Haushaltssperre

← Sitzung des Werkausschusses Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR) (16.09.2026)

Zwischenbericht

Anlage · 16.09.2026 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Haushalt & Finanzen Soziales & Gesundheit

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Beilage . Werkausschuss SÖR

Servicebetrieb

Öffentlicher

Raum Nürnberg

Zwischenbericht

über die Entwicklung der Erträge und der Aufwendungen

sowie die Entwicklung des Vermögensplans

für die Zeit vom 01. Januar 2026 bis 30. Juni 2026

Inhaltsverzeichnis

Ertragslage 1. Halbjahr 2026 ....................................................................................... 1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen ................................................................ 2 Wettbewerbssituation und Zuschuss des Eigenbetriebs ................................................ 2 Ertragslage ................................................................................................................. 3 Umsatzerlöse ...................................................................................................................... 3 Sonstige betriebliche Erträge............................................................................................... 3 Materialaufwand................................................................................................................. 3 Personalaufwand ................................................................................................................ 4 Abschreibungen .................................................................................................................. 4 Sonstige betriebliche Aufwendungen .................................................................................. 5 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge .................................................................................. 5 Zinsen und ähnliche Aufwendungen .................................................................................... 5 Sonstige Steuern ................................................................................................................. 5 Halbjahresergebnis ............................................................................................................. 5 Erläuterungen zum Investitionsprogramm..................................................................... 6 Stand der Investitionen ................................................................................................ 7 Finanzlage .................................................................................................................. 8 Abschließende Beurteilung der Lage des Eigenbetriebs ................................................ 8 Prognose Jahresergebnis ............................................................................................ 8

Der Zwischenbericht zum 30. Juni 2026 ist gemäß Betriebssatzung für den Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (ServicebetriebsS – SÖRS), § 4 Absatz 7 schriftlich vorzulegen.

Ertragslage 1. Halbjahr 2026

Gewinn- und Verlustrechnung Ist 01-06/2026 I s t 01-06/2025 I s t Abw. absolut I s t Abw. relativ Plan 01-06/2026 Ist - Plan Abw. absolut Ist - Plan Abw. relativ
1. Umsatzerlöse 2. Erhöhung des Bestandes an unfertigen Leistungen 3. Andere aktivierte Eigenleistungen 4. Sonstige betriebliche Erträge 5. Materialaufwand a) Aufw. für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren b) Aufw. für bezogene Leistungen 6. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufw. f. Altersversorgung u. Unterstützung 7. Abschreibungen auf immat. VMGs d. AVs u. Sachanlagen 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11. Halbjahresergebnis nach Steuern 12. Sonstige Steuern 83.141.793 0 0 562.570 28.855.993 6.816.122 22.039.871 36.864.041 27.147.461 9.716.580 1.702.391 12.034.261 985.274 116.600 5.116.351 108.205 78.262.661 27 0 1.041.247 29.543.935 6.621.911 22.922.025 33.844.745 25.667.130 8.177.615 1.702.374 11.393.046 742.014 89.046 3.472.802 108.215 4.879.132 -27 0 -478.677 -687.942 194.212 -882.154 3.019.296 1.480.331 1.538.965 16 641.214 243.259 27.554 1.643.549 -10 6,23% -1,00 -45,97% -2,33% 2,93% -3,85% 8,92% 5,77% 18,82% 0,00% 5,63% 32,78% 30,94% 47,33% -0,01% 85.657.507 0 0 421.215 39.598.325 6.697.430 32.900.895 39.567.426 29.003.529 10.563.897 1.702.391 12.423.865 985.354 532.853 -6.760.785 55.500 -2.515.714 0 0 141.355 -10.742.332 118.692 -10.861.024 -2.703.385 -1.856.068 -847.317 0 -389.604 -80 -416.254 11.877.136 52.705 -2,94% 33,56% -27,13% 1,77% -33,01% -6,83% -6,40% -8,02% 0,00% -3,14% -0,01% -78,12% -175,68% 94,96%
13. Halbjahresergebnis 5.008.146 3.364.587 1.643.559 48,85% -6.816.285 11.824.431 -173,47%

Zwischenbericht zum 30.06.2026

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Vergleich zum jeweiligen Vorquartal ist das preis-, kalender- und saisonbereinigte Bruttoinlandsprodukt im 1. Quartal 2026 um +0,4 % und im 2. Quartal 2026 um +0,2% gewachsen. (Quelle: Pressemitteilung Nr. 269 vom 30.07.2026 vom Statistischen Bundesamt)

Der Monatsbericht zur wirtschaftlichen Lage im Juli 2026 sieht erste Anzeichen einer Stabilisierung der deutschen Wirtschaft. Die Industrie entwickelt sich besser, da Produktion, Auftragseingänge und Exportaussichten zuletzt gestiegen sind. Der private Konsum bleibt trotz steigender Reallöhne verhalten. Gleichzeitig hat sich die Inflation durch sinkende Energiepreise weiter abgeschwächt und stärkt die Kaufkraft der Haushalte. Insgesamt erwartet die Bundesregierung eine allmähliche Erholung im weiteren Jahresverlauf, weist jedoch auf anhaltende geopolitische und wirtschaftliche Risiken hin. (Quelle: Pressemitteilung vom 14.07.2026 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)

Die Arbeitslosenquote lag im ersten Halbjahr 2026 beständig zwischen 6,6 % und 6,2 %. Im Juni lag die Arbeitslosenquote bei 6,2%. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich die Quote nicht verändert. (Quelle: Pressemitteilung Nr. 22 vom 30.06.2026 von der Bundesagentur für Arbeit)

Wettbewerbssituation und Zuschuss des Eigenbetriebs

Da der SÖR hauptsächlich Dienstleistungen für die Stadt Nürnberg erbringt und in diesem Rahmen überwiegend hoheitliche Aufgaben erfüllt, steht der Eigenbetrieb nur bedingt im Wettbewerb mit anderen Unternehmen.

Im Rahmen der Erstellung des Wirtschaftsplanes wird der finanzielle Mittelbedarf des SÖR zur Erbringung der geforderten Dienstleistungen für die Stadt Nürnberg und deren Bürger in den kommenden Jahren ermittelt. Die Leistungen gegenüber der Stadt Nürnberg werden im Wesentlichen von dieser durch einen Zuschuss finanziert. Der Zuschuss wird verbindlich zugesagt. Im Jahr 2026 beläuft sich der Zuschuss planmäßig auf 126.756 T€. Der Zuschuss entspricht damit 71,0 % (Vj. 69,4 %) der geplanten Gesamtjahresumsatzerlöse. Die Höhe des Zuschusses ist einerseits abhängig von den notwendigen Ausgaben für den Ausbau und Erhalt der Infrastruktur Nürnbergs und andererseits von der Haushaltslage der Stadt Nürnberg.

Der städtische Zuschuss wurde im ersten Halbjahr 2026 um 356 T€ gekürzt. Hintergrund ist die Erhöhung der Verrechnungspreise, die zum Zeitpunkt der Aufstellung des Wirtschaftsplans 2026 noch nicht endgültig feststand.

Ertragslage

Umsatzerlöse

Im Berichtszeitraum beliefen sich die Umsatzerlöse auf 83.142 T€ (Vj. 78.263 T€) und lagen damit über dem Vorjahreswert. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den höheren Zuschuss der Stadt Nürnberg in Höhe von 63.023 T€ (Vj. 58.775 T€) zurückzuführen. Die Erlöse aus den Straßenreinigungsgebühren betrugen im ersten Halbjahr 7.601 T€ (Vj. 7.580 T€) und blieben aufgrund des vierjährigen Kalkulationszeitraums (2023 bis 2026) weitestgehend konstant. Aus Gebühren für öffentlich-rechtliche Nutzungen erzielte der Eigenbetrieb Erlöse in Höhe von 5.935 T€ (Vj. 5.698 T€). Diese resultieren insbesondere aus Erträgen für Sondernutzungen in Höhe von 3.886 T€ (Vj. 3.445 T€) sowie aus der Parkraumbewirtschaftung in Höhe von 1.937 T€ (Vj. 2.126 T€). Der Rückgang der Erlöse aus der Parkraumbewirtschaftung gegenüber dem Vorjahr könnte unter anderem auf die seit dem 01.04.2025 geltende Gebührenbefreiung für Elektrofahrzeuge für bis zu drei Stunden zurückzuführen sein.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich zum Halbjahr auf 563 T€ (Vj. 1.041 T€). Sie resultieren im Wesentlichen aus Schadenersatzleistungen in Höhe von 414 T€ (Vj. 697 T€) sowie aus Erträgen aus der Veräußerung von beweglichem Vermögen in Höhe von 77 T€ (Vj. 223 T€).

Im ersten Halbjahr 2025 wurde der hohe Unfallschaden an der Ludwig-Scholz-Brücke mit der Versicherung reguliert. Da im Berichtszeitraum kein vergleichbarer Schadensfall abgewickelt wurde, fallen die Schadensersatzleistungen entsprechend geringer aus. Darüber hinaus wurden im ersten Halbjahr 2025 überdurchschnittlich viele Fahrzeuge veräußert. Dadurch liegen die Erträge aus der Veräußerung von beweglichem Vermögen im Berichtszeitraum unter dem Vorjahresniveau.

Materialaufwand

Der Materialaufwand belief sich zum 30.06.2026 auf insgesamt 28.856 T€ (Vj. 29.544 T€). Davon entfielen 6.816 T€ (Vj. 6.622 T€) auf Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren und 22.040 T€ (Vj. 22.922 T€) auf Aufwendungen für bezogene Leistungen.

In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind insbesondere die Aufwendungen für Unterhaltsmaßnahmen enthalten. Diese gingen von 13.474 T€ im Vorjahr auf 11.992 T€ im Berichtszeitraum zurück.

Die Planwerte für den Materialaufwand werden zum Halbjahr noch deutlich unterschritten (-27,13 %). Die Planansätze sind gleichmäßig auf alle Monate verteilt, während im zweiten Halbjahr höhere Unterhaltsaufwendungen anfallen als im ersten. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass viele Unterhaltsmaßnahmen (u. a. witterungsbedingt) erst im Laufe des

Jahres beginnen. Zudem erfolgte die Haushaltsfreigabe 2026 später als im Vorjahr, wodurch sich bei einzelnen Maßnahmen der Beginn bzw. die Abrechnung nach hinten verschoben haben kann. Darüber hinaus erfolgt die Abrechnung häufig erst in der zweiten Jahreshälfte, selbst wenn die Baumaßnahme bereits im ersten Halbjahr abgeschlossen wurde.

Personalaufwand

Die Personalaufwendungen sind im Berichtszeitraum der größte Posten auf der Aufwandsseite. Die Löhne und Gehälter sowie die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung beliefen sich zum Halbjahr auf insgesamt 36.864 T€ (Vj. 33.845 T€).

Der Anstieg der Personalaufwendungen erklärt sich zum einen durch die zum 01.05.2026 wirksam gewordene Lohnerhöhung sowie zum anderen durch höhere Aufwendungen für Altersversorgung (insbesondere bei den Pensionsrückstellungen).

Die Rückstellungsbuchungen im Personalbereich (Pensions-, Beihilfe- und Altersteilzeitrückstellungen) wurden mit 50 % der geplanten Werte berücksichtigt, da die tatsächliche Buchung dieser Rückstellungen erst nach Vorlage der versicherungsmathematischen Gutachten bei der Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt.

Eine Aufteilung des Personalaufwandes zum 30.06 liefert die folgende Tabelle:

Personalaufwand 01-06/2026 T€ 01-06/2025 T€
Löhne und Gehälter 27.147 25.667
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung davon Aufwendungen für Altersversorgung 9.717 4.323 8.178 3.067
Gesamt 36.864 33.845

Zum Stichtag 30.06.2026 waren 979 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beim SÖR beschäftigt. Der Personalbestand ist trotz zahlreicher Personalbewegungen im ersten Halbjahr leicht zurückgegangen. Zudem bleibt weiterhin eine Vielzahl der Planstellen unbesetzt. Die Entwicklung des Personalstandes gibt folgende Tabelle wieder:

Stand 01.01. Zugänge Abgänge Stand 30.06.
Mitarbeiter 985 41 47 979

Abschreibungen

Für das erste Halbjahr 2026 wird die Hälfte des Planansatzes für das Gesamtjahr 2026 berücksichtigt (1.702 T€). Die tatsächliche Buchung erfolgt erst im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses. Im Wesentlichen entfallen die planmäßigen Abschreibungen auf Fahrzeuge (1.073 T€), auf Gebäude (154 T€) sowie auf Betriebs- und Geschäftsausstattung (322 T€).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

An sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im ersten Halbjahr 12.034 T€ (Vj. 11.393 T€) angefallen. Hiervon waren 6.755 T€ (Vj. 6.755 T€) Verwaltungskostenerstattungen an die Stadt Nürnberg für erbrachte Verwaltungsdienstleistungen.

Für Immobilien wurden im Berichtszeitraum Miet- und Pachtaufwendungen sowie Mietnebenkosten in Höhe von 1.753 T€ gezahlt. Die Aufwendungen in diesem Bereich liegen leicht über dem Wert des Vorjahres (1.734 T€).

Für die Pflege von Software sind 1.109 T€ (Vj. 985 T€) angefallen. Der größte Teil entfiel auf die IT-Leistungsverrechnung der Stadt an den SÖR (732 T€, Vj. 754 T€).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinserträge beliefen sich im ersten Halbjahr auf 985 T€ (Vj. 742 T€). Im Berichtszeitraum resultieren diese ausschließlich aus den Erträgen aus der Abzinsung (Vj. 545 T€). Analog den Personalrückstellungen und den Abschreibungen erfolgt die tatsächliche Buchung der Erträge aus Abzinsungen erst bei der Aufstellung des Jahresabschlusses. Im Zwischenbericht wurden die Erträge mit der Hälfte der geplanten Werte anteilig berücksichtigt.

Im Vorjahr wurden Zinserträge in Höhe von 197 T€ aus dem Betriebsmittelkonto erzielt. Im Berichtsjahr fielen keine entsprechenden Zinserträge an. Ursache hierfür ist der Liquiditätsabfluss, insbesondere im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Betriebszentrale, der zu einem negativen Kassenbestand führte.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsaufwendungen beliefen sich im ersten Halbjahr auf 117 T€ (Vj. 89 T€). Wesentliche Bestandteile sind die Zinszahlungen für das Trägerdarlehen in Höhe von 67 T€ (Vj. 82 T€). Aufgrund der planmäßigen Tilgung des Darlehens sind diese Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr rückläufig.

Darüber hinaus fielen im ersten Halbjahr 2026 Zinsaufwendungen für das Betriebsmittelkonto in Höhe von 45 T€ (Vj. 0 T€) an. Diese sind auf die Inanspruchnahme des Betriebsmittelkontos infolge des erhöhten Liquiditätsbedarfs, insbesondere im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Betriebszentrale, zurückzuführen.

Sonstige Steuern

An sonstigen Steuern, überwiegend Kfz-Steuer, waren im Berichtszeitraum 108 T€ (Vj. 108 T€) zu entrichten.

Halbjahresergebnis

Insgesamt erzielte der Eigenbetrieb im ersten Halbjahr einen Gewinn in Höhe von 5.008 T€. Im Vorjahr wurde zum Halbjahr ein Gewinn von 3.365 T€ ausgewiesen.

Erläuterungen zum Investitionsprogramm

Für das Jahr 2026 ist ein Finanzbedarf aus Investitionen in unbewegliches, bewegliches und immaterielles Vermögen in Höhe von insgesamt 66.060 T€ (Vorjahr: 34.300 T€) vorgesehen. Die geplanten Investitionsausgaben entfallen im Wesentlichen auf das Großprojekt Betriebszentrale Pferdemarkt (55.160 T€), auf Fahrzeugbeschaffungen (8.100 T€) sowie auf Maschineninvestitionen (1.400 T€).

In der Darstellung „Investitionen 2026 (in T€)“ werden bei den Istwerten ausschließlich bereits aktiviertes Anlagevermögen berücksichtigt. Zum Ende des ersten Halbjahres ergibt sich hierfür ein Betrag von 14.538 T€. Dieser setzt sich im Wesentlichen aus Investitionen im Fuhrpark (690 T€) sowie aus Maßnahmen im Bereich Gebäude und Grundstücke (13.516 T€) zusammen.

Bei den Investitionen, insbesondere im Bereich der Fahrzeugbeschaffungen, treten teilweise längere Lieferzeiten auf. Ein erheblicher Teil der investiven Maßnahmen befindet sich daher noch im Obligo, das heißt, die entsprechenden Bestellungen wurden bereits ausgelöst, die Lieferung ist jedoch noch nicht erfolgt.

Stand der Investitionen

Vermögensplan (in T€) 2025 Plan 2026 Plan
I. Mittelverwendung 1. Investitionen 2. Periodenergebnis - Verlust 3. Darlehenstilgung 4. Mehrung sonstiger Aktiva (Umlaufvermögen) 5. Minderung sonstiger Passiva (Eigenkapital, Verbindlichkeiten, Rückstellungen) 34.300 0 3.213 0 193 66.060 0 2.775 0 609
S u m m e 37.706 69.444
II. Mittelherkunft 1. Abschreibungen 2. Zuschüsse 3. Periodenergebnis - Gewinn 4. Kreditaufnahme 5. Mehrung sonstiger Passiva (Eigenkapital, Verbindlichkeiten, Rückstellungen) 6. Minderung sonstiger Aktiva (Umlaufvermögen) 3.380 0 225 31.106 2.995 0 3.500 0 225 61.485 4.234 0
S u m m e 37.706 69.444
Investitionen 2026 (in T€) 2025 Plan 2026 Plan 2026 Ist
a) Immaterielle Vermögensgegenstände (v. a. Software) Gebühren Straßenreinigung Leistungen für die Stadt b) Grundstücke und Gebäude Gebühren Straßenreinigung Leistungen für die Stadt Betriebszentrale c) Fahrzeuge Gebühren Straßenreinigung Leistungen für die Stadt d) Maschinen, technische Anlagen, Be- triebsvorrichtungen, Betriebs- und Ge- schäftsausstattung Gebühren Straßenreinigung Leistungen für die Stadt 250 0 250 25.250 0 150 25.100 6.600 2.000 4.600 2.200 200 2.000 200 0 200 56.360 0 1.200 55.160 8.100 3.660 4.440 1.400 170 1.230 73 0 73 13.516 0 0 13.516 690 5 685 259 176 83
S u m m e 34.300 66.060 14.538

Finanzlage

Im Rahmen des Finanzmanagements wird eine fristenadäquate Finanzierung angestrebt, um eine nachhaltige finanzielle Stabilität zu gewährleisten. Als kurzfristige Finanzierungsquelle zur Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit werden dem SÖR von der Stadt Nürnberg ein Zahlungstransferkonto und ein Betriebsmittelkonto zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus verfügt SÖR über ein Bankkonto. Das Cash-Management erfolgt als Dienstleistung durch die Stadt Nürnberg.

Das Trägerdarlehen der Stadt Nürnberg in Höhe von ursprünglich 27.000 T€ wurde zum Halbjahr 2026 planmäßig mit 450 T€ getilgt. Zum 30.06.2026 beträgt die noch ausstehende Restschuld des Trägerdarlehns 3.550 T€.

Der SÖR konnte im Wesentlichen aufgrund des Zugriffs auf das von der Stadt Nürnberg zur Verfügung gestellte Betriebsmittelkonto und der damit verbundenen Inanspruchnahme von Kassenkreditmitteln im abgelaufenen Halbjahr seine Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen. Jedoch hat sich der Kassenbestand, insbesondere im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Betriebszentrale, wesentlich verringert, weshalb zur weiteren Finanzierung Mitte 2026 ein erster Kredit aufgenommen wurde. Nach aktueller Schätzung wird gegen Ende des Jahres eine weitere Kreditaufnahme notwendig sein.

Abschließende Beurteilung der Lage des Eigenbetriebs

Zum 30.06.2026 hat sich die wirtschaftliche Lage des Eigenbetriebs im Vergleich zum Vorjahr in Bezug auf die Liquidität weiter verschlechtert. Hauptursache hierfür sind gestiegene Auszahlungen im Zusammenhang mit dem Bau der Betriebszentrale. Eine entsprechende Kreditaufnahme wurde bereits im Wirtschaftsplan 2026 berücksichtigt. Demgegenüber zeigt sich die Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert. Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Entwicklung bestehen insbesondere bei den Umsatzerlösen, den Personalaufwendungen sowie bei der Umsetzung von Unterhaltsmaßnahmen.

Prognose Jahresergebnis

Im Berichtszeitraum vom 01.01.2026 bis zum 30.06.2026 weist der Eigenbetrieb einen Gewinn von 5.008 T€ aus. Eine lineare Hochrechnung des Halbjahresergebnisses auf das Gesamtjahr ist jedoch nicht belastbar, da im zweiten Halbjahr höhere Aufwendungen als im ersten anfallen.

Auf Grundlage der derzeit vorliegenden Informationen wird für das Gesamtjahr ein positives Ergebnis in Höhe von ca. 3 Mio. € erwartet.

Download ↓