HaushaltssperreBeta

← Sitzung des Verkehrsausschusses (14.11.2019)

Sitzung gesamt öffentlich

Anlage · 14.11.2019 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Sitzungsunterlagen

Sitzung des Verkehrsausschusses

14.11.2019

TAGESORDNUNG

Sitzung

Sitzung des Verkehrsausschusses

Sitzungszeit

Donnerstag, 14.11.2019, 09:00 Uhr

Sitzungsort

Rathaus, Fünferplatz 2, Großer Sitzungssaal

TAGESORDNUNG

Öffentliche Sitzung

1. Nordspange: Streichung des Projekts aus dem Beschluss

Bundesverkehrswegeplan Vpl/098/2019

hier: Antrag der Stadtratsfraktion Bündnis90/Die Grünen vom

24.07.2019

Antrag der SPD-Stadtratsfraktion vom 01.08.2019

2. Verkehrssituation Schleswiger Straße Bericht

hier: Antrag der SPD-Stadtratsfraktion, Stadtratsfraktion Bündnis Vpl/097/2019

90/ Die Grünen, FDP vom 19.09.2019

Ulrich, Daniel

3. Fahrradroute Schniegling - Kraftshof / Boxdorf Bericht

hier: Teilabschnitt Pfaffenweg Vpl/096/2019

Ulrich, Daniel

4. Verkehrssituation am Tunnel in der Höfener Straße Federführung: Bericht

VI beteiligt: 2. BM Antrag 2017/221

Ulrich, Daniel

5. Fuß- und Radweg hinter dem Sebastianspital Federführung: Ref. Bericht

VI beteiligt: 2. BM, Ref. V Antrag 2015/261

Ulrich, Daniel

  1. Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 17.10.2019,

öffentlicher Teil

Beschlussvorlage

Beratung Datum Behandlung Ziel

Verkehrsausschuss 14.11.2019 öffentlich Beschluss

Betreff:

Nordspange: Streichung des Projekts aus dem Bundesverkehrswegeplan

hier: Antrag der Stadtratsfraktion Bündnis90/Die Grünen vom 24.07.2019

Antrag der SPD-Stadtratsfraktion vom 01.08.2019

Anlagen: Antrag der SPD-Stadtratsfraktion vom 01.08.2019 Antrag_Nordspange_Die Grünen

Sachverhalt (kurz): Die Stadtratsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen fordern in ihren Anträgen, dass sich die Stadt Nürnberg bei der Bundesregierung und dem Freistaat Bayern dafür einsetzt, die Nordanbindung des Flughafens an die BAB A3 nicht weiterzufolgen und das Projekt aus dem Bundesverkehrswegeplan zu streichen.

Bereits nach der Beschlussfassung des Stadtrates vom 25.06.2014, bei dem sich die Mehrheit der Stadträte gegen die Weiterverfolgung des Projektes ausgesprochen hat, hat die Stadt Nürnberg den Beschluss dem Bayerischen Staatsminister Herrmann sowie dem damaligen Bundesverkehrsminister Dobrindt schriftlich zur Kenntnis gegeben und die Argumente gegen das Projekt ausführlich dargestellt.

Da der Bau der Nordanbindung laut Gutachten zu einer Verkehrszunahme im gesamten Nürnberger Norden führen würde, gleichzeitig aber das Ziel besteht, den Kfz-Verkehr in der Stadt zu reduzieren und auf andere Verkehrsarten zu verlagern, wäre die Realisierung der Nordanbindung nicht zu rechtfertigen. Auch vor dem Hintergrund der bundesweit propagierten Verkehrswende wäre die Weiterverfolgung des Projektes kontraproduktiv. Die Verwaltung schlägt vor, mit einem erneuten Schreiben an das Bundesverkehrsministerium die Aufgabe des Projektes und seine Streichung aus dem Bundesverkehrswegeplan zu fordern.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten 30.000 € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv 30.000 € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Beschlussvorschlag:

Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung, ein Schreiben an das Bundesverkehrsministerium und an den Freistaat Bayern zu schicken, mit dem die Stadt Nürnberg fordert, die Nordanbindung des Flughafens an die Bundesautobahn A3 nicht weiterzuverfolgen und das Projekt aus dem Bundesverkehrswegeplan zu streichen.

SPD spd@stadt.nuernberg.de Ul, Ul 1 Lorenzkirche Rathaus Tel 0911 /231-2906 STADTRATSFRAKTION www.spd-stadtratsfraktion.nuemberg.de Bus 36, 46, 47 Rathaus 90403 Nürnberg Fax 0911 /231-3895 NÜRNBERG

Jfi/

SPD Stadtratsfraktion | Rathaus | 90403 Nürnberg An den Oberbürgermeister OBERBÜRGERMEISTERK der Stadt Nürnberg

01. AUS. 2019

Dr. Ulrich Maly .Nr.. Rathaus 90403 Nürnberg 1/1 Stellungnahme //Off Mj&irti-

>c Mr ° Antwor. irr öfiter ‘ z.w.V. -Nürnberg, 1. August 2019 Brehm

Resolution gegen die Realisierung der Nordanbindung

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

seit vielen Jahren wird die „Nordanbindung“, eine direkte Anbindung des Flughafens zur Autobahn A3, kontrovers diskutiert. Die Idee der Nordanbindung kommt aus einer Zeit, in der der Flughafen sechs Millionen Passagiere pro Jahr anstrebte. Wegen der vielschichtigen Entwicklungen im Luftverkehr ist heute aber absehbar, dass wir in diese Größenordnung am Nürnberger Airport auf absehbare Zeit nicht mehr Vordringen werden.

Selbst der bisherige Passagierrekord 2018 lag mit 4,4 Millionen Passagieren noch weit entfernt von den damals angestrebten Dimensionen. Auch die Verkehrszahlen auf der Flughafenstraße stagnieren seit Jahren. Kapazitätsprobleme gibt es keine. Überdies hat der Flughafen immer wieder Auszeichnungen für seine gute Erreichbarkeit erhalten. Hervorzuheben ist dabei auch der direkte U-Bahnanschluss, der kurze Anreisezeiten vom Bahnhof und der Stadtmitte ermöglicht und sehr gut genutzt wird.

Erschwerend kommt die Bodenverunreinigung mit giftigen Löschschaumrückständen hinzu. Durch diese Verschmutzung ist der Bau einer neuen Straße ohnehin auf lange Zeit verschoben, da die dafür notwendigen vorgelagerten Sanierungsarbeiten erst begonnen haben und absehbar viele Jahre dauern werden. Fraglich ist, ob der aktuelle Planfeststellungsbeschluss dann noch Gültigkeit hätte. Dieser stellt klar, dass erst gebaut werden darf, wenn die Verunreinigung beseitigt ist.

Aber selbst wenn dieses Problem gelöst werden könnte, steht für die SPD fest: Der ökologische Eingriff in unseren Reichswald stünde in keinem Verhältnis zum verkehrlichen Nutzen des Projekts. Käme das Projekt, müssten nahe Buchenbühl Tausende von Bäumen gefällt werden. Dies steht in starkem Kontrast zu den vielzähligen Bemühungen, mehr Grün und Erholungsflächen in der Stadt zu realisieren.

Es ist deshalb jetzt an der Zeit, das Projekt offiziell zu beerdigen und auch aus dem Bundesverkehrswegeplan zu streichen.

Stadtratsfraktion Nürnberg

SPD

SPD

STADTRATSFRAKTION

NÜRNBERG

2

Die SPD-Stadtratsfraktion stellt deshalb zur Behandlung im Stadtrat folgenden

Antrag:

Die Stadt Nürnberg setzt sich beim zum Freistaat Bayern und der Bundesregierung dafür ein, das Projekt Flughafen-Nordanbindung nicht mehr weiterzuverfolgen, das Projekt aus dem Bundesverkehrswegeplan zu streichen und den Planfeststellungsbeschluss aufzuheben.

Mit freundlichen Grüßen

Thorsten Brehm stv. Vorsitzender

FRAKTION B’ 90/DIE GRÜNEN, RATHAUSPLATZ 2. 90403 NÜRNBERG BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Stadtratsfraktion Nürnberg

An den Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg Dr. Ulrich Maly Rathausplatz 2 Rathaus 90403 Nürnberg OBERBURG r-■ 'I a EI i STER Tel: (0911) 231-5091 90403 Nürnberg 2 4. JüLl 2019 Fax:(0911) 231-2930 gruene@stadt.nuernberg.de

* Art.vod vT«- /- Ivjtn- Bus: Linie 36,46, 47 (Rathaus) _--_--_-d-_u-—_noj_".i —v.^c. r.r...-.'.c..,,._._ U-Bahn: Linie 1 (Lorenzkirche) o zur Oh%rrwlTfitt vrwifjgen Nürnberg, 24. Juli 2019

Nordspange: Streichung des Projekts aus dem Bundesverkehrswegeplan

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

nachdem in die politische Auseinandersetzung um die Zukunft der Nordspange durch klare Aussagen des Fraktionsvorsitzenden der CSU Bewegung gekommen ist, möchten wir dies zum Anlass nehmen, um das Projekt „Nordspange“ ein für alle Mal zu den Akten zu legen.

Wir sind erfreut, dass sich die CSU-Fraktion lieber um zusätzliche Baumpflanzungen, denn um großflächige Abholzungen im Buchenbühler Forst Gedanken macht. Deren Anmerkung, eine bergmännische Erschließung des Flughafens sei die einzige verbleibende Variante, ist lediglich der Versuch, einen gesichtswahrenden Rückzug anzutreten. Die Kosten für eine „Nordspangenröhre" wären jenseits aller wirtschaftlichen Vernunft und bei der Überzeichnung des Bundesverkehrsplans niemals zu realisieren.

Nachdem eine Mehrheit des Stadtrates im Juni 2014 bereits eine Abkehr von den Planungen gefordert hat, ist es jetzt an der Zeit, das Projekt endgültig zu beerdigen.

Wir stellen deshalb zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden Antrag:

Nordspange aufzugeben und sie aus dem Bundesverkehrswegeplan zu streichen.

Mit freundlichen Grüßen

Achim Mletzko Fraktionsvorsitzender

wvwi/.gruene.rathaus.nuernberg.de

Berichtsvorlage

Beratung Datum Behandlung Ziel

Verkehrsausschuss 14.11.2019 öffentlich Bericht

Betreff:

Verkehrssituation Schleswiger Straße

hier: Antrag der SPD-Stadtratsfraktion, Stadtratsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen, FDP vom

19.09.2019

Anlagen: sa_14112019_Verkehrssituation_Schleswiger_Straße_Bericht_mr Antrag_Verkehrssituation Schleswiger Straße_SPD, Die Grünen, FDP

Bericht:

Im gemeinsamen Antrag der Stadtratsfraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP vom 19.09.2019 wird ein Bericht über Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Schleswiger Straße und im Schnepfenreuther Weg gefordert.

Die geltende Tempo 30-Regelung, eine Querungsinsel für Fußgängerinnen und Fußgänger in der Schleswiger Straße sowie der Einbau von drei Fahrbahnverengungen im Schnepfenreuther Weg haben bereits zur Verkehrsberuhigung der beiden Straßen geführt. Für die Einrichtung eines Lkw-Durchfahrtverbots gibt es hier keine Rechtsgrundlage. Der Einmündungsbereich Schleswiger Straße / Schnepfenruther Weg mit seinem übermäßigen Flächenverbrauch wird umgeplant, sobald Sanierungsbedarf für diesen Bereich besteht. Regelmäßige Geschwindigkeitsmessungen des Zweckverbands Kommunale Verkehrsüberwachung in der Schleswiger Straße und im Schnepfenruther Weg zeigen eine unterdurchschnittliche Beanstandungsquote. Ende November wird erneut ein Geschwindigkeitsdisplay im Schnepfenreuther Weg aufgestellt.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Verkehrssituation Schleswiger Straße

hier: gemeinsamer Antrag der Stadtratsfraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und

FDP vom 19.09.2019

Bericht

Anlass

Im gemeinsamen Antrag der Stadtratsfraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP wird ein Bericht über Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Schleswiger Straße und im Schnepfenreuther Weg gefordert.

  1. Verkehrsberuhigung Schleswiger Straße und Schnepfenreuther Weg bis Baubeginn neuer Wohngebiete im Bereich Wetzendorf

Im östlichen Abschnitt der Schleswiger Straße gilt bereits eine Tempo 30-Regelung. Darüber hinaus besteht hier eine Querungsinsel für Fußgängerinnen und Fußgänger. Im Schnepfenreuther Weg wurden entsprechend dem im AfV beschlossenen Plan drei Engstellen eingebaut, die die gefahrenen Geschwindigkeiten reduzieren und den Fußgängerinnen und Fußgängern gleichzeitig beim Queren eine bessere Sicht auf die Straße ermöglichen.

  1. Lkw-Durchfahrverbot für die Schleswiger Straße und den Schnepfenreuther Weg

Für ein Lkw-Durchfahrtverbot in der Schleswiger Straße und im Schnepfenruther Weg gibt es keine Rechtsgrundlage. Die Durchfahrtverbote in Buch, Boxdorf und Schnepfenreuth begründen sich mit engen Straßen- und schlechten Sichtverhältnissen sowie teilweise fehlenden Gehwegen.

  1. Einmündungsbereich Schleswiger Straße / Schnepfenreuther Weg

Der Einmündungsbereich Schleswiger Straße / Schnepfenreuther Weg kann als nicht mehr zeitgemäß bezeichnet werden, er ist aber nicht als gefährlich einzustufen. Die derzeitige Situation ist gekennzeichnet von einem übermäßigen Flächenverbrauch. Sobald Sanierungsbedarf in diesem Bereich besteht, wird die Verwaltung eine Planung mit einem deutlich geringeren Flächenverbrauch erstellen. Die Unfallsituation ist sowohl in der Schleswiger Straße als auch im Schnepfenreuther Weg absolut unauffällig.

  1. Geschwindigkeitsmessungen

Sowohl in der Schleswiger Straße als auch im Schnepfenreuther Weg werden regelmäßig Geschwindigkeitsmessungen durch den Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung durchgeführt. In beiden Straßen ist die Beanstandungsquote im stadtweiten Vergleich unterdurchschnittlich. Der Großteil der Geschwindigkeitsübertretungen findet im niederschwelligen Verwarnbereich bis 10 km/h statt. Die Messergebnisse der städtischen Geschwindigkeitsdisplays bestätigen die Ergebnisse des Zweckverbands Kommunale Verkehrsüberwachung. Ende November 2019 wird erneut ein Geschwindigkeitsdisplay im Schnepfenreuther Weg aufgestellt.

  1. Pfosten als Sichtschutz

Die Pfosten innerhalb von Parkbuchten in der Schleswiger Straße wurden ursprünglich montiert, um eine bessere Sichtbeziehung beim Ausfahren von der Itzehoer Straße in die Schleswiger Straße herzustellen. Mit der Einführung der Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h in der Schleswiger Straße wurden diese überflüssig, da das Heraustasten bei

einer geringeren Geschwindigkeit eine normale und keine problematische Verkehrssituation darstellt. Auch die Sicht von der Itzehoer Straße in die Schleswiger Straße ist nicht schlechter als an anderen Einmündungen. Die Pfosten innerhalb der Parkbucht auf Höhe der Albert-Ortmann-Straße wurden aufgrund der Schaffung weiterer Parkmöglichkeiten bereits vor einigen Jahren entfernt. Anlass für die Entfernung waren mehrere Beschwerden über die gesperrte Parkbucht, die bei der Verwaltung eingingen.

Stadtratsfraktion Nürnberg

Freie

BÜNDNIS 90

Demokraten

DIE GRÜNEN

FDP

dft/

_______

OBERBÜRGERMEISTER

An den Oberbürgermeister 1 a SEP. ?019 , der Stadt Nürnberg /.........Nr......... i 3 Dr. Ulrich Maly yi Zur Stellungnahme Zur Rathaus Kts. 4 Antwort vor Absen- 90403 Nürnberg V dung vortegen

zur

3 Anfcrrar) Ünter- Z.W.V. •ohrtft vortegen

Nürnberg, 19.09.2019 Brehm/Leo/Liebel

Verkehrssituation Schleswiger Straße

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die angespannte Verkehrssituation in dem Wohngebiet zwischen Bamberger Straße und Lerchenstraße treibt die Anwohnerinnen und Anwohner weiterhin sehr um. Das in den vergangenen Monaten spürbar angestiegene Verkehrsaufkommen, insbesondere im Bereich LKW-Verkehr, sowie die befürchteten zusätzlichen Belastungen beim Bezug des neuen Wohngebietes in Wetzendorf werden in der Bevölkerung intensiv diskutiert. Der Vorstadtverein Nürnberg Nord hat die Diskussion gebündelt und einen entsprechenden Forderungskatalog an die Stadtverwaltung aufgestellt. Die darin genannten Forderungen unterstützen wir.

Vor diesem Hintergrund stellen die Fraktionen von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, sowie die FDP zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden

Antrag:

  1. Die Verwaltung berichtet, welche Maßnahmen zur verkehrlichen Beruhigung des Schnepfenreuther Weges und der Schleswiger Straße bis Baubeginn des neuen Wohngebiets in Wetzendorf möglich sind. 2. Ein LKW-Durchfahrtverbot für die Schleswiger Straße und den Schnepfenreuther Weg wird

Schnepfenreuth) - geprüft. 3. Die Einfahrt von der Schleswiger Straße in den Schnepfenreuther Weg wurde vor einiger Zeit vom Verkehrsplanungsamt als gefährlich und nicht zeitgemäß eingestuft. Inwieweit ist eine Entschärfung durch bauliche Maßnahmen ohne Umlage auf Anwohner (neue Gesetzeslage seitdem) vorgesehen? 4. Messtafeln zur Anzeige der gefahrenen Geschwindigkeit werden im Rahmen von mehrwöchigen Aktionen in beiden Straßen in beide Fahrtrichtungen aufgestellt. Die Stadt wird die Schleswiger Straße und den Schnepfenreuther Weg bei den künftigen Aufstellorten regelmäßig berücksichtigen.

Freie

BÜNDNIS 90

Demokraten

DU GRÜNEN

  1. Die Stadt Nürnberg hat, vor allem an Einmündungen, ursprünglich offiziell angebrachte, jedoch privat finanzierte Pfosten wieder entfernt. Bereits vor Jahren war der Zweck dieser Pfosten - mehr Sicherheit beim Einfädeln - akzeptiert. Es ist bekannt, dass Parkraum knapp ist, jedoch sollte er nicht auf Kosten der Verkehrssicherheit geschaffen werden. Die vorhandenen kritischen Stellen werden erneut geprüft und Maßnahmen zur Entschärfung umgesetzt.

Mit freundlichen Grüßen

Thorsten Brehm Elke Leo Alexander Liebei stv. Fraktionsvorsitzender Stadträtin Stadtrat SPD-Stadtratsfraktion Fraktion Bündnis90/Die Grünen FDP

Berichtsvorlage

Beratung Datum Behandlung Ziel

Verkehrsausschuss 14.11.2019 öffentlich Bericht

Betreff:

Fahrradroute Schniegling - Kraftshof / Boxdorf

hier: Teilabschnitt Pfaffenweg

Anlagen: Plan beschild.Route Schniegling Schreiben Teilnehmergemeinschaft

Bericht:

Zwischen Schniegling und Kraftshof / Boxdorf verläuft auf Nürnberger Stadtgebiet eine beschilderte, für den Radverkehr wichtige Route auf verkehrsarmen Straßen und öffentlichen Feld- und Wald-wegen, die für den Radverkehr offiziell freigegeben sind. Bis auf ein kurzes circa 130 m langes Teilstück des sog. Pfaffenweges, Fl. Nr. 915, ist die Strecke durchgehend asphaltiert (s. Plan).

Aus der Bürgerschaft wurde an die Verwaltung und die Parteien wiederholt der Wunsch herangetragen, dieses kurze Teilstück zu asphaltieren, damit die Route pannensicher und witterungsunabhängig ganzjährig befahrbar ist.

Da die Verbindung von etlichen Radfahrenden genutzt wird und es sich um eine direkte und anson-sten komfortable Alternative zu stark belasteten Hauptverkehrsstraßen handelt, Trägerin der Straßenbaulast jedoch die Teilnehmergemeinschaft (TG) Flurbereinigung Buch II ist, wurde diese bereits 2008 angefragt, ob sie mit einer Asphaltierung des circa 130 m langen Abschnitts auf Kosten der Stadt Nürnberg einverstanden wäre. Dies wurde seinerzeit von Vertretern der Teilnehmergemein-schaft abgelehnt. Ein neuerlicher Vorstoß der Stadt Nürnberg im April 2019 beim zuständigen Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken verlief ebenfalls negativ (s. Anlage): Der Vorschlag, das Teilstück des Pfaffenwegs zu asphaltieren, wurde im Vorstand der TG Flurbereinigung Buch II erneut behan-delt. Der Vorstand hat sich gegen eine Asphaltierung ausgesprochen. Damals wie heute befürchtet der Vorstand eine Zunahme des außerlandwirtschaftlichen Verkehrs und damit die Schaffung neuer Konflikte über die Nutzung der Flurwege. Gerade die Schließung von Lücken des ausgebauten Wirtschaftswegenetzes könne nach Ansicht der TG Flurbereinigung Buch II eine Steigerung des Verkehrs bedeuten, u.a. könnten Autofahrer dies dann als sogenannten "Schleichweg" nutzen.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Der Nichtausbau des Wegeabschnitts kann dazu führen, dass bestimmte Personengruppen andere Fortbewegungsmittel als das Fahrrad nutzen.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Abbildung 1

Abbildung 2

Abbildung 3

Abbildung 4

Abbildung 5

Abbildung 6

Abbildung 7

Abbildung 8

Abbildung 9

Abbildung 11

Abbildung 10

FRAKTION B‘ 90/DIE GRÜNEN, RATHAUSPLATZ 2, 90403 NÜRNBERG BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Stadtratsfraktion Nürnberg

An den Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg Dr. Ulrich Maly Rathausplatz 2 Rathaus 90403 Nürnberg

90403 Nürnberg OBE RB Ü R(?. Et Tel: (0911) 231-5091 Fax:(0911) 231-2930

1 5. NOV. 2017

gruene@stadt.nuernberg.de

Bus: Linie 36,46,47 (Rathaus) U-Bahn: Linie 1 (Lorenzkirche) Upj Nürnberg, 15.11.2017

Verkehrssituation am Tunnel in der Höfener Straße

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

immer wieder werden wir auf die sehr unerquickliche Situation rund um die Bahnunterführung in der Höfener Straße angesprochen. Auf der Höfener Straße nimmt der Verkehr kontinuierlich zu und die sehr enge Durchfahrt durch den Bahntunnel ist für Fußgänger und Radfahrer mit Gefahren verbunden. Die Enge der Durchfahrt führt dazu, dass vermehrt Radfahrer den sehr schmalen Fußweg als Fahrweg nutzen und es dadurch zu kritischen Situationen für Fußgänger und Radfahrer gleichermaßen kommt. Der Gehweg ist lediglich mit einer Kette gegenüber der Fahrbahn abgesichert, sodass es bei Gegenverkehr ein höchst unsicheres Unterfangen darstellt, den Tunnel zu durchqueren.

Da viele Autos direkt von der Schnellstraße kommen, ist deren Tempo zudem immer noch sehr hoch, wenn sie in den Tunnel einfahren - es liegt oft weit über 50 km/h.

Wegen der anliegenden Industrie ist der AnteiL an LKWs vergleichsweise hoch. Zudem nutzen viele infra-Busse diese Strecke. Die meisten Radfahrer wollen nicht auf der Straße fahren (schneller Verkehr oder Stau auf der anderen Seite). Das subjektive Sicherheitsgefühl der Fußgänger leidet, und viele fühlen sich durch die KFZ, die LKWs und die Fahrradfahrer auf dem Gehweg unwohl.

www.gruene.rathaus.nuernberg.de

Antrag: Wir fordern im zuständigen Ausschuss einen Bericht zur Situation und beantragen:

Gehweg nicht zusätzlich zu verengen

Mit freundlichen Grüßen

Achim Mletzko Fraktionsvorsitzender

www.gruene.rathaus.nuernberg.de

Abbildung 12

Download ↓