VAG AH
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Nürnberg, 23. März 2018
Kundenzufriedenheit bei der VAG und Jahresbilanz des neuen Busnetzes Nord hier: Antrag der CSU-Fraktion vom 30.01.2018
hier: Antrag der SPD-Fraktion vom 20.11.2017 FE
Sehr geehrte Damen und Herren,
zu den oben genannten Anträgen nehmen wir wie folgt Stellung:
Im Dezember 2016 wurde die Straßenbahnlinie 4 von Thon nach am Wegfeld verlängert. In diesem Zusammenhang wurden im Busnetz im Nürnberger Norden zahlreiche Linien angepasst, verlängert und neu geordnet. Die Endhaltestelle in Thon wurde aufgegeben. Begleitet wurde die Neugestaltung durch ein groß angelegtes Beteiligungsverfahren mit den Bürgervereinen, Anwohnern, Verbänden, Verkehrsbetrieben, Nachbarkommunen und der Verwaltung.
Nach einem Jahr Betrieb lässt sich nun ein erstes Fazit für einzelne Haltestellen, Linien und Querschnitte ziehen. Alle Zahlen sind Werte aus der Herbstzählung 2017 und beziehen sich auf einen Werktag mit Schule. Da sich durch die umfangreichen Linienwegsänderungen sowie die Verlängerung der U3 bis Nordwestring zahlreiche neue Umsteigebeziehungen und Verlagerungseffekte ergeben haben, sind viele Entwicklungen im Netz schwer vergleichbar mit den Vorjahren.
- Straßenbahnverlängerung von Thon nach Am Wegfeld
Zwischen Thon und Cuxhavener Str. verkehrten 2016 in den Bussen durchschnittlich 6.200 Fahrgäste pro Werktag. Die neue Straßenbahn erreichte im selben Abschnitt 2017 einen Wert von 8.650 Fahrgästen - eine Steigerung um ca. 40%.
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Christian Vogel, Bürgermeister Sitz der Gesellschaft: Nürnberg Postbank Nürnberg IBAN DE63 7601 0085 0056 0608 52, Vorstand: Josef Hasler (Vorsitzender) Eingetragen beim Amtsgericht Nürnberg unter HRB 1072 BIC PBNKDEFFXXX Tim Dahlmann-Resing, Karl-Heinz Pöverlein Steuernummer 241/118/80413 Sparkasse Nürnberg IBAN DE89 7605 0101 0001 0115 00, Umsatzsteuer ID-Nr. DE 811186556 BIC SSKNDETTXXX
8.050 gatkreW/gF
0+ T 2 Thon - Cuxhavener Cuxhavener Straße- Schleswiger Straße- Bamberger Straße - Am Straße Schleswiger Straße Bamberger Straße Wegfeld
| = 2016 Bus
= Prognostizierte Linienlast aus der Standardisierten Bewertung der Straßenbahnverlängerung nach "Am Wegfeld" im Mitfall (Stand: 03/2013)
u Querschnittsbelastung Tram 2017
Abbildung 1 Vergleich Querschnittsbelastungen zwischen Thon und Am Wegfeld
Auf der gesamten Neubaustrecke verkehren je nach Querschnitt zwischen 6.250 und 8.650 Fahrgästen. Im Gutachten zur standardisierten Bewertung wurden Querschnittsbelastungen zwischen 4.100 und 7.500 Fahrgästen prognostiziert. Hier wurden die Erwartungen bereits jetzt schon mehr als erfüllt.
Park & Ride-Parkplatz am Wegfeld
Der Parkplatz am Wegfeld ist in den Spitzenstunden sehr gut ausgelastet und teilweise an der Kapazitätsgrenze. Deshalb ist eine Erweiterung der Anlage durch Ausbau der Vorbehaltsfläche anzustreben. Die planerischen Schritte werden durch die Stadt Nürnberg im Laufe des Jahres eingeleitet. Eine qualitative Auswertung zu Urlaubsparkern ist nicht möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen spielt das Thema hier keine nennenswerte Rolle.
- Buskonzept Nord
Der neue Endpunkt Am Wegfeld hat sich mit 5.800 Ein- und Aussteigern aus den Bussen pro Werktag als wichtiger Knotenpunkt im Knoblauchsland etabliert. Durch den neuen Umsteigepunkt reduziert sich die Gesamtreisezeit für Fahrgäste aus Neunhof, Buch, Boxdorf und Großgründlach um bis zu 10 Minuten. Dies ist eine deutliche Verbesserung und schlägt sich in den Fahrgastzahlen nieder. So stiegen die Fahrgastzahlen im Querschnitt zwischen Am Wegfeld und Buch Nord von rund 4.600 in 2016 auf rund 5.400 in 2017.
Im Folgenden die Auswertung der im Nürnberger Norden geänderten Linien. Da sich bei den Linien 20, 29 und 290 durch die Verlängerung der Straßenbahn nur die Endhaltestelle von Thon nach am Wegfeld verschoben hat, werden diese in der Auswertung nicht explizit erwähnt.
Linie 30 Erlangen — Am Wegfeld - Flughafen — Nordostpark — Herrnhütte
Als Erfolg erweist sich die Verlängerung der Linie 30 von Erlangen über Am Wegfeld zum Flughafen und weiter über Ziegelstein und Nordostpark zur Herrnhütte. Rund 1/3 der Fahrgäste der Linie 30 aus
Erlangen nutzen den Umstieg am Flughafen, insgesamt rund 400 Fahrgäste je Richtung. In Summe verkehren rund 1.000 Fahrgäste auf der neuen Trasse zwischen Am Wegfeld und Flughafen. Diese positive Entwicklung zeigt sich an den Ein- und Aussteigerzahlen an der Bushaltestelle Flughafen. Sie stiegen hier um 100 %.
a ——z
5.800 |
Se 4.6
4.000 -;
2.000 006
0 +— T a) Linien 30,32,33 u2
m Ein-/Aussteiger 2016
ı Ein-/Aussteiger 2017 |
Abbildung 2: Entwicklung Haltestelle Flughafen
Auch die Dauerzählstellen am U-Bahnhof Flughafen zeigen, dass der Umstieg zur U2 gut angenommen wird und die U2 hier zunehmend besser ausgelastet ist.
Auslastung Auslastung Werktag Gesamt Spitzenstunde/Lastrichtung 2016 5,7% 12,3% 2017 6,8% 17,5% Tabelle 1: Auslastung zwischen Flughafen und Ziegelstein
Linie 31 Herrnhütte - Am Wegfeld - Neunhof - Großgründlach
Die Linie 31 wurde von Neunhof über Boxdorf nach Großgründlach verlängert. Diese hat noch Potential. Der Verlängerungsabschnitt Neunhof — Großgründlach liegt derzeit bei ca. 150 Fahrgästen im Querschnitt pro Werktag. Zwischen Am Wegfeld und Neunhof stiegen die Fahrgastzahlen auf 400, was eine Steigerung von ca. 25% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.
Fahrgäste aus Schnepfenreuth orientieren sich erwartungsgemäß zum größten Teil an der Straßenbahn, daher sind die Fahrgastzahlen im Bus dort um rund 300 Fahrgäste zurückgegangen. Dies war abzusehen, da die Straßenbahn mit ihrem dichten Takt und der Direktverbindung in die Innenstadt die Grundversorgung für Schnepfenreuth abdeckt und die Linie 31 von Montag-Samstag im Tagesverkehr lediglich ein Zusatzangebot darstellt.
Im Gegensatz dazu wird die neue Querverbindung zwischen Bamberger Straße und Tucherhof über Lohestraße von täglich 250 Fahrgästen genutzt.
Linie 37 Heilig-Geist-Spital — Kriegsopfersiedlung
Für die entfallene Linie 26 wurde die Linie 37 eingerichtet, die ab Heilig-Geist-Spital zunächst überlagert mit den Linien 46 und 47 bis Maxfeld verkehrt, und dann über Großreuth, Kleinreuth und dem Berufsförderungwerk bis zur Kriegsopfersiedlung fährt. Da durch die Linie zahlreiche neue Direktverbindungen eingerichtet wurden, ist ein Vergleich der Fahrgastzahlen zum Vorjahr nicht möglich.
Mit insgesamt knapp 2.200 beförderten Personen pro Tag spielt diese Linie eine wichtige Rolle im Busnetz Nord. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 wurde diese Linie über die Stadtgrenze hinaus bis Fürth Hauptbahnhof verlängert, so dass diese Linie eine wachsende Bedeutung im Netz hat. Erste Rückmeldungen dazu sind positiv, Zahlen liegen noch nicht vor.
Linie 46 Heilig-Geist-Spital — Nordostbahnhof — Martha-Maria-Krankenhaus Linie 49 Nordostbahnhof— Martha-Maria-Krankenhaus
Die Linie 46 wurde in ihrer Streckenführung nicht geändert. Aufgrund der neu geführten Ringbuslinie 45, die zwischen Nordostbahnhof und Dresdener Straße überlagert zur Linie 46 verkehrt, wurde das Angebot in der Hauptverkehrszeit zunächst ausgedünnt. Mit Beginn der Pfingstferien 2017 wurde hier nachgesteuert und die Linie 49 eingeführt, die in der Hauptverkehrszeit auf direktem Weg zwischen Nordostbahnhof und Martha-Maria-Krankenhaus verkehrt und damit die Linie 46 verstärkt. Die Nachfrage auf dieser Achse liegt auf dem Niveau von 2016 mit ca. 1.000 Fahrgästen pro Tag.
- Ringbuskonzept
Mit Auflassung der Wendeschleife in Thon wurde die Gelegenheit genutzt, die Linie 35 über den Nordring bis zum Nordostbahnhof zu verlängern (alter Linienweg der Linie 45). Gleichzeitig wechseln die Busse am Nordostbahnhof auf die verlängerte Linie 65, so dass ohne Umstieg Fahrziele in Richtung Ostring, Dutzendteich und Frankenstraße und Röthenbach erreicht werden (sog. Ringbuskonzept). Diese Durchfahrmöglichkeit wird von knapp 550 Fahrgästen werktäglich in beiden Richtungen genutzt.
Die Haltestelle Nordostbahnhof wurde durch das neue Netz in ihrer Funktion aufgewertet. Als Startbzw. Endpunkt der neuen Ringbuslinien und verschiedener anderer Linien ist diese nun ein wichtiger Verknüpfungspunkt im Busnetz:
Haltestelle Nordostbahn- | Ein-/Aussteiger Linien hof & Leipziger Platz 2016 Bus: 5.200 21, 45, 46, 95 U-Bahn: 16.800 U2 2017 Bus: 5.900 30, 35, 45, 49, 65, 95 U-Bahn: 17.200 U2 Tabelle 2: Ein-/Aussteiger Haltstelle Nordostbahnhof
Linie 35 Nordostbahnhof — Nordring - Maximilianstr. — Röthenbach Linie 65 Nordostbahnhof — Ostring — Frankenstr. — Röthenbach
Die beiden Ringlinien verkehren im Tagesverkehr fast durchgängig im 10-Minuten-Takt. Auf dem seit der Umstellung neu befahrenem Abschnitt zwischen Passauer Straße und Dutzendteich Bahnhof sind täglich bis zu 2.000 Fahrgäste unterwegs.
Auf der Linie 35 werden je Werktag rund 8.200 Personen befördert, auf der Linie 65 knapp 10.800 Personen. Insgesamt sind damit auf dem B4R-Ring rund 10% mehr Fahrgäste unterwegs als vor der Netzumstellung.
Ein großes Defizit ist allerdings die weiterhin fehlende Beschleunigung auf weiten Teilen des Ringes, insbesondere auf dem Westring. Die Linie 35 fährt im Mittel mit 5 Minuten Verspätung in der Hauptverkehrszeit. Dies hatte zur Folge, dass zum 11.09.2017 ein zusätzlicher Bus im Umlauf einsetzt und die Fahrzeiten zwischen Röthenbach und Nordostbahnhof auf dem Westring je Richtung um 5 Minu-
ten verlängert werden mussten.
Die Pünktlichkeit konnte dadurch verbessert werden, allerdings ist die Verlässlichkeit für die Fahrgäste trotz zwischenzeitlich erfolgter weiterer flankierender Maßnahmen (z.B. Nutzung Rechtsabbiegespur im Bereich Bucher Straße / Nordring) weiterhin nicht zufriedenstellend. Die Linie 35 ist, gemessen an der fahrplanmäßigen Reisezeit, damit die viertlangsamste und dennoch die drittunpünktlichste Linie in Nürnberg. Verspätungen werden auch auf die Linie 65 verschleppt. Dies widerspricht dem Ziel einer attraktiven Ringlinie. Insofern ist hier eine Intensivierung der Umsetzung von Beschleunigungsmaßnahmen dringend erforderlich, um weitere Fahrgastpotentiale zu erreichen und damit zu einer Verkehrsentlastung beizutragen.
Linie 45 Frankenstraße — Mögeldorf — Nordostbahnhof - Ziegelstein Linie 21 Ziegelstein — Buchenbühl
Im Zuge der Neuerungen wurde die Linie 45 im Nürnberger Nordosten in ihrer Linienführung verändert. Zwischen Ziegelstein und Nordostbahnhof wurde der Linienabschnitt von der Linie 21 übernommen. Ab Nordostbahnhof wird eine neue Querverbindung über Dresdener Straße und Thumenberger Weg bis Mögeldorf und Frankenstraße angeboten, die vorher nicht bestand. Diese Verbindungen nutzen täglich bis zu 2.000 Fahrgäste. Die neuen Haltestellen Steinplattenweg und Martin-Albert- Straße werden mit ca. 230 Ein- und Aussteigern pro Tag gut angenommen. Insgesamt nutzen 4.100 Fahrgäste die Linie 45.
Auf der betrieblich mit der Linie 45 verknüpften Linie 21 wurde im Verlauf des Jahres 2017 das Angebot in der Hauptverkehrszeit an die Nachfrage angepasst und auf einen 20-Minuten-Takt reduziert. Dennoch blieb die Nachfrage weitgehend auf gleichem Niveau. Nennenswerte negative Reaktionen sind nicht bekannt. Die Schülerspitze wird nun durch Gelenkbuseinsatz bewältigt.
Linie 40 Schwaig/Behringersdorf — Laufamholz — Mögeldorf — Heinemannbrücke
Aufgrund der Änderung der Linie 45 wurde die Linie 40 von Mögeldorf über Dr.-Carlo-Schmid-Straße bis zur Heinemannbrücke verlängert. Hier besteht eine Umsteigemöglichkeit vom und zum Ringbus, die von knapp 270 Fahrgästen pro Tag genutzt wird.
Trotz der Verlängerung hat die gesamte Linie keine nennenswerten Zuwächse zu verzeichnen. Seit Mitte des Jahres wurde zur Erhöhung der Pünktlichkeit und Stabilisierung der Betriebsabwicklung ein zusätzlicher Bus im Umlauf eingesetzt.
Linie 95 Mögeldorf — Nordostbahnhof
Die neue Linie 95 bietet morgens und mittags im Schülerverkehr drei Direktfahrten zwischen Mögeldorf, Schoppershof und Nordostbahnhof, die von insgesamt 130 Fahrgästen genutzt werden.
- Feedback aus Service-Aktion
Anlässlich der umfangreichen Änderungen fand vom 28.11.2016 bis 22.02.2017 in den Nürnberger Bezirken „Buch“, „Thon“, „Almoshof‘, „Kraftshof“, „Neunhof“, „Boxdorf“, „Großgründlach“ sowie den Distrikten 725 und 726 im Bezirk „Wetzendorf“ eine Dialogmarketingkampagne statt.
In zehn Bearbeitungswellen wurden insgesamt 9.288 Haushalte mit über 20.000 Personen angesprochen.
‚Abbildung 3: Aktion Tram 4 „Thon-Am Wegfeld“ - Einteilung der Kontaktwellen (Grafik: PBConsult)
Insgesamt wurden 1.543 positive Äußerungen, 568 Optimierungsvorschläge und 1.531 kritische
Anmerkungen aufgenommen. Bei inhaltlicher Betrachtung der Kundenresonanzen werden Unterschiede deutlich, sodass sich das weitflächige Zielgebiet in drei Teilbereiche gliedern lässt (Abb.3). Diese unterscheiden sich bzgl. der eingetretenen Angebotsänderungen, Entfernung bis Nürnberg / Erlangen sowie Anbindung an das Bus- bzw. Tramnetz. In den Bereichen 1-4 (orange) gab es viele positive Rückmeldungen bzgl. der Tramverlängerung, es wird aber auch des Wegfallen einiger Verbindungen und des Verkehrsknotenpunktes Thon bedauert. Vor allem die Direktverbindungen nach Mögeldorf, zur Maximilianstraße und zum Flughafen werden vermisst.
In den Bereichen 5-8 (grün) überwogen die positiven Rückmeldungen bzgl. der Verlängerung der Linie 4 sowie zusätzlicher Buslinien. Die häufigste negative Äußerung bezog sich auf die entfallene Direktverbindung zum Flughafen. Das neue Verkehrsangebot mit den Linien 33 und 37 kommt sehr gut an.
In den Bereichen 9-10 (gelb) kommen vor allem die schnellen Verbindungen nach Erlangen und in die Innenstadt gut an. Zur Angebotsänderung waren die Rückmeldungen positiv bis neutral. Hauptkritikpunkt war die nicht abgestimmte Taktung der Linien 31 und 290 in Großgründlach.
In allen Bereichen wurden die jährlichen Preissteigerungen sowie verspätete Busse kritisiert.
Eine detailliertere Auswertung liegt vor und fließt in die fortlaufenden Anpassungen für diesen Bereich mit ein.
- Fazit
Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 wurden im Nürnberger Norden zahlreiche Linien in ihrem Verlauf geändert. Ein Umstand, der allen Entscheidungsträgern bereits mit der Entscheidung zum Bau der Straßenbahnverlängerung bis Am Wegfeld bewusst war ist, dass sich durch die zahlreichen Änderungen viele Fahrgäste für ihren täglichen Weg neue Verbindungen suchen müssen. Bei einem
Teil der Fahrgäste sorgte dies für Verärgerung. Angesichts der umfangreichen Änderungen hielten
sich die Beschwerden allerdingsin engen Grenzen, so dass kein grundlegender Änderungsbedarf am Gesamtkonzept erkennbar ist.
Bei jeder Netzänderung gibt es positive und negative Auswirkungen für die Nutzer. Entscheidend ist, dass die Zahl der positiven Wirkungen deutlich überwiegt und damit den Aufwand für die Veränderungen rechtfertigt. Insbesondere die Verlängerung der Linie 4 zum Wegfeld, die Linie 30 zum Flughafen und die Ringbusse stellen für zahlreiche Fahrgäste eine wesentliche Verbesserung dar, die sich in der steigenden Nachfrage zeigt. Die Umsetzung des Konzepts ist daher als großer Erfolg zu bewerten.
Das Angebot wird in Abhängigkeit der weiteren Nachfrageentwicklungen fortlaufend überprüft, nachgesteuert und optimiert, um unter Beachtung einer wirtschaftlichen Angebotsgestaltung ein Optimum für den Fahrgast zu erreichen. Dies erfordert auch die entsprechende Unterstützung bei der Umsetzung weiterer Vorrangmaßnahmen zur Verstetigung des Betriebsablaufes und damit einer Steigerung der Verlässlichkeit für den Kunden.
Freundliche Grüße
VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft