das Studium der Verwaltungsinformatik eingeplant, gewonnen werden konnten aber lediglich 97 Studierende bayernweit.
Eine mögliche Ursache für diese Bewerbersituation könnte in den rechtlichen und verwaltungsbezogenen Inhalten dieses speziellen Studiums für den öffentlichen Dienst liegen. Potenzielle Bewerbende, die einen Studienplatz in der Informatik suchen, möchten sich möglicherweise komplett auf die technischen Aspekte konzentrieren.
Diese Zielgruppe möchte die Stadt Nürnberg mit den praxisintegrierten dualen Studiengängen in der Informatik zusätzlich erreichen. Freie Stellenkapazitäten bei der Stadt Nürnberg sollen zukünftig neben der Übernahme der Absolventen (w/m/d) der Verwaltungsinformatik nicht mehr nur über den Direkteinstieg nach Studienabschluss gedeckt werden. Im Hinblick auf eine nachhaltige Personalgewinnung soll die Einstellung bereits zum Studienbeginn erfolgen, um eine Bindung zur Arbeitgeberin Stadt Nürnberg während der Praxisphasen herzustellen.
Im Rahmen der interkulturellen Öffnung der Stadtverwaltung bieten wir mit den praxisintegrierten Studiengängen Menschen aller Nationalitäten die Möglichkeit, bei der Stadt Nürnberg z. B. im IT-Bereich zu studieren. Da das Studium zum Diplom-Verwaltungsinformatiker (w/m/d) im Beamtenverhältnis stattfindet, können gut qualifizierte Bewerbende, die die beamtenrechtlichen Voraussetzungen wie z. B. die geforderte Staatsangehörigkeit oder die gesundheitliche Eignung nicht mitbringen, bisher nicht berücksichtigt werden. Mit den praxisintegrierten Studiengängen könnten wir zukünftig auch diese Personengruppe ansprechen, da das Studium sowie die Übernahme der Studierenden im Tarifbeschäftigtenverhältnis erfolgen soll.
Um dauerhaft eine passgenaue Auswahl der Studiengänge und eine hohe Ausbildungsqualität zu gewährleisten, ist eine enge Abstimmung zwischen den Verantwortlichen des Personalamts, der Fachdienststellen und der Technischen Hochschule erforderlich.
Nach der Festlegung der dualen Studiengänge wird aus dem jeweiligen Fachbereich ein qualifizierter Mentor / eine qualifizierte Mentorin mit möglichst akademischen Hintergrund festgelegt, der bzw. die den Kontakt zur Hochschule pflegt, die Studien- und Prüfungsordnung kennt und die Studierenden während der Praxisphasen fachlich begleitet und deren Einsätze koordiniert. Dieses Vorgehen entspricht den Empfehlungen und Qualitätsstandards der Marke „hochschule dual“ im Sinne einer gut funktionierenden Ausbildungspartnerschaft zwischen den Bildungsverantwortlichen und der Sicherung einer hohen Ausbildungsqualität für die dual Studierenden.
Rahmenbedingungen und arbeitsrechtliche Festlegungen für ein Studium mit vertiefter Praxis
Für die dual Studierenden im Studium mit vertiefter Praxis sind weder das Berufsbildungsgesetz noch ein Tarifvertrag anwendbar. Die Vertragsgestaltung unterliegt den gesetzlichen Anforderungen, insbesondere den Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs sowie den Arbeitnehmerschutzgesetzen.
Für die Laufzeit des dualen Studiums wird ein bis zum erfolgreichen Studienabschluss befristeter Bildungsvertrag geschlossen, der insbesondere Festlegungen über Inhalt und Dauer der Tätigkeit, Probezeit, Vergütung, Urlaub, Arbeitszeit, Rechte und Pflichten und sonstige Leistungen enthält.
Beschäftigungsbeginn Der Vertrag sollte bereits zum 01.08. eines Jahres geschlossen werden, so dass bis zum Studienbeginn (i.d.R. zum 01.10. eines Jahres) ein ausreichender Zeitraum für eine Einschätzung der dual Studierenden getroffen werden kann. Dies ist insbesondere im Hinblick auf eine Aussage zur Probezeit wichtig.
Probezeit Die Probezeit beträgt drei Monate.
Regelmäßige wöchentliche Praxiszeit im Studium mit vertiefter Praxis
Die regelmäßige wöchentliche Praxiszeit während der betrieblichen Praxisphasen beträgt 39 Stunden. Dies entspricht der regelmäßigen Ausbildungszeit der Auszubildenden in anderen Ausbildungsgängen der Stadt Nürnberg, die unter die Regelungen des TVAöD - Besonderer Teil BBiG, fallen.
Vergütung Die dual Studierenden der Stadt Nürnberg im Studium mit vertiefter Praxis erhalten sowohl während der Studien- als auch während der Praxisphasen eine monatliche Vergütung entsprechend der Vergütung der Auszubildenden in Ausbildungsgängen nach TVAöD - Besonderer Teil BBiG in der jeweils gültigen Fassung. Mit dieser Vereinbarung übertreffen wir die Empfehlungen der Initiative „hochschule dual“, die eine Vergütung während der Studienzeiten als nicht obligatorisch ansieht und im Übrigen während der Praxiszeiten eine Vergütung von anfangs 80 %, ab dem 3. Semester von 100 % der Vergütung entsprechender Ausbildungsberufe im zweiten Ausbildungsjahr als angemessen versteht.
Entsprechend des Änderungstarifvertrags Nr. 9 und Nr. 10 vom 29. Januar 2020 zum TVAöD - Besonderer Teil BBiG ergeben sich ab dem 1. März 2019 nachfolgende monatliche Vergütungssätze (brutto):
im 1. Studienjahr: 1.018, 26 Euro
im 2. Studienjahr: 1.068,20 Euro
im 3. Studienjahr: 1.114,02 Euro
ab dem 4. Studienjahr: 1.177,59 Euro
Ebenso sollen die Regelungen zu unständigen Entgeltbestandteilen nach § 8 a TVAöD
- BT BBiG in der jeweils gültigen Fassung für anwendbar erklärt werden.
Darüber hinaus kommen die Festlegungen zur Jahressonderzahlung nach § 14 TVAöD -BT BBiG, zur Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall nach § 12 TVAöD - BT BBiG, zur Gewährung vermögenswirksamer Leistungen nach § 13 TVAöD - BT BBiG, zur zusätzlichen Altersversorgung nach § 15 TVAöD - BT BBiG und zur Abschlussprämie nach § 17 TVAöD - BT BBiG, jeweils in der gültigen Fassung, zur Anwendung.
Der Semesterbeitrag des Studentenwerks Erlangen – Nürnberg muss von den dual Studierenden selbst getragen werden.
Urlaubsanspruch Grundsätzlich gelten die Bestimmungen des Bundesurlaubsgesetzes. Die Initiative „hochschule dual“ empfiehlt einen Mindesturlaub von 10 Tagen während der Praxisphasen.
Aus Gründen der Personalgewinnung und der Attraktivität als Arbeitgeberin soll der Urlaubsanspruch für die dual Studierenden bei der Stadt Nürnberg 25 Arbeitstage pro Jahr betragen. Davon werden bis zu 10 Tage jährlich auf vorlesungsfreie Zeiten während der theoretischen Studienphasen an der Hochschule angerechnet. Bei diesen Tagen handelt es sich z. B. um Brückentage und An- und Abreisetage für regulär Studierende. Somit hätten die dual Studierenden der Stadt Nürnberg mindestens 15 Tage (drei Wochen) Erholungsurlaub pro Jahr, der ausschließlich in der vorlesungsfreien Zeit (Praxisphasen) bzw. im praktischen Studiensemester eingebracht werden kann. Dieser Zeitraum ermöglicht es den Studierenden, sich ausreichend zu erholen, ohne die Ausbil-
dungszeit und damit -qualität im Praktikum zu sehr einzuschränken. Nach den Qualitätsstandards der Initiative „hochschule dual“ sollen die Studierenden während der Praxisphasen mindestens ein eigenes Projekt übernehmen, sowie in andere Projekte und in die betrieblichen Abläufe eingebunden werden. Mindestens 15 Tage Erholungsurlaub i. d. R. verteilt auf zwei Praxisphasen (15.02. bis14.03. eines Jahres und 01.08. bis 30.09. eines Jahres bzw. im Praxissemester) und zusätzlich 10 Tage Erholungsurlaub anrechenbar auf vorlesungsfreie Tage während der theoretischen Studienzeiten stellt einen guten Kompromiss dar zwischen dem Erholungsanspruch der Studierenden und einer verbleibenden sinnvollen, qualitativ anspruchsvollen Praxiszeit bei der Stadt Nürnberg.
Übernahme in ein Anschlussbeschäftigungsverhältnis Die Übernahme nach einem erfolgreichen Studium erfolgt grundsätzlich im Rahmen vorhandener und besetzbarer Planstellen und gegebenenfalls nach der erfolgreichen Teilnahme an einem Auswahlverfahren.
Nichtbestehen Bei Nichtbestehen einer Prüfung an der Hochschule, die eine Verlängerung oder Beendigung des Studiums bedeutet, endet grundsätzlich das Vertragsverhältnis über das duale Studium. Über eine entsprechende Verlängerung wird im Einzelfall entschieden.
Auswahlprozess
Die Bewerbenden werden von der Stadt Nürnberg nach einem standardisierten Auswahlverfahren mit entsprechendem Anforderungsprofil ausgesucht. In jedem Fall sollten die Bewerbenden besonders motiviert und zielstrebig sein, da es sich um ein intensives Studium mit wenig Freizeit handelt. Zudem sollten bisherige theoretische Leistungen in einschlägigen Fächern in die Auswahlkriterien einbezogen werden, da die von der Stadt Nürnberg ausgewählten Bewerbenden sich zusätzlich regulär an der Hochschule bewerben müssen und dort gegebenenfalls einen Numerus Clausus erreichen oder besondere Aufnahmeprüfungen bestehen müssen. Unser Auswahlverfahren sollte sicherstellen, dass die Bewerbenden diese Hürde mit großer Wahrscheinlichkeit nehmen können. Der Vertrag über das Duale Studium muss zum Zeitpunkt der Bewerbung an der TH bereits vorliegen und der Bewerbung beigefügt werden.
Kosten
Unter analoger Anwendung der Regelungen des TVAöD - BT BBiG hinsichtlich der Vergütung und sonstiger oben beschriebener finanzieller Leistungen einschließlich der abzuführenden Arbeitgeberanteile werden für einen dualen Studienplatz insgesamt 60.000 € (ca. 17.150 € pro Jahr) an Personalkosten erwartet. Bei fünf Studierenden wären bis Studienabschluss Gesamtkosten von insgesamt 300.000 € (ca. 85.750 € pro Jahr) zu finanzieren.
Sollte es bei dem angedachten Turnus von jährlich fünf Neueinstellungen für das duale Studium mit vertiefter Praxis bleiben, hätten wir ab dem Jahr 2024 im Schnitt kontinuierlich 15 dual Studierende bei der Stadt Nürnberg, die durchschnittlich 257.250 € Personalkosten jährlich verursachen würden. Neben den beschriebenen Personalkosten entstehen keine weiteren Verpflichtungen für die Stadt Nürnberg.
In Anlehnung an die Regelungen im BL I und BL II und der Meisterqualifizierung bei SÖR soll mit den dual Studierenden keine Rückzahlungsvereinbarung getroffen werden. Üblicherweise werden bei der Stadt Nürnberg die übernommenen Lehrgangskosten zurückgefordert, nicht
aber die Personalkosten, die während der Freistellungsphasen für Lehrgänge entstehen. Lehrgangskosten entstehen im dualen Studium aber nicht.
Beschlussvorschlag
- Es wird vorgeschlagen, das Angebot der Stadt Nürnberg an dualen Studienplätzen um bis zu fünf Studienplätze jährlich nach dem Modell des „Dualen Studiums mit vertiefter Praxis“ in Kooperation mit der Technischen Hochschule Georg-Simon-Ohm (TH Nürnberg) zu erweitern.
Die Festlegung der dualen Studiengänge erfolgt bedarfsorientiert in Abstimmung mit den Verantwortlichen des Personalamts, den Fachbereichen und der Technischen Hochschule.
-
Die dualen Studiengänge mit vertiefter Praxis sollen frühestens erstmals zum Wintersemester 2021/2022 eingeführt werden.
-
Die im Konzept beschriebenen Rahmenbedingungen werden in den Bildungsverträgen mit den dual Studierenden vereinbart.
-
Die Stadt Nürnberg schließt einen Kooperationsvertrag mit der Technischen Hochschule Nürnberg, in dem die wesentlichen Eckpunkte der Zusammenarbeit zwischen beiden Bildungspartnern vereinbart werden, um eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu gewährleisten.
-
Die entsprechenden Mittel sind in die Haushaltsplanung aufzunehmen.
II. GPR
III. GJAV
IV. GSBV
V. OBM/Gleichstellungsstelle
VI. Ref. I/II/POA
Nürnberg, 10.11.2020 Personalamt
(28 37)
Abdruck an DiP Stk
PA/369/2020
Beratung Datum Behandlung Ziel
Personal- und Organisationsausschuss 15.12.2020 öffentlich Beschluss
Betreff:
Durchführung von Eignungsuntersuchungen bei Einstellung und Tätigkeitswechsel im
handwerklichen Bereich bei der Stadt Nürnberg
Sachverhalt (kurz):
siehe Sachverhalt
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
Stadt Nürnberg Beschlussvorlage PA/369/2020
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Stadt Nürnberg Beschlussvorlage PA/369/2020
Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung wird beauftragt, Eignungsuntersuchungen im dargestellten Umfang durchzuführen. Eine Erweiterung der zu untersuchenden Berufsgruppen kann im Benehmen mit den betroffenen Dienststellen und Eigenbetrieben durch den Referenten für Finanzen, Personal und IT festgelegt werden.
Beitrag zur Sitzung des Personal- und Organisationsausschusses vom 15.12.2020
Durchführung von Eignungsuntersuchungen bei Einstellung und Tätigkeitswechsel im
handwerklichen Bereich bei der Stadt Nürnberg
I. Sachverhalt
Seit der Neuordnung der Untersuchungspflichten (ArbMedVV) im Jahr 2013 wird bezüglich betriebsärztlicher Untersuchungen grundsätzlich zwischen Vorsorge- und Eignungsuntersuchungen unterschieden. Zu den Vorsorgeuntersuchungen gehören sog. Pflichtvorsorge-, Angebotsvorsorge- und Wunschvorsorgeuntersuchungen. Unter den Oberbegriff Eignungsuntersuchungen werden Einstellungsuntersuchungen, Untersuchungen bei Tätigkeitswechsel, anlassbezogene Eignungsuntersuchungen und regelmäßige Nachuntersuchungen gefasst.
Grundsätzlich ist ein Arbeitgeber zur Durchführung von Eignungsuntersuchungen bei Einstellung und Tätigkeitswechsel berechtigt, wenn bestimmte gesundheitliche Voraussetzungen auf Grund der Art der auszuübenden Tätigkeit wesentliche und entscheidende berufliche Anforderungen zum Zeitpunkt der Arbeitsaufnahme darstellen. Die Eignungsuntersuchung muss sich hierbei auf die Schwerpunkte der arbeitsvertraglich geschuldeten Tätigkeit beziehen. Der durchführende Betriebsärztliche Dienst ist bei all diesen Untersuchungen an die ärztliche Schweigepflicht gebunden.
Die Stadt Nürnberg macht die Einstellung und den Tätigkeitswechsel im handwerklichen Bereich für einige Berufsgruppen von einer arbeitsmedizinischen Untersuchung abhängig. Eine Eignungsuntersuchung bei Tätigkeitswechsel findet nur statt, wenn für die bisherige Tätigkeit noch keine Eignungsuntersuchung durchgeführt wurde und die neue Tätigkeit aufgrund der Art der auszuübenden Tätigkeit einer Eignungsuntersuchung bedarf.
Die Tätigkeiten, für die bisher Einstellungsuntersuchungen durchgeführt werden, sind alle körperlich sehr herausfordernde und belastende Tätigkeiten. Im Zuge der Einstellungsuntersuchung wird festgestellt, ob zu erwarten ist, dass der Bewerber/ die Bewerberin die arbeitsvertraglich geschuldete Tätigkeit erbringen kann, ob aufgrund einer ansteckenden Krankheit eine Gefährdung Dritter besteht und ob mit planbaren anstehenden Ausfällen gerechnet werden kann. Manche Erkrankungen / Beschwerden sind nicht äußerlich erkennbar, können aber jedoch dazu führen, dass die arbeitsvertraglich geschuldete Tätigkeit nicht oder nicht vollumfänglich ausgeübt werden kann. Z.B. besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass ein Müllauflader mit Rückenbeschwerden, der diese bei der Einstellung bereits hat, früher oder später Einschränkungen bzgl. schweren Heben und Tragens erleidet. Die Rückenbeschwerden sind äußerlich nicht erkennbar und könnten ohne eine entsprechende Untersuchung nicht festgestellt werden. Auch z.B. Herzprobleme bei einem Mitarbeiter, der im fließenden Verkehr, z.B. als Straßenbauer arbeitet können langfristig zu Problemen und Gefährdungen für sich und Dritte führen.
In unseren Stellenausschreibungen wird für die Tätigkeiten, für die eine volle gesundheitliche Eignung erforderlich ist, ein entsprechender Zusatz im Anforderungsprofil aufgenommen. Durch die Durchführung von Einstellungsuntersuchungen haben wir die Möglichkeit zu prüfen, ob jemand die Stellenanforderungen vollumfänglich erfüllt.
Auch auf Seite der neuen Mitarbeitenden kann im Rahmen einer Einstellungsuntersuchung Klarheit herbeigeführt werden, welche Belastungssituationen tatsächlich auftreten und ob der neue Arbeitsplatz, ggf. mit vorhergehender Kündigung eines bestehenden Arbeitsverhältnisses, mit Blick auf die eigene körperliche Verfassung tatsächlich passend erscheint. In einem vertrauensvollen Umfeld können die neuen Mitarbeitenden Fragen zur eigenen gesundheitlichen Situation in Bezug auf die neue Tätigkeit besprechen.
Die neu eingestellten Mitarbeitenden unterliegen i. d. R. einer sechsmonatigen Probezeit. Eine Eignungsuntersuchung führt bereits vor Kündigung des bestehenden Arbeitsverhältnisses durch die Bewerbenden zu einer Klärung der gesundheitlichen Eignung. In der Folge wird eine ggf. notwendige Probezeitkündigung bei erkennbaren gesundheitlichen Einschränkungen vermieden. Bei erst später auftretenden gesundheitlichen Problemen müssen zudem andere Kolleginnen und Kollegen den Leistungsabfall auffangen. Auch können aus einer fehlenden gesundheitlichen Eignung Gefahren für die eigene Sicherheit und die anderer entstehen, wenn bspw. schweres Gerät aufgrund bestimmter Einschränkungen nicht ordnungsgemäß bedient werden kann. Es ist daher für die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs und für die Sicherheit aller zwingend erforderlich, dass neu eingestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vollumfänglich mit allen Aufgaben des jeweiligen Tätigkeitsbereichs betraut werden können.
Nach derzeitigem Stand werden für folgende Bereiche bzw. Tätigkeiten Eignungsuntersuchungen im o.g. Sinne durchgeführt:
Arbeiten in Schächten, Kanälen, Deponien (z.B. Deponiearbeiter/innen, Kanalarbeiter/innen, Handwerkerhelfer/innen, Kanalwärter/innen, Fachkraft für Kanal-, Rohr- und Industrieservice, Fachkraft für Abwassertechniker, u.a.) Einsatz im gärtnerischen Bereich (Gartenarbeiter/innen, Gärtnerhelfer/innen, Gärtner/innen) Einsatz im Straßenunterhalt (z.B. Handwerkerhelfer/innen, Facharbeiter/innen im Straßenbau, Handwerker/innen, Wasserbauer/innen, Beleuchtungsmonteur/innen, u.a.) Einsatz bei der Straßenreinigung / Reinigungsarbeiten in der Müllverbrennungsanlage Müllauflader/innen Tierpfleger/innen Friedhofschaffner/innen Einsatz als Vermessungsassistent
Im Benehmen mit den Dienststellen und Eigenbetrieben können sich die Tätigkeitsbereiche für die derzeit Eignungsuntersuchungen bei Einstellung und Tätigkeitswechsel durchgeführt werden, je nach konkreten Anforderungen, zukünftig verändern und erweitern.
Die Eignungsuntersuchung ist für die betroffenen Bewerbenden bzw. Beschäftigten Voraussetzung für die Beschäftigung mit den entsprechenden Tätigkeiten. Von der Einstellung von Bewerbenden, für die das Ergebnis der Eignungsuntersuchung „ungeeignet / nicht geeignet“
ergeben hat, wird Abstand genommen. Vorhandenen Beschäftigten, für die das Ergebnis der Eignungsuntersuchung beim Tätigkeitswechsel „ungeeignet / nicht geeignet“ ergeben hat, können keine entsprechenden Tätigkeiten übertragen werden.
Das Ergebnis der Untersuchung wird den Bewerbenden bzw. den Beschäftigten durch den betriebsärztlichen Dienst mitgeteilt. Zusätzlich erhält der / die Bewerbende bzw. Beschäftigte sowie die Arbeitgeberin eine schriftliche Bescheinigung, die eine der folgenden Beurteilungen enthält: geeignet geeignet unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. geeignete Sehhilfe) nicht geeignet / ungeeignet. nicht beurteilbar
Soweit eine betriebsärztliche Beurteilung über die Eignung noch nicht abschließend vorgenommen werden konnte, da noch abklärungsbedürfte Parameter bestehen, wird im Ergebnis „nicht beurteilbar“ mitgeteilt. Das Personalamt entscheidet dann gemeinsam mit der betroffenen Dienststelle / dem betroffenen Eigenbetrieb, ob im Einstellungsverfahren bzw. Stellenbesetzungsverfahren bis zur Beibringung der erforderlichen Unterlagen zugewartet werden kann. Sobald die erforderlichen Unterlagen vorhanden sind, muss kurzfristig eine Wiedervorstellung beim betriebsärztlichen Dienst erfolgen bzw. es erfolgt eine Begutachtung auf Grund der vorgelegten Unterlagen
Der betriebsärztliche Dienst (Kh/BÄD) hat mitgeteilt, welche Krankheitsbilder die Eignung für die o. g. Berufsgruppen/Tätigkeiten in der Regel insbesondere ausschließen:
erhebliche, auch durch Hilfsmittel (Brille, Hörgerät) nicht ausreichend korrigierbare Herabsetzung des Seh- und Hörvermögen die körperliche Leistungsfähigkeit stärker beeinträchtigende Erkrankungen der Atemorgane oder des Herzens den Gebrauch der Extremitäten stark beeinträchtigende Verletzungsfolgen, Missbildungen oder Lähmungen starke Beeinträchtigung des Stütz- und Bewegungsapparates chronische Hautausschläge an den Händen, die Tätigkeiten wie längeres Tragen von Schutzhandschuhen bzw. längere Arbeit in feuchtem Milieu nicht zulassen schwere zerebrale Anfallsleide schwere Verhaltensstörungen, Psychosen, Neurosen, Rauschmittel- oder Alkoholsucht oder weitere, die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit beschränkende Zustände.
Nach Aussage von Kh/BÄD beinhaltet die Untersuchung in der Regel eine allgemeine Anamnese, eine körperliche Untersuchung sowie eine apparative Untersuchung des Hör- und Sehvermögens. Darüber hinaus ist eine Blut- und Urinuntersuchung erforderlich (in seltenen Ausnahmefällen kann ein Screening auf Alkohol / Drogen / Medikamente angezeigt sein). Bei körperlich sehr belastenden Tätigkeiten können Lungenfunktionsmessungen, sowie ein Ruhe- und Belastungs-EKG erforderlich sein. Bei Verdacht einer Krankheit fällt die endgültige Abklärung in den Bereich der hausärztlichen Betreuung.
Beschlussvorschlag
Die Verwaltung wird beauftragt, Eignungsuntersuchungen im dargestellten Umfang durchzuführen. Eine Erweiterung der zu untersuchenden Berufsgruppen kann im Benehmen mit den betroffenen Dienststellen und Eigenbetrieben durch den Referenten für Finanzen, Personal und IT festgelegt werden.
II. Herrn Ref. I/II
III. a) GPR b) GSBV
IV. PA
V. Ref. I/II/POA
Nürnberg, 03.11.2020 Personalamt
(26 62)
Ref.I/II/214/2020
Beratung Datum Behandlung Ziel
Personal- und Organisationsausschuss 15.12.2020 öffentlich Beschluss
Betreff:
Umsetzung der neuen Entgeltordnung im handwerklichen Bereich
hier: Überleitung von Stellen (Arbeitspaket 1)
Anlagen: Vorlage
Sachverhalt (kurz):
siehe Vorlage
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten 912.077 € Folgekosten 912.077 € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv 912.077 € davon Personalkosten 912.077 € pro Jahr
Stadt Nürnberg Beschlussvorlage Ref.I/II/214/2020
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Die Stellenplanänderungen erfolgen unabhängig von Geschlecht, Altersgruppe, ethnischer, sozialer oder anderer Gruppenzugehörigkeit.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Stadt Nürnberg Beschlussvorlage Ref.I/II/214/2020
Beschlussvorschlag:
Die in den Anlage 1 aufgeführten Stellen erhalten die dort angegebenen neuen Stellenwerte. Dies umfasst auch die angegebene Anbringung, Entnahme und Anpassung von ku-Vermerken sowie die Anbringung von V-Vermerken. Soweit sich durch das Inkrafttreten der neuen Entgeltordnung zum 01.01.2020 aufgrund dieser POA-Vorlage ein höherer Stellenwert ergibt, erfolgt bei Vorliegen der tarifrechtlichen und persönlichen Voraussetzungen die Höhergruppierung rückwirkend zum 01.01.2020.
020-10.42.60-4/12/1
Umsetzung der neuen Entgeltordnung im handwerklichen Bereich hier: Überleitung von Stellen (Arbeitspaket 1)
I. 1. Ausgangslage
Zum 01.01.2020 trat die neue Entgeltordnung für den handwerklichen Bereich in Kraft. Dadurch wurden die Eingruppierungsregelungen für alle tarifbeschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im handwerklichen Bereich reformiert.
Insgesamt werden 1.741 Stellen (1467,72 Vollkraftstellen) in die Entgeltordnung für den handwerklichen Bereich überführt. Die Bewertung dieser Stellen nach den Tätigkeitsmerkmalen der neuen Entgeltordnung erfolgt Zug um Zug in verschiedenen Arbeitspaketen und wird jeweils im POA behandelt. Das Arbeitspaket 1 enthält vor allem die Hauswirtschaftskräfte, die Handwerkerhelfer/innen, die Gärtnerhelfer/innen, die Müllauflader/innen und die Beschäftigten auf den städtischen Friedhöfen.
- Inhalt des Arbeitspakets 1
Im Arbeitspaket 1 wurden 621 Stellen (616,57 Vollkraftstellen) nach den neuen Tätigkeitsmerkmalen übergeleitet und sollen nun im Stellenplan entsprechend ausgewiesen werden. In der beigefügten Anlage 1 "Überleitung von Stellen in die Entgeltordnung für den handwerklichen Bereich" sind alle Stellen aufgeführt, deren Stellenwert festgelegt werden soll. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um folgende Bereiche:
2.1 Gärtnerhelfer/innen
Für den Bereich der Gärtnerhelfer/innen (68 Stellen, 66,93 Vollkraftstellen) sind die Tätigkeitsmerkmale unverändert geblieben. Auch nach der neuen Entgeltordnung sind Gärtnerhelfer/innen grundsätzlich in Entgeltgruppe 4 eingruppiert, so dass die Stellen im bisherigen Stellenwert EGr. 4 verbleiben. Lediglich eine Gärtnerhelferstelle, die mit einem ausgebildeten Gärtner besetzt ist, ist nach EGr. 5 bewertet. Der ku-Vermerk (ku E4) bleibt erhalten. Der Bereich der Gärtnerhelfer/innen wurde abschließend bewertet und kann endgültig in die neue Entgeltordnung übergeleitet werden.
2.2 Handwerkerhelfer/innen
Für den Bereich der Handwerkerhelfer/innen (53 Stellen, 52,83 Vollkraftstellen) sind die Tätigkeitsmerkmale unverändert geblieben, so dass der Großteil der Stellen im bisherigen Stellenwert EGr. 4 (Handwerkerhelfer/innen) verbleibt. Bei 2 Stellen (Handwerkerhelfer/in, Fahrer/in bis 7,5 t) ergibt sich künftig eine höhere Stellenwertigkeit (EGr. 5 anstatt EGr. 4).
2.3 Straßenreinigung
130 Stellen (130,00 Vollkraftstellen) aus dem Bereich Straßenreinigung, die bisher im Entgeltgruppe 2UE eingruppiert waren, sind gem. Entgeltordnung für den handwerklichen Bereich nun in Entgeltgruppe 3 bewertet.
2.4 Friedhofsordner/innen, Friedhofsschaffner/innen
Für 19 Stellen (19,00 Vollkraftstellen) im Bereich Friedhof ergibt sich wegen Wahrnehmung überwiegend ordnender Tätigkeiten nach der neuen Entgeltordnung eine Bewertung in EGr. 5. Bisher waren diese Stellen nach EGr. 4 bewertet.
45 Stellen (45,00 Vollkraftstellen) für Friedhofsschaffner waren bisher nach EGr. 4 bewertet. Auf der Basis aktueller Arbeitsplatzbeschreibungen wurde die Stellenwerte überprüft. Sie sind tarifgerecht.
2.5 Hauswirtschaftskräfte
4 Stellen (4,00 Vollkraftstellen) für Hauswirtschaftskräfte in Kombi-Einrichtungen (Hort/ Mittagsbetreuung/schulische Ganztagsangebote) werden in EGr. 4, 78 Stellen (78,00 Vollkraftstellen) für sonstige Hauswirtschaftskräfte in EGr. 2 unverändert übergeleitet.
2.6 Müllauflader/innen 194 Stellen für Müllauflader/innen (194,00 Vollkraftstellen), die bisher nach EGr. 3 bzw. 4 bewertet waren, wurden aufgrund der vorliegenden Arbeitsplatzbeschreibungen überprüft und neu bewertet. Die Stellen sind in EGr. 4 tarifgerecht bewertet.
Darüber hinaus wurden verschiedene Einzelfälle, die aufgrund neuer Regelungen bewertet werden mussten oder deren Arbeitsplatzbeschreibung nicht mehr zutreffend war, bearbeitet. Dieses Stellen sind ebenfalls in der Anlage 1 "Überleitung von Stellen in die Entgeltordnung für den handwerklichen Bereich" enthalten.
Insgesamt 28 Stellen werden aufgrund der bisherigen Arbeitsplatzbeschreibung vorläufig mit dem in der Anlage ausgewiesenen Stellenwert übergeleitet und in einem 2. Schritt –ggf. nach Konkretisierung der tarifrechtlchen Bestimmungen- neu bewertet. Diese Stellen erhalten deshalb einen Stellenvermerk „V“ – vorläufig übergeleitet.
- Kosten
Auf der Basis der kalkulierten durchschnittlichen Personalkosten für das Haushaltsjahr 2020 wurden die Kosten berechnet:
Im Kernhaushalt können insgesamt 189 Stellen (184,57 Vollkraftstellen) übergeleitet werden. Bei 19 Stellen (19,00 Vollkraftstellen) ergibt sich ein höherer Stellenwert als bisher.
Aus diesen Veränderungen ergeben sich Einsparungen im Kernhaushalt in Höhe von 23.424,91 €/Jahr. Dies beruht darauf, dass im Jahr 2020 aufgrund der Berechnung der Durchschnittspersonalkosten die Kosten für eine Stelle in der Entgeltgruppe 5 niedriger sind als die Kosten für eine Stelle in der Entgeltgruppe 4.
Bei den Eigenbetrieben wurden insgesamt 432 Stellen (432,00 Vollkraftstellen) überprüft. Bei 326 Stellen (326,00 Vollkraftstellen) ergibt sich ein höherer Stellenwert als bisher. Dadurch entstehen bei den Eigenbetrieben Mehrkosten in Höhe von 935.502,76 €/Jahr.
Per Saldo ergeben sich durch diese Änderungen Mehrkosten in Höhe von 912.077,85 €/Jahr.
- Höhergruppierung der Mitarbeiter/-innen
Ergibt sich durch die Überleitung eine höhere Entgeltgruppe, sind die Beschäftigten entsprechend einzugruppieren. Ein Antrag durch die bzw. den Beschäftigten ist nicht erforderlich.
- Diversity Check
Die Stellenplanänderungen erfolgen unabhängig von Geschlecht, Altersgruppe, ethnischer, sozialer oder anderer Gruppenzugehörigkeit.
- Beschlussvorschlag
Die in den Anlage 1 aufgeführten Stellen erhalten die dort angegebenen neuen Stellenwerte. Dies umfasst auch die angegebene Anbringung, Entnahme und Anpassung von ku-Vermerken sowie die Anbringung von V-Vermerken.
Soweit sich durch das Inkrafttreten der neuen Entgeltordnung zum 01.01.2020 aufgrund dieser POA-Vorlage ein höherer Stellenwert ergibt, erfolgt bei Vorliegen der tarifrechtlichen und persönlichen Voraussetzungen die Höhergruppierung rückwirkend zum 01.01.2020.
- Ausblick
Die Überleitung der übrigen Stellen des handwerklichen Bereichs wird in weiteren 2 bis 3 Arbeitspaketen erfolgen. Diese werden dem POA sukzessive vorgelegt.
II. Laufweg im DMS
| OE | Unterschrieben am | Unterschrieben von | Unterschriftenart | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|
| Ref. I/II-CC | 02.12.2020 | Betz, Kerstin | Schlusszeichnen | |
| Ref. I/II | 02.12.2020 | Riedel, Harald | Genehmigung |
III. GPR
IV. Ref. I/II/POA
Nürnberg, 02.12.2020 Ref. I/II (Referat für Finanzen, Personal und IT) i. A.
gez. Betz (52 27) (Unterschrift liegt elektronisch vor)
Abdruck: PR 2. BM PR 3. BM PR Ref. III PR Ref. V PR ASN PR SUN PR SÖR DiP
Stellenplanauswertung (SAP HCM) zur Überleitung handwerklicher Stellen in die EGO Handwerk Bayern (Stand: 01.01.2020 - Inkrafttreten EGO Handwerk Bayern)
| lfd. Nr. | Stelle Nr. | Funktionsbezeichnung | bisheriger Stellenwert | ggf. neue Funktions- bezeichnung | künftiger Stellenwert | ggf. ku-Vermerk |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 415.6090 | GÄRTNERHELFER/IN | E5 | E5 | ku E 4 | |
| 2 | 416.2288 | GÄRTNERHELFER/IN ERFAHRUNGSFELD | E4 | E4 | ||
| 3 | 416.2289 | HANDWERKERHELFER/IN ERFAHRUNGSFELD | E4 | E4 | ||
| 4 | 416.3916 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | ||
| 5 | 520.7501 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E4 | E4 | ||
| 6 | 520.7502 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E4 | E4 | ||
| 7 | 520.7503 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E4 | E4 | ||
| 8 | 520.7504 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E4 | E4 | ||
| 9 | 520.7519 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT (SPRINGER/IN) | E2 | E2 | ||
| 10 | 520.7520 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT (SPRINGER/IN) | E2 | E2 | ||
| 11 | 520.7521 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 12 | 520.7522 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 13 | 520.7523 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 14 | 520.7524 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 15 | 520.7525 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 16 | 520.7526 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 17 | 520.7527 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 18 | 520.7528 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 19 | 520.7529 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 20 | 520.7530 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 21 | 520.7531 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 22 | 520.7532 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 23 | 520.7533 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 24 | 520.7534 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 25 | 520.7535 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 26 | 520.7536 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 27 | 520.7537 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 28 | 520.7538 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 29 | 520.7539 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 30 | 520.7540 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 31 | 520.7541 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 32 | 520.7542 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 33 | 520.7543 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 34 | 520.7544 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 35 | 520.7545 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 36 | 520.7546 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 37 | 520.7547 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 38 | 520.7548 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 39 | 520.7549 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 40 | 520.7550 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 41 | 520.7551 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 42 | 520.7552 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 43 | 520.7553 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 44 | 520.7554 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 45 | 520.7555 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 46 | 520.7556 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 47 | 520.7557 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 | ||
| 48 | 520.7558 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 49 | 520.7559 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
|---|---|---|---|---|
| 50 | 520.7560 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 51 | 520.7561 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 52 | 520.7562 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 53 | 520.7563 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 54 | 520.7564 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 55 | 520.7565 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 56 | 520.7566 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 57 | 520.7567 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 58 | 520.7568 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 59 | 520.7569 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 60 | 520.7570 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 61 | 520.7571 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 62 | 520.7572 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 63 | 520.7573 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 64 | 520.7574 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 65 | 520.7575 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 66 | 520.7576 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 67 | 520.7577 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 68 | 520.7578 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 69 | 520.7579 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 70 | 520.7580 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 71 | 520.7581 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 72 | 520.7582 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 73 | 520.7583 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 74 | 520.7584 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 75 | 520.7585 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 76 | 520.7586 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 77 | 520.7587 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 78 | 520.7588 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 79 | 520.7589 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 80 | 520.7590 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 81 | 520.7591 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 82 | 520.7592 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 83 | 520.7593 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 84 | 520.7594 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 85 | 520.7595 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 86 | 520.7596 | HAUSWIRTSCHAFTSKRAFT | E2 | E2 |
| 87 | 640.4925 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 88 | 740.2410 | FAHRER/IN, FRIEDHOFSCHAFFNER/IN, VORARBEI | TER/INE4 | E4 |
| 89 | 740.2420 | FAHRER/IN, FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 90 | 740.2430 | FAHRER/IN, FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 91 | 740.2440 | FAHRER/IN, FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 92 | 740.2450 | FAHRER/IN, FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 93 | 740.2460 | FAHRER/IN, FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 94 | 740.2470 | FAHRER/IN, FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 95 | 740.3121 | FRIEDHOFORDNER/IN | E4 | E5 |
| 96 | 740.3123 | FRIEDHOFORDNER/IN | E4 | E5 |
| 97 | 740.3125 | FRIEDHOFORDNER/IN | E4 | E5 |
| 98 | 740.3126 | FRIEDHOFORDNER/IN | E4 | E5 |
| 99 | 740.3128 | FRIEDHOFORDNER/IN | E4 | E5 |
| 100 | 740.3129 | FRIEDHOFORDNER/IN | E4 | E5 |
| 101 | 740.3130 | FRIEDHOFSORDNER/IN | E4 | E5 |
| 102 | 740.3132 | FRIEDHOFORDNER/IN | E4 | E5 |
| 103 | 740.3134 | FRIEDHOFORDNER/IN | E4 | E5 |
|---|---|---|---|---|
| 104 | 740.3136 | FRIEDHOFORDNER/IN | E4 | E5 |
| 105 | 740.3162 | FRIEDHOFORDNER/IN | E4 | E5 |
| 106 | 740.3164 | FRIEDHOFORDNER/IN | E4 | E5 |
| 107 | 740.3166 | FRIEDHOFORDNER/IN | E4 | E5 |
| 108 | 740.3168 | FRIEDHOFORDNER/IN | E4 | E5 |
| 109 | 740.3170 | FRIEDHOFORDNER/IN | E4 | E5 |
| 110 | 740.3172 | FRIEDHOFORDNER/IN | E4 | E5 |
| 111 | 740.3174 | FRIEDHOFORDNER/IN | E4 | E5 |
| 112 | 740.3176 | FRIEDHOFORDNER/IN | E4 | E5 |
| 113 | 740.3178 | FRIEDHOFORDNER/IN | E4 | E5 |
| 114 | 740.3225 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN VORARB | E4 | E4 |
| 115 | 740.3227 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN VORARB | E4 | E4 |
| 116 | 740.3230 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 117 | 740.3231 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 118 | 740.3233 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 119 | 740.3234 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 120 | 740.3235 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 121 | 740.3240 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 122 | 740.3242 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 123 | 740.3244 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 124 | 740.3246 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 125 | 740.3249 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 126 | 740.3250 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 127 | 740.3251 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 128 | 740.3253 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 129 | 740.3263 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 130 | 740.3265 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 131 | 740.3271 | BESTATTUNGSBETREUER/IN | E3 | E3 |
| 132 | 740.3273 | BESTATTUNGSBETREUER/IN | E3 | E3 |
| 133 | 740.3275 | BESTATTUNGSBETREUER/IN | E3 | E3 |
| 134 | 740.3276 | BESTATTUNGSBETREUER/IN | E3 | E3 |
| 135 | 740.3277 | BESTATTUNGSBETREUER/IN | E3 | E3 |
| 136 | 740.3325 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN VORARB | E4 | E4 |
| 137 | 740.3327 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN VORARB | E4 | E4 |
| 138 | 740.3330 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 139 | 740.3332 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 140 | 740.3334 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 141 | 740.3336 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 142 | 740.3338 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 143 | 740.3340 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 144 | 740.3342 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 145 | 740.3344 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 146 | 740.3346 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 147 | 740.3348 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 148 | 740.3350 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 149 | 740.3352 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 150 | 740.3354 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 151 | 740.3356 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 152 | 740.3358 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 153 | 740.3360 | FRIEDHOFSSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 154 | 740.3362 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 155 | 740.3364 | FRIEDHOFSCHAFFNER/IN | E4 | E4 |
| 156 | 740.3371 | BESTATTUNGSBETREUER/IN | E3 | E3 |
| 157 | 740.3373 | BESTATTUNGSBETREUER/IN | E3 | E3 | |
|---|---|---|---|---|---|
| 158 | 740.3375 | BESTATTUNGSBETREUER/IN | E3 | E3 | |
| 159 | 740.3377 | BESTATTUNGSBETREUER/IN | E3 | E3 | |
| 160 | 740.3379 | BESTATTUNGSBETREUER/IN | E3 | E3 | |
| 161 | 740.3613 | FAHRER/IN, FRIEDHOFSSCHAFFNER | E4 | E4 | |
| 162 | 740.3644 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 163 | 740.3645 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 164 | 740.3646 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 165 | 740.3750 | GAERTNERHELFER/IN VORARB | E4 | E4 | |
| 166 | 740.3755 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 167 | 740.3756 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 168 | 740.3758 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 169 | 740.3759 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 170 | 740.3760 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 171 | 740.3761 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 172 | 740.3762 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 173 | 740.3763 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 174 | 740.3779 | GAERTNERHELF., HANDWERKERHELF. | E4 | E4 | |
| 175 | 740.5527 | HANDWERKERHELFER/IN U LAGERGEH | E4 | E4 | |
| 176 | 740.5545 | GAERTNERHELFER/IN VORARB | E4 | E4 | |
| 177 | 740.5551 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 178 | 740.5552 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 179 | 740.5553 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 180 | 740.5554 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 181 | 740.5555 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 182 | 740.5556 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 183 | 740.5557 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 184 | 740.5558 | GAERTNERHELFER/IN VORARB | E4 | E4 | |
| 185 | 740.5559 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 186 | 740.5560 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 187 | 740.5561 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 188 | 740.5562 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 189 | 740.5563 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 190 | 800.1521 | KRAFTFAHRER/IN, HANDWERKERHELFER/IN, | E5 | E5 | V |
| 191 | 800.1522 | KRAFTFAHRER/IN, HANDWERKERHELFER/IN, | E5 | E5 | V |
| 192 | 800.1523 | KRAFTFAHRER/IN, HANDWERKERHELFER/IN, | E5 | E5 | V |
| 193 | 800.1524 | KRAFTFAHRER/IN, HANDWERKERHELFER/IN, | E5 | E5 | V |
| 194 | 800.1525 | KRAFTFAHRER/IN, HANDWERKERHELFER/IN, | E5 | E5 | V |
| 195 | 800.1526 | KRAFTFAHRER/IN, HANDWERKERHELFER/IN, | E5 | E5 | V |
| 196 | 800.1531 | HANDWERKERHELFER/IN, FAHRER/IN BIS 7,5 | E4 | E5 | |
| 197 | 800.1532 | 194 Stellen für müllauflader | E4 | E5 | |
| 198 | 800.2283 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | V |
| 199 | 800.2284 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | V |
| 200 | 800.2285 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | V |
| 201 | 800.2286 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | V |
| 202 | 800.2287 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | V |
| 203 | 800.2288 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | V |
| 204 | 800.2337 | HANDWERKERHELFER/IN (BOTE) | E4 | E4 | |
| 205 | 800.2339 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | V |
| 206 | 820.1115 | HANDWERKERHELFER/IN, FAHRZEUGPFLEGER/IN | E4 | E4 | |
| 207 | 820.4301 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 | |
| 208 | 820.4302 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 | |
| 209 | 820.4303 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 | |
| 210 | 820.4304 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 211 | 820.4305 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
|---|---|---|---|---|
| 212 | 820.4306 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 213 | 820.4307 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 214 | 820.4308 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 215 | 820.4309 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 216 | 820.4310 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 217 | 820.4311 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 218 | 820.4312 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 219 | 820.4313 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 220 | 820.4314 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 221 | 820.4315 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 222 | 820.4316 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 223 | 820.4317 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 224 | 820.4318 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 225 | 820.4319 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 226 | 820.4320 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 227 | 820.4321 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 228 | 820.4322 | MUELLAUFLADER/IN WAGENFÜHRER/IN | E3 | E4 |
| 229 | 820.4323 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 230 | 820.4324 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 231 | 820.4326 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 232 | 820.4327 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 233 | 820.4328 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 234 | 820.4329 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 235 | 820.4330 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 236 | 820.4331 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 237 | 820.4332 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 238 | 820.4333 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 239 | 820.4334 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 240 | 820.4335 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 241 | 820.4336 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 242 | 820.4337 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 243 | 820.4338 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 244 | 820.4340 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 245 | 820.4341 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 246 | 820.4342 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 247 | 820.4343 | MUELLAUFLADER/IN, VORARB. | E3 | E4 |
| 248 | 820.4344 | MUELLAUFLADER/IN VORARB. | E3 | E4 |
| 249 | 820.4345 | MÜLLAUFLADER/IN (BIOMÜLL) | E3 | E4 |
| 250 | 820.4360 | MUELLAUFLADER/IN WAGENFUEHRER/IN | E3 | E4 |
| 251 | 820.4361 | MUELLAUFLADER/IN WAGENFUEHRER/IN | E3 | E4 |
| 252 | 820.4362 | MUELLAUFLADER/IN WAGENFUEHRER/IN | E3 | E4 |
| 253 | 820.4363 | GAS, MÜLLAUFLADER/IN | E3 | E3 |
| 254 | 820.4364 | MÜLLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 255 | 820.4401 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 256 | 820.4402 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 257 | 820.4403 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 258 | 820.4404 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 259 | 820.4405 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 260 | 820.4406 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 261 | 820.4407 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 262 | 820.4408 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 263 | 820.4409 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 264 | 820.4410 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 265 | 820.4411 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
|---|---|---|---|---|
| 266 | 820.4412 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 267 | 820.4414 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 268 | 820.4415 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 269 | 820.4416 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 270 | 820.4417 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 271 | 820.4418 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 272 | 820.4420 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 273 | 820.4421 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 274 | 820.4422 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 275 | 820.4423 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 276 | 820.4424 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 277 | 820.4425 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 278 | 820.4426 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 279 | 820.4427 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 280 | 820.4428 | MUELLAUFLADER/IN (BIOMUELL) | E3 | E4 |
| 281 | 820.4430 | MUELLAUFL. (SCHADST.SAMM.) | E3 | E4 |
| 282 | 820.4431 | MÜLLAUFLADER/IN (BIOMÜLL) | E3 | E4 |
| 283 | 820.4432 | MÜLLAUFLADER/IN (BIOMÜLL) | E3 | E4 |
| 284 | 820.4433 | MÜLLAUFLADER/IN (BIOMÜLL) | E3 | E4 |
| 285 | 820.4501 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 286 | 820.4502 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 287 | 820.4503 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 288 | 820.4505 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 289 | 820.4506 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 290 | 820.4508 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 291 | 820.4509 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 292 | 820.4510 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 293 | 820.4511 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 294 | 820.4512 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 295 | 820.4513 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 296 | 820.4514 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 297 | 820.4515 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 298 | 820.4516 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 299 | 820.4517 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 300 | 820.4518 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 301 | 820.4519 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 302 | 820.4520 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 303 | 820.4521 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 304 | 820.4522 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 305 | 820.4523 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 306 | 820.4524 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 307 | 820.4525 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 308 | 820.4526 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 309 | 820.4528 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 310 | 820.4529 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 311 | 820.4530 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 312 | 820.4531 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 313 | 820.4532 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 314 | 820.4534 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 315 | 820.4535 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 316 | 820.4536 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 317 | 820.4537 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 318 | 820.4538 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 319 | 820.4539 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
|---|---|---|---|---|
| 320 | 820.4540 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 321 | 820.4541 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 322 | 820.4542 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 323 | 820.4543 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 324 | 820.4544 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 325 | 820.4546 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 326 | 820.4547 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 327 | 820.4548 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 328 | 820.4549 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 329 | 820.4550 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 330 | 820.4551 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 331 | 820.4552 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 332 | 820.4553 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 333 | 820.4554 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 334 | 820.4555 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 335 | 820.4556 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 336 | 820.4557 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 337 | 820.4558 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 338 | 820.4559 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 339 | 820.4560 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 340 | 820.4562 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 341 | 820.4563 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 342 | 820.4564 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 343 | 820.4565 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 344 | 820.4566 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 345 | 820.4567 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 346 | 820.4568 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 347 | 820.4569 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 348 | 820.4570 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 349 | 820.4571 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 350 | 820.4572 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 351 | 820.4573 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 352 | 820.4574 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 353 | 820.4575 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 354 | 820.4576 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 355 | 820.4577 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 356 | 820.4578 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 357 | 820.4579 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 358 | 820.4580 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 359 | 820.4581 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 360 | 820.4582 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 361 | 820.4583 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 362 | 820.4584 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 363 | 820.4585 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 364 | 820.4586 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 365 | 820.4587 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 366 | 820.4588 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 367 | 820.4590 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 368 | 820.4591 | GAS, MÜLLAUFLADER/IN | E3 | E3 |
| 369 | 820.4592 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 370 | 820.4593 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 371 | 820.4594 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 372 | 820.4595 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 |
| 373 | 820.4596 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
|---|---|---|---|---|---|
| 374 | 820.4597 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 375 | 820.4598 | MUELLAUFLADER/IN, WAGENFÜHRER/IN | E3 | E4 | |
| 376 | 820.4599 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 377 | 820.4600 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 378 | 820.4601 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 379 | 820.4602 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 380 | 820.4603 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 381 | 820.4605 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 382 | 820.4606 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 383 | 820.4607 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 384 | 820.4608 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 385 | 820.4609 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 386 | 820.4610 | MÜLLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 387 | 820.4611 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 388 | 820.4612 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 389 | 820.4613 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 390 | 820.4614 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 391 | 820.4615 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 392 | 820.4616 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 393 | 820.4617 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 394 | 820.4618 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 395 | 820.4619 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 396 | 820.4620 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 397 | 820.4621 | MUELLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 398 | 820.4630 | GAS, MÜLLAUFLADER/IN | E3 | E3 | |
| 399 | 820.4631 | MÜLLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 400 | 820.4701 | MÜLLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 401 | 820.4702 | MÜLLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 402 | 820.4703 | MÜLLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 403 | 820.4704 | MÜLLAUFLADER/IN | E3 | E4 | |
| 404 | 850.3156 | REIFENPFLEGER/IN, HANDWERKERHELFER/IN | E5 | E5 | |
| 405 | 850.3326 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | V |
| 406 | 850.3331 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | V |
| 407 | 850.3337 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | V |
| 408 | 850.3338 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | V |
| 409 | 850.3375 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 410 | 850.3439 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 411 | 850.3441 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 412 | 850.3468 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | V |
| 413 | 850.3511 | GAERTNERHELFER/IN, KRAFTFAHRER/IN | E4 | E4 | |
| 414 | 850.3541 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 415 | 850.3551 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 416 | 850.3633 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | V |
| 417 | 850.3643 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | V |
| 418 | 850.3710 | GÄRTNERHELFER/IN VORARB. MAHD | E4 | E4 | |
| 419 | 850.3712 | GÄRTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 420 | 850.3722 | GÄRTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 421 | 850.3723 | GÄRTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 422 | 850.3724 | GÄRTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 423 | 850.3729 | GÄRTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 424 | 850.3730 | GÄRTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 425 | 850.3732 | GÄRTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 426 | 850.3742 | GÄRTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 427 | 850.3743 | GÄRTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
|---|---|---|---|---|
| 428 | 850.3746 | GÄRTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 429 | 850.3748 | GÄRTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 430 | 850.3750 | GÄRTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 431 | 850.3757 | GÄRTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 432 | 850.3758 | GÄRTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 433 | 850.3912 | GÄRTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 434 | 850.3932 | GÄRTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 435 | 850.3936 | GÄRTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 436 | 850.4131 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 437 | 850.4136 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 438 | 850.4146 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 439 | 850.4231 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 440 | 850.4238 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 441 | 850.4239 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 442 | 850.4252 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 443 | 850.4254 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 444 | 850.4255 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 445 | 850.4262 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 446 | 850.4269 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 447 | 850.4271 | HELFER/IN SPIELPLATZK. | E4 | E4 |
| 448 | 850.4276 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 449 | 850.4289 | GAERTNERHELFER/IN, KRAFTFAHRER/IN | E4 | E4 |
| 450 | 850.4293 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 451 | 850.4294 | HELFER/IN SPIELPLATZK. | E4 | E4 |
| 452 | 850.4296 | HELFER/IN SPIELPLATZK. | E4 | E4 |
| 453 | 850.4317 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 454 | 850.4318 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 455 | 850.4321 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 456 | 850.4323 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 457 | 850.4324 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 458 | 850.4325 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 459 | 850.4326 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 460 | 850.4327 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 461 | 850.4328 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 462 | 850.4329 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 463 | 850.4331 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 464 | 850.4333 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 465 | 850.4336 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 466 | 850.4337 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 467 | 850.4338 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 468 | 850.4339 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 469 | 850.4341 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 470 | 850.4342 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 471 | 850.4343 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 472 | 850.4344 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 473 | 850.4348 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 474 | 850.4349 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 475 | 850.4351 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 476 | 850.4352 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 477 | 850.4353 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 478 | 850.4354 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 479 | 850.4355 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 480 | 850.4357 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 481 | 850.4428 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | |
|---|---|---|---|---|---|
| 482 | 850.4439 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 483 | 850.4451 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 484 | 850.4459 | GAERTNERHELFER/IN, KRAFTFAHRER/IN | E4 | E4 | |
| 485 | 850.4462 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 486 | 850.4463 | HELFER/IN SPIELPLATZK. | E4 | E4 | |
| 487 | 850.4464 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 488 | 850.4466 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 | |
| 489 | 850.4521 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 490 | 850.4522 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | V |
| 491 | 850.4523 | STRASSENREINIGER/IN VORARB. | E2UE | E3 | V |
| 492 | 850.4524 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 493 | 850.4525 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 494 | 850.4526 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | V |
| 495 | 850.4527 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 496 | 850.4528 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | V |
| 497 | 850.4529 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | V |
| 498 | 850.4531 | STRASSENREINIGER/IN VORARB. | E2UE | E3 | V |
| 499 | 850.4533 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | V |
| 500 | 850.4534 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 501 | 850.4536 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 502 | 850.4537 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | V |
| 503 | 850.4538 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 504 | 850.4539 | STRASSENREINIGER/IN VORARB. | E2UE | E3 | |
| 505 | 850.4540 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 506 | 850.4541 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 507 | 850.4542 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 508 | 850.4543 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 509 | 850.4544 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 510 | 850.4545 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 511 | 850.4546 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 512 | 850.4547 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 513 | 850.4548 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 514 | 850.4549 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 515 | 850.4551 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 516 | 850.4552 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 517 | 850.4553 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 518 | 850.4554 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 519 | 850.4555 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 520 | 850.4556 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 521 | 850.4557 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 522 | 850.4558 | STRASSENREINIGER/IN VORARB. | E2UE | E3 | |
| 523 | 850.4559 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 524 | 850.4560 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 525 | 850.4561 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 526 | 850.4562 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 527 | 850.4567 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 528 | 850.4569 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 529 | 850.4571 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 530 | 850.4572 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 531 | 850.4573 | STRASSENREINIGER/IN VORARB. | E2UE | E3 | |
| 532 | 850.4574 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 533 | 850.4575 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 | |
| 534 | 850.4576 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 535 | 850.4577 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
|---|---|---|---|---|
| 536 | 850.4578 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 537 | 850.4581 | STRASSENREINIGER/IN VORARB. | E2UE | E3 |
| 538 | 850.4582 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 539 | 850.4583 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 540 | 850.4584 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 541 | 850.4585 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 542 | 850.4587 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 543 | 850.4588 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 544 | 850.4592 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 545 | 850.4593 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 546 | 850.4594 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 547 | 850.4595 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 548 | 850.4596 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 549 | 850.4629 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 550 | 850.4634 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 551 | 850.4636 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 552 | 850.4640 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 553 | 850.4654 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 554 | 850.4657 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 555 | 850.4659 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 556 | 850.4663 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 557 | 850.4669 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 558 | 850.4671 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 559 | 850.4674 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 560 | 850.4676 | GAERTNERHELFER/IN, KRAFTFAHRER/IN | E4 | E4 |
| 561 | 850.4678 | HELFER/IN SPIELPLATZK. | E4 | E4 |
| 562 | 850.4679 | HELFER/IN SPIELPLATZK. | E4 | E4 |
| 563 | 850.4689 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 564 | 850.4696 | HELFER/IN SPIELPLATZK. | E4 | E4 |
| 565 | 850.4697 | HELFER/IN SPIELPLATZK. | E4 | E4 |
| 566 | 850.4717 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 567 | 850.4718 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 568 | 850.4721 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 569 | 850.4723 | STRASSENREINIGER/IN VORARB. | E2UE | E3 |
| 570 | 850.4724 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 571 | 850.4725 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 572 | 850.4726 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 573 | 850.4727 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 574 | 850.4728 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 575 | 850.4729 | STRASSENREINIGER/IN VORARB. | E2UE | E3 |
| 576 | 850.4732 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 577 | 850.4733 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 578 | 850.4735 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 579 | 850.4736 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 580 | 850.4738 | STRASSENREINIGER/IN VORARB. | E2UE | E3 |
| 581 | 850.4739 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 582 | 850.4740 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 583 | 850.4741 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 584 | 850.4742 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 585 | 850.4743 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 586 | 850.4746 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 587 | 850.4747 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 588 | 850.4758 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 589 | 850.4762 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
|---|---|---|---|---|
| 590 | 850.4764 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 591 | 850.4767 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 592 | 850.4774 | STRASSENREINIGER/IN VORARB. | E2UE | E3 |
| 593 | 850.4777 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 594 | 850.4778 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 595 | 850.4779 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 596 | 850.4782 | STRASSENREINIGER/IN, VORARBEITER/IN | E2UE | E3 |
| 597 | 850.4783 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 598 | 850.4786 | STRASSENREINIGER/IN VORARB. | E2UE | E3 |
| 599 | 850.4787 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 600 | 850.4788 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 601 | 850.4789 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 602 | 850.4791 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 603 | 850.4792 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 604 | 850.4793 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 605 | 850.4794 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 606 | 850.4796 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 607 | 850.4797 | STRASSENREINIGER/IN | E2UE | E3 |
| 608 | 850.4838 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 609 | 850.4847 | HELFER/IN SPIELPLATZK. | E4 | E4 |
| 610 | 850.4852 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 611 | 850.4853 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 612 | 850.4857 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 613 | 850.4869 | HELFER/IN SPIELPLATZKONTROLLE | E4 | E4 |
| 614 | 850.4874 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 615 | 850.4878 | HANDWERKERHELFER/IN, KRAFTFAHRER/IN | E4 | E4 |
| 616 | 850.4929 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 617 | 850.4936 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 618 | 850.4942 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 619 | 850.4944 | GAERTNERHELFER/IN, KRAFTFAHRER/IN | E4 | E4 |
| 620 | 850.4946 | GAERTNERHELFER/IN | E4 | E4 |
| 621 | 850.4949 | HANDWERKERHELFER/IN | E4 | E4 |