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← Sitzung des Jugendhilfeausschusses (28.06.2018)

Anlage: Beilage JaS-Ausbau

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Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Beilage 3.3

zur Sitzung des gemeinsamen Jugendhilfe- u. Schulausschusses vom 28.06.2018

Jugendsozialarbeit an Schulen in Nürnberg - Stellenschaffungen 2018

Zum weiteren bedarfsdeckenden Ausbau der JaS in Nürnberg wurden im Jugendhilfeausschuss zum Entwurf des Haushaltsplans (19.10.2017) 2,25 unbefristete Vollzeitstellen für Fachkräfte der Jugendsozialarbeit an Grundschulen ab 2018 beantragt, im Personal- und Organisationsausschuss (24.10.2017) begutachtet und in den Haushaltsberatungen des Stadtrats (23.11.2017) genehmigt. Die Beantragung der Förderung dieser Stellen erfolgte auf der Basis der vorliegenden, mit dem Geschäftsbereich Schule & Sport und dem Staatlichen Schulamt in der Stadt Nürnberg abgestimmten , in zwei gemeinsamen Jugendhilfe- und Schulausschüssen (2014 und 2015) beschlossenen JaS-Konzeption. Grundlage für die Stellenschaffungen sowie die Benennung der für den JaS-Einsatz besonders betroffenen Schulstandorte ist dabei die Fortschreibung der Jugendhilfeplanung mit Beschluss im Schul- und Jugendhilfeausschuss vom 06.11.2014.

Alle nachfolgend benannten Schulstandorte haben einen generellen JaS-Bedarf für bestehende Zielgruppen nach der Förderrichtlinie. Grundlage des Förderantrags ist die zu erbringende Leistung der JaS für alle relevanten Zielgruppen nach § 13 SGB VIII: Junge Menschen, die durch ihre soziale, ökonomische und kulturelle Situation benachteiligt sind, deren soziale Integration erschwert ist und/oder bei denen erzieherische, psychosoziale und familiäre Probleme vorliegen.

Folgende Einsatzschulen werden danach – vorbehaltlich der Fördergenehmigung durch die Regierung von Mittelfranken – ab September 2018 mit JaS-Fachkräften (jeweils 0,5 VK) neu besetzt und in einem Fall (GS Friedrich-Wilhelm-Herschel-Schule) um 0,25 VK aufgestockt.

Schüler- zahl 2017/18 Migrations- anteil 2017 Rang lt. Planung* Stufe 2.1 Stelle lt. Planung* Ist-Stand JaS Vorschlag Ausbau 2018 Rang 2018
GS Insel Schütt 230 58,90% 1 0,75 0 0,50 1
GS Astrid-Lindg- ren 165 66,00% 2 0,75 0 0,50 2
GS St. Johannis 380 55,20% 3 1,00 0 0,50 3
GS Adalbert-Stif- ter 240 67,20% 5 0,75 0 0,50 4
GS Friedrich-Wil- helm-Herschel (Aufstockung) 411 89,00% 1 (Stufe 2.2) 0,50 0,5 0,25 5

*Ausbauplanung entsprechend Schul- und Jugendhilfeausschuss vom 06.11.2014; Beilage 2.3

2,25

Die Erstellung des Vorschlags orientierte sich an der Fortschreibung von 2014. Mit dem Ausbau 2017 konnten alle Schulen der Stufe 1 zumindest mit einer Grundausstattung an JaS versehen

werden. Der weitere Ausbau findet daher zunächst in Stufe 2 bzw. 2.1 „Flächenausbau: Förderfähige Grundschulen ohne JaS-Stellen“ statt. Das Vorziehen der GS Adalbert-Stifter-Schule begründet sich durch die zwei Faktoren „Anteil von Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund“ und den Bestand an Übergangs- bzw. Deutschförderklassen. Der Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund im Schuljahr 2017/18 liegt bei der GS Adalbert-Stifter-Schule bei 67,2%.

Neben der möglichst flächendeckenden Besetzung von Stellen an Nürnberger Grundschulen sollte am Ziel des Ausbaus von 0,5 auf 0,75 VK-Stellen (analog Ausbauplanung 2009 und 2014) an Grundschulen mit besonderem Handlungsbedarf, z. B. wegen Größe oder spezifischer Zielgruppen und Problemlagen im Sozialraum, festgehalten werden. Dies betrifft in besonderem Maß die GS Friedrich-Wilhelm-Herschel-Schule, die sich durch eine hohe Anzahl an Schulkindern (411 im Schuljahr 2017/18) sowie einen besonders hohen Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund (89%) auszeichnet. Die GS Friedrich-Wilhelm-Herschel- Schule wird auch kontinuierlich von vielen Flüchtlingen und Zugewanderten besucht. Um am Schulstandort die Arbeit mit allen Zielgruppen im Rahmen des gesetzlichen Auftrags zu gewährleisten, war die Aufstockung (wie in der Bedarfsplanung 2014 formuliert) um eine 0,25 VK- Stelle dringend geboten.

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