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← Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses (29.10.2026)

Sitzungsvorlage

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Bau- und Vergabeausschuss Ältestenrat und Finanzausschuss Sicherheit & Ordnung Digitalisierung & Verwaltung

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Beschlussvorlage H/021/2026

Beratung Datum Behandlung Ziel

Bau- und Vergabeausschuss 29.10.2026 öffentlich Beschluss

Betreff: ILK – Neubau Integrierte Leitstelle und Einheit Kabelnetz; Neubau einer Kritischen

Infrastruktur (Kritis) in der Bamberger Straße 8

hier: Objektplan

Anlagen: Entscheidungsvorlage Lageplan Ansichten Planungs-und Kostendaten Folgelastenberechnung Nachhaltigkeits-Check Diversity-Check Beiblatt_Entscheidungsvorlage

Sachverhalt (kurz):

Der Ausschuss für Recht, Wirtschaft und Arbeit hat in seiner Sitzung vom 28.11.2018 unter anderem beschlossen, dass Optionen zur Realisierung einer auch in der Zukunft betriebssicheren Integrierten Leitstelle (ILS) Nürnberg erarbeitet werden sollen. Auf dem städtischen Grundstück Fl.Nr. 262/30 Gem. Schnepfenreuth in der Bamberger Straße sollen die ILS und ein Neubau für das Sachgebiet FW/5-3 „Elektro- und Kommunikationstechnik" (Einheit Kabelnetz) der Feuerwehr errichtet werden. Das Amt für Geoinformation und Bodenordnung hat dem Grundstück nach der Beantragung am 23.09.2025 die Hausnummer 8 zugeteilt.

Die ILS Nürnberg zählt zu den größten Leitstellen der nicht polizeilichen Gefahrenabwehr in der Bundesrepublik Deutschland. Sie stellt für die Stadt Nürnberg, die kreisfreien Städte Fürth und Erlangen sowie die Landkreise Fürth, Nürnberger Land und Erlangen-Höchstadt die Notrufannahme, Alarmierung und Einsatzsteuerung des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und aller weiteren nicht-polizeilichen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (npolBOS) sicher. In diesem Einzugsbereich wird die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr für rund 1,2 Millionen Bürgerinnen und Bürger zuzüglich einer erheblichen Anzahl an Pendlerinnen und Pendlern über die ILS koordiniert.

Das städtische Kabelnetz (KN) hat sich historisch aus dem seit 1879 betriebenen Brandmelder- Netz und dem Fernmeldekabelnetz entwickelt. Im Zuge von Aufgaben-bündelungen wurde es der Feuerwehr (FW) zugeordnet und mit dem Brandmelder-Netz verschmolzen. Infolgedessen wurde das Kabelnetz konsequent zur kostengünstigen kommunikationstechnischen Verbindung der einzelnen städtischen Dienststellen ausgebaut. Das gesamte Netz dient heute einerseits zur Verbindung von brandschutztechnischen Anlagen von privaten und öffentlichen Einrichtungen mit der Feuerwehr, andererseits zur Abwicklung eines Großteils des städtischen Kommunikationsaufkommens (Telefonie und Datenverkehr). Dieses Netz hat für den Anschluss der Stadt an die Digitalisierung einen wesentlichen Anteil.

Am 23.07.2025 wurde im Ältestenrat und Finanzausschuss der Projekt-Freeze beschlossen. Im MIP wird die Maßnahme unter Nummer 1040 geführt.

Der vorliegende Objektplan wird unter Einbeziehung der in der Anlage „Ergänzung Einsparmöglichkeiten“ ermittelten Kosten zur Genehmigung vorgelegt. Die Genehmigungssumme beträgt 134.174.087 Euro brutto abzüglich der Einsparungen in Höhe von 823.513 Euro brutto somit 133.350.574 Euro brutto.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten 133.350.574 € Folgekosten 709.450 € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv 133.350.574 € davon Sachkosten 529.450 € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten 180.000 € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Bei der Planung und Umsetzung werden die Belange der Diversity-Relevanz berücksichtigt, siehe Anlage. Es wurde eine barrierefreie Erschließung des Gebäudes geschaffen.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

FW

Beschlussvorschlag:

Der Bau- und Vergabeausschuss genehmigt den Objektplan für die Maßnahme ILK – Neubau Integrierte Leitstelle und Einheit Kabelnetz für das Grundstück Fl.Nr. 262/30 Gem. Schnepfenreuth (Bamberger Straße 8).

Nach der vorliegenden Kostenberechnung betragen die voraussichtlichen Gesamtkosten unter Berücksichtigung der Einsparmöglichkeiten 133.350.574 Euro brutto.

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