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← Sitzung des Gesundheitsausschusses (21.06.2018)

Antrag: Prävention und Früherkennung von Drogenabhängigkeit in Nürnberg

Anlage · 21.06.2018 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Fraktion der CSU

Christlich-Sozialen Union

im Stadtrat zu Nürnberg

CSU-Stadtratsfraktion Rathausplatz 2 90403 Nürnberg Wolff'scher Bau des Rathauses Zimmer 58 Herrn Oberbürgermeister Rathausplatz 2 Dr. Ulrich Maly 90403 Nürnberg Rathausplatz 2 Telefon: 0911 231-2907 Telefax: 09 11 231-4051

90403 Nürnberg

E-Mail: csu@stadt.nuernberg.de www.csu-stadtratsfraktion.nuernberg.de

19.02.2018 Prof. Dr. Scheurlen

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Prävention und Früherkennung von Drogenabhängigkeit in Nürnberg

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

in der Medizin zeigt im Umgang mit schwer zu behandelnden und / oder tödlich verlaufenden Erkrankungen gerade die Prävention und die rechtzeitige Früherkennung die größten Erfolge und rettet so Menschenleben bzw. ermöglicht erst eine Heilung der Krankheiten. Ebenso verhält es sich mit Drogenerkrankungen.

Nürnberg hatte über viele Jahre hinweg den traurigen Spitzenplatz als Stadt mit den meisten Drogentoten pro 100.000 Einwohner in Deutschland inne. Diese Tatsache weist darauf hin, dass der Gedanke der Prävention bzw. Früherkennung im Umgang mit Drogen unzureichend entwickelt ist.

In Nürnberg gibt es etablierte z. T. von der Kommune mitfinanzierte Drogenhilfsorganisationen, die sich mit einer Vielzahl von Betreuungskonzepten um Drogenabhängige kümmern. Mit „Enterprise" gibt es eine in der Allgemeinheit allerdings relativ unbekannte Beratungsstelle für gefährdete Jugendliche. Angesichts der größer werdenden Gesamtproblematik von Drogenabhängigkeit sind diese Ansätze allerdings unzureichend.

Um diese Diskrepanz zwischen dringendem Bedarf an Prävention und Früherkennung und dem bestehenden Angebot näher zu beleuchten stellt die CSU-Stadtratsfraktion folgenden

Antrag:

Die Verwaltung berichtet über die aktuell bestehenden Angebote an Präventions- und Früher­ kennungsmaßnahmen für Sucht- bzw. Drogenkonsumgefährdete. Sie setzt diese Angebote und ihre bisherige Wirksamkeit in einen Kontext zur Nutzung und zur Zahl der Drogenabhängigen.

' Die Verwaltung stellt zeitnahe weiterführende Konzepte zur Weiterentwicklung von Präventions­ und Früherkennungsmaßnahmen von Drogensucht vor. Sie bezieht dabei regional und überregio­ nal Gesundheitsanbieter, Jungenhilfeorganisationen, ASD, Schulbehörden, Sicherheitsbehörden

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und bestehende Drogenhilfsorganisationen mit ein und nutzt dabei mögliche finanzielle Unter­ stützungsangebote des Freistaates Bayern.

Die Stadt Nürnberg weist dem Problem eine hohe Priorität zu und sorgt für eine zeitnahe Umset­ zung beschlossener Konzepte.

Mit fre n Grüßen

'lär'cus König Fraktionsvorsitzender

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