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← Sitzung des Schulausschusses (03.05.2019)

Sitzung gesamt öffentlich

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Sitzungsunterlagen

Sitzung des Schulausschusses

03.05.2019

Inhaltsverzeichnis

Sitzungsdokumente 3 Tagesordnung -öffentlich- 3 Vorlagendokumente 5 TOP Ö 1 Projekt "AchtE drauf" der Peter-Vischer-Schule, jetzt Klasse 9 5 Bericht 3. BM/036/2019 5 Plakat 3. BM/036/2019 8 Sachverhalt 3. BM/036/2019 9 Unterstützung 3. BM/036/2019 10 TOP Ö 2 Leistung macht Schule, Antrag der FDP-Fraktion vom 31.01.2019 11 Bericht 3. BM/038/2019 11 Antrag der FDP vom 31.01.2019 3. BM/038/2019 14 Sachbericht 3. BM/038/2019 15 TOP Ö 3 Sachstandsbericht zum Museumscurriculum für Grundschulen 24 Bericht Ref.IV/012/2019 24 Bericht/Museumscurriculum für Grundschulen Ref.IV/012/2019 27 TOP Ö 4 Realisierung von Schulbaumaßnahmen: Neubau "Schulen an der Maiacher 30 Straße" ggf. im Rahmen einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft, Vorstellung des Raumkonzepts. Bericht SchA/012/2019 30 Funktionsschema Grundschule SchA/012/2019 34 Funktionsschema Mittelschule SchA/012/2019 35 GS und MS Flächen tabellarisch SchA/012/2019 36 Investitionskostenförderung von Kombieinrichtungen zum Ausbau der Ganztagsbetreuung 40 SchA/012/2019 Investitionskostenförderung von Kombimodellen zum Ausbau der Ganztagsbettreuung 42 SchA/012/2019 Sachverhaltsdarstellung Campus Maiach SchA/012/2019 46 TOP Ö 5 Antrag Bündnis 90 / Die Grünen vom 16.01.2016; Fahrradlernkurse für Schüler 61 Bericht SchA/011/2019 61 Antrag Bündnis 90/Die Grünen, hier: Fahrradfahrlernkurse SchA/011/2019 64 Sachverhalt SchA/011/2019 65 TOP Ö 6 Weiterführung des Schulversuchs "Zweijährige Integrationsmaßnahme an 72 Wirtschaftsschulen" an der B12 Bericht SchB/006/2019 72 KMBek vom 16.08.2017 SchB/006/2019 76 KMS: Berufsintegrationsklassen an staatlichen Beruflichen Oberschulen und staatlichen 79 Wirtschaftsschulen SchB/006/2019 Sachverhalt SchB/006/2019 81 Schulversuch BI Klassen an WS BOS SchB/006/2019 83 Stellungnahme B12 Fortführung VWS an B12 SchB/006/2019 87

TAGESORDNUNG

Sitzung

Sitzung des Schulausschusses

Sitzungszeit

Freitag, 03.05.2019, 09:00 Uhr

Sitzungsort

Rathaus, Fünferplatz 2, Großer Sitzungssaal

TAGESORDNUNG

Öffentliche Sitzung

1. Projekt "AchtE drauf" der Peter-Vischer-Schule, jetzt Klasse 9 Bericht

  1. BM/036/2019

2. Leistung macht Schule, Antrag der FDP-Fraktion vom 31.01.2019 Bericht

  1. BM/038/2019

3. Sachstandsbericht zum Museumscurriculum für Grundschulen Bericht

Ref.IV/012/2019 Lehner, Julia, Prof. Dr.

4. Realisierung von Schulbaumaßnahmen: Neubau "Schulen an der Beschluss

Maiacher Straße" ggf. im Rahmen einer Öffentlich-Privaten- SchA/012/2019

Partnerschaft, Vorstellung des Raumkonzepts.

5. Antrag Bündnis 90 / Die Grünen vom 16.01.2016; Fahrradlernkurse Bericht

für Schüler SchA/011/2019

6. Weiterführung des Schulversuchs "Zweijährige Bericht

Integrationsmaßnahme an Wirtschaftsschulen" an der B12 SchB/006/2019

  1. Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 15.02.2019,

öffentlicher Teil

  1. BM/036/2019

Beratung Datum Behandlung Ziel

Schulausschuss 03.05.2019 öffentlich Bericht

Betreff:

Projekt "AchtE drauf" der Peter-Vischer-Schule, jetzt Klasse 9

Anlagen: Plakat

Unterstützung

Bericht: Die Klasse 9E der Peter-Vischer-Schule stellt ihr Projekt "AchtE drauf" vor. Das Engagement begann vorletztes Jahr. Es wurde überregional sehr beachtet und erzielte hohe Auszeichnungen. Die Klasse hat weitere Pläne in deren Mittelpunkt die Idee eines zentralen Umwelttages der Schulen in Nürnberg steht.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Das Projekt soll Auswirkungen auf die Einstellung der Menschen zu Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit verbessern.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Abbildung 1

1. Müll vermeiden, ansonsten trennen!

- Keine Plastiktüten verwenden!

- Mehrwegfl aschen verwenden!

- Verpackungen vermeiden; Pausenbrot in die Brotbox packen!

2. Energie sparen!

wenn sie nicht benötigt werden!

- Licht & Heizung ausschalten, wann immer es nicht nötig ist!

  1. Wasser sparen:

abstellen beim Zähneputzen, Duschen usw.!

  1. Mit dem Rad fahren oder zu Fuß gehen bzw.

alternativ öffentliche Verkehrsmittel nutzen!

5. Bewusst Lebensmittel einkaufen!

Abbildung 2

Abbildung 3

-- FFaaiirr--TTrraaddee--PPrroodduukkttee ((zz..BB.. SScchhookkoollaaddee)) kkaauuffeenn!!

-- RReeggiioonnaalleess uunndd BBiioopprroodduukkttee vveerrwweennddeenn!!

-- KKeeiinn FFlleeiisscchh bbzzww.. ttiieerriisscchhee EErrzzeeuuggnniissssee aauuss

Massentierhaltung konsumieren!

Abbildung 4

Abbildung 5

6. Recycling fördern!

7. Secondhandprodukte kaufen!

Abbildung 6

Abbildung 7

8. Sag’s allen weiter!

Abbildung 8

Ein Projekt der 8e der Peter-Vischer-Schule Nürnberg

AchtE drauf! – Projekt der 8E der Peter-Vischer-Realschule seit

dem Schuljahr 2017/18 (jetzt Klasse 9E)

Inhalt Das Projekt startete im Sommer 2017 mit einem Spendenlauf aller 7. Klassen der PVS zugunsten von Viva con Agua. Die 8E befasste sich anschließend vertieft mit der Agenda 2030, indem sie in Teams Infos zu verschiedenen globalen entwicklungspolitischen Problemen sammelte (Exkursion Unverpacktladen, multimediale Recherche), an einem Projektabend präsentierte und aus verschiedenen Blickwinkeln diskutierte. Die Schüler erkannten die Notwendigkeit, dass jeder einzeln verantwortungsvoll im Sinne der Umwelt handeln muss. Daraus erarbeiteten sie die Agenda 8E – acht Regeln zum umweltbewussten Handeln (festgehalten auf einem Plakat). Nach einem klasseninternen Tag, an dem alle Regeln der Agenda eingehalten wurden, wurde die Bedeutung klar, auf möglichst vielen gesellschaftlichen Handlungsebenen aktiv zu werden und viele zu motivieren mitzumachen. Ein schulinterner Umwelttag, für den die Schüler mit selbst gestaltetem Plakat und Stempellogo geworben haben, weitete sich zu einem bayernweiten Aktionstag am 8.2.2018 aus, an dem auch alle Regeln (AchtE drauf!) eingehalten werden sollten. Dazu traten die Schüler auf verschiedenen politischen Ebenen an die Öffentlichkeit (Schulfamilie, Anschreiben/Aufruf an Schulen im Regierungsbezirk, regionale Tagespresse, Antenne Bayern). Verschiedenste Schulen und Institutionen forderten auch das Plakat zum Mitmachen an. Die 8E erhielt auch Unterstützung von höchster politischer Ebene der Stadt Nürnberg: Herr Dr. Maly, Herr Dr. Gsell, Herr Grund, Herr Dr. Köppel, Frau Jeschor, an die sie im Vorfeld herangetreten ist, um die globalen Probleme zu diskutieren und zum Handeln aufzurufen. Eine Auswertung hat sehr positive Resonanz auf verschiedenen Ebenen ergeben, die für eine Weiterarbeit in der Zukunft spricht (eigenes umweltbewusstes Handeln sowie institutionalisierter jährlicher Umwelttag). Zusätzlich wurden die Schüler in einer Recyclingaktion aktiv, indem aus alten Schulkarten Schlüsselanhänger mit Stempellogo produziert wurden (Verkauf am Weihnachtsbasar zugunsten von Viva con Agua). Im Laufe der halbjährigen Projektphase stieg das gemeinsame Engagement weltbewegend zu handeln im Sinne der Nachhaltigkeit. Die Schüler haben ihre Agenda verinnerlicht und leben diese täglich, sodass der Beschluss schnell gefasst war, das Projekt im neuen Schuljahr fortzusetzen und die Idee eines institutionalisierten Umwelttages voranzutreiben. Motiviert waren die Schüler durch die zahlreichen Erfolge und Preise: 2. Sieger des Wettbewerbs des Bundespräsidenten mit Preisverleihung in Berlin (Eine Welt für alle), Gewinner KEIM-Preis, Umweltpreis der Stadt Nürnberg und Teilnahme an der internationalen Konferenz der Kindernothilfe in Duisburg.

Weiterführung Nach einem weiteren Treffen mit Herrn Dr. Gsell organisierten die Schüler der jetzigen 9E erneut einen Umwelttag am 8.2.2019 an ihrer Schule, an dem in allen Klassen zu zahlreichen aktuellen, umweltpolitischen Themen handlungs- und produktionsorientiert gearbeitet wurde. Zum Mitmachen am Umwelttag wurde auch durch Herrn Dr. Gsell veranlasst an allen Nürnberger Schulen aufgerufen. Besonders erfreulich ist die Einladung des Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Herrn Müller an die Schüler, im Mai nach Berlin ins Bundesministerium zu kommen, um das Projekt nochmal zu präsentieren.

Ausblick Um die Idee eines institutionalisierten Umwelttages effektiver zu gestalten und Lehrkräfte bei der Durchführung zu unterstützen, wird ab nächstem Schuljahr eine Fortbildung am IPSN angeboten.

Konstanze Sippel und Natalie Löhnert (für das Projekt verantwortliche Lehrkräfte der Peter-Vischer-Realschule)

Bericht: Projekt AchtE drauf!

Unterstützung durch die Umweltstation Nürnberg im IPSN

Das Projekt der Peter-Vischer-Schule AchtE drauf! begann im Sommer 2017. Hier beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen der Klasse 8E (AchtE) mit den Nachhaltigkeitszielen der UN (Sustainable Development Goals, SDG). Diese SDGs sollen weltweit zur Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen und sind der Kerngedanke der Agenda 2030.

Die Umweltstation Nürnberg im Institut für Pädagogik und Schulpsychologie Nürnberg hat es sich ebenfalls zum Ziel gesetzt, die Nachhaltigkeitsziele im Rahmen ihrer Umweltbildungs/BNE-Angebote zu thematisieren und somit einen Beitrag zu deren Umsetzung zu leisten. Aus diesem Grund unterstützt die Umweltstation den Gedanken des Projektes AchtE und dessen Verbreitung in den Nürnberger Schulen.

Zum einen wurde und wird den beiden verantwortlichen Lehrkräften der Peter- Vischer-Schule Raum im langjährig etablierten KEiM-Arbeitskreis eingeräumt. So hat Frau Löhnert, die aktive Lehrerin der Peter-Vischer-Schule im KEiM-Arbeitskreis die Idee des Projektes AchtE drauf! vorgestellt und das Ansinnen eines stadtweiten Projekttages präsentiert. Sie hatte gedruckte Poster mit den AchtE-Regeln dabei. Diese Poster wurden direkt im Arbeitskreis verteilt. Außerdem konnten weitere Schulen (die nicht beim KEiM-Arbeitskreis anwesend waren) im Laufe der Folgewochen die Poster direkt bei der Umweltstation im IPSN abholen. Dieser Service wurde von einigen Schulen genutzt. Des Weiteren wird Frau Löhnert im ersten KEiM-Arbeitskreis des nächsten Schuljahrs erneut die Möglichkeit gegeben, das Projekt AchtE drauf! vorzustellen und somit für dessen stadtweite Verbreitung zu werben.

Zum anderen bietet das IPSN mit den beiden verantwortlichen Lehrkräften der Peter- Vischer-Schule im Herbst 2019 eine Fortbildung an. Die Fortbildung ist für den 13.11.2019, 9:00 – 16:00 Uhr geplant. Bei dieser Fortbildung stellen die beiden Lehrerinnen die Idee des stadtweiten Umwelttags vor und liefern vielfältige Ideen, wie dieser Tag in den Schulen selbstständig umgesetzt werden kann.

Für die Zukunft kann überlegt werden, in wie fern auch die neue Energie- und Umweltstation am Wöhrder See zur Verbreitung des Umwelttages beitragen kann und damit auch die Nachhaltigkeitsziele der UN verstärkt in den Schulen verankert werden.

  1. BM/038/2019

Beratung Datum Behandlung Ziel

Schulausschuss 03.05.2019 öffentlich Bericht

Betreff:

Leistung macht Schule, Antrag der FDP-Fraktion vom 31.01.2019

Anlagen: Antrag der FDP vom 31.01.2019 Sachbericht

Bericht: Die Verwaltung berichtet über das Projekt "Leistung macht Schule" und gibt dabei einen Überblick über die mehrstufige Konzeption sowie über die konkrete Umsetzung an Nürnberger Schulen sowie über die akademieseitige Begleitung. Daneben wird der finanzielle Hintergrund des Projekts sowie die Frage der Lehrerfortbildung beleuchtet.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Besonderer Wert wurde länderseitig auf die Einbeziehung von Schulen mit hohem Migrantenanteil sowie sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern sowie Verbundnetzstrukturen gelegt.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Abbildung 10

Abbildung 9

„Leistung macht Schule“ des BMfB und der KMK

Hier: Antrag der FDP-Stadtratsfraktion vom 31. Januar 2018

Mit einer bundesweiten Auftaktveranstaltung in Berlin startete am 30.Januar 2018 die gemeinsame Initiative von Bund und Ländern „Leistung macht Schule“(LemaS), an welcher bundesweit 300 Schulen (davon 47 aus Bayern) aus dem Primar- und Sekundarbereich teilnehmen. Mit dieser Initiative sollen in den kommenden zehn Jahren die schulischen Entwicklungsmöglichkeiten talentierter Kinder und Jugendlicher - unabhängig von Herkunft, Geschlecht und sozialem Status - im Regelunterricht gefördert werden. Die Bundesländer, welche in einem sorgfältigen, mehrstufigen Auswahlprozess (Kriterien waren u.a. die regionale Verteilung, die Beteiligung aller länderspezifischen Schularten, die Ausgewogenheit von Schulen mit „Expertise“ („Vorerfahrung“) und Schulen mit wenig „Expertise“, des Weiteren die Einbeziehung von Schulen mit hohem Migrantenanteil sowie sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern sowie Verbundnetzstrukturen) die 300 Schulen bestimmten, koordinieren die Umsetzung der gemeinsamen Initiative in ihrem Zuständigkeitsbereich, übernehmen zusätzliche Beratungs- und Betreuungsaufgaben, unter anderem für Schulaufsicht und Landesinstitute, stellen personelle und finanzielle Ressourcen zur Verfügung. Das Bundesbildungsministerium und die Länder stellen zu gleichen Teilen insgesamt 125 Millionen Euro bereit und unterstützen die Schulen vor Ort.

Die Initiative „Leistung macht Schule“ umfasst zwei Phasen; die erste Phase von 2018-2022 dient der Erstellung von Konzepten, Maßnahmen und Materialien zur schulischen Förderung talentierter Kinder und Jugendlicher in den teilnehmenden Schulen, während in der zweiten Phase von 2023-2027 diese auf die Wirksamkeit hin evaluiert und weiteren Schulen bundesweit zur Verfügung gestellt werden.

Die Initiative „Leistung macht Schule“ richtet sich an leistungsstarke und talentierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 10. Eine besondere Förderung soll diesen im Regelunterricht in den Fächern Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Deutsch und den Fremdsprachen (hier besonders das Fach Englisch) zukommen. Das Ziel besteht darin, im Rahmen der Arbeit an zwei Kernmodulen zum einen ein schulisches Leitbild zu konzipieren, zum anderen aber auch Möglichkeiten des Forderns und Förderns im Unterricht optimieren. Insgesamt werden 22 Teilprojekte drei in Kernmodul 1, 19 in Kernmodul 2- (Darstellung siehe Seite 2) im Rahmen von „Leistung macht Schule“ angeboten, um welche sich die teilnehmenden Schulen bewerben können.

In 22 Teilprojekten arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Universitäten mit den ausgewählten Schulen zusammen. In den Teilprojekten des Kernmoduls 1 werden gemeinsam leistungsförderliche schulische Leitbilder entwickelt und Netzwerkstrukturen zwischen Schulen aufgebaut, während es in den Teilprojekten des Kernmoduls 2 um die Förderung der Schülerinnen und Schüler im Regelunterricht geht.

Kernmodul 1:

  1. Wissenschaftliche Begleitung leistungsfördernder Schul- und Leitbildentwicklung 2: Auf- beziehungsweise Ausbau kooperativer Netzwerkstrukturen 3: Entwicklung von Diagnose- und Förderkonzepten für eine adaptive Gestaltung der Übergänge (Kita – Grundschule, Grundschule – weiterführende Schule) im MINT-Bereich

Kernmodul 2

4: Adaptive Formate potenzial- und prozessorientierter Diagnostik

5: Adaptive Formate selbstregulierten und forschenden Lernens 6: Adaptive Formate diversitäts- und differenzsensiblen Lernens

7: Enrichment (dt. Bereicherung) im MINT-Regelunterricht für (potenziell) leistungsstarke Grundschulkinder

8 bis 13: Entwicklung adaptiver Konzepte für eine diagnosebasierte individuelle Förderung von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern im Regelunterricht der MINT-Fächer

  1. Diagnosebasierte differenzierte Leseförderung in der Grundschule (diFF Di2Lesen)

15: Adaptive Formate sprachlich-literarischer Förderung: Literarisches Schreiben

16: Förderung des sprachlich-ästhetischen Gesprächs im Regelunterricht im Fach Deutsch in der Primarstufe

17: Adaptive Formate sprachlich-literarischer Förderung: Sprachlich-rhetorische Kommunikation/Argumentation 18: Diversitätssensibles Lernen mit komplexen Aufgaben im Fremdsprachenunterricht des Faches Englisch

19: Personalisierte Entwicklungspläne (PEP) als Instrument einer individuellen Begabungsförderung: Nachhaltige Gestaltung von leistungsfördernden Lehr-Lern- Settings im Regelunterricht 20: Leistungspotenziale suchen und finden: Entwicklung eines Werkzeugkoffers für Grundschullehrkräfte (LUPE) – Materialgestützte Förderung diagnostischer Fähigkeiten von Grundschullehrkräften im Fach Mathematik und im Sachunterricht

21: Individualisierung durch Mentoring 22: Leistungsstarke Kinder im Grundschulunterricht fördern – Kooperative Unterrichtsentwicklung durch die Lesson-Study-Methode (Lesson Study)

Umsetzung der teilnehmenden Nürnberger Schulen

Schulen
Michael-Ende-Schule Teilprojekt 2 und 21
Helene-von-Forster-Grundschule Teilprojekt 3 und 20
Grundschule Eibach Teilprojekt 1 und 21
Willstätter Gymnasium Teilprojekt 2 und 21
Dürer-Gymnasium Teilprojekt 1 und 21
Melanchthon-Gymnasium Teilprojekt 1 und 21

Die teilnehmenden Schulen erhielten Anfang April 2018 eine Einladung zur Teilnahme am „Münsterschen Bildungskongress“, welcher zum einen wesentliche Startimpulse für die Umsetzung des Projektes durch verschiedene Workshops, Symposien und Vorträge vermitteln sollte und zum anderen Schulen die Möglichkeit eröffnete, sich mit anderen Schulen zu vernetzen. Diese Fachtagung fand vom 19.- 22. 9. 2018 in Münster unter dem Motto „Begabungsförderung, Leistungsentwicklung, Bildungsgerechtigkeit – für alle!“ statt. Dieser Bildungskongress wurde vom Internationalen Centrum für Begabtenforschung (ICBF) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster in Kooperation mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW und dem Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung ausgerichtet. Er richtete sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, pädagogische Fachkräfte, Verantwortliche der Lehrer- und Weiterbildung sowie aus Bildungspolitik und der zugehörigen Administrationen. Der Kongress wurde darüber hinaus vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt.

Im Rahmen dieser Initiative wurden die Kosten für jeweils einen Vertreter pro teilnehmender Schule übernommen.

Darüber hinaus fanden in der zweiten Jahreshälfte 2018 regionale Netzwerktreffen statt, bei denen in einzelnen Teilprojekten erste Schritte hin zu einer auf die individuellen Schulbedarfe abgestimmten leistungsfördernden Schulkultur unternommen wurden. Dabei erfuhren die teilnehmenden Schulen in Kleingruppen und Workshops wissenschaftliche Unterstützung durch die mit ihnen verbundenen Universitäten und erarbeiteten bzw. schärften Ziele in ihrer leistungsfördernden Schul- und Unterrichtsentwicklung. Die Lehrerinnen und Lehrer wurden zu Koordinatorinnen und Koordinatoren in den Teilprojekten bzw. Multiplikatoren für ihre Kollegien ausgebildet.

a) Umsetzung am Willstätter-Gymnasium (Vortrag im Schulausschuss)

Ein besonderer Schwerpunkt in der Schulentwicklung im Willstätter-Gymnasium liegt

im Ausbau kooperativer Netzwerkstrukturen; bereits in den vergangenen Jahren –

vor allem auch mit der Gründung des VDI-Schülerforschungszentrums- wurde ein

breites Netz an Kooperationspartnern (Universitäten, Unternehmen und Verbänden

sowie Mitgliedschaften in verschiedenen Schulnetzwerken) aufgebaut. Die Humboldt-

Universität Berlin unterstützt die Schule dabei, das aktuelle Netzwerk auf seine

Effektivität und Nachhaltigkeit hin zu untersuchen und gegebenenfalls auszubauen

bzw. umzugestalten. Vorgesehen sind im Verlauf der weiteren Schuljahre außerdem

Interviews, Gespräche und Diskussionen mit verschiedenen Mitgliedern der

Schulfamilie sowie regelmäßige Treffen der Wissenschaftler/innen mit der

Steuergruppe an der Schule. Außerdem gibt es themenspezifische Treffen, bei

denen sich die Vertreter/innen der am Teilprojekt beteiligten Schule austauschen

können.

Das Teilprojekt 21 ist am Willstätter-Gymnasium in zwei Teile untergliedert: Beim

„CyberMentor Plus – Projekt“ werden Mädchen im Bereich MINT Möglichkeiten

geboten, sich regelmäßig online mit jeweils einer Wissenschaftlerin der Universität

Regensburg auf ihrem Interessensgebiet auszutauschen. Begleitet wird dieses

Online-Mentoring Programm durch Lehrkräfte, die an der Schule Mentee-Gruppen

(deutsch: Schützling) von jeweils sechs bis acht Mitgliedern betreuen und Projekte

durchführen. Im Willstätter-Gymnasium wurde im Schuljahr 2018/2019 mit zwei

solcher Gruppen gestartet, im kommenden Schuljahr kommen weitere hinzu.

An der Schule sind konkret zwei Lehrkräfte beteiligt, die 13 Schülerinnen in 2

Arbeitsgemeinschaften jeden Mittwoch in der 7. und 8. Unterrichtsstunde betreuen.

Inhalte sind u.a. die Berufsorientierung, Alltagsfragen aus den Naturwissenschaften

sowie die Durchführung eines Projekts. Darüber hinaus finden individuelle

Gesprächstermine mit jenen Schülerinnen statt, die an einem AG-Nachmittag

aufgrund anderer schulischer Verpflichtungen nicht teilnehmen können.

In einem zweiten Projekt werden bestehende Mentoring-Konzepte optimiert, in der

Schule geht es hier konkret um die Optimierung des jährlich stattfindenden

Willstätter-Schülerkongresses. Alle Schüler/Innen der zehnten Jahrgangsstufe

bearbeiten im Team über einen Zeitraum von drei bis vier Monaten kleine

selbstgewählte Forschungsthemen und stellen die Ergebnisse beim Kongress vor.

Als Mentoren für diese Forschungsarbeiten steht das Team, bestehend aus den

Lehrkräften der MINT-Fächer, in der jeweiligen Klasse zur Verfügung. Studentische

Hilfskräfte unterstützen dieses Team zusätzlich.

Insgesamt werden dem Willstätter-Gymnasium für die Teilnahme an dem Projekt

vom Bayerischen Staatsministerium für Kultus und Unterricht zwei

Anrechnungsstunden zugewiesen; sofern in den kommenden Schuljahren weitere

Mentee-Gruppen betreut werden müssen, können bis zu drei weiteren

Anrechnungsstunden angefordert werden.

Darüber hinaus nehmen die betreuenden Lehrkräfte das Willstätter-Gymnasiums an

der Universität Regensburg an jährlichen Fortbildungsveranstaltungen für beide

Teilprojekte teil.

b) Umsetzung am Dürer-Gymnasium

16 Schülerinnen aus den Jahrgangsstufen 8 bis 11 wurden für das Teilprojekt 21

angemeldet (siehe CyberMentor Plus-Projekt wie beim Willstätter-Gymnasium) und

werden in zwei doppelstündigen Arbeitsgemeinschaften (eine Arbeitsgemeinschaft

besteht aus acht Mädchen) von zwei Lehrkräften der Fächer Mathematik sowie

Biologie bzw. Chemie von Januar 2019 bis Juli 2019 betreut. Eine Mentorin der

Universität Regensburg und die MINT-Fachlehrkräfte tauschen sich dreimal im Jahr

2019 telefonisch aus. Damit soll der Mentorin ein besserer Einblick in die Lebenswelt

der beteiligten Schülerinnen ermöglicht werden, des Weiteren werden die MINT-

Ressourcen des Dürer-Gymnasiums (z.B. Ausstattung der Bereiche Biologie und

Chemie) sowie der Umgebung der Mentee (z.B. Bibliotheken, Möglichkeiten für

Praktika) besprochen. Fortbildungen für die betreuenden Lehrkräfte wurden und

werden in und mit der Universität Regensburg durchgeführt.

c) Umsetzung am Melanchthon –Gymnasium

Im Rahmen des Teilprojekts 1 werden bereits an der Schule implementierte

Maßnahmen zur Begabtenförderung z.B. die EVA-Woche (eigenverantwortliches

Arbeiten von Arbeitsaufträgen eine Woche lang über alle Fächer hinweg mit

differenzierenden Aufgaben) oder der Kurs „Pluslernen“ (Förderung besonders

begabter Schüler/innen im Enrichmentkurs) verfeinert bzw. weiterentwickelt.

Daneben steht das Teilprojekt 21, in welchem sich 6 Teilnehmerinnen in der

Arbeitsgemeinschaft (AG) seit Januar 2019 einmal in der Woche treffen. Dabei

handelt es sich um zwei Mädchen der 5. Klasse, drei Schülerinnen aus der 10.

Jahrgangsstufe sowie einer Oberstufenschülerin. Derzeit arbeitet die AG an der

Themenfindung für ein gemeinsames Projekt, bei dem sowohl das Wissen der

Unterstufenschülerinnen als auch das Physikinteresse der Oberstufenschülerin

berücksichtigt werden. In der ersten Phase der AG beschäftigten sich die

Teilnehmerinnen mit dem Bunsenbrenner (am Humanistischen Gymnasium gibt es

keine Chemieübungen) und bauten einen Elektromotor. In der zweiten Phase werden

naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden aus der Chemie und der Biologie wie etwa

das Titrieren, die Chromatographie von Blattfarbstoffen, die DANN-Extraktion und der

Stoffnachweis in Lebensmitteln vorgestellt, woraus sich ein größerer

Themenkomplex für die Weiterarbeit in der AG ergeben kann.

d) Umsetzung an der Grundschule Eibach

Die Grundschule Eibach will sich im Zuge der Förderinitiative „Leistung macht Schule“ verstärkt mit MINT-Inhalten im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts auseinandersetzen; daher wurden bereits im Schuljahr 2017/18 Lego-Education-Kästen sowie 12 IPads angeschafft. Das Jahr 2018 wurde dafür genutzt, sich mit der Universität Berlin zu vernetzen und schließlich ein Konzept zu entwickeln, was im November 2018 erfolgte. Daneben fand an der Grundschule Eibach im Oktober eine schulinterne Lehrerfortbildung statt, bei welcher die beiden hauptverantwortlichen Lehrerinnen das Kollegium für den Start mit Lego vorbereiteten. Beim Lego-Education-Kasten handelt es sich um einen Bausatz, der zahlreiche Elemente zum Bau von Modellen zur Veranschaulichung, Modellierung oder Lösung von Aufgabenstellungen des Sachunterrichts enthält.

Zwei Wissenschaftler der Universität Berlin, die als wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl für Grundschuldidaktik mit dem Schwerpunkt Sachkundeunterricht/Informatik beschäftigt sind, besuchten am 24. Januar 2019 die Grundschule Eibach, um vor Ort einen Eindruck über die Gegebenheiten der Schule zu erhalten. Dabei wurde in Anwesenheit der beiden Wissenschaftler in einer dritten Klasse eine Erdbebensimulationsmaschine gebaut. Die Schülerinnen und Schüler programmierten diese im Anschluss mit dem Tablet und konstruierten Gebäude, die besonders standfest sein sollten. Schließlich wurden die Gebäude auf ihre Standfestigkeit hin überprüft.

Zwei Roboter, die in der Forschungsstudie zum Einsatz kommen sollen, wurden dabei den beteiligten Lehrkräften in Planung einer Projektwoche mit Drittklässlern im Monat März 2019 vorgeführt.

Als Grundlage für diese Arbeit ist in der Grundschule Eibach bereits in der ersten und zweiten Jahrgangsstufe die Einheit „Bauen und Konstruieren“, eine Lehrplaneinheit im Heimat- und Sachkundeunterricht, vorausgegangen, in der die Schülerinnen und Schüler mit einem Offlinebaukasten (ohne Tablet) arbeiteten. Darin befindet sich u.a. das Projekt „Einfache Maschinen“, bei dem die Schülerinnen und Schüler z.B. ein Karussell oder eine Wurfanlage bauten, die Hebelwirkung testeten oder auch die Funktion der Zahnräder erfahren konnten. Dieses Verständnis ist Grundlage für die Weiterarbeit mit dem weDo2.0-Kasten. Des Weiteren sind ein Motor, ein Steuerungselement (Smarthub), ein Bewegungssensor und ein Neigungssensor dem Set beigefügt. Der komplette Bausatz wird in einer stabilen Aufbewahrungsbox inklusive Sortierschale und Aufklebern den Schulen zur Verfügung gestellt. Für die Wissenschaftler ist von Interesse, die Tauglichkeit unterschiedlicher Robotiksysteme, zu denen u.a. der WEdo2.0- Kasten gehört, zu prüfen. Darüber hinaus sollen u.a. in den nächsten 2 Jahren Erkenntnisse gewonnen werden, ob es Gender-Effekte gibt, welche Programmiersprache von Kindern tatsächlich selbständig erlernt werden können und inwieweit das verwendete Material motivierend ist.

e) Umsetzung an der Helene von Forster Grundschule

Im laufenden wie folgenden Schuljahr wird das Teilprojekt „LUPE“ (Bestandteil des

Moduls Diagnostik) angegangen; der Fokus liegt dabei darauf, die

Grundschullehrkräfte darin zu unterstützen, den Leistungsstand ihrer Schüler/innen

im Rahmen des Regelunterrichts in Mathematik und Heimat- und Sachkunde (HSU)

richtig einschätzen zu können. Dafür sind Materialien notwendig, die von den

Schülern und Schülerinnen auf unterschiedlichen Niveaustufen bearbeitet werden

können und damit den Lehrkräften eine Diagnostik ermöglichen. So werden infolge

der laufenden Fort- und Weiterbildungen in den Schuljahren 2019/20 und 2020/21 in

der Schule Materialien entwickelt, die von 2020 an bis 2022 in die Unterrichtspraxis

eingebettet und ggf. noch weiterentwickelt werden. Die hier entstehenden Materialien

integrieren die Fachbereiche Psychologie, Pädagogik und Fachdidaktik. Ab 2022

sollen die daraus entstandenen Erkenntnisse an anderen Schulen multipliziert

werden.

Aktuell befindet sich das Projekt in der Anfangsphase. Eine erste Weiterbildung mit dem LUPE-Team in Kooperation mit der Uni Trier fand im Januar statt. Im März

folgte eine Lehrerbefragung. Für den Monat Juli ist ein zweites Fortbildungstreffen mit dem Team der Uni Trier in der Helene von Forster Grundschule geplant.

f) Umsetzung an der Michael-Ende-Grundschule (Vortrag im Schulausschuss)

Die Michael-Ende-Schule nimmt am Teilprojekt 21 teil, welches unter dem Namen

„Ressourcenorientiertes Coaching“ läuft. Dabei werden die teilnehmenden

Schülerinnen und Schüler im Phase 1 (3 Stunden pro Schüler/In) mithilfe eines

Bilderbuches in die Thematik „Meine starken Seiten entdecken und dazulernen“

eingeführt, wobei individuelle Stärken und Schwächen offensichtlich werden sollen

und bestehende Schwächen eine Wertung (nach Relevanz in der Gegenwart)

erhalten. Infolgedessen werden individuelle Ziele festgelegt, deren Umsetzung

geplant und mögliche Hilfestellungen dabei gesucht (Dauer: etwa 3-5 Schulwochen).

Daneben finden bei Bedarf Gespräche in der Kleingruppe statt (z.B. 1-4

Mitschüler/innen, Freunde und die Lehrkraft oder auch nur die Lehrkraft und der bzw.

die Schüler/in. Eine Überprüfung bzw. eine Rückschau auf die angestrebten Ziele

schließt sich nach einigen Wochen an. Dabei wird immer wieder ein Fokus darauf

gelegt, auf die Stärken und Talente des/der Schülers/Schülerin Bezug zu nehmen

und sein/ihr Bewusstsein dafür zu stärken, was er/sie schon alles kann.

In einer zweiten Phase, die erst in der dritten Klasse stattfindet, wird das ZRM

(Zürcher Ressourcen Modell) angewandt, bei dem die Schülerinnen und Schüler

dabei unterstützt werden, ihre unbewussten Bedürfnisse aufzudecken und

angemessen zu beachten, um mit Motivation und Ausdauer ein neues Verhalten

einzuüben.

Begleitung der Nürnberger Schulen

Der interdisziplinäre Forschungsverbund, der die Schulen begleitet, besteht aus 15 Universitäten. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden gemeinsam mit den teilnehmenden Schulen eine leistungsfördernde Schulkultur entwickeln. Sie soll sich positiv auf die Unterrichtsqualität, die Motivation der Lehrkräfte und der Schülerinnen und Schüler auswirken. Darüber hinaus werden Lehrkräfte in ihren Diagnose- und Didaktikkompetenzen geschult und ihre Zusammenarbeit in Schulnetzwerken gefördert. Die Nürnberger Schulen, welche mit insgesamt zwei bzw. drei Universitäten kooperieren (siehe folgende Seite), werden dabei alle von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Albert Ziegler, Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie und Exzellenzforschung, unterstützt.

Die Konzepte werden an jeder teilnehmenden Schule formativ evaluiert, um so individuell zugeschnitten auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Schulen im Hinblick auf ihr eigenes Mentoringkonzept vertieft eingehen zu können. Weitere Angaben sind erst nach dem Matching, welches voraussichtlich im Mai 2019 stattfinden wird, möglich.

Wissenschaftliche Begleitung der teilnehmenden Nürnberger Schulen

Schulen
Michael-Ende-Schule - Friedrich –Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg - Universität Regensburg
Helene-von-Forster-Grundschule - Universität Trier - Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Grundschule Eibach - FU Berlin - Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Willstätter Gymnasium - Humboldt-Universität zu Berlin -Universität Regensburg - Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Dürer-Gymnasium - Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg - Universität Regensburg
Melanchthon-Gymnasium - Universität Regensburg - Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Zwischenstand

Der vorliegende Bericht dient als ein erster Zwischenstand der Initiative „Leistung macht Schule“. Alle 6 Nürnberger Schulen befinden sich gerade im zweiten Jahr der ersten Phase der Initiative „Leistung macht Schule“, welche noch etwa dreieinhalb Jahre andauert und daher lässt sich über die finale Ausgestaltung der Schulen noch nichts Endgültiges sagen bzw. ist die Initiative an der ein oder anderen Schule aufgrund zeitlicher Absprachen mit den teilnehmenden Universitäten schon weiter fortgeschritten. Der Frage nach Evaluationen, konkreten Ergebnissen, Maßnahmen und Erkenntnissen wird erst in den Jahren 2023-27 nachgegangen. Das Amt für Allgemeinbildende Schulen steht mit den teilnehmenden Schulen im Kontakt und wird die Initiative folglich weiter beobachten und zu einem fortgeschrittenen Zeitpunkt wieder davon im Rahmen des Schulausschusses berichten.

Ref.IV/012/2019

Beratung Datum Behandlung Ziel

Schulausschuss 03.05.2019 öffentlich Bericht

Betreff:

Sachstandsbericht zum Museumscurriculum für Grundschulen

Anlagen: Bericht/Museumscurriculum für Grundschulen

Bericht:

56 Nürnberger Grundschulklassen mit rund 1.200 Schülerinnen und Schülern der ersten bis vierten Jahrgangsstufe nehmen im Schuljahr 2018/19 am Nürnberger Museumscurriculum für Grundschulen teil. Entwickelt wurde es vom Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ) in Kooperation mit dem Bürgermeister Geschäftsbereich Schule und Sport und dem Staatlichen Schulamt in Nürnberg.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stadt Nürnberg Berichtsvorlage Ref.IV/012/2019

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Das Museumscurriculum wird von Schülerinnen und Schülern der Grundschule genutzt. Es trägt zur erweiterten Kompetenzentwicklung jedes Einzelnen bei.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Stadt Nürnberg Berichtsvorlage Ref.IV/012/2019

Das Museumscurriculum für Grundschulen

56 Nürnberger Grundschulklassen mit rund 1.200 Schülerinnen und Schülern der ersten bis vierten Jahrgangsstufe nehmen im Schuljahr 2018/19 am Nürnberger Museumscurriculum für Grundschulen teil. Entwickelt wurde es vom Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ). Kooperationspartner des Museumscurriculums sind der Geschäftsbereich Schule und Sport des 3. Bürgermeisters sowie das Staatliche Schulamt. Finanziert werden die Museumseintritte und die Beiträge für die Museumspädagogik durch Zuwendungen der Hildegard und Toby-Rizzo-Stiftung sowie der HypoVereinsbank Nürnberg.

1. Aufbau

Bei der Zusammenstellung des Museumscurriculums wurde darauf geachtet, dass sich das jeweilige Thema im Museum, das durch die Qualität der Objekte und deren authentische Ausstrahlung wirkt, besser durchführen lässt als in der Schule. Die Veranstaltungen entstammen dem Schulangebot des KPZ sowie den Angeboten des Neuen Museums und des DB-Museums. Die Lehrkräfte verpflichten sich mit ihrer Klasse für ein Schuljahr und besuchen in diesem Zeitraum insgesamt fünf museumspädagogische Module in den beteiligten Museen. Dies sind:  Germanisches Nationalmuseum  Stadtmuseum im Fembo-Haus  Museum Industriekultur  Albrecht-Dürer-Haus  Spielzeugmuseum  Kunstvilla  DB Museum Nürnberg  Neues Museum – Staatliches Museum für Kunst und Design

Die Module des Museumscurriculums können unabhängig voneinander während des jeweiligen Schuljahrs in beliebiger Reihenfolge und zu einem beliebigen Zeitpunkt durchgeführt werden. Sie bauen nicht aufeinander auf. Das Nürnberger Museumscurriculum orientiert sich an den im aktuellen Lehrplan für die bayerische Grundschule formulierten Grundlagen und Leitlinien und verfolgt fächerübergreifende Bildungsaufgaben. Zudem behandelt jedes Modul ein Thema, das in einem oder mehreren Fachlehrplänen verankert ist. So werden im Rahmen des Nürnberger Museumscurriculums vor allem Themen der folgenden Fächer bearbeitet:  Heimat- und Sachkundeunterricht  Deutsch  Kunst  Werken und Gestalten  Musik  Katholische  Evangelische Religionslehre  Ethik

Im Rahmen der Programme setzen sich die Kinder unter Anleitung einer Museumspädagogin oder eines Museumspädagogen eigenständig und kreativ mit den Museumsobjekten auseinander. Das Museumscurriculum gibt den Lehrkräften zudem Hinweise an die Hand, um den Museumsbesuch zielgerichtet vor- und nachzubereiten.

2. Entwicklung

Die Anregung für das Nürnberger Museumscurriculum für Grundschulen erfolgte durch das 2010 entwickelte Bonner Museumscurriculum. Hier besuchen die Grundschulklassen jedes Jahr ein „Basismodul“ in einem Bonner Museum, um Museumskompetenzen zu entwickeln.

Im Sommer 2013 erarbeitete das KPZ das Nürnberger Museumscurriculum für Grundschulen, bei dem es in erster Linie nicht um Museumskompetenzen ging. Vielmehr stand der außerschulische Lernort Museum aus der Perspektive der Lehrplanrelevanz im Vordergrund. Im Schuljahr 2013/14 erfolgte die Erprobung mit vier Klassen (Jahrgangsstufe 1 bis 4) der Grundschule Hegelstraße sowie im Schuljahr 2014/15 mit vier Klassen (Jahrgangsstufe 1 bis 4) der Grundschule Scharrerstraße. Die Praxiserfahrungen sowie die Feedbacks der Lehrkräfte und der Schülerinnen und Schüler flossen in die Weiterentwicklung ein. Im Schuljahr 2015/16 wurde das Nürnberger Museumscurriculum für Grundschulen implementiert.

Nachdem sich deutlich mehr Klassen für das Museumscurriculum angemeldet hatten, als Plätze zur Verfügung standen, startete die HypoVereinsbank eine Spendenaktion, um weiteren Klassen die Teilnahme zu ermöglichen. So konnte Zahl der teilnehmenden Klassen kontinuierlich gesteigert werden:

Schuljahr Anzahl der Klassen
2015/16 23
2016/17 39
2017/18 41
2018/19 56

Durch eine großzügige anonyme Spende ist die Finanzierung bis zum Schuljahr 2021/22 gesichert.

Viele Kinder kommen durch das Nürnberger Museumscurriculum für Grundschulen erstmals in Kontakt mit Museen, die sie als Orte der Begegnung mit Faszinierendem und Fremdem, von außergewöhnlichen Lernerfahrungen und ansprechenden Bildungserlebnissen kennenlernen. Eine der teilnehmenden Lehrkräfte fasste dies so zusammen: „Es war für viele ein enormer Lernprozess. Das bleibt ihnen alles über viele Jahre im Kopf.“

3. Ausblick

Die Museen bieten auch für die Klassen weiterführender Schulen vielfältige lehrplanrelevante Zugänge für eine objektorientierte Vermittlung. Zudem leistet die im Rahmen von museumspädagogischen Programmen erworbene kulturelle Bildung einen wichtigen Beitrag für die Persönlichkeitsentwicklung von jungen Menschen.

Um den außerschulischen Lernort „Museum“ im Interesse der Schulen sowie der Schülerinnen und Schüler zu stärken, gilt es zu prüfen, wie das Museumscurriculum - unter Berücksichtigung der speziellen Anforderungen durch Stundenpläne und schulische Erfordernisse - sinnvoll auf die höheren Jahrgangsstufen der städtischen Schulen aller Schularten ausgeweitet werden könnte. Diese Prüfung sowie auch die eventuelle Weiterentwicklung des Museumscurriculums sollen in Zusammenarbeit von KPZ und IPSN erfolgen.

SchA/012/2019

Beratung Datum Behandlung Ziel

Schulausschuss 03.05.2019 öffentlich Beschluss

Betreff: Realisierung von Schulbaumaßnahmen: Neubau "Schulen an der Maiacher Straße" ggf. im Rahmen einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft, Vorstellung des Raumkonzepts.

Anlagen: Funktionsschema Grundschule Funktionsschema Mittelschule GS und MS Flächen tabellarisch Investitionskostenförderung von Kombieinrichtungen zum Ausbau der Ganztagsbetreuung Investitionskostenförderung von Kombimodellen zum Ausbau der Ganztagsbettreuung Sachverhaltsdarstellung Campus Maiach

Bericht:

Die Verwaltung wurde mit der Prüfung zur Realisierung des Neubaus "Schulen Maiacher Straße" (Ersatzbau Grundschule und zusätzliche Mittelschule) im Rahmen einer Öffentlich- Privaten-Partnerschaft und der Einleitung der dazugehörigen Verfahrensschritte zur finalen Entscheidung über die wirtschaftlichste Vergabeart durch den Stadtrat beauftragt. Zwischenzeitlich liegen die pädagogischen Konzeptionen als wichtiger Verfahrensschritt für das Voranbringen dieses Vorhabens vor. Dem Schulausschuss wird die pädagogische Konzeption beider Schulen vorgestellt mit dem Ziel die Freigabe hierfür durch den Fachausschuss zu erhalten.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Funktionsschema für den Neubau GS Maiach (3zügige GS für bis zu 300 SuS mit Kooperativer Ganztagsbildung Schule/Jugendhilfe für 150 Schulkinder) (Stand: 20.12.2018)

Abbildung 15

Abbildung 17

Allgemeiner Unterrichtsbereich mit Klassen- und Gruppenräumen. Je zwei Jahrgangsstufenbereichen zugeordnete Kooperative Ganztagsbildungs-Module (Koop GTB Cluster I + II)

Abbildung 16

Jahrgangsstufe 2 Jahrgangsstufe 3

Fachunterrichtsbereich 3 AUR (3/66 qm), 3 AUR (3/66 qm), 1 GRU mit integrierter 1 GRU mit integrierter Werkraum ( 75 qm), LMF (30 qm) LMF (30 qm) Sammlungsraum Bibliothekraum Werken (33 qm) (38 qm)

Koop GTB (Cluster I) Koop GTB (Cluster II)

Textilarbeit (60 qm) , GHR I mit pädagogischer Küche (50 1 GRU (Sprachförderung) GHR II mit pädagogischer Küche Sammlungsraum Textil- qm), GHR 1 (30 qm), GHR 2 (30 qm), mit integrierter LMF 50 qm, GHR 3 (30 qm), GHR 4 (30 arbeit (24 qm) GNR 1+2 (2/25 qm), Multifunktions- (40 qm) qm), GNR 3+4 (2/25 qm),

Mittagsverpflegung

raum A (66 qm), Lager MFR (10 qm), Multifunktionsraum B (66 qm), Lager Kreativraum A (20 qm), Personal- Büro Fö-L (24 qm) MFR (10 qm), Kreativraum B (20 qm), und Pausenverkauf raum A (19,5 qm), Lager A mit Perso- Personalraum B (19,5 qm), Lager B (Verpflegungsmodule nalspinden (15 qm),Hauswirtschafts- Lernwerkstatt Schwer- mit Personalspinden (15 qm), Küche und Pausenraum (15 qm), Elternwartebereich; punkt MINT (75 qm) Elternwartebereich; verkauf gemeinsam mit MS Süd)

Jahrgangsstufe 1 Jahrgangsstufe 4

Küche mit Nebenräumen 3 AUR (3/66 qm), 3 AUR (3/66 qm), (96 qm), Speisefläche GS 1 GRU mit integrierter 1 GRU mit integrierter ( 138 qm) aufgeteilt in 2 LMF (30 qm) LMF (30 qm) Räume mit Mindestgröße

funktional über das Gebäude

50 qm , Pausenverkauf

verteilte, gemeinsam genutzte

Erste Hilfe- Raum (10 qm) Verwaltung Schule: Sekretariat (25 qm), Schulleitung (24 qm), Konrektor (20 qm), Archivraum (16 qm); Räume für Lehrkräfte: Lehrerzimmer ( 65 qm), Silentiumraum (20 qm), Kopierraum (10 qm);

Infrastruktur: (anteilig 10 qm);

Schüler - Toiletten

Personal - Toiletten

4 Garderobenräume

Putzmittelräume (pro Stockwerk 5 qm)

Elternsprech- JaS-Büro zimmer (20 qm) (24 qm)

Mehrzweckraum/MZR (90 qm) P a u s e n h a l l e (150 qm) Eingang Grundschule und Kooperative Ganztags-

Abbildung 11

Abbildung 13

Allgemeiner Stuhllager

Abbildung 12

Bereich: (27 qm)

Abbildung 14

(91 qm)

Reinigungsper- (mit Schulgarten und „Grünes sonal (13 qm) Klassenzimmer“) Freisport

gung (10 qm) bildung im EG/UG 34

Funktionsschema MS Süd Stand: 13. 02. 2019

Unterrichtsbereich II:

Unterrichtsbereich I: Fachunterrichtsbereich I Fachunterrichts-

Jahrgangsstufenbereiche 7 - 10

Jahrgangstufenbereiche 5/6 bereich II

  1. Jahrgang + 8 M 8 AUR (8/66 qm), 2 GRU(1/30, 1/20), 2 Diff.-Raum (2/25);

Jahrgangsstufen- treff LK7 (20 qm)

8. Jahrgang (8 R + 8 GT) 4 AUR (4/66 qm), 2 GRU (1/30, 1/20);
Jahrgangsstufen- treff LK 8 (20 qm)

Werken Hauswirtschaft I + II

LMF 18 qm
5. Jahrgang 6 AUR (6/66qm), 2 GRU (1/30, 1/20), 1 Diff.- Raum (20 qm);
EDV- Raum III (58 qm)
Lernwerkstatt I (1/66 qm)
Jahrgangsstufen- treff LK 5(20 qm) B ibliothek (40 qm)

PCB/Naturwissensch. 2 Lehrsäle (2/75 qm) Physik-Sammlung (33 qm); Physik-Vorbe- reitung (33qm), 1 Säureraum (5 qm);

EDV-Raum II (1/ 60 qm) EDV – NR II (1/16 qm)

LMF 30 qm
Ganztagsbereich Jahrgänge 7 -10 WZ 70 qm, WZ 30 qm, Groß- spiele 92 qm , Atelier 40 qm, Ruheraum 20 qm;
Bibliothek (47 qm)

2 Werkräume (2/75 (2/130 qm ), z.B. qm), 2 Sammlungen 2 Lehrküchen (2/55 (2/33 qm) qm), 2 Speiseräume mit Garderobe (2/45 qm), 2 Vorratsräume (2/15 qm), 2 Hausarbeitsräume (2/15 qm)

  1. Jahrgang 6 A U R ( 6 / 6 6 q m ) , 2 GRU (1/30, 1/20), 1 Diff.- Raum (20 qm);

Jahrgangsstufen- treff LK 6 (20 qm)

Kunsterziehung 2 Zeichensäle (1/75, 1/66 qm), 2 Samm- lungen (2/33 qm)

Textilarbeit 2 Textilarbeitsräume (2/60 qm), 2 Samm- lungen (2/24 qm)

9. Jahrgang/II und

  1. Jahrgang/I (9 R + 9 GT) 4 AUR (4/66 qm), 2 GRU (1/30, 1/20);

Jahrgangsstufen- treff LK 9 (20 qm)

10. Jahrgang

4 AUR (4/66 qm), EDV- Raum I 2 GRU (1/30, 1/20);

Ganztagsbereich

(1/60 qm) Lernwerkstatt II

Jahrgangs- stufentreff LK 10 (20 qm)

Jahrgänge 5/6

EDV – NR I (1/16 qm) BO-Kompetenzzentrum WZ 70 qm, WZ 30 qm, /SMV (40 qm) Großspiele 70 qm; Atelier 40 qm, Ruheraum 20 qm;

Verwaltung

Beratungszentrum - Sekretariat (40 qm) B i b l i o t h ek

Mensa/Küche/Pausen- - Konrektorat (27 qm) - L e hrerzimmer mit Garderobe

verkauf - JaS-Büro (24 qm) - weiterer V.-Raum (18 qm) u n d T e e k ü c h e ( 1 6 3 q m )

men (156 qm MS + 96 - Elternsprechzimmer (12 qm) -Archivraum (25 qm) B i b liotheksfunktion (2/30 qm) F u n k t i o n a l ü b er das Gebäude qm GS) - Raum FöL/Schulberatung verteilte Infrastruktur:

gut erreichbar aus der GS

qm) -Time-out-Raum (30 qm) - Schülertoiletten

qm) - Putzmittelräume, pro

Musiksaal (1/75 qm) Abstellfläche Musik (20 qm)

Pausenhalle

gaben MS/GS (16 qm + 10 qm); (375 qm + 94qm

Mehrzweckräume I+II MZR (2/89 qm)
Stuhllager (35 qm)

Pausenhof Verkehrsfläche) Allgemeiner Bereich

(4000 qm)

qm (20 qm) Hallensport Freisport - Grünes Klassenzimmer ment (12 qm) - Abstellräume (126 qm)

(3-fach + 1-fach) Außenanlagen - Lager Reinigung (10 qm)

Außenbereich (50 qm) im EG/UG

EG/UG;

MS Maiach - tabellarische Flächenzusammenstellung

für 32 Klassen im Halbtag, davon 23 Klassen im gebundenen Ganztag 44

Stand: 25.03.2019

Berechnungsgrundlage Halbtag

Mittelschule: 6zügige Schule mit 30 Klassen Die hier veranschlagten Flächen sind bisher NICHT von der Regierung von Mittelfranken zusätzlich 2-M-10-Klassen schulaufsichtlich genehmigt. Im Rahmen der Verbescheidung kann es zu einer Reduzierung der --> insgesamt 32 Klassen (26 x 32 = 832 Schüler) Hinweis: genehmigungsfähigen Flächen kommen.

Berechnungsgrundlage Ganztag

23 Klassen im gebundenen Ganztag (26 x 23 = 598 Schüler)

RAUMLISTE ÜBERSICHT

Raumbezeichnung funktionale Belegung Einzel- und Gesamtgrößen
Allgemeiner Unterrichtsbetrieb 2.112 qm
Klassenzimmer
AUR 5. Klasse 66,00 qm
AUR 5. Klasse GT 66,00 qm
AUR 5. Klasse GT 66,00 qm
AUR 5. Klasse GT 66,00 qm
AUR 5. Klasse GT 66,00 qm
AUR 5. Klasse GT 66,00 qm
AUR 6. Klasse 66,00 qm
AUR 6. Klasse GT 66,00 qm
AUR 6. Klasse GT 66,00 qm
AUR 6. Klasse GT 66,00 qm
AUR 6. Klasse GT 66,00 qm
AUR 6. Klasse GT 66,00 qm
AUR 7. Klasse 66,00 qm
AUR 7. Klasse 66,00 qm
AUR 7. Klasse GT 66,00 qm
AUR 7. Klasse GT 66,00 qm
AUR 7. Klasse GT 66,00 qm
AUR 7. Klasse GT 66,00 qm
AUR 8. Klasse 66,00 qm
AUR 8. Klasse 66,00 qm
AUR 8. Klasse GT 66,00 qm
AUR 8. Klasse GT 66,00 qm
AUR 8. Klasse GT 66,00 qm
AUR 8. Klasse GT 66,00 qm
AUR 9. Klasse 66,00 qm
AUR 9. Klasse 66,00 qm
AUR 9. Klasse GT 66,00 qm
AUR 9. Klasse GT 66,00 qm
AUR 9. Klasse GT 66,00 qm
AUR 9. Klasse GT 66,00 qm
AUR 10. Klasse 66,00 qm
AUR 10. Klasse GT 66,00 qm
Gruppenräume 300,00 qm
GRU für 5. Jahrgangsstufe 30,00 qm
GRU für 5. Jahrgangsstufe 20,00 qm
GRU für 6. Jahrgangsstufe 30,00 qm
GRU für 6. Jahrgangsstufe 20,00 qm
GRU für 7. Jahrgangsstufe +8M 30,00 qm
GRU für 7. Jahrgangsstufe +8M 20,00 qm
GRU für 8. Jahrgangsstufe 30,00 qm
GRU für 8. Jahrgangsstufe 20,00 qm
GRU für 9. Jahrgangsstufe 30,00 qm
GRU für 9. Jahrgangsstufe 20,00 qm
GRU für 9. u 10. Jahrgangsstufe 30,00 qm
GRU für 9. u 10. Jahrgangsstufe 20,00 qm
Mehrzweckräume 178,00 qm
Mehrzweckraum 89,00 qm
Mehrzweckraum 89,00 qm
Lehrmittel 48,00 qm
Lehrmittel (gesamt) Lehrmittelfläche 30,00 qm
Lehrmittelfläche 18,00 qm
Informatik 210,00 qm
EDV-Räume Fachunterrichtsbereich I EDV 60,00 qm
Fachunterrichtsbereich II EDV 60,00 qm
Fachunterrichtsbereich III EDV 58,00 qm
EDV-Nebenraum Fachunterrichtsbereich I EDV-NR 16,00 qm
Fachunterrichtsbereich II EDV-NR 16,00 qm
Physik/Chemie/Biologie 221,00 qm
Physik
Physik-Lehrsaal Fachunterrichtsbereich II Physik 75,00 qm
Fachunterrichtsbereich II Physik 75,00 qm
Physik Sammlung (gesamt) Fachunterrichtsbereich II Physik Sammlung 33,00 qm
Fachunterrichtsbereich II Physik Vorbereitung 33,00 qm
Chemie Die Schulbauempfehlungen sehen für Mittelschulen keine eigenständigen Chemie- und Biologieräume vor (KEINE Lehrsäle!)
Säureraum (gesamt) Fachunterrichtsbereich II Chemie Säureraum 5,00 qm
Musischer Bereich (Musik, Textil, Werken, Kunst) 666,00 qm
Musik
Musiksaal Musik 75,00 qm
Kunsterziehung
Zeichensaal Fachunterrichtsbereich I Zeichensaal 75,00 qm
Fachunterrichtsbereich II Zeichensaal 66,00 qm
Sammlung Fachunterrichtsbereich I Zeichensaal NR 33,00 qm
Fachunterrichtsbereich II Zeichensaal NR 33,00 qm
Werken
Werkraum - 75 qm Fachunterrichtsbereich I Werken 75,00 qm
Fachunterrichtsbereich I Werken 75,00 qm
Sammlung - 33 qm Fachunterrichtsbereich I Werken NR 33,00 qm
Lager- und Maschinenraum Fachbereich I Werken NR 33,00 qm
Textilarbeit
Textilarbeit - 60 qm Fachunterrichtsbereich I Textil 60,00 qm
Fachunterrichtsbereich II Textil 60,00 qm
Sammlung - 24 qm Fachunterrichtsbereich I Textil NR 24,00 qm
Fachunterrichtsbereich II Textil 24,00 qm
Hauswirtschaft 260,00 qm
2 x 130 qm z.B. aufgeteilt in: 2 Lehrküchen (2 x 55 qm), 2 Speiseräume (2 x 45 qm) mit Garderobe, 2 Vorratsräume (2 x 15 qm), 2 Hausarbeitsräume (2 x 15 qm) Fachunterrichtsbereich I Hauswirtschaft 130,00 qm
Fachunterrichtsbereich II Hauswirtschaft 130,00 qm
Bibliothek und Räume für Lehrkräfte 235,00 qm
Lehrerzimmer mit Garderobe und Teeküche 163,00 qm
Silentiumraum I (mit Bib.) 30,00 qm
Silentiumraum II (mit Bib.) 30,00 qm
Kopierraum 12,00 qm
Beratungszentrum 78,00 qm 36
Elternsprechzimmer 12,00 qm
Förderlehrer 42,00 qm
Schulberatung/Schulpyschologie 24,00 qm
Verwaltung 186,00 qm
Schulleiterzimmer 28,00 qm
Sekretariat 40,00 qm
Konrektorat 27,00 qm
weiterer Verwaltungsraum für Förderlehrerin 18,00 qm
Erste-Hilfe-Raum 10,00 qm
Dienstzimmer HM (Hausmanagement) 12,00 qm
Pausenverkauf MS 16,00 qm
wird NICHT mit dem Pausenverkauf (PV) der MS zusammengelegt, eigenständiger Raum, jedoch in räumlicher Nähe zum PV der MS und zur gemeinsamen Küche von MS und GS Pausenverkauf GS 10,00 qm
Archivraum 25,00 qm
Allgemeiner Bereich 719,75 qm
Lager Reinigung 10,00 qm
Putzmittelräume pro Stockwerk pro Stockwerk 5 qm
Hausmeisterwerkstatt 24,00 qm
Raum Reinigungspersonal 20,00 qm
Hausmeister Lager im EG/UG 16,00 qm
Abstellräume
Abstellräume Abstellraum bei Musik 20,00 qm
Allg. Bereich Abstellfläche 126,00 qm
Stuhllager Stuhllager 35,00 qm
Pausenhalle
Pausenfläche (375 qm) inkl. 25% Verkehrsfläche mit 93,75m² (= NNF) --> 468,75 qm Pausenhalle 468,75 qm
Sonstiges 188,00 qm
Lernwerkstatt I Lernwerkstatt I Jahrgangstufenbereich5/6 66,00 qm
Lernwerkstatt II - BO-Kompetenzraum Lernwerkstatt II BO-Kompetenzzentrum 40,00 qm
Lernwerkstatt III Seminarraum 58,00 qm
JaS-Büro JaS-Büro 24,00 qm
gebundener Ganztag 1.514,40 m²
Jahrgangsstufentreff
Jahrgangsstufentreff LK5 20,00 qm
Jahrgangsstufentreff LK6 20,00 qm
Jahrgangsstufentreff LK7 20,00 qm
Jahrgangsstufentreff LK8 20,00 qm
Jahrgangsstufentreff LK9 20,00 qm
Jahrgangsstufentreff LK10 20,00 qm
Bibliothek Ganztag
Bibliothek Jahrgangsstufenbereich 5/6 40,00 qm
Bibliothek Jahrgangsstufenbereich 7/10 47,00 qm
Differenzierung Ganztag
Differenzierungsfläche für 5. Klasse 20,00 qm
Differenzierungsfläche für 6. Klasse 20,00 qm
Differenzierungsfläche für 7. Klasse + 8 M 25,00 qm
Differenzierungsfläche für 7. Klasse + 8 M 25,00 qm
Ganztagsbereich 5/6 WZ (groß) 70,00 qm
Ganztagsbereich 5/6 WZ (klein) 30,00 qm
Ganztagsbereich 5/6 Großspiele 70,00 qm
Ganztagsbereich 5/6 Atelier 40,00 qm
Ganztagsbereich 5/6 Ruheraum 20,00 qm
Ganztagsbereich 7-10 WZ (groß) 70,00 qm
Ganztagsbereich 7-10 WZ (klein) 30,00 qm
Ganztagsbereich 7-10 Großspiele 92,00 qm
Ganztagsbereich 7-10 Atelier 40,00 qm
Ganztagsbereich 7-10 Ruheraum 20,00 qm
Time-out-Raum 30,00 qm
Küche mit Nebenraum: 23 Klassen MS (156 qm) + 180 ET aus GS (96 qm) = 252 qm Produktionsküche 252,00 qm
Speisesaal 23 Klassen Speisesaal 287,00 qm
Erweiterung der Gänge/Pausenhalle für Spinde 32 Klassen Spindflächen 166,40 qm
Gesamtsumme aller Innenflächen: 6.916,15 qm
Außenbereich Gesamtsumme aller Aussenflächen: 4.697,5 qm ohne Flächen für Abstellräume Wintergeräte und Müllplatz
Pausenfläche
Pausenhof 4000,00 qm der Pausenhof (PH) wird sowohl von den Schul- als auch den zu betreuenden Kindern genutzt; es wurde zur Berechnung des PH-Bedarfs die Anzahl der zu unterrichtenden Schüler angesetzt, da diese die Zahl der zu betreuenden Kinder übersteigt und die Nutzung des PH`s durch die Schüler einer höheren Gleichzeitigkeit unterliegt als einer Nutzung durch die zu betreuenden Kinder - dementsprechend muss ausreichend PH-Fläche für die punktuelle hohe Nutzungsfrequenz (Pausen) vorgehalten werden; in die Fläche von 4.000m² integriert sind etwaige Spielgeräte sowie die Fläche für ein "grünes Klassenzimmer"
Verkehrsübungsplatz der GS Linierung auf dem Pausenhof der MS
1 Schulgarten (gesamt) Schulgarten 100,00 qm
Parkmöglichkeiten
gemein-same Flächen- ausführung mit der GS PKW-Stellplätze 300,00 qm = 24 Stellplätze
Behindertenstellplätze 17,50 qm = 1 Stellplatz
Fahrradstellplätze: Schüler: zur Hälfte überdacht Lehrer: überdacht und abschließbar 166,00 qm = 128 Absteller
Rollerstellplätze zur Hälfte überdacht 64,00 qm motorisierte Roller; Anzahl kann nicht benannt werden, da 2m² pro AUR vorgesehen sind ohne Angabe einer Anzahl von Stellplätzen
Abstellräume außen
Hausmeister Gerätelager Hausmeister Gerätelager 50,00 qm
Abstellräume für Wintergeräte Zusammenlegung mit den Bedarfen der Grundschule; Größen müssen durch den Bieter ermittelt und angegeben werden
Müllplatz

Hinweise: Die hier dargestellten Flächen sind (bis auf einige wenige Ausnahmen) Hauptnutzflächen; darüber hinaus sind Nebennutzflächen wie sanitäre Einrichtungen (Lehrer, Betreuer, Schüler, Besucher) oder Putzmittelkammern funktional über das Gebäude zu verteilen.

Bezogen auf die genutzten Toiletten für die Schulkinder und Lehrpersonal wurden die Bestimmungen der AMEV angewendet.

Toiletten nach AMEV ‐ Hinweis: eine entsprechende Verteilung der Toiletten auf die Anzahl der Stockwerke wird vorausgesetzt

20 ‐ 25 Toiletten für Schülertoiletten Schülerinnen 832 Schüler, 60% weibliche, 60% männliche 10 ‐ 13 Toiletten für die Toiletten werden sowohl von den Schul‐ als auch den zu Schüler betreuenden Kindern genutzt; es wurde zur Berechnung des Toilettenbedarfs die Anzahl der zu unterrichtenden Schüler angesetzt, da diese die Zahl der zu betreuenden Kinder übersteigt und die Nutzung der Schülertoiletten einer hohen Gleichzeitigkeit unterliegt ‐ dementsprechend müssen ausreichend Toiletten für die punktuelle hohe Nutzungsfrequenz (Pausen) vorgehalten werden 20 ‐ 25 Urinale für Schüler 9 Toiletten für 135 Lehrer und sonstiges Personal, 60% weibliche, 60% Lehrertoiletten weibliche Be‐ männliche ( = 81 weibliche, 81 männliche Personen) Toiletten maximal 1 Stockwerk vom ständigen Arbeitsplatz enfernt (ASR 5.2 Abs.1) 9 Toilette für männliche Beschäftigte hohe Gleichzeitige Nutzung bei Klassenlehrern ‐‐> 83 Personen (60% = 49,80 ‐‐> 50 Personen) niedrige gleichzeitige Nutzung beim übrigen Personal ‐‐> 52 Personen (60% = 31,2 ‐‐> 32 Personen)

9 Urinale für männliche Beschäftigte Behinderten‐Toiletten mindestens 1 nahe am Aufzug

Bayerisches Staatsministerium

für Unterricht und Kultus

ABDRUCK

Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, 80327 München

II. An die Regierungen in Bayern

per E-Mail

Ihr Zeichen / Ihre Nachricht vom Unser Zeichen (bitte bei Antwort angeben) München, 22.03.2019 IV.8 – BO 4207 – 6a. 029 842 Telefon: 089 2186 2606 Name: Herr Rißmann

Ganztägige Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grund-

schulalter;

hier: Kombieinrichtungen

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit FMS vom 11. Februar 2019 Az. 62 – FV 6700 – 5/39 hat das Staatsministerium der Finanzen und für Heimat (StMFLH) Regelungen zur Investitionskostenförderung von Kombieinrichtungen getroffen.

Von Seiten der Damen und Herren Ganztagskoordinatoren haben uns Rückfragen erreicht, unter welchen Voraussetzungen ein Ganztagsangebot als Kombieinrichtung betrachtet und entsprechend gefördert werden kann. Hierzu können wir Ihnen in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales Folgendes mitteilen:

Eine Investitionskostenförderung für Kombieinrichtungen kommt in Betracht, wenn das Ganztagsangebot

Gebäude und

Telefon: 089 2186 0 E-Mail: poststelle@stmuk.bayern.de Salvatorstraße 2 ∙ 80333 München Telefax: 089 2186 2800 Internet: www.km.bayern.de U3, U4, U5, U6 - Haltestelle Odeonsplatz

wird,

meinsamen pädagogischen Konzepts mit der Schule kooperiert. Schulische Ganztagsangebote gemäß Art. 6 Abs. 4 BayEUG sowie Mittagsbetreuungen gemäß Art. 31 Abs. 3 BayEUG genügen diesen Anforderungen nicht.

Gegenwärtig und in Zukunft werden im Bereich der Kombieinrichtungen eine Reihe von Modellvorhaben durchgeführt (z. B.: Innovative Projektschulen in der Landeshauptstadt München; Kooperative Ganztagsbildung in der Landeshauptstadt München; offene Ganztagsangebote in Kombination von Jugendhilfe und Schule; 50 Modelle gemäß Beschluss des Ministerrats vom September 2018). Die Flächen von Kombieinrichtungen, die nicht an einem dieser Modellvorhaben teilnehmen, können ebenfalls gemäß den Grundsätzen des FMS vom 11. Februar 2019 gefördert werden, sofern die Kombieinrichtung ansonsten den o. g. Anforderungen entspricht.

Mit freundlichen Grüßen gez. Michael Rißmann Ministerialrat

Vorweggestellt: Wechselwirkung Mittelschulneubau und Grundschulen der Südstadt

Auf dem ehemaligen Vereinsgelände des SV 73 Nürnberg Süd in Nürnberg Maiach/Werderau soll ein gemeinsamer Schulcampus mit zwei schulrechtlich eigenständigen Schulen samt Betreuungsangeboten entstehen: einerseits der Neubau einer Mittelschule, andererseits der Ersatzneubau für die bereits bestehende wirtschaftlich nicht sanierungsfähige GS Maiach sowie für den Hort Maiacher Straße. Durch den Mittelschulneubau (Arbeitstitel Mittelschule Süd) im Stadtteil Werderau soll ermöglicht werden, die derzeit bestehende Mittelschule Nürnberg Friedrich-Wilhelm- Herschel-Schule am Herschelplatz aufzulösen und die Schülerschaft vollständig dem Mittelschulneubau in Maiach/Werderau zuzuführen. Nach dem Auszug der Mittelschule Nürnberg Friedrich-Wilhelm-Herschel-Schule aus dem Bestandsschulhaus am Herschelplatz kann nicht nur eine räumliche Entlastung für die im Bestandsgebäude befindliche Grundschule Nürnberg Friedrich-Wilhelm-Herschel-Schule herbeigeführt werden, sondern zusätzlich auch eine Entlastung und teilweise eine räumliche Gesamtverbesserung von Grundschulen in der Nürnberger Südstadt (GS Kopernikusschule, GS Holzgartenschule, GS Wiesenschule und GS Sperberschule) erreicht werden. Weiterhin soll über den Neubau der Mittelschule Süd eine Lösung für die Mittelschulen allgemein im Nürnberger Süden erzielt werden.

Schulausschussbehandlung vom 16.12.2016

Bereits im Schulausschuss am 16.12.2016 wurden die Mengengerüste in Bezug auf die Bauvorhaben Schulen Maiacher Straße vorgestellt. Auf Wunsch von Ref. V/J wurde der Betreuungsteil damals nur nachrichtlich dargestellt. Eine fachliche Entscheidung dazu wurde zu gegebener Zeit im Ausschuss in Aussicht gestellt. Die Zustimmung des Schulausschusses zum vorgestellten Mengengerüst der Schule wurde für das Bauvorhaben gegeben verbunden mit dem Auftrag mögliche Synergieeffekte zu beachten.

Entwicklungen der Jahre 2017 - 2019

Die Raumprogramme für die Mittelschule und der Grundschule wurden in einer Umbruchssituation konzipiert. So wurde die Mittelschule auf Basis einer Vorgriffslösung (zusätzliche 25 qm je Klasse bei besonderen pädagogischen Anforderungen) bis zur Veröffentlichung der Flächenbandbreiten (September 2017 für Grundschulen, August 2018 für Mittelschulen) aufgesetzt. Bei Grundschulneubauten in der Stadt Nürnberg muss der bis 2025 vorgesehene Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter

berücksichtigt werden. Dafür ist, bezogen auf das erforderliche Mengengerüst, die entsprechende Betriebsform infrastrukturell zu beplanen. Schul- und Jugendhilfebereich haben sich dafür mit dem sog. „Nürnberger Weg“ (siehe auch: Gemeinsamer Jugendhilfeund Schulausschuss vom 30.11.2017, TOP 1: „Der Nürnberger Weg in der ganztägigen Bildung, Betreuung und Erziehung von Grundschulkindern“) auf eine gemeinsame Konzeption verständigt. Die Jahre 2018 und 2019 waren durch die intensive Betreuungskonzeption von Schulbereich und Jugendamtsbereich geprägt. Die Betreuungsform ‚Kombimodell‘ wurde auf Ebene der Ministerien hinsichtlich der Zugrundelegung einschlägiger Raumnotwendigkeiten und damit –ansprüche (hinsichtlich Flächen als auch Zuschussanerkennung) entwickelt. Die Stadt Nürnberg befand sich damit in einem Spannungsfeld zwischen dem Anspruch eigener Innovation bei gleichzeitig hohem Zeitdruck für die Realisierung der Maßnahme und den (nur) schrittweise entstehenden staatlichen Neuvorgaben. Mit Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat "Investitionskostenförderung von Kombieinrichtungen zum Ausbau der Ganztagsbetreuung" vom 11.02.2019 in Verbindung mit dem Schreiben des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus "Ganztägige Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter; hier: Kombieinrichtungen" vom 22.03.2019 liegen gesicherte Rahmenbedingungen für die Kommunen vor.

Schulausschussbehandlung am 03.05.2019

Die Raumkonzeptionen wurden für beide Schulen der Staatlichen Schulaufsicht zur Begutachtung vorgelegt. Für die Mittelschule wurde die Konzeption im Jahr 2017 in enger Abstimmung mit der Schulaufsicht der Regierung von Mittelfranken zu einem für die Stadt Nürnberg sehr positiven Ergebnis (hohe Raumanerkennung damit keine „Lernfabrik“ entsteht) gebracht. Für die Grundschule wurde von der Schulaufsicht der Regierung von Mittelfranken am 26.03.2019 das Signal gegeben, dass die Raumkonzeption für das Betreuungskonzept des Kombimodells auf Grund der besonderen Gegebenheiten am Schulkomplex in maximaler Höhe (75% des Summenraumprogrammes eines Hortes) vorbehaltlich der finalen Prüfung aus heutiger staatlicher Sicht vertretbar erscheint. Mit diesem Bericht sollen die Raumkonzeptionen (Besonderheiten der Konzepte, Betreuung und Synergieeffekte) dargestellt werden. Hinsichtlich der Raumdetails wird auf die Anlage verwiesen.

Neubau Mittelschule Süd (6-Züge und 2 M-10-Klassen; 32 Klassen)

Regionale Gegebenheiten in der Nürnberger Südstadt

Die bestehende Friedrich-Wilhelm-Herschel Mittelschule liegt in der Nürnberger Südstadt, einem sozialen Brennpunkt, gekennzeichnet durch Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit, Gewalt, Drogen und Kriminalität. Vornehmlich Familien mit Migrationshintergrund, häufig in Kombination mit Bildungsferne, sind konfrontiert mit der, für sie schlechten, Arbeitsplatz-und Ausbildungssituation vor Ort. Mehrere namhafte deutsche Großbetriebe haben ihre Fertigungsstätten im unmittelbaren Umfeld der Schule. Die Schülerschaft profitieren jedoch wenig von den großen Betrieben, da die Eltern häufig selbst keine duale Ausbildung durchlaufen haben und angelernt tätig sind. In vielen Fällen ist dies auch das Ziel der Eltern für ihre Kinder. Die Schule versucht dem entgegenzuwirken und den Eltern und Schülern die duale Ausbildung als zukunftsorientierten und grundlegenden Start in ein existenzsicherndes Berufsleben aufzuzeigen.

Schulkonzept der Friedrich-Wilhelm-Herschel Mittelschule

Der Arbeit an der Friedrich-Wilhelm-Herschel Mittelschule liegt ein ganzheitlichpädagogisches Konzept zugrunde, bei dem die Schule nicht als Institution, sondern als LEBENSraum erfahren wird, in dem sich alle Beteiligten wohlfühlen können. Ausgehend von dieser Situation wird ein einzigartiges pädagogisches Schulgebäude für die Mittelschule Süd mit 23 Klassen im gebunden Ganztag und 9 Halbtagsklassen entstehen. Grundlage des Konzeptes sind drei Säulen: 1 Lebensreife: Aufgrund der schwierigen Ausgangslage der Schüler (s. o.) ist die Schule darum bemüht, die fehlende Chancengerechtigkeit auszugleichen sowie Perspektiven aufzuzeigen und größtmögliche Mündigkeit zu ermöglichen. Dies gelingt der Schule durch diverse soziale Projekte wie beispielsweise Streitschlichter, Schülerlotsen, Vitaminchecker, Schülerfirmen, interkulturelles Training und vieles mehr. 2 Schulreife: Durch zahlreiche pädagogische Maßnahmen (Teamteaching, offener und gebundener Ganztag, individuelle Förderung, klassenübergreifender Unterricht, Trainingsraum) ist die Schule bemüht, möglichst viele Schüler im Schonraum „Schule“ zu einem erfolgreichen Abschluss der Schullaufbahn zu verhelfen. 3 Ausbildungsreife: Die Schülerschaft soll durch eine Reihe von Angeboten (Berufsorientierungsbüro, individueller beruflicher Orientierungsfahrplan, Mentoren- Programme, Kooperationen mit örtlichen Betrieben, Schülerfirmen, ...) notwendige Schlüsselqualifikationen erlangen, um einen erfolgreichen Einstieg in das Berufsleben zu meistern. Das Unterstützungsprogramm der Schule beginnt in der 5. Jahrgangsstufe, mündet in der individuellen und begründeten Berufswahl der 9./10. Jahrgangsstufe und ist darauf ausgerichtet, eine möglichst hohe Ausbildungs- und

dementsprechend geringe Quote von Schülern ohne Anschlussperspektive zu erzielen

Raumprogramm Neubau

Mit dem Neubau „auf der grünen Wiese“ ergibt sich die Chance auf Grundlage der oben skizzierten besonderen Rahmenbedingungen und Entwicklungsprozesse die pädagogische Konzeption funktional, räumlich und inhaltlich bedarfsgerecht aufzusetzen. Konkret ergibt sich hinsichtlich eines zu konzipierenden Schulneubaus einer dann 6-zügigen Schule mit bis zu 800 Mittelschülern ein an den besonderen Anforderungen orientiertes Raum- und Flächenkonzept, das zum Teil über den für eine entsprechende Mittelschule vorgesehenen Raumbedarf hinausgeht und zudem funktional die zu leistende pädagogische Arbeit unterstützen soll. Die persönlich vorgestellte Konzeption für die Mittelschule Süd wurde im Ergebnis mit einem staatlichen fiktiven Raumprogramm beantwortet, dass die seitens der Stadt gesehen Notwendigkeiten anerkennt und vorbehaltlich einer detaillierten Prüfung bei formaler Antragsstellung als genehmigungsfähig in Aussicht stellt.

Gruppenräume

Das pädagogische Konzept der neuen Mittelschule Süd sieht jeweils zwischen 2 allgemeinen Unterrichtsräumen einen Gruppenraum vor. Das bedeutet, dass für die Mittelschule Süd insgesamt 16 Gruppenräume erforderlich wären. Die zunehmende Heterogenität bedingt durch Migrationshintergrund, Flüchtlingsbeschulung, unterschiedliche Lernniveaus, inklusiv zu beschulende Schüler mit Handicap oder Teil- /Leistungsstörungen, Hochbegabte - an unserem problembehafteten Standort (siehe oben), erfordern im Lernalltag differenziertes Eingehen auf den Einzelnen, Methodenvielfalt, offene Unterrichtformen, lernzieldifferentes Unterrichten, Kleingruppenarbeit u.v.m. Zudem führt der gestärkte Elternwille dazu, dass die Mittelschule - im Bereich der Inklusion - immer mehr Aufgaben der Förderzentren übernehmen muss. Unterstützt wird differenzierendes Lernen u.a. durch Gruppenräume, die in Verbindung zu den Klassenzimmern stehen, die Wahrnehmung der Aufsichtspflicht bei Klassen- /Gruppenteilung und schnelle Rückmeldungen zur Lerngestaltung ermöglichen. Von den insgesamt erforderlichen 16 Gruppenräumen sollen deshalb 12 Gruppenräume aus dem Raumprogramm Halbtag und 4 Gruppenräume aus dem Raumprogramm Ganztag (Doppelnutzung) geschaffen werden. Teile der Lehrmittelflächen sind integriert in den Gruppenräumen geplant.

Lernwerkstätten

Nach eingehendem Dialog mit der Regierung von Mittelfranken sind 3 Lernwerkstätten als Ergänzung des schulischen Raumangebotes geplant. Lernwerkstatt I ist für die 5. und 6. Klassen im mathematisch/naturwissenschaftlich Bereich mit 66 qm vorgesehen. In dieser Lernwerkstatt sollen die im neuen LehrplanPlus (Einführung

an Mittelschulen zum Schuljahr 2017/2018) geforderten kompetenzorientierten und bereichsübergreifend angelegten Bildungsprozesse vermittelt werden. Um optimale Bedingungen für eigenaktives, individuelles und kooperatives Lernen nachhaltig zu schaffen, ist eine Lernwerkstatt zwingend erforderlich. Zusätzlich können in Lernwerkstätten die durch die Inklusion erforderlichen zusätzlichen Förderbedarfe umgesetzt werden. Lernwerkstatt II ist für die 7. -10. Klassen mit 40 qm vorgesehen. Diese Lernwerkstatt soll als Berufsorientierungszentrum ausgestattet werden. Die Berufsorientierung spielt in der Mittelschule eine zentrale Rolle. Aufgrund des Schulprofils ist es das Ziel der Schule die Schüler in adäquate Ausbildungsberufe zu vermitteln. Daher beginnt das Berufsorientierungsangebot bereits in der 5. Jahrgangsstufe. Gebündelt im Berufsorientierungszentrum laufen alle Informationen zusammen und können von Schülern, Eltern, Lehrkräften und außerschulischen Partnern abgerufen werden. Ein niedrigschwelliges Berufsberatungsangebot als Knotenpunkt der Berufsorientierung hilft Schülern, passgenau und individuell bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und allen weiteren Fragen im Zusammenhang mit Praktikum, Bewerbung und Einstellungsverfahren. Die Eltern haben die Möglichkeit ebenfalls einen Termin im BO-Zentrum zu vereinbaren und sich über die Perspektiven ihres Kindes zu informieren. Das BO-Zentrum hat sich durch seine individuelle Beratung bereits bewährt und stellt eine wichtige Säule im Schulalltag dar. Durch zusätzliche PC-Arbeitsplätze sollen weitere Angebote für Bewerbungsrecherche, das Schreiben von Bewerbungen und ein Raum für Bewerbungstraining geschaffen werden. Lernwerkstatt III ist vorrangig für die Lernbereiche „soziales Leben, Gewaltprävention und Inklusion“ vorgesehen. Eine Nebennutzung als Seminarraum wird für möglich erachtet.

Jahrgangsstufentreffs

Die Ganztagsschule mit ihren Lern- und Lebensbereichen erfordert zur Identifikation mit dem Umfeld und zur Entstehung eines Zusammengehörigkeitsgefühls für die Schülerinnen und Schüler überschaubare Raumzusammenhänge, die ihnen ein „Heimatgefühl“ vermitteln. Zu diesen überschaubaren Zusammenhängen im Nahbereich der Ganztagsflächen gehören feste Mitarbeiterräume für die zuständigen betreuenden Lehrkräfte. Für jede Jahrgangsstufe wurde deshalb ein Jahrgangsstufentreff mit 20 qm eingeplant. Dort sind organisatorische Absprachen und Beratungsgespräche ebenso möglich wie auch die rasche Kontaktaufnahme zwischen Lehrkräften, Schülern und Eltern/Erziehungsberechtigten. Zudem werden die Jahrgangsstufentreffs ausgestattet mit jahrgangsstufenorientiertem Material, das für jede Lehrkraft zugänglich ist.

Betreuung (gebundener Ganztag)

Für die geplante 6-zügigen Mittelschule (inkl. 2 M-Züge) sind nach damaliger und aktueller konzeptionellen Planungen 4,5 Züge (= 23 Klassen) im gebundenen Ganztag vorgesehen.

Die Ganztagsbereiche (ausgenommen Küche und Speisesaal) sollen in die Jahrgangsstufenbereiche 5/6 und Jahrgangsstufenbereich 7-10 jeweils integriert werden

Differenzierungsflächen

Die gebundene Ganztagschule ist für alle Beteiligten der Schulfamilie ganztägiger Lern- und Lebensort, für einen Teil der Schülerinnen und Schüler der Ausgleich für eine zuhause oft nicht (mehr) existente familiäre Atmosphäre mit einer als positiv empfundenen, angenehmen und anregenden Umgebung, in der gemeinsame Aktivitäten (Reden, Spielen, kreatives Gestalten, Musik hören, gemeinsame Projekte besprechen, etc.) möglich sind. Für die verschiedenen Aktivitäten in Klein- und Großgruppen, aber auch für Rückzug und Ruhe sollen jahrgangsstufenbezogen Funktionsbereiche, ein Raum für Großspiele, ein Atelier sowie ein „Wohnzimmer“ als sozialer Treffpunkt und geeigneter Kommunikationsort der Ganztagsschüler sorgen. Insgesamt wird für 23 Klassen im gebundenen Ganztag ein Differenzierungsbereich im Umfang von 602 qm eingeplant. Diese unterteilen sich wie folgt:

Differenzierungsflächen Jahrgangsstufenbereich 5-6 Jahrgangsstufenbereich 7-10
Differenzierungsräume 2 Differenzierungsräume mit je 20 qm 2 Differenzierungsräume mit je 25 qm
„Wohnzimmer“ klein 30 qm groß 70 qm klein 30 qm groß 70 qm
Großspieleraum 70 qm 92 qm
Atelier 40 qm 40 qm
Ruheraum 20 qm 20 qm
Trainingsraum 30 qm
SUMME 602 qm

Differenzierungsräume Die zusätzlichen Differenzierungsräume im Bereich Ganztag können zum einen zur individuellen Lernförderung und für ein selbständiges Lernen und Vertiefen in den Studierzeiten genutzt werden und zum anderen auch als Räume für z.B. AG´s dienen. Zusätzlich werden die Differenzierungsräume auch als Gruppenräume im Regelunterrichtsbereich genutzt (siehe Punkt 3.1.1.2) „Wohnzimmer“ Im „Wohnzimmer“ soll den Schülern in angenehmer Atmosphäre das Gefühl eines Zuhauses vermittelt werden. Es soll für die Kinder ein Beispiel von positiver Wohnumgebung als ein zwangloser Begegnungsort geschaffen werden. Das „Wohnzimmer“ soll, wie im privaten Gebrauch auch, als Raum für Treffen, gemeinsame Spiele, Kochen, usw. genutzt werden.

Raum für Großspiele Der Raum für Großspiele soll zum einen Flächen für z. B. Kicker und Billard und zum anderen für Bewegungsmöglichkeiten bieten. Atelier Da die Fachräume (Werken und Textilarbeit) bei einer Ganztagsschule auch nachmittags ausgelastet sind, soll durch ein Atelier für die Schüler die Möglichkeit geschaffen werden, auch nachmittags kreativ beim Basteln und Heimwerken tätig zu sein. Ruheraum In einem rhythmisierten Ganztagsbetrieb muss ein besonderer Wert auf Ruhe- und Rückzugsmöglichkeiten gelegt werden. In den Ruheräumen soll den Kindern die Möglichkeit zum Ausruhen, Schlafen und Nachdenken gegeben werden. Time-out-Raum / Trainingsraum Unterrichtsstörungen liegen immer multiple Ursachen zugrunde. Diese zu finden und dem Schüler zu helfen ist Hauptaufgabe des Trainingsraumes. Die Trainingsraummethode befähigt den Schüler den Eigenanteil seines (Fehl-) Verhaltens zu erkennen, Konsequenzen zu überdenken und sich selbst zu kontrollieren. Die Schüler werden, deeskalierend, aus der Konfliktsituation (z.B. im Klassenzimmer) herausgenommen und im Trainingsraum beraten. Die derzeitige Praxis zeigt deutlich, dass ein entsprechend ausgestattetes Zimmer vonnöten ist. Erfahrungsgemäß ist gerade die „Wartezone“ räumlich großzügig zu bemessen und einsehbar zu planen.

Bibliotheksflächen

Die Förderung der Sprach- und Lesekompetenz ist angesichts der Zahl der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund (Quote am Schulstandort: 86%) beständige Aufgabe aller Lehrkräfte. Am Lern- und Lebensort Ganztagsschule kommt den im Ganztagsbereich integrierten Bibliotheksräumen (Ort für Integrationshilfe, Deutschförderung in der Freizeit, eigenverantwortliches Recherchieren/Arbeiten, Leseprojekte) als Rückzugsbereich mit Bildungsqualität ein noch höherer Wirkungsgrad als an Schulen mit ausschließlich Regelbetrieb zu. Die aktuell von Schülern geführte und verwaltete Schulbibliothek-AG könnte dann professionell in eigenen Räumlichkeiten weitergeführt und ausgebaut werden.

Aufgrund der Bedeutung der Sprach- und Leseförderung gerade in der Ganztagsschule sollen die Flächen für die Schülerbibliothek/en im Ganztagsbereich für die Jahrgangsstufen 5/6 (40 qm) bzw. für die Jahrgangsstufen 7-10 (47 qm) zusätzlich zu Halbtagsflächen für Bibliothekszwecke geplant werden.

Beratungszentrum

Die zunehmenden Verhaltensauffälligkeiten bedürfen eines ganzheitlichen Lösungsansatzes und schülerorientierten Beratungsangebotes, welche einen reibungslosen Schulablauf gewährleisten. Ziel ist es die (Mittel-)Schulfähigkeit aller Schüler zu gewährleisten, dies im Sinne der vom Ministerium eingeforderten Umsetzung der Inklusion an der Mittelschule. In im Schuljahr 2016/17 belegen aufwendige Screenings, dass ca. 74% (86 von 116 Schülern) der Schülerschaft der 5. Jahrgangsstufe Tendenzen zu Verhaltensauffälligkeiten (verbale & körperliche Gewalt, motorische Unruhe, kognitive Einschränkungen, ...) zeigen. Die Ursachen für diese komplexen und fachübergreifenden Defizite sind vielfältig. Die Schule begegnet diesen Defiziten mit einem vernetzten, zukunftsorientierten Beratungszentrum, welches einen ganzheitlichen Lösungsansatz anbietet:

Abbildung 18

Jede dieser Beratungseinheiten benötigt dringend einen eigenständigen Raum; notwendigerweise sind diese Einheiten nicht nur inhaltlich, sondern auch räumlich vernetzt (siehe obige Abbildung). Den intensiven und dem Datenschutz unterliegenden Gesprächen muss mit adäquatem Platz- und Raumangebot begegnet werden. Im Detail begründet sich dieser zusätzliche Raumbedarf wie folgt:

 Der Time-out-Raum / Trainingsraum: siehe Betreuungsflächen  Beratungsraum Jugendsozialarbeit an Schulen Die Jugendsozialarbeit an Schulen ist die intensivste Form der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule. Sie soll sozial benachteiligte junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen und fördern. Auch bei schwierigen sozialen und

familiären Verhältnissen sollen dadurch die Chancen junger Menschen auf eine eigenverantwortliche und gemeinschaftliche Lebensgestaltung verbessert werden. Im Unterrichtsalltag übernimmt sie neben deeskalierender vornehmlich auch präventive Funktion. Bei einer zu erwartenden Gesamtschülerzahl von 800 Schülern, vornehmlich aus bildungsfernen Elternhäusern, sollten entsprechende Räumlichkeiten für zwei Jugendsozialarbeiter geschaffen werden.  Beratungsraum Schulpsychologie Das umfassende Beratungs-, Unterstützungs- und Diagnoseangebot der Schulpsychologie ist für Eltern, Schüler und Lehrpersonal ein wichtiger Pfeiler der Beratung. Der Raum des Schulpsychologen muss aus Gründen des Datenschutzes (Archivierung von Anamnesen und sensiblen Daten) eigenständig und mit den anderen Beratungsräumen vernetzt sein. Außerdem ist eine vertrauensfördernde Gesprächsumgebung, die sich deutlich von anderen schulischen Räumen abhebt, für die anspruchsvolle Arbeit zwingend.  Beratungsraum Förderlehrer In unterschiedlichen Diagnoseverfahren zur Feststellung schulischer Defizite und individueller Stärken ist ein eigener Unterrichtsraum für förderdiagnostische Einzelgespräche unumgänglich. Die individuellen Förderpläne werden in Klein- und Kleinstgruppen, in Absprache mit dem Klassenlehrer und parallel zum Unterricht, umgesetzt. Außerdem stellt der Förderlehrer die Nahtstelle zwischen Klassenleitung, Trainingsraum und weiterer Beratungsangebote dar. Daher ist der Raum im Beratungszentrum zu situieren. Für die Umsetzung der vom Ministerium eingeforderten inklusiven Beschulung ist zwingend der oben beschriebene Raumbedarf erforderlich.  Beratungsraum Schulberatung Die Schulberatung unterstützt das Zusammenleben und die Zusammenarbeit in der Schule durch pädagogische und psychologische Erkenntnisse und Methoden. Ziel ihrer Arbeit ist es, die Persönlichkeitsentwicklung, Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden der Schüler zu fördern. Die Schulberatung ist aber auch eine Vertrauensperson für Schüler/Lehrer und bildet eine Gelenkfunktion. Dies zeigt sich insbesondere durch die Einbindung in schullaufbahnrelevante Entscheidungen. Sie wird aber auch bei bedeutsamen Entscheidungen und bei der Verhängung schwerwiegenden Ordnungsmaßnahmen hinzugezogen. Diagnostische und o.a. Tätigkeiten erfordern einen eigenen, abgeschlossenen Raum innerhalb des Beratungszentrums.  Elternsprechzimmer Im Beratungskontext sind die Eltern ein wesentlicher Bestandteil, um die erfolgreiche Umsetzung der im Vorfeld geschilderten Beratungsergebnisse zu gewährleisten. Das

Elternsprechzimmer ist somit (auch räumlich) substantieller Bestandteil des Beratungszentrums. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass ein Beratungszentrum in oben beschriebener Form entscheidend für eine erfolgreiche Beschulung an dem geplanten Schulstandort in Gegenwart und Zukunft ist. Die Stadt Nürnberg bittet deshalb um Anerkennung dieser Flächen.

Seminarraum (als Nebennutzung der Lernwerkstatt III)

Die jetzige Friedrich-Wilhelm-Herschel Mittelschule ist bereits Partnerschule der Lehrerbildung in Kooperation mit der Friedrich-Alexander Universität Erlangen/Nürnberg, zudem Seminarschule für die Ausbildung von Lehramtsanwärtern für die Mittelschule. Die Ausbildungstage im Rahmen des Vorbereitungsdienstes begründen den zusätzlichen Bedarf eines Seminarraumes. Einer Schule dieser Größenordnung, die nach den Prinzipien moderner Pädagogik konzipiert, gebaut und umgesetzt wird, wird bei der zukünftigen Lehrerbildung eine große Bedeutung zukommen.

Spindflächen

Alle für die Ganztagsschule angemeldeten Schülerinnen und Schüler müssen den Großteil ihrer Schulmaterialien und Kleidungsstücke für ganzen Tag (Sport, Freizeit, Kälte- und Nässeschutz) mit sich führen und brauchen dafür im Schulhaus je Schüler/-in eine adäquate, sichere Aufbewahrungsmöglichkeit. Um die AUR nicht mit dieser Funktion zu belasten, soll für alle Schülerinnen und Schüler der MS Süd die Möglichkeit zum Aufstellen von Spinden an geeigneten Standorten vor den allgemeinen Unterrichtsräumen bestehen. Schülergarderoben (Spinde) können dabei aus brandschutzrechtlichen Bestimmungen nicht offen in den Fluren (nicht genehmigungsfähige Nebenflächen) untergebracht werden. In den Planungen wurde für jeden Schüler die Fläche für ein Spindfach (Breite 40 cm, Tiefe 50 cm und Höhe 100 cm) eingeplant. Ab Jahrgangsstufe 5 wird davon ausgegangen, dass jeweils 2 Spinde übereinandergestapelt werden können. Es ist folglich eine Fläche von etwa 53 qm als förderfähig zu berücksichtigen.

Ersatzbau Grundschule Maiach (3zügige Grundschule mit 150 Betreuungsplätzen im

Modell der Kooperierenden Ganztagsbildung)

Vorbemerkung Rahmenbedingungen

In einem eigenen Baukörper, der verbunden sein könnte mit einem gemeinsam mit der Mittelschule zu nutzendem Gebäudeteil für die Mittagsverpflegung für Schüler/innen der Grund- und Mittelschule, soll eine dreizügige Grundschule (für bis zu 300 Schulkinder) mit integriertem Betreuungsbereich für Kooperative Ganztagsbildung von Schule und Jugendhilfe für bis zu 150 Schulkinder entstehen.

Die zunehmende Heterogenität (Migrationshintergrund, Flüchtlinge, unterschiedliche Lernniveaus, inklusiv zu beschulende Kinder mit [Lern-]Handicaps, Hochbegabte) erfordert insbesondere an Schulen in großstädtischen Ballungsräumen im Lernalltag differenzierendes Eingehen auf den Einzelnen, Methodenvielfalt, wie offene Unterrichtsformen, lernzieldifferentes Unterrichten, Kleingruppenarbeit u.a.m., das durch ein entsprechendes, auf diese Anforderungen ausgerichtetes Raumangebot unterstützt wird. Im Schuljahr 2018/2019 beträgt die Quote der Kinder mit Migrationshintergrund an der GS Maiach 80%.

Raumprogramm Neubau

Für die Planung der GS Maiach wurden die Flächenbandbreiten (Veröffentlichung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst vom 15.09.2017) zugrunde gelegt. Obgleich die Stadt Nürnberg nicht pauschal die Realisierung der für jeden Raumbereich maximalen Flächenbandbreite bei zukünftigen Neubaumaßnahmen vorsieht, wird bei der GS Maiach der Grenzbereich für die maximal möglichen Flächen der Flächenbandbreiten in allen Bereichen planerisch annähernd erreicht.

Fünfter Gruppenraum und Zusammenlegung von Gruppenräumen mit

Lehrmittelflächen

Unterstützt wird differenzierendes Lernen u.a. durch Gruppenräume, die zwischen den Allgemeinen Unterrichtsräumen situiert werden sollen und so die Wahrnehmung der Aufsichtspflicht bei Klassen-/Gruppenteilung und schnelle Rückmeldungen zur Lerngestaltung ermöglichen. Aufgrund der wachsenden Anforderungen für Differenzierung und als pädagogische Reaktion auf Heterogenität sollen Gruppen- und Differenzierungsräume um Lehrmittelflächen erweitert werden, um auf die für Förderung und Differenzierung erforderlichen Lernmaterialien schnell zugreifen zu können. Für den Standort Grundschule Nürnberg Maiacher Straße sind vier gleich große Gruppenräume (je einer pro Jahrgangsstufe) einschließlich anteiliger Lehrmittelfläche mit einer Größe von je 30 qm geplant. Ein fünfter Gruppenraum soll als „Kompetenzraum Sprachförderung“ spezifisch für den Sprachförderbedarf an der Schule ausgerüstet und genutzt werden. Gemäß dem Lehrplan Plus für Bayerische Grundschulen sind Sprachverstehen und Sprachhandlungsfähigkeit grundlegende Voraussetzungen für die Entwicklung zu einem selbstbewussten, sozial aktiven und an Bildung interessiertem Menschen in der deutschsprachigen Umgebung. Das Erlernen von Sprache ist eines der wichtigsten Bildungsziele und unabdingbare Voraussetzung für den schulischen Erfolg in allen Fächern und für die berufliche Zukunft der Schülerinnen und Schüler. Ein optimales Unterrichten der deutschen Sprache als Zweitsprache fördert unter anderem die transkulturelle Identität und

die Akzeptanz der Lebenssituation im Einflussbereich mehrerer Kulturen und ist somit zentral für eine gelingende Integration. Des Weiteren soll in diesem Zusammenhang auch auf die Möglichkeit und Wichtigkeit von Kooperationen und Projekten zur Sprachstanddiagnostik (z. B. Profilanalyse mit Tonaufnahmen von Interviews) und Sprachförderung (in Kleingruppenund in Einzelförderung) mit anderen Institutionen, beispielsweise der Friedrich- Alexander- Universität (PIK – Projekt der Regierung von Mittelfranken) oder den Kindergärten (Vorkurs Deutsch 240) im Schulsprengel, hingewiesen werden. Diese sind vor allem im Bereich Zweitspracherwerb/ Fremdspracherwerb äußerst gewinnbringend, jedoch auch nur dann verwirklichbar, wenn bestimmte räumlich Gegebenheiten (Störungsfreiheit, sichere Lagerung von Materialien, Unterlagen, technischen Geräten, etc.) vorausgesetzt werden können. Der Gruppenraum „Kompetenzraum Sprachförderung“ wird für den Standort Grundschule Nürnberg Maiacher Straße mit einer Größe von 40 qm geplant.

Lernwerkstatt mit dem thematischen Schwerpunkt MINT

Deutschland gehört weltweit zu den führenden Standorten in Wissenschaft, Forschung und Technologie. Zur Sicherung unseres Wirtschaftsstandortes werden dringend qualifizierte Fachkräfte im Besonderen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) benötigt. Das Fundament muss bereits in der Grundschule gelegt werden. Die Maiacher Schule liegt im Nürnberger Süd-Westen, in einem Stadtteil begrenzt durch Frankenschnellweg, Südwesttangente und Nopitschstraße. Die Werderau bietet wenige Möglichkeiten zum aktiven Forschen, Ausprobieren und Experimentieren. Die Kinder verbringen einen Großteil ihrer Freizeit in beengten Wohnverhältnissen (sozialer Wohnungsbau). Durch die kompetenzorientierte Arbeit in der MINT-Lernwerkstatt wird die naturwissenschaftliche Arbeits- und Denkweise der weiterführenden Schulen im Bereich der Naturwissenschaften bereits an der Grundschule angebahnt. Dies trägt zu einem fließenden Übergang bei. Eine Kooperation mit den weiterführenden Schulen ist auch mit den höheren Jahrgangsstufen wünschenswert, z. B.: Projektarbeit P-Seminar der Gymnasien.

Raum für Förderlehrkraft

Wegen der Heterogenität der Schülerschaft und dem individuellen Förderbedarf vieler Schülerinnen und Schüler wird für den Standort Grundschule Nürnberg Maiacher Straße mit einem Arbeitsraum mit 24 qm für eine Förderlehrkraft geplant.

Bibliothek (für Sprachförderung im Unterricht und in der offenen Ganztagsschule)

Die sprachlichen Kompetenzen in der Fremd-, Zweit- oder Muttersprache, die durch Leseerziehung gefördert werden können, sind offensichtlich. Nicht nur beim Fach „Deutsch als Zweitsprache“ finden sich im Lehrplan Plus als zu erwerbende Kompetenzen das Verfügen über Leseerfahrung, Lesefertigkeiten, Lesefähigkeiten und das Erschließen und Präsentieren von Texten. Auch das Fach Deutsch

nennt klassenübergreifend die Leseerziehung, also die Erziehung zum Buch, das elementare Sammeln von Leseerfahrung, das Wecken von Interesse und Neugier auf Literatur und unterschiedliche Textarten und Medien (Hörtexte, Sachtexte, Lieder, Filme) die Förderung der allgemeinen Lesemotivation als zentrale und fächerübergreifende Bildungsziele. Die Leseerziehung stellt also zweifellos einen der wesentlichsten Aspekte zur Sprachförderung dar. Die Einrichtung einer Bibliothek (mit den entsprechenden Ausstattungsmerkmalen, wie beispielsweise ausreichend Stell- und Arbeitsflächen, passendes Mobiliar zur Erlangung einer familiären Wohlfühlatmosphäre und eine weitreichende mediale Ausstattung) ist somit unverzichtbar, um neben elementaren fachübergreifenden Kompetenzen insbesondere Förder- und Entwicklungsziele vor allem im Hinblick auf die Lesekompetenz zu fördern. Für den Standort Grundschule Nürnberg Maiacher Straße wird mit einem Bibliotheksraum von 38 qm geplant, der die Leseförderung in den Bereichen Selbstlernen, Gruppen- und Projektarbeit im Unterricht und im Betreuungsbereich der offenen Ganztagsschule gewährleistet und unterstützt.

JaS-Büro

Die Jugendsozialarbeit an Schulen ist eine intensive Form der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule. Sie soll sozial benachteiligte junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen und fördern. Auch bei schwierigen sozialen und familiären Verhältnissen sollen dadurch die Chancen junger Menschen auf eine eigenverantwortliche und gemeinschaftliche Lebensgestaltung verbessert werden. Im Unterrichtsalltag übernimmt die Jugendsozialarbeit neben deeskalierender vornehmlich auch präventive Funktion. Für die Arbeit an dem Standort Grundschule Nürnberg Maiacher Straße, an der seit dem Schuljahr 2017/2018 eine JaS-Fachkraft eingesetzt ist, soll deshalb ein JaS-Büros mit 24 qm geplant werden.

Betreuungsquote

Die Stadt Nürnberg hat sich dafür entschieden über den Ersatzbau der Grundschule Maiach ein in Bau und Betrieb staatlich gefördertes kooperatives Modell von Schule und Jugendhilfe (z. B. Kooperative Ganztagsbildung) zu realisieren. Nachfolgend wird dieses Modell als Kombimodell bezeichnet. Als Planungsgrundlage für die aufeinander abgestimmte Schulentwicklungs- und Jugendhilfeplanung werden die Einwohner- und Schülerhochrechnungen herangezogen. Die wachsende Stadtgesellschaft mit Ausweisung neuer Bau- und Nachverdichtungsareale, Zuwächse in der Geburtenstatistik der letzten Jahre, aber auch quantitative und qualitativ veränderte Anforderungen und Bedarfe der Schulkindbetreuung verlangen in Nürnberg eine integrierte und gesamtstädtische Planung von Schule und Jugendhilfe. Der Geschäftsbereich Schule und das Referat für Soziales/Jugendamt haben sich für die Altersgruppe der

Grundschulkinder auf eine Gesamtbetreuungsquote von 80 % für den Grundschulsprengel Maiach verständigt. Es wird angestrebt, diese 80%-ige Gesamtbetreuungsquote durch eine 50%-ige Betreuung in Kooperation von Grundschule und Jugendhilfe am Schulcampus und eine bereits bestehende 30%-ige Hortversorgung im Schulsprengel zu erreichen. Die das Mengengerüst für Betreuung im Schulneubau ergänzende Hortversorgung wird über die Bestandshorte in der Dianastraße 42 (40 Plätze) und An der Marterlach 28 (50 Plätze) sichergestellt. Die 50%-ige Betreuungsquote am Schulstandort Grundschule Maiach entspricht 150 Betreuungsplätzen.

Betreuung (Kooperative Ganztagsbildung in Kombination Jugendhilfe und

Schule/Kombimodell)

Die zwei aktuell staatlich genehmigten Mittagsbetreuungsgruppen werden bei Einführung des neuen ganztägigen Betreuungsmodells aufgelöst. Der gemäß Koalitionsvertrag der amtierenden Bundesregierung zu erwartende Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern, der bis 2025 umgesetzt sein soll, ermöglicht aus Sicht der Stadt Nürnberg bereits jetzt eine verbindliche staatliche Aussage zur Genehmigungs- und Betriebserlaubnisfähigkeit einer kooperativen Ganztagsbildung von Schule und Jugendhilfe Beim Neubau der Grundschule Maiach soll in Nürnberg zum ersten Mal das Konzept Kooperative Ganztagsbildung über einen eigens hierfür räumlich und funktional ausgerichteten Bau realisiert werden. Allerdings sind die besonderen Voraussetzungen am Standort zu beachten. Die bestehenden Horte im Schulsprengel sind zu erhalten. Dazu gehört ein erst vor kurzem neu errichtetes Haus für Kinder mit 50 Hortplätzen, das direkt an das Schulgrundstück angrenzt. Des Weiteren ist der Hort am Dianaplatz mit 40 Plätzen zu erhalten. Wird bei der 3-zügigen Grundschule (bis zu 300 Schulkinder) eine Betreuungsquote von 80% angesetzt, sind 240 Plätze vorzuhalten. Abzüglich der bereits bestehenden 90 Hortplätze, bleiben 150 Plätze als Bedarf für das Kombimodell bestehen. Da große Einrichtungen nicht kindgerecht sind, hat sich die Stadt Nürnberg dazu entschieden zwei gleichwertige Cluster mit je 75 Plätzen umzusetzen. In jedem Cluster gibt es Räume, die für den Betrieb des Clusters unerlässlich sind, wie beispielsweise ein Multifunktions- und Bewegungsraum. In jedem Cluster sind neben einem großen Gruppenhauptraum mit pädagogischer Küche mit 50 qm 2 Gruppenhaupträume à 30 qm und 2 Gruppennebenräume à 25 qm sowie 1 Kreativraum mit 20 qm notwendig. Ebenfalls wird aus Sicht der Stadt Nürnberg ein Lagerraum mit 15 qm je Cluster dringend benötigt. Die Personalräume sind entsprechend des Summenraumprogramms für Horte mit 150 Plätzen mit je 19,5 qm auf die zwei Cluster verteilt. Es soll ein zentrales Leitungszimmer mit 22 qm in direkter Nähe zur Schulleitung/Verwaltungsbereich errichtet werden. Im Vergleich zur standortbezogenen Planung sieht das Summenraumprogramm für einen Hort mit 150 Plätzen insgesamt 817 qm förderfähige Fläche vor. Durch die synergetische

Nutzung der schulischen Räume ergibt sich somit eine Flächenersparnis von 214 qm. Das Raumprogramm des Kombimodells entspricht somit ca. 74 % des Summenraumprogramms des Hortes und ist von der Regierung von Mittelfranken gemäß Einzelfallbewertung erfolgreich als genehmigungsfähig in Aussicht gestellt. Grundsätzlich stehen die pädagogisch nutzbaren Räume und Flächen im gesamten Gebäude im Kombimodell den Kindern für Bildung und Betreuung ganztägig zur Verfügung.

Synergien zwischen den beiden Schulen

Durch die Errichtung beider Schulgebäude, Grund- und Mittelschule, auf einem Gelände soll ein Schulcampus entstehen, der im Bereich der Infrastruktur (z.B. Küche/Essensversorgung, Sportflächennutzung, Hausmanagement) Synergien ermöglicht.

EDV

Durch die Mitnutzung eines der EDV-Räume der Mittelschule auf einen eigenen EDV-Raum in der GS verzichtet werden.

Gemeinsame Produktionsküche

Gesunde Pausenverpflegung und eine Mittagsverpflegung nach DGE-Standard sind wichtige ernährungsphysiologische Elemente an einer Schule mit einem hohen Anteil an gebundenem Ganztag (bis zu etwa 180 Essensteilnehmer der Grundschule und 575 Essensteilnehmer der Mittelschule). Um die Qualität der Mittags- und Pausenverpflegung gewährleisten zu können wird eine Zubereitungsküche als zweckmäßig angesehen, die im vor-Ort-Dialog mit der Schule die Rahmenbedingungen für die Schulverpflegung umsetzt (gesunde Ernährung, Berücksichtigung herkunftsbedingter Essgewohnheiten, sättigende Mahlzeiten, Qualitätsmanagement, u.a.). Aufgrund der Bedeutung der Schulverpflegung für das Schulprofil sollen die über das Flächenbudget für eine Anlieferungsküche hinausgehenden Flächen angesetzt werden.

Getrennte Speisesäle

Für den Speisesaal wurde eine Fläche im Umfang von rund 138 qm für die Grundschule und rund 287 qm für die Mittelschule eingeplant. Bei den Speisesaalplanungen ist die Stadt Nürnberg von einem 3-Schichtbetrieb ausgegangen.

SchA/011/2019

Beratung Datum Behandlung Ziel

Schulausschuss 03.05.2019 öffentlich Bericht

Betreff:

Antrag Bündnis 90 / Die Grünen vom 16.01.2016; Fahrradlernkurse für Schüler

Anlagen: Antrag Bündnis 90/Die Grünen, hier: Fahrradfahrlernkurse

Bericht:

Die Verwaltung berichtet über die Entwicklung eines Konzepts zur Durchführung von Fahrradlernkursen für Nürnberger Grundschulen. In Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt in der Stadt Nürnberg sowie anderen außerschulischen Partnern wurden Empfehlungen / Maßnahmen zum Erlernen / zur Förderung des Radfahrens in Nürnberg entwickelt.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Je nach endgültiger Umsetzung sind ggf. Mittel aus der Trägerschaft des Sachaufwands für Lehrmittel und Fahrräder bereitzustellen.

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Das Konzept umfasst alle Grundschülerinnen und -schüler unabhängig von Geschlecht, Weltanschauung, Religion und soll allgemein die Fertigkeiten im Umgang mit Fahrrädern steigern.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Abbildung 19

Abbildung 20

Fahrradfahrlernkurse für Kinder

Hier: Antrag Bündnis 90/Grüne

Sowohl in der Freizeit als auch als alltägliches Fortbewegungsmittel nimmt das Fahrrad im Leben vieler Menschen eine bedeutende Rolle ein. Heute ist das Fahrrad aus dem Verkehrsgeschehen nicht mehr wegzudenken.

Mit dem Ergebnis, dass Radfahrende (nach den PKW-Fahrern) mit 15,5 % die zweithäufigste Beteiligtengruppe bei Unfällen mit Personenschaden bildeten, schreckt der Beitrag des Bayerischen Landesamts für Statistik über „Radfahren als Risiko – zum Unfallgeschehen mit Fahrrädern und Pedelecs auf Bayerns Straßen 2016“ auf.

Grund genug, Radfahren im Rahmen der Verkehrserziehung an den Schulen nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis intensiv zu behandeln und zu üben.

Voraussetzung für verkehrserzieherliche Aspekte ist jedoch das sichere Radfahren und das muss gut gelernt sein, gilt es doch zu treten, Gleichgewicht zu halten, die Geschwindigkeit zu beeinflussen, zu lenken und zu bremsen – Fahrrad fahren ist nicht einfach. Die meisten Kinder beherrschen daher entwicklungsbedingt erst im Alter von sechs bis sieben Jahren Fahrradfahren sicher – allerdings nur dann, wenn sie früh genug und angemessen lange dazu Gelegenheit hatten. Das geschieht aber in vielen Familien nicht, so dass immer mehr Kinder in die Schule kommen, die diese Grundfertigkeit nicht mitbringen. Diesen Kindern ist es damit aber gar nicht möglich, den praktischen Teil der Verkehrserziehung umzusetzen, geschweige denn diesen Teil der Fahrradprüfung in der 4. Klasse zu bestehen, weil sie damit kämpfen, nicht vom Rad zu fallen. Diese Beobachtung machen seit Jahren die Jugendverkehrserzieher der Polizei, ohne dass sie hier konkret abhelfen können.

Im Lehrplan der Grundschule ist die Verkehrserziehung verankert und das Hauptziel besteht darin, die Schülerinnen und Schüler über die Jahrgangsstufen 1-4 hinweg zu sicheren Verkehrsteilnehmern/innen – hier besonders mit dem Fahrrad- zu befähigen.

1. Radfahrausbildung in der Grundschule

Als Grundlage der „Radfahrausbildung in der Grundschule“ ist die Fassung „Gemeinsame Bekanntmachung der Bayerischen Staatsministerien für Unterricht und Kultus und des Innern“ vom 15. Mai 2003 heranzuziehen, die bis heute ihre Gültigkeit besitzt und den Grundschulen ein Raster vorgibt, worin die Inhalte im Rahmen der Verkehrserziehung Klasse 1-4 zum Radfahren bestehen bzw. welche Grundlagen dort erlernt werden müssen. Danach sollte sich jede Schule im Rahmen ihrer

Möglichkeiten (u. a. Ausstattung an Fahrrädern, Helmen, Pylonen, Übungsflächen) mit dem Thema befassen und ein eigenes Konzept daraus entwickeln.

Im LehrplanPlus befinden sich die Kompetenzerwartungen für die 1./2. Klasse bzw. der 3./4. Klasse bezüglich des Radfahrens im Fach Heimat- und Sachkunde (HSU). In der 1. und 2. Klasse liegt der Fokus auf den sogenannten Schonraumübungen, welche u.a. besonders die Psychomotorik fördern und als Grundfertigkeiten gelten, welche die Schüler/innen in der 3. und 4. Jahrgangsstufen als Basis für die komplexeren Fähigkeiten benötigen. Darunter fallen u.a. zunächst Übungen mit einem Roller bzw. Fahrrad wie das Halten des Gleichgewichts, das Achterfahren, Bremsschulungen. Danach sind z.B. die Schülerinnen und Schüler am Ende der 2. Jahrgangsstufe nach den Übungen im Schonraum mit dem Roller und/oder Fahrrad in der Lage, auf unerwartete Situationen im Straßenverkehr rasch und angemessen reagieren zu können. Darüber hinaus sind die Einschätzung von Gefahren im Verkehr sowie die Vermittlung von Verkehrsregeln ebenso Bestandteil von HSU. In der 3. und 4. Klasse bestehen die Kompetenzerwartungen u.a. darin, dass neben der Einschätzung von Verkehrssituationen auch mögliche Verhaltensweisen anderer Verkehrsteilnehmer gedanklich vorweggenommen werden können sowie das eigene Verhalten bezüglich verkehrssicherer Ausrüstung zu schulen und Ablenkungen im realen Verkehr zu vermeiden. Daneben liegt ein besonderer Fokus auf dem Erlernen von einhändigem Fahren, was gerade beim Links- und Rechtsabbiegen unerlässlich ist.

Die praktische Radfahrerausbildung durch mobile oder stationäre Jugendverkehrsschulen wird von den Verkehrserziehern der Polizei in der vierten Klasse Grundschule bzw. 5. Klasse Förderschule durchgeführt und durch den theoretischen Unterricht in der Schule ergänzt. Die Durchfallquote in der schriftlichen Prüfung ist nach Auskunft der Schulen im Vergleich zur praktischen Prüfung eher gering. Um jedoch an der Verkehrserziehung durch die Polizei teilnehmen zu können, müssen die Schüler/innen der vierten Klasse die Grundfertigkeiten des Radfahrens beherrschen (z.B. Gleichgewicht halten können, sicheres Bremsen, stabile Körperhaltung).

Im Einzelnen stellt sich die Radverkehrserziehung durch die Verkehrspolizei in Klasse 4 (in 5 Doppelstunden) wie folgend dar:

Übungseinheit 1 (1.- 2. Stunde) Verlassen eines Grundstücks nach rechts und links, Anfahren des Fahrbahnrandes, Vorbeifahren an Hindernissen und Engstellen, Rechts fahren, Abstand halten, Verhalten an Fußgängerüberwegen, Vorfahrtsregel „rechts vor links“ an Kreuzungen und Einmündungen
Übungseinheit 2 (3.-4.Stunde) Linksabbiegen an einer Kreuzung, Linksabbiegen an einer Einbahnstraße, Linksabbiegen in eine Einmündung ohne vorfahrtsregelnde Verkehrszeichen, alternative Form des Linksabbiegens
Übungseinheit 3 (5.-6. Stunde) Linksabbiegen an einer Kreuzung mit vorfahrtsregelnden Verkehrszeichen, Linksabbiegen in eine Einmündung ohne
vorfahrtsregelnde Verkehrszeichen, Vorfahrtsregelung durch Verkehrszeichen und Lichtzeigenanlage, Verkehrsregelung durch Polizeibeamte, abknickende Vorfahrt nach rechts und links
Übungseinheit 4 Fahrradprüfung (7.-8.Stunde) Einzelprüfung auf festgelegter Strecke, Gruppenprüfung mit freier Streckenwahl
Übungseinheit 5 Teilnahme am Realverkehr (9.-10.Stunde) Anfahren vom Fahrbahnrand, Rechtsabbiegen an einer Kreuzung mit vorfahrtsregelnden Verkehrszeichen, alternatives Linksabbiegen ohne Einordnen (schmale Fahrbahn) mit „rechts vor links“, Linksabbiegen mit Einordnen, abknickende Vorfahrtsstraße nach links, Kreuzung mit Lichtzeigenanlage, Befahren eines Radweges

Die Übungseinheiten 1-3 sowie die Prüfung finden entweder auf einem schulnahen Verkehrsübungsplatz, aber zumeist eher auf dem Schulhof der jeweiligen Grundschule (häufig mit bereits vorab gekennzeichneten Linien) statt. Dabei stellt die Verkehrspolizei die Räder zur Verfügung. Nichtfahrradfahrer erhalten während dieser Übungseinheiten keine Förderung durch die Verkehrserzieher, sondern führen, sofern möglich, Schonraumübungen mit Lehrer/innen durch, um Grundlagen für das Erlernen des Fahrradfahrens zu schaffen.

Da wie bereits angesprochen schon die Grundfertigkeiten des Radfahrens von einer zunehmenden Anzahl an Schülerinnen und Schülern fehlen oder zu gering ausgeprägt sind, ist es nötig, diese in der Grundschule im Rahmen neben und zusätzlich zur Verkehrserziehung bestmöglich zu fördern. Denn nur dann kann die lehrplangemäße Radverkehrserziehung erfolgreich wirksam werden.

Abfrage an Nürnberger Grundschulen

Um das Thema Fahrradfahren an den Nürnberger Grundschulen besser einschätzen zu können, fand im Rahmen der Bearbeitung im vorliegenden Antrag für den Schulausschuss eine Abfrage an den Nürnberger Grundschulen statt. Dabei wurde deutlich, dass die Mehrheit der Grundschulen keine eigenen Fahrräder in ihrem Bestand hat bzw. etwa 40% der Grundschulen zwar Räder besitzen, aber von denen viele nicht verkehrstauglich sind bzw. schon seit längerem nicht mehr benutzt wurden. Dasselbe gilt für die Helme, welche einem „Haltbarkeitsdatum“ unterliegen. Mehr als die Hälfte aller Grundschulen besitzt keine Unterstellmöglichkeiten für eigene Fahrräder. Darüber hinaus finden Übungen zumeist auf dem zur Schule gehörigen Schulhof statt, meist auf dem darauf mehr oder weniger geeigneten Verkehrsübungsplatz.

Einbezug außerschulischer Partner

Expertise in Fragen der Förderung von Grundschulen zum sicheren Radfahren ist im vorliegenden Antrag gegeben, da sich zwei in Nürnberg ansässige Fahrradclubs befinden: der VCD (Verkehrsclub Deutschland) und der ADFC (Allgemeiner

Deutscher Fahrradclub). Beide bieten jedoch keine Fahrradfahrlernkurse für Kinder und Jugendliche an. Der ADFC wird ausschließlich von Ehrenamtlichen betrieben, die aufgrund ihres Zeitbudgets nur Kurse für Erwachsene zum Erlernen des Radfahrens anbieten. Von Januar 2013 bis Dezember 2014 war der ADFC auch Projektpartner beim Modellprojekt „Mobil in der Kita“, das Kinder bereits im Vorschulalter mit dem Fahrradfahren vertraut machte und wobei die am Projekt teilnehmenden Nürnberger Kitas mit Tretrollern, Laufrädern, Kinderrädern etc. ausgestattet wurden. Über Möglichkeiten des Einbezugs des ADFC zur Förderung des Fahrradfahrens in der Grundschule (siehe u.a. die Punkte b) und e) unter „Empfehlungen bzw. Maßnahmen zum Erlernen/Förderung des Fahrradfahrlernens in den Grundschulen“) fanden Gespräche zwischen SchA, dem Staatlichen Schulamt und Frau Kuntz (Vertreterin ADFC) statt, die erste Ergebnisse der Kooperation zeigen.

Von Seiten des VCD wird in den Kitas mit der Verkehrserziehung begonnen. Hierunter fällt zunächst die Bearbeitung einer Verkehrsfibel, ehe in der Grundschule mit der Fortbewegung zu Fuß und mit den Verkehrsmitteln bis hin zur Klimatour fortgesetzt wird. Wie beim ADFC gibt es auch im VCD keine Fahrradfahrlernkurse für Kinder und Jugendliche.

Ausblick

Das Thema „Fahrradfahren“ als eine Kernkompetenz der Schüler/innen gilt es weiter im Fokus zu behalten; dafür werden Maßnahmen (siehe unter 3.) zur Förderung der Kompetenzen initiiert, deren Effizienz in Zusammenarbeit vom Amt für Allgemeinbildende Schulen (SchA), dem Staatlichen Schulamt und den Kooperationspartnern betrachtet und ggf. mit weiteren Maßnahmen versehen werden wird.

2. Beispiel der Fahrradförderung: Knauer-Grundschule

Eine stetige Förderung des sicheren Erlernens des Fahrradfahrens in den Grundschuljahren 1-4 soll im Folgenden beispielhaft an der Knauer-Grundschule aufgezeigt werden.

Der Bereich des Fahrradfahrens steht dort unter der Leitung der Lehrerin, Frau Kuntz, die daneben als Leiterin der Fahrradfahrschule beim ADFC Nürnberg tätig ist. Sie kümmert sich u.a. auch um die Wartung bzw. anfallende leichtere Reparaturen der Räder.

Die Schule gewann einst bei einem Ideenwettbewerb einer Bank einen größeren Geldbetrag, mit welchem 10 Kinderräder in zwei verschiedenen Größen, ein Tretroller, Helme, Pylonen sowie weitere Fahrradparcoursteile, eine Standluftpumpe und etwas Werkzeug angeschafft wurden. Zwar ist es den Schüler/innen nicht untersagt, mit den eigenen Rädern, sofern vorhanden, an den Übungen teilzunehmen, dennoch wird darauf verwiesen, dass davon nur sehr wenige

Schüler/innen Gebrauch machen. Im Durchschnitt besitzt etwa die Hälfte aller Schüler/innen von Zuhause aus einen eigenen Helm.

Zu Beginn der ersten Klasse handelt es sich zumeist um etwa 2 bis 4 Schüler/innen, die überhaupt nicht Fahrradfahren können. Im Fokus des Unterrichts stehen zunächst Schonraumübungen, bei denen es hauptsächlich darum geht, das Gleichgewicht halten zu können und Selbstvertrauen dabei zu erhalten. Auch im Sportunterricht in der Turnhalle werden des Öfteren diverse Gleichgewichtsübungen durchgeführt, welche auch auf den Seiten 57-69 in der Broschüre „Mobil in der Kita“(vom Jugendamt) abgebildet sind. Darüber hinaus finden Übungen auf dem Pausenhof statt, bei denen die Sicherheit beim Aufsteigen, Anfahren, Kurven fahren, Ausweichen von Hindernissen sowie beim kontrollierten Bremsen und schließlich beim Absteigen im Fokus steht. Dabei werden-je nach Klassenstufe- Parcours aufgebaut, die vom Schwierigkeitsgrad her aufeinander aufbauen, jedoch immer wieder in den nachfolgenden Schuljahren wiederholt werden. Schüler/innen, die das Radfahren nicht oder nur unzureichend beherrschen, durchlaufen den Fahrradparcours mit dem Tretroller und trainieren so ihr Gleichgewicht.

Stationen des Fahrradparcours sind dabei:

Klasse 1/2: „Linie, Kreis oder Acht“, „Spurgasse“, „Slalom“, „Zielbremsen“

Klasse 3/4: Stationen der 1. und 2. Klasse plus „Tennisball-Transport“, Wasser-

Transport“, „Vorhang aus Plastikstreifen“ und „Zielbremsen“

Bei diesen Parcours steht das Bewältigen von Hindernissen bzw. das Zurechtkommen mit Ablenkungen (Übung „Vorhang aus Plastikstreifen“) sowie das sichere Bremsen/Abstand halten (Übung „Zielbremsen“) ebenso im Mittelpunkt wie das einhändige Fahren (Übung „Tennisball-Transport“).

Während der Übungsphasen befindet sich immer nur ein Schüler oder eine Schülerin auf dem Parcours, damit individuell auf Schwierigkeiten eingegangen werden kann und sodass es nicht notwendig ist, dass ein kompletter Klassensatz an Rädern vorhanden sein muss. Sinnvollerweise sind die Kinderräder mit Schellspanner- Sattelklemmen ausgerüstet, sodass die Sattelhöhe schnell und ohne Werkzeug an das jeweilige Kind angepasst werden kann. Die erforderliche Fläche für die Durchführung beansprucht nur etwa ein Fünftel des hier vorhandenen Schulhofes und ist während der Schulstunden auch zumeist frei verfügbar.

Um jedoch an allen Grundschulen eine ähnliche Förderung anstoßen zu können, werden folgend Empfehlungen dazu abgegeben.

3. Empfehlung bzw. Maßnahmen zum Erlernen/Förderung des

Fahrradfahrlernens in den Grundschulen

Um die Erfolgsquote verkehrssicherer Schülerinnen und Schüler bezüglich des Radfahrens zu erhöhen, werden im Folgenden von Möglichkeiten aufgezählt, die als Konzeptbausteine von den Grundschulen in ihrer zukünftigen Arbeit berücksichtigt werden können. Unterstützung im laufenden Prozess soll dabei sowohl von SchA als auch dem Staatlichen Schulamt folgen, die miteinander in Kooperation die weitere Entwicklung und Förderung des Fahrradfahrens aller Schüler/innen im Fokus behalten werden.

a) Elternbrief

Die Eltern der Drittklässler erhalten im ersten Halbjahr einen Elternbrief, der mehrsprachig verfasst sein soll, in welchem auf die Verkehrserziehung im folgenden 4. Schuljahr hingewiesen wird. Darin soll u.a. vermerkt werden, dass entsprechende Lücken z.B. durch Fahrradfahrlernkurse (siehe Punkt b) geschlossen werden können bzw. seitens des Elternhauses, wenn möglich, Maßnahmen zur Förderung des Fahrradfahrens der Kinder ergriffen werden sollen.

b) Ferienprogramm Fahrradfahrlernkurse

Im Sommerferienprogramm 2019 der Stadt Nürnberg sollen erstmals über einen Zeitraum von zwei Wochen hinweg zwei Fahrradfahrlernkurse für Grundschulkinder angeboten werden. Ein Kurs dauert dabei vier Tage (Montag bis Donnerstag) und beinhaltet 3* 90 Minuten Einheiten für je 36 Kinder. Als Übungsleiter sind interessierte Student/innen vorgesehen, die ihrerseits vorab beim ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) hospitieren können. Des Weiteren gibt die Broschüre „Praxishilfe des Jugendamts der Stadt Nürnberg: mobil in der Kita“ sowie Informationen unter „http//dozenten.alp.dillingen.de/2.8/“, welche ein Kursangebot umfassend gestalten lassen.

c) Einrichten von Stützpunktschulen

Einige wenige Grundschulen in Nürnberg verfügen über eine entsprechende Ausrüstung wie Räder, Pylonen Helme u.a. oder aber auch einen entsprechenden Verkehrsübungsplatz z.B. die Adalbert-Stifter-Grundschule. Anzudenken wäre eine Kooperation jener Schulen mit einem Verkehrsübungsplatz und den umliegenden Grundschulen ohne Übungsmöglichkeiten. Mögliche Kooperationen zwischen Grundschulen sollen in den nächsten Monaten z.B. unter Einbezug der Verkehrsbeauftragten geprüft werden. Zu beachten ist hier allerdings auch, dass derzeit nicht alle Übungsplätze benutzt werden können (Baustellen bzw. zu erwartende Baumaßnahmen und schlechter Zustand einiger Flächen).

d) Verpflichtende Dienstbesprechung durch das Staatliche Schulamt

Um den Informationsfluss zum Thema Fahrradfahren in der Grundschule und den damit vorab verbundenen Maßnahmen z.B. Schonraumübungen in der 2. und 3.

Klasse zu verbessern, wird für die Verkehrsbeauftragten der Grundschulen eine verpflichtende Dienstbesprechung mit der Verkehrsberatung des staatlichen Schulamts gewünscht.

e) Fortbildung für Lehrer/Lehrerinnen über den NLLV (Nürnberger Lehrerinnen

und Lehrer e.V.)

Im 2. Schulhalbjahr 2018/19 wird eine Fortbildung mit dem Thema „Radfahrübungen in der 2. und 3. Jahrgangsstufe“ für interessierte Lehrerinnen und Lehrer an der Knauer-Grundschule durch Fr. Kuntz (Lehrerin, Verkehrsbeauftragte und Ausbilderin beim ADFC) am 4. Juni 2019 in der Zeit von 14-16 Uhr angeboten. Die Fortbildung wird von SchA zusätzlich beworben.

f) Reparaturen

Eine Idee bezüglich der anfallenden Reparaturen bzw. der Wartung von Schulfahrrädern besteht darin, Sponsoring-Verträge mit bestehenden Fahrradläden zu schließen. Der Klärung dieser Vorstellung wird zeitnah nachgegangen.

Kooperation mit den nachmittäglichen Betreuungsangeboten

Es erscheint wünschenswert, das Thema „Fahrradfahrlernkurse“ in einer qualifizierten Form in die nachmittäglichen Betreuungsangebote zu integrieren. Möglichkeiten sowie Anregungen dazu sollen über Fortbildungen bzw. Dienstbesprechungen erfolgen.

SchB/006/2019

Beratung Datum Behandlung Ziel

Schulausschuss 03.05.2019 öffentlich Bericht

Betreff:

Weiterführung des Schulversuchs "Zweijährige Integrationsmaßnahme an

Wirtschaftsschulen" an der B12

Anlagen: KMBek vom 16.08.2017 KMS: Berufsintegrationsklassen an staatlichen Beruflichen Oberschulen und staatlichen Wirtschaftsschulen

Schulversuch BI Klassen an WS BOS Stellungnahme B12 Fortführung VWS an B12

Bericht:

Seit dem Schuljahr 2016/17 beteiligt sich die Wirtschaftsschule Nürnberg am "Schulversuch zweijährige Integrationsmaßnahme an Berufsfachschulen, Wirtschaftsschulen und Beruflichen Oberschulen für berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge einjährige Erweiterung der Pflegehelferausbildung an Berufsfachschulen für Pflegehelferberufe für Asylbewerberund Flüchtlinge an Berufsfachschulen" sehr erfolgreich. Die Schülerinnen und Schüler nehmen zum Ende des zweiten Schulbesuchsjahres als "externe Teilnehmer/-innen" an den Prüfungen zum qualifizierenden Abschluss der Mittelschule Bismarckschule mit großem Erfolg teil. Viele Absolventen/-innen der sog. VWS-Klassen münden danach direkt in die zweistufige Wirtschaftsschule ein. Der Schulversuch wird zum Ende des Schuljahres 2018/19 für staatliche Wirtschaftsschulen eingestellt. Die B12 strebt an, auch weiterhin Berufsintegrationsklassen als städtische Wirtschsftsschulklassen zu führen.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Die Berufsintegrationsklassen bieten neu Zugezogenen berufsschulpflichtigen Jugendlichen die Möglichkeit, den qualifizierenden Abschluss der Mittelschule abzulegen und sich weiter zu qualifizieren.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Bayerisches Staatsministerium

für Unterricht und Kultus

Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, 80327 München

Per E-Mail Regierungen alle BL4 (OWA)

Ihr Zeichen / Ihre Nachricht vom Unser Zeichen (bitte bei Antwort angeben) München, 18.03.2019 SF-BS9400.10-1/66/6 Telefon: 089 2186 2054 Name: Frau Hensel

Berufsintegrationsklassen an staatlichen Beruflichen Oberschulen

und staatlichen Wirtschaftsschulen im Schuljahr 2019/2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

die rückläufige Anzahl an berufsschulpflichtigen Asylbewerbern und Flüchtlingen erfordert in Bezug auf die zu bildenden Berufsintegrationsklassen organisatorische Anpassungen an den Beruflichen Schulen. Das StMUK beabsichtigt daher, zum Schuljahr 2019/2020 die Berufsvorbereitung für berufsschulpflichtige Jugendliche ohne Ausbildungsplatz (inkl. Neuzugewanderte) an den Berufsschulen neu zu strukturieren und weiter zu entwickeln. In einem ersten organisatorischen Schritt werden dafür die staatlichen Beschulungsorte auf die Berufsschulen zurückgeführt.

Wir bitten die Koordinatoren für berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge an den Regierungen, die Regionalkoordinatoren und Schulen darüber zu informieren, dass im Schuljahr 2019/2020 keine Berufsintegrationsvorklassen an staatlichen Wirtschaftsschulen und staatlichen Beruflichen Oberschulen einzurichten sind. Aufsteigende Berufsintegrationsklassen können im Schuljahr 2019/2020 letztmalig fortgeführt oder nach Ab-

Telefon: 089 2186 0 E-Mail: poststelle@stmuk.bayern.de Salvatorstraße 2 ∙ 80333 München Telefax: 089 2186 2800 Internet: www.km.bayern.de U3, U4, U5, U6 - Haltestelle Odeonsplatz

stimmung mit der jeweils zuständigen Sprengelberufsschule an diese abgegeben werden.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen staatlichen Wirtschaftsschulen und Beruflichen Oberschulen bedanken, die am Schulversuch zweijährige Integrationsmaßnahmen an Beruflichen Schulen für berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge teilgenommen haben. Die hohe Zahl an Berufsintegrationsklassen – mit einem Höchststand von rd. 1.150 Klassen im Schuljahr 2016/2017 – wäre ohne die Unterstützung der Berufliche Oberschulen und Wirtschaftsschulen in dieser Form schlichtweg nicht zu bewältigen gewesen. Alle daran beteiligten Kolleginnen und Kollegen haben die Schülerinnen und Schüler mit großem Engagement und viel zusätzlichem Einsatz bei deren beruflichen und schulischen Orientierung und Vorbereitung auf den nächsten Bildungsabschnitt unterstützt und damit einen großen Beitrag für eine erfolgreiche Integration in Bayern geleistet.

Mit freundlichen Grüßen gez. German Denneborg Ministerialdirigent

Sachverhalt: „Weiterführung des Schulversuchs „Zweijährige Integrationsmaßnahme an

Wirtschaftsschulen“ an der B12

An der Wirtschaftsschule Nürnberg werden seit dem Schuljahr 2016/17 jeweils eine BIK/V-Klasse (Bezeichnung VWS1) sowie seit dem Schuljahr 2017/18 pro Schuljahr eine BIK-Klasse (Bezeichnung VWS2) als staatliche Klassen geführt. Rechtliche Basis für diese BI-Klassen ist ein seit 2016 auf fünf Schuljahre hin ausgelegter Schulversuch in Bayern, der die BI-Beschulung für berufliche Schularten über die Berufsschule hinaus öffnete.1

Ziel dieses Schulversuchs ist es, berufsschulpflichtige Schülerinnen und Schüler (Asylbewerber/innen, Flüchtlinge sowie neu zugezogene EU-Migranten/ innen und Drittstaatler) mit der zweijährigen integrativen schulischen Maßnahme im Minimum zum Erwerb des Abschlusses der Mittelschule zu führen. Die pädagogische Konzeption an der Wirtschaftsschule Nürnberg sieht vor, die spezifischen Stärken der Schulart einzubinden. Aus diesem Grund sind Zielgruppe der VWS-Klassen Jugendliche, die bereits mit fundierten Englisch- und Mathematikkenntnissen nach Deutschland kommen. Als Zwischenschritt auf dem Weg zum Mittleren Schulabschluss nehmen die Jugendlichen der VWS-Klasse regelmäßig an der externen Prüfung zum Erwerb des qualifizierenden Schulabschlusses der Mittelschule teil. Damit kommt dem 2-jährigen Bildungsgang „VWS“ die Rolle des ersten Teils eines weiter gespannten Bildungsweges zu, der sich regelmäßig im zweiten Teil an der zweistufigen Wirtschaftsschule fortsetzt und mit einem Mittleren Schulabschluss abschließt.

Mit Besuch des VWS-Bildungsgangs bereiten sich die Jugendlichen somit auf die Anforderungen vor, die weiterführende Schulen oder eine Berufsausbildung von ihnen fordern. Neben dem allgemein bildenden und fachlichen Unterricht findet Integrationsunterricht und Sprachförderung statt.

Die besondere Konzeption schulische Integrationsmaßnahme erwies sich in den letzten Jahren als sehr erfolgreich: Über 75 Prozent der Absolventen/-innen haben im letzten Sommer die Prüfungen zum qualifizierenden Abschluss der Mittelschule bestanden. Die Hälfte der Jugendlichen besuchen im laufenden Schuljahr die 10. Jahrgangsstufe der zweistufigen Wirtschaftsschule. Die Erfolge und Vorteile der Bildungsmaßnahme sind beigefügter Stellungnahme der B12 zu entnehmen.

In Nürnberg hat sich an der Wirtschaftsschule damit eine sehr wertvolle Qualifizierungsmöglichkeit für neu zugezogene junge Menschen etabliert.

Auch in zukünftigen Schuljahren werden in Nürnberg als Zentrum der Metropolregion voraussichtlich weiterhin sehr viele junge Menschen eine neue Heimat finden. Im Rahmen des Gesamtkonzepts schulischer Integrationsmaßnahmen stellen die VWS-Klassen innerhalb der der BI-Klassen an beruflichen Schulen einen wichtigen Baustein dar. Ein Erfolgsrezept der Bildungsdurchlässigkeit ist eine hohe Differenzierung in den Bildungswegen. Sie kommt Schülern/-innen sehr zugute.

Der Schulversuch endet mit Ablauf des Schuljahres 2018/19 für staatliche Wirtschaftsschulen, so dass zum Schuljahr 2019/20 keine neuen Eingangsklassen (BIK/V entspricht VWS1) mehr gebildet werden können.

Weiterführung des Schulversuchs an B12

Für staatliche Wirtschaftsschulen wurde in einem KMS vom 18.03.2019 verfügt, dass – trotz längerer Laufzeit des Schulversuchs bis Ende SJ 2020/21 – bereits ab dem Schuljahr 2019/20 keine Eingangsklassen mehr gebildet werden. Das StMBW erachtete das Engagement der Wirtschaftsschulen sowie der Beruflichen Oberschulen lediglich als Entlastung der Berufsschulen in einer Hochzeit der Flüchtlingsströme.

1 vgl. KMBek vom 13.01.2016, Az VI.8-BS9400.10-7a.149 167 iVm. KMBek vom 17.08.17, AZ. VI.8- BS9400.10-7a.68 058

Aufgrund der spezifischen Erfolge des besonderen Konzepts der BI-Klasse „VWS“ soll die Laufzeit des Schulversuchs in Nürnberg ausgeschöpft werden. Es ist deshalb geplant eine neue Eingangsklasse im Schuljahr 2019/20 an der städtischen Wirtschaftsschule anzusiedeln. Formal werden hierfür die VWS-Klassen aus dem staatlichen Teil der Wirtschaftsschule Nürnberg in die Städtische Wirtschaftsschule übergeführt. Aufgenommen werden weiterhin ausschließlich berufsschulpflichtige Asylbewerber/-innen, Flüchtlinge und neu zugezogene EU-Migranten/ innen sowie Drittstaatler. Die Zielgruppe bleibt damit identisch. Wegen der zugrundeliegenden Berufsschulpflicht wären diese Schüler/innen in jedem Fall – gleich in welcher Schulart - in Nürnberg zu beschulen.

50 KWMBl. Nr. 3/2016

Amtsblatt

II. Bekanntmachungen des Bayerischen Staatsministeriums

für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

des Bayerischen Staatsministeriums

für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

2230.1.3-K 3Mit der einjährigen Maßnahme an Berufsfachschu- (cid:79)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:73)(cid:273)(cid:85)(cid:3)(cid:51)(cid:288)(cid:72)(cid:74)(cid:72)(cid:75)(cid:72)(cid:79)(cid:73)(cid:72)(cid:85)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:73)(cid:72)(cid:3)(cid:90)(cid:76)(cid:85)(cid:71)(cid:3)(cid:93)(cid:88)(cid:80)(cid:3)(cid:68)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:3) Schulversuch zweijährige Integrationsmaßnahme (cid:72)(cid:3)(cid:85)(cid:90)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:72)(cid:85)(cid:87)(cid:72)(cid:3)(cid:51)(cid:288)(cid:72)(cid:74)(cid:72)(cid:75)(cid:72)(cid:79)(cid:73)(cid:72)(cid:85)(cid:68)(cid:88)(cid:86)(cid:69)(cid:76)(cid:79)(cid:71)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:73)(cid:273)(cid:85)(cid:3)(cid:51)(cid:72)(cid:85)(cid:86)(cid:82)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:72)(cid:85)an Berufsfachschulen, Wirtschaftsschulen probt, welche zwar über einen Mittelschulabschluss, N ummer 3 München, den 7. März 2016 Jahrgang 2016 (cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:37)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:288)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:50)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:81) jedoch nicht über ausreichende Sprachkompetenz (cid:73)(cid:273)(cid:85)(cid:3)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:73)(cid:86)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:83)(cid:288)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:76)(cid:74)(cid:72)(cid:3)(cid:36)(cid:86)(cid:92)(cid:79)(cid:69)(cid:72)(cid:90)(cid:72)(cid:85)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3) (cid:93)(cid:88)(cid:80)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:85)(cid:72)(cid:78)(cid:87)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:40)(cid:76)(cid:81)(cid:86)(cid:87)(cid:76)(cid:72)(cid:74)(cid:3)(cid:76)(cid:81)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:77)(cid:195)(cid:75)(cid:85)(cid:76)(cid:74)(cid:72)(cid:3)(cid:51)(cid:288)(cid:72)(cid:74)(cid:72)(cid:75)(cid:72)(cid:79)- Flüchtlinge – einjährige Erweiterung der ferausbildung verfügen. 4(cid:49)(cid:72)(cid:69)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:73)(cid:273)(cid:85)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:51)(cid:288)(cid:72)(cid:74)(cid:72)helferausbildung erwünschten Sprachkompetenz (cid:51)(cid:288)(cid:72)(cid:74)(cid:72)(cid:75)(cid:72)(cid:79)(cid:73)(cid:72)(cid:85)(cid:68)(cid:88)(cid:86)(cid:69)(cid:76)(cid:79)(cid:71)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:68)(cid:81)(cid:3)(cid:37)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:73)(cid:86)(cid:73)(cid:68)(cid:70)(cid:75)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:73)(cid:273)(cid:85)(cid:3) (cid:90)(cid:76)(cid:85)(cid:71)(cid:3)(cid:36)(cid:79)(cid:79)(cid:74)(cid:72)(cid:80)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:90)(cid:76)(cid:86)(cid:86)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:79)(cid:195)(cid:74)(cid:76)(cid:74)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:41)(cid:68)(cid:70)(cid:75)(cid:90)(cid:76)(cid:86)- (cid:51)(cid:288)(cid:72)(cid:74)(cid:72)(cid:75)(cid:72)(cid:79)(cid:73)(cid:72)(cid:85)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:73)(cid:72)(cid:3)(cid:73)(cid:273)(cid:85)(cid:3)(cid:36)(cid:86)(cid:92)(cid:79)(cid:69)(cid:72)(cid:90)(cid:72)(cid:85)(cid:69)(cid:72)(cid:85) sen vermittelt. 5Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und Flüchtlinge an Berufsfachschulen (cid:90)(cid:72)(cid:85)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:69)(cid:72)(cid:73)(cid:195)(cid:75)(cid:76)(cid:74)(cid:87)(cid:15)(cid:3)(cid:76)(cid:80)(cid:3)(cid:36)(cid:81)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:79)(cid:88)(cid:86)(cid:86)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:77)(cid:195)(cid:75)(cid:85)(cid:76)(cid:74)(cid:72)(cid:3)(cid:51)(cid:288)(cid:72)gehelferausbildung zu absolvieren. 6Die Maßnahmen Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums können als vollzeitschulisches Angebot (Modell 1) für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst oder in kooperativer Form mit einem Maßnahmeträger (Modell 2) durchgeführt werden.

vom 13. Januar 2016, Az. VI.8-BS9400.10-7a.149 167

Inhaltsübersicht 2. Anzuwendende Vorschriften

1(cid:48)(cid:76)(cid:87)(cid:3)(cid:37)(cid:72)(cid:74)(cid:76)(cid:81)(cid:81)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:77)(cid:68)(cid:75)(cid:85)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:21)(cid:19)(cid:20)(cid:25)(cid:18)(cid:21)(cid:19)(cid:20)(cid:26)(cid:3)(cid:78)(cid:249)(cid:81)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:76)(cid:81)(cid:3)(cid:41)(cid:82)(cid:85)(cid:80)(cid:3) (cid:54)(cid:82)(cid:90)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:3)(cid:76)(cid:80)(cid:3)(cid:41)(cid:82)(cid:79)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:78)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:3)(cid:68)(cid:69)(cid:90)(cid:72)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:53)(cid:72)(cid:74)(cid:72)(cid:79)(cid:88)(cid:81)eines Schulversuchs an Berufsfachschulen, Wirtschafts- gen getroffen werden, sind in der jeweils geltenden Datum Seite (cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:37)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:288)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:50)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:93)(cid:90)(cid:72)(cid:76)(cid:77)(cid:195)(cid:75)(cid:85)(cid:76)(cid:74)(cid:72)(cid:3)(cid:76)(cid:81)- (cid:41)(cid:68)(cid:86)(cid:86)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:68)(cid:81)(cid:93)(cid:88)(cid:90)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:29) (cid:87)(cid:72)(cid:74)(cid:85)(cid:68)(cid:87)(cid:76)(cid:89)(cid:72)(cid:3) (cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:76)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:3) (cid:48)(cid:68)(cid:263)(cid:81)(cid:68)(cid:75)(cid:80)(cid:72)(cid:81)(cid:3) (cid:73)(cid:273)(cid:85)(cid:3) (cid:36)(cid:86)(cid:92)(cid:79)(cid:69)(cid:72)(cid:90)(cid:72)(cid:85)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:3) (cid:331)(cid:3)(cid:71)(cid:68)(cid:86)(cid:3)(cid:37)(cid:68)(cid:92)(cid:72)(cid:85)(cid:76)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:3)(cid:42)(cid:72)(cid:86)(cid:72)(cid:87)(cid:93)(cid:3)(cid:273)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:71)(cid:68)(cid:86)(cid:3)(cid:40)(cid:85)(cid:93)(cid:76)(cid:72)(cid:75)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:86)(cid:16)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3) I. Rechtsvorschriften .................................................................... — (cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:41)(cid:79)(cid:273)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:79)(cid:76)(cid:81)(cid:74)(cid:72)(cid:3)(cid:11)(cid:51)(cid:72)(cid:85)(cid:86)(cid:82)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:74)(cid:72)(cid:80)(cid:195)(cid:263)(cid:3)(cid:36)(cid:85)(cid:87)(cid:17)(cid:3)(cid:22)(cid:24)(cid:3)(cid:36)(cid:69)(cid:86)(cid:17)(cid:3)(cid:20)(cid:3)(cid:54)(cid:68)(cid:87)(cid:93)(cid:3)(cid:21) Unterrichtswesen, (cid:49)(cid:85)(cid:81)(cid:17)(cid:3)(cid:20)(cid:3)(cid:69)(cid:76)(cid:86)(cid:3)(cid:22)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:37)(cid:68)(cid:92)(cid:72)(cid:85)(cid:76)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:42)(cid:72)(cid:86)(cid:72)(cid:87)(cid:93)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:273)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:71)(cid:68)(cid:86)(cid:3)(cid:40)(cid:85)(cid:93)(cid:76)(cid:72)- (cid:75)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:86)(cid:16)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:56)(cid:81)(cid:87)(cid:72)(cid:85)(cid:85)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:86)(cid:90)(cid:72)(cid:86)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:331)(cid:3)(cid:37)(cid:68)(cid:92)(cid:40)(cid:56)(cid:42)(cid:3)(cid:76)(cid:81)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:77)(cid:72)(cid:90)(cid:72)(cid:76)(cid:79)(cid:86)(cid:3) (cid:331)(cid:3)(cid:71)(cid:68)(cid:86)(cid:3)(cid:37)(cid:68)(cid:92)(cid:72)(cid:85)(cid:76)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:287)(cid:81)(cid:68)(cid:81)(cid:93)(cid:76)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:86)(cid:74)(cid:72)(cid:86)(cid:72)(cid:87)(cid:93) II. Bekanntmachungen des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, (cid:74)(cid:3)(cid:72)(cid:79)(cid:87)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:41)(cid:68)(cid:86)(cid:86)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:12)(cid:3)(cid:93)(cid:88)(cid:80)(cid:3)(cid:40)(cid:85)(cid:90)(cid:72)(cid:85)(cid:69)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:36)(cid:69)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:79)(cid:88)(cid:86)(cid:86)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:48)(cid:76)(cid:87)- (cid:11)(cid:37)(cid:68)(cid:92)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:41)(cid:42)(cid:12)(cid:15) Wissenschaft und Kunst telschule sowie zur Hinführung an das Bildungsangebot (cid:331)(cid:3)(cid:71)(cid:68)(cid:86)(cid:3)(cid:42)(cid:72)(cid:86)(cid:72)(cid:87)(cid:93)(cid:3)(cid:273)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:46)(cid:82)(cid:86)(cid:87)(cid:72)(cid:81)(cid:73)(cid:85)(cid:72)(cid:76)(cid:75)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:90)(cid:72)(cid:74)(cid:86)(cid:3) der Berufsfachschulen, der zweijährigen Wirtschaftsschu- (cid:11)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:46)(cid:41)(cid:85)(cid:42)(cid:12)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71) 13.01.2016 2230.1.3-K (cid:79)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:69)(cid:93)(cid:90)(cid:17)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:37)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:288)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:50)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:68)(cid:79)(cid:86)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:86)(cid:87)(cid:195)(cid:81)(cid:71)(cid:76)(cid:74)(cid:72)(cid:86)(cid:3) (cid:331)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:82)(cid:85)(cid:71)(cid:81)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:77)(cid:72)(cid:90)(cid:72)(cid:76)(cid:79)(cid:86)(cid:3)(cid:69)(cid:72)(cid:86)(cid:88)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:68)(cid:85)(cid:87)(cid:17) Schulversuch zweijährige Integrationsmaßnahme an Berufsfachschulen, Wirtschaftsschulen und (cid:36)(cid:81)(cid:74)(cid:72)(cid:69)(cid:82)(cid:87)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:77)(cid:72)(cid:90)(cid:72)(cid:76)(cid:79)(cid:76)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:68)(cid:85)(cid:87)(cid:3)(cid:71)(cid:88)(cid:85)(cid:70)(cid:75)(cid:74)(cid:72)(cid:73)(cid:273)(cid:75)(cid:85)(cid:87)(cid:3)(cid:90)(cid:72)(cid:85)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:17)(cid:3) (cid:37)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:79)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:50)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:73)(cid:273)(cid:85)(cid:3)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:73)(cid:86)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:83)(cid:288)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:76)(cid:74)(cid:72)(cid:3)(cid:36)(cid:86)(cid:92)(cid:79)(cid:69)(cid:72)(cid:90)(cid:72)(cid:85)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:41)(cid:79)(cid:273)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:79)(cid:76)(cid:81)(cid:74)(cid:72)(cid:3)(cid:331)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:77)(cid:195)(cid:75)(cid:85)(cid:76)(cid:74)(cid:72) 2(cid:48)(cid:76)(cid:87)(cid:3)(cid:37)(cid:72)(cid:74)(cid:76)(cid:81)(cid:81)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:77)(cid:68)(cid:75)(cid:85)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:21)(cid:19)(cid:20)(cid:25)(cid:18)(cid:21)(cid:19)(cid:20)(cid:26)(cid:3)(cid:78)(cid:249)(cid:81)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:36)(cid:86)(cid:92)(cid:79)(cid:69)(cid:72)- 3. Stundentafel (cid:40) (cid:69)(cid:72) (cid:85) (cid:90) (cid:90) (cid:72) (cid:72) (cid:85) (cid:76) (cid:69) (cid:87)(cid:72) (cid:72) (cid:85) (cid:85) (cid:88) (cid:3)(cid:88) (cid:81) (cid:81) (cid:74) (cid:71) (cid:3)(cid:71) (cid:3)(cid:41) (cid:72) (cid:79) (cid:85) (cid:273) (cid:3)(cid:51) (cid:70)(cid:75) (cid:288) (cid:87) (cid:72) (cid:79)(cid:76) (cid:74) (cid:81) (cid:72) (cid:74) (cid:75) (cid:72) (cid:72) (cid:3)(cid:68) (cid:79)(cid:73) (cid:81) (cid:72) (cid:3) (cid:85) (cid:37) (cid:68) (cid:72) (cid:88) (cid:85) (cid:86) (cid:88) (cid:69) (cid:73) (cid:76) (cid:86) (cid:79) (cid:73) (cid:71) (cid:68) (cid:88) (cid:70) (cid:81) (cid:75) (cid:74) (cid:86)(cid:70) (cid:3)(cid:68) (cid:75) (cid:81) (cid:88) (cid:3) (cid:79) (cid:37) (cid:72)(cid:81) (cid:72)(cid:85) . (cid:88) . (cid:73) . (cid:86) . (cid:73)(cid:68) . (cid:70) . (cid:75) . (cid:86) . (cid:70) . (cid:75) . (cid:88) .. (cid:79)(cid:72) . (cid:81) . (cid:3) . (cid:73) . (cid:273) . (cid:85) . (cid:3)(cid:51) . (cid:288) .. (cid:72) . (cid:74) . (cid:72) . (cid:75) . (cid:72) . (cid:79) . (cid:73)(cid:72) . (cid:85) . (cid:69) . (cid:72) . (cid:85) . (cid:88) . (cid:73) . (cid:72) . (cid:3)(cid:73) . (cid:273) . (cid:85) . (cid:3) . (cid:36) . (cid:86) . (cid:92) . (cid:79)(cid:16) . 50 (cid:90) (cid:71)(cid:72) (cid:72) (cid:85) (cid:85) (cid:3) (cid:69) (cid:48) (cid:72)(cid:85) (cid:76) (cid:3) (cid:87) (cid:88) (cid:87)(cid:72) (cid:81) (cid:79) (cid:71) (cid:86)(cid:70) (cid:3)(cid:41) (cid:75) (cid:79) (cid:88) (cid:273) (cid:79) (cid:70) (cid:72) (cid:75) (cid:3)(cid:82) (cid:87)(cid:79) (cid:71) (cid:76)(cid:81) (cid:72)(cid:85) (cid:74) (cid:3) (cid:72) (cid:72) (cid:15) (cid:76) (cid:3) (cid:81) (cid:90) (cid:72) (cid:72) (cid:81) (cid:79)(cid:70) (cid:3)(cid:72) (cid:75) (cid:81) (cid:72) (cid:87) (cid:3) (cid:86) (cid:69) (cid:83) (cid:72) (cid:85) (cid:85) (cid:72) (cid:72) (cid:70) (cid:76)(cid:87) (cid:75) (cid:86) (cid:72) (cid:3)(cid:72) (cid:81) (cid:76) (cid:71) (cid:81) (cid:72) (cid:72) (cid:81) (cid:81) (cid:3) (cid:3) (cid:36) (cid:36) (cid:69) (cid:69) (cid:86) (cid:86) (cid:70) (cid:70) (cid:75) (cid:75) (cid:79) (cid:79) (cid:88) (cid:88) (cid:86) (cid:86) (cid:86) (cid:86)(cid:3) (cid:3) 1 S D tu e n m d e U n n ta te fe r l r n ic h zu t g s r in u d n d d e i e z u a l l s e g (cid:36) e (cid:81) n (cid:79) . (cid:68) 2 (cid:74) D (cid:72) ie b e e i i g n e j f ä ü h g r t i e g n e 12.02.2016 2230.7-K (cid:81)(cid:68)(cid:70)(cid:75)(cid:3)(cid:338)(cid:3)(cid:24)(cid:24)(cid:3)(cid:48)(cid:76)(cid:87)(cid:87)(cid:72)(cid:79)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:82)(cid:85)(cid:71)(cid:81)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:11)(cid:48)(cid:54)(cid:50)(cid:12)(cid:3)(cid:72)(cid:85)(cid:90)(cid:82)(cid:85)(cid:69)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:75)(cid:68)(cid:69)(cid:72)(cid:81)(cid:3) (cid:48)(cid:68)(cid:263)(cid:81)(cid:68)(cid:75)(cid:80)(cid:72)(cid:3)(cid:68)(cid:81)(cid:3)(cid:37)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:73)(cid:86)(cid:73)(cid:68)(cid:70)(cid:75)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:73)(cid:273)(cid:85)(cid:3)(cid:51)(cid:288)(cid:72)(cid:74)(cid:72)(cid:75)(cid:72)(cid:79)(cid:73)(cid:72)(cid:85)(cid:16) (cid:37)(cid:72)(cid:85)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:76)(cid:74)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:103)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:37)(cid:72)(cid:78)(cid:68)(cid:81)(cid:81)(cid:87)(cid:80)(cid:68)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:273)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:288)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:80)(cid:76)(cid:87)(cid:3)(cid:273)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:85)(cid:72)(cid:74)(cid:76)(cid:82)(cid:81)(cid:68)(cid:79)(cid:72)(cid:80) (cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:51)(cid:288)(cid:72)(cid:74)(cid:72)(cid:75)(cid:72)(cid:79)(cid:73)(cid:72)(cid:85)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:73)(cid:3)(cid:11)(cid:51)(cid:288)(cid:72)(cid:74)(cid:72)(cid:73)(cid:68)(cid:70)(cid:75)(cid:75)(cid:72)(cid:79)(cid:73)(cid:72)(cid:85)(cid:76)(cid:81)(cid:18)(cid:51)(cid:288)(cid:72)(cid:74)(cid:72)- berufe erfolgt dabei nach der Stundentafel des zwei- Einzugsbereich ....................................................................... 54 (cid:73)(cid:68)(cid:70)(cid:75)(cid:75)(cid:72)(cid:79)(cid:73)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:3)(cid:11)(cid:36)(cid:79)(cid:87)(cid:72)(cid:81)(cid:83)(cid:288)(cid:72)(cid:74)(cid:72)(cid:12)(cid:3)(cid:86)(cid:82)(cid:90)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:51)(cid:288)(cid:72)(cid:74)(cid:72)(cid:73)(cid:68)(cid:70)(cid:75)(cid:75)(cid:72)(cid:79)(cid:73)(cid:72)(cid:85)(cid:76)(cid:81)(cid:18)(cid:51)(cid:288)(cid:72)(cid:74)(cid:72)- ten Schuljahres. 3(cid:44)(cid:80)(cid:3)(cid:40)(cid:76)(cid:81)(cid:93)(cid:72)(cid:79)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:29) (cid:73)(cid:68)(cid:70)(cid:75)(cid:75)(cid:72)(cid:79)(cid:73)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:11)(cid:46)(cid:85)(cid:68)(cid:81)(cid:78)(cid:72)(cid:81)(cid:83)(cid:288)(cid:72)(cid:74)(cid:72)(cid:12)(cid:12)(cid:3)(cid:68)(cid:81)(cid:86)(cid:87)(cid:85)(cid:72)(cid:69)(cid:72)(cid:81)(cid:15)(cid:3)(cid:77)(cid:72)(cid:71)(cid:82)(cid:70)(cid:75)(cid:3)(cid:81)(cid:82)(cid:70)(cid:75)(cid:3)(cid:81)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:3) über die erforderliche Sprachkompetenz verfügen, direkt 3.1 Zweijährige Maßnahme III. Bekanntmachungen der Bayerischen Staatsregierung, anderer bayerischer Staatsministerien in das zweite Schuljahr der vorgenannten Maßnahme an 1Im ersten Jahr stehen die intensive Sprachförderung, und sonstiger Stellen .................................................................. — einer einschlägigen Berufsfachschule eintreten und dort grundlegende allgemeinbildende Inhalte und Inhalte (cid:81)(cid:72)(cid:69)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:90)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:72)(cid:85)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:54)(cid:83)(cid:85)(cid:68)(cid:70)(cid:75)(cid:73)(cid:249)(cid:85)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:74)(cid:72)(cid:93)(cid:76)(cid:72)(cid:79)(cid:87)(cid:3)(cid:68)(cid:88)(cid:73)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:36)(cid:81)- zur gesellschaftlichen Integration und Wertevermitt- (cid:73)(cid:82)(cid:85)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:51)(cid:288)(cid:72)(cid:74)(cid:72)(cid:75)(cid:72)(cid:79)(cid:73)(cid:72)(cid:85)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:73)(cid:86)(cid:3)(cid:89)(cid:82)(cid:85)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:72)(cid:87)(cid:3)(cid:90)(cid:72)(cid:85)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:17)(cid:3) lung im Vordergrund. 2Das zweite Jahr dient neben 3Soweit Maßnahmen nach dieser Bekanntmachung ohne der fortgeführten allgemein- und berufssprachlichen Kooperationen mit Maßnahmeträgern durchgeführt wer- (cid:36)(cid:88)(cid:86)(cid:69)(cid:76)(cid:79)(cid:71)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:89)(cid:72)(cid:85)(cid:86)(cid:87)(cid:195)(cid:85)(cid:78)(cid:87)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:37)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:73)(cid:86)(cid:89)(cid:82)(cid:85)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:69)(cid:93)(cid:90)(cid:17)(cid:3) den, dürfen in die Klassen auch Personen aufgenommen dem Übertritt oder der Vorbereitung des Übertritts (cid:90)(cid:72)(cid:85)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:15)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:82)(cid:75)(cid:81)(cid:72)(cid:3)(cid:36)(cid:86)(cid:92)(cid:79)(cid:86)(cid:88)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:3)(cid:82)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:41)(cid:79)(cid:273)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:79)(cid:76)(cid:81)(cid:74)(cid:72)(cid:3)(cid:93)(cid:88)(cid:3)(cid:86)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:15)(cid:3) (cid:76)(cid:81)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:3)(cid:90)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:72)(cid:85)(cid:72)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:3)(cid:331)(cid:3)(cid:80)(cid:249)(cid:74)(cid:79)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:86)(cid:87)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:68)(cid:85)(cid:87)(cid:15)(cid:3)(cid:68)(cid:81)(cid:3) (cid:72)(cid:85)(cid:75)(cid:72)(cid:69)(cid:79)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:3)(cid:39)(cid:72)(cid:287)(cid:93)(cid:76)(cid:87)(cid:72)(cid:3)(cid:76)(cid:81)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:37)(cid:72)(cid:75)(cid:72)(cid:85)(cid:85)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:88)(cid:87)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:3) welcher die Schülerin/der Schüler den Schulversuch Sprache aufweisen. 4(cid:39)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:73)(cid:82)(cid:79)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:36)(cid:88)(cid:86)(cid:73)(cid:273)(cid:75)(cid:85)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:74)(cid:72)(cid:79)(cid:87)(cid:72)(cid:81)(cid:3) absolviert hat. 3Zudem können die Jugendlichen entsprechend für diesen Personenkreis. (cid:76)(cid:80)(cid:3)(cid:53)(cid:68)(cid:75)(cid:80)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:56)(cid:81)(cid:87)(cid:72)(cid:85)(cid:85)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:86)(cid:3)(cid:68)(cid:88)(cid:73)(cid:3)(cid:68)(cid:79)(cid:79)(cid:74)(cid:72)(cid:80)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:69)(cid:76)(cid:79)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:3) (cid:42)(cid:85)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:79)(cid:68)(cid:74)(cid:72)(cid:3)(cid:73)(cid:273)(cid:85)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:89)(cid:72)(cid:85)(cid:86)(cid:88)(cid:70)(cid:75)(cid:3)(cid:86)(cid:76)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:36)(cid:85)(cid:87)(cid:17)(cid:3)(cid:27)(cid:20)(cid:3)(cid:73)(cid:73)(cid:3)(cid:37)(cid:68)(cid:92)(cid:40)(cid:56)(cid:42)(cid:17) (cid:36)(cid:3)(cid:69)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:79)(cid:273)(cid:86)(cid:86)(cid:72)(cid:3)(cid:89)(cid:82)(cid:85)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:72)(cid:87)(cid:3)(cid:90)(cid:72)(cid:85)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:11)(cid:89)(cid:17)(cid:3)(cid:68)(cid:17)(cid:3)(cid:72)(cid:91)(cid:87)(cid:72)(cid:85)(cid:81)(cid:72)(cid:3)(cid:51)(cid:85)(cid:273)(cid:73)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3) (cid:93)(cid:88)(cid:80)(cid:3)(cid:84)(cid:88)(cid:68)(cid:79)(cid:76)(cid:287)(cid:93)(cid:76)(cid:72)(cid:85)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:36)(cid:69)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:79)(cid:88)(cid:86)(cid:86)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:48)(cid:76)(cid:87)(cid:87)(cid:72)(cid:79)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:12)(cid:17) 1. Ziele und Inhalte des Schulversuchs 3.2 Einjährige Maßnahme an Berufsfachschulen für 1Mit dem Schulversuch wird zum einen eine zweijäh- (cid:51)(cid:3)(cid:288)(cid:72)(cid:74)(cid:72)(cid:75)(cid:72)(cid:79)(cid:73)(cid:72)(cid:85)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:73)(cid:72) rige integrative schulische Maßnahme an Berufsfach- 1Neben einer intensiven Sprachförderung beinhaltet (cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:81)(cid:15)(cid:3)(cid:58)(cid:76)(cid:85)(cid:87)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:68)(cid:73)(cid:87)(cid:86)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:69)(cid:93)(cid:90)(cid:17)(cid:3)(cid:37)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:288)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:50)(cid:69)(cid:72)(cid:85)- der Unterricht grundlegende allgemeinbildende Inschulen erprobt, die bei erfolgreicher Teilnahme zum halte und Inhalte zur gesellschaftlichen Integration (cid:36)(cid:69)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:79)(cid:88)(cid:86)(cid:86)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:48)(cid:76)(cid:87)(cid:87)(cid:72)(cid:79)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:3)(cid:73)(cid:273)(cid:75)(cid:85)(cid:87)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:71)(cid:68)(cid:85)(cid:273)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:75)(cid:76)(cid:81)(cid:68)(cid:88)(cid:86)(cid:3) und Wertevermittlung sowie eine intensive Berufsdem Ziel dient, die Schülerinnen und Schüler auf die (cid:89)(cid:82)(cid:85)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:68)(cid:88)(cid:73)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:51)(cid:288)(cid:72)(cid:74)(cid:72)(cid:75)(cid:72)(cid:79)(cid:73)(cid:72)(cid:85)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:73)(cid:17)(cid:3)2Zudem (cid:36)(cid:81)(cid:73)(cid:82)(cid:85)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:90)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:72)(cid:85)(cid:73)(cid:273)(cid:75)(cid:85)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:82)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:85)(cid:3) (cid:78)(cid:249)(cid:81)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:273)(cid:79)(cid:72)(cid:85)(cid:76)(cid:81)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:273)(cid:79)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:76)(cid:80)(cid:3)(cid:53)(cid:68)(cid:75)(cid:80)(cid:72)(cid:81)(cid:3) Berufsausbildung vorzubereiten. 2Neben einem all- (cid:71)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:56)(cid:81)(cid:87)(cid:72)(cid:85)(cid:85)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:86)(cid:3)(cid:68)(cid:88)(cid:73)(cid:3)(cid:68)(cid:79)(cid:79)(cid:74)(cid:72)(cid:80)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:69)(cid:76)(cid:79)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:3)(cid:36)(cid:69)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:79)(cid:273)(cid:86)(cid:86)(cid:72)(cid:3) (cid:74)(cid:72)(cid:80)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:69)(cid:76)(cid:79)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:73)(cid:68)(cid:70)(cid:75)(cid:79)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:56)(cid:81)(cid:87)(cid:72)(cid:85)(cid:85)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:3)(cid:287)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:87)(cid:3) (cid:89)(cid:82)(cid:85)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:72)(cid:87)(cid:3)(cid:90)(cid:72)(cid:85)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:11)(cid:89)(cid:17)(cid:3)(cid:68)(cid:17)(cid:3)(cid:72)(cid:91)(cid:87)(cid:72)(cid:85)(cid:81)(cid:72)(cid:3)(cid:51)(cid:85)(cid:273)(cid:73)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:93)(cid:88)(cid:80)(cid:3)(cid:40)(cid:85)(cid:90)(cid:72)(cid:85)(cid:69)(cid:3) Integrationsunterricht und Sprachförderung statt. (cid:71)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:84)(cid:88)(cid:68)(cid:79)(cid:76)(cid:287)(cid:93)(cid:76)(cid:72)(cid:85)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:36)(cid:69)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:79)(cid:88)(cid:86)(cid:86)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:48)(cid:76)(cid:87)(cid:87)(cid:72)(cid:79)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:12)(cid:17)

  1. Leistungsnachweise, Vorrücken, Ausschluss vom gemäß § 55 MSO erworben haben, jedoch aufgrund (cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:249)(cid:85)(cid:87)(cid:79)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:3)(cid:93)(cid:88)(cid:86)(cid:87)(cid:195)(cid:81)(cid:71)(cid:76)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:53)(cid:72)(cid:74)(cid:76)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:15)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:72)(cid:18)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:72)(cid:81)(cid:87)(cid:86)(cid:83)(cid:85)(cid:72)- Schulbesuch mangelnder Kenntnis der deutschen Sprache nicht in chend den Maßgaben des Staatsministeriums für 1(cid:41)(cid:273)(cid:85)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:47)(cid:72)(cid:76)(cid:86)(cid:87)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:86)(cid:81)(cid:68)(cid:70)(cid:75)(cid:90)(cid:72)(cid:76)(cid:86)(cid:72)(cid:3)(cid:74)(cid:72)(cid:79)(cid:87)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:338)(cid:338)(cid:3)(cid:23)(cid:19)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:23)(cid:20)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3) (cid:85)(cid:72)(cid:74)(cid:88)(cid:79)(cid:195)(cid:85)(cid:72)(cid:3)(cid:46)(cid:79)(cid:68)(cid:86)(cid:86)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:37)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:73)(cid:86)(cid:73)(cid:68)(cid:70)(cid:75)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:73)(cid:273)(cid:85)(cid:3)(cid:51)(cid:288)(cid:72)(cid:74)(cid:72)- Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst über (cid:37)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:73)(cid:86)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:82)(cid:85)(cid:71)(cid:81)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:11)(cid:37)(cid:54)(cid:50)(cid:12)(cid:3)(cid:76)(cid:81)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:77)(cid:72)(cid:90)(cid:72)(cid:76)(cid:79)(cid:86)(cid:3)(cid:74)(cid:72)(cid:79)(cid:87)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3) helferberufe aufgenommen werden können. 5Über die (cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:36)(cid:81)(cid:87)(cid:85)(cid:68)(cid:74)(cid:3)(cid:72)(cid:81)(cid:87)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:76)(cid:71)(cid:72)(cid:87)(cid:17) (cid:41)(cid:68)(cid:86)(cid:86)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:72)(cid:81)(cid:87)(cid:86)(cid:83)(cid:85)(cid:72)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:17)(cid:3)2Zum Schuljahresende des (cid:36)(cid:88)(cid:73)(cid:81)(cid:68)(cid:75)(cid:80)(cid:72)(cid:3)(cid:89)(cid:82)(cid:81)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:273)(cid:79)(cid:72)(cid:85)(cid:76)(cid:81)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:273)(cid:79)(cid:72)(cid:85)(cid:81)(cid:3)(cid:72)(cid:81)(cid:87)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:76)- 10.3 Private Schulen e (cid:72)(cid:85) r (cid:75) st (cid:68) e (cid:79) n (cid:87)(cid:72) (cid:81) S (cid:3) c (cid:71) h (cid:76)(cid:72) u (cid:3) l (cid:54) ja (cid:70) h (cid:75) r (cid:273) e (cid:79) s (cid:72) (cid:85) d (cid:76)(cid:81) e (cid:81) r (cid:72) z (cid:81) w (cid:3)(cid:88) e (cid:81) ij (cid:71) ä (cid:3) h (cid:54) r (cid:70) i (cid:75) g (cid:273) en (cid:79)(cid:72) (cid:85) M (cid:3)(cid:72)(cid:76) a (cid:81) ß (cid:72) n (cid:3)(cid:53) ah (cid:273) m (cid:70)(cid:78) e - d (cid:71) e (cid:76)(cid:72) t (cid:3) d (cid:36) i (cid:81) e (cid:73) S (cid:82)(cid:85) c (cid:71) h (cid:72) u (cid:85) l (cid:88) le (cid:81) i (cid:74) te (cid:72) r (cid:81) in (cid:3)(cid:71) o (cid:72) d (cid:85)(cid:3) e (cid:48) r (cid:68) d (cid:263) e (cid:81) r (cid:68) S (cid:75) ch (cid:80) u (cid:72) l (cid:17) l (cid:3) e 6(cid:44) it (cid:80) er (cid:3)(cid:53) m (cid:72) i (cid:74) t (cid:72) B (cid:79) l (cid:73) i (cid:68) c (cid:79) k (cid:79)(cid:3) (cid:86) a (cid:82) u (cid:79) f (cid:79)(cid:3) 1Private Schulen stellen bei Interesse bis spätestens (cid:80)(cid:72)(cid:79)(cid:71)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:93)(cid:88)(cid:3)(cid:76)(cid:75)(cid:85)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:76)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:47)(cid:72)(cid:76)(cid:86)(cid:87)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:76)(cid:75)(cid:85)(cid:72)(cid:85)(cid:3) sich die Schulleiterin oder der Schulleiter dabei an (cid:20)(cid:17)(cid:3)(cid:36)(cid:83)(cid:85)(cid:76)(cid:79)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:77)(cid:72)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:45)(cid:68)(cid:75)(cid:85)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:36)(cid:81)(cid:87)(cid:85)(cid:68)(cid:74)(cid:3)(cid:69)(cid:72)(cid:76)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3) E (cid:90) n (cid:72) t (cid:85) w (cid:87)(cid:88) i (cid:81) ck (cid:74) l (cid:3) u (cid:11)(cid:37) n (cid:72) g (cid:86) . (cid:70) 3 (cid:75) D (cid:72) i (cid:76) e (cid:81) s (cid:76) (cid:74) er (cid:88) f (cid:81) ol (cid:74) g (cid:12) t (cid:15)(cid:3) (cid:71) du (cid:76)(cid:72) r (cid:3) c (cid:68) h (cid:88) (cid:70) e (cid:75) in (cid:3)(cid:72) e (cid:76) (cid:81) a (cid:72) ll (cid:3) g (cid:40) e (cid:80) m (cid:83) e (cid:73)(cid:72) in (cid:75) e (cid:79)(cid:88) B (cid:81) e (cid:74) - (cid:3) (cid:71) (cid:76)(cid:81) (cid:72) (cid:87) (cid:81) (cid:72) (cid:3) (cid:74) (cid:57) (cid:85) (cid:82) (cid:68) (cid:85) (cid:87) (cid:68) (cid:76)(cid:82) (cid:88) (cid:81) (cid:86) (cid:86) (cid:86) (cid:78) (cid:72) (cid:79) (cid:87) (cid:68) (cid:93) (cid:86) (cid:88) (cid:86) (cid:81) (cid:72) (cid:74) (cid:81) (cid:72) (cid:3)(cid:11) (cid:81) (cid:93) (cid:3) (cid:90) (cid:73)(cid:273) (cid:72) (cid:85) (cid:76) (cid:3) (cid:77) (cid:71) (cid:195) (cid:76) (cid:75) (cid:72) (cid:85) (cid:3)(cid:36) (cid:76)(cid:74) (cid:88) (cid:72) (cid:73) (cid:3) (cid:81) (cid:48) (cid:68) (cid:68) (cid:75) (cid:263) (cid:80) (cid:81) (cid:72) (cid:68) (cid:3) (cid:75) (cid:76)(cid:81) (cid:80) (cid:3)(cid:37) (cid:72)(cid:12) (cid:72) (cid:3) (cid:85) (cid:69) (cid:88) (cid:93) (cid:73) (cid:90) (cid:86)(cid:16) (cid:17)(cid:3) K (cid:87)(cid:76)(cid:82) o (cid:81) o (cid:3) r (cid:71) d (cid:72) i (cid:85) n (cid:3)(cid:249) a (cid:85) t (cid:87) o (cid:79) r (cid:76)(cid:70) in (cid:75)(cid:3) / (cid:93) d (cid:88) e (cid:86) m (cid:87)(cid:195) (cid:81) K (cid:71) o (cid:76) o (cid:74) r (cid:72) d (cid:81) i (cid:3) n (cid:53) a (cid:72) t (cid:74) o (cid:76) r (cid:72) (cid:85) fü (cid:88) r (cid:81) (cid:74) B (cid:17)(cid:3) e 2 r (cid:39) u (cid:72) f (cid:80) sin (cid:3)(cid:36) te (cid:81) g (cid:87)(cid:85) r (cid:68) a (cid:74) - (cid:3) (cid:93)(cid:88)(cid:3)(cid:86)(cid:76)(cid:81)(cid:81)(cid:89)(cid:82)(cid:79)(cid:79)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:11)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:76)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:12)(cid:3)(cid:36)(cid:81)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:79)(cid:88)(cid:86)(cid:86)(cid:80)(cid:249)(cid:74)(cid:79)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:78)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:72)(cid:81)(cid:3) (cid:68)(cid:81)(cid:3)(cid:51)(cid:288)(cid:72)(cid:74)(cid:72)(cid:75)(cid:72)(cid:79)(cid:73)(cid:72)(cid:85)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:11)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:77)(cid:195)(cid:75)(cid:85)(cid:76)(cid:74)(cid:72)(cid:3)(cid:48)(cid:68)(cid:263)(cid:81)(cid:68)(cid:75)(cid:80)(cid:72)(cid:12)(cid:3)(cid:82)(cid:85)(cid:76)(cid:72)(cid:81)(cid:16) ist ein Konzept beizufügen, das insbesondere die für umfasst. 4Diese Bescheinigung schließt nicht die Be- tieren. 7Zur Bildung einer Klasse sind mindestens (cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:56)(cid:81)(cid:87)(cid:72)(cid:85)(cid:85)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:3)(cid:89)(cid:82)(cid:85)(cid:74)(cid:72)(cid:86)(cid:72)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:53)(cid:195)(cid:88)(cid:80)(cid:79)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:78)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:72)(cid:3) (cid:85) (cid:87) S (cid:72) (cid:72) a (cid:79) (cid:70) t (cid:86) z (cid:75) (cid:70) (cid:87) (cid:75) 1 (cid:76) (cid:88) (cid:74) B (cid:79) (cid:88) S (cid:72) (cid:81) (cid:3) O (cid:74) (cid:74) (cid:72) (cid:3) m (cid:80) (cid:71) i (cid:72) t (cid:195) (cid:86) e (cid:263) (cid:3) i (cid:72) (cid:3) n (cid:338) (cid:85) (cid:3) . (cid:73) (cid:23) (cid:82) 5 (cid:24) (cid:39) (cid:79)(cid:74) (cid:3)(cid:36) (cid:76) (cid:85) (cid:72) (cid:69) (cid:72) (cid:3)(cid:55) (cid:86) (cid:76)(cid:70) (cid:72) (cid:17)(cid:3) (cid:75) (cid:76) (cid:20) (cid:79) (cid:72) (cid:3) (cid:81) (cid:54) (cid:81) (cid:68) (cid:68) (cid:3) (cid:75) (cid:36) (cid:87)(cid:93) (cid:80) (cid:69) (cid:3)(cid:20) (cid:72) (cid:86) (cid:3) (cid:3) (cid:70) (cid:76) (cid:68) (cid:17) (cid:75) (cid:3) (cid:81) (cid:57) (cid:79) (cid:3) (cid:88) (cid:17) (cid:72) (cid:3)(cid:80) (cid:86) (cid:91) (cid:86) (cid:87) (cid:17) (cid:72) (cid:72) (cid:3)(cid:338) (cid:85) (cid:86) (cid:3) (cid:81) (cid:3) (cid:23) (cid:71) (cid:72) (cid:23) (cid:72) (cid:81) (cid:3)(cid:36) (cid:85) (cid:3)(cid:86) (cid:3) (cid:69) (cid:48) (cid:70) (cid:86) (cid:75) (cid:17) (cid:76) (cid:88) (cid:3) (cid:87) (cid:23) - - 1 (cid:71) (cid:71) 6 (cid:72) (cid:72) (cid:85) (cid:86) S (cid:3) (cid:3) (cid:69) (cid:77) c (cid:72) (cid:72) h (cid:90) (cid:86) ü (cid:82) (cid:72) l (cid:81) e (cid:76)(cid:79) r (cid:71) (cid:76) i (cid:74) (cid:72) n (cid:72) (cid:85) n (cid:72) (cid:81) e (cid:81) (cid:3) n (cid:54) (cid:3)(cid:36) (cid:70) u (cid:75) (cid:81) n (cid:88) (cid:73) d (cid:82) (cid:79)(cid:77) (cid:85) (cid:68) S (cid:71) (cid:75) c (cid:72) h (cid:85) (cid:85) (cid:72) ü (cid:88) (cid:86) l (cid:81) (cid:3) e (cid:72) (cid:74) r (cid:85) (cid:72) (cid:73) z (cid:82) (cid:81) u (cid:85) (cid:3) (cid:71) (cid:86) U (cid:82) (cid:72) n (cid:79) (cid:85) (cid:79) (cid:79) t (cid:87) (cid:76) e (cid:72) (cid:70) r (cid:3) (cid:75) (cid:71) r (cid:30) i (cid:76) (cid:3) c (cid:72) (cid:68) h (cid:3) (cid:88) (cid:46) ts (cid:73)(cid:3) (cid:79) b (cid:42) (cid:68) e (cid:86) (cid:85) g (cid:86) (cid:88) i (cid:72) n (cid:81) (cid:81) n (cid:71) (cid:16) (cid:3) (cid:36) (cid:71) S (cid:72) c (cid:88) (cid:86) h (cid:86) (cid:86) (cid:86) r (cid:72) (cid:87) e (cid:68) (cid:81) i (cid:87) b (cid:3) (cid:87) (cid:52) (cid:88) en (cid:81) (cid:88) (cid:74) (cid:68) d (cid:3) (cid:79) (cid:86) e (cid:76) (cid:82) (cid:287) s (cid:90) (cid:78) S (cid:76) (cid:68) (cid:72) t (cid:87) a (cid:3) (cid:76) (cid:71) a (cid:82) (cid:68) t (cid:81) (cid:86) s (cid:3) (cid:3) m (cid:89) (cid:72) (cid:82) (cid:81) i (cid:85) n (cid:87) (cid:74) (cid:75) i (cid:72) s (cid:195) (cid:86) t (cid:79) e (cid:72) (cid:87)(cid:17) r (cid:75) (cid:3) i 3 (cid:72) u N (cid:81) m (cid:72) ä (cid:3) s h (cid:47) e (cid:72) fe r (cid:75) e s (cid:85) t s (cid:83) g (cid:72) w e (cid:85) l i (cid:86) e r (cid:82) g d (cid:81) t (cid:68) d . (cid:79) u 4 (cid:3)(cid:88) D r (cid:81) c i h (cid:71) e (cid:3) lischen Prüfungen steht den Schülerinnen und Schü- größe die Zahl von 23 Schülerinnen und Schüler nicht Koordinatorin/der Koordinator für Berufsintegration (cid:79)(cid:72)(cid:85)(cid:81)(cid:3)(cid:77)(cid:72)(cid:71)(cid:82)(cid:70)(cid:75)(cid:3)(cid:82)(cid:73)(cid:73)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:11)(cid:93)(cid:17)(cid:3)(cid:37)(cid:17)(cid:3)(cid:72)(cid:91)(cid:87)(cid:72)(cid:85)(cid:81)(cid:72)(cid:3)(cid:51)(cid:85)(cid:273)(cid:73)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:93)(cid:88)(cid:80)(cid:3)(cid:40)(cid:85)(cid:90)(cid:72)(cid:85)(cid:69)(cid:3) überschreiten. (cid:27)(cid:36)(cid:69)(cid:90)(cid:72)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:78)(cid:249)(cid:81)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:68)(cid:88)(cid:73)(cid:3)(cid:3)(cid:36)(cid:81)(cid:87)(cid:85)(cid:68)(cid:74)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3) (cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:249)(cid:85)(cid:87)(cid:79)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:3)(cid:93)(cid:88)(cid:86)(cid:87)(cid:195)(cid:81)(cid:71)(cid:76)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:53)(cid:72)(cid:74)(cid:76)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:72)(cid:81)(cid:87)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:76)(cid:71)(cid:72)(cid:87)(cid:3)(cid:81)(cid:68)(cid:70)(cid:75)(cid:3) (cid:71)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:36)(cid:69)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:79)(cid:88)(cid:86)(cid:86)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:48)(cid:76)(cid:87)(cid:87)(cid:72)(cid:79)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:12)(cid:17)(cid:3)6Schülerinnen und Schule von der Koordinatorin/dem Ko ordinator für Prüfung des Konzepts entsprechend den Maßgaben Schüler, die die vorgenannte Bescheinigung erhalten (cid:37)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:73)(cid:86)(cid:76)(cid:81)(cid:87)(cid:72)(cid:74)(cid:85)(cid:68)(cid:87)(cid:76)(cid:82)(cid:81)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:249)(cid:85)(cid:87)(cid:79)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:3)(cid:93)(cid:88)(cid:86)(cid:87)(cid:195)(cid:81)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:53)(cid:72)(cid:74)(cid:76)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3) des Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wishaben, rücken in das zweite Schuljahr der zweijäh- zugelassen werden. (cid:86)(cid:72)(cid:81)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:68)(cid:73)(cid:87)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:46)(cid:88)(cid:81)(cid:86)(cid:87)(cid:3)(cid:273)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:36)(cid:81)(cid:87)(cid:85)(cid:68)(cid:74)(cid:17)(cid:3)(cid:55)(cid:72)(cid:76)(cid:79)(cid:81)(cid:72)(cid:75)(cid:80)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:3) rigen Maßnahme vor. 7Schülerinnen und Schüler, private Schulen unterliegen der Evaluation gemäß (cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:47)(cid:72)(cid:76)(cid:86)(cid:87)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:81)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:3)(cid:72)(cid:85)(cid:90)(cid:68)(cid:85)(cid:87)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:79)(cid:68)(cid:86)(cid:86)(cid:72)(cid:81)(cid:15)(cid:3)(cid:71)(cid:68)(cid:86)(cid:86)(cid:3)(cid:86)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:71)(cid:68)(cid:86)(cid:3) 7. Lehrkräfte (cid:49)(cid:85)(cid:17)(cid:3)(cid:27)(cid:17) (cid:61)(cid:76)(cid:72)(cid:79)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:89)(cid:72)(cid:85)(cid:86)(cid:88)(cid:70)(cid:75)(cid:86)(cid:3)(cid:72)(cid:85)(cid:85)(cid:72)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:15)(cid:3)(cid:78)(cid:249)(cid:81)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:331)(cid:3)(cid:86)(cid:82)(cid:90)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:3) 7.1 (cid:48)(cid:82)(cid:71)(cid:72)(cid:79)(cid:79)(cid:3)(cid:20)(cid:3)(cid:57)(cid:82)(cid:79)(cid:79)(cid:93)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:76)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:36)(cid:81)(cid:74)(cid:72)(cid:69)(cid:82)(cid:87) 5Die Teilnahme kommunaler und privater Schulen (cid:76)(cid:75)(cid:85)(cid:72)(cid:3)(cid:37)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:73)(cid:86)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:83)(cid:288)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:3)(cid:72)(cid:85)(cid:73)(cid:273)(cid:79)(cid:79)(cid:87)(cid:3)(cid:76)(cid:86)(cid:87)(cid:3)(cid:331)(cid:3)(cid:89)(cid:82)(cid:80)(cid:3)(cid:90)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:72)(cid:85)(cid:72)(cid:81)(cid:3) (cid:39)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:56)(cid:81)(cid:87)(cid:72)(cid:85)(cid:85)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:3)(cid:90)(cid:76)(cid:85)(cid:71)(cid:3)(cid:89)(cid:82)(cid:81)(cid:3)(cid:47)(cid:72)(cid:75)(cid:85)(cid:78)(cid:85)(cid:195)(cid:73)(cid:87)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:3)(cid:72)(cid:85)- steht unter dem Vorbehalt, dass entsprechende Mittel Schulbesuch ausgeschlossen werden. (cid:27)Die Entschei- (cid:87)(cid:72)(cid:76)(cid:79)(cid:87)(cid:15)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:273)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:79)(cid:195)(cid:74)(cid:76)(cid:74)(cid:72)(cid:3)(cid:52)(cid:88)(cid:68)(cid:79)(cid:76)(cid:287)(cid:78)(cid:68)(cid:87)(cid:76)(cid:82)(cid:81)(cid:3)(cid:74)(cid:72)(cid:80)(cid:195)(cid:263)(cid:3) zur Verfügung stehen. dung trifft die Schulleiterin/der Schulleiter unter den Vorgaben des Staatsministeriums für Bildung (cid:37)(cid:72)(cid:85)(cid:273)(cid:70)(cid:78)(cid:86)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:76)(cid:74)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:47)(cid:72)(cid:76)(cid:86)(cid:87)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:273)(cid:79)(cid:72)(cid:85)(cid:76)(cid:81)(cid:18)(cid:71)(cid:72)(cid:86)(cid:3) und Kultus, Wissenschaft und Kunst verfügen. 11. Inkrafttreten, Außerkrafttreten Schülers und der Möglichkeit der Wiederholung eines (cid:39)(cid:76)(cid:72)(cid:86)(cid:72)(cid:3)(cid:37)(cid:72)(cid:78)(cid:68)(cid:81)(cid:81)(cid:87)(cid:80)(cid:68)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:87)(cid:85)(cid:76)(cid:87)(cid:87)(cid:3)(cid:68)(cid:80)(cid:3)(cid:20)(cid:17)(cid:3)(cid:36)(cid:88)(cid:74)(cid:88)(cid:86)(cid:87)(cid:3)(cid:21)(cid:19)(cid:20)(cid:25)(cid:3)(cid:76)(cid:81)(cid:3) Schuljahres. 7.2 (cid:48)(cid:82)(cid:71)(cid:72)(cid:79)(cid:79)(cid:3)(cid:21)(cid:3)(cid:46)(cid:82)(cid:82)(cid:83)(cid:72)(cid:85)(cid:68)(cid:87)(cid:76)(cid:89)(cid:72)(cid:3)(cid:41)(cid:82)(cid:85)(cid:80)(cid:3)(cid:80)(cid:76)(cid:87)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:80)(cid:3)(cid:48)(cid:68)(cid:263)(cid:81)(cid:68)(cid:75)(cid:80)(cid:72)- (cid:46)(cid:85)(cid:68)(cid:73)(cid:87)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:80)(cid:76)(cid:87)(cid:3)(cid:36)(cid:69)(cid:79)(cid:68)(cid:88)(cid:73)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:22)(cid:20)(cid:17)(cid:3)(cid:45)(cid:88)(cid:79)(cid:76)(cid:3)(cid:21)(cid:19)(cid:21)(cid:19)(cid:3)(cid:68)(cid:88)(cid:263)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:46)(cid:85)(cid:68)(cid:73)(cid:87)(cid:17) träger 5. Erwerb des Abschlusses der Mittelschule im Rah- 1(cid:37)(cid:72)(cid:87)(cid:85)(cid:72)(cid:73)(cid:73)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:47)(cid:72)(cid:75)(cid:85)(cid:78)(cid:85)(cid:195)(cid:73)(cid:87)(cid:72)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:3)(cid:74)(cid:76)(cid:79)(cid:87)(cid:3)(cid:71)(cid:68)(cid:86)(cid:3)(cid:93)(cid:88)(cid:3)(cid:48)(cid:82)- Herbert Püls men der zweijährigen Maßnahme (cid:71)(cid:72)(cid:79)(cid:79)(cid:3)(cid:20)(cid:3)(cid:42)(cid:72)(cid:86)(cid:68)(cid:74)(cid:87)(cid:72)(cid:3)(cid:72)(cid:81)(cid:87)(cid:86)(cid:83)(cid:85)(cid:72)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:17)(cid:3)2Die Schulen arbeiten Ministerialdirektor 1Beim erfolgreichen Besuch des zweiten Schuljahres (cid:93)(cid:88)(cid:71)(cid:72)(cid:80)(cid:3)(cid:80)(cid:76)(cid:87)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:80)(cid:3)(cid:46)(cid:82)(cid:82)(cid:83)(cid:72)(cid:85)(cid:68)(cid:87)(cid:76)(cid:82)(cid:81)(cid:86)(cid:83)(cid:68)(cid:85)(cid:87)(cid:81)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:11)(cid:48)(cid:68)(cid:263)(cid:81)(cid:68)(cid:75)der zweijährigen Maßnahme kann die Berechtigung (cid:80)(cid:72)(cid:87)(cid:85)(cid:195)(cid:74)(cid:72)(cid:85)(cid:12)(cid:3)(cid:93)(cid:88)(cid:86)(cid:68)(cid:80)(cid:80)(cid:72)(cid:81)(cid:17)(cid:3)3Die vom Maßnahmeträger (cid:71)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:72)(cid:85)(cid:73)(cid:82)(cid:79)(cid:74)(cid:85)(cid:72)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:36)(cid:69)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:79)(cid:88)(cid:86)(cid:86)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:48)(cid:76)(cid:87)(cid:87)(cid:72)(cid:79)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:3)(cid:74)(cid:72)- (cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:74)(cid:72)(cid:86)(cid:72)(cid:87)(cid:93)(cid:87)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:47)(cid:72)(cid:75)(cid:85)(cid:78)(cid:85)(cid:195)(cid:73)(cid:87)(cid:72)(cid:3)(cid:80)(cid:273)(cid:86)(cid:86)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:273)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:79)(cid:195)(cid:74)(cid:76)(cid:74)(cid:72)(cid:3) (cid:80)(cid:195)(cid:263)(cid:3)(cid:338)(cid:3)(cid:23)(cid:24)(cid:3)(cid:36)(cid:69)(cid:86)(cid:17)(cid:3)(cid:22)(cid:3)(cid:54)(cid:68)(cid:87)(cid:93)(cid:3)(cid:20)(cid:3)(cid:76)(cid:17)(cid:3)(cid:57)(cid:17)(cid:3)(cid:80)(cid:17)(cid:3)(cid:338)(cid:3)(cid:23)(cid:23)(cid:3)(cid:36)(cid:69)(cid:86)(cid:17)(cid:3)(cid:23)(cid:3)(cid:54)(cid:68)(cid:87)(cid:93)(cid:3)(cid:20)(cid:3)(cid:37)(cid:54)(cid:50)(cid:3) (cid:52)(cid:88)(cid:68)(cid:79)(cid:76)(cid:287)(cid:78)(cid:68)(cid:87)(cid:76)(cid:82)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:74)(cid:72)(cid:80)(cid:195)(cid:263)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:57)(cid:82)(cid:85)(cid:74)(cid:68)(cid:69)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:54)(cid:87)(cid:68)(cid:68)(cid:87)(cid:86)(cid:16) erworben werden, bei Vorliegen der Maßgaben des ministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft (cid:338)(cid:3)(cid:21)(cid:25)(cid:3)(cid:36)(cid:69)(cid:86)(cid:17)(cid:3)(cid:24)(cid:3)(cid:54)(cid:68)(cid:87)(cid:93)(cid:3)(cid:20)(cid:3)(cid:49)(cid:85)(cid:17)(cid:3)(cid:23)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:58)(cid:76)(cid:85)(cid:87)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:68)(cid:73)(cid:87)(cid:86)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:82)(cid:85)(cid:71)(cid:81)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3) und Kunst verfügen. (cid:11)(cid:58)(cid:54)(cid:50)(cid:12)(cid:3)(cid:90)(cid:76)(cid:85)(cid:71)(cid:3)(cid:68)(cid:88)(cid:70)(cid:75)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:37)(cid:72)(cid:85)(cid:72)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:76)(cid:74)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:93)(cid:88)(cid:80)(cid:3)(cid:40)(cid:76)(cid:81)(cid:87)(cid:85)(cid:76)(cid:87)(cid:87)(cid:3)(cid:76)(cid:81)(cid:3) die zweijährige Wirtschaftsschule erworben. 2Darü- 8. Evaluation (cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:75)(cid:76)(cid:81)(cid:68)(cid:88)(cid:86)(cid:3)(cid:287)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:87)(cid:3)(cid:78)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:3)(cid:36)(cid:69)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:79)(cid:88)(cid:86)(cid:86)(cid:83)(cid:85)(cid:273)(cid:73)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:86)(cid:87)(cid:68)(cid:87)(cid:87)(cid:17)(cid:3)3Die Der Schulversuch wird durch das Staatsinstitut für Schülerinnen und Schüler können im Übrigen an der Schulqualität und Bildungsforschung evaluiert. (cid:72)(cid:91)(cid:87)(cid:72)(cid:85)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:51)(cid:85)(cid:273)(cid:73)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:93)(cid:88)(cid:80)(cid:3)(cid:40)(cid:85)(cid:90)(cid:72)(cid:85)(cid:69)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:84)(cid:88)(cid:68)(cid:79)(cid:76)(cid:287)(cid:93)(cid:76)(cid:72)(cid:85)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3) (cid:36)(cid:69)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:79)(cid:88)(cid:86)(cid:86)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:48)(cid:76)(cid:87)(cid:87)(cid:72)(cid:79)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:3)(cid:82)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:93)(cid:88)(cid:80)(cid:3)(cid:40)(cid:85)(cid:90)(cid:72)(cid:85)(cid:69)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:86)(cid:3) 9. Laufzeit des Schulversuchs mittleren Schulabschlusses teilnehmen. 1Der Schulversuch beginnt mit dem Schuljahr 2016/2017. 2(cid:58)(cid:195)(cid:75)(cid:85)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:47)(cid:68)(cid:88)(cid:73)(cid:93)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:89)(cid:72)(cid:85)(cid:86)(cid:88)(cid:70)(cid:75)(cid:86)(cid:3)

6. Schülerinnen und Schüler

können Schülerinnen und Schüler jährlich in die vor- 1(cid:39)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:36)(cid:88)(cid:73)(cid:81)(cid:68)(cid:75)(cid:80)(cid:72)(cid:3)(cid:89)(cid:82)(cid:81)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:273)(cid:79)(cid:72)(cid:85)(cid:76)(cid:81)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:273)(cid:79)(cid:72)(cid:85)(cid:81)(cid:3) genannten Schulen aufgenommen werden, letztmalig (cid:3)(cid:72)(cid:85)(cid:73)(cid:82)(cid:79)(cid:74)(cid:87)(cid:3)(cid:77)(cid:72)(cid:90)(cid:72)(cid:76)(cid:79)(cid:86)(cid:3)(cid:93)(cid:88)(cid:80)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:77)(cid:68)(cid:75)(cid:85)(cid:72)(cid:86)(cid:69)(cid:72)(cid:74)(cid:76)(cid:81)(cid:81)(cid:3)(cid:68)(cid:80)(cid:3)(cid:20)(cid:17)(cid:3)(cid:36)(cid:88)- (cid:93)(cid:88)(cid:80)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:77)(cid:68)(cid:75)(cid:85)(cid:3)(cid:21)(cid:19)(cid:20)(cid:27)(cid:18)(cid:21)(cid:19)(cid:20)(cid:28)(cid:17) gust eines jeden Schuljahres, spätestens jedoch bis zum 15. Oktober des jeweiligen Schuljahres. 2Die 10. Teilnehmende Schulen zweijährige Maßnahme(cid:3)(cid:86)(cid:87)(cid:72)(cid:75)(cid:87)(cid:3)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:73)(cid:86)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:83)(cid:288)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:76)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:3) Es können staatliche, kommunale und private Schu- (cid:36)(cid:86)(cid:92)(cid:79)(cid:69)(cid:72)(cid:90)(cid:72)(cid:85)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:76)(cid:81)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:18)(cid:36)(cid:86)(cid:92)(cid:79)(cid:69)(cid:72)(cid:90)(cid:72)(cid:85)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:81)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:41)(cid:79)(cid:273)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:79)(cid:3)(cid:76)(cid:81)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:3) (cid:79)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:74)(cid:72)(cid:80)(cid:195)(cid:263)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:73)(cid:82)(cid:79)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:57)(cid:82)(cid:85)(cid:74)(cid:68)(cid:69)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:87)(cid:72)(cid:76)(cid:79)(cid:81)(cid:72)(cid:75)(cid:80)(cid:72)(cid:81)(cid:29) (cid:93)(cid:90)(cid:76)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:80)(cid:3)(cid:20)(cid:25)(cid:17)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:21)(cid:20)(cid:17)(cid:3)(cid:47)(cid:72)(cid:69)(cid:72)(cid:81)(cid:86)(cid:77)(cid:68)(cid:75)(cid:85)(cid:3)(cid:11)(cid:54)(cid:87)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:68)(cid:74)(cid:3)(cid:76)(cid:86)(cid:87)(cid:3) (cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:20)(cid:17)(cid:3)(cid:36)(cid:88)(cid:74)(cid:88)(cid:86)(cid:87)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:77)(cid:72)(cid:90)(cid:72)(cid:76)(cid:79)(cid:76)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:54)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:77)(cid:68)(cid:75)(cid:85)(cid:72)(cid:86)(cid:12)(cid:3)(cid:82)(cid:73)(cid:73)(cid:72)(cid:81)(cid:15)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:72)(cid:3) 10.1 Staatliche Schulen aufgrund mangelnder Kenntnis der deutschen Spra- Die teilnehmenden staatlichen Schulen werden von che dem Unterricht in regulären Klassen nicht fol- der Koordinatorin/dem Koordinator für die Berufsgen können. 3Es wird mit Blick auf die gewünschte (cid:76)(cid:81)(cid:87)(cid:72)(cid:74)(cid:85)(cid:68)(cid:87)(cid:76)(cid:82)(cid:81)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:77)(cid:72)(cid:90)(cid:72)(cid:76)(cid:79)(cid:86)(cid:3)(cid:249)(cid:85)(cid:87)(cid:79)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:3)(cid:93)(cid:88)(cid:86)(cid:87)(cid:195)(cid:81)(cid:71)(cid:76)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:53)(cid:72)(cid:74)(cid:76)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3) Integration empfohlen, dass jüngere Personen aus der (cid:69)(cid:72)(cid:86)(cid:87)(cid:76)(cid:80)(cid:80)(cid:87)(cid:3)(cid:331)(cid:3)(cid:69)(cid:72)(cid:87)(cid:85)(cid:72)(cid:73)(cid:73)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:37)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:288)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:50)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:81)(cid:3) (cid:89)(cid:82)(cid:85)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:68)(cid:81)(cid:81)(cid:87)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:36)(cid:79)(cid:87)(cid:72)(cid:85)(cid:86)(cid:78)(cid:82)(cid:75)(cid:82)(cid:85)(cid:87)(cid:72)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:48)(cid:68)(cid:263)(cid:81)(cid:68)(cid:75)(cid:80)(cid:72)(cid:3)(cid:68)(cid:81)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:85)(cid:3) im Benehmen mit dem örtlich zuständigen Ministe- Wirtschaftsschule oder einer Berufsfachschule absol- rialbeauftragten. vieren und entsprechend beraten werden. 4Die einjährige Maßnahme(cid:3)(cid:68)(cid:81)(cid:3)(cid:37)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:73)(cid:86)(cid:73)(cid:68)(cid:70)(cid:75)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:73)(cid:273)(cid:85)(cid:3)(cid:51)(cid:288)(cid:72)(cid:74)(cid:75)(cid:72)(cid:79)(cid:73)(cid:72)(cid:85)- 10.2 Kommunale Schulen (cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:73)(cid:72)(cid:3)(cid:86)(cid:87)(cid:72)(cid:75)(cid:87)(cid:3)(cid:36)(cid:86)(cid:92)(cid:79)(cid:69)(cid:72)(cid:90)(cid:72)(cid:85)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:76)(cid:81)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:18)(cid:36)(cid:86)(cid:92)(cid:79)(cid:69)(cid:72)(cid:90)(cid:72)(cid:85)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:81)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3) Kommunale Schulen stellen bei Interesse bis spätes- (cid:41)(cid:79)(cid:273)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:79)(cid:76)(cid:81)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:82)(cid:73)(cid:73)(cid:72)(cid:81)(cid:15)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:86)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:36)(cid:69)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:79)(cid:88)(cid:86)(cid:86)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3) (cid:87)(cid:72)(cid:81)(cid:86)(cid:3)(cid:20)(cid:17)(cid:3)(cid:36)(cid:83)(cid:85)(cid:76)(cid:79)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:77)(cid:72)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:45)(cid:68)(cid:75)(cid:85)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:36)(cid:81)(cid:87)(cid:85)(cid:68)(cid:74)(cid:3)(cid:69)(cid:72)(cid:76)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3) (cid:48)(cid:76)(cid:87)(cid:87)(cid:72)(cid:79)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:3)(cid:82)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:72)(cid:81)(cid:87)(cid:86)(cid:83)(cid:85)(cid:72)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:36)(cid:69)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:79)(cid:88)(cid:86)(cid:86)(cid:3) Koordinatorin/dem Koordinator für Berufsintegration

Anhang 2230.7-K

Berichtigung

Stundentafeln (cid:39)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:103)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:37)(cid:72)(cid:78)(cid:68)(cid:81)(cid:81)(cid:87)(cid:80)(cid:68)(cid:70)(cid:75)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:273)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:88)(cid:288)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:3) Schulen mit überregionalem Einzugsbereich vom 4. Janu- (cid:68)(cid:85)(cid:3)(cid:21)(cid:19)(cid:20)(cid:25)(cid:3)(cid:11)(cid:46)(cid:58)(cid:48)(cid:37)(cid:79)(cid:17)(cid:3)(cid:54)(cid:17)(cid:3)(cid:23)(cid:23)(cid:15)(cid:3)(cid:54)(cid:87)(cid:36)(cid:81)(cid:93)(cid:17)(cid:3)(cid:21)(cid:19)(cid:20)(cid:25)(cid:3)(cid:49)(cid:85)(cid:17)(cid:3)(cid:25)(cid:12)(cid:3)(cid:90)(cid:76)(cid:85)(cid:71)(cid:3)(cid:90)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:73)(cid:82)(cid:79)(cid:74)(cid:87)(cid:3) (cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:76)(cid:74)(cid:87)(cid:29) Die unter Nr. 3. aufgeführte Berichtigung „1.2.30 (cid:54)(cid:87)(cid:195)(cid:71)(cid:87)(cid:76)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:3)(cid:41)(cid:68)(cid:70)(cid:75)(cid:68)(cid:78)(cid:68)(cid:71)(cid:72)(cid:80)(cid:76)(cid:72) (cid:47)(cid:68)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:86)für Ernährungs- und Versorgungs- hauptstadt management, München München“

Schuljahr 1 Unterrichtsstunden Unterrichtsstunden (Teilungsstunden)
Allgemeinbildender und fachlicher Unterricht
Bereich 1 10
Bereich 2 10
(cid:93)(cid:88)(cid:85)(cid:3)(cid:73)(cid:85)(cid:72)(cid:76)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:57)(cid:72)(cid:85)(cid:87)(cid:72)(cid:76)(cid:79)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:68)(cid:88)(cid:73)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:37)(cid:72)(cid:85)(cid:72)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:72) 7
Summe 27 + 10
17 Unterrichtsstunden durch die Schule 20 Unterrichtsstunden durch die Schule (Modell 1) oder durch einen Maßnahmeträger (Modell 2)

wird gestrichen.

(cid:48)(cid:273)(cid:81)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:15)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:20)(cid:21)(cid:17)(cid:3)(cid:41)(cid:72)(cid:69)(cid:85)(cid:88)(cid:68)(cid:85)(cid:3)(cid:21)(cid:19)(cid:20)(cid:25)

(cid:37)(cid:68)(cid:92)(cid:72)(cid:85)(cid:76)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:86)(cid:3)(cid:54)(cid:87)(cid:68)(cid:68)(cid:87)(cid:86)(cid:80)(cid:76)(cid:81)(cid:76)(cid:86)(cid:87)(cid:72)(cid:85)(cid:76)(cid:88)(cid:80)(cid:3) für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

Herbert Püls Ministerialdirektor

Bereich 1 (Sprachförderung, Deutsch als Zweitsprache [DaZ]/Deutsch als Fremdsprache [DaF]) Bereich 2 (Integrationsunterricht [u. a. Wertevermittlung, Lebens- und Landeskunde], Mathematik, Naturwissenschaften, Sozialkunde, Informationsverarbeitung, Ethik, Sport; Berufsorientierung/Berufsvorbereitung)

Schuljahr 2 Unterrichtsstunden Unterrichtsstunden (Teilungsstunden)
Allgemeinbildender und fachlicher Unterricht
Bereich 1 6
Bereich 2 6
(cid:93)(cid:88)(cid:85)(cid:3)(cid:73)(cid:85)(cid:72)(cid:76)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:57)(cid:72)(cid:85)(cid:87)(cid:72)(cid:76)(cid:79)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:68)(cid:88)(cid:73)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:37)(cid:72)(cid:85)(cid:72)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:72) 6
Ausbildung entsprechend dem Profilbereich der jeweili- gen Schulart * 19
Summe 37 + 4
22 Unterrichtsstunden durch die Schule * 19 Unterrichtsstunden vermittelt durch die Schule (Modell 1) oder einen Maßnahmeträger (Modell 2)

Bereich 1 (Sprachförderung, Deutsch als Zweitsprache [DaZ]/Deutsch als Fremdsprache [DaF]) Bereich 2 (Integrationsunterricht [u. a. Wertevermittlung, Lebens- und Landeskunde], Mathematik, Naturwissenschaften, Sozialkunde, Informationsverarbeitung, Ethik, Sport; Berufsorientierung/Berufsvorbereitung)

Herausgeber/Redaktion: Bayerisches Staatsministerium für Bildung jährlich. Es wird im Internet auf der „Verk ündungsplattform Bayern“ und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Salvatorstraße 2, 80333 München, www.verkuendung.bayern.de veröffentlicht. Das dort eingestellte elek- Telefon (0 89) 21 86-0, E-Mail: poststelle @ stmbw.bayern.de tronische PDF/A-Dokument ist die amtlich verkündete Fassung. Die „Verkündungsplattform Bayern“ ist für jedermann kostenfrei verfügbar. Technische Umsetzung: Bayerische Staatsbibliothek, Ludwigstraße 16, 80539 München Ein Ausdruck der verkündeten Amtsblätter kann bei der Justizvollzugs- Druck:(cid:3)(cid:45)(cid:88)(cid:86)(cid:87)(cid:76)(cid:93)(cid:89)(cid:82)(cid:79)(cid:79)(cid:93)(cid:88)(cid:74)(cid:86)(cid:68)(cid:81)(cid:86)(cid:87)(cid:68)(cid:79)(cid:87)(cid:3)(cid:47)(cid:68)(cid:81)(cid:71)(cid:86)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:74)(cid:3)(cid:68)(cid:80)(cid:3)(cid:47)(cid:72)(cid:70)(cid:75)(cid:15)(cid:3)(cid:43)(cid:76)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:69)(cid:88)(cid:85)(cid:74)(cid:85)(cid:76)(cid:81)(cid:74)(cid:98)(cid:20)(cid:21)(cid:15) (cid:3) anstalt Landsberg am Lech gegen Entgelt bestellt werden. Das Jahres- (cid:27)(cid:25)(cid:27)(cid:28)(cid:28)(cid:3)(cid:47)(cid:68)(cid:81)(cid:71)(cid:86)(cid:69)(cid:72)(cid:85)(cid:74)(cid:3)(cid:68)(cid:80)(cid:3)(cid:47)(cid:72)(cid:70)(cid:75)(cid:15)(cid:3)(cid:55)(cid:72)(cid:79)(cid:72)(cid:73)(cid:82)(cid:81)(cid:3)(cid:11)(cid:19)(cid:3)(cid:27)(cid:20)(cid:3)(cid:28)(cid:20)(cid:12)(cid:3)(cid:20)(cid:3)(cid:21)(cid:25)(cid:16)(cid:26)(cid:3)(cid:21)(cid:24)(cid:15)(cid:3)(cid:55)(cid:72)(cid:79)(cid:72)(cid:73)(cid:68)(cid:91)(cid:98)(cid:11)(cid:19)(cid:3)(cid:27)(cid:20)(cid:3)(cid:28)(cid:20)(cid:12)(cid:3)(cid:20)(cid:3)(cid:21)(cid:25)(cid:16)(cid:27)(cid:3)(cid:24)(cid:24)(cid:15) abonnement des Amtsblatts des Bayerischen Staatsministeriums für E-Mail: druckerei.betrieb @ jva-ll.bayern.de (cid:37)(cid:3)(cid:76)(cid:79)(cid:71)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:46)(cid:88)(cid:79)(cid:87)(cid:88)(cid:86)(cid:15)(cid:3)(cid:58)(cid:76)(cid:86)(cid:86)(cid:72)(cid:81)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:68)(cid:73)(cid:87)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:46)(cid:88)(cid:81)(cid:86)(cid:87)(cid:3)(cid:11)(cid:82)(cid:75)(cid:81)(cid:72)(cid:3)(cid:37)(cid:72)(cid:76)(cid:69)(cid:79)(cid:68)(cid:87)(cid:87)(cid:12)(cid:3)(cid:78)(cid:82)(cid:86)(cid:87)(cid:72)(cid:87)(cid:3)(cid:23)(cid:19)(cid:98)(cid:40)(cid:88)(cid:85)(cid:82)(cid:3) zuzüglich Portokosten. Nähere Angaben zu den Bezugsbedingungen Erscheinungshinweis / Bezugsbedingungen: Das Amtsblatt des Bayeri- können der „Verkündungsplattform Bayern“ entnommen werden. schen Staatsministeriums für Bildung und K ultus, Wissenschaft und Kunst (KWMBl.) erscheint nach Bedarf mit bis zu vierund zwanzig H eften ISSN 1867-9129

Der Bildungsgang VWS –

BI- Beschulung an der Wirtschaftsschule Nürnberg

(VWS = Vorklasse Wirtschaftsschule)

20.03.2019

Die Wirtschaftsschule Nürnberg nimmt seit dem Schuljahr 2016/17 am Schulversuch „Berufsintegrationsklassen an Wirtschaftsschulen“ in der vollschulischen Form teil, d.h. nach zwei Jahren der Beschulung in VWS1 und VWS2 an der WS Nbg. absolvieren die Schüler als „externe Teilnehmer“ den Quali an der Mittelschule Bismarckschule in Nürnberg. Mit bestandenem Quali können die Schüler in eine zweistufige Klasse der WS Nbg. aufgenommen und können in zwei weiteren Schuljahren den mittleren Schulabschluss (mittlere Reife) an der WS Nbg. erwerben.

Klassenbezogene Entstehung des Bildungsganges:

VWS1 VWS2 ext. Quali an Mittel- schule Aufnahme in zweistufige Z10.-Klasse Aufnahme in zweistufige Z11.-Klasse
Schuljahr 2016/17 X - - - -
Schuljahr 2017/18 X X X - -
Schuljahr 2018/19 X X X X -

Stand: 20.03.2019

Für eine Aufrechterhaltung der BI-Beschulung an der Wirtschaftsschule sprechen viele Gründe:

- Existenz eines durchgängigen Bildungsganges

- Einmündung dieses Bildungsganges in das weitere Bayerische

Schul- und Ausbildungssystem

- Erfolgsquote beim Quali (1. Absolventenjahrgang in 2017/18)

77,8 % der letztjährigen Absolventen der VWS2 an der Wirtschaftsschule

haben den Quali als Externe an der Mittelschule bestanden, der beste Schüler mit einem Notendurchschnitt von 1,3.

- Erfolgsquote beim Übergang an die zweistufige Wirtschaftsschule

50 % (= 9 von 18 Schüler) aus der letztjährigen VWS2-Klasse sind im

September 2018 in die zweistufige Wirtschaftsschule übergetreten. Im selben Absolventenjahrgang sind es an den Berufsschulen der Stadt Nürnberg nur 12,8 % der BI-Absolventen, die in eine weiterführende Schule oder in einen höheren Abschluss einmünden.

- Erfolgsquote bei der Notenentwicklung in der zweistufigen

Wirtschaftsschule

In die zweistufige Klasse der Wirtschaftsschule (Z10) werden Schüler aus den Berufsschulen der Stadt Nürnberg (mit bestandenem Quali) und aus der VWS2 (mit bestandenem Quali) der Wirtschaftsschule Nbg. aufgenommen. Der Notendurchschnitt der Z10-Schüler aus den Berufsschulen im Halbjahreszeugnis lag in den letzten drei Jahren bei durchschnittlich ca. 2,7. Die Schüler der jetzigen zweistufigen Klasse, die über die VWS2-Klasse in die zweistufige Wirtschaftsschule gemündet sind, haben einen Notendurchschnitt von 2,2 erreicht.

- Fächerkanon der VWS1 und VWS2 an der Wirtschaftsschule

Die Schülerschaft, die in VWS1 aufgenommen wird, hat häufig im Heimatland schon eine weiterführende Schule (häufig ein Gymnasium) mit Englischunterricht besucht. Durch die Aufnahme des Faches

Englisch in den Fächerkanon der VWS1 und VWS2-Klassen ist die

Voraussetzung für weitere schulische Anschlussbildung (z. B. FOS) und für anspruchsvolle, auch internationale, Ausbildungsberufe gegeben.

die an einer BI-Beschulung der Berufsschule nicht gegeben sind:

• Integration bildungsaffiner BI-Schüler in das (Schul)-leben an einer

Vollzeitschule (enger Kontakt zu Schülern gleichen Alters, konstanter Stundenplan, gemeinsame Pause, gemeinsamer Pausenhof, …)

• Konstante Lernumgebung über mehrere Jahre hinweg und

Behandlung wie Regelklassen

• Nutzungsmöglichkeit von Lerntutorien der Regelklassen, Sport-

unterricht mit Regelklassen, Klassenübergreifende Projekte mit Regelschülern (z.B. EU-Projekt, Messebesuche, …)

Musik, etc. durch in diesen Fächern ausgebildete Lehrkräfte; Nähe zur aus der Heimat bekannten Beschulung

Die VWS-Beschulung an der Wirtschaftsschule Nürnberg ist aufgrund der Schülerschaft (große Disziplin und Ernsthaftigkeit und daraus resultierender schneller Lernerfolg), der engagierten (kostenaufwendig fortgebildeten) Lehrerschaft und aufgrund des auf die Zielgruppe angepassten Modells ein Erfolgsmodell. Die Schülerschaft identifiziert sich sehr mit der Wirtschaftsschule und ist vollständig integriert. Dies ist durch ihr großes Engagement bei Schulveranstaltungen (Imagevideo Berufsbasar), Wahl des Schülersprechers, … erkennbar.

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