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← Sitzung des Stadtplanungsausschusses (07.11.2018)

Antrag der FDP vom 13.09.2018 bzgl. einer Rad- und Fußwegeverbindung zu den Siedlungen Süd

Anlage · 07.11.2018 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Maschinell extrahierter Text (Texterkennung aus Scan, fehleranfällig). Verbindlich ist das Originaldokument.

18/89/2818 11:22 +49-911-231--3678 BGA S. 81702

Dr. Christiane Alberternst ;

Mitglied des Nürnberger Stadtr |

Herrn Oberbürgermeister

Dr. Ulrich Maly OBERBÜRGERHE

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Rathausplatz 2

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90403 Nürnberg ' 13. SEP. 2018 anna

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Direkte Rad- und Fußverbindung Lichtenreuth- Siedlungen Süd 51 CC nn

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Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, —__. 1

im Zuge der Planung des neues Stadtteils Lichtenreuth besteht die Möglichkeit, den Stadtteil besser als bislang geplant an die umliegenden Stadtteile und die Siedlungen Süd besser an Nürnbergs Zentrum anzubinden. Der derzeitige Planungsstand sieht offenbar noch vor, Fußgänger und Radfahrende von der Brunecker Straße nach Süden weiterhin östlich über die Münchener Straße zu leiten. Eine Alternativroute, die die Gleisanlagen überwindet und die Brunecker Straße direkt mit der Trierer Straße verbindet, hätte demgegenüber gravierende Vorteile: Eine Direktverbindung ° von der Herpersdorfer Straße in die Mitte des neuen Stadtteils misst nur 1,5 km, während es via Trierer Straße und Münchener Straße mehr als 4 km sind.

Die Attraktivität des neuen Stadtteils steigt mit einer Direktverbindung, weil er für Fußgänger und Radfahrende besser an die umliegenden Stadtteile angeschlossen wäre. Das ist für die Menschen angenehm und es steigert den Wert des Stadtteils. Zudem bietet die bessere Vernetzung Vorteile für die umliegenden Stadtteile. Für die Bürgerinnen und Bürger in den südlichen Siedlungen würden der Hauptbahnhof und die Innenstadt Nürnbergs näher rücken. Für die Menschen in der Südstadt würde das Naherholungsgebiet um das Steinbrüchlein auf deutlich kürzerem Weg und ohne Strecken an den Hauptstraßen entlang erreichbar; das Gleiche gilt für den Südfriedhof. Die Optimierung des kleinteillgen Wegenetzes wird daher auch im Integrierten Stadtteilentwicklungskonzept (INSEK) Südost empfohlen. Die größte Herausforderung besteht sicherlich in der Überwindung der Gleisanlagen. Wenn der politische Wille dazu besteht, gibt es verschiedene Lösungen: eine Variante könnte ein langer geradliniger, zwischen den Gleisanlagen verlaufender und langsam ansteigender Steg aus Richtung Norden sein, der genügend Höhe gewinnt, um die hochgelegene Durchfahrtstrecke samt Stromleitung zu überqueren. Auf der Südseite könnte eine spiralförmige Brücke mit mehreren Etagen (wie bei Autoparkhäusern) für ein hinreichend schwaches Gefälle bzw. einen entsprechend schwachen Anstieg sorgen. Denkbar sind aber auch Varianten, bei denen Brücken und Tunnel kombiniert werden. Wichtig bei allen Varianten ist, dass sie auch von Menschen mit Gehhilfen und Rollstühlen gut genutzt werden können.

Rathausplatz 2 | 90403 Nürnberg | Telefon 0911 231-7140 | Fax 0911 231-7148

18/89/2818 11:22 +49-9311-231-3678 BG#A =p 02/02

Freie

Dr. Christiane Alberternst Demokr aten

Mitglied des Nürnberger Stadtrats ==" FDP

Zur Behandlung im zuständigen Ausschuss stelle ich daher für die Freien Demokraten folgenden

Antrag

— Im Zuge der Verkehrsplanung für Lichtenreuth wird eine direkte Rad- und Fußwegeverbindung von der Brunecker Straße über den Rangierbahnhof inklusive Überwindung der Gleisanlagen bis zur Trierer Straße an der Ostgrenze des Südfriedhofs in Höhe der Herpersdorfer Straße geplant. Diese soll auch von Menschen mit Gehhilfen und Rollstühlen gut genutzt werden können.

Lösungsmöglichkeiten samt erster Kosteneinschätzung für die Überwindung der Gleisanlagen zwischen Brunecker und Trierer Straße.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Christiane Alberternst

Rathausplatz 2 | 90403 Nürnberg | Telefon 0911 231-7140 | Fax 0911 231-7148

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