Sitzungsunterlagen
Sitzung der Sportkommission
06.12.2019
TAGESORDNUNG
Sitzung
Sitzung der Sportkommission
Sitzungszeit
Freitag, 06.12.2019, 14:00 Uhr
Sitzungsort
Rathaus, Fünferplatz 2, Großer Sitzungssaal
TAGESORDNUNG
Öffentliche Sitzung
1. Investitionsmaßnahmen - Neue Baumaßnahmen Bericht
Gsell, Klemens, Dr.
2. Zuschüsse für vereinseigene Sportanlagen Empfehlung
Gsell, Klemens, Dr.
3. Sonderzuschuss Vereinsentwicklung Bericht
Gsell, Klemens, Dr.
4. Projekte der Sportentwicklung Bericht
Gsell, Klemens, Dr.
5. Sportliche Nutzung Dutzendteich - Aktueller Sachstand Bericht
Gsell, Klemens, Dr.
6. Fortschreibung Sport-Agenda Bericht
Gsell, Klemens, Dr.
7. Hallenentwicklung zur Förderung des Nachwuchssports Bericht
Gsell, Klemens, Dr.
8. Erneuerung der Schulsport- und Vereinsanlage Bertha-von- Bericht
Suttner-Straße - Aktueller Stand SpS/043/2019
Gsell, Klemens, Dr.
- Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 12.07.2019,
öffentlicher Teil
Beratung Datum Behandlung Ziel
Sportkommission 06.12.2019 öffentlich Bericht
Betreff:
Investitionsmaßnahmen - Neue Baumaßnahmen
Anlagen: Investitionsmaßnahmen - Neue Baumaßnahmen Bericht Investitionsmaßnahmen - Neue Baumaßnahmen Anlage Übersicht
Bericht:
Für das Jahr 2019 stehen im Haushalt 1.100.000 EUR an Zuschüssen für vereinseigene Sportanlagen zur Verfügung. Es wird über Baumaßnahmen an vereinseigenen Sportstätten berichtet, die seit dem Bewilligungsverfahren im Rahmen der vergangenen Sitzung der Sportkommission am 12.07.2019 neu zur Förderung beantragt wurden.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten 1.100.000 € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja s. Bericht
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Investitionsmaßnahmen – neue Baumaßnahmen (Bericht)
Neu beantragte Baumaßnahmen
In der Vergangenheit wurde dem Bayerischen Landes-Sportverband e.V. (BLSV), als der mit der Verwaltung der staatlichen Mittel zur Förderung des außerschulischen Sports betrauten Organisation, bei Maßnahmen, die sowohl durch den Freistaat Bayern als auch die Stadt Nürnberg gefördert werden, zeitnah zur Antragstellung des Vereins eine Entscheidung über die grundsätzliche Förderfähigkeit und den Fördersatz der jeweiligen Maßnahme mitgeteilt. Die Bewilligung erfolgte im Rahmen der Sportkommissionssitzung in einem separaten Tagesordnungspunkt. Die Mitteillung des bewilligten Fördersatzes an den BLSV war insbesondere aufgrund der bis dato unterschiedlichen städtischen Fördersätze bei Baumaßnahmen notwendig (45% bei Bestandssanierungen, 20% bei Bestandserweiterungen).
Mit Inkrafttreten der Sportförderrichtlinien vom 13.12.2018 wurden die Fördersätze auf ein einheitliches Niveau von 45% für Baumaßnahmen angehoben. Dadurch ist eine Mitteilung des bewilligten Fördersatzes an den BLSV nicht länger erforderlich. Mit dem BLSV wurde vereinbart, dass bei Maßnahmen mit beantragter gemeinsamer Förderung künftig eine direkte und schnellere Abstimmung per Email über die betragsmäßige Förderung der Stadt Nürnberg auf Basis der berechneten Bemessungsgrundlage durch den BLSV erfolgt. Vor diesem Hintergrund würde der bisherige Tagesordnungspunkt der Sportkommission entfallen.
Trotz der entfallenen Anforderung des BLSV soll weiterhin in regelmäßigen Abständen und möglichst zeitnah zur Antragstellung durch den Verein über die aktuellen baulichen Maßnahmen an vereinseigenen Sportstätten berichtet werden. Dies erfolgt anhand einer Übersicht der Baumaßnahmen an vereinseigenen Sportstätten, die seit dem Bewilligungsverfahren im Rahmen der vergangenen Sitzung der Sportkommission neu zur Förderung beantragt wurden (s. Anlage 1.2). Die konkreten (Teil-)Auszahlungen sind dann in der Folge einem Bewilligungsprozess, grundsätzlich in den ersten Sportkommissionssitzungen des Jahres, unterworfen.
Die Übersicht in Anlage 1.2 beinhaltet zum einen Maßnahmen mit beantragter gemeinsamer Förderung durch den Freistaat Bayern und der Stadt Nürnberg (s. Spalte „Antrag BLSV“, sofern Datum der Antragstellung bereits bekannt ist). Zum anderen sind Maßnahmen aufgeführt, die aufgrund nichterfüllter staatlicher Fördervoraussetzungen (i. d. R. Mindestgrenze zuwendungsfähiger Kosten) lediglich aus städtischen Sportfördermitteln bezuschusst werden. Nicht aufgeführt sind geplante Anschaffungen von Geräten zur Pflege und zum Unterhalt von Vereinssportanlagen.
Diversity-Relevanz
Der Investitionszuschuss fördert das Breitensportangebot der Nürnberger Sportvereine, welches vom Grundsatz her allen Bevölkerungsgruppen offen steht. Aufgrund der Mitgliederstruktur der Nürnberger Sportvereine kann die Bezuschussung allerdings als diversity-relevant bezeichnet werden.
Nach einer im Rahmen der Erstellung des Sportentwicklungsberichts durchgeführten Untersuchung ist der Organisationsgrad einiger Bevölkerungsgruppen nicht repräsentativ im Vergleich zur Gesamtbevölkerung der Stadt Nürnberg:
-
Weniger Frauen als Männer sind in Sportvereinen organisiert.
-
Im Hinblick auf die Altersstruktur ist der Organisationsgrad der Kinder zwischen 7 und 15
Jahren am höchsten. Daraufhin erkennt man deutlich einen Einbruch der Sportaktivität im Sportverein im jungen Erwachsenenalter (25-34 Jahre). Jedoch steigt die Sportaktivität im Sportverein im frühen Seniorenalter (55-64 Jahre) bis in das hohe Alter hinein wieder an.
- Hinsichtlich der Schulbildung ist der Anteil der Sportvereinsmitglieder mit Hauptschulab-
schluss, Mittlerer Reife und Abitur ähnlich. Nur der Anteil der Sportvereinsmitglieder ohne Schulabschluss liegt weit unter dem Anteil der Sportvereinsmitglieder mit höheren Schulabschlüssen.
- Betrachtet man den Organisationsgrad nach dem monatlichen Haushaltseinkommen, dann
ist bei Haushalten unter 1 000 Euro Netto-Monatseinkommen der Anteil der Sportvereinsmitglieder am niedrigsten. Haushalte mit mehr als 3 000 Euro Netto-Monatseinkommen weisen den höchsten Anteil an Sportvereinsmitgliedern auf.
- Der Anteil an Sportvereinsmitgliedern unter der nicht-deutschen Bevölkerung liegt niedriger
als bei den Deutschen.
Nach diesen Ergebnissen ist davon auszugehen, dass diese Unterstützungsleistung unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in unterschiedlichem Maße zu Gute kommt, allerdings hat die Maßnahme in keinster Weise diskriminierende Auswirkungen. Darüber hinaus wird kontinuierlich versucht, ein Engagement im Sportverein auch für aktuell noch unterrepräsentierte Bevölkerungsgruppen attraktiv zu gestalten.
Bericht
Übersicht zu neu beantragten Baumaßnahmen an vereinseigenen Sportstätten
Seit dem Bewilligungsverfahren im Rahmen der Sitzung der Sportkommission am 12.07.2019 sind folgende Baumaßnahmen (Bestandserweiterungen und –Sanierungen) an vereinseigenen Sportstätten neu zur Förderung beantragt worden (sortiert nach Verein):
| Vorhaben | Vereinsname | Bezeichnung | Antrag SpS | Antrag BLSV | Fördersatz | Kostenschätzung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 013_27 | ATV Frankonia Nürnberg e.V. | Bestandssicherung Tennishalle | 05.07.2019 | 03.07.2019 | 55,00% | 84.743,35 € |
| 123_29 | ESV Flügelrad Nürnberg e.V. | Umrüstung Flutlichtanlage und Hallenbeleuchtung | 12.06.2019 | 13.05.2019 | 45,00% | 134.401,48 € |
| 124A_31 | ESV Rangierbahnhof Schützen 1929 e.V. | Umrüstung Beleuchtung an Schießständen | 04.10.2019 | - | 45,00% | 7.838,54 € |
| 137T_27 | Tennis-Club 1. FC Nürnberg e.V. | Renovierung Tennishalle | 19.09.2019 | erfolgt | 45,00% | 260.745,15 € |
| 300_11 | Nürnberger Dauerwelle | Errichtung Surferwelle in der Pegnitz | 09.06.2019 | erfolgt | 45,00% | 1.496.544,00 € |
| 398_21 | SC Germania Nürnberg e.V. | Erneuerung/Erweiterung Flutlichtanlage | 24.06.2019 | erfolgt | 45,00% | 71.730,82 € |
| 408_14 | SC Worzeldorf 1949 e.V. | Erneuerung Ballfangzaun Tennis und Fußball | 20.05.2019 | - | 45,00% | 6.299,22 € |
| 422_24 | SV Nürnberg-Laufamholz 1895 e.V. | Umrüstung auf LED-Beleuchtung | 12.06.2019 | 17.06.2019 | 45,00% | 21.852,98 € |
| 565_22 | TSV 1903 Mühlhof-Reichelsdorf e.V. | Erneuerung Heizungsanlage | 31.05.2019 | 11.06.2019 | 45,00% | 34.000,00 € |
| 578_23 | TV Eibach e.V. 1903 | Brandschutz-Sanierung Turnhalle | 13.09.2019 | 27.09.2019 | 45,00% | 25.000,00 € |
Beschlussvorlage
Beratung Datum Behandlung Ziel
Sportkommission 06.12.2019 öffentlich Empfehlung
Betreff:
Zuschüsse für vereinseigene Sportanlagen
Anlagen: Investitionszuschüsse Entscheidungsvorlage Investitionszuschüsse Anlage 2.2 Liste Text Investitionszuschüsse Anlage 2.3 Auflistung
Sachverhalt (kurz):
Für das Jahr 2019 stehen unter Berücksichtigung der in der Sportkommission am 12.07.2019 beschiedenen Auszahlungen noch 174.800 Euro an Zuschüssen für vereinseigene Sportanlagen zur Verfügung. Eine Verteilung der Mittel entsprechend Anlage 2.2 wird vorgeschlagen.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten 174.800 € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv 80.000 € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv 94.800 € davon Personalkosten € pro Jahr
Stadt Nürnberg Beschlussvorlage SpS/037/2019
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja s. Entscheidungsvorlage
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Stadt Nürnberg Beschlussvorlage SpS/037/2019
Empfehlungsvorschlag:
Die Zuschüsse werden gem. Anlage 2.2 empfohlen.
Zuschüsse für vereinseigene Sportanlagen
Entscheidungsvorlage
Für das Jahr 2019 stehen im Haushalt 1.100.000 EUR an Zuschüssen für vereinseigene Sportanlagen zur Verfügung. Durch die Verdopplung der in diesem Haushaltsjahr zur Verfügung stehenden Zuschussmittel können entscheidungsreife Anträge zeitnah abfinanziert werden und die Wartezeit zwischen dem Zeitpunkt der Antragstellung bis zur Auszahlung der ersten Zuschussrate deutlich verkürzt werden.
Aufgrund unrechtmäßig bezogener und deshalb zurückgeforderter Zuschussmittel erhöht sich dieser regulär zur Verfügung stehende Zuschuss für vereinseigene Sportanlagen im Jahr 2019 um 12.500 EUR. Auf Beschluss der Sportkommission vom 11. März 2016 werden die Baumaßnahmen zur Errichtung des Bundesstützpunkts Taekwondo in Nürnberg mit einem Betrag in Höhe von insgesamt 450.000 EUR aus Mitteln der Sportförderung bezuschusst. Im Stützpunkt werden auch die Nürnberger Vereine umfangreiche Trainingsmöglichkeiten vorfinden. Dies führt zu einer Vorausbindung von 75.000 Euro im Jahr 2019. Im Rahmen der Sitzungen der Sportkommission vom 22.03.2019 und 12.07.2019 wurden Zuschüsse für vereinseigene Sportanlagen in Höhe von insgesamt 862.700 EUR bewilligt und ausgezahlt. Somit stehen im Haushaltsjahr noch 174.800 EUR zur Verfügung. Bei der Vergabe dieser Restmittel wurde eine Priorisierung der auszahlungsreifen Anträge nach Antragsdatum vorgenommen. Auszahlungsreife Anträge, die aufgrund begrenzt zur Verfügung stehender Mittel nicht mehr in 2019 berücksichtigt werden konnten, werden in der Sitzung der Sportkommission im Frühjahr 2020 zur Bewilligung vorgelegt.
In der Anlage 2.2 sind die Vereine und Maßnahmen aufgeführt, für die in dieser Sitzung der Sportkommission Zuschüsse bewilligt werden sollen. Es sind Anträge berücksichtigt, bei denen der Verwendungsnachweis bereits vorliegt. Außerdem solche, bei denen der Verwendungsnachweis bzw. der abschließende Bewilligungsbescheid des BLSV noch aussteht, die aber bereits weitgehend abgeschlossen sind.
Grundsätzlich wird pro Jahr und Maßnahme
bei Maßnahmen, die vor dem Stichtag 13.02.2019 beantragt wurden, ein Betrag von maximal 50.000 Euro ausbezahlt. Wenn der Zuschussbetrag über 300.000 Euro liegt, erfolgt die Auszahlung über einen Zeitraum von maximal sechs Jahren.
bei Maßnahmen, die ab dem Stichtag 13.02.2019 beantragt wurden, ein Betrag von maximal 100.000 Euro ausbezahlt. Wenn der Zuschussbetrag über 300.000 Euro liegt, erfolgt die Auszahlung über einen Zeitraum von maximal drei Jahren.
Sollten unter Berücksichtigung dieser Voraussetzungen noch Mittel vorhanden sein, können für umfangreichere Baumaßnahmen gegebenenfalls weitere Zuschüsse bewilligt werden.
Übersicht:
Haushaltsmittel 1.100.000 EUR
- Zuschussrückforderung + 12.500 EUR
-
Förderung Bundesstützpunkt Taekwondo - 75.000 EUR
-
Zuschusszahlungen gemäß Beschluss der Sportkommissionen - 742.100 EUR
vom 22.03.2019
- Zuschusszahlungen gemäß Beschluss der Sportkommissionen - 120.600 EUR
vom 12.07.2019
Verfügbare Zuschussmittel 174.800 EUR
Bewilligungen gemäß Anlage 2.2 und 2.3 174.800 EUR
Restmittel -, - EUR
Diversity-Relevanz
Der Investitionszuschuss fördert das Breitensportangebot der Nürnberger Sportvereine, welches vom Grundsatz her allen Bevölkerungsgruppen offen steht. Aufgrund der Mitgliederstruktur der Nürnberger Sportvereine kann die Bezuschussung allerdings als diversity-relevant bezeichnet werden.
Nach einer im Rahmen der Erstellung des Sportentwicklungsberichts durchgeführten Untersuchung ist der Organisationsgrad einiger Bevölkerungsgruppen nicht repräsentativ im Vergleich zur Gesamtbevölkerung der Stadt Nürnberg: Weniger Frauen als Männer sind in Sportvereinen organisiert. Im Hinblick auf die Altersstruktur ist der Organisationsgrad der Kinder zwischen 7 und 15 Jahren am höchsten. Daraufhin erkennt man deutlich einen Einbruch der Sportaktivität im Sportverein im jungen Erwachsenenalter (25-34 Jahre). Jedoch steigt die Sportaktivität im Sportverein im frühen Seniorenalter (55-64 Jahre) bis in das hohe Alter hinein wieder an. Hinsichtlich der Schulbildung ist der Anteil der Sportvereinsmitglieder mit Hauptschulabschluss, Mittlerer Reife und Abitur ähnlich. Nur der Anteil der Sportvereinsmitglieder ohne Schulabschluss liegt weit unter dem Anteil der Sportvereinsmitglieder mit höheren Schulabschlüssen. Betrachtet man den Organisationsgrad nach dem monatlichen Haushaltseinkommen, dann ist bei Haushalten unter 1 000 EUR Netto-Monatseinkommen der Anteil der Sportvereinsmitglieder am niedrigsten. Haushalte mit mehr als 3 000 EUR Netto-Monatseinkommen weisen den höchsten Anteil an Sportvereinsmitgliedern auf. Der Anteil an Sportvereinsmitgliedern unter der nicht-deutschen Bevölkerung liegt niedriger als bei den Deutschen.
Nach diesen Ergebnissen ist davon auszugehen, dass diese Unterstützungsleistung unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in unterschiedlichem Maße zu Gute kommt, allerdings hat die Maßnahme in keinster Weise diskriminierende Auswirkungen. Darüber hinaus wird kontinuierlich versucht, ein Engagement im Sportverein auch für aktuell noch unterrepräsentierte Bevölkerungsgruppen attraktiv zu gestalten.
Zuschüsse für vereinseigene Sportanlagen
Empfehlung
der Sportkommission vom 06.12.2019
- öffentlich -
I. Aus Mitteln des Sachkontos "Zuschüsse für vereinseigene Sportanlagen" werden bewilligt:
Vorhaben- Verein
Nr. Maßnahme Zuschuss
013_25 ATV Frankonia Nürnberg e.V. 10.000 € Sanierung Tennishalle 165_23 FC Bayern-Kickers 1907 Nürnberg e.V. 14.550 € Sanierung Rasenspielfeld 330_21 Privil. Hauptschützenges. Nbg. 1429 80.000 € Einhausung Kurzwaffenschießstand 415_22 SG Nürnberg Fürth 1883 e.V. 50.000 € Umwandlung von Sportpatz in Kunstrasen 417_31 SV Brunn e.V. 6.050 € Sanierung Zugang Tennisplätze 492_31 Schützenverein Gut-Schuß Boxdorf e.V. 4.200 € Dachsanierung 555_34 TB St. Johannis 1888 e.V. Nürnberg 10.000 € Sanierung Umkleide- und Sanitärräume
Gesamtsumme 174.800 €
Seite 1
Sportkommissionssitzung am 06.12.2019 neu zu bewilligende Investitionszuschüsse
013_25 ATV Frankonia Nürnberg e.V. Antrag SpS: 02.05.2016 Kosten: 166.380 €
Sanierung Tennishalle Antrag BLSV: 12.02.2016 zuwendungsfähig: 131.313 €
Zur Bestandssicherung sind Sanierungsmaßnahmen an Gen. BLSV: 18.02.2016 Fördersatz: 55% Dachkonstruktion und Beleuchtung sowie energet. Maßnahmen Bewillig. BLSV: 11.03.2019 Zuschuss: 72.200 € an der Tennishalle am Standort Wacholderweg durchzuführen. Verw.Nachweis: 24.08.2018 bisher bewilligt: 40.000 €
neu zu bewilligender Zuschuss 10.000 €
Restzuschuss nach neuer Bewilligung: 22.200 €
165_23 FC Bayern-Kickers 1907 Nürnberg e.V. Antrag SpS: 23.05.2017 Kosten: 84.717 €
Sanierung Rasenspielfeld Antrag BLSV: 07.04.2017 zuwendungsfähig: 73.896 €
Auf dem abgespielten A-Platz des Vereins soll neuer Rollrasen Gen. BLSV: 17.05.2017 Fördersatz: 45% aufgebracht werden. Bewillig. BLSV: 10.05.2019 Zuschuss: 33.250 € Verw.Nachweis: 17.06.2019 bisher bewilligt: 0 €
neu zu bewilligender Zuschuss 14.550 €
Restzuschuss nach neuer Bewilligung: 18.700 €
330_21 Privil. Hauptschützenges. Nbg. 1429 Antrag SpS: 06.07.2014 Kosten: 1.514.000 € Einhausung Kurzwaffenschießstand Antrag BSSB: 12.02.2018 zuwendungsfähig: 1.395.828 € Durch eine Einhausung der Schießstände soll der Immissions- Gen. BSSB: Fördersatz: 45% schutz und die Sicherheit der Anlage verbessert werden. Bewillig. BSSB: Zuschuss: 628.100 € Verw.Nachweis: bisher bewilligt: 0 €
neu zu bewilligender Zuschuss 80.000 €
Restzuschuss nach neuer Bewilligung: 548.100 €
415_22 SG Nürnberg Fürth 1883 e.V. Antrag SpS: 26.12.2016 Kosten: 522.070 €
Umwandlung von Sportpatz in Kunstrasen Antrag BLSV: 07.04.2019 zuwendungsfähig: 446.918 € Der Großfeldtennenplatz soll in einen Großfeldkunstrasenplatz Gen. BLSV: Fördersatz: 45% umgewandelt werden. Insbesondere für die ständig wachsende Bewillig. BLSV: Zuschuss: 201.100 € Fußballabteilung ist eine Erweiterung des Platzangebotes Verw.Nachweis: 23.10.2019 bisher bewilligt: 0 € erforderlich. Standort: Regelsbacher Straße
neu zu bewilligender Zuschuss 50.000 €
Restzuschuss nach neuer Bewilligung: 151.100 €
417_31 SV Brunn e.V. Antrag SpS: 21.09.2016 Kosten: 14.019 €
Sanierung Zugang Tennisplätze zuwendungsfähig: 13.459 €
Die Zugangstreppe zu den Tennisplätzen ist marode und muss Fördersatz: 45% dringend renoviert werden. Außerdem sind Reparaturen an den Zuschuss: 6.050 € Plattenbelägen notwendig Verw.Nachweis: 04.06.2019 bisher bewilligt: 0 €
neu zu bewilligender Zuschuss 6.050 €
Restzuschuss nach neuer Bewilligung: 0 €
Seite 2
Sportkommissionssitzung am 06.12.2019 neu zu bewilligende Investitionszuschüsse
492_31 Schützenverein Gut-Schuß Boxdorf e.V. Antrag SpS: 21.09.2015 Kosten: 9.365 €
Dachsanierung zuwendungsfähig: 9.365 €
Das Dach, speziell der Regenablauf, über dem Material- und Fördersatz: 45% Umkleideraum ist undicht und muss saniert werden. Zuschuss: 4.200 € Verw.Nachweis: 23.09.2019 bisher bewilligt: 0 €
neu zu bewilligender Zuschuss 4.200 €
Restzuschuss nach neuer Bewilligung: 0 €
555_34 TB St. Johannis 1888 e.V. Nürnberg Antrag SpS: 26.02.2015 Kosten: 131.231 €
Sanierung Umkleide- und Sanitärräume zuwendungsfähig: 114.239 €
Der Verein plant eine Sanierung der Umkleide- und Sanitärräume Fördersatz: 45% des Tennisheims. In beiden Umkleiden sollen Toilettenräume Zuschuss: 51.400 € sowie Duschen erneuert werden. Verw.Nachweis: 07.02.2019 bisher bewilligt: 40.000 €
neu zu bewilligender Zuschuss 10.000 €
Restzuschuss nach neuer Bewilligung: 1.400 €
Summe: 174.800 €
Beratung Datum Behandlung Ziel
Sportkommission 06.12.2019 öffentlich Bericht
Betreff:
Sonderzuschuss Vereinsentwicklung
Anlagen: Sonderzuschuss Vereinsentwicklung Bericht
Bericht:
Maßnahmen aus dem Sonderzuschuss Vereinsentwicklung mit einem Betrag von jährlich 190 000 Euro wurden erstmalig im Jahr 2015 bewilligt und ausbezahlt. Der Bericht stellt einen kurzen Rückblick auf die vergangenen Jahre dar, gibt einen Überblick über die im Jahr 2019 beschlossenen Maßnahmen und zeigt eine Kalkulation der Folgejahre.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten 190.000 € Folgekosten 190.000 € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten 120.000 € pro Jahr
davon konsumtiv 190.000 € davon Personalkosten 70.000 € pro Jahr
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja s. Bericht
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Sonderzuschuss Vereinsentwicklung
Der Sonderzuschuss Vereinsentwicklung wurde mit einem Betrag von jährlich 190 000 Euro über das Maßnahmenpaket zur strategischen Förderung der Qualität in der Vereinsarbeit erstmals im Jahr 2015 umgesetzt. Die Gewährung des Sonderzuschusses erfolgt durch einen Beirat, der grundsätzlich zweimal im Jahr über vom SportService vorbereitete Anträge bzw. Fördermaßnahmen entscheidet.
Rückblick auf das Jahr 2015
Im Jahr 2015 wurden erstmals fünfzehn Maßnahmen bewilligt. Die Auszahlungen im Jahr 2015 beliefen sich auf insgesamt 37 547,50 Euro. Die restlichen 152 452,50 Euro konnten in Abstimmung mit dem Finanzreferat in das Jahr 2016 übertragen werden.
Rückblick auf das Jahr 2016
Im Jahr 2016 sind erstmals die Personalkosten bei SpS anteilig angefallen. Darüberhinaus wurde die Förderung von 25 neuen Maßnahmen beschlossen, davon acht Einzelfallentscheidungen, sechs Maßnahmen aus dem Bereich Personalqualität im Hauptamt, neun Maßnahmen zur Förderung der Personalqualität im Ehrenamt, eine Projektinitiierung und eine Vereinsberatung. In Summe beliefen sich die Auszahlungen im Jahr 2016 auf 214 092,56 Euro und betrugen damit mehr als die jährlich regulär zur Verfügung stehenden Mittel in Höhe von 190 000 Euro. Daher musste auf Restmittel aus dem Jahr 2015 zurückgegriffen werden.
Rückblick auf das Jahr 2017
Im Jahr 2017 fielen die Personalkosten bei SpS zum ersten Mal im vollen Umfang mit ca. 70 000 Euro an. Außerdem wurden die Förderung von 24 neuen Maßnahmen beschlossen, davon vier Vereinsberatungen, drei neue Maßnahmen im Bereich Personalqualität im Hauptamt, sieben Maßnahmen zur Förderung der Personalqualität im Ehrenamt, sechs Einzelfallentscheidungen und vier Projektinitiierungen. Die Auszahlungen im Jahr 2017 beliefen sich auf insgesamt auf 216 616,29 Euro, was zur Folge hat, dass wiederum auf Restmittel aus dem Jahr 2015 zurückgegriffen werden musste.
Rückblick auf das Jahr 2018
Auch im Jahr 2018 fielen die Personalkosten bei SpS wieder im vollem Umfang an. In den Beiratssitzungen des Jahres 2018 wurde darüberhinaus die Förderung von zehn Maßnahmen neu beschlossen: Zwei Beratungsleistungen, die Förderung einer hauptamtlichen Stelle, die Förderung einer Maßnahme Personalqualität im Ehrenamt und fünf Einzelfallentscheidungen. Davon waren zwei Einzelfallentscheidungen dem Bereich Sonderzuschuss Fusion zuzuordnen. Insgesamt wurde im Jahr 2018 ein Betrag von 202.906,61 Euro ausgezahlt, wiederum musste auf Restmittel zurückgegriffen werden.
Überblick über das Jahr 2019
In den Beiratssitzungen des Jahres wurde die Förderung der folgenden Maßnahmen neu beschlossen: Drei Beratungsleistungen, eine davon beinhaltet Beratungsleistungen im Zuge einer Fusion. Weiterhin wurde die Förderung von zwei hauptamtlichen Stellen neu beschlossen. Die Förderung der hauptamtlichen Stellen erfolgt über drei Jahre. Die Entscheidungen haben somit auch Auswirkungen auf die Folgejahre. Insgesamt werden in der Kategorie Personalqualität im Hauptamt im Jahr 2019 neun Stellen gefördert. Fünf Ausbildungs- bzw. Fortbildungslehrgänge für Vereinsmanager wurden im Bereich Personalqualität im Ehrenamt bewilligt oder ausgezahlt. Weiterhin wurden im Jahr 2019 vier Einzelfallentscheidungen sowie eine Projektinitiierung neu bewilligt. Außerdem fallen die Personalkosten bei SpS wieder im vollem Umfang an.
Für das Jahr 2019 stand ein Ansatz von 278 837,54 Euro zur Verfügung (190 000 Euro für 2019 plus 88 837,54 Euro Restbetrag aus 2018). Die Gesamtsumme, die im Jahr 2019 aus dem Sonderzuschuss auszuzahlen ist, beträgt voraussichtlich 230 816,67 Euro und damit deutlich mehr als die jährlich regulär zur Verfügung stehenden Mittel in Höhe von 190 000 Euro, so dass erneut auf Restmittel zurückgegriffen werden muss. Deren Übertragung in die Folgejahre hat sich damit als richtig und notwendig erwiesen.
Bei einigen bewilligten Maßnahmen aus den vergangenen Jahren ist die Abrechnung noch offen. Außerdem sind in den Folgejahren Zuschüsse als Folge von Bewilligungen aus den Jahren 2015, 2016, 2017, 2018 und 2019 auszahlungswirksam.
Insgesamt zeigt sich, dass die Auszahlungen seit 2016 immer deutlich über den 190 000 Euro liegen.
Überblick der Kalkulation der Sonderzuschüsse für die Folgejahre 2020, 2021 und
Nach aktueller Kalkulation können 48 020,87 Euro in das Jahr 2020 übertragen werden. Damit ergibt sich für 2020 ein Ansatz von 238 020,87 Euro (190 000 Euro plus 48 020,87 Euro). Bereits heute betragen die beschlossenen Verpflichtungen 93 425,00 Euro im Jahr 2020, 79 292,50 Euro im Jahr 2021 und 75 090,00 Euro im Jahr 2022. Weitere Anträge werden hinzukommen, so dass davon auszugehen ist, dass die jährlich zur Verfügung stehenden Mittel mittelfristig im jeweiligen Haushaltsjahr zur Auszahlung kommen.
Diversity-Relevanz
Der Sonderzuschuss fördert das Sportangebot der Nürnberger Sportvereine, welches vom Grundsatz her allen Bevölkerungsgruppen offensteht. Aufgrund der Mitgliederstruktur der Nürnberger Sportvereine kann die Bezuschussung allerdings als diversity-relevant bezeichnet werden.
Nach einer im Rahmen der Erstellung des Sportentwicklungsberichts durchgeführten Untersuchung ist der Organisationsgrad einiger Bevölkerungsgruppen nicht repräsentativ im Vergleich zur Gesamtbevölkerung der Stadt Nürnberg:
-
Weniger Frauen als Männer sind in Sportvereinen organisiert.
-
Im Hinblick auf die Altersstruktur ist der Organisationsgrad der Kinder zwischen 7 und 15
Jahren am höchsten. Daraufhin erkennt man deutlich einen Einbruch der Sportaktivität im Sportverein im jungen Erwachsenenalter (25-34 Jahre). Jedoch steigt die Sportaktivität im Sportverein im frühen Seniorenalter (55-64 Jahre) bis in das hohe Alter hinein wieder an.
- Hinsichtlich der Schulbildung ist der Anteil der Sportvereinsmitglieder mit Hauptschulab-
schluss, Mittlerer Reife und Abitur ähnlich. Nur der Anteil der Sportvereinsmitglieder ohne Schulabschluss liegt weit unter dem Anteil der Sportvereinsmitglieder mit höheren Schulabschlüssen.
- Betrachtet man den Organisationsgrad nach dem monatlichen Haushaltseinkommen,
dann ist bei Haushalten unter 1 000 Euro Netto-Monatseinkommen der Anteil der Sportvereinsmitglieder am niedrigsten. Haushalte mit mehr als 3 000 Euro Netto-Monatseinkommen weisen den höchsten Anteil an Sportvereinsmitgliedern auf.
- Der Anteil an Sportvereinsmitgliedern unter der nicht-deutschen Bevölkerung liegt niedri-
ger als bei den Deutschen.
Nach diesen Ergebnissen ist davon auszugehen, dass diese Unterstützungsleistung unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in unterschiedlichem Maße zu Gute kommt, allerdings hat die Maßnahme in keiner Weise diskriminierende Auswirkungen. Darüber hinaus wird kontinuierlich versucht, ein Engagement im Sportverein auch für aktuell noch unterrepräsentierte Bevölkerungsgruppen attraktiv zu gestalten.
Beratung Datum Behandlung Ziel
Sportkommission 06.12.2019 öffentlich Bericht
Betreff:
Projekte der Sportentwicklung
Anlagen: Projekte Sportentwicklung Bericht
Bericht:
Mit dem Ziel, die Bürgerinnen und Bürger Nürnbergs für einen aktiven Lebensstil zu motivieren, initiiert der SportService neue Maßnahmen und entwickelt diese weiter. Die Schwerpunkte liegen hierbei auf Bewegungsförderung für Kinder, Bewegung im öffentlichen Raum und Integration von Geflüchteten durch den Sport. Darüber hinaus sollen die Sportvereine und der Leistungssport durch Initiativen der Stadtverwaltung Unterstützung finden.
Der anhängende Bericht beschreibt die Inhalte der Maßnahmen im Jahr 2019, gibt einen Ausblick auf die Fortsetzung im nächsten Jahr und beschreibt Finanzierungsaspekte.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten 65.000 € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja s. Bericht
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Projekte und Maßnahmen der Sportentwicklung
Mit dem Ziel, die Bürgerinnen und Bürger Nürnbergs für einen aktiven Lebensstil zu motivie-
ren, initiiert der SportService neue Maßnahmen und entwickelt diese weiter. Die Schwer-
punkte liegen hierbei auf Bewegungsförderung für Kinder, Bewegung im öffentlichen Raum
und Integration von Geflüchteten durch den Sport.
Darüber hinaus sollen die Sportvereine und der Leistungssport durch Initiativen der Stadtver-
waltung Unterstützung finden.
Im Jahr 2019 wurden folgende Projekte und Maßnahmen durchgeführt:
Projekt „Bewegte Kita – Wachsen mit Bewegung“ Sport in Schule, Kita und Verein – FSJ im Sport Projekt „Seepferdchen“ „Kids aktiv“ – Bewegungsbroschüren Aktion „Mach mit – bleib fit“: kostenlose Übungsstunden auf Bewegungsparks Sport integrativ – Das Nürnberger Programm zur Integration in den Vereinssport Team Nürnberg – Starke Wirtschaft. Starker Sport. Veranstaltungen zur Information und Unterstützung von Sportvereinen
Projekt „Bewegte Kita – Wachsen mit Bewegung“
Das Projekt „Bewegte Kita – Wachsen mit Bewegung“ liefert einen Beitrag zur Erziehung von Kindern im Kindergarten- und Krippenalter im Sinne einer gesunden, bewegten Lebensweise. Es ist auf Nachhaltigkeit über strukturelle Veränderungen in den Einrichtungen ausgelegt.
Im zehnten Durchlauf 2018/2019 schulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SportService und Gesundheitsamts an 20 Teamfortbildungstagen die Kita-Teams und organisierten eine Auftakt- sowie eine Abschlussveranstaltung. Hinzu kamen ein Einführungs- und ein Vertiefungstag zu den Hengstenberg Bewegungsmaterialien für ausgewählte Mitarbeitende der Einrichtungen. Die Spenden der Bouhon-Stiftung in Höhe von 15 000 Euro ermöglichten die Anschaffung von Bewegungsmaterialien für jede Einrichtung.
39 Prozent der Kinder aus den zehn ausgewählten Einrichtungen besitzen einen Migrationshintergrund, 19 Prozent haben Anspruch auf wirtschaftliche Jugendhilfe.
Im September fiel der Startschuss für die elfte Runde, bei der es möglich war, sechs Kindergärten und drei Kinderkrippen über ein Bewerbungsverfahren in das Projekt aufzunehmen. Seit Projektbeginn im Jahr 2008 hatten damit schon 4 642 Kinder vielfältige Gelegenheiten zum eigenständigen Erproben und zum spielerischen Entfalten eigener Handlungsmöglichkeiten.
Sport in Schule, Kita und Verein – FSJ im Sport
Das Projekt „Sport in Schule, Kita (Kindertagesstätte) und Verein“ dient der Bewegungsförderung von Kindern und Jugendlichen. Dabei kommen Teilnehmende am Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) im Sport – mit erfolgreicher Ausbildung zum sportartübergreifenden Übungsleiter für Kinder und Jugendliche – in Sportvereinen, umliegenden Schulen und Kindergärten zum Einsatz. Seit 2008 wurden durch das Projekt insgesamt ca. 6 100 Übungsstunden abgehalten und verschiedene Sportprojekte initiiert.
Für viele Vereine ist es aus finanziellen oder organisatorischen Gründen nicht möglich, einen FSJler in Vollzeit zu verpflichten. Der SportService bietet den Vereinen deshalb an, sich FSJler gegen Bezahlung auszuleihen, um diese bei Übungseinheiten in den Nachmittagsund frühen Abendstunden zur Unterstützung einzusetzen. Im letzten Schuljahr nahmen die Vereine TSV 1846 Nürnberg, DJK BFC, Fechterring Nürnberg und Noris Baskets diese Möglichkeit in Anspruch.
Des Weiteren unterstützen die FSJler im Rahmen des Projekts „Sport integrativ“ den ASN Pfeil Phoenix bei Angeboten für Flüchtlinge und sozial Schwache.
Im Rahmen des schulischen Ganztages konnten am Förderzentrum Langwasser und an der Mittelschule Scharrerschule Angebote initiiert werden. An der Grundschule Holzgartenschule fand eine Sportarbeitsgemeinschaft (SAG) im Rahmen des Regelschulbetriebs statt.
Das Projekt ermöglicht dem SportService das Sammeln von praxisnahem Wissen und wertvollen Erfahrungen über Mechanismen, Kooperations- und Ansprechpartner und den Rahmenbedingungen in den verschiedenen Settings zur Weitergabe an die Sportvereine. Es finanziert sich über die Beiträge der beteiligten Sportvereine und die Einnahmen für den Einsatz an Schulen.
Projekt „Seepferdchen“
Das Projekt „Seepferdchen“ verbessert den Betreuungsschlüssel im schulischen Schwimmunterricht und schafft Zusatzangebote für wasserfremde Kinder, mit dem Ziel, dass mehr Nürnberger Kinder das Schwimmen erlernen. Das Projekt läuft nun im neunten Projektjahr.
Assistenz im Schwimmunterricht: Im Schuljahr 2018/2019 erhielten insgesamt 40 Klassen aus 11 Grundschulen, zwei Mittelschulen und einem Förderzentrum (vorwiegend aus Brennpunktstadtteilen) an insgesamt acht Vormittagen pro Woche Unterstützung von Teilnehmenden am Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) im Sport, die eine Rettungsschwimmer- und Übungsleiterlizenz besitzen. Zu Beginn des Schwimmunterrichts konnten ca. 48% der Kinder nicht schwimmen, am Ende waren es ca. 18% (Quelle: eigene Erhebung). Insgesamt wurden 248 Abzeichen (123 Seepferdchen, 120 Jugendschwimmer in Bronze, 5 Silber) abgenommen.
Im aktuellen Schuljahr konnte die Assistenz im Schulschwimmunterricht durch das Hinzuziehen von drei externen Teilnehmenden am FSJ aus Nürnberger Sportvereinen auf neun Vormittage erweitert werden. Insgesamt werden so 12 Grundschulen, drei Mittelschulen, eine Realschule und vier Förderzentren (vorwiegend aus Brennpunktstadtteilen) erreicht. (Grundschulen: Friedrich-Wanderer-Schule, Friedrich-Wilhelm-Herschel-Schule, Georg-Ledebour-Grundschule, Holzgartenschule, Insel Schütt, Knauerschule, Kopernikusschule, Paniersplatz, Dr.-Theo-Schöller-Schule, Sperberschule, Thoner Espan, Zerzabelshof; Mittelschulen: Friedrich-Wilhelm-Herschel-Schule, Scharrer-Mittelschule, Sperberschule; Realschule: Adam-Kraft-Realschule, Förderzentren: SFZ Bärenschanze, Merianschule, Paul- Moor-Schule, SFZ Langwasser)
Zusatzkurse für wasserfremde Kinder: Das Projekt konnte seit 2018 dank der Bereitstellung eines jährlichen Projektbudgets durch die Stadt Nürnberg fortgeführt und ausgeweitet werden. Dadurch ist die Durchführung von Zusatzangeboten für wasserfremde Kinder z. B. im Ganztag oder in den Ferien möglich. Die Angebote werden in Kooperation mit Nürnberger Schwimmsportvereinen durchgeführt, die qualifizierte und erfahrene Übungsleiter stellen.
In 2018/2019 wurden vier Angebote im schulischen Ganztag (zwei Grundschulen, ein Förderzentrum, ein Gymnasium, eine Mittelschule mit Deutschklasse) und sieben Ferienkurse in den Herbst- und Osterferien (vorranging in Kooperation mit Horten) durchgeführt. Die bestehenden Ganztagsangebote werden im aktuellen Schuljahr fortgeführt. Zusätzlich wurde ein neues Ganztagsangebot an einer zweiten Grundschule ins Leben gerufen. (Grundschulen: GS Scharrerschule, Michael-Ende-Schule; Mittelschule: Konrad-Groß-Mittelschule; Förderzentrum: SFZ Langwasser; Gymnasium: Pirckheimer Gymnasium)
„Kids aktiv“ – Bewegungsbroschüren
Der SportService hat zum Schuljahr 2019/2020 wieder die aktualisierte „Kids aktiv“ Broschüre mit Angeboten für Kinder bis 10 Jahren aufgelegt. Langjähriger finanzieller Unterstützer der Broschüre ist die VIACTIV Krankenkasse. Seit letztem Jahr konnte auch ALOX Personalmanagement als Förderer gewonnen werden, so dass die große Nachfrage dieses Druckwerks weiterhin gedeckt werden kann.
Mit über 400 Angeboten erhalten Eltern in der 54-seitigen Broschüre vielfältige Möglichkeiten, ein für ihr Kind geeignetes Sportangebot auszuwählen. 90% der Angebote in der „Kids aktiv“ Broschüre stammen von Sportvereinen in verschiedenen Nürnberger Stadtgebieten, aber auch vom Gesundheitsamt, Nürnberg Bad sowie den Aktiv- und Naturspielplätzen.
Die Verteilung der 8 300 Exemplare erfolgt direkt an Schulen und über die Stadtteilkoordinationen, die die Broschüre an weitere Multiplikatoren im Einzugsgebiet verteilen. Darüber hinaus werden Kinderärzte, Krippen, Kindergärten, Horte, Sozial- und Jugendärztliche Dienste, die AWO, pädagogische Institute, Jobcenter, Bürgerinformations- sowie Erziehungs-, Förderund Beratungsstellen mit Exemplaren versorgt.
In den kommenden Jahren ist eine sukzessive Erweiterung der Broschüre geplant.
Aktion „Mach mit – bleib fit“: kostenlose Übungsstunden auf Bewegungsparks
Von Anfang Mai bis Ende Juli bzw. Ende September 2019 konnten Interessierte im Rahmen der Aktion „Mach mit – bleib fit“ auf den Bewegungsparks für alle Generationen in Nürnberg wieder an kostenlosen Übungsstunden teilnehmen. Die Schaffung derartiger Sport- und Bewegungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum soll den Einstieg für eine Mitgliedschaft im Sportverein erleichtern sowie die Hemmschwelle für einen bewegungsaktiven und gesundheitsbewussten Lebensstil vermindern. Die Aktion fand auf sechs der sieben Bewegungsparks im Stadtgebiet statt (Ausnahme: Aktionsparcours Martha-Maria). Um auch Berufstätigen die Beteiligung an den Übungsstunden zu ermöglichen, wurden auch heuer die Vormittagstermine um Zeiten in den Abendstunden ergänzt. Die einstündigen Trainingseinheiten blieben mit über 160 Stunden gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant. Insgesamt nahmen das Angebot 2 194Teilnehmerinnen und Teilnehmer wahr, so dass es auch im sechsten Jahr zu einem Anstieg der Teilnehmerzahlen kam (um knapp 10 %). Ausgebildete Trainerinnen und Trainer der bereits in den Vorjahren kooperierenden Vereine Post SV Nürnberg, TV Reichelsdorf, VfL Nürnberg, DJK Nürnberg-Eibach, DJK Eintracht- Süd Nürnberg, SC Nürnberg Maxvorstadt 04 und SpVgg Mögeldorf unterwiesen die Aktiven jeden Alters in die korrekte Nutzung der Geräte und Anlagen. Diesen Kreis erweiterte außerdem die SGV Nürnberg-Fürth 1883, die den ausgeschiedenen SV Gostenhof 03 ersetzt.
Einzelne teilnehmende Gruppen trainieren auch nach der Aktion ohne professionelle Anleitung vor Ort regelmäßig weiter und möchten dies außerdem im Winter in einer Sporthalle weiterführen.
Bedauerlicherweise hat sich die Anzahl an Sponsoren weiter verringert. Unterstützt wurde die Aktion demnach erneut von der wbg Nürnberg Immobilien, der VR Bank Nürnberg sowie dem BLSV. Zusammen mit den seit der Empfehlung der Sportkommission vom 11.3.2016 zur Verfügung stehenden 5 000 Euro jährlich, konnte das Projekt in 2019 kostendeckend durchgeführt werden. Zur Sicherung der Fortführung im Jahr 2020 sind weitere Geldgeber notwendig.
Sport integrativ – das Nürnberger Programm zur Integration in den Vereinssport
„Sport integrativ – das Nürnberger Programm zur Integration in den Vereinssport“ wurde im Herbst 2015 initiiert. Es stellt Weichen, um mittel- und langfristig die Integration der Neuankömmlinge in die Gesellschaft zu ermöglichen. Der SportService fungiert als zentrale Koordinierungsstelle, entwickelt, fördert, koordiniert Angebote und flankierende Maßnahmen im Bereich Wohnen, schulische und berufliche Ausbildung, pädagogische Betreuung und unterstützt die Nürnberger Vereine in der Flüchtlingsarbeit. Das Ergebnis für 2019 ist ein flächendeckendes, vielfältiges, mehrmals wöchentlich stattfindendes und von den Flüchtlingen intensiv und regelmäßig genutztes offenes Programm von Sport- und Beratungsangeboten.
Um den integrativen und pädagogischen Aspekt noch zu verstärken wurde im März 2017 das Projekt „Kein Abseits im Fußball“ im Rahmen von „Sport integrativ“ gestartet. Es setzt beim Spaß am Fußballspielen an - geht aber viel weiter. Über den gemeinsamen Sport kommen junge Einheimische, Flüchtlinge und Migranten in Kontakt, haben die Möglichkeit, Deutsch zu sprechen und Freunde kennen zu lernen. Darüber hinaus finden sie im Projekt auch Unterstützung bei der Alltagsbewältigung, bei Fragen rund um die Themen Wohnen, Schule und Ausbildung; sie erhalten Lernbegleitung und werden im Bereich Sprache gefördert. Gleichzeitig können sie sich selbst ehrenamtlich in den Verein einbringen.
Das Modellprojekt nahm erstmals am Ligabetrieb der Leistungsklasse B teil und belegte den 6. Tabellenplatz. Die Förderung des Modellprojektes lief am 30.03.2019 aus. Hier wäre eine dauerhafte Förderung dringend notwendig, um die Nachhaltigkeit des Modellprojektes zu gewährleisten.
Einen tieferen Eindruck in Tätigkeiten der Koordinationsstelle „Sport integrativ“ gibt die folgende Auflistung:
Wöchentliche Angebote
- 320 Flüchtlinge werden in speziellen offenen Sportangeboten betreut (Altersstruktur
6-40 Jahre)
- 14 Projektmannschaften, angeschlossen an Vereine, werden mit regelmäßigen Trai-
ningsangeboten durch unsere SportCoaches (Übungsleiter mit Migrationshintergrund aus dem Modellprojekt „Kein Abseits im Fußball“) betreut
- Ringen, Hockey, Boxen, Taekwondo, Hip-Hop, Fitness und Fußball werden zusätzlich
in der St. Leonhard Mittelschule, der Astrid-Lindgren-Schule und der Georg-Ledebour-Mittelschule seit September 2018 angeboten
Veranstaltungen
- Veranstaltung und Beteiligung an Turnieren (6-8 pro Jahr), u. a. SportService-Jahres-
turnier der Projektmannschaften, Willkommen im Fußballturnier beim 1. FCN, DM- Straßenfußball, Teilnahme an Netzwerkturnieren organisiert von der DFL über „Willkommen im Fußball“, in Berlin, Regensburg und Ingolstadt
- Organisation von Trainingscamps, Schnuppertagen und kulturellen Veranstaltungen
im Netzwerk „Flüchtlinge werden Freunde“ der Bayerischen Sportjugend
- Teilnahme an Laufveranstaltungen z.B. FUN-RuN, B2RUN mit Flüchtlingen und Teil-
nehmern aus dem Stadtrat und des 1.FCN
- Beteiligung am Bewegungs- und Gesundheitstag in St. Leonhard mit der Unterstüt-
zung der Firma Dolby, den Vereinen SG Viktoria Nürnberg-Fürth und dem TSV 1846 Nürnberg
- Organisation der Aktionswochen im Juli in den Sportarten Hockey, Flag-Football, Bo-
xen, Taekwondo, Hip-Hop, Sichtungstraining-Veranstaltungen.
Netzwerkarbeit
- Aufbau der Zusammenarbeit und Koordination mit Puma, Adidas und anderen Fir-
men.
- Integratives Arbeiten über den Sport hinaus (z.B. Berufsschulen, Beteiligung an den
Infotagen in der Agentur für Arbeit)
-
- Phase mit Verstetigung und Ausbau der Projekte "Kein Abseits im Fußball" und
"Willkommen im Fußball" in Abstimmung mit den Netzwerkpartnern
- Teilnahme an vielen öffentlichen Veranstaltungen und regelmäßigen Arbeitskreisen
zum Thema Integration
- Stadtteil- und Jugendarbeit (z.B. Streetscoccer-Cup, Mitternachtssport, Workshops,
gemeinsame Veranstaltung in Jugendzentren usw.)
-
Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis „Allianz gegen Rassismus“
-
Enge Zusammenarbeit mit dem 1.FCN z.B. Jenö-Konrad-Cup, Nino-Programm, Will-
kommen im Fußball Programm
- Enge Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen der Stadt Nürnberg
Pädagogische Betreuung
-
Konzepterstellung für die Lern- und Sprachbegleitung für die Modellprojektteilnehmer
-
Initiieren von Gesprächsgruppen z.B. Trauma-Gesprächsgruppe
-
Alltagshilfen
-
Entwicklung eines Sportangebotes für Menschen mit Traumata
Wohnen
- In der Sport-WG (Gemeinschaftsunterkunft Edisonstr. 56) leben 18 leistungsstarke
Sportler und Sportlerinnen gemeinsam auf einem eigenen Stockwerk. Die Bewohner werden durch den SportService sozialpädagogisch betreut und begleitet. Weiterhin sind wir immer auf der Suche nach neuen Wohnformen.
Ausbildung
- Sieben Einzelvermittlungen von jungen heranwachsenden Männern ohne gute Blei-
beperspektive im Jahr 2019 in den Bereichen: “Schreiner, Anlagentechniker, Krankenpfleger, Altenpfleger, Einzelhandelskaufmann und Kommunikationskaufmann“
-
Unterstützung bei der Suche nach Praktika
-
Vermittlung in Berufsfachschulen (unabhängig vom Arbeitsamt) und Sprachkursen.
-
Kooperationsvereinbarungen und Konzeptentwicklung mit den Berufsfachschulen
B11/B2/B4 im Bereich Fachbezogene Lernbegleitung und Nachhilfe
- Hilfestellung beim Erlangen der Arbeits- und Ausbildungserlaubnis
Öffentlichkeitsarbeit
-
Erstellung notwendigen Info- und Werbematerials
-
Informationsveranstaltungen für Migranten und Vereine
-
Pflege und Ausbau des Internetauftritts
Beratung
-
Einzelberatung von Sportsuchenden
-
Beratung von Vereinen im Bereich Konzeptentwicklung, Integrationsarbeit, finanzielle
Unterstützung
-
Beratung von Firmen zum Thema Ehrenamt in dem Bereich Sport und Integration
-
Beratung von Institutionen und öffentlichen Einrichtungen im Bereich Sport und
Integration
- Unterstützung und Beratung beim Umgang mit Behörden, Wohnen, schulische und
berufliche Ausbildung usw.
Finanzen
- Antragsbearbeitungen und Abrechnung der Förderprogramme
Aus städtischen Mitteln stehen „Sport integrativ“ seit dem Jahr 2016 jährlich 30 000 Euro zur Verfügung. Dazu kommen weitere Mittel von verschiedenen Partnern (z.B.1.FCN, Adidas AG Egidius-Braun-Stiftung usw.). Der Bayerische Landessport-Verband (über „Integration durch Sport“) stellt eine fünfstellige Summe für die Integrationsarbeit der Vereine zur Verfügung. Diese Förderung läuft am 31.12.2019 aus.
Das Teilprojekt „Kein Abseits im Fußball“ wird zusätzlich durch Netzwerkpartner wie Puma, Adidas, 1.FCN, Deutsche Fußballliga, Kinder und Jugendstiftung unterstützt. Die Förderung durch das „Fachprogramm Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der Jugendarbeit zur Umsetzung des Kinder- und Jugendprogramms“ der Bayerischen Staatsregierung ist zum 30.03.2019 ausgelaufen. Hier würden wir uns eine langfristige finanzielle Förderung wünschen, um weiterhin nachhaltig und erfolgreich arbeiten zu können.
Team Nürnberg – Starke Wirtschaft. Starker Sport.
Die Förderinitiative Team Nürnberg ist ein Netzwerk von Partnern aus Sport und Wirtschaft. Die Fördermitglieder unterstützen den lokalen Breiten- und Leistungssport unter dem Motto „Wirtschaft und Sport gemeinsam für ein leistungsstarkes und bewegungsfreundliches Nürnberg!“. Koordiniert wird die Netzwerkarbeit vom SportService der Stadt Nürnberg.
Rund 30 Mitglieder konnten bereits als Unterstützer der Förderinitiative gewonnen werden; mit externer Unterstützung im Bereich der Akquise soll die Basis der Förderer weiter vergrößert werden. Im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit des SportService wurde ein eigener Internetauftritt für Team Nürnberg gestaltet und vierteljährlich informiert ein Newsletter knapp 400 Abonnenten zu aktuellen Entwicklungen. Zusätzlich werden Veranstaltungen für die Netzwerkpartner und öffentlichkeitswirksame Aktionen durchgeführt.
Die Förderung über Team Nürnberg sieht eine Kombination aus einem jährlichen Mitgliedsbeitrag von 750 Euro und individuellem Sponsoring vor. So wird die Sicherung von Basisleistungen (Netzwerkveranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit, Auszeichnung des Teams, des Ta-
lents und der Tat des Jahres) neben individueller, bedarfsorientierter Förderung gewährleistet. Seit 2017 wird darüber hinaus aus den besten Bewerbern des Förderkaders monatlich ein Team, ein Talent oder eine Tat des Monats mit jeweils 500 Euro prämiert. Die Auswahl erfolgt aufgrund der jüngsten Erfolge.
Diese „Zusatzförderung“ hat sich überaus erfolgreich bewährt; sowohl was die Motivation innerhalb des Förderkaders als auch was die Präsentation der Förderer angeht. Regelmäßig wird über die Prämierungen zum Team, Talent oder zur Tat des Monats auch in der Presse (Fokus Online, Marktspiegel, NZ) berichtet.
Veranstaltungen zur Information und Unterstützung von Sportvereinen
Themenabend Ehrenamt
Ohne Ehrenamtliches Engagement geht es nicht - ob im Kleinen oder im großen Verein! Der Aufgabe „Ehrenamtliche im Sport gewinnen und binden“ widmete sich der Themenabend Ehrenamt am 27. Juni im Nürnberger Rathaus.
„Ehrenamt muss Spaß machen!“, so Referent Arnold Lindner, Ehrenamtsbeauftragter des Bayerischen Turnverbands. Deshalb ist es wichtig, persönliche Interessen ernst zu nehmen und diese auch zu fördern. Zum Beispiel, indem Fort- und Weiterbildungen ermöglicht werden. Doppelbesetzungen von Stellen oder die Übernahme von administrativen Routinearbeiten z. B. durch hauptamtliches Personal führen zur Entlastung und ermöglichen mehr Flexibilität. Daneben sollten Vereine Wert auf eine transparente und beständige Anerkennungskultur legen und diese strategisch planen. „Öffentliche Anerkennungsformen sind heutzutage nicht mehr so wichtig“, diese Erkenntnis zog u. a. Julian Gutbrod, der zweite Referent der Abendveranstaltung, aus seiner Masterarbeit. Vielmehr komme es auf eine regelmäßige Wertschätzung an. Dies stellt eine von zehn Handlungsempfehlungen dar, die er aus der Befragung von Ehrenamtlichen ableitete. Obwohl sich die finanzielle Entschädigung nicht als Hauptmotivator für die Aufnahme eines Ehrenamts darstellte, empfiehlt Gutbrod, die Ehrenamtlichen zumindest für Ihre Aufwendungen zu entschädigen, z. B. indem Mitgliedsbeiträge erlassen werden. Denn Ehrenamt sollte den Ehrenamtlichen nichts kosten!
Sporttreff
Der Nürnberger Sporttreff ist ein regelmäßig stattfindendes Forum von Vereinen für Vereine. Im Vordergrund stehen das Kennenlernen und der informelle Austausch. Gleichzeitig beinhaltet jede Veranstaltung einen informativen Teil.
Der diesjährige Sporttreff im Oktober 2019 fand in den Räumlichkeiten des ATV 1873 Frankonia Nürnberg statt. Unter dem Thema „Innovative Sportangebotsformen: Beschreibung – Voraussetzungen – erste Schritte“ folgten 25 Teilnehmende aus Sport und Politik der Einladung des SportService und des ATV. Robin Filusch, der Geschäftsführer des ATV, stellte dabei u.a. die Präventions- und Reha-Kurse vor, die einer Zertifizierung durch die Zentrale Prüfstelle Prävention bedürfen bei denen es für die Teilnehmenden nicht zwingend notwendig ist, Vereinsmitglied zu sein. Diese Kursangebote sind hauptsächlich für ältere Menschen konzipiert. Der ATV bietet in den Ferien aber auch Sportcamps für Kinder und Jugendliche an, bei denen die eigenen Sportabteilungen miteinbezogen werden. Außerdem betreibt der Verein eine eigene Bewegungs-KiTa mit Krippe, Kindergarten und Hort. Den Bereich der Ganztagsbetreuung nannte Herr Filusch als großes Projekt der nächsten Jahre. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Sportverein war in der Fragerunde sowie beim anschließenden informellen Austausch für die Vereine ein sehr präsentes und wichtiges Thema.
Sportdialoge
Am 09. November 2019 fanden die Nürnberger Sportdialoge als Plattform des Austauschs zwischen Sportvereinen, Politik, Fachreferenten und der Sportverwaltung bereits zum dreizehnten Mal statt. Im Heilig-Geist-Haus konnte erneut eine große Teilnehmerzahl begrüßt werden. Das zentrale Thema der Tagung 2019 lautete „Raum für Sport“ – dies war auch der Titel des Impulsreferats von Bürgermeister Dr. Klemens Gsell.
Im Zuge der Tagung erläuterten Fachreferenten wichtige Aspekte der Vereinsarbeit:
„Wege und Strategien für vereinseigene Sportanlagen“ (Dr. Stefan Eckl, ikps) „Moderne Baukonzepte für Vereinssportanlagen“ Cathrin Dietz, SpOrt concept „Sportanlagen als Bewegungs-/Bildungsraum für Alle“ (Dirk Schelhorn, Freier Landschaftsarchitekt AKH) „Verein im öffentlichen Raum“ (Prof. Dr. Lüder Bach / Peter Pinzer, SportService) „Sicherheit bei Betrieb und Nutzung von Sportanlagen“ (Claus Weingärtner, Stiftung Sicherheit im Sport) „Fördermöglichkeiten bei Bau und Sanierung“ (Holger Langebröker, BLSV / Stephanie Köhler, SportService) „Vergabe städtischer Sportstätten“ (Harald Füller, SportService)
Ein zusätzlicher Programmpunkt „Wie finden Sport und Naturschutz in der freien Natur zusammen?“ wurde durch den Umweltreferent Dr. Peter Pluschke vorgestellt. Ein Highlight der Veranstaltung war wiederum die Verleihung der Projektförderpreise 2019. Die Dokumentation und weiterführende Informationen stehen im Internet auf den Seiten des SportService unter der Rubrik Vereinsservice > Veranstaltungen.
Diversity Relevanz der Projekte und Maßnahmen
Projekt „Bewegte Kita – Wachsen Kitas in Brennpunktstadtteilen werden im Auswahlmit Bewegung“ verfahren bevorzugt
Sport in Schule, Kita und Verein – Bewegungsstunden an Schulen sind für alle Kinder FSJ im Sport offen; bei Vereinen werden Sportangebote für Kinder, Jugendliche und Geflüchtete unterstützt
Projekt „Seepferdchen“ Von der Assistenz im Schwimmunterricht profitieren alle Kinder; von speziellen Schwimmkursen im Ganztag / in den Ferien profitieren Kinder mit schlechten Chancen, das Schwimmen zu lernen
„Kids aktiv“ – Bewegungsbroschü- Zielgruppe der Broschüre: Eltern von Kindern bis 10 ren Jahre fast im gesamten Stadtgebiet
Aktion „Mach mit – bleib fit“: kos- Niederschwellige, kostenlose Bewegungsangebote, tenlose Übungsstunden auf Bewe- offen für alle Bürgerinnen und Bürger gungsparks Sport integrativ – Das Nürnberger Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Integra- Programm zur Integration in den tion von Geflüchteten Vereinssport Veranstaltungen zur Information Nicht alle Bevölkerungsgruppen sind gleichmäßig in und Unterstützung von Sportverei- Sportvereinen vertreten, jedoch sorgen die Sportvernen eine flächendeckend für kostengünstige, niederschwellige Sportangebote
Team Nürnberg – Starke Wirt- Die Maßnahme unterstützt junge leistungssportlich schaft. Starker Sport. orientierte Talente, semiprofessionelle Sportmannschaften und soziale Projekte
Beratung Datum Behandlung Ziel
Sportkommission 06.12.2019 öffentlich Bericht
Betreff:
Sportliche Nutzung Dutzendteich - Aktueller Sachstand
Anlagen: Sportliche Nutzung Dutzendteich Bericht
Bericht:
Der Bericht stellt im Hinblick auf die anstehenden Planungen des Gewässerentwicklungskonzepts und des Parkpflegewerks des Volksparks Dutzendteich die Anforderungen und Bedarfe des Sports und der Sportvereine rund um den Dutzendteich dar.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja s. Bericht
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Sportliche Nutzung am Großen Dutzendteich und im Volkspark Dutzendteich
– Anforderungen und Bedarfe
Die Sportverwaltung war aufgefordert, die Interessen der organisierten Sportbereiche und auch der öffentlichen Sportnutzung im Volkspark Dutzendteich zusammenzustellen. Die Belange, Hinweise und Ansatzpunkte der ansässigen Sportvereine, dem Yacht-Club Nürnberg e.V., dem Ruderverein Nürnberg e.V. und dem Kanuverein Nürnberg e.V. sind Grundlage für diesen Bericht. Die Positionen sind nicht verwaltungsintern abgestimmt und werden seitens der Sportverwaltung in die Diskussion um das Parkpflegewerk des Volksparkes Dutzendteich und das Gewässerentwicklungskonzept eingebracht.
1. Gewässerentwicklungskonzept: Sportanforderungen am Großen Dutzendteich
a) Verbesserung der Problematiken: Versandung, Verlandung und fehlende Wassertiefe
Versandung des Sees Nach Eindruck der ansässigen Sportvereine versanden einige Bereiche des Dutzendteiches: Die Bucht beim Ruderverein Nürnberg 1880 e.V. zur Beuthener Straße, der Bereich des Steges beim Yacht-Club Nürnberg e.V. sowie bei den Modellbauern versanden. Die Bucht in der Beuthener Straße war früher schiffbar und hatte damit den nötigen Tiefgang, was heute nicht mehr möglich ist. Dementsprechend versanden auch andere Uferbereiche immer mehr. Im Einzugsbereich der Zu-, und Abflüsse sind die Wassertiefen ausreichend. An anderen strömungsungünstigeren Stellen bilden sich richtige Hügel, an denen die Boote mitten im See hängen bleiben. Dies ist beim Ein- und Ablassen des Teiches sehr gut beobachtbar. Hier sind die Ergebnisse des Monitoring Konzepts der OHM-Hochschule abzuwarten und ggfs. (stellenweise) Maßnahmen zu ergreifen. Möglicherweise ist auch eine Sedimententnahme in kürzeren Abständen als aktuell als Option ins Auge zu fassen und umsetzbar.
Verlandung der Uferbereiche In der Bucht am Bahnhof Dutzendteich stellt die Verlandung für die Ruderer trotz bisherigen Maßnahmen ein Problem dar und selbst deren Boote mit geringem Tiefgang haben dort schon Bodenkontakt. Auch der Sattelplatz im Osten des Dutzendteichs zum Kurt-Schmidtpeter-Weg hin sollte gut nutzbar sein und eine Vertiefung des Teichs an dieser Stelle wäre sehr wünschenswert, verbunden mit einem Kiesstreifen am Rand, um für die jährliche Regatta mit Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland und der Schweiz gute Bedingungen zu haben.
Fehlende Wassertiefe Die fehlende Wassertiefe stellt für die ansässigen Sportvereine ein großes Problem dar. Aus Sicht der Sportvereine wäre eine Wasservertiefung auf mindestens 2,60 Meter im gesamten Teich wünschenswert. Wenn man davon ausgeht, dass sich klimatische Verhältnisse wie im Sommer 2018 in den nächsten Jahren wiederholen können, wäre es sinnvoll über flankierende Maßnahmen zur Gewährleistung des für den Bootssport benötigten Wasserstandes nachzudenken. Um inklusives Segeln, wie es der Yacht-Club Nürnberg anbieten möchte, gewährleisten zu können, wäre ein Halten des Wasserstandes auf eine Mindestwassertiefe von 2,00 Meter über den Sommer notwendig. Evtl. ist über eine Wasserbeileitung von anderen Gewässereinzugsgebieten nachzudenken. Mit den heutigen technischen Mitteln sind möglicherweise auch Maßnahmen umsetzbar, die in der Vergangenheit nicht realisierbar waren.
Die seitens der Vereine erarbeiteten Lösungsansätze, wie z.B. Glättung und Vertiefung werden aus Vereinssicht nicht ausreichend berücksichtigt, und mit „ökologischen und wasserwirtschaftlichen Belangen“ gegenargumentiert.
b) Reduzierung der Verbuschung der Uferbereiche und des zu hoch stehenden Schilfs
Aus Sicht des Sports ist deutlich weniger Ufervegetation wünschenswert. Bereits die bestehenden Schilfgürtel stellen für die Vereine letztlich ein erhebliches Problem für eine langfristige Nutzung des Sees dar. Ohne Eingriffe ist darüber hinaus durch natürliche Vermehrung mit einer weiteren Ausweitung zu rechnen. In Anbetracht der wenigen Wasserflächen im Stadtgebiet, ist eine weitgehend ungehinderte Aussicht auf die Wasserfläche sowie auf den dort stattfindenden Bootssport wünschenswert. Aus Vereinssicht sollen daher keine neuen Schilfgürtel angelegt und die vorhandenen im Winter geschnitten werden. Der Kanuverein wünscht eine bessere Beobachtbarkeit seiner Spielfelder (Nordwestecke des Dutzendteichs) durch eine Verbreiterung des Schilfgürtels ist dies schwierig geworden. Eine gute Sichtbarkeit der Spielfelder ist aber u.a. auch notwendig, um gekenterte Sportlerinnen und Sportler und deren Boote im Notfall an Land bringen zu können und den Wiedereinstieg zu ermöglichen. Auch bei den Regatta-Strecken der Ruderer und der Segler sollte die Sichtbarkeit für Zuschauer und Schiedsrichter gewährleistet sein. Weiterhin sollten Zugänge für das Eislaufen im Winter an geeigneten Stellen vorhanden sein, sowie Einstiege für das Freiwasserschwimmen der Kadertriathletinnen und -triathleten des Bundesstützpunktes Triathlon, der zwischenzeitlich in Nürnberg verortet ist. Hierfür wäre es zielführend am Gr. Dutzendteich z.B. in Absprache beim Sattelplatz der Ruderer, ein Freiwassertraining zu ermöglichen,
c) Reduzierung der Algenbelastung
Es wird angeregt, ein eigenes Mähboot für den Dutzendteich zu erwerben. Weitere Maßnahmen zur Nährstoffreduzierung wie die Kontrolle des Fütterungsverbots, die Optimierung der Baumpflege im Uferbereich und die Optimierung der Ufer- und Wasserbereiche könnten außerdem mögliche Ansatzpunkte sein, um die Algenbelastung zu reduzieren und bessere Bedingungen für das regelmäßige Wassersporttraining und die Wettkampfveranstaltungen der Vereine zu schaffen.
Auch ist es aus sportlicher Sicht sinnvoll, im Großen Dutzendteich das Freiwasserschwimmtraining für die Athletinnen und Athleten des Bundesstützpunkt Triathlon zu ermöglichen. Neben einem Steg an der Ecke Norisring und Zeppelinfeld, der auch von Ruderverein genutzt werden könnte, wären dafür Maßnahmen zu einer Reduzierung der Algenbelastung notwendig.
d) Flexibleres Wasserablassen
Ein flexibleres und mit den Vereinen abgestimmtes Wasserablassen des Großen Dutzendteichs, wäre aus Sicht der Sportvereine wünschenswert (Wunsch der Vereine ist, die Wassersport-Saison bei günstigen Wetterverhältnissen etwas zu verlängern).
e) Dauerhafte Uferbefestigung
SpS befürwortet die von den Vereinen erwünschte echte und dauerhafte Uferbefestigung mit einer Betonbefestigungsmöglichkeit für die Stege der Vereine hinter der Holzverplankung und die bereits begonnene Umsetzung.
f) Finanzielle Bedarfe
Die konkreten, für die Beschiffbarkeit kritischen Stellen, im Großen Dutzendteich sollten in Abstimmung mit den ansässigen Sportvereinen identifiziert und die Beschiffbarkeit durch Maßnahmen wie regelmäßige Sedimententnahmen gesichert werden. Da ggfs. häufigere Sedimententnahmen als
bisher nötig sind, können höhere Kosten entstehen. Auch für Maßnahmen zur Erhaltung der notwendigen Wassertiefe in heißen Sommern und zur Reduzierung der Algenbelastung sind ggfs. Zusatzmittel notwendig.
2. Parkpflegewerk: Sportanforderungen im Volkspark Dutzendteich
a) Anforderungen des Vereinssports
Die sog. Spiegelwiese am großen Dutzendteich muss weiterhin zur Nutzung für Sportveranstaltungen der anliegenden Vereine genutzt werden können und vor negativen Einflüssen bewahrt werden. Ansonsten wären durch eine solche erhebliche Beeinträchtigung einige Sportveranstaltungen am Großen Dutzendteich wie beispielsweise Deutsche Meisterschaften des Rudervereins nicht mehr durchführbar. Sportveranstaltungen werden von SpS und der Stadt Nürnberg ausdrücklich gewünscht und daher hatte sich hierfür erst kürzlich die städtische Unterstützung erhöht.
Für den Kanuverein wurde die Sicht auf das Spielfeld 1 im Großen und Ganzen gewährleistet, was sehr erfreulich ist und auch weiterhin aufrechterhalten werden sollte.
Die Zufahrt für die Vereine zu ihren Vereinsgeländen bzw. zur Kongresshalle muss weiterhin unbedingt gewährleistet sein. Dies ist auch für den Baumschnitt bedeutsam, damit die Boote weiterhin zu den Vereinsgeländen und -stegen transportiert werden können (im Einzelnen mit den ansässigen Sportvereinen abzustimmen).
Grundsätzlich ist eine dauerhafte und konstante Baumpflege, Verjüngung und Rückschnitte sowie eine allgemeine und beständige Reinigung der Ufer- und Wasserbereiche notwendig. Durch den dichten Baumbestand erfolgt über das Laub aktuell ein beträchtlicher und für die Sportausübung ungünstiger Nährstoffeintrag am großen Dutzendteich, welcher reduziert werden sollte.
b) Anforderungen für Sportveranstaltungen
Die Sportveranstaltungen und Laufveranstaltungen sollten weiterhin im VP Dutzendteich stattfinden können. Auch das Norisring Rennen sollte durch Maßnahmen des Parkpflegewerks keine Einschränkungen erfahren. Was hierzu im Einzelnen hinsichtlich der Parkpflege benötigt wird, sollte bei der Maßnahmenplanung mit dem Motorsport Club Nürnberg e.V. abgestimmt werden.
c) Anforderungen für öffentlich zugängliche Sportmöglichkeiten
Die im Volkspark Dutzendteich vorhandenen Sportmöglichkeiten (Eislauf, Inlineskaten, Laufen, Schlittenfahren etc.) und Sportanlagen (Beachvolleyball, Streetball, Bolzplatz, Spielplatz etc.) sollten den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin zur Verfügung stehen und in einem guten Zustand gehalten werden. Die Skateanlage im Süden des Parks ist laut J und SÖR nicht auf dem neuesten Stand, hier gibt es Sanierungs- und Verbesserungspotential.
3. Fazit
Sport spielt eine große Rolle, um den Menschen das Wasser und die Natur erlebbar zu machen. Die ansässigen Sportvereine leisten hierbei einen erheblichen Beitrag: Die am Großen Dutzendteich ansässigen Sportvereine bringen jedes Jahr hunderte von Nürnberger Bürgerinnen und Bürgern an und auf das Wasser und leisten durch Angebote wie Rudern gegen Krebs, Schularbeitsge-
meinschaften, Ferienbetreuung, Wandertage, Inklusionsprojekte, Integrationsprojekte, Sozialprojekte wie das Mirno More Projekt und Jugendtrainings auch einen großen Beitrag zum Gemeinwohl.
Die Sportvereine benötigen hinsichtlich ihres Sportbetriebes unbedingte Planungssicherheit. Gerade beim Yacht-Club Nürnberg sind in kommender Zeit Investitionen in Millionenhöhe notwendig, die für den Verein unumgänglich sind und mit staatlichen und städtischen Fördermitteln unterstützt werden.
Im Kontext des Bundesstützpunkts Triathlon in Nürnberg sind die Maßnahmen des Gewässerkonzepts und des Parkpflegewerks für den Spitzensport von Bedeutung, sowie ggfs. auch für Lauf- /Triathlonveranstaltungen in und um den Dutzendteich.
Da der Große Dutzendteich für die ansässigen Wassersportvereine eine einzigartige Möglichkeit ist, in Nürnberg ihren Wassersport auszuüben, sollte der Sportbetrieb dort weiterhin so gewährleistet, bzw. im Rahmen der angeführten Punkte und der städtischen Möglichkeiten verbessert werden. Der kleine Dutzendteich, der Silbersee und der Flachweiher können hingegen mit ökologischen Schwerpunkt weiterentwickelt werden.
Um für alle Nutzer des Dutzendteichs akzeptable Lösungen zu finden, ist das Einbinden der ansässigen Sportvereine bei der Erarbeitung von Maßnahmen und gemeinsamen Lösungen weiterhin wichtig und zielführend.
Diversity-Relevanz
Da sich der Ruderverein Nürnberg und der Yacht-Club Nürnberg neben dem Leistungs- und dem Breitensport auch in den Bereichen der Inklusion (u.a. in Kooperation mit dem Rolli-Treff-Franken e.V.) und der Jugendarbeit stark engagieren, haben die Maßnahmen, die zur Ermöglichung des Sporttreibens auf dem Großen Dutzendteich ergriffen werden können, auch eine besondere gesellschaftliche Relevanz.
Beratung Datum Behandlung Ziel
Sportkommission 06.12.2019 öffentlich Bericht
Betreff:
Fortschreibung Sport-Agenda
Anlagen: Fortschreibung Sport-Agenda Bericht
Bericht:
Ein erster Entwurf der Sport-Agenda für den Breiten- und Leistungssport in Nürnberg wurde am 12. Juli 2019 der Sportkommission vorgestellt und am 25. September 2019 durch den Stadtrat in ihrer Ausrichtung befürwortet und die Verwaltung beauftragt, die Konzeptionierung derselben weiterzuführen.
Im Folgenden sollen aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Leistungssport, Großsportveranstaltungen sowie Sportflächenentwicklungsplanung dargestellt und somit die Sport-Agenda fortgeschrieben werden.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja s. Bericht
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Fortschreibung der Sport-Agenda für den Breiten- und Leistungssport in Nürnberg
Ein erster Entwurf der Sport-Agenda für den Breiten- und Leistungssport in Nürnberg wurde am 12. Juli 2019 der Sportkommission vorgestellt und am 25. September 2019 durch den Stadtrat in ihrer Ausrichtung befürwortet und die Verwaltung beauftragt, die Konzeptionierung derselben weiterzuführen.
Im Folgenden sollen aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Leistungssport, Großsportveranstaltungen sowie Sportflächenentwicklungsplanung dargestellt und somit die Sport- Agenda fortgeschrieben werden.
Radsport/Triathlon (Velodrom)
Der Bundesstützpunkt der Sportart Radsport mit den Schwerpunkten Bahn Ausdauer sowie Mountainbike am Standort Nürnberg verfügt aktuell über eine Anerkennung bis 2024. Das Stützpunkttraining fand bislang am Reichelsdorfer Keller statt. Diese über 100 Jahre alte Sportstätte musste allerdings aufgrund fehlender Zukunftsfähigkeit hinsichtlich Bausubstanz und Ausrichtung der Anlage aufgegeben werden.
Um weiterhin längerfristig erfolgsorientiert im Radsport arbeiten zu können, sind intakte, den internationalen Normen angepasste, Sportstätten unabdingbar. Aus diesem Grund laufen seit mehreren Jahren Planungen zur Errichtung einer Hallenradrennbahn auf einem Grundstück des Sportparks Langwasser in Altenfurt. Diese soll auch dem aktuell bis 2020 am Standort Nürnberg anerkannten Bundesstützpunkt Triathlon als ganzjährig nutzbare Trainingsstätte für den Radsport dienen.
Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) war in die Planungen von Beginn an einbezogen, hat sich allerdings offenbar kurzfristig entschlossen, eine Ertüchtigung des Velodroms in Köln zu priorisieren. Nürnberg würde damit um Jahre zurückgestellt. Eine offizielle Stellungnahme des BDR liegt derzeit noch nicht vor.
Eine Klärung der Position des BDR ist Grundvoraussetzung, um die Planungen zur Erstellung einer adäquaten Infrastruktur in diesem Bereich fortführen zu können.
Mountainbike
Ein Gelände zur Errichtung einer Trainingsbahn für den Bundesstützpunkt Radsport (MTB) scheint am Schmausenbuck unter den Hochspannungsleitungen gefunden. Die Installierung einer entsprechenden Anlage ist sportfachlich möglich (Gefälle vorhanden; Rampen, Steinfelder und Wege müssten angelegt werden) und wünschenswert.
Auch aus Sicht der Bayerischen Staatsforsten (BAYSF) ist das Gelände grundsätzlich geeignet. Da es sich hier nicht um Wald im Sinne des Waldgesetzes handelt, wäre eine Ersatzaufforstung nicht notwendig. Die Hochspannungsleitungen im Luftraum stellen auch kein grundsätzliches Problem dar und wären maximal während der Bauphase hinderlich. Zur weiteren baurechtlichen Abklärung wird ein Vororttermin stattfinden.
Eine Baugenehmigung zur Umzäunung des Grundstücks dürfte laut Unterer Naturschutzbehörde allerdings schwierig zu erwirken sein. Es sollte aber möglich sein, das Gelände so zu gestalten, dass ein ungeregelter Zugang zum Gelände erschwert wird.
Kostenschätzungen gehen von rund 150 000 Euro für die Erstellung einer für die Anforderungen des Leistungssports aber auch in Elementen für den Breitensport geeigneten Anlage aus. Für den Betrieb sind jährlich entsprechenden Erfahrungswerten zufolge 10 bis 15 % der Investitionskosten zu kalkulieren.
Der Radsportverband würde die leistungssportlich genutzte Anlage durch Trainerpersonal bespielen.
Eine Erstellung durch die BAYSF wäre denkbar, bevorzugt wird aber, sollten die Rahmenbedingungen stimmen, eine Erstellung der Anlage durch den Post SV. Die Möglichkeit der Verpachtung des Geländes an einen Verein über eine Laufzeit von mindestens 30 Jahren scheint seitens BAYSF realisierbar. Obwohl die Anlage nicht auf Stadtgebiet liegt, ist eine Bezuschussung aus städtischen Sportfördermitteln möglich. Die Förderfähigkeit ist allerdings auch noch mit dem BLSV abzustimmen.
Sollte mit dieser Variante der Transfer der Szene in den Verein realisierbar erscheinen, kann der Post SV auch die Anforderungen des Betriebs und der Verkehrssicherung darstellen. Eine Refinanzierung kann darüber hinaus über einen städtischen Unterhaltszuschuss sowie durch Mieteinnahmen für das Leistungssporttraining erfolgen.
Auf Beschluss des Beirats zur Vergabe des Sonderzuschusses Vereinsentwicklung werden die Vorplanungen zur Erstellung einer entsprechenden Anlage aus Sportfördermitteln bezuschusst.
Als ein möglicher Alternativstandort für eine MTB- bzw. Dirtbike-Strecke wurde von Aktiven der Szene auch der ehemalige B-Platz der DJK Bayern in der Pegnitzaue bei St. Johannis vorgeschlagen. Aufgrund des Überschwemmungsgebiets ist dieser Standort noch zu prüfen. Vorteilhaft an dieser Lösung wäre die Möglichkeit, dass der DAV, der ebenfalls eine Mountainbike-Abteilung unterhält, den Betrieb der Anlage übernehmen könnte.
BMX
BMX wird im Raum Nürnberg vor allem im Reichswald an den so genannten Zabo-Trails ausgeübt. Hier sieht sich der Forst aufgrund bestehender Gesetze großem Druck ausgesetzt, die Anlage zu beseitigen. Eine Möglichkeit, die Zabo-Trails zu erhalten, wäre die Überführung der Trails in eine Vereinsfläche mit entsprechendem Träger und die gleichzeitige Schaffung einer Ausgleichsfläche Wald. Dies würde allerdings alleine einen sechsstelligen Betrag erforderlich machen, für den keine Finanzierung erkennbar ist.
Daher ist die Schaffung einer neuen Anlage anzustreben. Größtmögliche Effizienz im Betrieb könnte erzielt werden, wenn diese Anlage ebenfalls am Schmausenbuck errichtet werden könnte. Sobald hierzu die Grundlagen geklärt sind, kann eine politische Willensbildung zu Unterstützungsmöglichkeiten durch die Stadt Nürnberg herbeigeführt werden.
Sport Veranstaltungs Halle
Der überraschende Aufstieg der Nürnberg Falcons in der Saison 2018/19 in die 1. Basketball Bundesliga machte erneut den großen Bedarf einer Sport- und Veranstaltungshalle mit einer Zuschauerkapazität für bis zu 4.000 Besucher für Basketball, aber auch für andere Sportarten in Nürnberg, deutlich. In der Folge wurden verschiedene Optionen auf der Suche nach einem geeigneten Standort geprüft und schließlich der Standort „Am Tillypark“ realisiert.
Am 14.06.19 einigten sich die Vertreter von 2. BM, 3.BM, Ref I/II, Ref VI und wbg auf folgenden Vorschlag: Es wird eine Multifunktionshalle am Tillypark vorgeschlagen. Die Nutzung soll für Sport, später ggf. auch für Kultur und Kongresse mit einem Zuschauervolumen von bis 4.000 Personen, mit allen dauerhaften Anforderungen an Brandschutz und sonstigen Erfordernissen vorgesehen werden.
Für eine Nutzung des Geländes als Sport- und Eventhalle spricht, dass der Standort für eine Sporthalle planungsrechtlich als Innenbereich zu beurteilen ist. Eine Sportnutzung ist dort zulässig. Dank der bestehenden Infrastruktur ist die verkehrliche Anbindung als gut einzuschätzen: Mehrere U-Bahn- sowie die S-Bahn-Haltestelle Schweinau sind fußläufig erreichbar,
ebenso die Ringbuslinien. Auch eine gute Verbindung in die Nachbarstadt Fürth ist vorhanden. Der Bedarf von bis zu. 350 Stellplätzen (8.750qm Fläche) plus Flächen für Busse und Stellplatzanlagen für Fahrradverkehr könnten an diesem Standort verwirklicht werden. Eine Erschließung des Geländes für den motorisierten Individualverkehr (MIV) über die Straße „Am Tillypark“ mit kurzem Weg zum Ring ist herstellbar. Insgesamt zeichnet sich der Standort durch seine günstige Lage im Stadtgebiet aus. Die Ausschreibung und Errichtung erfolgt im Bauauftragsmodell durch die WGB-K
Neben Basketball soll diese Halle auch von den nachfolgenden Sportarten für Ligaspiele, Play-offs und größere (internationale) Turniere genutzt werden: Badminton, Rhythmische Sportgymnastik, Volleyball (1. Liga HITEC Volleys Eltmann), Handball, Futsal, Hallen-Hockey, Taekwondo, Ringen, Fechten, und Tanzen. Darüber hinaus ist auch die punktuelle Nutzung der Halle durch kulturelle Veranstaltungen geplant.
Alle betroffenen städtischen Abteilungen arbeiten seit der Entscheidung im Stadtrat für diese Halle intensiv mit der WBG-K zusammen, um das ehrgeizige Ziel, die Eröffnung im Herbst 2020, zu realisieren. Die fertigen Planungsunterlagen sind für Ende des Jahres zu erwarten.
Es ist ein dauerhafter Bau in Industriebauweise geplant, in dem alle baulich und technisch notwendigen Voraussetzungen berücksichtigt werden. Dazu gehören z.B. die verschiedenen Sportböden und die verbandsseitigen Voraussetzungen hinsichtlich, Beleuchtung, Akustik, VIP-Bereichen, Dopingkontrollräumen u.v.a.
Ringen
Der Bundesstützpunkt der Sportart Ringen am Standort Nürnberg verfügt aktuell über eine Anerkennung bis 2020. Das Stützpunkttraining findet in der Sportstätte des SV St. Johannis 07 e.V., Zeisigweg 70, statt.
Der Verband hat deutlich gemacht, dass er mit dem Ziel, den Bundesstützpunkt Ringen in Nürnberg über das Jahr 2020 hinaus zu halten, in die Strukturgespräche mit dem DOSB am 18.11.2019 gehen wird.
Bezüglich des Stützpunkttrainings sieht es der Bundesverband allerdings als essentielle Voraussetzung zur nachhaltigen Sicherung der leistungssportlichen Strukturen an, die Infrastruktur des Bundesstützpunkts vereinsunabhängig darzustellen.
Diesbezüglich wäre eine Lösung vergleichbar mit dem Bundesstützpunkt Taekwondo denkbar. Als möglicher Standort wäre eine rund 2000 m² große Fläche in der Bertolt-Brecht- Straße im Umfeld der Eliteschule des Sports und gegenüber des BSP Taekwondo möglich, was vielfältige Synergieeffekte verspricht (z.B. gemeinsame Nutzung der vorhandenen Krafträume, ergänzt durch sportartspezifische Trainingsgeräte vor Ort).
Infrastrukturell benötigt der BSP Ringen etwa 400 m² Hallenfläche (Zweifachhalle mit Matten) und Räumlichkeiten für Trainer und Physiotherapeuten. Eine Sauna, Unterbringungsmöglichkeiten im Haus der Athleten sowie 10 – 15 Doppelzimmer zur Kaderkonzentration im Rahmen von Lehrgängen sind wünschenswert.
Als Planungsgrundlage hat der Verband zugesagt, Input zu sportfachlichen Anforderungen sowie zur Baumasse zu geben und ein Betriebskonzept zu erarbeiten. Im Betrieb sollen freie Nutzungszeiten den örtlichen Vereinen angeboten werden. Ein Trainingsbetrieb im paralympischen Bereich ist nicht beabsichtigt, da Ringen keine paralympische Sportart ist.
Um bis zum Neubau des Stützpunkts eine vereinsunabhängige Trainingsarbeit sicherzustellen, kann in einem Gymnastikraum in den bis Anfang 2022 neu errichteten Räumlichkeiten der Eliteschule des Sports zeitlich befristet eine Fläche für die Stützpunktarbeit vorgesehen
werden. Dort kann eine permanente Mattenfläche entstehen. Dies würde den aktuell noch notwendigen Transfer zwischen EdS und Trainingsstätte beim Verein SV St. Johannis 07 e.V. im Rahmen des Frühtrainings nicht mehr länger erforderlich machen und die Rahmenbedingungen für ein leistungssportliches Training optimieren.
Rhythmische Sportgymnastik
Der deutliche Aufschwung hält weiter an. Die in Nürnberg aktive Landestrainerin hat mit den von ihr unterstützten Vereinen eine Großzahl von jungen Talenten gefördert, die inzwischen auch an der Bertolt-Brecht-Eliteschule des Sports als Partner aktiv sind.
Der Wunsch des Bayrischen Turnverbandes nach einem eigenen Landesstützpunkt (Terminus ersetzt ab 01/21 die LLZ) in Nürnberg wurde in den letzten Monaten besprochen und die Planung wie folgt konkretisiert: Nach der Übergangsnutzung der alten BBS durch Schüler des NGN wird die Schule abgerissen und eine Sporthalle für die Gretl Bergmann Schule gebaut. Diese wird aufgrund der Schülerzahlen als 2-fach Halle konzipiert werden. Der BTV würde hier ein weiteres Drittel (erhöht) als Landesstützpunkt dazu bauen, so dass eine 3-fach Halle entstehen würde, deren eines Drittel allein von der RSG genutzt wird. Weitere notwendige Räumlichkeiten lassen sich durch Synergien mit der Schule und den bestehenden Stützpunkten realisieren. Wenn bei Umzug und Neubau keine Verzögerungen eintreten, könnte dies 2025 realisiert sein.
Nach Abklärung aller noch offenen Punkte zur Realisierbarkeit wird im März 2020 ein Antrag in die Sportkommission eingebracht werden, ob der Errichtung eines Landesstützpunktes RSG in Nürnberg grundsätzlich zugestimmt wird.
Badminton
Mit BLSV sowie Deutschem und Bayerischem Badminton-Verband wurden die Gespräche zur Akquise des Bundesstützpunktstatus für Nürnberg intensiviert. Der BBV hat hierfür in den vergangenen Jahren durch die Anstellung von Trainern, eine zielgerichtete Talentförderung sowie die Entwicklung eines landesweiten Stützpunktkonzepts die Weichen gestellt.
Als Stützpunkthalle dient die neue 2-fach-Halle an der Zugspitzschule. Dort wünscht sich der Verband eine flexibilisierte Nutzung auch während der Schulzeit. Darüber hinaus führt der Ausbau der Sportstätten an der Bertolt-Brecht-Schule perspektivisch zu einer weiteren Verbesserung und Individualisierung der Trainingssituation. Auch für die neue Veranstaltungshalle plant der Verband eine Nutzung für hochkarätige Badmintonveranstaltungen.
Eine Entscheidung zur Anerkennung des BSP Badminton am Standort Nürnberg soll im ersten Quartal 2020 fallen.
Sportflächenentwicklungsplanung
Letztmalig wurden die Sportstättenbedarfe für Nürnberg in der Sportentwicklungsplanung aus den Jahren 2008 / 2009 erhoben. Seitdem sind ca. 35 000 zusätzliche Bewohner in der Stadt zu verzeichnen, Tendenz steigend.
Die Sportstätten wachsen auf städtischer Seite nur dann mit, wenn neue Schulen entstehen bzw. alte Schulen saniert werden (in den Jahren 2006 bis 2018 sind 18 Halleneinheiten neu hinzugekommen). Die hohen Auslastungszahlen der Turnhallen deuten jedoch darauf hin, dass der Bedarf weiterhin nicht gedeckt werden kann.
Bzgl. Sportvereinsstätten haben verschiedene Vereine einen Erweiterungsbedarf an den SportService gemeldet. Darüber hinaus gibt es einige Sportvereine, die den Wunsch und die Bereitschaft zeigen, eigene Sportanlagen zu bewirtschaften.
Gleichzeitig sind Vorbehaltsflächen für den Sport im Flächennutzungsplan in nur geringem Umfang vorhanden und aufgrund deren Lage und anderen Rahmenbedingungen kaum nutzbar. Dies führt dazu, dass in der Regel die Vereinssportflächen bei wachsender Bevölkerungszahl nicht mitwachsen.
Auf der anderen Seite wurden in den letzten Jahren durch Vereinsinsolvenzen und Fusionen an anderer Stelle einige Sportanlagen aufgegeben und teilweise der Wohnbebauung zugeführt. Dies führte zu einem von Seiten des Sports in Kauf genommenen langfristigen Verlust von Flächen für den Sport.
STPL und SpS haben im Oktober Gespräche aufgenommen, um folgende Themen zu diskutieren: die Vorgehensweise einer Sportstättenbedarfsermittlung wirkungsvolle Einbindung der Sportstättenbedarfe in die Stadtentwicklungsplanung
Nächste Schritte Am 14.10. wurde gemeinsam eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema besucht, um die aktuellen Methoden zur Ermittlung von Sportstättenbedarfen kennen zu lernen. Im nächsten Gespräch am 13.11.2019 sollen die notwendigen Maßnahmen, hin zu einem „Masterplan Sportstätten“, eruiert werden. Am 14.11.2019 wird darüber hinaus mit GEO über Möglichkeiten der Einbindung der Sportstätten in das städtische Geoinformationssystem gesprochen. Ziel ist hierbei die verbesserte Analyse der Sportstättensituation in Nürnberg.
Konzept Großsportveranstaltungen
Die Stadt Nürnberg möchte größere Sportevents nutzen, sich als traditionsverbundene, aber dennoch weltoffene und innovative Großstadt zu positionieren. Aus diesem Grund wurde die Hochschule für angewandtes Management Ismaning im Dezember 2017 von der Stadt Nürnberg mit der Durchführung eines Gutachtens beauftragt, das als Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen in Bezug auf die Akquise von Großsportveranstaltungen in Nürnberg dienen soll. Als Folge davon wurde eine 50 %-Stelle für Großsportveranstaltungen Leistungs- und Spitzensport geschaffen. Diese Stelle ist mittlerweile besetzt.
Das Gutachten empfiehlt mindestens zwei (einmalige, bzw. wiederkehrende) Großsportveranstaltungen durchzuführen. Für 2020 ist mit der Durchführung der „Deutschland-Tour“ und dem Red-Bull-District Ride diese Forderung bereits erfüllt und auch die finanziellen und personellen Ressourcen damit verplant. Durch die zusätzlichen Restriktionen (keine weiteren Events am Hauptmarkt und dem Gelände rund um den Dutzendteich) sind aus der Sicht der Verwaltung für 2020 keine weiteren Großsportveranstaltungen einzuplanen. Für 2021 mit dem voraussichtlichen Wegfall der Deutschland-Tour wird das Veranstaltungskonzept dann entsprechend weiterentwickelt.
Status Quo In Nürnberg finden zwischen 50 und 70 größere Sportveranstaltungen statt, wenn man den regulären Ligabetrieb der Bundesligisten (Fußball, Basketball und Eishockey) mit einbezieht).
Einmalige und wiederkehrende Großsportveranstaltungen 2020 Techniker Beach-Volleyball Tour (geplant 14. bis 17. Mai) DTM 2020 Norisring-Rennen (10. – 12. Juli) B2-Run Firmenlauf (Juli, genauer Termin noch nicht veröffentlicht) RedBull District Ride, Mountainbike (4. – 5. September)
Deutschlandtour; Profiradsport (23. August) DTU Triathlon, 1 Bundesliga-Rennen im Rahmen der Deutschlandtour (23. August) Stadtlauf Nürnberg (3. Oktober) Eine Anfrage zu Street-Basketball „ING 3x3 TOUR“ wird noch bearbeitet Das WTA Tennisturnier wird 2020 nicht mehr durchgeführt (und es gibt derzeit keine Anzeichen einer Wiederbelebung)
Deutschlandtour und Triathlon Meisterschaft der DTU Nürnberg wird am Sonntag, den 23. August 2020 Finalort der Deutschland-Tour sein. Die Deutschlandtour ist eine 4-tägige Radsport-Etappen-Veranstaltung im Profiradsport. Veranstaltet wird die Tour durch eine deutsche Tochter der Amaury Sport Organisation (ASO), die u.a. auch die Tour de France veranstaltet. Ähnlich wie bei der vielfach erfolgreich durchgeführten Veranstaltung „Rund um die Nürnberger Altstadt“ wird es im Rahmen der Zieletappe ein Jedermann-Rennen und Side-Events (Aktionsprogramme) geben. Allerdings ist die D-Tour keine Neuauflage des Altstadtrennens. Der wichtigste Unterschied ist, dass hier die ASO Veranstalter ist, während Nürnberg beim Altstadtrennen (Mit-) Veranstalter mit weitreichenden Gestaltungsmöglichkeiten war.
Triathlonmeisterschaft der DTU Die Deutsche Triathlon Union (DTU) wird im Rahmen der Deutschland-Tour (Zieletappe in Nürnberg) eine Veranstaltung der 1. Triathlon Bundesliga (Sprintdistanz: Schwimmen 0,75 km, Rad 20 km, Laufen 5km) durchführen. Je nach Zeitrahmen kann zusätzlich auch noch ein Altersklassentriathlon (jedermann) als Sprinttriathlon (Distanzen siehe oben) oder auf der Olympischen Distanz (Doppelte Distanzen) durchgeführt werden.
Metropolmarathon Fürth und Nürnberg 2021 Ausgangslage Der SportService Fürth hat SpS angefragt, ob der Metropolmarathon der Stadt Fürth auf Nürnberg ausgeweitet werden kann. Gespräche darüber werden schon seit Jahren geführt. Ziel wäre eine Steigerung der Bekanntheit bzw. Wertigkeit der Veranstaltung. Die Strecke soll abwechselnd von Nürnberg nach Fürth führen und umgekehrt. Die Planungen beziehen sich bereits auf das Jahr 2022. Ein Stellungnahme seitens der Stadt Nürnberg wurde erbeten und wird 2020 in die Sportkommission eingebracht werden.
Einbindung in das Veranstaltungskonzept der Stadt Der Metropolmarathon ist eine Teilnehmerveranstaltung, die sich durch die Aktiven, Angehörigen und Zuschauer sicher positiv auf die Wahrnehmung Nürnbergs auswirken würde. Der Laufsport liegt auch weiterhin im Trend und mit dem Ausrichter TSV Katzwang wäre auch die Einbindung eines regionalen Vereins erfüllt. Allerdings zählt der Laufsport nicht zu den geförderten Schwerpunktsportarten und Nürnberg ist mit Laufsportveranstaltungen über das Jahr gut versorgt (siehe oben). Die von SpS anvisierten Ziele (Imageziele: zukunftsorientiert und innovativ) und Zielgruppen (junge Menschen bis 29 Jahre) werden damit nicht erreicht.
Einschätzung Die Ausweitung des Metropolmarathons auf Nürnberg könnte zu einer Steigerung der Bekanntheit führen, wovon beide Städte profitieren. Gegebenenfalls wäre (nach einer zusätzlichen Konzeptionsphase) auch ein Zusammenhang mit der Bewerbung zur Kultushauptstadt Europas herzustellen. Denkbar wäre nach einer Einbindung Nürnbergs auch eine weitere Ausdehnung in die Metropolregion. Eine Steigerung der sportlichen Wertigkeit, etwa durch die Verpflichtung von Spitzenläufern, ist derzeit nicht geplant.
Als unsicher muss aber gelten, ob für die teilnehmenden Sportler ein wirklicher Vorteil entsteht. Die Veränderung der Streckenführung alleine bringt diesen Vorteil noch nicht. Zudem ist nicht gewährleistet, dass für die Stadt (Marke) Nürnberg ein Mehrwert entsteht, vor allem, wenn man den personellen und finanziellen Aufwand betrachtet.
Diversity-Relevanz
Die dargestellten Maßnahmen dienen in erster Linie der Optimierung des Breiten- und Leistungssportangebots der Nürnberger Sportvereine, welches vom Grundsatz her allen Bevölkerungsgruppen offensteht. Aufgrund der Mitgliederstruktur der Nürnberger Sportvereine kann die Bezuschussung allerdings als diversity-relevant bezeichnet werden.
Nach einer im Rahmen der Erstellung des Sportentwicklungsberichts durchgeführten Untersuchung ist der Organisationsgrad einiger Bevölkerungsgruppen nicht repräsentativ im Vergleich zur Gesamtbevölkerung der Stadt Nürnberg:
-
Weniger Frauen als Männer sind in Sportvereinen organisiert.
-
Im Hinblick auf die Altersstruktur ist der Organisationsgrad der Kinder zwischen 7 und
15 Jahren am höchsten. Daraufhin erkennt man deutlich einen Einbruch der Sportaktivität im Sportverein im jungen Erwachsenenalter (25-34 Jahre). Jedoch steigt die Sportaktivität im Sportverein im frühen Seniorenalter (55-64 Jahre) bis in das hohe Alter hinein wieder an.
- Hinsichtlich der Schulbildung ist der Anteil der Sportvereinsmitglieder mit Hauptschul-
abschluss, Mittlerer Reife und Abitur ähnlich. Nur der Anteil der Sportvereinsmitglieder ohne Schulabschluss liegt weit unter dem Anteil der Sportvereinsmitglieder mit höheren Schulabschlüssen.
- Betrachtet man den Organisationsgrad nach dem monatlichen Haushaltseinkommen,
dann ist bei Haushalten unter 1 000 Euro Netto-Monatseinkommen der Anteil der Sportvereinsmitglieder am niedrigsten. Haushalte mit mehr als 3 000 Euro Netto-Monatseinkommen weisen den höchsten Anteil an Sportvereinsmitgliedern auf.
- Der Anteil an Sportvereinsmitgliedern unter der nichtdeutschen Bevölkerung liegt
niedriger als bei den Deutschen.
Nach diesen Ergebnissen ist davon auszugehen, dass diese Unterstützungsleistung unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in unterschiedlichem Maße zu Gute kommt, allerdings hat die Maßnahme in keinster Weise diskriminierende Auswirkungen. Darüber hinaus wird kontinuierlich versucht, ein Engagement im Sportverein auch für aktuell noch unterrepräsentierte Bevölkerungsgruppen attraktiv zu gestalten.
Beratung Datum Behandlung Ziel
Sportkommission 06.12.2019 öffentlich Bericht
Betreff:
Hallenentwicklung zur Förderung des Nachwuchssports
Anlagen: Hallenentwicklung Bericht Hallenentwicklung Anlage Beschlussfassung Sachaufwandsträger
Bericht:
Der Deutsche Basketballbund hat im Februar 2018 beschlossen, dass ab dem Schuljahr 2019/2020 der Verbandsspiel- und Schulspielbetrieb in den Altersklassen U8 bis U12 zwingend und ohne Ausnahme auf Körben mit der Höhe von 2,60 Meter gespielt werden muss. Da das Präsidium des Bayerischem Basketballverbandes e.V. (BBV) mit Schreiben vom 23.03.2018 alle Sachaufwandsträger gebeten hat, die Turnhallen für den Basketball-Minispielbetrieb umzurüsten, stattet die Stadt Nürnberg die wichtigsten bestehenden Spiel- und Trainingshallen mit höhenverstellbaren Körben aus.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Die Gesamtkosten für die (noch nicht) abgeschlossenen Maßnahmen des Jahres 2019 betragen laut Kostenangeboten ca. 32.000 EUR und werden aus dem sog. "50.000-EUR-Topf" beim 3. BM beglichen.
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Hallenentwicklung zur Förderung des Nachwuchssports
Der Deutsche Basketballbund hat im Februar 2018 beschlossen, dass ab dem Schuljahr 2019/2020 der Verbandsspiel- und Schulspielbetrieb in den Altersklassen U8 bis U12 zwingend und ohne Ausnahme auf Körben mit der Höhe von 2,60 Meter gespielt werden muss. Mit Schreiben vom 23.03.2018 hat das Präsidium des Bayerischem Basketballverbandes e.V. (BBV) alle Sachaufwandsträger gebeten, die Turnhallen für den Basketball-Minispielbetrieb umzurüsten (siehe Anlage). Im Idealfall sollen alle bestehenden Spielhallen und im besten Fall auch die Trainingshallen nach Möglichkeit mit höhenverstellbaren Körben ausgestattet bzw. umgerüstet werden, da jede Verzögerung einen Wettbewerbsnachteil für den Verein und einen Nachteil für die Weiterentwicklung der Kinder darstellt.
Bislang waren nur wenige der städtischen Turnhallen mit höhenverstellbaren Basketballkörben ausgestattet. Der SportService (3.BM/SpS) als Fachdienststelle Sport in der Stadt Nürnberg und im Geschäftsbereich 3.BM Schule und Sport und zuständig sowohl für den Schul- als auch den Vereinssport hat daher zusammen mit den betroffenen Nürnberger Vereinen (die Basketballmannschaften der Jahrgänge U8 bis U12 haben) und dem Bayerischen Basketballverband (Bezirk Mittelfranken) in einem ersten Schritt eine Liste der städtischen Turnhallen erstellt, welche aufgrund der Vereinsbelegungen als erste mit hoher Priorität bis spätestens Oktober 2019 mit höhenverstellbaren Körben nachgerüstet sein sollten. In Zusammenarbeit mit der Hausverwaltenden Einheit Schule und Sport (3.BM/HVE) wurden Kostenangebote eingeholt und bis Ende Oktober 2019 wurden in 8 städtischen Turnhallen insgesamt 32 Korbanlagen (= 16 Spielfelder) mit höhenverstellbaren Basketballkörben nachgerüstet. Dies waren:
Melanchthon-Gymnasium (untere Turnhalle) 2 Korbanlagen Bismarckschule (Zweifachhalle) 2 Korbanlagen Helene-von-Forster-Schule (Dreifachhalle Röthenbach) 6 Korbanlagen Dürer-Gymnasium (Dreifachhalle) 6 Korbanlagen Geschwister-Scholl-Realschule (Dreifachhalle) 6 Korbanlagen Knauerschule (Halle Rothenburger Straße) 2 Korbanlagen Peter-Vischer-Schule 2 Korbanlagen Johann-Pachelbel-Realschule/FOS2 (Dreifachhalle) 6 Korbanlagen
Bis Ende des Jahres 2019 sollen in 3 weiteren städtischen Turnhallen noch 8 Korbanlagen (= 4 Spielfelder) mit höhenverstellbaren Basketballkörben nachgerüstet werden. Dies sind:
BBZ Halle 5 2 Korbanlagen Bertolt-Brecht-Schule (Dreifachhalle) 4 Korbanlagen Labenwolf-Gymnasium 2 Korbanlagen
Die Nachrüstung der städtischen Turnhallen wird nicht aus dem laufenden Bauunterhalt finanziert, sondern aus dem sog. „50.000-Euro-Topf“, der im Geschäftsbereich des 3.BM Schule und Sport verwaltet wird. Der „50.000-Euro-Topf“ wurde vor Jahren eigens dafür geschaffen, um Maßnahmen in städtischen Turnhallen zu finanzieren, die sowohl im schulischen als auch im Interesse der Nürnberger Vereine sind, aber nicht aus dem laufenden Budget finanziert werden können.
Die Kosten für die Nachrüstung aller obengenannten 11 städtischen Turnhallen werden im Haushaltsjahr 2019 insgesamt ca. 32.000,00 EUR betragen. Da noch 3 Turnhallen umgerüstet werden, kann leider noch keine abschließende Summe genannt werden. Bis auf die Dreifachhalle der Johann-Pachelbel-Realschule/FOS2 (= PPP-Projekt) lagen alle bisher durchgeführten Umrüstungen jedoch im Rahmen der Kostenangebote.
Die Ausstattung bzw. Umrüstung von höhenverstellbaren Basketballkörben in städtischen Turnhallen liegt sowohl im Interesse von Nürnberger Vereinen als auch im schulischen Interesse (vor allem die Kinder in Grundschulen wollen auf niedrige Körbe spielen). Der Bayerische Basketballverband (Bezirk Mittelfranken) und die aktuell betroffenen Nürnberger Vereine ATV 1873 Frankonia Nürnberg e.V., Nürnberger Basketball Club e.V., Post-SV Nürnberg e.V., Tornados Franken, e.V., Noris Baskets e.V. (seit kurzem als Basketball-Abteilung eingegliedert bei Tuspo 1888 Nürnberg e.V.) haben sich bei der Stadt Nürnberg für die Nachrüstung bzw. Ausstattung der städtischen Trainings- und Spielhallen bedankt und sind begeistert. Es ist für alle betroffenen Mini- Spielerinnen und –Spieler eine deutliche Verbesserung.
Seit Mitte September 2019 wird bereits in den umgerüsteten Turnhallen trainiert und gespielt. Die Stadt Nürnberg unterstützt auch das Projekt „Grundschulliga“ der Vereine Tornados Franken e.V. und Post SV Nürnberg e.V., das in Kooperation mit den Grundschulen durchgeführt wird. Auch wurden die Mannschaften des Vereins Tornados Franken e.V. mit Beginn 01.07.2019 bei der Überlassung städtischer Sportstätten in die Nutzergruppe 1 (förderungsfähige Sportvereine) eingeordnet.
Bei Neu- und Umbauten von städtischen Turnhallen wird bereits auf die Ausstattung mit höhenverstellbaren Körben hingewirkt.
Anlage
Bayerischer Basketball Verband e.V. • Georg-Brauchle-Ring 93 • 80992 München
Robert Daumann
Präsident
Geschäftsstelle
Georg-Brauchle-Ring 93 80992 München Fon: 089/15702-300 Fax: 089/15702-336 E-Mail: robert.daumann@bbv-online.de Konto: Postbank München IBAN: DE20 7001 0080 0019 1258 07 BIC: PBNKDEFF St.-Nr.: 143/211/20068
München, 23.03.2018
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Deutsche Basketballbund hat im Februar 2018 beschlossen, dass ab dem neuen Schuljahr (September 2018) der Verbandsspiel- und Schulspielbetrieb im Basketball in der Altersklasse U8 – U12 auf Körbe mit der Höhe von 2,60 Meter gespielt werden muss.
Der Bayerische Basketballverband ist verpflichtet, diese Regeländerung in Bayern umzusetzen.
Dies betrifft alle Sporthallen, in welchen U8 – U12 Schul- oder Vereinsspielbetrieb im Basketball stattfinden soll.
Der Bayerische Basketball Verband bittet daher Sie als Sachaufwandsträger um ihre tatkräftige Unterstützung, ihre Turn- und Sporthallen für den Basketball-Minispielbetrieb umzurüsten. Aktuelle Angebote von Korbanlagen für den offiziellen Spielbetrieb können der als Anlage beigefügten Präsentation entnommen werden. Alle Kommunen und Landkreisverwaltungen sind aufgefordert, diese Umsetzung dadurch zu unterstützen, dass sie bei Neu- und Umbauten auf das Anbringen der höhenverstellbaren Körbe hinwirken.
Bei Fragen zur Umsetzung wenden Sie sich bitte an unseren Koordinator Nachwuchsförderung Stefan Merkl (stefan.merkl@bbv-online.de, Tel. 0151 / 11608278)
Vielen Dank für ihre Mühen und ihren Einsatz, der dem Basketballsport in Bayern zu Gute kommt!
Mit sportlichen Grüßen Bayerischer Basketballverband
Robert Daumann Bastian A. Wernthaler Präsident Ressortleiter Jugend
Bayer. Basketball Verband e.V. Vereinsregister Bd. Nr. 42 VR 6105 beim AG München Vertretungsberechtigte Vorstände: Präsident Robert Daumann Vizepräsidenten: Husein Kursumovic, Thomas Winter
Beratung Datum Behandlung Ziel
Sportkommission 06.12.2019 öffentlich Bericht
Betreff: Erneuerung der Schulsport- und Vereinsanlage Bertha-von-Suttner-Straße - Aktueller Stand
Anlagen: Erneuerung der Schulsport- und Vereinsanlage Bertha-von-Suttner-Str. Bericht
Bericht:
Der bauliche Zustand der Schulsport- und Vereinsanlage Bertha-von-Suttner-Straße macht umfangreiche Erneuerungsarbeiten notwendig, die in 2 Bauabschnitten durchgeführt werden sollen. Eine erste Kostenschätzung für den 1. Bauabschnitt hat eine Investitionssumme von 935.000,00 € ergeben. Seitens der Regierung von Mittelfranken wurden Zuschüsse aus FAG- Mitteln in Aussicht gestellt. Der städtische Eigenanteil an der Maßnahme beläuft sich damit auf ca. 400.000,00 €.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten 935.000 € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv 935.000 € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Nein, da keine wesentliche Veränderung durch Sanierung bestehender Anlagen.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Erneuerung der Schulsport- und Vereinsanlage Bertha-von-Suttner-Straße
- Aktueller Stand
Mit Mietvertrag vom 14.09.1994 mietete der SC Viktoria Nürnberg e.V. (jetzt: Sportgemeinschaft Viktoria Nürnberg-Fürth 1883 e.V.) zum 01.07.1994 von der Stadt Nürnberg die ehemalige Bezirkssportanlage West an der Bertha-von-Suttner-Straße (Fl.Nr. 116 Gemarkung Sündersbühl zu 39.344 m²). Der Mietvertrag endet am 30.06.2024. Zur langfristigen Planungssicherheit für den Verein wurde im RWA vom 03.04.2019 bereits der Abschluss eines neuen Mietvertrages mit der Sportgemeinschaft Viktoria Nürnberg-Fürth 1883 e.V. bis zum 31.12.2049 beschlossen.
Am 30.06.1994 wurde mit dem SC Viktoria Nürnberg e.V. eine Vereinbarung geschlossen, in der unter anderem die Anmietung des Sportplatzes für den Schulsport geregelt wurde. Aktuell wird die Sportanlage von dem Förderzentrum Förderschwerpunkt Sprache Nürnberg (Bertavon-Suttner-Straße), der Carl-von-Ossietzky-Grundschule, der Carl-von-Ossietzky-Mittelschule, der Mittelschule St. Leonhard, der Michael-Ende-Grundschule und der Grundschule Knauerstraße für Schulsport genutzt.
Die bestehenden Sportanlagen haben das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht. Um auch zukünftig Schul- und Vereinssport an der Bertha-von-Suttner-Straße zu ermöglichen, ist eine Erneuerung der bestehenden Sportanlagen zeitnah durch die Sportgemeinschaft Viktoria Nürnberg- Fürth 1883 e.V. notwendig.
Im Einzelnen sind folgende Maßnahmen vorgesehen:
- Bauabschnitt: Erneuerung der Leichtathletikanlagen (Bau einer neuen Rundlaufbahn als Kunststoffbahn mit 6 Bahnen an Stelle der alten Aschenbahn, Erneuerung der Weitsprunganlage, des Multifunktionsfeldes, des Hochsprungfeldes und der Kugelstoßanlage, Errichtung eines Containers zur Lagerung von Geräten sowie Verlegung von Leerrohren für eine Flutlichtanlage). 2. Bauabschnitt: Ersatz der bisherigen 2 kleineren Spielfelder durch ein großes Kunstrasenfeld sowie Verlegung von Leerrohren für eine Flutlichtanlage.
Eine Aufteilung in 2 Bauabschnitte ist nicht zuletzt durch den mittelfristig geplanten Erweiterungsbau der Carl-von Ossietzky-Schule notwendig.
Der Verein würde gerne den 1. Bauabschnitt im Frühjahr 2020 errichten und im Laufe des Jahres 2020 in Betrieb nehmen. Als Gesamtkosten für den 1. Bauabschnitt wurden rund 935.000,00 € (brutto) durch ein seitens der Sportgemeinschaft beauftragten Landschaftsarchitekten geschätzt. Seitens der Regierung von Mittelfranken wurde für die oben geschilderten Maßnahmen eine Bezuschussung aus FAG-Mitteln in Aussicht gestellt. Hinsichtlich der nicht über FAG-Mittel abgedeckten Baukosten in Höhe von ca. 400.000,00 € wird die Stadt Nürnberg die Kosten hierfür in voller Höhe übernehmen. Insgesamt ist diese Variante der Errichtung deutlich günstiger für den städtischen Haushalt als eine eigene Erstellung durch die Stadt.
Als Folge der Erneuerung der Leichtathletikanlagen an der Schulsport- und Vereinsanlage Bertha-von-Suttner-Straße kann der Verein seine Nutzungen an der von ihm angemieteten Sportanlage Am Tillypark zeitnah beenden. Das dortige Sportareal steht der Stadt Nürnberg somit für andere sportliche Zwecke zur Verfügung.