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← Sitzung des Personal- und Organisationsausschusses (21.05.2019)

Bericht

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Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Personal- und Organisationsausschuss vom 21.05.2019 110-10.00.40-2/15/5

Kostenloses WLAN in Warteräumen von Behörden

hier: Antrag der CSU-Stadtratsfraktion vom 07.09.2017

I. Bericht

Kostenloses WLAN in Warteräumen von Behörden

Grundlage der WLAN-Vernetzung der städtischen Gebäude ist der Beschluss des POA vom 06.12.2016. Demzufolge erfolgt der Ausbau des WLANs in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Ressourcen, den Beschlüssen des Stadtrats und seiner Ausschüsse sowie den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln.

Darüber hinaus befasst sich die städtische Verwaltung, im Besonderen das Amt für Digitalisierung, IT und Prozessorganisation (DIP), seit längerem auch mit der Einführung von freiem WLAN im öffentlichen Raum. Unter freiem WLAN ist die Möglichkeit für den einzelnen Nutzer zu verstehen, sich mit seinem Mobilgerät wie Handy oder Tablet über den in der ganzen Stadt einheitlichen WLAN Netzwerknamen #nue_freewifi mit dem Internet zu verbinden. Dabei ist keine Anmeldung erforderlich, es genügt nach dem Aufruf des Startbildschirms die Bestätigung der AGBs. Das Angebot kann der Nutzer kostenlos und anonym für vier Stunden in Anspruch nehmen, eine Wiedereinwahl ist möglich. Sowohl der Startbildschirm wie auch die Internetzugänge werden, seit einer Ausschreibung im Jahr 2016, von einem Provider zur Verfügung gestellt, d.h. extern gehostet.

Die Verwaltung unterscheidet zwischen City WLAN (WLAN im öffentlichen Raum) und dem WLAN, welches innerhalb der Gebäude von Ämtern und Behörden ausgestrahlt wird.

Im öffentlichen Raum wird über die Zugangspunkte (Access Points) ausschließlich das #nue_freewifi angeboten, in Ämtern und Behörden ist das freie WLAN nur einer unter vielen Diensten. Zusätzlich werden zum Beispiel noch technische Netze zur Steuerung der Haustechnik oder Netze für Mobiltelefone, die an die städtische Telefonanlage angebunden sind, angeboten.

WLAN 2020

Die Initiative für die Einführung von WLAN im Gebäude ging bisher zumeist von der jeweiligen Dienststelle aus. Diese beantragte eine IT-Maßnahme, die dann geprüft, priorisiert und gegebenenfalls ausgeführt wurde.

Mit der Initiative WLAN 2020 kam eine weitere Dynamik in die WLAN-Vernetzung. Alle WLAN Projekte werden zentral geplant und finanziert. DIP/IT-6 bietet als zentraler Dienstleister alles aus einer Hand, von der Erstberatung über die Begehung bis zur Auswahl der Komponenten. Nach der Inbetriebnahme werden die Dienststellen weiter von DIP/IT-6 betreut. DIP/IT-6 betreibt die WLAN-Netze und bleibt bei Fragen, Funktionserweiterungen oder Problemen Ansprechpartner.

Grundvoraussetzung ist die Anbindung des Gebäudes an das Glasfasernetz der städtischen Feuerwehr. Für Dienststellen gibt es im Intranet ein detailliertes WLAN Hinweisblatt (http://iukwebshare.stadt.nuernberg.de/BetriebsanleitungTelefone/WLAN/), welches Möglichkeiten, Anforderungen und Ablauf einer WLAN-Vernetzung aufzeigt.

Für die im Antrag angesprochenen zentralen Dienststellen OA (Kfz-Zulassung) am Rathenauplatz wie auch EP in der Äußeren Laufer Gasse wurden die jeweiligen IT-Maßnahmen

inklusive der Freischaltung des #nue_freewifi bereits im zweiten Quartal 2017 abgeschlossen. Für die Bürgerämter liegen DIP/IT derzeit keine angemeldeten IT-Maßnahmen zur Einführung von WLAN vor. DIP wird die Priorisierung gemeinsam mit den "Bürgerdienststellen" innerhalb der Initiative WLAN 2020 prüfen und entsprechend der zu erwartenden höchsten Nutzen für den Bürger entsprechend priorisieren, so dass die Vorschläge bald im Jahr 2020 umgesetzt werden können, soweit die Kapazitäten bei H und den externen Dienstleistern vorhanden sind.

Finanzierung der WLAN-Maßnahmen

In den Ämtern mit dem größten Bedarf an WLAN-Ausbaumaßnahmen, also SchA/SchB und J, gibt es eigene Budgets, bei allen anderen greift die Initiative WLAN 2020.Vergleichbar mit der Einführung der IP-Telefonie werden bei WLAN 2020 zunächst alle Kosten zentral von DIP/IT-6 übernommen. Nachfolgend soll es ein Mietmodell geben, bei dem die kalkulierten Kosten, wie Support, Wartung oder Softwarepflege als Pauschale je Access Point (Zugangspunkt) erhoben werden.

Herausforderungen

Der Wunsch nach WLAN ist vielfältig und gleichbleibend hoch. Wenn eine städtische Dienststelle/Einrichtung den Wunsch nach WLAN geäußert hat bzw. DIP/IT proaktiv den Bedarf feststellt, so erfolgt durch DIP/IT-6 eine Beratung, im Bestand eine Begehung und Ausleuchtungsplanung für die benötigten WLAN Komponenten. Dazu kommen oft noch Ertüchtigungen von Datenschränken, Klimaanlagen oder Stromversorgung. Sobald DIP/IT-6 die Planungen abgeschlossen hat, übernimmt H und erstellt die Feinplanung der benötigten Datenleitungen und von eventuell weiteren Ertüchtigungen.

Je nach Höhe der geschätzten Kosten wird gemäß den städtischen Vorgaben eine Ausschreibung der Vernetzungsmaßnahme durchgeführt. Bei den Ausschreibungen und der Durchführung der Arbeiten ergibt sich die mit Abstand größte Verzögerung im gesamten Ablauf. Es gibt jedoch nicht genügend Fachfirmen, zu wenig Fachpersonal und schon länger einen hohen Bedarf am Markt. Die Bauwirtschaft boomt und oft ziehen die Firmen einen privaten Neubau der Ertüchtigung einer städtischen Immobilie vor. Nachdem die Personalkapazität bei DIP/IT-6 und auch bei H in 2018 für den Bereich WLAN erhöht wurde, werden hier alle anfallenden Anfragen und Installationen zügig bearbeitet. Eine weitere Beschleunigung des WLAN Ausbaus in der Stadt kann aus Sicht von DIP nur erfolgreich sein, wenn wieder mehr Fachfirmen für die externen Arbeiten zur Verfügung stehen.

Entwicklung

Wie aus den nachfolgenden Übersichten zu erkennen ist, wächst der Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger stetig an. Es ist erfreulich, welch großer Erfolg mit den bisherigen Maßnahmen bereits erzielt werden konnte. Diese positive Entwicklung wird auf Basis der derzeitgen Planung nachhaltig fortgeschrieben werden können.

Zur Nutzungsintensität des WLANs in städtischen Einrichtungen: Grundsätzlich steigen die Userzahlen mit dem Ausbau kontinuierlich an, die Ferienzeiten sind deutlich sichtbar

Abbildung 1

Abbildung 2

Abb. 1: Gleichzeitige User im #nue_freewifi über den Zeitraum von Juli 2017 bis Juni 2018

Abbildung 3

Abbildung 4

Abb. 2: Gleichzeitige User im #nue_freewifi über den Zeitraum von Mai 2018 bis März 2019

Zahlen zur Nutzungsintensität des #nue_freewifi
(Tages-Durchschnittswerte; ohne Hauptmarkt)
2018 2019
April Mai Juni Januar Februar März
Clients insgesamt im #nue_freewifi 1.446 1525 1666 3100 3438 3476
Max. Anzahl Clients gleichzeitig 323 351 370 815 930 964
Traffic(GBit) 95,37 97,25 100,53 220,37 268,75 275,34

Beispielhafte Zahlen zur täglichen Nutzungsintensität

Standorte mit #nue_freewifi (Stand 01.04.2019)

City WLAN - WLAN im öffentlichen Raum
1. Hauptmarkt
In städtischen Gebäuden aktiv (für Gäste, Besucher und Mitarbeiter)
1. Einwohneramt (Äußere Laufer Gasse 25) 2. Ref.III, IV und V (Hauptmarkt 18)
3. Kfz-Anmeldung (Rathenauplatz 18) 4. Ref.VI (Bauhof 9)
5. SÖR (Äußere Sulzbacher Straße 2-6) 6. Ref.VII (Theresienstraße 9)
7. SÖR (Großreuther Straße 117) 8. Fraktionen: CSU, SPD, Grüne und Ausschussgemeinschaft (Rathausplatz 2)
9. Marktamt (Leyher Str.117c) 10. GS und Hort Michael-Ende-Schule (Michael-Ende-Straße 20)
11. Hochbauamt (Marientorgraben 11) 12. Berufliche Schule Direktorat 9 (Wieselerstraße 3)
13. Hochbauamt (Max-Planck-Straße 1) 14. Sonderpädagogisches Förderzentrum Bärenschanze (Rothenburger Straße 45)
15. Hausverwaltende Einheit Schule (An der Fleischbrücke 1-3) 16. Stadtbibliothek (Gewerbemuseumsplatz 4)
17. Auf AEG (Fürther Straße 244) 18. SÖR (Am Pferdemarkt 27)
19. Langwasserbad (Breslauer Str. 251) 20. BgA (Spitalgasse 10)
21. Rathaus Besprechungsräume (Rathausplatz 2) 22. Einwohneramt (Hirschelgasse 32)
23. Rathaus (Fünferplatz 2) 24. Integrierte Leitstelle (Regenstraße 8)
25. DIP/IT (Stöpselgasse 4) 26. Hochbauamt (Gleissbühlstraße 8)
27. Kinderhort (Van-Gogh-Straße 5) 28. Schulbibliothek im Johannes-Scharrer- Gymnasium (Tetzelgasse 20)
29. Kindergarten (Hopfengartenweg 25) 30. Kinderhort (Hermann-Kolb-Straße 53)
31. Kulturladen Schloß Almoshof (Almoshofer Hauptstraße 49) 32. Kinderhort (Königshammerstraße 64)
33. Loni-Übler-Haus (Marthastraße 60) 34. Jugendbüro (Marientorgraben 9)
35. Zentralhort Nordost (Welser Straße 24) 36. Haus für Kinder (Neunhofer Hauptstraße 73a)
37. Villa Leon (Philipp-Koerber-Weg 1) 38. Kinder- und Jugendhilfezentrum (Reutersbrunnenstraße 34)
39. Seniorenamt (Hintere Bleiweissstraße 15) 40. Jugendtreff Maxfeld (Tuchergartenstraße 33)
In städtischen Gebäuden aktiv (für Gäste, Besucher und Mitarbeiter)
41. Bewerbungsbüro Kulturhauptstadt 2025 (Spitalgasse 1) 42. Kinder- und Jugendhaus (Uhlandstraße 44)
43. Planetarium (Am Plärrer 41) 44. Kulturladen Röthenbach (Röthenbacher Hauptstraße 74)
45. Südpunkt (Pillenreuther Straße147) 46. Tafelhalle (Äußere Sulzbacher Straße 62)
47. Heilig-Geist-Saal (Hans-Sachs-Platz 2) 48. Kunsthalle (Lorenzer Straße 32)
49. DIP/IT (Obstmarkt 3) 50. Mauthalle (Hallplatz 2)
51. Pellerhaus (Egidienplatz 23) 52. Senioren-Wohnanlage (Johannisstraße 33)
53. ASD (Rothenburger Straße 45) 54. Liegenschaftsamt (Rathenauplatz 2)
55. Internat Haus der Athleten (Dutzendteichstraße 24) 56. SÖR (Hans-Kalb-Straße 51)
57. Rathaus Besprechungsräume (Hauptmarkt 18) 58. Schulbibliothek im BBZ (Äußere Bayreuther Straße 8)
59. Nachbarschaftshaus Gostenhof (Adam-Klein-Straße 6) 60. Stadtteilbibliothek Langwasser (Glogauer Straße 50)
61. DIP/IT (Äußerer Cramer-Klett-Straße 3) 62. Stadtteilbibliothek Maxfeld (Maxfeldstraße 27)
63. Stadtbibliothek (Am Katharinenkloster 6) 64. Stadtteilbibliothek Schoppershof (Merseburger Straße 6)
65. Spielzeugmuseum (Karlstraße 13-15) 66. Stadtteilbibliothek Villa Leon (Philipp-Koerber-Weg 1)
67. OBM, 2.BM (Rathausplatz 2) 68. Stadtteilbibliothek Gostenhof (Fürther Straße 77b)
69. 3.BM (Hauptmarkt 18) 70. SUN (Adolf-Braun-Straße 33)
71. Ref.I/II (Theresienstraße 7)
In 2019 werden noch viele weitere Standorte von J, SÖR, 3.BM usw. angebunden.
Eine Auswahl von zeitnahen Installationen
1. Meistersingerhalle (Münchener Straße 21) 2. Bücherbusse der Stadtbibliothek
3. Eingang Tiergarten (Am Tiergarten 30) 4. Mobile Jugendarbeit (Bus)
5. Lothar-von-Faber-Schule (Schafhofstraße 25) 6. Staatliche Berufsoberschule (Schoppershofstraße 80)
7. Kindertageseinrichtung und Familienzentrum (Schoppershofstraße 25) 8. Energie- und Umweltstation (Norikusdamm Wöhrder See)

II. Herrn Ref. I/II gez. (Unterschrift liegt elektronisch vor)

III. GPR gez. (Unterschrift liegt elektronisch vor)

IV. Ref. I/II -POA

Nürnberg, 15.04.2019 Amt für Digitalisierung, IT und Prozessorganisation

gez. Knabel

(Unterschrift liegt elektronisch vor)

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